DE587202C - Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines Registerstreifens - Google Patents
Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines RegisterstreifensInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B27/00—Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
- B41B27/02—Systems for controlling all operations
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Description
- Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines Registerstreifens Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines Registerstreifens.
- Derartige Vorrichtungen sind bekannt, bei denen ein Satz von an ihren Kanten gekerbten Schienen so eingestellt wird, daß die einzelnen Kerben an einer Stelle eine durchgehende Rille bilden; in die dann ein Hebel einfällt und die Verbindung zwischen der zugehörigen Matrizenauslösung und einem gemeinsamen Vortreiber herstellt.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der beiderseits gekerbten Schienen angeordneten Hebel beim Einfallen sowohl. in einem als auch in entgegengesetztem Sinne die Verbindung mit dem Vortreiber herstellen.
- Durch die Bauart der Erfindung wird der große Vorteit..erreicht, daß die Breite der Vorrichtung, gemessen in der Längenausdehnung der Kerbschienen, erheblich kürzer ausfällt, als es bei den bekannten Vorrichtungen möglich ist. Dadurch, daß die Kerben auf die beiden Kanten der Schienen verteilt werden, kann - man die einfallenden Hebel näher zusammenrücken, ohne daß die Kerbschienen geschwächt werden. Die Bauart der Erfindung wirkt dann derart, daß die einfallenden Hebel die Verbindung mit dem gemeinsamen Vortreiber in jedem Falle herstellen, ohne Rücksicht darauf, ob der einfallende -Hebel in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung bewegt worden ist. Die Vorrichtung ist also recht gedrungen und zeichnet sich doch durch große Einfachheit und kräftige Bauart ihrer Einzelteile aus.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; es sind: Fig. z Teilaufsicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 Schaubild dazu, wobei einige Teile weggebrochen, andere Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig.3 Teilschaubild der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe, Fig. q. Querschnitt durch die Vorrichtung und einige Teile der Schalteinrichtung: Sechs Wählerschienen 7 befinden sich innerhalb eines Rahmens, der aus einer Grundplatte z, einer oberen Platte 2, Halb tern 3 an den Enden, Stangen q. und 5 auf der V order- und Rückseite sowie einer Magnettragplatte 6 am einen Ende besteht. Die Wählerschienen 7 können in der Längsrichtung durch Führungsöffnungen in den Endhaltern 3 hindurch verschoben werden, so daß jede Schiene eine von zwei Stellungen einnehmen kann, wobei ihre Bewegungen durch Führungsstifte 8 begrenzt werden, die an den Platten i und 2 befestigt sind und durch Schlitze in den Wählerschienen hindurchgehen.
- Die Wählerschienen 7 haben an ihren vorderen und hinteren Kanten V-förmige Kerben g. Die Schienen arbeiten mit zwei Reihen senkrecht angeordneter Auslösehebel io zusammen, dien zu beiden Seiten der Wählerschienen angeordnet und mit Rollen i i zur Verminderung der Reibung versehen sind. Die Rollen i i werden durch die federnden Finger i2 gegen die gekerbten Kanten der Schienen gedrückt. Die Hebel io sind nahe ihren oberen Enden gelenkig an einer dünnen Platte 13 auf der Oberseite der Platte 2 befestigt.
- Die Grundplatte i der Vorrichtung hat die Form eines Kammes und ist mit einer Reihe nach oben und vorwärts vorspringender Leisten 18 besetzt. Die vorderen und hinteren Reihen der Hebel io liegen zwischen den Leisten 18 und sind unten nach vorn bzw. hinten abgekröpft, so daß sie in V-förmige Kerben in den oberen Kanten einer Reihe von, einzeln wählbaren Verbindungshebeln :2o eingreifen. Die Hebel 2o können sich frei in der Längsrichtung verschieben und außerdem hin und her schwingen. Jeder Hebel 2o hat an seiner unteren Kante zwei Ansätze 21 und 22, mit denen er auf der waagerechten Sitzfläche 23 oben auf der Platte i aufruht. Diese Ansätze bleiben während der Längsverschiebung der Hebel auf der Sitzfläche 23 liegen. Der Ansatz 22 jedes Hebels ist unterhalb des Endes i9 der zugehörigen Stange io angeordnet, und bildet einen Drehpunkt, um den der Hebel schwingen kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
- Die Hebel 2o sind an ihren vorderen Enden aufwärts gebogen und diese vorderen Enden 24 liegen, je nachdem, ob der Hebel 2o von einem Hebel io der vorderen oder der hinteren Reihe bedient wird, in ihrer 1Zuhelage auf der Vorder- oder der Rückseite der Bahn eines senkrecht beweglichen Vortreibers 25. Der Vortreiber 25. wird von einem Paar von Winkelhebeln 26 getragen, von denen nur einer gezeichnet ist (Fig. 2). Diese sind gelenkig an der festen Stange 4 angebracht und durch die längsverschiebliche Stellschiene 27 gekuppelt. Die Teile 25 und 27 bewegen sich in Schlitzen der Platten 28 an der Rahmenstange 4 und werden durch eine Feder 29 in ihrer Ruhelage gehalten. Der Vortreiber 25 hat unten eine zugeschärfte Kante, die in V-förmige Kerben der aufwärts gebogenen Enden 24 der Hebel 2o eingreifen kann. Die rückwärtigen Enden dieser Hebel greifen unter Schultern 3o der Matrizenauslösung 31 der Zeilengießmaschine.
- Die Wählerschienen 7 werden alle durch Federn 32 in der Zeichnung nach links gezogen. Diese Schienen 7 sowie die Stellschiene 27 werden dagegen nach rechts durch eine Reihe von Stiften 33 geschoben, die in der Platte 6 gleitbar gelagert sind. Diese Stifte sind durch Stellschrauben 34 an den Enden der Ankerhebel 35 befestigt. Die Ankerhebel sind drehbar in den Magnetrahmen 36 gelagert, die an der Platte 6 sitzen. Die Ankerhebel, welche die Wählerschienen 7 verstellen, werden durch einen Satz von sechs Wählermagneten 37 verstellt. Der Anker zum Verschieben der Stellschiene 27 wird von einem Magnet 38 bewegt.
- Mittels der Magnete 37 werden die Wählerschienen 7 in verschiedenen Zusammenstellungen eingestellt. Diese Schienen sind in bekannter Weise an ihren Kanten derart gekerbt, daß bei jeder Einstellung einer der Hebel io ausgewählt und von seiner Feder 12 in eine durchgehende Rille der übereinanderliegenden Kerben ,der Schienen 7 eingeschoben wird. Dadurch wird der zugehörige Hebel 2o in der Längsrichtung verschoben. Ist der gewählte Hebel io einer aus der vorderen Reihe, so wird der zugehörige Hebel 2o nach rückwärts geschoben, während die Wahl eines Hebels io aus der hinteren Reihe den betreffenden Hebel 2o nach vorn verschiebt. In jedem Fall wird das vordere Ende des gewählten Hebels 2o in die Bewegungsbahn des Vortreibers 25 gebracht. Wird alsdann die Stellschiene 27 in ihrer Längsrichtung durch ihren Magnet 38 verschoben, so wird der Vortreiber 25 niedergedrückt und der gewählte Hebel geschwungen, wie es Fig.3 zeigt. Dadurch wird die Matrizenauslösung der Zeilengießmaschine in Tätigkeit gesetzt.
- Werden die Magnete wieder stromlos, so werden die Schienen 7 von ihren Federn 32 wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht. Die Spitzkerben 9 drücken dann durch ihre geneigten Flanken die eingefallenen Hebel io mitsamt den Hebeln 2o in ihre Ausgangslagen zurück.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines Registerstreifens, durch den ein Satz von an ihren Kanten gekerbten Schienen so eingestellt wird, daß die einzelnen Kerben an einer Stelle eine durchgehende Rille bilden, in die dann ein Hebel einfällt und die Verbindung zwischen der zugehörigen Matrizenauslösung und einem gemeinsamen Vortreiber herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der beiderseits gekerbten Schienen (7) angeordneten Hebet (io) beim Einfallen sowohl in einem als auch in entgegengesetztem Sinne die Verbindung mit dem Vortreiber (25) herstellen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hebel (io) durch eine Feder (12) gegen die Kerbschienen (7) gedrückt wird und mit seinem freien Ende (i9) in einen zweiten Hebel (2o) für die Verbindung des Matrizenauslösegestänges (31) mit dem Vortreiber (25) eingreift, die beim Einfallen des Vorsteuerhebels (io) durch die Verschiebung des Hebels (2o) in die Bahn des Vortreibers (25) hergestellt wird.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Spitzkerben (9), die durch ihre geneigte Flanke bei erneutem Verschieben der Schienen (7) den eingefallenen Hebel (io) mitsamt dem Hebel (20) in ihre Ausgangslage zurückdrücken.
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications After (1)
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Families Citing this family (3)
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