DE596068C - Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine - Google Patents

Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine

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DE596068C
DE596068C DE1930A0044530 DEA0044530D DE596068C DE 596068 C DE596068 C DE 596068C DE 1930A0044530 DE1930A0044530 DE 1930A0044530 DE A0044530 D DEA0044530 D DE A0044530D DE 596068 C DE596068 C DE 596068C
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/58Arrangements or devices for selecting, or for facilitating selection of, text or image to be printed

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Description

Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine derart zu vereinigen, daß die Rechenmaschine. zur Aufrechnung der durch Vorsprünge, Reiter, Löcher o. dgl. an den Druckplatten oder Druckschablonen wiedergegebenen Zahlenwerte der durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten oder -Schablonen dient.
Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Anlage, bei der die durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten oder -Schablonen, die die aufzurechnenden Zahlenwertangaben in symbolischer Darstellung enthalten, mittels ihrer Vorsprünge, Aussparungen o. dgl. auf die mit Steuerelektromagneten für die Tasten ausgerüstete, getrennt von der Druckmaschine angeordnete Rechenmaschine mit Hilfe von an der
ao Adressendruckmaschine befindlichen Schaltorganen einwirken.
Wesentlich für eine Anlage entsprechend der Erfindung ist, daß bei jedem Rechenvorgang die Auswahl und die Erregung
der Zahlentastenelektromagnete der Rechen-'maschine erfolgt, bevor das Niederdrücken der Zahlentasten selbst und eine Betätigung der Rechentasten erfolgt. Eine derartige Arbeitsweise einer solchen Anlage wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß ein von dem Getriebe der Adressendruckmaschine gesteuerter Schalter mit drei Kontakten zunächst über die beiden ersten Kontakte die Stromkreise für die Erregung der Tastenmagnete und über den im Anschluß daran geschlossenen dritten Kontakt unter Aufrechterhaltung der zuerst geschlossenen Stromkreise einen weiteren Stromkreis für die Magnete zum Antrieb der Tastenmagnettragvorrichtung schließt.
Da der in der Adressendruckmaschine zur Verfügung stehende Raum für* die Anbringung der Schaltorgane zur SteueBing der Recheneinrichtung bzw. eines diese Schaltorgane enthaltenden Mehrfachschalters nur - begrenzt ist und auch nur verhältnismäßig wenige Zahlensymbole an den Druckplatten vorgesehen werden können, so- liegt es nahe, die bei Lochkartenauswertungsmaschinen und bei durch Lochstreifen betriebenen Typendrucktelegraphen bekannte Darstellung der Zeichen durch Kombinationen von Löchern o. dgl. auch bei einer Anlage, auf die sich die Erfindung bezieht, anzuwenden.
Eine Einrichtung, welche es gestattet, die Zahl- der Kontakte, welche für die Auswahl und Erregung der Tastertmagnete erforderlich ist, möglichst klein zu halten, beruht darauf, daß gemäß einer Weiterbildung der Erfindung an ein zwischen die Schaltorgane der Adressendruckmaschine und die Tastenmagnete der Rechenmaschine- für jede Zahlenstelle ge-
\ /ty
schaltetes Relaissystem die Tastenmagnete der betreffenden Stelle gruppenweise nach dem Prinzip der Sparschaltung so angeschlossen sind, daß durch weniger als neun Wahlschalter für jede Stelle derjenige der neun Tästenelektromagnete in an sich bekannter Weise durch eine Kombination der Wahlschalter ausgewählt wird, der erregt werden soll.
ίο Auf diese Weise ist es möglich, mit fünf Wahlschaltern sämtliche neun Tastenmagnete zu steuern.
Die Betätigungseinrichtung für die Tasten der Rechenmaschine besteht aus einer auf und ab beweglichen, die Tastenelektromagnete mit ihren nageiförmigen Ankern tragenden Antriebsplätte, die bei ihrem Abwärtsgang mit den Ankerstiften derjenigen Tastenelektromagnete, die erregt wurden und daher ihren Anker festhalten, die Tasten der Rechenmaschine niederdrückt und den Antrieb des Rechenwerkes auslöst. Ihr Antriebselektromagnet oder -elektromotor wird von der Adressendruckmaschine aus gesteuert. Diese Betätigungseinrichtung kann erfindungsgemäß, derart weiter ausgebildet werden, daß diese Antriebsplatte oberhalb des Tastenbrettes der Rechenmaschine quer zu den Tastenreihen mittels eines besonderen Elektromagneten oder Elektromotors verschiebbar ist, so daß nach der Verschiebung die von ihr getragene Tastenelektromagnete den Tasten der nächsthöheren Stelle der ' Rechenmaschine gegenüberstehen als vorher. Dies bedeutet, daß der Wert der Zahlensymbole an den Druckplatten mit zehn multipliziert wurde. Der Stromschluß durch den Verschiebungsmagneten für die Antriebsplatte der Betätigungsvorrichtung der Rechenmaschine wird ebenfalls von einem bestimmten Wahlschalter der Adressendruckmaschine aus gesteuert.
Für die Erfindung selbst ist es ohne Bedeutung, in welcher Art und Weise die Wahlschalter der Adressendruckmaschine ausgebildet sind und betätigt werden, -und ebenso, ist die ganze Art des Aufbaus der Rechenmaschine ohne Bedeutung für die Erfindung. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt schematisch die mit einer VoIltastaturrechenmaschine beliebiger Ausbildung kombinierte Adressendruckmaschine.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht die von der Adressendruckmaschine gesteuerte Einstell- und Betätigungsvorrichtung der Rechenmaschine.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach HI-III der Fig. 2 durch diese Vorrichtung, und Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Schnitt bei einer anderen Lage der Teile. Fig. 5 zeigt einen Tastenmagneten.
Fig. 6 zeigt das Schaltungsschema der Ein-•richtung.
Fig. 7 zeigt eine Adreß druckplatte, deren Zahlensymbole dem Schaltschema Fig. 6 entsprechen.
Fig. 8 zeigt das Schaltungsschema einer vereinfachten Einrichtung.
Bei der nachstehend beschriebenen Anlage wird eine Adressendruckmaschine verwendet, bei der die Druckplatten oder Druckschablonen in ihrer Längsrichtung hintereinander durch die Adressendruckmaschine hindurchgehen und bei der- ein an sich bekannter, sich aus einzelnen nebeneinanderliegenden Schaltelementen zusammensetzender Wahlschalter vorhanden ist, der an der Auswahlstelle unterhalb der Gleitbahn für die Adreß druckplatten angeordnet ist und dessen einzelne Schaltelemente durch Vorsprünge längs des einen Randes der Unterfläche der Druckplatten gesteuert werden, wobei von der Adressendruckmaschine aus ein Hauptschalter ge-" schlossen wird, sobald eine Adreß druckplatte an die Stelle oberhalb des Wahlschalters gelangt ist.
In Fig. ι ist mit A die Adressendruckmaschine und mit B die Rechenmaschine bezeichnet. Dabei ist bereits entsprechend einer besonderen Ausführungsform zwischen der go Adressendruckmaschine A und der Rechenmaschine B ein Relaissystem C eingeschaltet, das von einem besonderen Wagen getragen wird. Die Adressendruckmaschine A ist mit dem Relaissystem C und dieses wieder mit der Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine B durch zweckmäßig abnehmbare Kabel verbunden.
Über dem Tastenbrett 40 der Rechenmaschine ist ein beweglicher Rahmen 41 vorgesehen, der von den beiden Längsstäben 41' von gegebenenfalls rundem Querschnitt und den beiden Querstäben 41" gebildet wird. Dieser Rahmen 41 führt sich mittels Bolzen 42 längs senkrechter Ständer 43 eines festen Gestells (Fig. 2), welche Ständer 43 durch einen oberhalb des Tastenbrettes liegenden Rahmen aus den Stangen 44 miteinander verbunden sind. Von dem auf und ab verschiebbaren Rahmen 41 wird oberhalb des Tasten- no brettes 40 der Rechenmaschine eine stufenförmig abgesetzte Platte 45 mit einem brückenartigen Teil 66 getragen, die zu einem Wagen ausgebildet und mittels Rollen 46 auf den Stangen 4i'j 41' geführt ist. Die Platte 45 trägt bei dem gezeichneten; Ausführungsbeispiel vier Reihen von je neun Topfmagneten 47 und einen weiteren Topfmagneten 47', der oberhalb der Fünfertaste der Einerstelle der Rechenmaschine liegt. Die neun Topfmagnete 47 jeder Reihe liegen oberhalb der Tasten 1 bis 9 der verschiedenen
Dezimalstellen der Rechenmaschine. Dur,ch die Topfmagnete 47 und den Topf magneten 47' gehen Anker stifte 48, die an ihren oberen Enden mit Platten 49 aus magnetischem Material versehen, sind. Bei angehobener Platte 45 ruhen die Stifte mit diesen Platten 49 auf den Topf magneten 47 auf, wie dies Fig. 3 erkennen läßt. Die unteren verdickten Enden der Ankerstifte 48 liegen über den zugehörigen Tasten 50 der Rechenmaschine B. ■ . Aus dem Teil 45' der Platte 45 ragt ein Bolzen 45" heraus, den ein Hebel 51 umfaßt, der bei 52 an einer Schiene 53 drehbar gelagert ist. Die Schiene 53 ist an Stangen 44 *5 des festen Rahmens befestigt. Diese Brücke 53 trägt einstellbar noch zwei einstellbare Anschlagbolzen 54, 54' für den Hebel 51. An der vorderen Stange 41' des beweglichen Rahmens, die die Rollen 42 trägt, greifen Stangen 55 an, die .an ihren unteren Enden bei 56 an den Ankern 57 von Elektromagneten M angelenkt sind, so daß, wenn diese Magnete M erregt werden, die Stangen 55 in Richtung der Pfeile 58 abwärts gezogen werden und hierbei den Rahmen 41 mit der Platte 45 für die Topfmagnete mitnehmen. Die vorderen und hinteren Stangen 41' des Rahmens 41 sind durch Gestänge 59 miteinander derart verbunden, daß sich beide Stangen 41' genau parallel zueinander bewegen. Ein zwischen zwei Scheiben 60 auf der Stange 63 der Gestänge 59 eingreifender Anschlag 61 begrenzt' hierbei die Abwärtsbewegung des Rahmens-41. Federn 62 suchen den Rahmen 41 dauernd in seiner oberen Lage zu halten oder ihn in diese Lage zurückzuführen.
Bei einer durch die Erregung der Magnete M bewirkten Abwärtsbewegung des Rahmens 41 nebst Antriebsplatte oder Antriebswagen 45 in Richtung des Pfeiles 58 werden die Ankerstifte 48 derjenigen Tastenelektromagnete 47 bzw. 47', die vorher bei der Rechenarbeit, wie weiter ' unten näher erläutert, unter Strom gesetzt sind, kraftschlüssig mitgenommen, indem die Kopfplatten 49 dieser Ankerstifte 48 an. den Polen der erregten Elektromagnete festgehalten werden. Die so kraftschlüssig abwärts mitgenommenen Ankerstifte 48 drücken dann die zugehörigen Einstelltasten 50 der Rechenmaschine B nieder.
Die Ankerstifte 48 derjenigen Tastenelektromagnete, die nicht unter Strom gesetzt sind, werden dagegen beim Abwärtsgang der Antriebsplatte 45, nach ihrem Auf treffen auf die zugehörigen Einstelltasten 50 wirkungslos mit ihren Kopfplatten 49 von den zugehörigen Tastenelektromagneten abgehoben .(s, Fig. 3 und 4).
Eine Betätigung der Rechenmasehinentasten 50 erfolgt also- nur durch die Ankerstifte 48, deren Elektromagnete mit Hilfe der Wahlschalter der Adressendruckmaschine unter Strom gesetzt sind.
Gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Einstelltasten der Rechenmaschine oder nach dem Niederdrücken der Einstelltasten kann durch den Rahmen 41 in irgendeiner beliebigen Art und Weise auch die etwaige an der Rechenmaschine vorhandene Rechentaste niedergedrückt werden, die dann in der bei Rechenmaschinen üblichen Weise die Ausführung der Rechenarbeit in der Rechenmaschine einleitet.
Am Ende der Arbeit der Rechenmaschine werden sowohl die Antriebsmagnete M wie die Tastenelektromagnete 47, 47' wieder stromlos, und die Antriebsplatte 45 kehrt unter der Wirkung der Federn 62 in ihre Anfangslage zurück.
Bei der Aufwärtsbewegung der Platte 45 nehmen die Tastenelektromagnete sowohl die vorher festgehaltenen Ankerstifte 48 als auch während des letzten Teiles der Aufwärtsbewegung der Platte 45 die vorher wirkungslos auf den Tasten stehengebliebenen Ankerstifte 48 in die in Fig. 3 gezeichnete Anfangslage mit, worauf eine neue Betätigung der Rechenmaschine erfolgen kann.
Sollen die Tastenmagnete der Antriebsplatte 45 über den um eine Dezimalstelle höheren Tasten der Rechenmaschine eingestellt werden, so ist hierzu erforderlich, daß, bevor die Magnete M Strom erhalten, der Magnet VM, wie noch näher erläutert wird, mittels eines besonderen Wahlschalters der Adressendruckmaschine erregt wird. Erhält nämlich der Magnet VM Strom, so wird der Anker dieses Elektromagneten angezogen, und hierbei wird durch ein geeignetes Gestange die an dem Hebel 51 angreifende Stange 64 derart verdreht, daß der Hebel 51 aus seiner Lage gegen den Anschlag 54 in Richtung des Pfeiles 65 verschwenkt wird, bis er gegen den Anschlag 54' trifft, wobei er mittels des Zapfens 45" den Wagen 45 mitnimmt. In dieser Lage ist der Wagen 45 um den Abstand einer Tastenreihe nach links in Richtung des Pfeiles 67 verschoben, so daß nunmehr die Tastenelektromagnete bzw. deren Ankerstifte über den Tasten der 'nächsthöheren Dezimalstelle sich befinden.
Wenn der Magnet VM nach Ausführung der Rechenarbeit wieder aberregt wird, so zieht die Feder 68 den Arm 51 und damit auch den Wagen 45 mit dem Tastenmagneten wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Anfangslage zurück.
Das für die Erregung der Tastenmagnete 47- bzw. 47' und der Magnete M bzw. auch des Magneten VM dienende Stromnetz ist in den Abbildungen schematisch dargestellt. Da-
bei ist der Einfachheit halber nur ein Magnet M für die Abwärtsbewegung des Wagens 41 mit der Platte 45 angenommen worden.
In den Schaltungsplänen ist ferner angenommen, daß der Wahlschalter W der Adressendruckmaschine A sich aus dreißig nebeneinander angeordneten Einzelschaltern W1 bis W30 zusammensetzt. Dementsprechend wird eine derartige Adressendruckmaschine mit Adressendruckplatten 70 betrieben, die an dreißig verschiedenen Stellen mit Merkzeichen, wie den Vorsprüngen oder Kerbenoc), versehen sein können. Eine derartige Druckplatte ist in Fig. 7 dargestellt, und diese Figur zeigt, daß die- Kerben oder Vorsprünge 69 längs der unteren Ränder der Druckplatten angeordnet sind.
Die Adressendruckmaschine A besitzt außer dem Wahlschalter W noch in bekannter Weise den Hauptschalter HS, der von dem Getriebe der Adressendruckmaschine geschlossen wird, sobald eine Druckplatte 70 in die Lage oberhalb des Wahlschalters W gelangt ist. In der Abb. 6 ist ferner der bei Adressendruckmaschinen, die mit einer Auswähleinrichtung für den Druckplattenabdruck arbeiten, übliche Steuermagnet für den Druckarm mit StM bezeichnet, der erregt wird, wenn eine abzudruckende Druckplatte an die Auswählstelle gelangt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die ersten acht Wahlschalter W1 bis wB in bekannter Weise die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten bewirken, je nachdem, welche der Handschalter Zi1 bis Zi8 geschlossen sind. Je ein HandschalterTi1 bis h& und ein Wahlschalter ZU1 bis W8 liegen hintereinander in parallelen Stromkreisen, und die sämtlichen parallelen Stromkreise sind über den Hauptschalter HS an den -{---Pol und über den Steuermagneten StM an den —Pol der Stromquelle angeschlossen. Wenn von der Druckplatte ein einem eingeschalteten Handschalter U1 bis hg entsprechender Wahlschalter geschlossen wird bzw. nach Schließen des Hauptschalters HS in der geschlossenen Lage erhalten wird, erhält der S teuer elektromagnet StM Strom. Er veranlaßt die Bewegung des Druckarmes, der die betreffende Druckplatte in bekannter Weise zum Abdruck bringt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Schaltungsschema ist angenommen, daß die Handschalter U1, hs, hs geschlossen sind und eine Druckplatte sich an der Auswahlstelle befindet, die die Wahlschalter W1, ws und W5 schließt, so daß der Steuerelektromagnet StM Strom erhält.
Von dem Steuerelektromagneten StM wird ein Kontakt ZS geschlossen, sobald der Steuerelektromagnet StM seinen Anker anzieht. Dieser Kontakt ZS liegt in einem Stromkreis mit einem Schalter MS, der von dem Getriebe der Adressendruckmaschine geschlossen wird, und mit einem Hilfsrelais HRI. Vom Hilfsrelais HRI wird ein Kontakt SI geschlossen, der einen Stromweg von dem —Pol über den Leitungszweig 71, den Schalter SI nach der durch das Relais-
system C hindurchgeführten Leitung 72
herstellt.
Der Schalter MS besitzt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die drei streifenförmigen Kontakte 73, 74 und 75, über die ein Kontaktarm 76 von dem Getriebe der Adressendruckmaschine" um seinen Drehpunkt yy bewegt wird. Wenn der Druckarm der Adressendruckmaschine seine höchste Lage einnimmt, nimmt er eine Lage links von der Stellung 76' ein. Beim Abwärtsgange des Druckarmes wird er zuerst in die Stellung 76', dann in die Stellung 76 und dann in die Ausschaltstellung 76" bewegt. Man kann z, B. annehmen, daß der Kontaktarm für jede abzudruckende Adreßplatte einen vollen Kreis beschreibt.
Die beiden Kontakte 73, 74 liegen in der durch den Schalter ZS gesteuerten Leitung, während an dem Kontakt 75 die Stromleitung go 78 angeschlossen ist, die zu einem weiter unten erläuterten Schalter führt.
Die Wahlschalter W9 bis W30 sind sämtlich an dem +-Pol angeschlossen, und die von den Wahlschaltern ausgehenden Leitungen führen teils ~ in das Relaissystem C, teils zu den vier Reihen Tastenelektromagneten 47, die in Fig. 6 im einzelnen mit den Ziffern der zugehörigen Einstelltasten der Rechenmaschine bezeichnet sind.
Um mittels je fünf Wahlschalter die neun Tastenmagnete jeder Dezimalstelle zu steuern, ist das Relaissystem C vorgesehen. Seine Anordnung und Wirkungsweise soll im folgenden mit Bezug auf die höchste Dezimalstelle im einzelnen erläutert werden.
Zur Steuerung der Tastenmagnete 1 bis 9 dieser Dezimalstelle dienen die Wahlschalter wB bis W13. Der Wahlschalter W11 steht in Verbindung mit den Tastenmagneten 1, 4 und 7 der betreffenden Dezimalstelle, wie dies Fig. 6 deutlich erkennen läßt, während der Wahlschalter W12 mit den Tastenelektromagneten 2, 5 und 8 und der Wahlschalter zvts mit den Tastenelektromagneten 3, 6 und 9 in Verbindung steht.
Es sei hier bemerkt, daß die verwendete Rechenmaschine keine Einstelltasten für die ο besitzt, sondern die Ο selbsttätig durch die Maschine eingestellt werden.
Die an die Wahlschalter W0 und W10 anschließenden Leitungen führen zu dem ersten
(linken) Satz des Relaissystems C. Das Relaissystem C enthält vier gleich ausgebildete Relaissätze entsprechend den vier Tastenmagnetreihen. Jeder Relaissatz enthält ein Relais R1 und ein Relais R2 mit je zwei Arbeitskontaktsätzen, deren an den Relaisankern sitzende Kontaktteile mit Ji1, ki bzw. k2, k2' bezeichnet sind. Die beiden Ankerkontaktteile Ji1 und k2 stehen durch eine Leitung 79
to und die beiden Änkerkontaktteile Ji1, k2 stehen durch eine Leitung 80 miteinander in Verbindung. Zu den Kontaktteilen Ji1, k2 gehören feststehende Arbeitskontaktteile 81, 82 und feststehende Ruhekontaktteile 83, 84. Zu den Ankerkontaktteilen Ji1 und k2 gehören nur Arbeitskontakte.
Die Anschlüsse an die einzelnen Kontakte dieser beiden Relais sind aus der Fig. 6 ersichtlich.
Zu jedem Relaissatz gehören drei weitere Relais R3, R4, R5, die je Sätze von drei Arbeitskontakten 85, 86, 87 steuern. An die drei • festen Kontakte der Sätze ist einer der Tastenmagnete 1, 2, 3 bzw. 4, 5, 6 bzw. 7, 8, 9 der zugehörigen Dezimalstelle angeschlossen. Sämtliche fünf Relais R1 bis R5 sind durch die Leitung 88 mit der Leitung 72 verbunden. Die andere Seite des Relais R1 steht mit dem Wahlschalter W9, die andere Seite des Relais R2 steht mit dem Wahlschalter W10 in Verbindung, während das Relais i?3 mit dem Gegenkontakt 81 des Kontakts Ji1, das Relais R1 mit dem Gegenkontakt 82 des Kontakts k2 und das Relais R5 mit dem Gegenkontakt des Kontakts k2 in Verbindung steht. Schließlich ist noch der Gegenkontakt des Kontakts Ji1' und jeder der Kontakte 83, 84 an die +-Leitung 89 angeschlossen.
An die +-Leitung 89 ist der MagnetM für die Auf- und Abwärtsbewegung der Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine angeschlossen, der mit dem —-Pol über den Schalter 5"II und die Leitung 90 in Verbindung steht. Der Schalter SII wird von einem Hilfsrelais HRII gesteuert, das einerseits an den Pol angeschlossen ist und andererseits mit den beiden vom Anker des Verschiebungsmagneten FiIi des Wagens 45 ge- schalteten Kontakten 91, 92 in Verbindung steht. Gegen den Kontakt 91 liegt in der Normalstellung des Wagens der Kontakthebel 93,' an den die Leitung 78 angeschlossen ist, die zu dem Kontakt 75 des Maschinenschalters MS führt. Der Kontakthebel 93 unterbricht für die Dauer der Bewegung des Ankers 94 des Verschiebungsmagneten VM die Verbindung der Leitung 78 nach denn Relais HRII. · " "
Dieser Verschiebungsmagnet VM ist einerseits mit dem +-Pol und über einen Sehalter SIII und die Zweigleitung 94 mit dem —Pol verbunden. Der Schalter SIII wird von dem Hilfsrelais HRIII gesteuert, das mit seinem einen Pol an den Wahlschalter wS9 und
mit seinem anderen Pol an die Leitung
95 angeschlossen ist.
Mit dem Wahlschalter W29 ist der Tastenelektromagnet 47' oberhalb der Fünfertaste der Einerstelle verbunden, der andererseits
an die Leitung 72 angeschlossen wird,
so daß der Topfmagnet 47' Strom erhält, wenn der Schalter SI und der Wahlschalter W29 geschlossen ist.
Zum Verständnis der Wirkungsweise des dargestellten Schaltungsschemas sei angenommen, daß eine Druckplatte entsprechend Fig. 7 mit den Vorsprüngen 1, 3, 5, 9, 10, 11, 15, 16, 19, 21 und 29 an die Stelle oberhalb des Wahlschalters W in der Adressendruckmaschine gelangt und die Handschalter H1, hs, Ji5 geschlossen sind. Eine Druckplatte mit Vorsprüngen an den angegebenen Stellen entspricht nach einem bestimmten Prägeschlüssel der Zahl 741,05, d. h. also, wenn diese Druckplatte in der Adressendruckmaschine abgedruckt wird, so soll zu dem in der Rechenmaschine bereits angezeigten Wert die Zahl 741,05 hinzuaddiert werden.
Die Druckplatte 70 gelangt in bekannter Weise in die Stelle oberhalb des Wahlschalters beim Aufwärtsgang des Druckarmes der Adressendruckmaschine. Nachdem diese Druckplatte oberhalb des Wahlschalters W zur Ruhe gelangt ist, sind die entsprechenden Wahlschalter i, 3, 5, 9, 10, 11, 15, 16, 19, 21 und 29 '§eschlossen, wie dies in Fig. 6 angenommen ist. Das Schließen des Hauptschalters HS hat, da die Wahlschalter W1, ws, W5 und die Handschalter Ji1, Ji3, Ji5 geschlossen sind, zur Folge, daß der Steuerelektromagnet. StM Strom erhält, so daß die betreffende Druckplatte abgedruckt wird. Die Erregung des Steuermagneten StM hat gleichzeitig zur Folge, daß der Schalter ZS geschlossen wird, und, da bei der angehobenen Stellung des Druckarmes der Adressendruckmaschine der Kontaktarm 76 zuerst die beiden Kontakte 73 und 74 des Schalters MS miteinander verbindet, indem er die Lage 76' einnimmt, das Hilfsrelais HRI Strom erhält, wodurch der Schalter SI geschlossen wird.
Es bilden sich dann folgende Stromkreise mit Bezug auf die höchste Dezimalstelle zwecks Aufrechnung des Wertes 700: +-Pol, Wahlschalter W9, Relais R1, Leitung 88, 72,
Schalter SI, Pol, +-Pol, Wahlschalter
ZV19, Relais R2, Leitung 88, 72, Schalter SI, —-Pol. Beide Relais R1 und R2 des höchsten Dezimalsatzes des Relaissystems C sind also iao erregt, so daß die Schalter beider Relais angezogen sind und die Kontakte Ji1, Ji1 und
■&2, k2 die aus Fig. 6 ersichtliche Lage einnehmen. Es bildet sich infolgedessen ein Stromkreis vom +-Pol, Leitung 89 über den Kontakt k{, Leitung 80, k2', Relais R5, Leitung 88, was zur Folge hat, daß der
an die Leitung 88 ebenfalls angeschlossene
Schaltarm 87 in die in Fig. 6 gezeichnete Schießlage gelangt. Es bildet sich infolgedessen ein Stromkreis vom -f--Pöl, Wahlschalter W11, Tastenmagnet 7 der höchsten Dezimalstelle, Schalter 87, -—Leitung 88, 72, Schalter SI, —Pol, d. h. der Tastenmagnet der Taste 7- wird erregt.
Gleichzeitig mit der Erregung des Tastenmagneten 7 in der höchsten Dezimalstelle erfolgt eine Erregung des Tastenmagneten 4 in der nächstniedereii und des Tastenmagneten 1 in der letzten Dezimalstelle vor dem Komma sowie des Tastenmagneten 5 in der Stelle hinter dem Komma. In der zweiten Stelle von der höchsten an erfolgt nämlich über dem Wahlschalter wls nur eine Erregung des Relais R2 dieser Stelle und infolgedessen eine Erregung des Relais i?4 und somit ein Stromschluß durch den Tastenmagneten 4 dieser Stelle, da der Tastenmagnet 4 dieser Stelle an den ebenfalls geschlossenen Wahlschalter wia angeschlossen ist. In dem Relaissatz der dritten Dezimalstelle erfolgt über den geschiossenen Wahlschalter W19 ein Stromschluß durch das Relais R1 und infolgedessen eine. Erregung des Relais Rs, was den Schluß eines Stromkreises durch den Tastenmagneten 1 der betreffenden Dezimalstelle, wie gezeichnet, zur Folge hat, da dieser an dem ebenfalls geschlossenen Wahlschalter W21 angeschlossen ist. In dem Relaissatz für die letzte Dezimalstelle des Relaissystems bleiben alle Relais R1 bis R5 offen, da kein entsprechender Wahlschalter geschlossen ist, und es erhält auch kein Topfmagnet dieser Dezimalstelle Strom, wie dies auch richtig ist, da sich bei der aufzurechnenden Zahl 741,05 an dieser ersten Dezimalstelle hinter dem Komma eine 0 befindet, die ohne Wirkung ist.
Der Tastenelektromagnet 47' der letzten ■ Dezimalstelle erhält Strom, indem der Schalter wi9 geschlossen ist, so daß also tatsächlich alle der Zahl 741,05 entsprechenden Tastenmagnete erregt sind.
Die Erregung der verschiedenen ■ Tastenmagnete erfolgt naturgemäß gleichzeitig und in einem Augenblick nach Beginn des Ab- - wärtsganges des Druckarmes. Beim weiteren Abwärtsgang des Druckarmes gelangt der Kontaktarm des Maschinenschalters MS in die in Fig. 6 ausgezogen gezeichnete Lage 76, und dies hat zur Folge, daß unter Aufrechterhaltung der bisher erläuterten Stromkreise sich ein Stromkreis vom +-Pol, Kontakt 75, Stro'mweg78,
Kontakt 93, 91, Hilfsrelais HRII, Pol
bildet, so daß das Hilfsrelais HRII erregt λνΰα und der Schalter SII geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß sich ein Stromkreis durch den Antriebsmagneten M vom + -Pol, Leitung 89 über den Magneten M, Schalter SII, Leitung 90, 95 zum —Pol bildet. Infolge der Erregung des Magneten M tritt in der früher beschriebenen Weise die Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine in Wirksamkeit.
Dadurch, daß der Kontakt 75 an den + -Pol stets erst angeschlossen wird, nachdem die Erregung der Tastenelektromagnete erfolgt ist, ist eine Gewähr dafür gegeben, daß eine Abwärtsbewegung der Antriebsplatte 45 erst erfolgen kann, nachdem die der zu addierenden Zahl entsprechenden Tastenmagnete erregt sind.
Da, wie. aus dem Obigen hervorgeht, in der Stelle nur ein Tastenmagnet für die Zahl 5 vorgesehen ist, so lassen sich mit der dargestellten Anlage nur solche Zahlen addieren, die in der lezten Stelle eine ο oder eine 5 enthalten, also beispielsweise Zahlenwerte, die von 5 Pfennigen zu 5 Pfennigen springen, was im allgemeinen ausreicht. Würde .man für die letzte Stelle auch neun Topfelektromagneten vorsehen, so würde man einen weiteren Relaissatz R1 bis R5 benötigen und vier weitere Wahlschalter für die Rechenarbeit, so daß dann die Anlage zum Addieren von fünfstelligen Zahlen eingerichtet sein würde. Es würden dann bei einem dreißigteiligen Wähler nur noch vier Wähler für die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten verbleiben, was für viele Arbeitszwecke kaum genügt.
Das Relaissystem arbeitet, wie sich aus dem Obigen ergibt, derart, daß entweder das Relais R1 oder das Relais R2 je für sich erregt wird, was zur Folge hat, daß entweder ein'Tastenmagnet der Tasten 1, 2 und 3 oder der Tasten 4, 5 und 6 Strom erhalten kann oder daß beide Relais R1, R2 zugleich erregt werden, in welchem Fall dann ein Tastenmagnet der Zahlen 7, 8 und 9 Strom erhalten kann.
Kommt eine Druckplatte an die Stelle oberhalb des Mehrfachschalters, die außer Vorsprüngen an anderen Stellen auch noch an der Stelle 30 einen Vorsprung enthält, so bewirkt diese Druckplatte auch das Schließen des Wahlschalters To30. Dies hat dann zur Folge, daß die in Fig. 6 gestrichelt eingezeichneten Stromkreise geschlossen werden. Es bildet sich demnach zunächst ein Stromkreis vom +-Pol über den Wahlschalter zvsa,
Hilfsrelais HRIII, Pol.. gleichzeitig mit
den Stromkreisen durch die Tastenmagnete. Die Erregung des Hilfsrelais HRIII hat zur
Folge, daß der Schalter SIII geschlossen ■wird und demzufolge der Verschiebungs- ■ma.gne.tVM mit dem -|— Pol durch, die Leitung 89 und mit dem ——Pol über den Schalter SIII3 Leitung 94 und 95 verbunden wird. Der Verschiebungsmagnet VM bewirkt dann die Verschiebung der Antfiebsplatte 45 mit den Tastenelektromagneten um eine Dezimalstelle nach - links in Richtung des Pfeiles 67
(s. oben), so daß der Topfmagnet 47' über der Fünfertaste der zweiten Dezimalstelle zu stehen kommt und weiterhin beispielsweise die Elektromagnete der fünften Dezimalstelle oberhalb der Tasten der sechsten Dezimalstelle zu stehen kommen. Würde also· die in Fig. 7 dargestellte Druckplatte noch das Signal 30 enthalten, so entspricht sie nicht mehr dem Wert 741,05, sondern dem Wert 7410,50, und dieser Wert würde in der Rechenmaschine addiert werden, indem dieselben Tastenelektrqmagnete in der Weise Strom erhalten, wie dies früher erläutert wurde. Die Erregung der Tastenelektromagnete erfolgt gleichzeitig mit der Erregung der Verschiebungsmagneten VM, und hierauf erfolgt erst, wie oben erläutert, über den Kontakt 75 die Erregung des Hilfsrelais HRII und hierdurch die Erregung des Betätigungsmagneten M zur Ausführung der Rechenarbeit,
Um mit Sicherheit zu erreichen, daß das Hilfsrelais HRII erst Strom erhall, nachdem der Verschiebungsmagnet VM seinen Anker · 94 angezogen und die Verschiebung der Antriebsplatte 45 in Richtung des Pfeiles 67 (Fig. 2) vorgenommen hat, wird bei Beginn des1 Anziehens des Ankers 94 durch den Verschiebungsmagneten FM der Kontakt 91, 93 unterbrochen, und das Hilfsrelais HRII wird über den Kontakt 92 erst wieder an die. Leitung 78 angeschlossen, wenn der Anker 94 vollständig angezogen ist, indem" dann der Kontakthebel 93 mit dem Kontakt 92 in Verbindung gelangt. -
Nachdem beim Abwärtsgange des Druckarmes die Rechenarbeit durch den Magneten M bewirkt worden ist, gelangt schließlich der Kontakthebel 76 in die Lage y6", bei der
- der Maschinenschalter MS geöffnet ist. Infolgedessen werden die Relaisifi?/ undHRII und gegebenenfalls auch das Relais HRIII sowie sämtliche vorher erregten Relais in dem Relaissystem stromlos. Dies hat zur Folge, daß' sämtliche erregt gewesenen iTastenelektromagnete sowie der Betätigungsmagnet M und gegebenenfalls auch der Verschiebungsmagnet VM stromlos werden, so daß die Einstell- und1 Betätigungsvorrichtung der Rechen-
- maschine von den Federn 62 und 68 wieder in die Anfangslage zurückgebracht wird und für eine neue Rechenarbeit bereit ist, wenn eine neue Drückplatte an die Stelle oberhalb des Mehrfachwahlschalters W gelangt.
Es ist selbstverständlich, daß die beschriebene Erfindung auch für solche Adressendruckmaschinen anwendbar ist, bei denen sämtliche hindurchgehenden Druckplatten stets abgedruckt -werden sollen, also -für solche Adressendruckmaschinen, die keine Auswahleinrichtung für den Plattenabdruck besitzen. In diesem Falle fällt naturgemäß der Steuermagnet StM und der Schalter ZS fort, und der Maschinenschalter MS; liegt mit dem Hilfsrelais HRI unmittelbar in dem von dem
+ -Pol zu dem Pol gehenden Stromkreis.
Die mit Bezug auf die Fig. 6 beschriebene Anlage wird zweckmäßig so ausgebildet, daß die aus der Adressendruckmaschine herausgeführten Leitungen ausgeschaltet oder gelöst werden können. Dann kann die Adressendruckmaschine auch für sich allein mit der entsprechenden Auswahlmöglichkeit für die abzudruckenden Druckplatten betrieben werden. ■ Sie besitzt daher für diesen Fall außer den in Fig. 6 ausgezogen "gezeichneten Druckknopfschaltern H1 bis hs auch noch die in Fig. 6 gestrichelt eingezeichneten Druckknopfhandschalter, die beim Betrieb der Rechenmaschine von der Adressendruckmaschine aus geschlossen sind.
Die in dem Schaltungsschema entsprechend Fig. 6 enthaltenen Schalter, Relais und Elektromagnete sind sämtlich nur schematisch dargestellt und besitzen in Wirklichkeit irgendeine beliebige zweckentsprechende Ausbildung.
In Fig. 8 ist ein Schaltungsschema für eine vereinfachte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der das Relaissystem C fehlt. Bei dieser Ausführungsform sind je neun Wahlschalter mit den neun Tastenelektromagneten einer Dezimalstelle verbunden, während der Wahlschalter W29 wieder mit dem Topfmagneten 47' über der Fünfertaste der Einerstelle in Verbindung steht. Mit der dargestellten Anlage lassen sich' infolgedessen vierstellige Zahlenwerte, die in der letzten Stelle eine ο oder eine 5 besitzen, addieren, also z.B. Werte, die von 0 bis 99,95 Mark gehen.
Die Adressendruckmaschine bei einer Anlage nach Fig. 8 kann eine solche sein, bei der sämtliche hindurchgehenden Druckplatten abgedruckt werden oder auch eine solche, die ■ außer den für die Rechenarbeit benötigten Wahlschaltern noch Wahlschalter besitzt, die die Auswähleinrichtung bzw. Überspringeinrichtung für die Druckplatten steuern. Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß beispielsweise durch die Bedienungsperson der Adressendruckmaschine nach Belieben eine an die Ab-
drucksteile gelangende Druckplatte zum Abdruck oder Nichtabdruck gebracht werden kann·, indem die Bedienungsperson von Hand oder mit ihrem Fuß einen Schalter X steuert, der somit die Stelle eines Wahlschalters und eines Druckknopfhandschalters, also z. B. des Schalters W1 und des Schalters U1 der Anlage nach Fig. 5, einnimmt. In Fig. 8 ist angenommen, daß der Schalter X geschlossen worden ist, daß also die über den Mehrfachwahlschalter W gelangende Druckplatte abgedruckt werden soll. Es sei ferner angenommen, daß diese Druckplatte den Zahlenwert 41,05 hat und daß sie die Wählschalter W7, W19 und W29 steuert, wodurch dann die in Fig. 8 ausgezogen gezeichneten Stromkreise durch die entsprechenden Tastenmagnete geschlossen werden, nachdem in genau der gleichen Weise wie oben der Schalter SI geschlossen worden ist.
Eine nähere Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 8 dargestellten Anlage dürfte sich daher erübrigen, da diese genau so arbeitet, wie die Anlage nach Fig. 6, natürlich unter der Berücksichtigung, daß das Relaissystem C fehlt.
Auch bei der Anlage nach Fig. 8 ist angenommen, daß eine Verschiebungsvorrichtung für die die Tastenelektromagnete tragende Antriebsplatte 45 der Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine vorgesehen ist, bei deren Betätigung der Wert der Zahl sich um eine Stelle erhöht. Der Antriebsmagnet FM der Verschiebungsvorrichtung ist genau so in dem Leitungsnetz angeordnet wie bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und wird beim Schließen des Wahlschalters W30 erregt.
Würde also die oben angenommene Platte mit der Zahl 41,05 auch noch das Zeichen 30 besitzen, so hat sie den Wert 410,50. Es ist selbstverständlich, daß sowohl bei der Anlage nach Fig. 6 wie bei der Anlage nach Fig. 8 auch die Verschiebungseinrichtung fehlen könnte, wenn sie nicht erforderlich ist. Eine Einrichtung nach der Erfindung ist naturgemäß nicht auf die Verwendung von Rechenmaschinen nach dem Dezimalsystem beschränkt, sondern kann auch für Rechenmaschinen anderen Systems in entsprechender Weise Anwendung finden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine nach Patent 569 432, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Getriebe der Adressendruckmaschine (A) gesteuerter Schalter (MS) mit drei Kontakten (73, 74, 75) zunächst über die beiden ersten Kontakte (73) 74) die Stromkreise für die Erregung der Tastenmagnete (47, 47') der Rechenmaschine (B) und über den· im Anschluß daran geschlossenen dritten Kontakt (75) unter Aufrechterhaltung der zuerst geschlossenen Stromkreise einen weiteren Stromkreis für die Magnete (M) zum Antrieb der Tastenmagnettragvorrichtung schließt.
  2. 2. Adressendruckmaschine - nach An-Spruch i, die mit einer von den Druckplatten gesteuerten elektromagnetischen Auswähleinrichtung für den Abdruck der durch die Adressen druckmaschine hindurchgehenden Druckplatten ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Druckmaschine gesteuerte Schalter (MS) in einem Stromkreis mit einem von dem Steuerelektromagneten (SiM) der Auswähleinrichtung gesteuertem Schalter (ZS) liegt, so daß nur bei dem Abdruck einer Druckplatte ein Strom durch den Rechenmaschinenschalter (MS) gehen kann.
  3. 3. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch den Maschinenschalter (MS) und gegebenenfalls auch noch durch den ' von dem Steuerelektromagneten (StM) der Auswähleinrichtung geschlossenen Schalter (ZS) gehenden Stromkreis ein Relais (HR I) liegt, durch das bei seiner Erregung ein Schalter (SI) geschlossen wird, der zum Schließen der für die Erregung von Tastenmagneten.ausgewählten Stromkreise dient.
  4. 4. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von dem dritten Kontakt (75)
    - des Maschinenschalters (MS) geschlossenen Stromkreis ein zweites Relais (HRII) liegt, das bei seiner Erregung einen Schalter (S II) des Stromkreises schließt, in dem ein Magnet oder Elektromotor (M) liegt, der die Abwärtsbewegung der die Tastenmagnete tragenden Betätigungsvorrichtung (45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) ausführt.
  5. 5. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tastenmagnete tragende Betätigungsvorrichtung (45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) oberhalb des Tastenbrettes der Rechenmaschine (B) verschiebbar angeordnet ist, so daß nach einer Verschiebung ihre Tastenelektromagnete (47, 47') den um eine Dezimalstelle höheren Tastenreihen (50) der Rechenmaschine (B) gegenüberstehen als vorher.
  6. 6. Adressendruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der Betätigungsvorrichtung
    (45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) aus der einen in die andere Lage ein Elektromagnet oder -motor (VM) dient, der in einem durch einen bestimmten Wahlschalter (z. B. wso) der Adressendruckmaschine (A) gesteuerten Stromkreis liegt, dessen etwaiges Schließen mit Sicherheit früher erfolgt als das Schließen des Stromkreises für den Antriebsmagneten oder -motor (M) der Betätigungseinrichtung (45 bis 49) der Rechenmaschine (B).
  7. 7. Adressendruckmaschine nach Anspruch 4 und· 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn einer Erregung des Verschiebungsmagneten (VM) der zu dem Magneten (M) für die Abwärtsbewegung der Betätigungseinrichtung (45 bis 49) der Rechenmaschine (B) führende Stromkreis mittels eines zwei feste Kontakte (91, 92) besitzenden Schalters unterbrochen wird, der den Stromkreis durch' den Magneten (M) erst wieder schließt, nachdem der Anker des Verschiebungsmagneten (VM) seine Bewegung beendet hat.
  8. 8. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß an ein zwischen die Schaltorgane (W) der Adressendruckmaschine (A) und die Tastenmagnete (47, 47') der Rechenmaschine (B) für jede Zahlenstelle geschaltetes Relaissystem (C) die Tastenmagnete der betreffenden Stelle gruppenweise nach dem Prinzip der Sparschaltung so angeschlossen sind, daß durch weniger als neun Wahlschalter für jede Stelle derjenige der neun Tastenelektromagnete in an sich bekannter Weise durch eine Kombination der Wahlschalter ausgewählt • wird, der erregt werden soll.
  9. 9. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι und 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Stelle der Tasteneinstellvorrichtung zwei Steuerrelais (R1, R2) und drei weitere Relais (R3, R4,, R5) in der Weise zusammenwirken, daß das Relais (i?3) bei der Erregung des ersten Steuerrelais (-R1), das Relais (i?4) bei der Erregung des zweiten Steuerrelais (R2) und das Relais (R5) bei der Erregung beider Steuerrelais (R1 und i?ä) wirksam wird und deren Schalter (85, 86, 87) zum. Anschließen von je einer Gruppe von drei der neun* Tastenelektromagnete an die Stromrückleitung dienen, während die Stromzuführung über drei von je einem Wahlschalter unmittelbar überwachte Stromkreise erfolgt, deren jeder einzelne je einen Anschluß nach einem der Tastenmagnete jeder Gruppe hat.
  10. 10. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm jedes Steuerrelais (R1 und R2) mit je zwei Kontakten (A1, Jk1' bzw. k2, k2) ausgerüstet ist, die miteinander leitend verbunden sind und außerdem mit festen Kontakten zusammenwir-
    ■ ken, die an die Stromzuführung bzw. an die zu den drei anderen Relais (Rs, R4,, R5) führenden Leitungen angeschlossen sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746095C (de) * 1936-02-24 1944-06-15 Addressograph Multigraph Maschine zum Herstellen von Geschaeftsbelegen mittels gelochter Aufzeichnungstraeger

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