DE58C - Verbesserte Mechanismen zur Erzeugung des Schützenwechsels an mechanischen Webstühlen - Google Patents

Verbesserte Mechanismen zur Erzeugung des Schützenwechsels an mechanischen Webstühlen

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DE58C
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1877.
-MSS-
Klasse 86.
SCHOTT & UFER in CHEMNITZ. Verbesserte Mechanismen zur Erzeugung des Schützenwechsels an mechanischen Webstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1877 ab. .
Früher wurde der Stofswechsel an mechanischen Webstühlen durch eine kleine Mustermaschine betrieben. Die Karten derselben waren zusammengesetzt aus Rollen von mehr oder weniger grofsem Durchmesser. Diese Rollen wirkten auf Einstellung der Stofshaken α und b ein. Durch den Excenter c und den Schieber d wirken a und b gegen Nasenscheiben e und stellen diese je nach der tiefsten, mittelsten oder höchsten Stellung von α und b in die drei gezeichneten Positionen (Fig. 1, 2 und 3).
Bei langen Wechselmustern erhalten die Rollenkarten eine so grofse Länge, dafs die ganze Einrichtung schwerfällig und bei sehr grofsen Rapporten unausführbar wird.
Dies war die Veranlassung, den Betrieb, also die Einstellung von α und b in die drei Höhenlagen, durch Platinen der Jacquard-Maschine zu bewirken. Letztere Vorrichtung ist vielfach ausgeführt und arbeitet ganz vorzüglich; der Wechsel mag der Reihenfolge der Kästen nach oder springend sein.
Die Einrichtung ist folgende:
Zwei Platinen f und g einer gewöhnlichen Jacquard-Maschine sind bei h zusammengeschnürt, bei f jedoch locker und bei ■ g straff. Die Platinen stehen auf dem Jacquard-Maschinen-Boden auf (siehe Fig 1). h ist wiederum mit dem bei k drehbaren Hebel i verschnürt und dieser durch eine bei / angehängte Feder und einen Zugdraht ll mit den Stofshaken α und b verbunden. ,
Fig. ι zeigt beide Platinen / und g gesenkt, i also in der tiefsten Lage, α und b ganz unten — die drei Fallkästen des Webstuhles stehen unten.
Fig. 2 zeigt die lange, an h angeschnürte Platine / gehoben und die Platine g wie zuvor unten. Dadurch ist i und sind ebenso α und b in die Mittelstellung gehoben worden. Die Kästen stehen in Mitte.
Fig. 3 ergiebt die Platine / gesenkt, wie in Fig. i, die kurz angeschnürte Platine g aber gehoben. Der Schnürungslänge zufolge wird hier der Hub von h doppelt so grofs, als zuvor, es werden also i und ebenso α und b ganz gehoben sein — die drei Fallkästen stehen oben.
Die drei Stellungen, welche die Platinen dem Hebel i geben, bestimmen die Nasen /, q und r an dem bei η drehbaren Winkelhebel ο m. ο ist oben schlitzförmig geformt, so dafs i durch 0 durchtreten und mit seitwärts an ihm angebrachten Nasen in q, p und r sich einlegen kann.
In Fig. ι legen sich die Nasen von i auf das untere Ende des Schlitzes von 0, also bei p auf; in Fig. 2 liegt i auf q; in Fig. 3 auf r.
Die Einstellung von * durch die Platinen / und g erfolgt bei dem Beginn der Messerkastenbewegung, also zu derselben Zeit, bei welcher der Stofswechsel durch α und b stattfindet. Es liefse sich deshalb der Stofsexcenter c auch fur die Hochbewegung von m verwenden; 0 springt alsdann zurück (nach links in der Zeichnung); das Uebergewicht von m stellt hierauf 0 wieder vor.
Diese Einrichtung ist doppelt, so dafs an beiden Seiten des mechanischen Webstuhles die drei Fallkästen beliebig aufgestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE58DA 1877-07-24 1877-07-24 Verbesserte Mechanismen zur Erzeugung des Schützenwechsels an mechanischen Webstühlen Expired - Lifetime DE58C (de)

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