DE655770C - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. JANUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE 41 os
43 a A 228. 30 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: O.Januar
Powers G. m. b. H. in Berlin Druckende Lochkartentabelliermaschine mit Saldierwerken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1930 ab
Es ist eine druckende Addiermaschine mit einem Saldierwerk bekannt, das für direkte
Subtraktion mit Bewegungsumkehr arbeitet. Seine jeweilige Antriebsrichtung wird durch
ein Steuerwerk beherrscht, das während Posteneinführungsgängen unter Tastensteuelung
steht und während der Summengänge von einem Schaltwerk gesteuert wird, das seinerseits durch die Mittel zur Einführung
der flüchtigen Eins beeinflußt wird. Hierdurch wird das Steuerwerk je nach dem Vorzeichen
des Saldos beim Summengang von selbst auf Addition oder Subtraktion geschaltet,
so daß der Saldo richtig abgedruckt wird, auch wenn er negativ ausfällt.
Es sind ferner druckende Lochkartentabelliermaschinen
mit in verschiedenen Tabellierwerksabschnitten vorgesehenen Saldierwerken bekannt, die nur im additiven Sinne
angetrieben werden können und Subtraktion durch Addieren der Komplementbeträge der
negativen Posten bewirken. Steuerwerke zur Bestimmung der Antriebsrichtung sind hier
nicht vorhanden.
Wenn nun statt dessen mit Bewegungsumkehr arbeitende Saldierwerke für direkte
Subtraktion zur Verwendung gelangen, wie es nach der vorliegenden Erfindung geschieht,
entsteht die Erage, wie die Steuerwerke zur Bestimmung der Antriebsrichtung der verschiedenen
Saldierwerke einander zuzuordnen .sind. Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung
dieser Frage in der Weise, daß die Steuerwerke zur Bestimmung der Antriebsrichtung
sowohl beim Tabellieren als auch beim Summengang unabhängig voneinander sind, so daß in einem Arbeitsspiel jedes der Saldierwerke
beliebig subtraktiv oder additiv angetrieben werden kann, je nach der Kennzeichnung
des dem Tabellierabschnitt zügeordneten Lochkartcnfeldes beim Tabellieren
oder je nach dem Vorzeichen des betreffenden Saldos beim Summengang, d.h. je nach der
wSlellung des jedem Saldierwerk zugeordneten Schaltwerkes, das durch die Mittel zur Einführung
der flüchtigen Eins beeinflußt wird. Diese Unabhängigkeit der Steuerwerke zur Bestimmung der Antriebsrichtung ermöglicht
es, die verschiedenen Saldierwerke stets gleichzeitig in demselben Maschinengang anzutreiben,
statt nacheinander in aufeinanderfolgenden Maschinengängen, wie dies sonst
bei Buchungsmaschinen mit Saldierwerken für direkte Subtraktion üblich ist.
Der Vorschlag, ein mit Bewegungsumkehr arbeitendes Saldierwerk bei einer druckenden
Lochkartentabelliermaschine vorzusehen und das Steuerwerk zur Bestimmung der Antriebsrichtung durch Löcher der Postenkarten umzuschalten,
ist an sich nicht neu. Bei einer bekannten Maschine dieser Art war aber nur ein Saldierwerk vorhanden, und dieses war
nicht mit Einrichtungen zum Abdruck negativer Salden versehen, sondern vermochte nur
positive Salden richtig zum Abdruck zu bringen.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf die Anordnung und Steuerung besonderer Typenträger
zur Kennzeichnung der Bedeutung der verschiedenen Zahlenbeträg'e. An sich ist es
bekannt, positive und negative Summen durch eine selbsttätig in Stellung gebrachte Type
zu unterscheiden, welche durch die Mittel zur Einführung der flüchtigen Eins gesteuert
wird. Auch ist es nicht mehr neu, eine Type
ίο zur Kennzeichnung negativer Posten bei einer
Einführung des Postens einzustellen. Nach der vorliegenden Erfindung aber sitzen diese
verschiedenen Typen an demselben Typenträger, der im Bedarfsfall auch noch weitere
Typen tragen kann, um, wie an sich ebenfalls bekannt, Gruppen- und Hauptsummen unterschiedlich
zu kennzeichnen. Weiter bezieht sich die Erfindung auf die Beherrschung der Saldierwerkssteuerung durch Lochkarten. Jnsbesondere
wird erfindungsgemäß bei Zuordnung jedes Saldierwerkes zu einem Addier- und Druckwerk die Anordnung so getroffen,
daß das Addierwerk unter Steuerung durch entsprechende Kartenlocher den Saldo aus
dem Saldierwerk wahlweise in additivem oder subtraktivem Sinne aufnimmt oder den
in ihm stehenden Betrag additiv oder subtraktiv auf das Saldierwerk übertragen kann.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere auf solche bekannten Tabelliermaschinen anwendbar, bei denen jeder einem Karten feld zugeordneter Tabellierabschnitt zwei Rechenwerke enthält, von denen das eine Untergruppensummen und das andere Hauptsummen bildet. Hierbei ist sämtlichen Gruppensummenwerken eine Summenwelle und sämtlichen Hauptsummenwerken eine Summenwelle zugeordnet, durch deren Drehung die Maschine auf den Druck der betreffenden Summen eingestellt wrird. Bei Anwendung der vorliegenden Erfindung auf eine derartige an sich bekannte Maschine mit zwei Summenwellen wird nun die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Untersummenwelle bei ihrer Drehung die Saldierwerke auf Summenzug und die zugehörigen Addierwerke auf Addition einstellt, während die Hauptsummenwelle bei ihrer Drehung! die Saldierwerke auf Nichtaddition und die zugehörigen Addierwerke auf Summenzug einstellt. Infolgedessen werden die jeweils bei Beendigung der Kartenuntergruppen gezogenen Salden fortlaufend in das Addierwerk hineinaddiert, so daß dieses eine Hauptsummc aus den Salden bildet.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere auf solche bekannten Tabelliermaschinen anwendbar, bei denen jeder einem Karten feld zugeordneter Tabellierabschnitt zwei Rechenwerke enthält, von denen das eine Untergruppensummen und das andere Hauptsummen bildet. Hierbei ist sämtlichen Gruppensummenwerken eine Summenwelle und sämtlichen Hauptsummenwerken eine Summenwelle zugeordnet, durch deren Drehung die Maschine auf den Druck der betreffenden Summen eingestellt wrird. Bei Anwendung der vorliegenden Erfindung auf eine derartige an sich bekannte Maschine mit zwei Summenwellen wird nun die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Untersummenwelle bei ihrer Drehung die Saldierwerke auf Summenzug und die zugehörigen Addierwerke auf Addition einstellt, während die Hauptsummenwelle bei ihrer Drehung! die Saldierwerke auf Nichtaddition und die zugehörigen Addierwerke auf Summenzug einstellt. Infolgedessen werden die jeweils bei Beendigung der Kartenuntergruppen gezogenen Salden fortlaufend in das Addierwerk hineinaddiert, so daß dieses eine Hauptsummc aus den Salden bildet.
Enthalten nur einige der Tabellierwerkseinheiten ein Saldierwerk und ein Addierwerk,
während die anderen Tabellierwerkscinheiten nur ein Addierwerk enthalten, so
wird die Anordnung derart getroffen, daß die Addierwerke von nicht mit einem Saldierwerk
versehenen Tabellierabschnitten durch die Gruppensummenwelle auf Summenzug
einstellbar sind und durch die Hauptsummenwelle nicht beeinflußt werden.
Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Patentansprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
beschrieben werden, bei welchem das Saldierwerk in an sich bekannter Weise eine einzige Gruppe von Rechenrädern
umfaßt, die wahlweise mit der einen oder der anderen zweier Zahnstangengruppen in Eingriff
gebracht werden können, weiche im entgegengesetzten Drehsinn auf die Rechenräder
einwirken. Die Erfindung ist jedoch nicht auf derartige Saldierwerke beschränkt. .Unwesentlich
ist es auch für zahlreiche Erfindungsmerkmale, ob die Schaltungen durch mechanische
oder elektrische Elemente herbeigeführt werden.
Fig. ι ist ein λ on vorn nach hinten verlaufender
senkrechter Schnitt durch den Kopf einer Powers-Tabelliermaschine, die nach der Erfindung ausgebildet ist. Ein mit einem
Saldierwerk ausgerüsteter Tabellienverksabschnitt ist im Aufriß, von rechts gesehen, dargestellt.
Die Teile sind in der Ausgangsstellung gezeichnet.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, wobei diejenige Stellung veranschaulicht ist, die bald
nach Einleitung eines Arbeitsganges beim Postenaddieren oder Postensubtrahicren eintritt.
Fig. 3 ist eine einem Teil der Fig. 2 ahnliehe Ansicht zur Veranschaulichung derjenigen
Lage, die etwa am Ende des ersten halben Arbeitsganges eintritt, bei dem ein negativer
Saldo vom Saldierwerk zum/ Hauptsummenaddierwerk überführt wird.
Fig. 4 ist eine Ansicht, die im wesentlichen der Fig. 3 entspricht, jedoch die Teile in derjenigen
Lage zeigt, bei der eine Hauptsumme gedruckt werden soll.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Saldierwerkes und veranschaulicht Teile der Steuereinrichtung
in derjenigen Stellung, die sie unmittelbar nach dem Beginn eines Arbeitsganges einnehmen, wobei der Antrieb der Zähllader
auf Addition eingestellt ist.
Fig. 6 zeigt die Teile in einer der Fig. 5 entsprechenden Ansicht, wobei der Antrieb
auf Subtrahieren eingestellt ist.
Fig. 7 zeigt die Einrichtung zum Antrieb der Zählräder auf Addieren eingestellt, jedoch
während der zweiten Hälfte des Arbeitsganges. Am Ende dieses Arbeitsganges verbleibt
die dargestellte Einrichtung in dieser Lage.
Fig. 8 zeigt in ähnlicher Ansicht die Einrichtung zum Antrieb der Zählräder während
der zweiten Hälfte eines Subtraktionsarbeitsganges. Am Ende des Arbeitsganges bleibt
die Einrichtung in dieser Lage, abgesehen von einem Steuerungsdraht.
Fig. 9 bis 14 einschließlich zeigen in Seitenansichten die Einrichtung zum Ein-
und Ausrücken des Saldierwerkes in seine Antriebszahnstangen.
Hierbei zeigt Fig. 9 die Teile in Anfangsstellung. ' '
Fig. 10 zeigt die Teile beim Beginn des Arbcitsganges,
in dem ein Betrag addiert oder subtrahiert werden soll.
Fig. 11 zeigt die Teile in der Anfangsslellung
bei einem durch eine Gruppensummenkarte eingeleiteten Gruppensummenzug.
Fig. 12 zeigt die Teile nach Verlauf von dreiviertel des Gruppensummenzugs.
Fig. 12 zeigt die Teile nach Verlauf von dreiviertel des Gruppensummenzugs.
Fig. 13 und 14 zeigen die Teile beim Ziehen
einer Hauptsumme, und zwar Fig. 13 bei Beginn des Arbeitsganges und Fig. 14 kurz vor
seiner Beendigung.
AVeiter zeigen Fig. 15, τ6 und 17 Ansichten
einiger Teile der Steuerung in der Lage zum Ziehen einer Hauptsumme, und zwar zeigt
Fig. 15 die Teile in Grundstellung,
Fig. 16 die Antriebs- oder NOckenwelle in ihrer Anfangsstellung, wenn sich in der Maschine eine Hauptsummenkarte befindet, und
Fig. 16 die Antriebs- oder NOckenwelle in ihrer Anfangsstellung, wenn sich in der Maschine eine Hauptsummenkarte befindet, und
Fig. 17 die Lage, in der die Nockenwelle den Vorgang zum Ziehen der Hauptsumme
gerade eingeleitet hat.
Fig. ιS zeigt eine schaubildliche Ansicht
der Steuereinrichtung des Saldierwerks, wobei die Teile in Ausgangslage veranschaulicht
sind und sich manche Teile in der Stellung befinden, die sie einnehmen, wenn das Saldierwerk
einen negativen Saldo anzeigt.
Fig. ι 9 stellt eine schaubildliche Ansicht der Teile zur Steuerung des Hauptsummenaddierwerks
dar, wie sie am Ende eines Arbeitsganges stehen, in welchem ein Saldo auf das Hauptsummenaddierwerk übertragen wurde.
Fig. 20 zeigt schaubildlich einige Teile der Steuerung des Saldierwerks sowie einen Teil
der Summenziehvorrichtung.
Fig. 21 gibt schaubildlich in vergrößertem Maßstab die in der Fig. 15 dargestellte
Nockenscheibe und die unmittelbar von ihr gesteuerten Teile wieder.
Fig. 22 zeigt schaubildlich, wie der Sektor zum Druck von Sonderzeichen gesteuert und
wie die verschiedene Arbeitsweise, der Maschine durch die Löcher in den Registrier-
und Steuerkarten überwacht wird.
In Fig. 23 ist eine Abwicklung des Sonderzeichentypensektors
wiedergegeben.
Fig. 24 zeigt den Kopf der Maschine von rechts.
Die Erfindung ist in Anwendung auf eine
Powers-Tabelliermaschine derjenigen Art dargestellt und beschrieben, wie sie in ihren
Grundzügen in der deutschen Patentschrift 295 613 beschrieben ist. Später wurde die in
dieser Patentschrift dargestellte Maschine erheblich abgeändert, wie es beispielsweise in
der amerikanischen Patentschrift von Powers
1245 504 und der deutschen Patentschrift 333414 sowie in der amerikanischen Patentschrift
von Lasker 1376555 vom 3. Mai 1921 und in weiteren Patentschriften beschrieben
worden ist.
Die Maschine besteht aus einem Untergestell mit einem Elektromotor, einer dauernd
umlaufenden Antriebsnockenwelle, einem Kartenaufnahmebehälter, einem Kartenförderer,
einer Abfühlvorrichtung für die Karten usw Die Abfühlvorrichtung weist zwei gelochte
Platten auf, zwischen die die Karten selbsttätig eingeführt werden, und einen bei jeder
Umdrehung der Hauptwelle einmal angehobenen Stiftkasten, dessen Stifte durch Federn
aufwärts durch die Kartenlöcher hindurchgedrückt werden. Die Stifte der Abfühlvorrichtung
verschieben Leitstäbe 30, die in bekannter Weise in einer auswechselbar in die Maschine eingebauten Leitkammer 31 sitzen. 8S
Diese Leitkammer nimmt den Raum zwischen dem Untergestell und dem Tabellierkopf der
Maschine ein. Im Kopf befindet sich das Rechen- und Druckwerk. Der Kopf ist auf einer Grundplatte 32 aufgebaut, die zum erleichterten
Einsetzen und Herausnehmen der Leitkammer in bekannter Weise mit Scharnieren an einem über dem Untergestell vorgesehenen
Zwischengestell angebracht ist. Zwischen Rahmenteilen 33, die durch ver- 9^
schiedene Rahmenstangen und Schienen miteinander in Verbindung stehen, sind die Einstell-
und Steuerorgane des Kopfes angeordnet.
Im Kopf sind nebeneinander mehrere Tabellierabschnitte vorgesehen, und zwar weist
die auf den Markt gebrachte normale Maschine deren sieben auf. Jeder Abschnitt hat
seine eigenen beiden Seitenplatten, zwischen denen sich die zum Abschnitt gehörigen Teile
befinden. Ferner gehört zu jedem Tabellierwerksabschnitt eine Lagerachse 34, auf der
für jeden Abschnitt eine Anzahl von Typensektoren 35 sitzen, welche verschiebbare Typen
36 tragen. Verzahnte Einstellsektoren 37 sind je mit einem zugehörigen Typensektor
durch Stiftschlitz 38 verbunden. Die Zähloder Addierräder 40 sitzen auf einer in Armen
42 gelagerten Achse 41. Die Arme 42 sind um eine Achse 43 drehbar, auf der ferner
die gewöhnlichen Zehnerübertragerhebel 44 gelagert sind, die mit Stiften 45 auf den Segmenten
37 zusammenwirken. Die Typensektoren stehen, wie üblich, unter der Wirkung von mit dem Gestell verbundenen Federn 46.
Sie sind ferner mit den verzahnten Einstellsektoren durch Federn 47 verbunden.
Die Hauptschwingwelle 48 trägt für jede Einheit einen Nockensektor 50, an dem bei 5 τ
ein Lenker 52 angreift, der wiederum an einem Nockenstück 53 drehbar befestigt ist.
Dieses bewegt mit Hilfe einer Rolle 54 den Rückstellrahmen, der aus Seitenarmen 55 und
einer Querstange 56 besteht, an welcher die Typensektoren 35 unter dem Zuge der Federn
46 anliegen.
Die Addierräder jedes Abschnittes werden mit den verzahnten Sektoren 37 durch Anheben
ihrer Achse 41 mittels eines Schubkurvenarmes 57 in und außer Eingriff gebracht.
Dieser wird durch die Schaltstange 58 überwacht, in deren oberen Ausschnitt 60 oder in deren unteren Ausschnitt 61 Stifte 62
und 63 einer Kurbel 64 eingreifen können. Diese Kurbel sitzt auf einer Schwingwelle 65,
die von einem Arm 66 gedreht wird (Abb. iq), der seinserseits seinen Antrieb vom Nockensektor
50 erhält. All dies bietet an sich nichts Neues. Der Nockensektor 50 ist mit der
Welle 48 in besonderer Weise verbunden, nämlich mittels eines auf der Welle befestigten
Armes 6y und einer starken Feder 68. Dies verhindert Beschädigungen, falls die Steuereinrichtung
aus irgendwelchen Gründen sich nicht bewegen kann.
Zur Maschine gehört weiter die übliche Summenwelle 70 mit einem Arm 71", der
durch einen an ihm angreifenden Lenker J2 geschwenkt wird. Zum Zwecke des Summenzuges
erfolgt die Steuerung dieses Lenkers etwa durch die Einrichtung, die in der amerikanischen
Patentschrift von Lasker 1376555 dargestellt ist. Die durch diese Welle gesteuerte
Einrichtung ist für den Zweck der vorliegenden Erfindung in der nachstehend beschriebenen Weise abgeändert worden.
Ferner gehört zu jedem Tabellierabschnitt der Maschine die übliche Gruppe von in
Reihen angeordneten Sektoranschlägen 73, die je aufwärts in die Bahn einer Nase 74 des
jeder Reihe zugeordneten Zahnsektors 37 vorgeschoben werden können. Die Sektoranschläge
werden durch Leitstäbe 30 angehoben, und ihre Rückstellung wird durch Stangen 75
herbeigeführt. Nullanschläge 76 sitzen an drehbar gelagerten Schienen yy von solchem
Querschnitt, daß sie durch irgendwelche aufwärts gehende Sektorenanschläge 75 zur Seite
gedrückt werden. Ihre Rückstellung in die Ausgangslage erfahren sie durch Federn 78.
Bei Summenzugarbeitsspielen werden alle Nullanschläge 76 jedes Tabellierabschnitts
aus der Bahn der Nasen 74 durch Schieber 80 herausbewegt (Fig. 20), von denen je einer
für jeden Abschnitt vorgesehen ist. Jeder Schieber weist einen Ansatz 81 auf, der in
die Bahn einer Schrägfiäche eines Blockes 82 ragt. Dieser sitzt auf einer Schwingwelle 83.
In der Ausfuhrung, in der die Maschine bisher
dargestellt wurde, saßen alle diese Blöcke fest auf der Welle 83, so daß bei deren
Schwingung alle Nullanschläge zum Summenzug ausgerückt wurden. Bei der vorliegenden
Maschine jedoch werden die Blöcke 82 derjenigen Tabellierabschnitte, denen Saldicrwerke
zugeordnet sind, auf der Welle lose angeordnet und durch später beschriebene Mittel für sich bewegt.
Die Schwingwelle 83 erfährt ihren Antrieb von der Welle 70 aus, indem Arme der beiden
Wellen durch einen Lenker 164 verbunden sind.
Die Powers Tabelliermaschine weist in ihrer ursprunglichen Form hinter dem Kopf
eine starke Rahmenstange 85 auf, die von der Grundplatte 32 mittels zweier Böcke getragen
wird. Für die Anbringung der Saldierwerke werden diese Böcke durch seitliche Rahmenstücke
86 ersetzt, die je an der Grundplatte 32 befestigt sind und an ihrem Oberteil die
Stange 85 tragen. Diese Rahmenstücke erstrecken sich rückwärts und tragen eine zweite Rahmenstange 87. Zwischen ihnen ist
die im nachstehenden beschriebene Saldiereinrichtung untergebracht.
Jede Saldiereinrichtung besteht aus einer rechten und einer linken Rahmenplatte 88 mit
seitlich abgebogenen Lappen 90, die an Stangen 85 und 87 durch Schrauben 91 befestigt
sind. Auf diese Weise läßt sich ein Saldierwerk hinter jedem beliebigen Tabellierabschnitt
anbringen. Bei der der Beschreibung zugrunde liegenden Maschine sind sieben Tabellierabschnitte
vorgesehen, von denen zwei Saldiereinrichtungen aufweisen.
Bei jeder Saldiereinrichtung sind die beiden Rahmenplatte« 88 durch mehrere Querstangen
zu einem starren Rahmenwerk verbunden, das sich als Ganzes an der Maschine
befestigen und aus ihr herausnehmen läßt.
Fig. 2 zeigt z. B. einen Schnitt durch eine Saldiereinrichtung. Diese enthält ein Saldier- i"5
werk, das so viele Zählräder 91 auf einer Achse 92 aufweist, die auf und ab beweglich
gelagert ist, als ein Tabellierabschnitt Zahlenstellen hat. Beim dargestellten Beispiel handelt
es sich um 2Ozähnige Zählräder, deren jedes mit einem fest mit ihm verbundenen
Zehnerübertragungsdaumen 89 mit zwei Zähnen versehen ist. Die Räder werden für Addition
durch eine untenliegende Zahnstange 93 und für Subtraktion durch eine obenliegende
Zahnstange 94 bewegt. Zwischen diesen Stangen können sie die in Fig. 2 dargestellte
unwirksame Stellung einnehmen.
Die Zahnstangen werden durch Ouerstangen 95 geführt sowie durch Ouerstangen 96.
die in entsprechender Weise geschlitzt sind. Wie Fig. 18 zeigt, sind die Zahnstangen duich
Stifte 97 nut den oberen und unteren Zinken
eines gabelförmigen Lenkers 98 verbunden, dessen vorderes Ende bei 100 an dem zugehörigen
Typensektor 35 befestigt ist. Die Stifte 97 sind in Schlitzen 101 der Zahnstange
geführt, deren Länge einer Zahn teilung der Zahnstangen entspricht. Diese Schlitzverbindung
dient der Zehnerübertragung. Zwischen jeder Zahnstange und dem vorspringenden Ende der zugehörigen Zinke des
Lenkers 98 ist eine Feder 102 gespannt, die bestrebt ist, in bekannter Weise jeder Zahnstange
eine Sonderbewegung zum Zwecke der Zehnerübertragung zu erteilen.
Um den Lenker 98 sicher zu führen, ist zwischen seinen beiden Zinken eine Führungsplatte
103 gelagert, die mittels Zungen 104 (Fig. τ) an den Rahmenplatten 88 befestigt
ist. An der oberen und unteren Zinke des Lenkers 98 sitzen Rollen 105, die in Führungsnuten
in der Ober- und Unterfläche der Platte 103 laufen.
Die Zahnstangen 93 und 94 gehen also zusammen mit dem Sektor 35 hin und her, wobei
aber jede Zahnstange unabhängig von der anderen eine Zehnerübertragungsbewegung ausführen kann.
Zur Zehrierübertragung gehört ein Ansatz
106 (Fig. 3) auf jeder der Zahnstangen 93 und 94, der in Normalstellung durch das
Hakenende 107 eines auf einer Achse 110 gelagerten Armes 108 festgehalten wird. Am
Ende in des Armes 108 ist eine Klinke 112
angelenkt, die durch eine am Gestell angreifende Feder 113 in der Drehrichtung des Uhrzeigers
gezogen wird, wobei das Hakenende
107 des Armes 108 gleichzeitig aufwärts gezogen
wird. Die Klinke 112 liegt in einem senkrechten Schlitz· auf der Rückseite der
Stange 96. ihre untere Spitze ist wie der Zahn eines Zahnrades profiliert und ragt in
die Bahn der am Zählrad sitzenden Zehnerübertragungsdaumen 89.
Ferner weist die Klinke 112 eine Schulter
auf, die gewöhnlich infolge des Zuges der Feder 113 unter die Stange 97 hakt und die
Klinke in ihrer dargestellten Normallage festhält. Dreht sich das Zählrad von Neun nach
Null oder umgekehrt, so bewegt einer der Zehnerschaltdaumen die Klinke außer Eingriff
mit der Stange 96, worauf die Feder ι Γ3 den Arm 108 hoch- und den Haken 107
aus der Bahn des Ansatzes 106 fortzieht, so da!.! die Zahnstange die Zehnerübertragungsbewegung
ausführen kann. Beim Summenziehen hält das gezahnte untere Ende der Klinke 112 den Zehnerschaltdaumen 89 in
der in Fig. 3 dargestellten Nullstellung fest. Für die Wirkungsweise der Zehnerschallung
ist zu beachten, daß die Sektoren und die Zahnstangen bei der Postenverrechnung aus der in Fig. 2 dargestellten Lage zunächst
nach links in die Einstellage gehen, worauf die Zählräder eingerückt werden und die Sektoren
mit den Zahnstangen wieder nach rechts gehen, so daß der Ansatz 106 der Zahnstangen
von dem Hakenende 107 des Armes 108 erfaßt wird. Wird das Hakenende ausgerückt,
so vermögen die Zahnstangen dem Zuge der Federn 102 um einen Schritt zu folgen
und dementsprechend die Räder 91 zu drehen.
Um alle in Bewegung gesetzten Zehnerübertragungsklinken
zurückzustellen, dient ein Bügel, bestehend aus zwei auf der Achse 110
gelagerten Armen 114 und einer Stange 115.
die in der Bahn eines an der Klinke 112 sitzenden Fingers 116 liegt. Die Stange 115
dient ferner zum Begrenzen der Aufwärtsbewegung der Teile, wenn die Klinke bewegt
wird.
Die untere Zahnstange 93 weist eine gleichartige Zehnerübertragungseinrichtung auf, nur
stellt diese das Spiegelbild dar. Auf den Achsen 110 ist je ein Winkelhebel 114, 117
gelagert. Beide Arme 117 sind bei 118 durch
Stift und Schlitz so verbunden, daß sie im richtigen Zeitpunkt zur Zurückstellung der
Klinken gleichzeitig geschwenkt werden. Die Einrichtungen, mit deren Hilfe dies erfolgt,
sollen nunmehr beschrieben werden.
Für den Fall, daß der im Saldierwerk stehende Saldo bei der Postenverrechnung
sein Vorzeichen ändert, sind Einrichtungen zur Einbringung der flüchtigen Eins getroffen.
Wie Fig. 18 zeigt, ist die mit dem Zählrad höchster Ordnung zusammenwirkende
Klinke 112 auf einem besonderen zweiarmigen Hebel 120 gelagert, der auf der Achse
110 drehbar ist und durch eine Platte 121
starr mit einem zweiarmigen Hebel 122 verbunden ist. Dieser wiederum weist einen Ansatz
107 in einer solchen Stellung auf, daß er den Ansatz 106 der Zahnstange 94 niederster
Ordnung erfaßt. Dieselbe Anordnung, nur spiegelbildlich, ist für die untere Zahnstange
93 vorgesehen. Diese Anordnung der Teile wirkt so, daß, wenn das Zählrad höchster
Ordnung von Neun auf Null oder um gekehrt übergeht, eine Eins zum Rad niedci
ster Ordnung additiv oder subtraktiv übertragen wird, je nachdem ob das Saldierwerk
mit den oberen oder unteren (Subtrahier- oder Addier-) Zahnstangen in Eingriff ist. Der
Tabellierkopf enthält eine dauernd umlaufende Nockenwelle 123, die von der im Untergestell
angeordneten Hauptantriebswelle der Maschine im entgegengesetzten Drehsinn
durch Zahnräder angetrieben wird. Diese Welle ruht an ihren Enden in den Lagern 86
des Rahmens und ist für die Zwecke der vorliegenden Erfindung vorgesehen (Fig. 25).
Eine Kurbel 124 auf der Welle 123 erteilt
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-
1931
- 1931-06-15 FR FR719524D patent/FR719524A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975937C (de) * | 1948-06-23 | 1962-12-13 | Ibm Deutschland | Anordnung zur Auswertung von verschluesselten Aufzeichnungen |
| DE1247705B (de) * | 1963-08-16 | 1967-08-17 | Diehl Fa | Einrichtung zum stellengerechten Dividendeneintrag und/oder Produktauswurf in einer Rechenmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR719524A (fr) | 1932-02-06 |
| NL40813C (de) | |
| BE380674A (de) |
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