DE385262C - Oktavkupplung fuer Tasteninstrumente (Klaviere o. dgl.) - Google Patents

Oktavkupplung fuer Tasteninstrumente (Klaviere o. dgl.)

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DE385262C
DE385262C DEU7874D DEU0007874D DE385262C DE 385262 C DE385262 C DE 385262C DE U7874 D DEU7874 D DE U7874D DE U0007874 D DEU0007874 D DE U0007874D DE 385262 C DE385262 C DE 385262C
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octave
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lever
clutch
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/30Couplers, e.g. for playing octaves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Oktavkupplung für Tasteninstrumente (Klaviere o. dgl.). Die Erfindung betrifft eine Oktavkupplung für Tasteninstrumente, Klaviere o. dgl.
  • Es sind bereits Oktavkupplungen bekannt mit unter den Tasten liegenden, schräg verlaufenden und an ihrem vorderen Ende durch Druckstangen mit der Taste verbundenen Verbindungshebeln, die durch Kupplungshebel mit den Gliedern der um eine Oktave höher oder tiefer gelegenen Tonerreger verbunden sind. Die Neuerung gemäß der Erfindung beruht darin, daß .die Bewegung der Taste auf die Stoßstange durch einen zweiarmigen Hebel übertragen wird, der mit seinem einen Ende auf einer exzentrisch gelagerten Kupplungswelle ruht.
  • ferner sind gemäß der Erfindung unter den Tasten mehrere untereinanderliegende Reihen von Verbindungshebeln gelagert. Ein Kupplungshel:el ist auch zwischen der Taste und der zugehörigen Mechanik angeordnet. Alle Kupplungsvorrichtungen sind je für sich einstellbar, so daß beim Anschlag der Taste j e nach Wahl der zugehörige, der um eine Oktave höher oder der um eine Oktave tiefer gelegene Ton einzeln oder zu zweien oder alle drei gemeinsam angeschlagen werden kann. Eine derartige Mannigfaltigkeit des Spiels beim Anschlagen einer einzigen Taste ist bei den bisher bekannten Oktavkupplungen nicht vorhanden. Die neue Kupplung bietet außerdem den Vorteil, @daß sie sich auch während des Spielens ohne Zwischenpause und ohne Zwang vollständig geräuschlos betätigen läßt.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Abb. z in einem Querschnitt, Abb. 2 in einer schematischen Ansicht von oben.
  • Die Taste tl der Klaviatur ist vorn durch eine Druckstange s1 mit dem Verbindungshebel t, und dieser durch eine Druckstange s.= mit dem unter dem Verbindungshebel t= liegenden Verbindungshebel t, dauernd verbunden. Der Verbindungshebel t= verläuft nach rechts (Abb. 2) nach .dem eine Oktave höher liegenden Mechanikglied, der Verbindungshebel t3 entgegengesetzt nach dem eine Oktave tiefer liegenden Mechanikglied. Die Taste t, und die Verbindungshebel t_, t, tragen an ihrem hinteren Ende je eine Stellschraube p:1, p2, p3, die je unter einen zweiarmigen Hebel la" h" h3 greifen. _ Der zweiarmige Hebel h,. ist in der Stoßstange v in xl, die zweiarmigen Hebel lt. und lt, in der unter der Stoßstange v liegenden Stoßstange 1 in x2 und in x3 drehbar gelagert. Die Stoßstange l erhält ihre Führung durch die Arme a.= und a." wie in bekannter Art die Stoßstange v durch den Arm a l.
  • Die zweiarmigen Hel:el h" lt., und h., ruhen mit ihrem längeren Hebelarm auf den Rundeisenstäben k" k., und k". Bei einer BetätigUng der Taste t, wird der zweiarmige Hebel h, durch die Stellschraube P, dadurch hochgehoben, <laß der zweiarmige Hel;el h auf dein Rundeisenstab k, einen Stützpunkt findet. Wird der Rundeisenstab k, nach unten (wie in Abb. i punktiert angedeutet) bewegt, so bleibt dennoch der zweiarmige Hebel h, durch sein Schwergewicht auf ihm ruhen, aber die Stellschraube p, berührt den zweiarmigen Hebel nicht mehr. Der zweiarmige Hebel ist mithin das Kupplungsglied oder der Kupplungshebel und der Rundeisenstab das Hilfsglied oder .die Kupplungswelle.
  • Wie der Kupplungshebel h, durch die Kupplungswelle k, ein- und ausgerückt wird, so werden auch die Kupplungshebel h, und h." durch die Kupplungswellen k. und k, betätigt.
  • Wird die Taste t, angeschlagen, so wird die Bewegung durch die Druckstangen s, und s2 den Verbindungshebeln t.. und t, mitgeteilt; .liese übertragen die Bewegung durch die Kupplungshebel hl, h" h3 auf die die Hebel tragenden Stoßstangen v und 1, und die Stoßtange 1 überträgt sie auf die eine Oktave höher und eine Oktave tiefer liegenden, über ihr angeordneten Stoßstangen v= und v., (Abb. 2), die die Bewegung auf die zugehörige, zur Betätigung des Haininers dienende Mechanikglieder.fortpflanzt. Die Kupplungswellen k" k,, k3 stehen mit einem Pedal in Verbindung, so daß k, und k.= oder k, und k_; oder k" k_, k3, oder daß jede für sich betätigt werden kann, d. h. daß die zu der Taste gehörige Saite finit der eine Oktave höher liegenden Saite oder mit der eine Oktave tiefer liegenden Saite oder alle drei Saiten, oder .laß eine dieser Saiten allein angeschlagen werden kann.
  • Bei eingerückter Oktavkupplung wird die erforderliche Kraft zum Anschlagender Taste (Spielschwere) durch das Gewicht der Stoßstangen i und der Kupphingshebel größer Um diesen Übelstand nicht auftreten zti lassen, ist folgende Einrichtung getroffen: 1--,in Arin c. der von einer Feder f nach oben gehoben wird, greift unter den Kopf der Stoßstange 1 und gleicht das Gewicht der Stoßstangen derart aus, daß die Spielschwere hei eingerückter Oktavkupplung nicht größer ist als beim Spielen des Klaviers mit ausgerückter Oktavkupplung. Bei ausgerückter Oktavkupplung wird die Einrichtung zum Entlasten der Stoßstangen dadurch außer Tätigkeit gesetzt, daß eine Schaltwelle b, die mit den Kupplungswellen k_, k,,, in Verbindung steht, nach abwärts bewegt wird und auf die .Arme e drückt.

Claims (3)

  1. PATENT-AN spRÜCHE: i. Oktavkupplung für Tasteninstrumente (Klavier, Flügel u. dgl.) mit unter den Tasten liegenden, schräg verlaufenden und an ihren vorderen Enden durch Druckstangen mit der Taste verbundenen Verbindungshebeln, die durch Kupplungshebel mit den Gliedern (Stoßstangen u. dgl.) der um eine Oktave höher oder tiefer gelegenen Tonerreger (Klau ierinechaniken ti. dgl. ) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet. daß die Kupplungshebel (h.,) an Stoßstangen (l) als zweiarmige Hebel drehbar gelagert sind, mit ihrem einen Ende auf einer über dem Verbindungshebel (t,) angeordneten Stellschraube (P,..) und mit ihrem anderen Ende auf einer exzentrisch gelagerten Kupplungswelle (k,) ruhen.
  2. 2. Oktavkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Tasten (t,) mehrere untereinanderliegende Reihen Verbindungshebel (t,, t") gelagert sind, daß ferner auch zwischen #ler Taste (t,) und der Stoßstange (v und v,) der zugehörigen :Mechanik ein KuppItingshebel (h,) gelagert ist, und daß für die Taste (t,) und jede Reihe der Verhindungshebel (t" t@) je eine besondere, je für sich zu betätigende Kupplungsvorrichtung (k" k,, k" h" la,, h3) ' vorgesehen ist, so daß beim Anschlag der Tasten (t,) je nach Wahl der zugehörige, rlie uni eine Oktave höher oder die um eine Oktave tiefer gelegene Stoßstange (7",r.;) einzeln oder zu zweien (v, wicl v, oder v, und v" oder v_ und vj) oder, alle drei zusammen (v" v,, v.;) bewegbar sind.
  3. 3. Oktavkupplung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Kopf der Stoßstange (l) der Kupplungsvorrichtung ein durch eine Feder (f) aufwärts hebbarer Arm (c) angeordnet und clurch eine Schaltwelle (b) feststellbar ist, tind daß die Schaltwelle (b) finit den Kupplungswellen (k, und k,) verbunden ist, so daß beim Einschalten einer der beiden Kupplungswellen (k, und k,) gleichzeitig die Schaltwelle (b) bewegbar und dadurch der Arm (e) zum Entlasten der Stoßstange (l) einschaltbar ist.
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