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Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für Registrierkassen mit Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endsummen und besteht im wesentlichen darin, dass die Kasse mit einer Vorrichtung zum Ausschalten des Kassengetriebes versehen ist, so dass je nach Wahl die zu registrierenden Beträge aufaddiert oder die Zwischen-bzw. Endsummen gedruckt werden und im letzteren Falle die Anzeigevorrichtung ausgeschaltet wird, so dass die Anzeige der Zwischen-und Endsummen unterbleibt.
Diese Neuerung hat den Vorteil, dass die Summen der mit der Kasse vereinnahmten Beträge, also Zwischen-oder Endsummen, nicht den im Geschäftslokal anwesenden andern Kunden sichtbar werden, sondern nur dem die Kasse Bedienenden, indem die Kasse diese Zwischen-oder Endsummen in bekannter Weise auf von der Kasse verausgabte Sehecks druckt.
Ausserdem ist die Anzeigevorrichtung noch mit einer neuartigen Vorrichtung versehen, durch welche die Anzeigereihen in die Anzeigestellung bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt die Anzeigevorrichtung in einem Ausführungsbeispiel, u. zw. : Fig. 1 eine mit einer derartigen Anzeigevorrichtung versehene Registrierkasse in der Ansicht von vorn und Fig. 2 die Anzeigevorrichtung in einem grösseren Massstabe im Schnitt, während Fig. 3-5 Einzelheiten derselben veranschaulichen.
Die in Gruppen eingeteilten Anzeigereihen 571 sind in einem Gehäuse 575 angeordnet und lagern auf einem Querstück 576 einer Platte 577, die auf den Rollen 578 der Stangen 579 seitlich verschiebbar angeordnet ist (Fig. 2). Die Stangen 579 werden von den Platten 580 gehalten. Die Platte 577 ist an ihrer unteren Kante mit einer Zahnung 585 versehen, in die ein Segment 586 eingreift. Letzteres wird in bekannter
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tafel erst wieder in die Normalstellung zurückbewegt, d. h. abwärts verstellt wird.
Ein T-förmig gestalteter Rahmen 590 (Fig. 2) ist auf jeder Seite mit einem Arm 591 versehen. Am unteren Ende des Armes ist eine Rolle 592 angebracht, die in einen senkrechten Schlitz 593 einer Platte 580 eingreift. Der Rahmen 390 ist mit Haken 594 versehen, die in bekannter Weise unter seitliche obere Vorsprünge der in Anzeigestellung zu bringenden Anzeigetafel 571 greifen und sie bei der Aufwärtsbewegung des Rahmens mitnehmen. Bei 595 ist an dem Rahmen 590 eine Stange 596 angelenkt, die an ihrem unteren Ende mit einem auf der Welle 598 befestigten Hebel 397 in Verbindung steht. Damit ein sicheres Anheben des Rahmens 590 erfolgt, ist diese Stange 596 mit dem Hebel 597 an jedem Ende des Rahmens vorgesehen.
An einem Zapfen 599 des Hebels 597 greift eine Schubstange 600 an, deren untere Rolle 601 in einen L-förmigen Schlitz 602 des Hebels 603 eingreift, welcher drehbar auf einer Stange 604 gelagert ist. Der Hebel 604 hat zwei Rollen 605 und 606, auf welche die auf der Welle 112 befestigten Daumenscheiben 607
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Durch eine Feder 613 wird die Klinke 611 gegen die Rolle 609 gedrückt, so dass die am unteren Ende der Stange 600 angebrachte Rolle 601 fÜr gewöhnlich in dem kurzen senkrechten Teil des L-förmigen Schlitzes 602 gehalten wird.
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Aus vorstehendem ergibt sich, dass, wenn die Daumenscheiben 607 und 608 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht werden, der Hebel 603 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt wird, hiebei wird die Schubstange 600 abwärts gezogen und damit die Hebel 597 und die Welle 598 verdreht. Die Verstellung der Hebel 597 durch die Stangen 596 bewirkt eine Abwärtsbewegung des Rahmens 590 und damit der in der Anzeigestellung befindlichen Anzeigescheibe 571. Bei der Abwärtsbewegung der Schubstange 600 wird durch die Feder 613 die Fläche 610 der Klinke 611 gegen die Rolle 609 gepresst, so dass die untere Rolle 601 der Stange 600 nicht aus dem kurzen senkrechten Teil des Schlitzes 602 heraustreten kann. Ein Zapfen 614 begrenzt die. Schwingbewegung der Klinke 611.
Nach der Abwärtsbewegung der Anzeigetafel 571, und nachdem die seitliche Verstellung der Platten 577 zwecks Einstellung einer neuen Anzeigetafel erfolgt ist, wird durch die Daumenscheiben 607 und 608 der Hebel 603 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht und in die Normalstellung zurückbewegt. Hiebei wird die Schubstange 600 angehoben und damit die Hebel 597 in die Normalstellung zurückbewegt, wobei durch die Stangen 596 der Rahmen 590 angehoben und die neue Anzeigetafel 571 in die Anzeigestellung bewegt wird.
Sobald sich der Rahmen 590 in der unteren Stellung befindet, wird er in seiner Lage gesperrt gehalten. Zu diesem Zweck ist auf den Querstangen 570 eine Platte 618 (Fig. 2) verschiebbar angeordnet.
An der Unterkante derselben ist ein Schlitz 619 angebracht, indem ein Zapfen 620 eines Hebels 621 der Welle 622 eingreift. Dieser Hebel ist durch eine Stange 623 (Fig. 4) mit einem Hebel 624 (Fig. 5) der Welle 604 verbunden. Am Hebel 624 sind Rollen 625 und 626 angebracht, auf welche die Daumenscheiben 627 und 628 der Welle 112 einwirken. Diese Scheiben sind derart ausgebildet, dass nach der Abwärtsbewegung des Rahmens 590 der Hebel 624 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt wird. Hiebei wird die Platte 618 durch die Stange 623 und den Hebel 621 nach links verschoben, wobei ein Haken 628 (Fig. 2) der Platte über den seitlich springenden Zapfen 592 des Armes 591 greift und dadurch den Rahmen590 in seiner unteren Stellung so lange festhält, bis die der jeweiligen Registrierung entsprechende Anzeigetafel 571 eingestellt ist.
Hierauf wird der Hebel 624 in seine Normallage zurückbewegt, wobei durch den Hebel 621 die Platte nach rechts verschoben wird, so dass der Sperrhaken 628 den Zapfen 592 des Armes 591 und damit den Rahmen 590 wieder freigibt, der Rahmen kann deshalb mit der dem registrierten Betrage entsprechenden Anzeigetafel aufwärts, d. h. in die Anzeigestellung. bewegt werden.
Die Anzeigescheiben 571, 572 und 574 (Fig. 1 und 2) werden durch die Segmente 445 eingestellt, diese sind mit einer Verzahnung 630 versehen, in welche eine an den Armen 632 und 633 befestigte Sperrschiene 631 eingreift. Die Arme 632 und 633 sind auf der Welle 622 starr befestigt, welche ausserdem den Hebel 621 trägt. Wird der Hebel und damit die Arme 632,633 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verstellt, so gibt die Sperrschiene 631 die Zahnung 630 der Segmente 445 frei, so dass diese der Registrierung entsprechend eingestellt werden können. Wird dagegen der Hebel 621 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt, so greift die Sperrschiene 631 wieder in die Zahnung 630 ein, so dass die Segmente 445 wiederum gesperrt sind.
Ausserdem ist noch eine besondere Sperrvorrichtung für. die Anzeigevorrichtung vorgesehen.
Dieselbe besteht aus einer Querplatte 634 (Fig. 2,3 und 4), die in der Ebene jeder Platte 577 mit einer Aussparung 635 (Fig. 3) und einem Sperrzahn 636 versehen ist, der in die Verzahnung 637 der Platte 577 eingreifen kann. Diese Sperrplatte 634 ist an den Hebeln 638 befestigt, deren Zapfen 639 in den Platten 580 gelagert sind. An den Hebeln 638 sind Stangen 640 angelenkt, die an den Hebeln 621 angreifen.
Werden die Hebel 621 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verstellt, so werden durch die Stangen 640 die Hebel 638 in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt, wobei die Sperrzähne 636 aus der Zahnung 637 der Platten 577 bewegt werden. Die Schlitze 635 der Sperrplatte 634 dienen dann als Führung für die Platte 577. Nachdem die in die Anzeigestellung zu bewegende Anzeigetafel ausgewählt ist, d. h. bevor der Rahmen 590 angehoben worden ist, werden die Hebel 621 in die Normalstellung zurückbewegt. Hiebei werden durch die Stange 640 die Hebel 638 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verstellt, wobei die Zähne 636 der Sperrplatte in die Zahnung 637 der Platten 577 eingreifen und die Anzeigetafeln bis zur nächsten Benutzung der Maschine gesperrt gehalten.
Bei der Benutzung der Maschine zwecks Abnahme einer Zwischen-oder Endsumme ist es wünschenswert, dass die Anzeigevorrichtung nicht in Tätigkeit gesetzt wird. Zu diesem Zwecke ist an der Welle 1229 ein Arm 1505 (Fig. 2) befestigt, der an seinem Ende mit seitlichen Zapfen 1506 versehen ist, dieser Zapfen greift in einen Schlitz 1507 einer Stange 1508 ein, die mit ihren gabelförmigen Enden einerseits auf der Stange 612, anderseits auf der Welle 1229 geführt ist. Eine Rolle 1509 dieser Stange 1508 arbeitet mit der Kurvenfläche 1510 der Schubstange 600 zusammen. Durch einen Handhebel 237 (Fig. l) kann die Maschine dem jeweiligen Zweck entsprechend so eingestellt werden, dass die zu registrierenden Beträge von den Addierwerken aufaddiert werden, oder dass die Maschine eine Zwischen-oder Endsumme von den addierten Beträgen abgibt.
Wird der Hebel 137 aus der Additionsstellung bewegt, d. li. auf Zwischen-oder Endsumme eingestellt, so wird die Welle 1229. und damit der Arm 1505 in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht. Durch den Zapfen 1506, der in den Schlitz 1507 der Stange 1508 eingreift, wird diese nach links geschoben, so dass die Rolle 1509 sich gegen die Fläche 1510 der Schubstange 600 legt.
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Bei der Addition eines Betrages auf die Addierwerke wird bei dem Beginne einer Registrierung die
Stange 600 wie vorbeschrieben, und damit die Anzeigetafeln, welche die vorhergehende Registrierung anzeigen, durch den Hebel 603 abwärts bewegt. Beim Beginne der Umdrehung der Welle 112 in dem umgekehrten Sinne des Uhrzeigers wird der Hebel 603 in dem Sinne des Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht und dadurch die Schubstange 600 abwärts bewegt, und der Arm 597 so verstellt, dass die
Stange 596 und damit die Anzeigetafeln abwärts bewegt werden.
Hiebei wirkt die Fläche 1510 infolge der vorangegangenen Verstellung der Stange 1508 nach links bei der Einstellung des Handhebels 137 auf Zwischen-oder Endsumme auf die Rolle 1509 ein, wodurch die Schubstange 600 um den Zapfen 599 in dem Sinne deq Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht wird.
Dies hat zur Folge, dass die Rolle 601 aus dem Querschlitz der L-förmigen Aussparung 602 in den langen
Schlitz derselben eintritt. Hiedurch wird erreicht, dass bei einem Ausschwingen des Hebels 603 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers durch die Welle 112 die Schubstange 600 nicht angehoben wird, da nunmehr die Rolle 601 derselben in der Aussparung 602 entlang gleitet. Dies hat zur Folge, dass der
Arm 597 nicht in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht wird und damit das Anheben der Anzeigetafeln unterbleibt. Bei der zweiten Verdrehung der Welle 112 wird der
Hebel 603 wieder in dem Sinne des Uhrzeigers verstellt und damit die Rolle 601 in der Aussparung 602 so weit verschoben, dass sie vor dem Querschlitz derselben liegt.
Bei der darauffolgenden Bewegung des
Hebels 603 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gleitet die Rolle wieder in dem langen Teil der
Aussparung 602 abwärts. Bei der Benutzung der Maschine zwecks Abgabe einer Zwischen-oder Endsumme wird die Welle 1229 durch den Handhebel137 stets in dem entgengesetzten Sinne des Uhrzeigers ver- stellt ; da der untere Teil der Aussperrung 1507 konzentrisch ausgebildet ist, erhält die Stange 1508 keine weitere Verstellung nach links, als diejenige, welche sie beim Beginn der Verdrehung der Welle 1. 229 erhalten hat.
Soll bei der darauffolgenden Registrierung mit der Maschine eine Addition vorgenommen werden, so wird der Hebel 603 in dem Sinne des Uhrzeigers so bewegt, dass der Querschlitz der Aussparung 602 der Rolle 601 gegenübersteht. Sobald dieses der Fall ist, wird unter dem Einfluss der Feder 613, da die
Fläche 610 der Klinke 611 auf die Rolle 609 einwirkt, die Schubstange 600 in dem entgegengesetzten
Sinne des Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht, wobei die Rolle 601 in den Querschlitz der Aus- sparung 602 eintritt. Bei der darauffolgenden Verdrehung des Hebels 603 in dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in die Normalstellung hebt derselbe die Stange 600 an, wodurch der Arm 597 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht wird, durch den wiederum die Stange 596 und damit die ausgewählte Anzeigetafel angehoben wird.
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