DE402967C - Kartenlochmaschine - Google Patents

Kartenlochmaschine

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DE402967C
DE402967C DED42705D DED0042705D DE402967C DE 402967 C DE402967 C DE 402967C DE D42705 D DED42705 D DE D42705D DE D0042705 D DED0042705 D DE D0042705D DE 402967 C DE402967 C DE 402967C
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DE
Germany
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card
punch
cards
carrier
punched
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Expired
Application number
DED42705D
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English (en)
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Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
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Deutsche Hollerith Maschinen GmbH DEOMAG
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Kartenlochmaschine. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, welche dazu dient, Karten mit Lochmarkierungen zu versehen. Der Hauptzweck der Maschine besteht in der Herstellung von Lochkarten für Tabelliermaschinen, weshalb der Einfachheit halber im folgenden schlechthin von einer Lochmaschine und von Lochkarten gesprochen werden soll. Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung von Lochmaschinen derjenigen Art, bei welcher die Lochung der Karten zum Teil von Hand, zum Teil aber selbsttätig unter Steuerung der Lochstempel durch die Löcher einer Schablonenkarte erfolgt. Im Unterschiede von bekannten Lochmaschinen der erwähnten Art erfolgt bei der Maschine gemäß der Erfindung die selbsttätige Steuerung der Lochstempel durch fertig gelochte Karten, welche zuvor auf der gleichen Lochmaschine hergestellt worden sind, wodurch die Notwendigkeit der Anwendung besonderer Schablonenkarten wie sie bei bekannten Maschinen benutzt wurden, fortfällt. Indem man auf diese Weise die fertig gelochten Karten zur Steuerung der Maschine bei der `U iederholung der Lochung anwendet, fallen die Kosten der Lochung von besonderen Schablonenkarten fort, die Maschine wird gedrängter und ihre Bedienung leichter.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf den Zeichnungen veranschaulicht. Abb. i ist ein Grundriß der neuen Lochmaschine.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2, und Abb. q. ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Abb. i.
  • Abb. 5 zeigt einzelne der in Abb. i und q. dargestellten Teile in Seitenansicht.
  • Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 2.
  • Abb. 7 ist ein Schaltschema.
  • Da es sich, wie oben erwähnt, nur um eine weitere Ausbildung einer an sich bekannten Maschine handelt, braucht die Einrichtung der Maschine nach ihren Grundzügen nicht im einzelnen erläutert zu werden; es mag genügen, zu erwähnen, daß die Maschine auf einer Grundplatte ii ruht, welche eine Schlittenführung 12 für die Karten besitzt, welche gelocht werden sollen. Die Führung besitzt passende Abmessungen, um zwei Karten 13 und 132 hintereinander aufzunehmen. Der übliche Kartenträger 1.4 ist mit hochgebogenen Fingern 15 am Ende versehen, welche sich gegen die Karte zu legen und die Karte vorzuschieben vermögen, wenn der Träger unter der Wirkung des Federmotors 16 vorrückt.
  • Zur Lochung dienen Stempel i9 und Matrizen 18, der Antrieb der Stempel erfolgt durch Magnete 26 und die Überwachung der Schaltbewegung des Kartenträgers 14 durch die Hemmung 17. Zur gewöhnlichen Lochung von Hand sind, wie üblich, Tasten 58 vorgesehen.
  • Es mag angenommen werden, daß man gewisse Daten auf einer Karte durch Lochung festzulegen und darauf diese Lochung auf einer folgenden Karte automatisch zu wiederholen wünscht, ohne daß man die Tasten niederdrückt.
  • Der Schlitten 14. wird zunächst nach rechts hin verschoben, wobei die Feder des Federmotors 16 gespannt wird. Eine Karte i3 wird in die Führung eingelegt, so daß sie an die Finger 15 anstößt. Der Bedienungsmann stanzt jetzt die gewünschten Daten in die Karte ein, indem er die zugehörigen Tasten 58 niederdrückt, welche die verschiedenen Lochstempel betätigen und den Schlitten 14 in der üblichen Weise schrittweise verstellen.
  • Nachdem die erste Karte 13 gelocht ist, sollen gewisse Lochungen wiederholt werden, welche genau mit denjenigen übereinstimmen, die soeben gemacht wurden. Zu diesem Zweck wird die erstgelochte Karte als Schablonenkarte benutzt, welche die Lochung der nächsten Karte überwacht. Natürlich ist es nicht erforderlich, daß alle Daten, welche bei der ersten Karte durch Lochung festgelegt werden, in den folgenden Karten wiederholt werden.
  • Nachdem die Lochung der ersten Karte vollendet ist, und wenn sich der Kartenträger 14. in der linksseitigen Stellung befindet, wählt der Bedienungsmann die Kartenspalten aus, in welchen Wiederholungslochungen vorgenommen werden sollen, und notiert auf Grund der Teilungen 62 die Zahlen der Spalten, für welche die M iederholungen gewünscht werden. Darauf klappt der Bedienungsmann die entsprechend bezeichneten Schaltfinger 63 auf, wobei ihm die Teilung 64. als Anhalt dient. Die ausgewählten Schaltfinger gelangen in Berührung mit einer gemeinsamen Kontaktstange 65, und die Schaltfinger selbst vermögen Kontakt mit einem Schalter 66 herzustellen, welcher an dem Kartenträger 14. sitzt, mit ihm beweglich ist und in elektrisch leitender Verbindung mit dem üblichen Bürstenhalter 4.6 steht. Die Bürsten 4.8 machen Kontakt mit Kontaktschienen 4q., wie es auch bei bekannten Lochmaschinen geschieht: abweichend von diesen ist der Kontaktbürstenträger 46 fest angeordnet, während die Karte beweglich ist. Die Bürsten 4.8 können in eine unwirksame Lage hochgeklappt werden, indem man eine Taste 4.9 niederdrückt.
  • Bevor die Lochoperation wiederholt wird, wird der Träger 14. in seine Rechtsstellung gebracht. Bevor dieses geschieht, fallen Klinken 6o, die auf einer Welle 61 sitzen, hinter der rechtsseitigen Kante der Karte 13 nieder und verschieben bei der Verschiebung des Kartenträgers 14 nach rechts die Karte 13 gegenüber dem Schlitten nach links in die durch 13a angedeutete Lage. Es wird dann eine neue ungelöchte Karte in den Kartenträger 14 an dessen rechtsseitigem Ende eingelegt. Durch die obenerwähnte Operation wird die vorher gelochte Karte nach dem linken Ende des Schlittens 14 befördert, und die neu zu lochende Karte wird am rechten Ende eingelegt. Der Bedienungsmann, welcher zunächst die Bürsten 48 heruntergeklappt hatte, so daß sie in Berührung mit der Karte 132 gelangen, schlägt die Tasten 58 in der üblichen Weise an und locht die Löcher in der Karte 13. Die Karte i3a geht unter den Bürsten .18 hinweg. Wenn ein Loch in einer ausgewählten Reihe der Karte 13' unter eine der Bürsten kommt, dann wird der zugeordnete Stempel automatisch betätigt, so daß er ein entsprechendes Loch in der Karte 13 locht, und der Kartenträger 1.4 wird darauf automatisch schrittweise weitergeschaltet zur nächsten Spalte. Hier kann die Lochung der Karte 13 wiederum automatisch bewirkt werden, vorausgesetzt, daß sich in der Reihe der Karte i3 I ein Loch befindet, und daß der Rückleitungs- oder Bürstenstromkreis durch einen eingestellten Schaltfinger 63 hergestellt ist. In allen Spalten der Karte 13a, welche zwar gelocht sind, für welche jedoch die entsprechenden Schaltfinger 63 nicht eingestellt sind, findet eine automatische Lochung der Karte 13 nicht statt. Die Lochung in diesen oder irgendwelchen anderen Spalten kann durch Handanschlag der Tasten 58 bewirkt werden.
  • Die oben angegebenen Hand- und selbsttätigen Lochungen können fortgesetzt werden, bis der Kartenträger 14 in seine äußerste Linksstellung gelangt ist. Die Schablonenkarte 132 wird dann entfernt, der Kartenträger nach rechts verschoben, wobei die Karte 13 entsprechend nach links verschoben wird, bis sie in i die Stellung iia gelangt. Eine neue ungelockte Karte wird jetzt am rechten Ende des Trägers eingelegt und ein neuer Lochkreislauf begonnen.
  • Die Anordnung der Lochstempelmagnete 26 in den Arbeitsstromkreisen und ihre Erregung durch Tastenanschlag einerseits und durch Bürstenkontakt anderseits ist aus dem Stromschema der Abb. 7 ersichtlich. Jeder Tastenanschlag bewirkt die Schließung eines Tastenkontaktes und damit die Schließung des Erreger- i stromkreises des betreffenden Elektromagneten. Ebenso bewirkt auch die Schließung eines Bürstenkontaktes durch einLoch derSchablonenkarte, wenn der zugeordnete Schaltfinger 63 eingerückt ist, die Schließung des zugeordneten Elektromagnet-Erregerstromkreises, so daß auch in diesem Fall eine Lochung erfolgt.
  • Die vorliegende Maschine macht die Anwendung besonderer Schablonenkarten entbehrlich und gestattet, die Lochung auszuführen, ohne daß besondere Schablonenkarten hergestellt werden. Jede gelochte Karte dient als Schablone für die nächstfolgende Karte, welche in die Maschine eingelegt wird. Wenn man zu irgendeiner Zeit die Kartenspalten zu ändern wünscht, deren Lochung automatisch wiederholt werden soll, dann ist es nur notwendig, die zugehörigen Schalter 63 einzustellen, um die ausgewählten Spalten unter überwachung zu nehmen und die Lochung in anderen Spalten auszuschließen. Die einstellbaren Schalterhebel liegen in der Stromrückleitung5i ; dieselben verhindern durch Unterbrechung des Stromflusses die Erregung der Solenoide 26 unter dem Einfluß der Karte, ausgenommen, wenn die Bürsten über solchen Spalten liegen, welche für die VGiederholung der Lochoperation ausgewählt sind.
  • Obwohl die Erfindung im besonderen dazu bestimmt ist, Lochoperationen vorzunehmen, kann sie doch auch in Verbindung mit der Durchführung anderer Arten von M iederholungsoperationen Anwendung finden, wie z. B. für die Wiederholung von Aufdrucken.
  • Wenn in den nachfolgenden Patentansprüchen von Karten gesprochen ist, so soll damit jede Art von blattförmigen Gebilden verstanden werden, welche in der Maschine bearbeitet werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kartenlochmaschine mit einer Kartenschaltvorrichtung und einem sowohl von Hand als auch durch eine Musterkarte gesteuerten Lochmechanismus für die Karten, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Steuerung des Lochmechanismus durch ausgewählte Löcher einer normalen, von der Maschine gelochten. Karte bei deren gemeinsam mit der zu lochenden Karte erfolgendem Vorschub bewirkt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (Schalter 63), um wechselweise die selbsttätige Steuerung des Lochmechanismus (ig) durch die Löcher einer fertig bearbeiteten Karte für bestimmte Kartenstellungen ein- bzw. auszuschalten.
  3. 3. Lochmaschine nach Anspruch i und 2 mit einem auf einer Gleitbahn (1z) geführten Kartenträger (14), einem elektromagnetisch betätigten Lochmechanismus (ig) und einer Tastatur (58) zur schrittweisen Schaltung des Kartenträgers und zur Erregung der Lochstempelmagnete (26), deren Erregerwicklungen in je zwei Stromkreisen liegen, von denen die einen durch die Tasten (58) und die anderen durch Kontaktbürsten (q8) geschlossen werden können, wenn diese über Löcher einer auf dem Kartenträger (14) liegenden Lochkarte hinweggehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbürstenstromkreise nur geschlossen werden, wenn ein am Kartenträger (1q.) sitzender Schaltarm (66) an einem der in die Arbeitsstellung umgelegten Schaltfinger (63) vorbeigleitet.
  4. Lochmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenträger (1q) Raum zur Auflagerung zweier Karten hintereinander bietet und an dem von den Lochstempeln (ig) abgekehrten Ende mit den wagerechten Zahlenreihen der Karten entsprechenden und dazu parallelen Kontaktschienen (44) versehen ist, welche von dem fest am Gestell (12) angeordneten balkenförmigen Kontaktbürstenhalter (q6) quer überbrückt werden, zu dem Zweck, bei Auflagerung einer bereits gelochten Karte an dem von den Lochstempeln (ig) abgekehrten Ende des Kartenträgers (14) und einer ungelockten Karte am Lochstempelende durch Bedienung der Tastatur (58) beliebige Lochungen in der in Arbeitsstellung befindlichen Karte vornehmen zu können, während gleichzeitig die in der vorher gelochten Karte befindlichen Löcher, soweit sie sich in Kartenspalten befinden, deren zugeordnete Schaltfinger (63) in die Arbeitsstellung eingerückt sind, bei der schrittweisen Fortschaltung des Kartenträgers (1q) selbsttätig auf die zu lochende Karte übertragen werden.
  5. 5. Lochmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltfinger (63) nebeneinander im Abstande der senkrechten Zifferspalten auf den Karten gegenüber Teilstrichen einer am Gestell angebrachten Teilung liegen und so zu dem am Kartenträger sitzenden Schaltarm (66) angeordnet sind, daß beim Vorbeigang des Schaltarmes an einem durch einen bestimmten Teilstrich bezeichneten Schaltfinger (63) auch die Kontaktbürsten (48) an den Zahlen der betreffenden senkrechten Kartenspalte vorbeigehen.
DED42705D 1922-11-17 1922-11-17 Kartenlochmaschine Expired DE402967C (de)

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DE (1) DE402967C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747603C (de) * 1940-06-11 1944-11-18 Hollerith Maschinen Ges M B H Eintragungsmaschine fuer Registrierkarten
DE900887C (de) * 1940-07-12 1954-01-04 Ibm Deutschland Lochkarten-Dupliziermaschine
DE968898C (de) * 1950-08-19 1958-04-03 Ibm Deutschland UEbertragung von Kennzeichnungen auf Aufzeichnungstraeger

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DE747603C (de) * 1940-06-11 1944-11-18 Hollerith Maschinen Ges M B H Eintragungsmaschine fuer Registrierkarten
DE900887C (de) * 1940-07-12 1954-01-04 Ibm Deutschland Lochkarten-Dupliziermaschine
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