DE587348C - Schaltungsanordnung fuer Waehler mit in Gruppen unterteilter Kontaktbahn - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Waehler mit in Gruppen unterteilter Kontaktbahn

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DE587348C
DE587348C DET32583D DET0032583D DE587348C DE 587348 C DE587348 C DE 587348C DE T32583 D DET32583 D DE T32583D DE T0032583 D DET0032583 D DE T0032583D DE 587348 C DE587348 C DE 587348C
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TELEPHON und TELEGRAPHENWERKE
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

Es ist bekannt, Wähler mit mehreren Schaltarmen in selbsttätigen Fernsprechanlagen zu verwenden, um z. B. in großgruppigen Anrufsuchern oder sonstigen Vorwählern mit nur einer Bewegungsrichtung die Auflaufzeit zu verkürzen, indem mehrere Schaltarme das gleiche Kontaktsegment bestreichen· und nur derjenige Schaltarm, der zuerst die betreffende Leitung findet, die Verbindung durchschaltet, während die anderen abgeschaltet werden. Vorliegende Erfindung geht von der Aufgabe aus, unter Verwendung von Wählern mit nur einer Bewegungsrichtung mit möglichst einfachen und wenig - Platz benötigenden Wählern auszukommen und gleichzeitig die für die Umschaltung in den einzelnen Wahlstufen (z. B. von Zehnerwahl auf Einerwahl in der Leitungswahlstufe) erforderlichen Schaltmittel auf ein Minimum zu beschränken.
Gemäß vorliegender Erfindung werden unter Zugrundelegung eines dekadischen Systems Wähler verwendet, deren Kontaktfeld mehrere Dekaden umfaßt. Hierbei sind mehrere Kontaktgruppen in der Drehrichtung nacheinander in derselben Kontaktreihe angeordnet, und es ist eine der Anzahl der Köntaktgruppen entsprechende Anzahl von Schaltarmsätzen vorgesehen, von denen stets mehrere gleichzeitig ":-- über die verschiedenen Kontaktgruppen schlei- ■ fen.
Die Auswahl der gewünschten Kontaktgruppen erfolgt über einen diesen Wählern vorgeordneten Auswahlwähler, und die Verbindung der Schaltarme der Wähler mit mehreren Schaltarmsätzen mit den einzelnen Kontakten der Kontaktbank des vorgeordneten Auswahlwählers wird derart getroffen, daß zwangsläufig die der gewünschten Gruppe zugeordneten Schaltarme mit den Verbindungsleitungen verbunden werden und der Drehmagnet desjenigen Wählers, in dessen Kontaktfeld die gewünschte Kontaktgruppe angeordnet ist, mit dem Fortschaltestromkreis verbunden wird.
In beiliegender Abbildung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Zugründe gelegt ist eine Anordnung für die Leitungswahlstufe mit Zehnerwählern und Einerwählern. Die beispielsweise dargestellten Einerwähler mit mehreren Schaltarmen haben eine Fassungskraft von zwei Dekaden, d. h. die Wähler sind zwanzigteilig. In der Zeichnung sind die verschiedenen Schaltarmsätze des Einerwählers EW1, EW2 usw. als einzelne gegeneinander versetzte Schaltarme a, a'; b, V; c, c'; dargestellt; in Wirklichkeit bestreichen beide Arme a, a' verschiedene Abschnitte desselben Kontaktsegments, so daß die in räumlicher Entfernung voneinander dargestellten Segmentteile ak, a'k, usw. jeweils fortlaufend untereinander zu denken sind. Dabei ist der Schaltarmsatz a, b, c nur den Kontaktsegmentteilen ak, bk, ck zugeordnet und ebenso a', V', c' nur a'k, b'k, c'k. Die Auswahl der gewünschten Dekade und des dieser Dekade zugeordneten Schaltarmsatzes erfolgt über den vorgeordneten Wähler ZW. Der Schaltarmsatz a, b, c (EW1) ist also an den ersten Kontakt dieses Wählers angeschlossen, der Schaltarmsatz a', V, c' (EW1) an den zweiten Kontakt und der für diesen Wähler EW1 — bei Zu-
grundelegung von zwanzigteiligen Wählern — vorgesehene Drehmagnet DEW1 an die beiden ersten Kontakte eines vierten Kontaktsegmentes d des vorgeordneten Wählers ZW. Die für die weiteren Dekaden der Leitungswahlstufe vorgesehenen Wähler EW sind entsprechend an die weiteren Kontakte in dem Kontaktfeld des Wählers ZPF angeschlossen (auf der Zeichnung nur für einen zweiten Wähler EW2 dargestellt), so daß, wenn eine Leitung beispielsweise in der achten Dekade gewünscht wird, der Zehnerwähler auf seinen achten Schritt eingestellt wird und 'infolgedessen der zweite Schaltarmsatz des vierten Wählers EW in Tätigkeit kommt.
Es ist für die Erfindung unerheblich, ob das System, in welchem sie angewandt wird, dekadisch ist oder nicht. Ebenso können ,an Stelle von zwanzigteiligen, also zweidekadischen Wählern, auch mehrdekadische Wähler verwendet werden, und es ist lediglich eine Frage der konstruktiven Ausbildung, wieviele Schaltarmsätze man auf derselben Welle zum Bestreichen ein und desselben Kontaktsegmentes vorsehen will. Der Vorgang der Einstellung der Wähler sei im einzelnen an Hand der Zeichnung erläutert. Wünscht ein Teilnehmer eine Verbindung zu erhalten und ist ihm auf irgendeine Weise ein freier Verbindungssatz zur Verfügung gestellt, dann kommt ein nicht weiter dargestelltes Speiserelais / zum Anzug, das ein weiteres Relais I erregt. Der Zustand vor Beginn der Wahl kennzeichnet sich also durch das Geschlossensem der Kontakte I und das Geöffnetsein des Kontaktes i%. Betätigt der Teilnehmer nunmehr seine Wählscheibe, dann wird das Relais / im Rhythmus der Stromstöße aberregt und der Kontakt i2 der Zahl der Stromstöße entsprechend geschlossen. Der Drehmagnet des Wählers ZTf erhält Stromstöße: Erde, f8, I1, i2, Relais ΪΙ, w6, DZPF, Minus und stellt die Arme a, b, c, d des Wählers ZPF auf die gewünschte Dekade ein. Durch die Herausbewegung dieses Wählers aus der Ruhelage wird ein Wellenkontakt w geschlossen, so daß nach Abfallen des während der Stromstoßgabe erregten Relais II und Schließen des Kontaktes II3 ein Relais U erregt wird, das über u5 einen Haltestromkreis schließt und durch Umlegung des Kontaktes u6 auf u1 den Stromstoßstromkreis nunmehr auf den Drehmagneten desjenigen Wählers £PF, in dessen Kontaktbank die gewünschte Dekade liegt, aufschaltet. Die nächste Stromstoßreihe stellt nunmehr die Schaltarmsätze des Wählers, in dessen Kontaktbank die gewünschte Dekade liegt, ein, und zwar den der gewünschten Dekade zugeordneten Schaltarmsatz auf den gewünschten Kontakt in dieser Dekade. Nach Beendigung der Stromstöße wird durch Abfall des Verzögerungsrelais II und Schließen des Kontaktes II4 das Prüfrelais P an den Prüfarm des Einerwählers gelegt, so daß, wenn die gewünschte Leitung frei ist, die üblichen Schaltvorgänge vorgenommen werden, das ist Abschalten des Stromstoßkreises bei p8, Anlegung von Sperrpotential an die Prüf leitung durch p9 und Durchschaltung der Sprechleitung bei p10 und p11. Nach Beendigung des Gesprächs erfolgt durch Aberregung der nicht dargestellten Relais I und Y sowie durch Öffnen der Kontakte I und y die Rückstellung der Wähler in an sich bekannter Weise,

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Wähler mit in Gruppen unterteilter Kontaktbahn und mit einer der Anzahl der Kontaktgruppen entsprechenden Anzahl von Schaltarmsätzen, von denen mehrere gleichzeitig über verschiedene in der Drehrichtung nacheinander angeordnete Kontaktgruppen derselben Kontaktreihe schleifen, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren solchen Wählern ein Auswahlwähler gemeinsam zugeordnet ist, der, durch Nummernstromstöße eingestellt, sowohl den der gewünschten Gruppe zugeordneten Wähler wie auch den besonderen Schaltarmsatz in diesem Wähler bestimmt.
2. Anordnung für Wähler mit mehreren Schaltarmsätzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einstellung des vorgeordneten Wählers (ZPF) zwangsläufig die Anschaltung des Drehmagneten desjenigen Wählers, in dessen Kontaktfeld die gewünschte Leitungsgruppe liegt, an den Fortschaltestromkreis erfolgt.
3. Anordnung für Wähler mit mehreren Schaltarmsätzen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen vierten Schaltarm des den Wählern mit mehreren Schaltarmsätzen vorgeordneten Wählers, in dessen zugehörigem Kontaktfeld an mehreren der Anzahl der Schaltarmsätze des betreffenden Wählers entsprechenden Kontakten der Magnet dieses Wählers angeschlossen ist.
4. Anordnung für Wähler mit mehreren Schaltarmsätzen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche von dem vorgeordneten Wähler (ZW) gesteuerte Wähler (E W) ein einziges Um- schalterelais (U) vorgesehen ist, das in an sich bekannter Weise den Stromstoßkreis auf den Drehmagneten des der gewünschten Gruppe zugehörigen Wählers mit mehreren Schaltarmsätzen umschaltet und die sonst für die Inbetriebsetzung dieses Wählers notwendigen Schaltmaßnahmen vornimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET32583D 1926-11-05 1926-11-05 Schaltungsanordnung fuer Waehler mit in Gruppen unterteilter Kontaktbahn Expired DE587348C (de)

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