DE596068C - Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine - Google Patents
Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer RechenmaschineInfo
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- DE596068C DE596068C DE1930A0044530 DEA0044530D DE596068C DE 596068 C DE596068 C DE 596068C DE 1930A0044530 DE1930A0044530 DE 1930A0044530 DE A0044530 D DEA0044530 D DE A0044530D DE 596068 C DE596068 C DE 596068C
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Description
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine
derart zu vereinigen, daß die Rechenmaschine. zur Aufrechnung der durch
Vorsprünge, Reiter, Löcher o. dgl. an den Druckplatten oder Druckschablonen wiedergegebenen
Zahlenwerte der durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten oder -Schablonen dient.
Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige
Anlage, bei der die durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten
oder -Schablonen, die die aufzurechnenden Zahlenwertangaben in symbolischer Darstellung
enthalten, mittels ihrer Vorsprünge, Aussparungen o. dgl. auf die mit Steuerelektromagneten
für die Tasten ausgerüstete, getrennt von der Druckmaschine angeordnete
Rechenmaschine mit Hilfe von an der
ao Adressendruckmaschine befindlichen Schaltorganen einwirken.
Wesentlich für eine Anlage entsprechend der Erfindung ist, daß bei jedem Rechenvorgang
die Auswahl und die Erregung
der Zahlentastenelektromagnete der Rechen-'maschine erfolgt, bevor das Niederdrücken
der Zahlentasten selbst und eine Betätigung der Rechentasten erfolgt. Eine derartige
Arbeitsweise einer solchen Anlage wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß ein von
dem Getriebe der Adressendruckmaschine gesteuerter Schalter mit drei Kontakten zunächst
über die beiden ersten Kontakte die Stromkreise für die Erregung der Tastenmagnete
und über den im Anschluß daran geschlossenen dritten Kontakt unter Aufrechterhaltung
der zuerst geschlossenen Stromkreise einen weiteren Stromkreis für die Magnete zum Antrieb der Tastenmagnettragvorrichtung
schließt.
Da der in der Adressendruckmaschine zur Verfügung stehende Raum für* die Anbringung
der Schaltorgane zur SteueBing der Recheneinrichtung bzw. eines diese Schaltorgane
enthaltenden Mehrfachschalters nur - begrenzt ist und auch nur verhältnismäßig
wenige Zahlensymbole an den Druckplatten vorgesehen werden können, so- liegt es nahe,
die bei Lochkartenauswertungsmaschinen und bei durch Lochstreifen betriebenen Typendrucktelegraphen
bekannte Darstellung der Zeichen durch Kombinationen von Löchern o. dgl. auch bei einer Anlage, auf die sich die
Erfindung bezieht, anzuwenden.
Eine Einrichtung, welche es gestattet, die Zahl- der Kontakte, welche für die Auswahl
und Erregung der Tastertmagnete erforderlich ist, möglichst klein zu halten, beruht darauf,
daß gemäß einer Weiterbildung der Erfindung an ein zwischen die Schaltorgane der Adressendruckmaschine
und die Tastenmagnete der Rechenmaschine- für jede Zahlenstelle ge-
\ /ty
schaltetes Relaissystem die Tastenmagnete
der betreffenden Stelle gruppenweise nach dem Prinzip der Sparschaltung so angeschlossen
sind, daß durch weniger als neun Wahlschalter für jede Stelle derjenige der neun
Tästenelektromagnete in an sich bekannter Weise durch eine Kombination der Wahlschalter
ausgewählt wird, der erregt werden soll.
ίο Auf diese Weise ist es möglich, mit fünf
Wahlschaltern sämtliche neun Tastenmagnete zu steuern.
Die Betätigungseinrichtung für die Tasten der Rechenmaschine besteht aus einer auf und
ab beweglichen, die Tastenelektromagnete mit ihren nageiförmigen Ankern tragenden Antriebsplätte,
die bei ihrem Abwärtsgang mit den Ankerstiften derjenigen Tastenelektromagnete, die erregt wurden und daher ihren
Anker festhalten, die Tasten der Rechenmaschine niederdrückt und den Antrieb des
Rechenwerkes auslöst. Ihr Antriebselektromagnet oder -elektromotor wird von der
Adressendruckmaschine aus gesteuert. Diese Betätigungseinrichtung kann erfindungsgemäß,
derart weiter ausgebildet werden, daß diese Antriebsplatte oberhalb des Tastenbrettes der
Rechenmaschine quer zu den Tastenreihen mittels eines besonderen Elektromagneten
oder Elektromotors verschiebbar ist, so daß nach der Verschiebung die von ihr getragene
Tastenelektromagnete den Tasten der nächsthöheren Stelle der ' Rechenmaschine gegenüberstehen
als vorher. Dies bedeutet, daß der Wert der Zahlensymbole an den Druckplatten
mit zehn multipliziert wurde. Der Stromschluß durch den Verschiebungsmagneten für
die Antriebsplatte der Betätigungsvorrichtung der Rechenmaschine wird ebenfalls von einem
bestimmten Wahlschalter der Adressendruckmaschine aus gesteuert.
Für die Erfindung selbst ist es ohne Bedeutung, in welcher Art und Weise die Wahlschalter
der Adressendruckmaschine ausgebildet sind und betätigt werden, -und ebenso,
ist die ganze Art des Aufbaus der Rechenmaschine ohne Bedeutung für die Erfindung.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch die mit einer VoIltastaturrechenmaschine
beliebiger Ausbildung kombinierte Adressendruckmaschine.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht die von der Adressendruckmaschine gesteuerte
Einstell- und Betätigungsvorrichtung der Rechenmaschine.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach HI-III der Fig. 2 durch diese Vorrichtung, und
Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Schnitt bei einer anderen Lage der Teile.
Fig. 5 zeigt einen Tastenmagneten.
Fig. 6 zeigt das Schaltungsschema der Ein-•richtung.
Fig. 7 zeigt eine Adreß druckplatte, deren Zahlensymbole dem Schaltschema Fig. 6 entsprechen.
Fig. 8 zeigt das Schaltungsschema einer vereinfachten Einrichtung.
Bei der nachstehend beschriebenen Anlage wird eine Adressendruckmaschine verwendet,
bei der die Druckplatten oder Druckschablonen in ihrer Längsrichtung hintereinander
durch die Adressendruckmaschine hindurchgehen und bei der- ein an sich bekannter, sich
aus einzelnen nebeneinanderliegenden Schaltelementen zusammensetzender Wahlschalter
vorhanden ist, der an der Auswahlstelle unterhalb der Gleitbahn für die Adreß druckplatten
angeordnet ist und dessen einzelne Schaltelemente durch Vorsprünge längs des einen
Randes der Unterfläche der Druckplatten gesteuert werden, wobei von der Adressendruckmaschine
aus ein Hauptschalter ge-" schlossen wird, sobald eine Adreß druckplatte
an die Stelle oberhalb des Wahlschalters gelangt ist.
In Fig. ι ist mit A die Adressendruckmaschine
und mit B die Rechenmaschine bezeichnet. Dabei ist bereits entsprechend einer
besonderen Ausführungsform zwischen der go
Adressendruckmaschine A und der Rechenmaschine B ein Relaissystem C eingeschaltet,
das von einem besonderen Wagen getragen wird. Die Adressendruckmaschine A ist mit
dem Relaissystem C und dieses wieder mit der Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine B
durch zweckmäßig abnehmbare Kabel verbunden.
Über dem Tastenbrett 40 der Rechenmaschine ist ein beweglicher Rahmen 41 vorgesehen,
der von den beiden Längsstäben 41' von gegebenenfalls rundem Querschnitt und
den beiden Querstäben 41" gebildet wird. Dieser Rahmen 41 führt sich mittels Bolzen
42 längs senkrechter Ständer 43 eines festen Gestells (Fig. 2), welche Ständer 43 durch
einen oberhalb des Tastenbrettes liegenden Rahmen aus den Stangen 44 miteinander verbunden
sind. Von dem auf und ab verschiebbaren Rahmen 41 wird oberhalb des Tasten- no
brettes 40 der Rechenmaschine eine stufenförmig abgesetzte Platte 45 mit einem
brückenartigen Teil 66 getragen, die zu einem Wagen ausgebildet und mittels Rollen 46 auf
den Stangen 4i'j 41' geführt ist. Die Platte 45
trägt bei dem gezeichneten; Ausführungsbeispiel vier Reihen von je neun Topfmagneten
47 und einen weiteren Topfmagneten 47', der oberhalb der Fünfertaste
der Einerstelle der Rechenmaschine liegt. Die neun Topfmagnete 47 jeder Reihe liegen oberhalb
der Tasten 1 bis 9 der verschiedenen
Dezimalstellen der Rechenmaschine. Dur,ch die Topfmagnete 47 und den Topf magneten
47' gehen Anker stifte 48, die an ihren oberen
Enden mit Platten 49 aus magnetischem Material versehen, sind. Bei angehobener Platte
45 ruhen die Stifte mit diesen Platten 49 auf den Topf magneten 47 auf, wie dies Fig. 3 erkennen
läßt. Die unteren verdickten Enden der Ankerstifte 48 liegen über den zugehörigen
Tasten 50 der Rechenmaschine B. ■ . Aus dem Teil 45' der Platte 45 ragt ein
Bolzen 45" heraus, den ein Hebel 51 umfaßt, der bei 52 an einer Schiene 53 drehbar gelagert
ist. Die Schiene 53 ist an Stangen 44 *5 des festen Rahmens befestigt. Diese Brücke
53 trägt einstellbar noch zwei einstellbare Anschlagbolzen 54, 54' für den Hebel 51. An
der vorderen Stange 41' des beweglichen Rahmens, die die Rollen 42 trägt, greifen
Stangen 55 an, die .an ihren unteren Enden bei 56 an den Ankern 57 von Elektromagneten
M angelenkt sind, so daß, wenn diese Magnete M erregt werden, die Stangen 55 in
Richtung der Pfeile 58 abwärts gezogen werden und hierbei den Rahmen 41 mit der
Platte 45 für die Topfmagnete mitnehmen. Die vorderen und hinteren Stangen 41' des
Rahmens 41 sind durch Gestänge 59 miteinander derart verbunden, daß sich beide Stangen
41' genau parallel zueinander bewegen. Ein zwischen zwei Scheiben 60 auf der Stange
63 der Gestänge 59 eingreifender Anschlag 61 begrenzt' hierbei die Abwärtsbewegung des
Rahmens-41. Federn 62 suchen den Rahmen
41 dauernd in seiner oberen Lage zu halten oder ihn in diese Lage zurückzuführen.
Bei einer durch die Erregung der Magnete M bewirkten Abwärtsbewegung des
Rahmens 41 nebst Antriebsplatte oder Antriebswagen 45 in Richtung des Pfeiles 58
werden die Ankerstifte 48 derjenigen Tastenelektromagnete
47 bzw. 47', die vorher bei der Rechenarbeit, wie weiter ' unten näher
erläutert, unter Strom gesetzt sind, kraftschlüssig mitgenommen, indem die Kopfplatten 49 dieser Ankerstifte 48 an. den Polen
der erregten Elektromagnete festgehalten werden. Die so kraftschlüssig abwärts mitgenommenen
Ankerstifte 48 drücken dann die zugehörigen Einstelltasten 50 der Rechenmaschine B nieder.
Die Ankerstifte 48 derjenigen Tastenelektromagnete, die nicht unter Strom gesetzt
sind, werden dagegen beim Abwärtsgang der Antriebsplatte 45, nach ihrem Auf treffen auf
die zugehörigen Einstelltasten 50 wirkungslos mit ihren Kopfplatten 49 von den zugehörigen
Tastenelektromagneten abgehoben .(s, Fig. 3 und 4).
Eine Betätigung der Rechenmasehinentasten 50 erfolgt also- nur durch die Ankerstifte
48, deren Elektromagnete mit Hilfe der Wahlschalter der Adressendruckmaschine
unter Strom gesetzt sind.
Gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Einstelltasten der Rechenmaschine oder nach
dem Niederdrücken der Einstelltasten kann durch den Rahmen 41 in irgendeiner beliebigen
Art und Weise auch die etwaige an der Rechenmaschine vorhandene Rechentaste niedergedrückt
werden, die dann in der bei Rechenmaschinen üblichen Weise die Ausführung der Rechenarbeit in der Rechenmaschine
einleitet.
Am Ende der Arbeit der Rechenmaschine werden sowohl die Antriebsmagnete M wie
die Tastenelektromagnete 47, 47' wieder stromlos, und die Antriebsplatte 45 kehrt
unter der Wirkung der Federn 62 in ihre Anfangslage zurück.
Bei der Aufwärtsbewegung der Platte 45 nehmen die Tastenelektromagnete sowohl die
vorher festgehaltenen Ankerstifte 48 als auch während des letzten Teiles der Aufwärtsbewegung
der Platte 45 die vorher wirkungslos auf den Tasten stehengebliebenen Ankerstifte
48 in die in Fig. 3 gezeichnete Anfangslage mit, worauf eine neue Betätigung der
Rechenmaschine erfolgen kann.
Sollen die Tastenmagnete der Antriebsplatte 45 über den um eine Dezimalstelle
höheren Tasten der Rechenmaschine eingestellt werden, so ist hierzu erforderlich, daß,
bevor die Magnete M Strom erhalten, der Magnet VM, wie noch näher erläutert wird,
mittels eines besonderen Wahlschalters der Adressendruckmaschine erregt wird. Erhält
nämlich der Magnet VM Strom, so wird der Anker dieses Elektromagneten angezogen,
und hierbei wird durch ein geeignetes Gestange die an dem Hebel 51 angreifende
Stange 64 derart verdreht, daß der Hebel 51 aus seiner Lage gegen den Anschlag 54 in
Richtung des Pfeiles 65 verschwenkt wird, bis er gegen den Anschlag 54' trifft, wobei er
mittels des Zapfens 45" den Wagen 45 mitnimmt. In dieser Lage ist der Wagen 45 um
den Abstand einer Tastenreihe nach links in Richtung des Pfeiles 67 verschoben, so daß
nunmehr die Tastenelektromagnete bzw. deren Ankerstifte über den Tasten der 'nächsthöheren Dezimalstelle sich befinden.
Wenn der Magnet VM nach Ausführung der Rechenarbeit wieder aberregt wird, so
zieht die Feder 68 den Arm 51 und damit auch den Wagen 45 mit dem Tastenmagneten
wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Anfangslage zurück.
Das für die Erregung der Tastenmagnete 47- bzw. 47' und der Magnete M bzw. auch
des Magneten VM dienende Stromnetz ist in den Abbildungen schematisch dargestellt. Da-
bei ist der Einfachheit halber nur ein Magnet M für die Abwärtsbewegung des Wagens
41 mit der Platte 45 angenommen worden.
In den Schaltungsplänen ist ferner angenommen, daß der Wahlschalter W der Adressendruckmaschine
A sich aus dreißig nebeneinander angeordneten Einzelschaltern W1
bis W30 zusammensetzt. Dementsprechend
wird eine derartige Adressendruckmaschine mit Adressendruckplatten 70 betrieben, die an
dreißig verschiedenen Stellen mit Merkzeichen, wie den Vorsprüngen oder Kerbenoc),
versehen sein können. Eine derartige Druckplatte ist in Fig. 7 dargestellt, und diese
Figur zeigt, daß die- Kerben oder Vorsprünge 69 längs der unteren Ränder der Druckplatten
angeordnet sind.
Die Adressendruckmaschine A besitzt außer dem Wahlschalter W noch in bekannter
Weise den Hauptschalter HS, der von dem Getriebe der Adressendruckmaschine geschlossen wird, sobald eine Druckplatte 70 in
die Lage oberhalb des Wahlschalters W gelangt ist. In der Abb. 6 ist ferner der bei
Adressendruckmaschinen, die mit einer Auswähleinrichtung für den Druckplattenabdruck
arbeiten, übliche Steuermagnet für den Druckarm mit StM bezeichnet, der erregt
wird, wenn eine abzudruckende Druckplatte an die Auswählstelle gelangt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die ersten
acht Wahlschalter W1 bis wB in bekannter
Weise die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten bewirken, je nachdem, welche der Handschalter Zi1 bis Zi8 geschlossen sind.
Je ein HandschalterTi1 bis h& und ein Wahlschalter
ZU1 bis W8 liegen hintereinander in
parallelen Stromkreisen, und die sämtlichen parallelen Stromkreise sind über den Hauptschalter
HS an den -{---Pol und über den
Steuermagneten StM an den —Pol der
Stromquelle angeschlossen. Wenn von der Druckplatte ein einem eingeschalteten Handschalter
U1 bis hg entsprechender Wahlschalter
geschlossen wird bzw. nach Schließen des Hauptschalters HS in der geschlossenen Lage
erhalten wird, erhält der S teuer elektromagnet StM Strom. Er veranlaßt die Bewegung des
Druckarmes, der die betreffende Druckplatte in bekannter Weise zum Abdruck bringt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Schaltungsschema ist angenommen, daß die Handschalter
U1, hs, hs geschlossen sind und eine Druckplatte
sich an der Auswahlstelle befindet, die die Wahlschalter W1, ws und W5 schließt, so
daß der Steuerelektromagnet StM Strom erhält.
Von dem Steuerelektromagneten StM wird ein Kontakt ZS geschlossen, sobald der
Steuerelektromagnet StM seinen Anker anzieht. Dieser Kontakt ZS liegt in einem
Stromkreis mit einem Schalter MS, der von dem Getriebe der Adressendruckmaschine geschlossen
wird, und mit einem Hilfsrelais HRI. Vom Hilfsrelais HRI wird ein Kontakt
SI geschlossen, der einen Stromweg von dem —Pol über den Leitungszweig 71, den
Schalter SI nach der durch das Relais-
system C hindurchgeführten Leitung 72
herstellt.
Der Schalter MS besitzt bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel die drei streifenförmigen Kontakte 73, 74 und 75, über die
ein Kontaktarm 76 von dem Getriebe der Adressendruckmaschine" um seinen Drehpunkt
yy bewegt wird. Wenn der Druckarm der Adressendruckmaschine seine höchste Lage
einnimmt, nimmt er eine Lage links von der
Stellung 76' ein. Beim Abwärtsgange des Druckarmes wird er zuerst in die Stellung 76',
dann in die Stellung 76 und dann in die Ausschaltstellung 76" bewegt. Man kann z, B.
annehmen, daß der Kontaktarm für jede abzudruckende Adreßplatte einen vollen Kreis
beschreibt.
Die beiden Kontakte 73, 74 liegen in der durch den Schalter ZS gesteuerten Leitung,
während an dem Kontakt 75 die Stromleitung go 78 angeschlossen ist, die zu einem weiter
unten erläuterten Schalter führt.
Die Wahlschalter W9 bis W30 sind sämtlich
an dem +-Pol angeschlossen, und die von den Wahlschaltern ausgehenden Leitungen
führen teils ~ in das Relaissystem C, teils zu
den vier Reihen Tastenelektromagneten 47, die in Fig. 6 im einzelnen mit den Ziffern
der zugehörigen Einstelltasten der Rechenmaschine bezeichnet sind.
Um mittels je fünf Wahlschalter die neun
Tastenmagnete jeder Dezimalstelle zu steuern, ist das Relaissystem C vorgesehen. Seine
Anordnung und Wirkungsweise soll im folgenden mit Bezug auf die höchste Dezimalstelle
im einzelnen erläutert werden.
Zur Steuerung der Tastenmagnete 1 bis 9 dieser Dezimalstelle dienen die Wahlschalter
wB bis W13. Der Wahlschalter W11 steht in
Verbindung mit den Tastenmagneten 1, 4 und 7 der betreffenden Dezimalstelle, wie dies
Fig. 6 deutlich erkennen läßt, während der Wahlschalter W12 mit den Tastenelektromagneten
2, 5 und 8 und der Wahlschalter zvts
mit den Tastenelektromagneten 3, 6 und 9 in
Verbindung steht.
Es sei hier bemerkt, daß die verwendete
Rechenmaschine keine Einstelltasten für die ο besitzt, sondern die Ο selbsttätig durch die
Maschine eingestellt werden.
Die an die Wahlschalter W0 und W10 anschließenden
Leitungen führen zu dem ersten
(linken) Satz des Relaissystems C. Das Relaissystem
C enthält vier gleich ausgebildete Relaissätze entsprechend den vier Tastenmagnetreihen.
Jeder Relaissatz enthält ein Relais R1 und ein Relais R2 mit je zwei Arbeitskontaktsätzen,
deren an den Relaisankern sitzende Kontaktteile mit Ji1, ki bzw. k2, k2'
bezeichnet sind. Die beiden Ankerkontaktteile Ji1 und k2 stehen durch eine Leitung 79
to und die beiden Änkerkontaktteile Ji1, k2 stehen
durch eine Leitung 80 miteinander in Verbindung. Zu den Kontaktteilen Ji1, k2 gehören feststehende Arbeitskontaktteile 81, 82
und feststehende Ruhekontaktteile 83, 84. Zu den Ankerkontaktteilen Ji1 und k2 gehören
nur Arbeitskontakte.
Die Anschlüsse an die einzelnen Kontakte dieser beiden Relais sind aus der Fig. 6 ersichtlich.
Zu jedem Relaissatz gehören drei weitere Relais R3, R4, R5, die je Sätze von drei Arbeitskontakten
85, 86, 87 steuern. An die drei • festen Kontakte der Sätze ist einer der Tastenmagnete
1, 2, 3 bzw. 4, 5, 6 bzw. 7, 8, 9 der zugehörigen Dezimalstelle angeschlossen.
Sämtliche fünf Relais R1 bis R5 sind durch
die Leitung 88 mit der Leitung 72 verbunden.
Die andere Seite des Relais R1 steht mit dem Wahlschalter W9, die andere
Seite des Relais R2 steht mit dem Wahlschalter
W10 in Verbindung, während das Relais i?3
mit dem Gegenkontakt 81 des Kontakts Ji1,
das Relais R1 mit dem Gegenkontakt 82 des
Kontakts k2 und das Relais R5 mit dem
Gegenkontakt des Kontakts k2 in Verbindung
steht. Schließlich ist noch der Gegenkontakt des Kontakts Ji1' und jeder der Kontakte
83, 84 an die +-Leitung 89 angeschlossen.
An die +-Leitung 89 ist der MagnetM
für die Auf- und Abwärtsbewegung der Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine angeschlossen,
der mit dem —-Pol über den Schalter 5"II und die Leitung 90 in Verbindung
steht. Der Schalter SII wird von einem Hilfsrelais HRII gesteuert, das einerseits an
den Pol angeschlossen ist und andererseits mit den beiden vom Anker des Verschiebungsmagneten FiIi des Wagens 45 ge-
schalteten Kontakten 91, 92 in Verbindung steht. Gegen den Kontakt 91 liegt in der
Normalstellung des Wagens der Kontakthebel 93,' an den die Leitung 78 angeschlossen
ist, die zu dem Kontakt 75 des Maschinenschalters MS führt. Der Kontakthebel 93
unterbricht für die Dauer der Bewegung des Ankers 94 des Verschiebungsmagneten VM
die Verbindung der Leitung 78 nach denn Relais HRII. · " "
Dieser Verschiebungsmagnet VM ist einerseits mit dem +-Pol und über einen Sehalter
SIII und die Zweigleitung 94 mit dem —Pol verbunden. Der Schalter SIII wird
von dem Hilfsrelais HRIII gesteuert, das mit seinem einen Pol an den Wahlschalter wS9 und
mit seinem anderen Pol an die Leitung
95 angeschlossen ist.
Mit dem Wahlschalter W29 ist der Tastenelektromagnet
47' oberhalb der Fünfertaste der Einerstelle verbunden, der andererseits
an die Leitung 72 angeschlossen wird,
so daß der Topfmagnet 47' Strom erhält, wenn der Schalter SI und der Wahlschalter
W29 geschlossen ist.
Zum Verständnis der Wirkungsweise des dargestellten Schaltungsschemas sei angenommen,
daß eine Druckplatte entsprechend Fig. 7 mit den Vorsprüngen 1, 3, 5, 9, 10, 11,
15, 16, 19, 21 und 29 an die Stelle oberhalb
des Wahlschalters W in der Adressendruckmaschine gelangt und die Handschalter H1,
hs, Ji5 geschlossen sind. Eine Druckplatte mit
Vorsprüngen an den angegebenen Stellen entspricht nach einem bestimmten Prägeschlüssel
der Zahl 741,05, d. h. also, wenn diese Druckplatte in der Adressendruckmaschine
abgedruckt wird, so soll zu dem in der Rechenmaschine bereits angezeigten Wert die
Zahl 741,05 hinzuaddiert werden.
Die Druckplatte 70 gelangt in bekannter Weise in die Stelle oberhalb des Wahlschalters
beim Aufwärtsgang des Druckarmes der Adressendruckmaschine. Nachdem diese Druckplatte oberhalb des Wahlschalters W
zur Ruhe gelangt ist, sind die entsprechenden Wahlschalter i, 3, 5, 9, 10, 11, 15, 16, 19, 21
und 29 '§eschlossen, wie dies in Fig. 6 angenommen ist. Das Schließen des Hauptschalters
HS hat, da die Wahlschalter W1, ws, W5
und die Handschalter Ji1, Ji3, Ji5 geschlossen
sind, zur Folge, daß der Steuerelektromagnet. StM Strom erhält, so daß die betreffende
Druckplatte abgedruckt wird. Die Erregung des Steuermagneten StM hat gleichzeitig zur
Folge, daß der Schalter ZS geschlossen wird, und, da bei der angehobenen Stellung des
Druckarmes der Adressendruckmaschine der Kontaktarm 76 zuerst die beiden Kontakte 73
und 74 des Schalters MS miteinander verbindet, indem er die Lage 76' einnimmt, das
Hilfsrelais HRI Strom erhält, wodurch der Schalter SI geschlossen wird.
Es bilden sich dann folgende Stromkreise mit Bezug auf die höchste Dezimalstelle
zwecks Aufrechnung des Wertes 700: +-Pol, Wahlschalter W9, Relais R1, Leitung 88, 72,
Schalter SI, Pol, +-Pol, Wahlschalter
ZV19, Relais R2, Leitung 88, 72, Schalter SI,
—-Pol. Beide Relais R1 und R2 des höchsten
Dezimalsatzes des Relaissystems C sind also iao
erregt, so daß die Schalter beider Relais angezogen sind und die Kontakte Ji1, Ji1 und
■&2, k2 die aus Fig. 6 ersichtliche Lage einnehmen.
Es bildet sich infolgedessen ein Stromkreis vom +-Pol, Leitung 89 über
den Kontakt k{, Leitung 80, k2', Relais R5,
Leitung 88, was zur Folge hat, daß der
an die Leitung 88 ebenfalls angeschlossene
Schaltarm 87 in die in Fig. 6 gezeichnete Schießlage gelangt. Es bildet sich infolgedessen ein Stromkreis vom -f--Pöl, Wahlschalter
W11, Tastenmagnet 7 der höchsten
Dezimalstelle, Schalter 87, -—Leitung 88, 72, Schalter SI, —Pol, d. h. der Tastenmagnet
der Taste 7- wird erregt.
Gleichzeitig mit der Erregung des Tastenmagneten 7 in der höchsten Dezimalstelle erfolgt eine Erregung des Tastenmagneten 4 in
der nächstniedereii und des Tastenmagneten 1 in der letzten Dezimalstelle vor dem Komma
sowie des Tastenmagneten 5 in der Stelle hinter dem Komma. In der zweiten Stelle
von der höchsten an erfolgt nämlich über dem Wahlschalter wls nur eine Erregung des
Relais R2 dieser Stelle und infolgedessen eine
Erregung des Relais i?4 und somit ein Stromschluß
durch den Tastenmagneten 4 dieser Stelle, da der Tastenmagnet 4 dieser Stelle an
den ebenfalls geschlossenen Wahlschalter wia
angeschlossen ist. In dem Relaissatz der dritten Dezimalstelle erfolgt über den geschiossenen
Wahlschalter W19 ein Stromschluß durch
das Relais R1 und infolgedessen eine. Erregung des Relais Rs, was den Schluß eines
Stromkreises durch den Tastenmagneten 1 der betreffenden Dezimalstelle, wie gezeichnet,
zur Folge hat, da dieser an dem ebenfalls geschlossenen Wahlschalter W21 angeschlossen
ist. In dem Relaissatz für die letzte Dezimalstelle des Relaissystems bleiben alle Relais
R1 bis R5 offen, da kein entsprechender
Wahlschalter geschlossen ist, und es erhält auch kein Topfmagnet dieser Dezimalstelle
Strom, wie dies auch richtig ist, da sich bei der aufzurechnenden Zahl 741,05 an dieser
ersten Dezimalstelle hinter dem Komma eine 0 befindet, die ohne Wirkung ist.
Der Tastenelektromagnet 47' der letzten
■ Dezimalstelle erhält Strom, indem der Schalter wi9 geschlossen ist, so daß also tatsächlich
alle der Zahl 741,05 entsprechenden Tastenmagnete erregt sind.
Die Erregung der verschiedenen ■ Tastenmagnete erfolgt naturgemäß gleichzeitig und
in einem Augenblick nach Beginn des Ab- - wärtsganges des Druckarmes.
Beim weiteren Abwärtsgang des Druckarmes gelangt der Kontaktarm des Maschinenschalters
MS in die in Fig. 6 ausgezogen gezeichnete Lage 76, und dies hat zur
Folge, daß unter Aufrechterhaltung der bisher erläuterten Stromkreise sich ein Stromkreis
vom +-Pol, Kontakt 75, Stro'mweg78,
Kontakt 93, 91, Hilfsrelais HRII, Pol
bildet, so daß das Hilfsrelais HRII erregt
λνΰα und der Schalter SII geschlossen wird.
Dies hat zur Folge, daß sich ein Stromkreis durch den Antriebsmagneten M vom
+ -Pol, Leitung 89 über den Magneten M, Schalter SII, Leitung 90, 95 zum —Pol bildet. Infolge der Erregung des Magneten M
tritt in der früher beschriebenen Weise die Betätigungseinrichtung der Rechenmaschine
in Wirksamkeit.
Dadurch, daß der Kontakt 75 an den + -Pol stets erst angeschlossen wird, nachdem
die Erregung der Tastenelektromagnete erfolgt ist, ist eine Gewähr dafür gegeben,
daß eine Abwärtsbewegung der Antriebsplatte 45 erst erfolgen kann, nachdem die der
zu addierenden Zahl entsprechenden Tastenmagnete erregt sind.
Da, wie. aus dem Obigen hervorgeht, in der Stelle nur ein Tastenmagnet für die Zahl 5
vorgesehen ist, so lassen sich mit der dargestellten Anlage nur solche Zahlen addieren,
die in der lezten Stelle eine ο oder eine 5 enthalten, also beispielsweise Zahlenwerte,
die von 5 Pfennigen zu 5 Pfennigen springen, was im allgemeinen ausreicht. Würde .man
für die letzte Stelle auch neun Topfelektromagneten
vorsehen, so würde man einen weiteren Relaissatz R1 bis R5 benötigen
und vier weitere Wahlschalter für die Rechenarbeit, so daß dann die Anlage zum
Addieren von fünfstelligen Zahlen eingerichtet sein würde. Es würden dann bei einem
dreißigteiligen Wähler nur noch vier Wähler für die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten
verbleiben, was für viele Arbeitszwecke kaum genügt.
Das Relaissystem arbeitet, wie sich aus dem Obigen ergibt, derart, daß entweder das
Relais R1 oder das Relais R2 je für sich erregt
wird, was zur Folge hat, daß entweder ein'Tastenmagnet der Tasten 1, 2 und 3 oder
der Tasten 4, 5 und 6 Strom erhalten kann oder daß beide Relais R1, R2 zugleich erregt
werden, in welchem Fall dann ein Tastenmagnet der Zahlen 7, 8 und 9 Strom erhalten
kann.
Kommt eine Druckplatte an die Stelle oberhalb des Mehrfachschalters, die außer
Vorsprüngen an anderen Stellen auch noch an der Stelle 30 einen Vorsprung enthält, so bewirkt
diese Druckplatte auch das Schließen des Wahlschalters To30. Dies hat dann zur
Folge, daß die in Fig. 6 gestrichelt eingezeichneten Stromkreise geschlossen werden.
Es bildet sich demnach zunächst ein Stromkreis vom +-Pol über den Wahlschalter zvsa,
Hilfsrelais HRIII, Pol.. gleichzeitig mit
den Stromkreisen durch die Tastenmagnete. Die Erregung des Hilfsrelais HRIII hat zur
Folge, daß der Schalter SIII geschlossen ■wird und demzufolge der Verschiebungs-
■ma.gne.tVM mit dem -|— Pol durch, die Leitung
89 und mit dem ——Pol über den Schalter
SIII3 Leitung 94 und 95 verbunden wird.
Der Verschiebungsmagnet VM bewirkt dann die Verschiebung der Antfiebsplatte 45 mit
den Tastenelektromagneten um eine Dezimalstelle nach - links in Richtung des Pfeiles 67
(s. oben), so daß der Topfmagnet 47' über der Fünfertaste der zweiten Dezimalstelle zu
stehen kommt und weiterhin beispielsweise die Elektromagnete der fünften Dezimalstelle
oberhalb der Tasten der sechsten Dezimalstelle zu stehen kommen. Würde also· die in
Fig. 7 dargestellte Druckplatte noch das Signal 30 enthalten, so entspricht sie nicht
mehr dem Wert 741,05, sondern dem Wert
7410,50, und dieser Wert würde in der
Rechenmaschine addiert werden, indem dieselben Tastenelektrqmagnete in der Weise
Strom erhalten, wie dies früher erläutert wurde. Die Erregung der Tastenelektromagnete
erfolgt gleichzeitig mit der Erregung der Verschiebungsmagneten VM, und
hierauf erfolgt erst, wie oben erläutert, über den Kontakt 75 die Erregung des Hilfsrelais HRII und hierdurch die Erregung des
Betätigungsmagneten M zur Ausführung der Rechenarbeit,
Um mit Sicherheit zu erreichen, daß das Hilfsrelais HRII erst Strom erhall, nachdem
der Verschiebungsmagnet VM seinen Anker · 94 angezogen und die Verschiebung der Antriebsplatte
45 in Richtung des Pfeiles 67 (Fig. 2) vorgenommen hat, wird bei Beginn des1 Anziehens des Ankers 94 durch den Verschiebungsmagneten
FM der Kontakt 91, 93 unterbrochen, und das Hilfsrelais HRII wird
über den Kontakt 92 erst wieder an die. Leitung 78 angeschlossen, wenn der Anker 94
vollständig angezogen ist, indem" dann der Kontakthebel 93 mit dem Kontakt 92 in Verbindung
gelangt. -
Nachdem beim Abwärtsgange des Druckarmes die Rechenarbeit durch den Magneten
M bewirkt worden ist, gelangt schließlich der Kontakthebel 76 in die Lage y6", bei der
- der Maschinenschalter MS geöffnet ist. Infolgedessen
werden die Relaisifi?/ undHRII
und gegebenenfalls auch das Relais HRIII sowie sämtliche vorher erregten Relais in dem
Relaissystem stromlos. Dies hat zur Folge, daß' sämtliche erregt gewesenen iTastenelektromagnete
sowie der Betätigungsmagnet M und gegebenenfalls auch der Verschiebungsmagnet VM stromlos werden, so daß die Einstell-
und1 Betätigungsvorrichtung der Rechen-
- maschine von den Federn 62 und 68 wieder in die Anfangslage zurückgebracht wird und
für eine neue Rechenarbeit bereit ist, wenn eine neue Drückplatte an die Stelle oberhalb
des Mehrfachwahlschalters W gelangt.
Es ist selbstverständlich, daß die beschriebene Erfindung auch für solche Adressendruckmaschinen
anwendbar ist, bei denen sämtliche hindurchgehenden Druckplatten stets
abgedruckt -werden sollen, also -für solche Adressendruckmaschinen, die keine Auswahleinrichtung
für den Plattenabdruck besitzen. In diesem Falle fällt naturgemäß der Steuermagnet
StM und der Schalter ZS fort, und der Maschinenschalter MS; liegt mit dem
Hilfsrelais HRI unmittelbar in dem von dem
+ -Pol zu dem Pol gehenden Stromkreis.
Die mit Bezug auf die Fig. 6 beschriebene Anlage wird zweckmäßig so ausgebildet, daß
die aus der Adressendruckmaschine herausgeführten Leitungen ausgeschaltet oder gelöst
werden können. Dann kann die Adressendruckmaschine auch für sich allein mit der entsprechenden Auswahlmöglichkeit für die
abzudruckenden Druckplatten betrieben werden. ■ Sie besitzt daher für diesen Fall außer
den in Fig. 6 ausgezogen "gezeichneten Druckknopfschaltern H1 bis hs auch noch die in
Fig. 6 gestrichelt eingezeichneten Druckknopfhandschalter, die beim Betrieb der Rechenmaschine von der Adressendruckmaschine
aus geschlossen sind.
Die in dem Schaltungsschema entsprechend Fig. 6 enthaltenen Schalter, Relais und Elektromagnete
sind sämtlich nur schematisch dargestellt und besitzen in Wirklichkeit irgendeine
beliebige zweckentsprechende Ausbildung.
In Fig. 8 ist ein Schaltungsschema für eine vereinfachte Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, bei der das Relaissystem C fehlt. Bei dieser Ausführungsform sind je neun
Wahlschalter mit den neun Tastenelektromagneten einer Dezimalstelle verbunden, während
der Wahlschalter W29 wieder mit dem
Topfmagneten 47' über der Fünfertaste der Einerstelle in Verbindung steht. Mit der dargestellten
Anlage lassen sich' infolgedessen vierstellige Zahlenwerte, die in der letzten
Stelle eine ο oder eine 5 besitzen, addieren, also z.B. Werte, die von 0 bis 99,95 Mark
gehen.
Die Adressendruckmaschine bei einer Anlage nach Fig. 8 kann eine solche sein, bei der
sämtliche hindurchgehenden Druckplatten abgedruckt werden oder auch eine solche, die ■
außer den für die Rechenarbeit benötigten Wahlschaltern noch Wahlschalter besitzt, die
die Auswähleinrichtung bzw. Überspringeinrichtung für die Druckplatten steuern. Bei
dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß beispielsweise
durch die Bedienungsperson der Adressendruckmaschine nach Belieben eine an die Ab-
drucksteile gelangende Druckplatte zum Abdruck oder Nichtabdruck gebracht werden
kann·, indem die Bedienungsperson von Hand
oder mit ihrem Fuß einen Schalter X steuert, der somit die Stelle eines Wahlschalters und
eines Druckknopfhandschalters, also z. B. des Schalters W1 und des Schalters U1 der Anlage
nach Fig. 5, einnimmt. In Fig. 8 ist angenommen, daß der Schalter X geschlossen worden
ist, daß also die über den Mehrfachwahlschalter W gelangende Druckplatte abgedruckt
werden soll. Es sei ferner angenommen, daß diese Druckplatte den Zahlenwert 41,05 hat
und daß sie die Wählschalter W7, W19 und W29
steuert, wodurch dann die in Fig. 8 ausgezogen gezeichneten Stromkreise durch die entsprechenden
Tastenmagnete geschlossen werden, nachdem in genau der gleichen Weise wie oben der Schalter SI geschlossen worden
ist.
Eine nähere Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 8 dargestellten Anlage dürfte sich
daher erübrigen, da diese genau so arbeitet, wie die Anlage nach Fig. 6, natürlich unter
der Berücksichtigung, daß das Relaissystem C fehlt.
Auch bei der Anlage nach Fig. 8 ist angenommen,
daß eine Verschiebungsvorrichtung für die die Tastenelektromagnete tragende Antriebsplatte 45 der Betätigungseinrichtung
der Rechenmaschine vorgesehen ist, bei deren Betätigung der Wert der Zahl sich um eine
Stelle erhöht. Der Antriebsmagnet FM der Verschiebungsvorrichtung ist genau so in dem
Leitungsnetz angeordnet wie bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und wird beim
Schließen des Wahlschalters W30 erregt.
Würde also die oben angenommene Platte mit der Zahl 41,05 auch noch das Zeichen 30
besitzen, so hat sie den Wert 410,50. Es ist selbstverständlich, daß sowohl bei der Anlage
nach Fig. 6 wie bei der Anlage nach Fig. 8 auch die Verschiebungseinrichtung fehlen
könnte, wenn sie nicht erforderlich ist. Eine Einrichtung nach der Erfindung ist
naturgemäß nicht auf die Verwendung von Rechenmaschinen nach dem Dezimalsystem
beschränkt, sondern kann auch für Rechenmaschinen anderen Systems in entsprechender
Weise Anwendung finden.
Claims (10)
- Patentansprüche:i. Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine nach Patent 569 432, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Getriebe der Adressendruckmaschine (A) gesteuerter Schalter (MS) mit drei Kontakten (73, 74, 75) zunächst über die beiden ersten Kontakte (73) 74) die Stromkreise für die Erregung der Tastenmagnete (47, 47') der Rechenmaschine (B) und über den· im Anschluß daran geschlossenen dritten Kontakt (75) unter Aufrechterhaltung der zuerst geschlossenen Stromkreise einen weiteren Stromkreis für die Magnete (M) zum Antrieb der Tastenmagnettragvorrichtung schließt.
- 2. Adressendruckmaschine - nach An-Spruch i, die mit einer von den Druckplatten gesteuerten elektromagnetischen Auswähleinrichtung für den Abdruck der durch die Adressen druckmaschine hindurchgehenden Druckplatten ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Druckmaschine gesteuerte Schalter (MS) in einem Stromkreis mit einem von dem Steuerelektromagneten (SiM) der Auswähleinrichtung gesteuertem Schalter (ZS) liegt, so daß nur bei dem Abdruck einer Druckplatte ein Strom durch den Rechenmaschinenschalter (MS) gehen kann.
- 3. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch den Maschinenschalter (MS) und gegebenenfalls auch noch durch den ' von dem Steuerelektromagneten (StM) der Auswähleinrichtung geschlossenen Schalter (ZS) gehenden Stromkreis ein Relais (HR I) liegt, durch das bei seiner Erregung ein Schalter (SI) geschlossen wird, der zum Schließen der für die Erregung von Tastenmagneten.ausgewählten Stromkreise dient.
- 4. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von dem dritten Kontakt (75)- des Maschinenschalters (MS) geschlossenen Stromkreis ein zweites Relais (HRII) liegt, das bei seiner Erregung einen Schalter (S II) des Stromkreises schließt, in dem ein Magnet oder Elektromotor (M) liegt, der die Abwärtsbewegung der die Tastenmagnete tragenden Betätigungsvorrichtung (45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) ausführt.
- 5. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tastenmagnete tragende Betätigungsvorrichtung (45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) oberhalb des Tastenbrettes der Rechenmaschine (B) verschiebbar angeordnet ist, so daß nach einer Verschiebung ihre Tastenelektromagnete (47, 47') den um eine Dezimalstelle höheren Tastenreihen (50) der Rechenmaschine (B) gegenüberstehen als vorher.
- 6. Adressendruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der Betätigungsvorrichtung(45 bis 49) für die Rechenmaschine (B) aus der einen in die andere Lage ein Elektromagnet oder -motor (VM) dient, der in einem durch einen bestimmten Wahlschalter (z. B. wso) der Adressendruckmaschine (A) gesteuerten Stromkreis liegt, dessen etwaiges Schließen mit Sicherheit früher erfolgt als das Schließen des Stromkreises für den Antriebsmagneten oder -motor (M) der Betätigungseinrichtung (45 bis 49) der Rechenmaschine (B).
- 7. Adressendruckmaschine nach Anspruch 4 und· 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn einer Erregung des Verschiebungsmagneten (VM) der zu dem Magneten (M) für die Abwärtsbewegung der Betätigungseinrichtung (45 bis 49) der Rechenmaschine (B) führende Stromkreis mittels eines zwei feste Kontakte (91, 92) besitzenden Schalters unterbrochen wird, der den Stromkreis durch' den Magneten (M) erst wieder schließt, nachdem der Anker des Verschiebungsmagneten (VM) seine Bewegung beendet hat.
- 8. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß an ein zwischen die Schaltorgane (W) der Adressendruckmaschine (A) und die Tastenmagnete (47, 47') der Rechenmaschine (B) für jede Zahlenstelle geschaltetes Relaissystem (C) die Tastenmagnete der betreffenden Stelle gruppenweise nach dem Prinzip der Sparschaltung so angeschlossen sind, daß durch weniger als neun Wahlschalter für jede Stelle derjenige der neun Tastenelektromagnete in an sich bekannter Weise durch eine Kombination der Wahlschalter ausgewählt • wird, der erregt werden soll.
- 9. Adressendruckmaschine nach Anspruch ι und 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Stelle der Tasteneinstellvorrichtung zwei Steuerrelais (R1, R2) und drei weitere Relais (R3, R4,, R5) in der Weise zusammenwirken, daß das Relais (i?3) bei der Erregung des ersten Steuerrelais (-R1), das Relais (i?4) bei der Erregung des zweiten Steuerrelais (R2) und das Relais (R5) bei der Erregung beider Steuerrelais (R1 und i?ä) wirksam wird und deren Schalter (85, 86, 87) zum. Anschließen von je einer Gruppe von drei der neun* Tastenelektromagnete an die Stromrückleitung dienen, während die Stromzuführung über drei von je einem Wahlschalter unmittelbar überwachte Stromkreise erfolgt, deren jeder einzelne je einen Anschluß nach einem der Tastenmagnete jeder Gruppe hat.
- 10. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm jedes Steuerrelais (R1 und R2) mit je zwei Kontakten (A1, Jk1' bzw. k2, k2) ausgerüstet ist, die miteinander leitend verbunden sind und außerdem mit festen Kontakten zusammenwir-■ ken, die an die Stromzuführung bzw. an die zu den drei anderen Relais (Rs, R4,, R5) führenden Leitungen angeschlossen sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1930A0044530 DE596068C (de) | 1930-12-07 | 1930-12-07 | Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine |
| FR724429D FR724429A (fr) | 1930-12-07 | 1931-10-08 | Machine à imprimer les adresses combinée à une machine à calculer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1930A0044530 DE596068C (de) | 1930-12-07 | 1930-12-07 | Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596068C true DE596068C (de) | 1934-04-28 |
Family
ID=6573779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930A0044530 Expired DE596068C (de) | 1930-12-07 | 1930-12-07 | Verbindung einer Adressendruckmaschine mit einer Rechenmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596068C (de) |
| FR (1) | FR724429A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746095C (de) * | 1936-02-24 | 1944-06-15 | Addressograph Multigraph | Maschine zum Herstellen von Geschaeftsbelegen mittels gelochter Aufzeichnungstraeger |
-
1930
- 1930-12-07 DE DE1930A0044530 patent/DE596068C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-10-08 FR FR724429D patent/FR724429A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746095C (de) * | 1936-02-24 | 1944-06-15 | Addressograph Multigraph | Maschine zum Herstellen von Geschaeftsbelegen mittels gelochter Aufzeichnungstraeger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR724429A (fr) | 1932-04-27 |
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