DE559479C - Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung - Google Patents

Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung

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DE559479C
DE559479C DE1930559479D DE559479DD DE559479C DE 559479 C DE559479 C DE 559479C DE 1930559479 D DE1930559479 D DE 1930559479D DE 559479D D DE559479D D DE 559479DD DE 559479 C DE559479 C DE 559479C
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PIANOFORTEFABRIK AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/30Couplers, e.g. for playing octaves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Verbesserung der nach Patent 557 925 getroffenen Einrichtungen an Tasteninstrumenten mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwischen den Tasten der zusätzlichen Klaviatur und den auf die Mechanik für den Saitenanschlag wirkenden, schräg geführten Hebeln ein zweckmäßig einregelbarer Mitnehmerhebel vorgesehen ist der sowohl beim Niederdrükken der Tasten der zusätzlichen Klaviatur als auch während der bezüglichen Oktavkupplung unter Vermittlung des Mitnehmers die Anschlagbewegung der Hebel für die Oktave und des Hebels für den Grundton beim Niederdrücken der bezüglichen Tasten der Normaltastatur herbeiführt.
  • Auf den Zeichnungen ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel erläutert, wobei die Hauptteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, wie im Hauptpatent. Es zeigen Abb. i und 2 die schematische Anordnung der neuen Einrichtung an der Doppelklaviatur mit Oktavkupplung, Abb. 3 den vorderen Teil der Doppelklaviatur in seitlichem Aufriß und teilweisem Schnitt, Abb. q. die hinteren Hebelpartien mit der Anschlagmechanik und den Hebelorganen für die Kupplung. Nach dem Hauptpatent werden durch die Tasten der hinten liegenden, zusätzlichen Klaviatur B schräg liegende, gekröpfte Hebel, z. B. in der Oktave, zum Anschlag gebracht. Man kann hierbei bei Kupplung der Tasten der vorderen Klaviatur durch den Mitnehmer entweder unmittelbar durch Hebel den Oktavton mit dem Grundton zum Anschlag bringen, oder der Tastenhebel kann ebenfalls mit zur Bewegung des Zwischenhebels unter Weglassung des gekröpften Hebels benutzt werden.
  • Die schematischen Darstellungen gemäß Abb. i und 2 zeigen zwei hintereinander angeordnete Klaviaturen A und B, bei denen der Tastenhebel ? zur Bewegung des den Oktavton anschlagenden Hebels 16 dient und wobei gleichzeitig dieser Hebel 16 durch die erfindungsgemäße Anordnung eines Mitnehmerhebels 3o, der als selbständiges Organ zwischen den beiden Klaviaturen A und B angeordnet ist, von der Taste i der vorderen Klaviatur unter Mitwirkung des Mitnehmers 13 gekuppelt werden kann, so daß nunmehr der Oktavton nebst dem Grundton zum Erklingen gebracht werden kann.
  • Der Mitnehmerhebel3o ist jedem hintereinanderliegenden Tastenpaar i und 7 zugeordnet und bewegt sich in einem vorzugsweise verstellbar gehaltenen Führungsteil 31. Sämtliche Führungsteile 31 sitzen auf einer z. B. aus Bronze hergestellten winkligen Leiste 34, die ihrerseits an einigen auf der Grundplatte 33 befestigten Lagerböcken 32 drehbar oder verschwenkbär angeordnet ist.
  • An der Taste 7 befindet sich eine Stellschraube 35, welche mit dem Mitnehmerhebel 30 in Berührung gebracht wird, und der Mitnehmerhebel 30 selbst besitzt eine Stellschraube 36, die mit dem gekröpften vorderen Teil des Hebels 16 in Berührung so gebracht wird, d.aß beim Niederdrücken der Taste 7 durch den Hebel 16 unter Vermittlung des Mitnehmerhebels 3o der Oktavanschlag erfolgt. In seinem mittleren Teil besitzt der Mitnehmerhebel3o eine Aussparung, durch welche der Mitnehmer 13 hindurchgeführt ist, und zwar derartig, daß er in der Ruhelage den Mitnehmerhebel3o frei passieren läßt, während bei Bewegung des Kupplungspedals 14 der auf dem Hebel 2 angeordnete Mitnehmer-13 den Mitnehmerhebel3o erfaßt und somit von der Taste i aus der Grundton nebst dem Oktavton zum Erklingen gebracht wird.
  • Der Mitnehmer 13 hat ein verstellbares Verbindungsglied 37, das an beiden Enden drehbar gelagert ist und an einem verschwenkbaren Ständer 38 so befestigt wird, da ß beim Niederdrücken der Spieltaste i der Mitnehmer 13 nicht selbsttätig auf den Mitnehmerhebel 3o einwirken kann. Der Ständer 38 ist mit der Kupplungsstange 39 verbunden, die ihrerseits mit dem Winkelhebel 40 zusammenwirkt, während der andere Arm des Winkelhebels 4o an einen mit Regulierschraube versehenen Stößer 41 angeschlossen ist.
  • Beim normalen Spiel auf beiden Klaviaturen A und B wird der Mitnehmerhebel 3.o nur von den Tastenhebeln 7 bewegt. Bewegt man jedoch das Pedal 14 während des Spiels, so macht der Stößer 41 eine Aufwärtsbewegung und zieht hierbei die Kupplungsstange 39 über den Winkelhebel 40 zurück, wodurch der Ständer 38 und mit ihm das Verbindungsstück 37 nebst Mitnehmer 13 in die Kupplungsstellung hereingezogen wird. Bei Freigabe des Pedals 14 wird der Stößer 41 durch Federdruck o. dgl. in die Normallage zurückgeführt, wodurch auch der Mitnehmer 13 in seine Ruhelage zurückgebracht wird und den Mitnehmerhebel3o nicht mehr. berührt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tasteninstiument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung nach Patent 557 925, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vorderen Teil der Klaviaturen (A und B) zwischen den Tasten (7) der zusätzlichen Klaviatur (B) und den auf die Mechanik (4) für den Saitenanschlag wirkenden, schräg durch das Tastenfeld hindurchgeführten Übertragungshebeln (16) einstellbare Mitnehmerhebel (30) vorgesehen sind, die sowohl beim Niederdrükken der Tasten (7) der zusätzlichen Klaviatur (B) als auch während der Oktavkupplung unter Vermittlung der Mitnehmer (13). die Anschlagbewegung der Hebel (16) für die Oktave und des Hebels (2) für den Grundton beim Niederdrükken der Tasten (i) der Normaltastatur (A) herbeiführt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Stellschrauben (36) ausgerüsteten Mitnehmerhebel (30) mit ihren Drehpunkten an den zwischen beiden Tastaturen (i und 7) frei geführten und gegebenenfalls gegeneinander verstellbaren Lagerteilen (31, 34) angelenkt sind, die ihrerseits fest oder gelenkig an einigen wenigen auf der Grundplatte (33) des Instruments befestigten Lagerböcken o. dgl. (32) angebracht sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in Schlitzen der Mitnehmerhebel (30) geführten Mitnehmer (13) mit je einem verstellbaren, beweglichen oder schwenkbaren Verbindungsglied (37) versehen sind, die ihrerseits beweglich an einer durchgehenden Leiste angeordnet werden, welche von den schwenkbaren Ständern (38) getragen wird.
DE1930559479D 1930-06-08 1930-06-08 Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung Expired DE559479C (de)

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