DE700708C - Bassmechanik fuer chromatische Ziehharmoniken - Google Patents

Bassmechanik fuer chromatische Ziehharmoniken

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DE700708C
DE700708C DE1939G0099290 DEG0099290D DE700708C DE 700708 C DE700708 C DE 700708C DE 1939G0099290 DE1939G0099290 DE 1939G0099290 DE G0099290 D DEG0099290 D DE G0099290D DE 700708 C DE700708 C DE 700708C
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DE
Germany
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bass
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treble
keys
flap
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Application number
DE1939G0099290
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English (en)
Inventor
Carl Grages
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CARL GRAGES
Original Assignee
CARL GRAGES
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Balimechanik für chromatische Ziehharmoniken
    Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine
    Baßmechanik für chromatische Ziehharmoni-
    ken, bei denen die Tasten unter Vermittlung
    von Steuerwellen auf Baß- und Diskant-
    klappenhebel einwirken.
    Bei den bisher bekanntgewordenen Daß-
    mechaniken dieser Art sind zur Beschränkung
    der Tastenzahl in die Übertragungsmechanik
    Kupplungen eingebaut, deren Betätigung
    durch Umschaltung von Steuerhellen die
    Außerbetriebsetzung ein oder mehrerer Klap-
    pen zur Folge hat, so daß beim Drücken einer
    Taste sowohl verschiedene Akkorde als auch
    Einzeltöne zum Erklingen gebracht werden
    können. Die Anwendung der Kupplungen er-
    gibt aber eine Anordnung von Tasten 'in zwei
    oder mehr Reihen und ermöglicht nur die
    Zusammenklänge zum Ertönen zu bringen,
    für die Kupplungen eingebaut sind. Diese
    vielen Tastenkupplungen erfordern aber durch
    das räumlich weite Auseinanderliegen der
    vielen Tasten große Griffschwierigkeiten und
    ermüden die Hand des Spielers.
    Die Erfindung bezweckt, den Baßton und
    den Diskantton durch Bedienen einer gemein-
    samen Taste erklingen zu lassen, jedoch von-
    einander getrennt, so daß es möglich ,ist, die
    Tasten in chromatischer Folge in einer Reihe
    liegend anzuordnen.
    Die Erfindung besteht darin, daß die Baß-
    und Diskantklappen unter Wirkung einer
    C ftnungsfeder stehen und .die Zuhaltehebel
    jedes Baß- und Diskantklappenpaares ständig
    mit der gemeinsamen Tastenstange derart
    zwang släufig verbunden sind, daß beim Drücken
    einer Taste beide Zuhaltehebel in die Frei-
    gabestellung gelangen, -derBaßklappenzuhalte-
    licbel finit der Baßklappe schlupffähig gekup-
    pelt ist und für jedes Baß- und Diskant-
    Idappenpaar ein wechselweise wirkender, unter
    Federwirkung stehender Zuhaltehebel v orgr-
    sehen ist, der in der Ruhelage die Baßklappe
    freigibt und die Diskantklappe geschlossen
    hält und durch Verschieben einer Schiene uni-
    gelegt wird. «-as durch Drücken einer diesem
    Baß- und Diskantklappenpaar nicht zugeord-
    rieten Taste erfolgt, indem jede Tastentange
    mittels eines Steuerhebels mit einer Steuer-
    welle verbunden ist, die mit Stiften mit
    totcin Gang in die den anderen Baf- und Dis-
    kantklappenpaaren zugeordneten Schienen
    ein-reift.
    In der Zeichnung ist als Beispiel eine der-
    art ausgebildete chromatische Ziehharmonika
    in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. 2 in
    Aufsicht auf die Rückseite der Klappen dar-
    gestellt, während Abb.3 schaubildlich die
    Bewegungsübertragung voll der Taste über
    die Steuerwelle zu den Steuerschienen der
    Wechselzuhaltungen und Abb.4 in Aufsicht
    die Mitnehmereinrichtung der Baßklappen
    zeigt. In Abb. 5 und 6 sind die Bewegungs-
    vorgänge zwischen zwei Tasten in Seiten-
    ansicht dargestellt, wobei von den Teilen,
    deren Lage sich verändert hat, die jeweils
    vorherige Stellung angedeutet ist.
    Wie Abb. i zeigt, sind im Alclcordbaß-
    gehäuse i die Baßklappen 2 und die Diskant-
    klappen 3 untergebracht, von denen - je eine
    unter Wirkung einer gemeinsamen Taste 4
    bzw. q.' stehen. In deren Stangen ; bzw. 5'
    sind Löcher 6, 7, 8 vorgesehen, in die jeweils
    ein Steuerhebel 9 zum Betätigen der Baß-
    klappe 2, ein Steuerhebel io zum Betätigen
    der Steuerschiene ii und ein Stetterliebcl 12
    zur Freigabe der Diskantklappe 3 eingreift.
    Die Baßklappe 2 ist am Arm 13 um das
    Lager 14 schwenkbar angeordnet und wird
    vermittels einer am Bock 15 befestigten Feder
    16 unter Öffnungszwang gehalten. Der Baß-
    klappenhebel 17 ist mittels der Nabe i S um
    die Baßklappenwelle i9 drehbar gelagert und
    wird vermittels der Zugfeder 2o in V er-
    schlußstellung gehalten. Wie Abb. 4. zeigt, ist
    die Verbindung zwischen Baßklappenhebel 17
    und Baßklappe 2 elastisch, indem an letzterer
    ein sich nach beiden Enden zu verjüngendes
    Führungsstück 21 angeordnet ist, das von den
    Enden der am Baßhebel17 befestigten Schleif-
    feder 22 zangenartig erfaßt wird. Wird durch
    Drücken der Taste 4 der auch an der Nabe 18
    befestigte Steuerhebel 9 betätigt, so wird die
    Baßklappe sowohl unter Wirkung der Schleif-
    feder 22 als auch der Feder 16 geöffnet. Dies
    ist allerdings nur möglich, wenn auch eine
    am Arm 23 der Nabe 24 der Baßklappen-
    welle i9 befestigte Zuhaltung 25 die Baß-
    klappe 2 freigegeben hat, wobei gleichzeitig,
    also wechselweise, eine am Arm 26 derselben
    Nabe 24 vorgesehene Zuhaltung 27 die Dis-
    kantklappe 3 schließt.
    Auch die Diskantklappe 3 ist über einen
    Arm 28 um ein Lager 29 schwenkbar ange-
    ordnet und stellt vermittels einer ini Feder-
    bock 3o befestigten Feder 31 dauern,! unter
    Üffnungszwar.g. Dem wirkt aber in der Ruhe-
    stellung die Schließlage der am Arm 32 der
    Nabe 33 der Diskantklappenwelle 34 befestig-
    ten, unter Wirkung der Feder 35 stehenden
    Zuhaltung 36 entgegen, die erst bei
    gung des Steuerhebels!- aufgehoben wird.
    Außerdem hängt die Öffnung der Diskant-
    klappe, wie oben vermerkt, auch noch von
    der jeweiligen Stellung des Teiles 2; der
    Wechselzuhaltung 25, 27 ab.
    Bei Betätigung irgendeiner Baßklappe 2
    oder 2' erfolgt eine zwangsläufige Spei hing
    sämtlicher anderen elf Baßklappen vermittels
    der Sperrwellen 37 bzw. 38. Ist beispielsweise
    der Baßklappe 2 die Steuerwelle 37 zureOrd-
    net und wird diese beim Drücken der Taste.f
    vermittels des Steuerhebels io gedreht, so er-
    folgt bei allen anderen elf Daßklappen eine
    Drehung der nur dort auf der Steuerwelle
    vorgesehenen Kupplungsstifte39, die in Aus-
    sparungen 4o der die Nabe i9 und 3.4 ver-
    mittels der Scharniere 4i, 42 verbindenden
    Steuerschienen ii eingreifen, die unter
    kung einer Feder 43 stehen. Durch Verschie-
    ben der Steuerschienen i i «-erden die Wech-
    selzuhaltungen 25, 27 umgesteuert, also die
    Baßklappen 2 gesperrt und die Diskantklap-
    pen-3 freigegeben, die dann aber zunächst
    noch durch die Zuhaltungen 36 gesperrt
    bleiben.
    Bisher war es üblich, nach erklungenem
    Baßton dessen Taste loszulassen und darauf
    folgend den Diskant- bzw. Akkordton durch
    Drücken ein oder mehrerer anderer Tasten
    zu erzeugen. Durch die Kupplung der Naben
    2.4 und 33 durch die Steuerschiene i i, «-elche
    die Wechselzuhaltungen 25, 27 beeinflussen.
    ist nun erreicht, daß der Diskantton 3 durch
    Drücken ein oder mehrerer anderer 'Lasten
    erzeugt «-erden kann, ohne die den L'aGton
    erzeugende Taste loszulassen.
    Gemäß Abb. 5 ist durch Drücken der rech-
    ten Taste d' über den Steuerhebel 9' die Baß-
    klappe 2' geöffnet und über den Ste ne rhebel
    12' die Zuhaltung 36' der Diskantklappe 3'
    freigegeben, die aber noch durch den Teil 27'
    der Wechselzuhaltung 25', 2;' geschlossen ge-
    halten wird. Es ertönt also nur der Baßton
    der Taste d'. Gleichzeitig ist durch den
    Steuerhebel io' die Steuerwelle 37 gedreht.
    Damit sind über die Kupplungsstifte 39 die
    Steuerschienen ii aller anderen Tasten 4 ver-
    schoben und demzufolge deren Wechseizuhal-
    tungen 25, 27 umgesteuert, also sämtliche
    anderen Baßklappen 2 gesperrt. Die Diskant-
    klappen 3 sind zwar durch den Teil 2; der
    `\'echselzuhaltungen freigegeben, bleiben aber
    noch durch die Zuhaltungeit 36 gesperrt.
    Wird nun, wie Abb. G zeigt, bei noch -e-
    drückt gehaltener Taste"* auch di_ "h;iae .@
    gedrückt, so wird durch den Steueriteh,@l to
    die Steuerwelle 3.# gedreht, deren Kul>pluii@-
    stifte 39' über die Steuer:citiette.i 1 1 ' säi11:-
    liche Wechselzuhaltungen 25', 27' umsteuern, also auch die der Taste 4'. Demzufolge wird nun deren Banklappe 2' geschlossen und dafür deren Diskantklappe 3' endgültig geöffnet. Da durch Drücken der Taste 4 über deren Steuerhebel 12 auch deren Diskantklappe 3 freigegeben wurde, ertönen jetzt die Diskanttöne beider Diskantklappen 3, 3'.
  • Für die Funktion .der Baßklappenumsteuerung ist die Form des Baßklappenführungsstückes 21 (Abb. i und 4) und ihre Zusammenarbeit 'mit der Schleiffeder 22, der Feder 16 sowie der Wechselzuhaltung 25, 27 von Bedeutung.
  • Wird .bei gedrückt gehaltener Taste 4 auch die Taste 4 gedrückt und dadurch die Banklappe 2 .der Taste 4 über .die Wechselzuhaltung 25 geschlossen, so wird das Baßführungsstück 21 (Abb. 4 und 6) so weit aus der Umklammerung der Schleiffeder 22 herausgezogen, bis :das verjüngte Ende des Führungs-. stückes frei und die Banklappe 2 durch die Schleiffeder 22 geschlossen gehalten wird. Gleichzeitig werden sämtliche Zuhaltungen 27, 36,'welche zu den niedergedrückten Tasten gehören, bei den Diskantklappen aufgehoben,. so daß die Diskanttöne erklingen.
  • Folgen zwei Töne nacheinander, was zunächst nur Baßtöne sein können, so wird die Freigabe der Wechselzuhaltungen 25 (für den nachfolgenden Baßton) durch das Loslassen der zuerst gedrückten Taste bewirkt. Da-. durch. daß die Schleiffeder 22 das verjüngte Ende des Führunässtückes 21 erst etwas später erfaßt und die unter öffnungszwang stehende Feder 16 das Bestreben hat, die Banklappe 2 zu öffnen, schnellt die Banklappe der Schleiffeder 22 nach und hat die Wechselzuhaltung 25 Zeit, die Banklappe freizugeben.
  • Man kann aber mit der Handharmonika nach der Erfindung auch unter Ausschluß von Baßtönen nur Diskanttöne spielen. Es braucht nur die Einrichtung getroffen zu werden, daß irgendwie sämtliche Steuerschienen aus der in Abb. i der Zeichnung dargestellten Ruhelage in Arbeitslage umgesteuert und gehalten werden, so daß sämtliche Banklappen .geschlossen sind. Eine solche Umsteuerung sämtlicher Steuerschienen kann beispielsweise durch Verschrieben einer einzigen Leiste erfolgen, deren Nocken unter alle Steuerschienen fassen und dieser; gleichzeitig anheben. Da- die Stifte 39 mit großem Spiel (Aussparung 40) mit der Steuerschiene 11 gekuppelt sind, so werden bei der Umsteuerung ;die Tastenstangen 5 nicht mit heruntergezogen, sondern bleiben unbewegt. Beim Druck auf eine Taste kann dann nur die Zuhaltung 36 abgehoben werden, also auch nur der Diskantton allein erklingen.

Claims (1)

  1. l',N-i-i.#N -r_@Nsi,iii`ciie: i. Baßmechanik für chromatische Ziehharmoniken, dadurch gekennzeichnet, daß die Baß- (2, 2') und Diskantklappen (3, 3'j unter Wirkung je einer öffnungsfeder (16 bzw, 31) stehen und die Zuhaltehebel (17 bz«-. 32) jedes Baß- und Diskantklappenpaares ständig mit der gemeinsamen Tastenstange (5, 5') derart zwangsläufig verbunden sind, daß beim Drücken einer Taste ,beide Zuhaltehebel (17, 32) in die Freigabestellung gelangen, der Baßklappenzuhaltehebel (17) mit der Banklappe schlupffähig gekuppelt ist und für jedes Baß- und Diskantklappenpaar ein wechselweise wirkender, unter Federwirkung stehender Zuhaltehebel (23, 26) vorgesehen ist, der in der Ruhelage die Baßkläppe freigibt und die Diskantklappe geschlossen hält und durch Verschieben einer Schiene (ii) umgelegt wird, was durch Drücken einer diesem Baß- und Diskantklappenpaar nicht zugeordneten Taste erfolgt, indem jede Tastenstange (5, 5') mittels eines Steuerhebels (io) mit einer Steuerwelle (37 bzw. 38) verbunden ist, die mit Stiften (39) mit totem Gang in die den anderen @aß- und Diskantklappenpaaren zugeordneten Schienen (i i) eingreift. Baßmechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Banklappe (2) mit einem Führungsstück (21) versehen ist, das vom Zuhaltehebel (17) mittels' eines Schleifbügels (22) klammerartig umfaßt wird. 3. Baßmechanik nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (21) am vorderen und hinteren Ende verjüngt ausgebildet ist, so daß es nur in seinem mittleren Teil vom Schleifbügel (22) erfaßt werden kann.
DE1939G0099290 1939-01-10 1939-01-10 Bassmechanik fuer chromatische Ziehharmoniken Expired DE700708C (de)

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DE (1) DE700708C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008557B (de) * 1954-04-26 1957-05-16 Fritz Schreiber Bassmechanik fuer Handharmoniken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008557B (de) * 1954-04-26 1957-05-16 Fritz Schreiber Bassmechanik fuer Handharmoniken

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