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Lochkarten-Dupliziermaschine Die Erfindung betrifft Lochmaschinen
für statistische Karten mit Einrichtungen zur selbsttätigen Lochung von Angaben,
die sich in einer Reihe von Karten wiederholen sollen, und sie betrifft insbesondere
solche Maschinen, bei denen in de erste Karte der Reihe die zu wiederholenden Angaben
von Hand eingelocht und diese Lochungen zur Steuerung der selbsttätigen Lochung
der nachfolgenden Karten benutzt werden, bis sämtliche Karten der Reihe nach mit
gleichbleibenden Lochangaben versehen sind. Da jede Karte außer den für alle Karten
gleichbleibenden Angaben in der Regel mit weiteren Lochangaben versehen wird, die
von denen der anderen Karten verschieden sind, sind die bekannten Lochmaschinen
so eingerichtet, daß die Karten außer mit den gleichbleibenden Lochungen auch mit
veränderlichen, von Hand gesteuerten Lochangaben versehen werden können.
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Es sind Lochmaschinen zum selbsttätigen Wiederholungslochen bekannt,
die mit einem vollen Stempelfeld ausgerüstet sind und daher für jede Kartenspalte
und innerhalb dieser für jede Lochstelle Einstellmittel besitzen, die unter Tastensteuerung
von Spalte zu Spalte eingestellt werden. Bei diesen Maschinen kann die Einstellung
der Einstellorgane für eine Reihe von Karten mit gleichbleibenden Lochangaben in
bestimmten Spalten beibehalten werden, während andere Spalten der gleichen Karten
veränderliche Lochangaben erhalten können. Solche Maschinen sind aber wegen des
vollen Stempelfeldes sehr kostspielig und erfordern außerdem umfangreiche Überwachungsarbeiten.
Lochmaschinen
der eingangs erwähnten Art sind bekannt, bei denen unter Umgehung des vollen Stempelfeldes
die Karten spaltenweise gelocht werden und die Lochvorrichtung nur aus einer Lochstempelreihe
besteht, deren Lochstempel durch je einen Magneten beherrscht wird, der sowohl unter
Tasten- als auch unter Lochsteuerung :durch eine vorher in der Maschine gelochte
Karte ausgewählt werden kann. Während der Lochung einer Karte wandert diese spaltenweise
unter der Lochstempelreihe vorbei, wobei die Spalten nacheinander, gleichgültig
ob sie von Hand oder selbsttätig ihre Lochung erhalten sollen, ausgelocht werden.
Die Summe der Schaltschritte der Karte ist dabei gleich der Summe der von Hand und
der selbsttätig gelochten Kartenspalten, wobei also die selbsttätige Lochwiederholung
und die Handlochung nicht gleichzeitig erfolgen können.
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Man hat auch in bekannten Lochmaschinen für spaltenweises Lochen die
Zeit zum Auslochen der Karten zu kürzen versucht, indem dafür Vorsorge getroffen
ist, d:aß die Handlochung und die selbsttätige Wiederholungslochung in getrennten
Lochabschnitten der Maschine unabhängig voneinander und gleichzeitig erfolgen kann.
Die Karten werden dem der Handlochung dienenden Maschinenabschnitt zugeführt und
gelangen von hier aus nacheinander in den für das selbsttätige Wiederholungslochen
bestimmten Abschnitt, :der auch eine Abfühlvorrichtung besitzt, durch welche die
in nachfolgenden Karten zu wiederholenden Lochungen abgefühlt werden. Um das Wiederholungslochen
zu beschleunigen und demgemäß eine rasche Bedienungsmöglichkeit der Maschine zu
gewährleisten, ist der Lochwiederholungsabschnitt mit mehreren Lochstempelsystemen
und entsprechend vielen Abfühlvorrichtungen versehen, die beim Abfühlen einer vorausgelochten
Karte gleichzeitig wirksam werden können, so daß eine spaltenweise Lochung der Karten
in mehreren Abschnitten der Karten gleichzeitig stattfindet, wodurch der Schrittschaltweg
der ganzen Karte beträchtlich gekürzt wird.
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Die Maschine gemäß der Erfindung vereinigt die Vorzüge der bekannten
Lochmaschinen und vermeidet die Nachteile derselben, die sich aus dem vollen Stempelfeld
der Maschinen für gleichzeitiges Lochen sämtlicher Kartenspalten oder aus der Verwendung
mehrerer Lochstempelsysteme in Maschinen für spaltenweises Lochen ergeben, indem
die Erfindung von einer bekannten Lochkarten-Dupliziermaschine für spaltenweises
Lochen der Karten ausgeht, die mit einem Hand- und einem Duplizierlochabschnitt
mit je einer Lochstempelreihe ausgerüstet ist. Die Handlochung geht der Lochduplizierung
voraus und bezweckt die Herstellung einer Lochkarte, von der in der gleichen Maschine
Düplikatkarten angefertigt werden müssen. Hierbei tritt nun die Schwierigkeit auf,
daß für verschiedene Kartengruppen die Lochung bestimmter Kartenfelder während der
Herstellung der Karten wechselt, während innerhalb dieser Kartengruppen diese Lochfelder
gleichbleibend gelocht sein müssen. Dazu kommt der Umstand, daß für andere Felder
der Karten gleicher Gruppen die Lochangaben von Karte zu Karte wechseln, die durch
Tastensteuerung zu lochen sind, bei denen also Lochduplizierungen entfallen.
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Diesen wechselnden Anforderungen bei der Herstellung der Lochkarten
ohne zusätzliche Zeitversäumnis zu genügen, bezweckt die Erfindung für Maschinen
für spaltenweises Lochen und erreicht den Zweck dadurch, daß die Kartentransporteinrichtu.ngen
in den verschiedenen Lochabschnitten der Maschine derart unabhängig voneinander
ausgebildet sind, daß die einzelnen Karten eines durch die Maschine laufenden Kartenstromes
in Abhängigkeit von einer Voreinstellung für die Wirkung der Transporteinrichtungen
in den beiden Abschnitten der Maschine Schritt- und Springschaltungen unterworfen
werden können, bei denen aus vorausbestimmten Lochfeldern einer Karte Lochübertragungen
in ein oder mehrere Lochfelder einer folgenden Karte stattfinden, während gleichzeitig
im Handlochabschnitt eine Lochung unter Tastensteuerung erfolgt.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und den Zeichnungen und sind in den Patentansprüchen niedergelegt.
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Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel :einer Lochkarten-Dupliziermaschine
mit wesentlich elektrischer Steuerung der verschiedenen Betriebsvorgänge erläutert,
ist indes nicht auf die elektrische Steuerung beschränkt, sondern auch auf Maschinen
des rein mechanischen Systems sinngemäß anwendbar und soll daher auch für diese
geschützt werden.
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In den Zeichnungen zeigt F.ig. i eine Gesamtansicht der Lochmaschine,
Fig. 2 die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen mechanischen Teile der
Lochmaschine, Fig. 3 und 4 ein Schaltungsschema der elektrischen Einrichtung der
Maschine, wobei die Fig.4 unter die Fig. 3, zu setzen ist, Fig. 5 ein Beispiel zur
Erweiterung der Einstellmittel für die Springeinrichtung.
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In Fig. i ist mit i der KartenaufnahmebehälteT für die ungeloch-ten
Karten bezeichnet, von dem aus die Karten einzeln dem Handlochabschnitt 2 zugeführt
werden. Nach erfolgter Handlochung wird die nächste ungelochte Karte dem Abschnitt
.2 zugeführt, während die bereits gelochte Karte in den Wiederholungslochabschnitt3
gelangt. Beim folgenden Kartenwechsel wandert die im Abschnitt 2 gelochte Karte
in den Wiederholungslochabschnitt 3, und die hier bereits vorhandene Karte wird
der Abfühlvorrichtung 4 zugeführt, die den Wiederholungslochvorgang im Abschnitt
3i steuert, so daß die hier befindliche Karte die für die Lochwiederholung bestimmte
Lochung der voraufgehenden Karte übernimmt. Die letztere gelangt hierbei in den
Kartenablegebehälter 5, während die folgenden Karten in gleichen Abständen aufrücken.
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Zur Bedienung des Handlochabschnittes 2! und zur Einleitung später
noch erläuterter Vorgänge ist vor der Maschine eine Tastatur C vorgesehen. Desgleichen
befindet
sich dort ein Stöpselbrett 7., das der Einstellung der Handlochspalten, der Wiederholungsspalten
und der Leerspalten dient und entsprechend der Einstellung das Überspringen von
Kartenspalten in den Abschnitten 3 und. 2 überwacht. Die Überwachung geschieht in
Gemeinschaft mit Kontaktplatten B. und 9 (Fig. i und 2), deren Kontakte beim Vorrücken
der Kartenwagen im Handlochabschnitt 2 und im Wiederholungslochabschnitt 3 überbrückt
werden.
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Der Durchgang der Karten io, durch die Maschine ist aus der Fig. 2
zu erkennen, in der die Karten ihrer wechselnden Lage, entsprechend nacheinander
mit ii bis i5@ bezeichnet sind.
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Für den Kartentransport ist eine durch einen Motor 16 angetriebene
Einrichtung vorgesehen, deren Wirkungsweise später noch erläutert wird und die unter
der Einwirkung eines Kartenzuführungsmagneten Z111 (Fig. 2 und 3) steht. Die Erregung
dieses Magneten führt zur Schließung eines Kontaktes iß" der in seiner Schließstellung
von einem an einem festen Drehpunkt gelagerten Sperrhebel ig festgehalten werden
kann. Dadurch wird für den Motor 16 ein Stromkreis geschlossen, der von dem HauptleiterP
einer Stromquelle über einen Leiter 5 1 (Fig. 3), den Kontakt 18,
den Motor 16,
einen Leiter 711 zu dem anderen Hauptleiter lll der Stromquelle
verläuft. Der Motor i;6 treibt die Welle 2o einer Eintourenkupplung 2i, die bei
der Erregung des Magneten Z M mittels des Hebels 22 ausgelöst wird. um ein Zahnrad
23 während einer Umdrehung der Welle 2o mit dieser zu kuppeln. Das sich dabei in
Pfeilrichtung drehende Zahnrad 23 bewegt infolge seines Eingriffes mit einer Zahnstange
24 Bliese nach links (Fig. 2). Die Zahnstange stößt am Ende ihrer Bewegung mittels
eines Stiftes 25, gegen den Sperrhebel i9, wodurch die Sperrung des Kontaktes 181
aufgehoben und dadurch der Motorstromkreis wieder geöffnet wird. Die Bewegung der
Zahnstange 24 nach links geschah entgegen der Wirkung eines Federwerkes 26, das
nach der Auskupplung des Zahnrades 23 die Zahnstange 24 und das Zahnrad a'3 in ihre
Ausgangsstellung zurückbewegt. Die Erregung des Kartenzuführungsmagneten Z1',1 hat
also eine Hinundherbewegungder Zahnstange 24 zur Folge. Bei ihrer Bewegung nach
links dreht die Zahnstange 24 die mit ihr im Eingriff stehenden Zahnräder 27, 2ß,
und 29 in Pfeilrichtung, die dabei treibend auf Wellen 2711, 2'8a bzw. 29a einwirken
und so mit diesen durch Freilaufkupplungen verbunden sind, däß bei der Rückführung
der Zahnstange 24 nur die Zahnräder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden.
Die vom Zahnrad 29 getriebene Welle 29a dient zum Antrieb von Kartentransportrollen
31, 3i2, von denen in jedem Lochabschnitt -der Maschine ein Paar vorhanden ist.
Ein drittes Transportrollenpaar 33 befindet sich unmittelbar vor dem Kartenablegebehälter
@5,. Sämtliche Transportrollenpaare erhalten ihren Antrieb durch die Zahnstange
24. mittels des Zahnrades 29 mit Freilaufkupplung, das in der Fig.2 der vereinfachten
Darstellung wegen nur für das Rollenpaar 32 gezeigt ist'. Am rechten Ende der Zahnstange
24 ist ein Kartengreifer 3o befestigt, der bei der Linksbewegung der Zahnstange
24 die unterste Karte dem Kartenaufnahmebehälter i entnimmt und sie in die Lage
i i nach linksbefördert. In dieser Lage erfolgt die schrittweise Lochung der Karte
unterTastensteuerung. Die Karte wind von den Transportrollen 31 erfaßt und
in die Lage i 2 befördert. Ist die Karte die erste der Reihe, so geschieht in -dieser
Lage nichts mit ihr, außer d'aß sie von den Transportrollen 3;2 der Abfühllage
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und darauf den Transportrollen 33 zugeführt wird. Diese befördern
dann die Karte in die Lage 14 im Bereich des Ablegebehälters 5. Bei jedem Lagenwechsel
der ersten Karte folgt eine neue Karte aus dem Kartenv orratsbehälter nach, so daß
schließlich ein ununterbrochener Kartenstrom in der Maschine sich befindet. Auf
ihrem Transportweg durch die Maschine werden die Karten von den bei Lochmaschinen
bekannten Kartenwagen 34 und 3j5 übernommen, durch welche die Karten in den beiden
Lochabschnitten der Maschine schrittweise, d. h. spaltenweise bewegt werden, zu
welchem Zweck die Wagen 34 und 35 mit Mitnehmern 36, bzw. 37
versehen
sind. Ein zweiter Mitnehmer 38 dies Wagens 35, befördert die Karten an den Abfühlbürsten
41 vorbei. Die Kartenwagen 34 und 35 sind mit Sperrverzahnungen 34a bzw. 35a versehen,
mitdenen je ein Hemmwerk zusammenarbeitet, dessen Sperrklinken mit 42 bzw. q;3 (Fig.2)
bezeichnet sind. Die Wagen 34 und 35, stehen in bei, Lochmaschinen für spaltenweises
Lochen in bekannter Weise unter dem Einfluß je eines nicht dargestellten Uhrfedergehäuses,
das den zugehörigen Wagen nach links zu bewegen sucht. Dieser Bewegung tritt beire
Wagen 34 die Sperrklinke 42 entgegen, die in üblicher Weise den Wagen zur Bewegung
um eine Spaltenbreite freigibt, wenn ein Stempel der Stempelreihe 39 die Karte gelocht
hat. Dasselbe geschieht mit dem Wagen 35;, dessen Bewegung nach links von der Sperrklinke
43 gehemmt wird, die beim Lochvorgang eines Stempels der Reihe 4o, den Wagen um
eine Kartenspalte freigibt.
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Außer der spaltenweisen Fortschaltung der Wagen bei den Lochvorgängen
kann ihre Sperrung auch zur Ausführung größerer Schaltschritte vorübergehend aufgehoben
werden, so daß mehrere Spalten der Karten übersprungen werden können. Zur Aufhebung
der Sperrung des Wagens 34 im Handlochabschnitt ist es nötig, daß ein auf die Klinke
42, wirkender Sprungauslösemagnet AM i erregt wird. Zur Wiedersperrung dies
Wagens 34 ist die Erregung eines Sprungentriegelungsmagneten EM i erforderlich,
der eine beim Anheben der Klinke 42 eingetretene Verriegelung freigibt und die Klinke
42 wieder in ihre Wagensperrstellung zurückfallen läßt. » Die Klinke 4, für den
Wagen 3i,5, wird in entsprechender Weise von Magneten AM 2 und
EM 2 beherrscht.
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Zur Überbrückung der Kontakte der Kontaktplatten 8 und 9, die, wie
bereits erwähnt, mit zur Überwachung des Überspringens von Kartenspalten dienen,
ist am Wagen 34 eine Schleiffeder 44 und am Wagen 35 eine Schleiffeder 45 angebracht.
Ein
überhubkontakt I;YK i@ wird durch den Wagen 34, geschlossen, wenn die letzte Kartenspalte
der Karte i i unter der Stempelreihe 39 vorbei ist. Wenn die letzten Kartenspalten
der Karten 12 und 13 unter der Stempelreihe 4o bzw. der Bürstenreihe 41 vorbei sind,
wird durch den Wagen 35 ein Überhubkontakt ÜK 2 geschlossen.
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Der Kartenablegebehälter 5" der je ein Fach für die richtig gelochten
Karten 14 und für die falsch gelochten Karten 15 enthält, ist mit einer Umlegeklappe
46 versehen, die bei jeder Erregung eines Fehlablegemagneten F.11 in die waagerechte
Lage nach vorn umgelegt wird, in der sie das Fach für die Karten 14 abdeckt und
die von den Transportrollen 33 ausgeworfene fehlgelochte Karte i;5# aufnimmt, um
diese in den hinteren Raum des Ablegebehälters 5 abzuwerfen.
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-Nach der vorstehenden Erläuterung des mechanischen Aufbaues der Lochmaschine
soll nunmehr die elektrische Einrichtung derselben an Hand der Fig. 3 und 4, beschrieben
werden.
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Zum Lochen der Karte i i im Handlochabschnitt 2 der Maschine ist jedem
Stempel der Stempelreihe 39 ein Magnet go zugeordnet, der beim Anschlag einer diesem
zugeordneten Taste gi der Tastatur 6 erregt wird und damit ,den Stempel zwecks Lochung
einer bestimmten Stelle der unter den Stempeln befindlichen Kartenspalte betätigt.
Der Stromweg zur Erregung des Magneten 9o verläuft wie folgt: vom Hauptleiter P
der Stromquelle über einen Leiter 62, einen von der angeschlagenen Taste gi geschlossenen
Kontakt, den Magneten 9o, einen Sperrkontakt SK, einen Kontakt AM i b des
oben bereits genannten Sprungauslösemagneten AM i
und einen Leiter 81 zum
Hauptleiter M der Stromquelle. Der Kontakt SK ist während des Aufzuges des Wagens
34 durch diesen -in nicht gezeigter Weise offen gehalten, und der Kontakt
AM i b wird durch den Magneten AM i geöffnet und bleibt während
des Sprunges des Wagens über mehrere Kartenspalten geöffnet, so daß durch diese
beiden Kontakte eine Handlochung während des Wagenaufzuges und während eines Sprunges
des Wagens verhindert wird.
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Zum Lochen der Karte r2 im Wiederholungslochabschnitt 3 der Maschine
ist jedem Stempel der Stempelreihe 40 eine Bürste 41 der Abfühlstelle .I zugeordnet.
jede Bürste steht in leitender Verbindung mit einem Lochmagneten 92@ zur Betätigung
eines Stempels der Stempelreihe 40: Wenn eine Bürste 41 durch ein Loch der Karte
12 eine leitende Verbindung mit einer Kontaktwalze 93. herstellt, erhält der zuggeordnete
Lochmagnet 92 auf folgendem Wege Strom: Hauptleiter P, Leiter 6i., Schwingnockenkontakt
Schwk, der nur während des Stillstandes der Karte 121 geschlossen ist, Kontakt BRc,
Kontaktwalze 931, Bürste 41, Lochmagnet 92, Leiter So, Hauptleiter M. Der Kontakt
BRc eines Bürstenrelais BR ist geöffnet, wenn keine Karte zwischen den Bürsten 41
und der Kontaktwalze 93 vorhanden ist, um z. B. beim Beginn des Arbeitens mit der
Maschine eine Erregung des Lochmagneten 92 zu verhindern. Das Relais BR erhält
über einen Leiter 6o, eine besondere Kartenbürste 94 und einen Leiter 79 Strom und
öffnet dabei seinen Kontakt BRc.
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Die Überwachung des Überspringens von Kartenspalten geschieht, wie
bereits erwähnt, durch vorbereitende Schaltmaßnahmen am Stöpselbrett 7 in Verbindung
mit durch die Schleiffedern 44 und 4.5 entsprechend den Stellungen der Wagen 34.
und 35 hergestellten Stromverbindungen an den Kontaktplatten 8 und g.
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An der Kontaktplatte 8 des Handlochabschnittes 2 ist eine während
des ganzen Weges des Wagens 3.4, d. h. während der Bearbeitung der Kartei i, von
der Schleiffeder 44 des Wagens 34 berührte Kontaktschiene ioo angebracht, unter
der einzelne Kontaktstücke ioi in der Zahl der Kartenspalten in die aus Isoliermaterial
bestehende Platte 8 eingesetzt sind. jedes Kontaktstück ioi gehört zu einer Kartenspalte
und wird, wenn die zugeordnete Kartenspalte sich unter der Stempelreihe 3-9 befindet,
über . die Schleiffeder 44. leitend mit der Schiene ioo verbunden (Fig. 4 und 5).
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jedes für eine Kartenspalte vorgesehene Kontaktstück io:i ist mit
vier der gleichen Kartenspalte zugeordneten Kontaktstücken log leitend verbunden.
jedes der vier Kontaktstücke 1o2 einer Kartenspalte befindet sich gegenüber einer
von vier Kontaktschienen HG i, UG i, L i und Ei, von denen
sich wiederum jede gegenüber einer Reihe von Kontaktstücken io2 jederKartenspalte
befindet. Die Kontaktstücke fo,2, sind an ihrer den genannten Schienen gegenüberliegenden
Seite so ausgebildet, daß durch Einstecken eines Stöpsels eine leitende Verbindung
zwischen den Kontaktstücken und den Schienen hergestellt werden kann.
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An der Kontaktplatte g des Wiederholungslochabschnittes 3 ist eine
Schiene 103 mit gegenüberliegenden @ontaktstüclc.em.lo4 vorgesehen, die in jeder
Schrittstellung des Wagens 3..5 über die Schleiffeder 45 mit der Schiene 103
leitend verbunden werden. Diese Kontaktstücke io4 sind mit Kontaktstücken 1o5; leitend
verbunden, die gegenüber Kontaktschienen HG a, UG 2 und E a angeordnet sind.
jedes für eine KartenspaIte vorgesehene Kontaktstüclc zo4 ist mit den der Schiene
E2 gegenüberliegenden Kontaktstücken los der gleichen Kartenspaltenzuordnung' leitend
verbunden, während die leibende Verbindung mit den den Schienen HG
:2 und UG 2 gegenüberliegenden Kontaktstücken ia5 um eine Spalte nach rechts,
d. h. auf die nächstfolgende Spalte versetzt ist.
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Die Schienen HG i, UG i, L i, E i und die Kontaktstücke
log sowie die Schienen HG 2, UG 2, E 2
und die Kontaktstücke iG51 sind
unter der Stöpselplatte 7 (Fig. i) derart angeordnet, daß die Stöpselstellen zwischen
den Schienen und den einzelnen Kontaktstücken sich unter Löchern der Stöpselplatte
7 befinden. Die Löcher in der Stöpselplatte 7 sind für jede Kartenspalte paarweise
angeordnet, wobei das erste Paar HG zu den Stöpselstellen der Schienen
HG i und HG2 das zweite Paar UG zu
den Stöpselstellen der Schienen
UGi und UG2, das dritte Paar L mit einem Loch zu der Stöpselstelle
der
Schiene L i und mit dem anderen Loch zu keiner Stöpselstelle, das vierte Paar E
zu den Stöpselstellen der Schienen E i und E:2 gehört. In jedes Paar Löcher
der Stöpselplatte 7 kann ein Doppelstecker eingeführt werden, der mit zwei voneinander
isolierten Stöpseln versehen ist, die nach der Einführung getrennt voneinander Leitungsverbindungen
zwischen je einer Schiene und einem Kontaktstück herstellen können. Diejenigen Kartenspalten,
in denen bei mehreren aufeinanderfolgenden Karten gleiche Angaben, z. B. eine Hauptgruppenbezeichnung
oder eine Untergruppenbezeichnung, wiederkehren sollen oder in denen keine Lochung
stattfinden soll, werden durch Einstecken der Doppelstecker an entsprechendeci Stellen
der Stöpselplatte 7 festgelegt.
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Sollen z. B. die Kartenspalten 5@ bis io der zu lochenden Karten Hauptgruppenbezeichnungen
aufnehmen, die für mehrere Karten gleichbleiben sollen, .so wird ein Doppelstecker
in das Lochpaar HG
der Spalte 5 und ein Doppelstecker in das Lochpaar E der
Spalte io gesteckt. Sollen z. B. die Kartenspalten i i bis 2o für mehrere Karten
gleichbleibende Untergruppenbezeichnungen aufnehmen, so erhalten das Lochpaar UG
der Spalte i i und das Lochpaar E der Spalte 2o Doppelstecker. Sollen die Spalten
3o bis .4o Leerspalten bleiben, d. h. keine Lochungen erhalten, ,so wird; auf Spalte
3oi das Lochpaar L und auf Spalte 4a das Lochpaar E gesteckt. Bei diesem Beispiel
verbleiben bei achtzigspaltigen Karten die Spalten i bis 4, 21 bis 29 und 41 bis
8o für die Handlochung mit für jede Karte sich ändernden Angaben.
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Diese Einstellung der Stöpselplatte 7 beherrschen die Springeinrichtungen
(die Magneten AM i, 1731 1 und AM 2, EM 2) des Wagens 34. des Handlochabschnittes
2 und des Wagens 35 des Wiederholungslochabschnitt@es 3 in der Weise, daß
normalerweise der Wagen 34 die Spalten 5, bis 2o und 3;0 bis qo und der Wagen 3151
die Spalten i bis 4, 2.i bis 2q und 4,1 bi-s 8ia überspringt. Abweichungen hiervon
treten dann ein, wenn beim Beginn und bei der Beendigung von Locharbeiten im Wiederholungslochabschnit.t
bzw. im Handlochabschnitt keine Karte sich befindet oder wenn die Hauptgruppen-oder
die Untergruppenbezeichnung sich ändert und im Handlochabschnitt neu eingelocht
werden muß.
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Die Wirkungsweise der Springeinrichtung ist die folgende: Die Schiene
ioo der Kontaktplatte 8 des Handlochabschnittes 2 ist mit dem Hauptleiter P der
Stromquelle über einen Leiter 63" einen Kontakt RÜ i f und einen Umschaltkontakt
HR 3 b verbunden. Diese Verbindung ist nur in der äußersten Linksstellung
(der Überhubstellung) des Wagens 3,4 durch Öffnung des Kontaktes RÜ i f und dann,
wenn der Wagen nach dem Aufzug gleich in die Überhubstellung springen soll, durch
Umlegung des Kontaktes HR 3 b gelöst. Das letztere ist beim Kartenauslauf
bei Beendigung einer Arbeit der Fall, wenn die letzte Karte im Wiederholungslochabschnitt
bearbeitet wird und im Handlochabschnitt sich keine Karte mehr befindet. Dann bewirkt
der umgelegte Kontakt HR 3 b unabhängig von der Einstellung der Stöpselplatte 7
eine Erregung des Sprungauslösemagneten AM i auf folgendem Stromweg: Hauptleiter
P, Leiter 63, Kontakt RU i f,
Kontakt HR3 b, Magnet AM i, Umschaltkontakt
AM i a, Leiter 82i und Hauptleiter M. Außer der Auslösung des Sprunges durch
Anheben der Klinke 42 legt der Magnet AM i den Kontakt AM i
a um, wodurch der Magnet wieder stromlos wird. Hat der Wagen 34 seine Überhubstellung
erreicht, so wird ein Kontakt RÜ i g geschlossen, wodurch der Sprungentriegelungsmagnet
EM i über einen Leiter 64, den Kontakt RÜ i g, den Kontakt
AM i a und den Leiter 812 Strom erhält und damit ein Wiedereinrücken
der Klinke 42 in die Sperrverzahnung 34a und eine Umlegung des Kontaktes
AM i a in die gezeichnete Stellung herbeiführt.
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Ist die Verbindung der Schiene ioo mit dem Hauptleiter P hergestellt,
dann stehen die Magneten AM i und EM i unter Steuerwirkung der Steckverbindungen
der Stöpselplatte 7, die spaltenweise durch die Stellungen der Schleiffeder 44 zur
Wirkung kommen.
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Aus Fig.4 ist zu erkennen, daß der Sprungauslösemagnet AM i
erregt wird, wenn über die Schleiffeder 44 die Schiene ioo mit einer Stöpselung
an der Schiene HG i bei geschlossenem Kontakt HGR i d, einer Stöpselung
an der Schiene UG i bei geschlossenem Kontakt UGR i d und bei geschlossenem
Kontakt HGR i d oder einer Stöpselung an der Schiene L i leitend verbunden ist.
Erhält nach der Erregung des Magneten AM i, wobei der Kontakt AM i d umgelegt
ist, eine Stöpselung an :der Schiene E i über die Schleiffeder 44 leitende Verbindung
mit der Schiene ioa, so wird der SprungentriegelungsmagnetEM i erregt und der bei
der Erregung des Magneten AM i eingeleitete Sprung beendet.
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Wenn eine Gruppennummer geändert werden soll, ist einer der Kontakte
HGR i d und UGR i d
geöffnet, so daß an der Schiene HG i bzw. UG i
gestöpselte Sprungauslösungen nicht stattfinden und die neue Gruppennummer von Hand
eingelocht werden kann.
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Die Schiene iMi der Kontaktplatte 9 des Wiederholungslochabschnittes
ist mit dem Hauptleiter P der Stromquelle über einen Leiter 66, einen KontaktRÜ2g
und einen Umschal,tkontaktHGR3;c verbunden. Diese Verbindung ist nur gelöst in der
Überhubstellung des Wagens 3;5 infolge der Öffnung des Kontaktes RÜ2g und nach Umlegen
des Kontaktes HGR.3,c, was der Fall ist, wenn für den Wagen 3,5, eine Sprungauslösung
über seinen ganzen Weg, z. B. bei Änderung von Gruppenbezeidhnungen durch eine später
erläuterte Schalteinrichtung, veranlaßt wird. Diese volle Sprungauslösung geschieht
durch die Erregung des Sprungauslösemagneten AM 2 auf folgendem Stromweg:
Hauptleiter P, Leiter 66, Kontakt RÜ2g, Kontakt HGR 3 c, Magnet
AM 2, Kontakt RKa, Kontakt AM 2 a, Leiter 83, Hauptleiter
M. Der Kontakt RKa,ist dann geschlossen, da dieser nur durch die Erregung
eines Kontrollrelais RK geöffnet wird, das aber nicht erregt werden kann, solange
der
Kontakt HGR3 c umgelegt ist. Durch die Erregung des Magneten
AM 2 wird der Kontakt AM 2 a
aus der gezeichneten Stellung umgelegt
und dieser Magnet wieder stromlos.
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Biefindet sich der Kontakt HGR 3 c in der gezeichneten Stellung,
wobei die Schiene io3; leitend mit dem Hauptleiter P verbunden ist, dann stehen
die Springbewegungen des Wagens 36 wieder unter Überwachung der Stöpselverbindungen
mit den Schienen HG 2, UG 2 und E2,.
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Ist dann der Wagen 35 in der ersten Kartenspalte, so erhält unabhängig
von den Stöpselungen der ersten Kartenspalte ein Relais RSp i auf folgendem. Wege
Strom: Hauptleiter P, Leiter 66, Kontakte RÜ2g und HGR3 c, Schiene iM:, Schleiffeder
45, Relais RSp i, Leiter 86, Hauptleiter M. Das Relais RSp i schließt seinen Kontakt
RSp i a, so daß der Magnet AM 2 auf folgendem Wege Strom erhalten kann: Hauptleiter
P, Leiter 66, Kontakt RSp i a, Magnet AM2, Kontakt RKa, Kontakt AM2 a, Leiter
83@, Hauptleiter lVI. Damit wird, wenn nach einem Wagenaufzug der Wagen in der ersten
Kartenspalte angelangt ist, ein Sprung des Wagens ausgelöst, es sei denn, daß der
Kontakt RKa geöffnet und dadurch eine Erregung des Magneten AAI2 verhindert ist.
Dies ist der Fall, wenn in der ersten Kartenspalte an der Schiene HG2 bei geschlossenem
Kontakt UGR 3 c oder an der Schiene UG 2 gestöpselt ist. Dann erhält
das Relais RK auf folgendem Wege Strom: Hauptleiter P, Leiter 66, Kontakte RÜ 2
g und HGR 3 c, Zufuhrkontakt ZK 2 D, der durch die Aufzugsbewegung des Wagens
3.5: vor Erreichung der ersten Kartenspalte geschlossen wird und bis zum Sprung
auf die zweite Kartenspalte geschlossen bleibt, die Stöpselverbindung an der Schiene
HG 2 oder UG 2 (nm zweiten Fall muß der Kontakt UGR 3 c geschlossen
sein, der nur anläßlich derÄnderung einerUntergruppeniochung geöffnet wird), Relais
RK, Leiter 84, Hauptleiter M. Das erregte Relais RK verhindert durch Öffnung seines
Kontaktes RKa eine Sprungauslösung des Wagens nach dem Wagenaufzug, die eintreten
würde, wenn in der ersten Kartenspalte an den SchienenHG2 und UG2 nicht gestöpselt
wäre bzw. UG2 gestöpselt, aber der Kontakt UGR 3i c geöffnet wäre.
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Soll also die erste Kartenspalte keine Gruppenbezeichnung aufnehmen,
so springt der Wagen 3i5 sofort nach dem Aufzug auf die erste für eine Gruppenbezeichnung
vorgesehene Spalte. Ebenso springt der Wagen 35 nach der Bearbeitung der letzten
Kartenspalte einer im Wiederholungslochabschnitt zu lochenden Gruppenbezeichnung
auf die erste Spalte der nächsten Gruppenbezeichnung bzw. in die überhubstellung
des Wagens über die letzte Kartenspalte hinaus. In der letzten Kartenspalte einer
Gruppenbezeichnung ist an der Schiene E2 gestöpselt, so daß dadurch ein Endverzögerungsrelais.
RVE i über Leiter 66, Kontakte RÜ2g und HGR3 c, Schiene io3;, Schleiffeder
45,, Stöpselung an der Schiene Ez und Leiter 85 Strom erhält und seinen Kontakt
RVE i a
schließt. Damit wird ein Relais RVE2 über einen Leiter 65, Kontakt
RVE i a, Kontakte RKa, AM :2 a
und Leiter 83, erregt
und stellt sich einen Haltestrom über den Kontakt RVE2 a her.
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Die Erregung des Relais RVE i bewirkt auch die Öffnung seines Kontaktes
RVE°i b und die Erregung des Relais RVE2 eine Schließung -des Kontaktes RVE2b.
Nachdem die an der Schiene E2 gestöpselte Kartenspalte gelocht ist und damit ein
Schritt des Wagens ausgelöst ist, wird das Relais RVE i durch die Bewegung der Schleiffeder
45 stromlos gemacht, wodurch derKontakt RVE i a
wieder geöffnet und der Kontakt
RVE z b wieder geschlossen wird. Damit erhält der Sprungauslösemagnet AM
2 auf folgendem Wege Strom: Hauptleiter P, Leiter 66, Kontakte RVE2 b, RVE
i b,
Magnet AM2, Kontakte RKa und AMeia, Leiter 83, Hauptleiter
M. Der Magnet AM2 bewirkt außer der Sprungauslösung die Umlegung des Kontaktes
AM 2a, wodurch das Relais RVE2 aberregt wird und seine Kontakte in die Ausgangsstellung
zurückgehen.
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Ein Sprung des Wagens über mehrere Spalten zur Auslochung der nächsten
Gruppenbezeichnung muß beendet sein, wenn der Wagen eine Spalte erreicht hat, in
der an der Schiene HG 2 oder UG 2
gestöpselt ist. Wenn der Wagen die vorhergehende
Spalte erreicht hat (vgl. die Versetzung der Kontaktstucke 104 und 1#o5), erhält
der Sprungentriegelungsmagnet EM2 über folgenden Weg Strom: Hauptleiter P, Leiter
66, Kontakte RÜag und HGR3 c, Schiene io3, Schleiffeder 45, Stöpselung an
der Schiene HG 2 oder an der Schiene UG 2 und Kontakte UGR 3 c, Magnet
EM 2, Kontakt AM 2 a,
Leiter 83, Hauptleiter M. Die Erregung des Magneten
EM2 bewirkt die Wiedereinlegung der Sperrklinke 43 in die Sperrverzahnung 35 a des
Wagens 35, so daß dieser wieder schrittweise geschaltet werden kann.
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Hat der Wagen durch eine Sprungauslösung oder durch eine Schrittschaltung
aus der letzten Kartenspalte seine überhubstellung erreicht, so wird ebenfalls diesmal
über einen Leiter 67, einen in dieser Stellung des Wagens geschlossenen Kontakt
RÜ2@lz, den Kontakt AM 2 a und den Leiter 83 der Sprungentrilegelungsmagnet
EM z erregt, so daß beim Wagenaufzug die Klinke ei dauernd in der Sperrverzahnung
35a ruht.
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Die bei der Erläuterung der Schaltung für die Springüberwachungen
erwähnten Kontakte RÜ i f und RÜrg im Handlochabschnitt werden von einem überhubrelais
RÜ i und die erwähnten Kontakte RÜ2g und RÜ2h im Wiederholungslochabschnitt von
einem Überhubrelais RÜ2 betätigt. Das Relais RÜ i erhält in der Überhubstellung
des Wagens 34 über einen Leiter 59, den Überhubkontakt UK i und den Leiter 7,81,
das Relais RÜ2 in der Überhubstellung :des Wagens 315, über den Leiter 5;9, den
Überhubkontakt UK2 und denLeiter 78 Strom.
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Die bei der Erläuterung der Schaltung für die SpringüberwachungengenanntenKontakte
HGR i d, UGR i d, HGR3 c und UGR3;c werden von Relais betätigt, die
bei Änderungen der Gruppenbezeichnungen
sowie beim Beginn und am
Ende- von Arbeiten mit der Lochmaschine zur Wirkung kommen. Im folgenden wird beschrieben,
wie gelegentlich der Änderung von Gruppenbezeichnungen diese Relais gesteuert werden.
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Soll für eine in der Maschine zu bearbeitende Kartenreihe dieHauptgruppenbezeichnung
geändert werden, so ist vor der Zuführung einer neuen Leerkarte zum Handlochabschnitt
eine Hauptgruppentaste der Tastatur 6 zu bedienen, wodurch ein zugeordneter Tastenkontakt
HGK geschlossen und der folgende Stromweg für ein Relais HGR hergestellt wird: Hauptleiter
P, Leiter 5!6, Kontakt HGK, Relais HGR, Leiter 76, Hauptleiter lVI. Das Relais
HGR stellt sich einen Haltestromweg über einen Leiter 57, einen Kontakt HGR i
b und seinen Kontakt HGRa her. Sind beide Wagen 34 und 35 in ihrer
überhubstellung, so sind die Kontakte RV i d und RÜ 2 d der Relais RU i bzw.
RÜ 2 geschlossen, und ein Relais HGR i erhält über diese Kontakte und einen vom
Relais HGR geschlossenen Kontakt HGRb Strom zu seiner Erregung. Das Relais HGR i
öffnet dann den Kontakt HGR i b, so
daß der Haltestromweg zum Relais HGR unterbrochen
wird und dieses nach Loslassen der Hauptgruppentaste abfällt, nachdem das Relais
HGR i sich einen Haltestromkreis über seinen Kontakt HGR i a und einen Kontakt
HGR 2, b hergestellt hat. Die jetzt bestehendeErregung des Relais HGR i verhindert
im Handlochabschni.tt nach erfolgtem Wagenaufzug durch die Öffnung seines Kontaktes
HGR i d eine Sprungauslösung, die sonst durch eine Stöpselung an der Schiene
HG i und auch an der Schiene UG i, hervorgerufen würde. Da sich eine Hauptgruppe
.immer mit einer Untergruppe zusammen ändert, werden nach der Bedienung der Hauptgruppentaste
auch die vorgesehenen Untergruppensprünge im Handlochabschnitt verhindert, so daß
in diesem neue Haupt- und Untergruppenbezeichnungen in die Kartei i eingetastet
werden können.
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Erreicht der Wagen 34 nach der Handlochung der Karte i i mit den neuen
Gruppenbezeichnungen und veränderlichen Werten die Stellung der letzten Kartenspalte,
z. B. Spalte'8o, so wird von ihm ein Kontakt Sp 8o 1 h geschlossen, wodurch über
diesen und einen von dem Relais HGR i bei dessen Erregung geschlossenen Kontakt
HGR i c ein Relais HGR2 Strom erhält. Das damit erregte Relais HGR
2 stellt sich einen Haltestromweg über seinen Kontakt HGR 2 a und
einen Kontakt HGR 3 b hcr und unterbricht durch Öffnung seines Kontaktes
HGR 2 b den Haltestrom des. Relais HGR i, so daß durch dessen Aberregung
die Sprungverhinderung im Handlochabschnitt wieder aufgehoben ist.
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Bei einem jetzt folgenden Wagenaufzug wird ein Zufuhrkontakt
ZK 2 b geschlossen. Über diesen Kontakt und einen vom erregten Relais HGR2
ge-
schlossenen Kontakt HGR 2 c wird ein Relais HGR 3 erregt,
das sich über seinen Kontakt HGR 3- a und einen Kontakt RÜ 2 e des
Überhubrelais RÜ2 einen Haltestromweg herstellt. Die Erregung -des Relais HGR
3. hat durch die Umlegung seines Kontaktes HGR 3I c zur Folge, daß
im Wiederholungslochabschnitt die Spaltenstöpselungen an den Schienen
HG 2 und UG 2 ohne Wirkung bleiben und der Wagen 35 mit der Karte
12, in die bereits die Gruppenbezeichnungen von Hand gelocht sind, nach erfolgtem
Aufzug sofort zum Sprung in seine Überhubstellung freigegeben wird: In dieser angelangt,
wird durch Erregung des Überhu'brelais RÜ2 .dessen Kontakt RÜ2 e geöffnet
und damit der Haltestrom des Relais HGR3 unterbrochen, womit; die durch die Bedienung
der Hauptgruppentaste eingeleiteten Vorgänge beendet sind.
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Eine Erregung des Relais HGR 3 und damit eine volle Sprungauslösung
des Wagens 35 des Wiederholungslochabschnittes findest ebenfalls statt, wenn beim
Beginn der Arbeit mit der Maschine in die Abfühlstelle,4 noch keine Karte 13 gelangt
ist. Dann ist von dem erregten Bürstenrelais BR der Kontakt BRb geschlossen, und
das Relais HGR3 erhält über den Zufuhrkontakt ZK 2 b und, den Kontakt BRb
Strom zu seiner Erregung, die ebenfalls bis zur Erreichung der Überhubstellung des
Wagens 3'5 über die Kontakte RÜ2e und HGR3a aufrechterhalten bleibt. Ebenso bleibt
eine Erregung des Relais HGR3 bestehen, wenn durch die Schließung eines Kontaktes
HR 2 b die Erregung dieses Relais bei der Beendigung einer Arbeit mit der Maschine
erfolgt bist und seich dabei in den Abschnitten 2 und 3 der Maschine keine Karten
i i und ii2 mehr befinden. Die Steuerung des Kontaktes HR 2b wird später
erläutert.
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Soll die Neueintastung einer Untergruppenbezeicbnung im Handlochabschnitt
vorgenommen werden, so ist vor der Einführung einer neuen Karte in diesen Abschnitt
eine Untergruppentaste der Tastatur 6 zu drücken, wodurch ein Kontakt UGK geschlossen
wird. Ein Relais UGR erhält dann auf folgendem Wege Strom: Hauptleiter P, Leiter
54, Kontakt UGK, Relais UGR, Leiter 7,6,
Hauptleiter M. Das Relais
UGR stellt sich einen Haltestromweg über einen Leiter 5,5" einen Kontakt UGR i b,
seinen Kontakt UGRa und den Leiter 76 her. In Reihe mit in den Überhubstellungen
der Wagen von den Relais RÜ i und RÜ2 geschlossenen Kontakten RÜ i c und
RÜ2 b liegt ein bei Erregung des Relais UGR von diesem geschlossener Kontakt
UGRb. Die Kontakte RÜ i c, RÜ 2 b und UGRb bilden einen Stromweg zu
einem Relais UGR i, so daß dieses in den Überhubstellungen der Wagen und bei erregtem
Relais UGR erregt wird und seinen Kontakt UGR i b im Haltestromweg des Relais
UGR öffnet, wodurch letzteres bei geöffnetem Kontakt UGK abfällt. Das Relais UGR
i stellt sich bei seiner Erregung einen Haltestromweg über seinen Kontakt UGR i
a und einen Kontakt UGR2 b
her. Während der Erregung des Relais UGR i werden
im Handlochabschnitt infolge der Öffnung seines Kontaktes UGR i d durch Stöpselungen
an der Schiene UG i eingestellte Sprünge über Untergruppenspalten verhindert, so
daB die neue Gruppenbezeichnung von Hand eingelocht werden kann.
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Ist die Karte i i mit ihrer letzten Spalte unter der Stempelreihe
39 angelangt, dann schließt Wagen 34
einen Kontakt Sp 8o
I u, und es fließt über diesen Kontakt und einen Kontakt UGR i
c, der vom Relais UGR i bei dessen Erregung geschlossen ist, Strom zu einem
Relais UGR2. Dieses Relais wird erregt, öffnet den Kontakt UGR 2 b und damit
den Haltestromweg zum Relais UGR i und schließt seinen Kontakt UGR 2 a für
einen eigenen Haltestromweg, in dem auch ein Kontakt UGR3 b liegt. Das Relais
UGR2 schließt ebenfalls den Kontakt UGR2c, über den beim folgenden Aufzugdes Wagens
ein Relais UGR3 Strom erhält, wobei die Karte mit der neuen Gruppenbezeichnung eine
Karte 12 wird und wobei von der Zahnstange 2, auch ein Zufuhrkontakt ZK2
b geschlossen wird. Das Relais UGR3 stellt sich einen Haltestromweg über
einen Kontakt RÜ2c durch Schließung seines Kontaktes UGR3a her. Der Haltes.trotnweg
wird erst wieder unterbrochen, nachdem der Wagen 35 des Wiederholungslochabsc
nittes die Überhubstellung erreicht hat, und .durch das Relais RÜz, dessen Kontakt
RIU2 e
geöffnet ist. Die Erregung des Relais UGR 3 hat durch Öffnung
seines Kontaktes UGR 3 c zur Folge, d'aß die Untergruppenstöpselung an der
Schiene UG 2 unwirksam wird und damit auch die für die Untergruppenbezeichnungen
vorgesehenen Spalten im Wiederholungslochabschnitt übersprungen werden. Mit der
Aberregung des Relais UGR3 nach dem Durchgang der- mit der neuen Untergruppenbezeichnung
versehenen Karte durch den Wiederholungslochabschnitt sind die mit der Herstellung
der Untergruppenkarte eingeleiteten Vorgänge beendet.
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Während der Bearbeitung einer Karte i iim Handlochabschnirtt ist es
durch Drücken einer Auslöseta,ste der Tastatur 6, wobei ein Kontakt AK geschlossen
wird, möglich, den Wagen 34 in seine Überhubstellung springen zu lassen. Beim Drücken
der Auslösetaste erhält ein Relais HR3 auf folgendem Wege Ström: Hauptleiter P,
Leiter 50@ Kontakt RÜ i b, Kontakt AK, Relais HR 3, Leiter 75, Hauptleiter
M. Dadurch wird das Relais HR3( erregt und stellt sich einen Haltestromweg über
seinen Kontakt HR 3 d her. Ferner legt das Relais seinen Kontakt HR 3 b um, wodurch
in bereits geschilderter Weise der Sprungauslösemagnet AM i des Wagens 34 erregt
wird, so daß die Karte i i in die Überhubstellung gelangt. Das führt zur Erregung
des Relais RU i und Öffnung seines Kontaktes RÜ i b, wodurch das Relais HR
3; wieder aberregt wird.
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Stellt die Bedienungsperson der Maschine während der Handlochung fest,
daß sie durch Drücken einer falschen Lochtaste einen Fehler in der Lochung hervorgerufen
hat, so kann die falsch gelochte Karte durch Drücken einer Fehlertaste, wobei ein
Kontakt FK geschlossen wird, nach dem Durchgang durch die Maschine von den übrigen
Karten getrennt abgelegt werden. Die Schließung des Kontaktes FK stellt folgenden
Stromweg über ein Relais RF her: Hauptleiter P, Leiter 58, Kontakt FK, Relais RF,
Leiter 77, Hauptleiter M. Das damit erregte Relais RF schließt seinen Kontakt RFa
und erhält einen Haltestrom über einen Kontakt RF i b und seinen Kontakt RFa. Das
Relais RF schließt ferner einen Kontakt RFb, wodurch nach Erreichung der Überhubstellungen
der Wagen 34 und 35 ein Relais RF i über die von den Relais AU i und R Ü2 geschlossenen
Kontakte AU i e und RO2 f und den Kontakt RFb Strom erhält. Das Relais
RF i schließt seinen Kontakt RF i a und erhält über diesen und einen
Kontakt RF 2 c einen Haltestrom, während durch Öffnung des Kontaktes
RF i b durch das erregte Relais RF i der Haltestrom des Relais RF
unterbrochen wird. Die falsch gelochte Karte gelangt nach der Erreichung ihrer Überhubstellung
in den Wiederholungslochabschnitt, in dem der Wagen 3.5 nach der selbsttätigen Lochung
der Wiederholungsangaben in der Stellung, in der die letzte Kartenspalte unter der
Bürstenreihe 41 ist, einen Kontakt SP8oH f schließt. Vom erregten Relais
RF i, dessen Kontakt RF i c ge-
schlossen ist, erhält nach Schließung
des Kontaktes SP Q,o II f ein Relais RF 2 über die Kontakte SP äoII
f und RF i c Strom zu seiner Erregung, wodurch es seinen Kontakt
RF 2 c öffnet und das Relais RF 1, stromlos macht, während es durch Schließung seines
Kontaktes RF 2 a einen Haltestromweg unter der Bedingung herstellt, daß auch
ein Kontakt KFIVl i an dem Fehlmagneten Fikl geschlossen ist. Dies ist der Fall,
wenn die Klappe 46 am Ablagebehälter 5 sich in der in Fi.g. 2 gezeichneten Stellung
befindet, in der der Weg für die richtig gelochtenKarten in den-Ablagebehälter frei
ist.
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Bei jetzt folgendem Wagenaufzug gelangt die Karte 13 als richtig gelochte
Karte in das Fach für die Karten 1.4. Gleichzeitig wird die falsch gelochte Karte
12 zur Karte 13,. Am Ende der dabei. erfolgenden Rechtsbewegung der Zahnstange 24.
wird ein Kontakt ZK 2:e geschlossen, so daß der Magnet FM über einen vom erregten
Relais RF2 geschlossenen Kontakt RF 2 b und,den Kontakt ZK :2 e
Strom
erhält und die Klappe 46 umlegt, wodurch das die richtig gelochten Karten 14: enthaltende
Fach des Ablagebehälters 5, abgedeckt wird. Der Magnet 46 öffnet dabei den Kontakt
KFh1 i, wodurch das Relais RF2 stromlos wird und schließt einen Kontakt
KFM 2.
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Beim nächsten Wagenaufzug wird die falsch gelochte Karte r@3@ auf
die Klappe 46 befördert, worauf von der Zahnstange 24 ein Kontakt ZK3; geschlossen
wird und der Magnet FM über diesen Kontakt und, seinen Kontakt KFM2 Strom erhält.
Dadurch wird die Klappe 46 wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht,
wobei die auf ihr liegende falsch gelochte Karte in das Fach für die Karten 15 geworfen
wird. Der Magnet öffnet diesmal bei seiner Erregung seinen Kontakt KFil12 und wird
wieder stromlos. Der Kontakt KF161 i wird gleichzeitig wieder geschlossen.
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Wie bei der Erläuterung des mechanischen Aufbaues der Maschine bereits
erwähnt, werden die Zufuhr einer neuen Karte io, die Bewegung der Karten 11, 12
und i3a in den jeweiligen nächsten Abschnitt der Maschine sowie die RückEhrung,
d. h. der Aufzug der Wagen 34 und 35, gleichzeitig ausgeführt und durch eine Erregung,des
Kartenzuführungsmagneten
ZM eingeleitet. Die Erregung des Magneten
ZM erfolgt bei der fortlaufenden Bearbeitung von Karten, d. h. wenn alle Abschnitte
der Maschine mit Karten versehen sind, durch einen Stromfluß vom Hauptleiter P über
einen Leiter 52,
einen Kontakt BRa des Bürstenrelais BR der Abfühl-stelle
4, der Maschine, einen Kontakt Ri'J i a des Überhubrela#is RÜ i, der in der Überhubstellung
des Wagens 34 geschlossen ist, einen Kontakt RÜ 2 a des Überhubrelais RU2,
der in der überhubstel.lung des Wagens 33, geschlossen ist, den Magneten Zll-I,
einen Leiter 72 zum Hauptleiter M. Damit erfolgt die Erregung des Magneten ZM bei
der fortlaufenden Bearbeitung von Karten in der Maschine selbsttätig, wenn beide
Wagen ihre Überhubstellungen erreicht haben, was der Fall ist, wenn die Handlocharbeit
für die Karte i ,i und die Wiederholungslocharbeit für die Karte liz beendet ist.
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Befinden sich vor dem Arbeiten mit der Maschine wohl Leerkarten ia,
aber noch keine Karten i i, 12 und 131 in der Maschine, so ist von der Bedienungsperson
eine Anlaßtaste zu drücken, wodurch ein Kontakt A geschlossen wird. Da durch das
Fehlen einer Karte 13 das Relais BR erregt und sein Kontakt BRa geöffnet ist, erhält
beim Drücken der Anlaßtaste der Zuführungsmagnet ZM über den Kontakt A Strom zu
seiner Erregung. Ein Karteneinführungsspiel wird ausgelöst, und die unterste Karte
der Karten io wird zur Karte i i. Die Wagen werden aufgezogen, wonach der Wagen
-315 wegen des Fehlens einer Karte 13 sofort wieder in seine Überhubstellung ,geht
und der Wagen 31. erst nach der Handlochung der Karte i r seine Überhubstellung
erreicht. Nachdem beide überhubstellungen erreicht sind, wird wieder der Magnet
ZM erregt; die unterste Karte der Karten 1o wird zur Karte i i und die Karte i i
zur Karte 12. Da immer noch keine Karte 13 vorhanden ist, wird die Überhubstellung
des Wagens, 35 wieder sofort, die des Wagens 34 nach der Handlochung erreicht. Die
abermalige Erregung des Magneten ZM führt dazu, daß jetzt auch eine Karte 13 vorhanden
:ist und eine Wiederholungslochung für die Karte 12 einsetzt, so daß der Wagen 35
erst nach der Wiederholungslochung und der Wagen 34 nach der Handlochung die Überhubstellung
zur Erregung des Magneten ZM erreichen, wie es bei den folgenden Arbeitsspielen
weiterhin der Fall ist.
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Soll das fortlaufende Bearbeiten von Karten in der Maschine beendet
werden, so hat die Bedienungsperson eine Leertaste zu drücken, wodurch ein Kontakt
L geschlossen wird, was zum Auswerfen der Karten 11, 12 und 13 aus den betreffenden
Maschinenabschnitten nach der noch erforderlichen Bearbeitung dieser Karten ohne
Zuführung neuer Karten führt.
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Die Zuführung neuer Karten wird dadurch verhindert, daß durch das
Bedienen der Leertaste die Karten io so weit angehoben werden, daß der Kartengreifer
3o die unterste Karte io nicht verschieben kann.
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Nachdem die letzte Karte i i mit Handlochungen versehen ist und infolge
der Überhubstellungen der Wagen ein Wagenaufzug mittels der Zahnstange 24 erfolgt,
werden bei dieser Aufzugsbewegung die Kontakte des Doppelkontaktes, ZK i geschlossen,
wodurch zunächst ein Relais HR i auf folgendem Wege Strom erhält: Hauptleiter P,
Leiter 52, Kontakt L, den oberen Kontakt von ZK i, Relais HR i, Leiter 74, Hauptleiter
M. Das Relais stellt sich einen Haltestrom über seinen Kontakt HR i a
her
und bleibt während des ganzen Auslaufvorganges der Karten erregt. Weiter wird b
ei dem Aufzug der Wagen das Relais HR3 erregt auf dem folgenden Wiege: Hauptleiter
P, Leiter 5e, Kontakt L, unterer Kontakt von ZK i, Relans HR 3, Leiter 75, Hauptleiter
ikT. Das Relais HR3 stellt sich durch Schließung seines Kontaktes HR 3 a
folgenden Haltestromweg her: Hauptleiter P, Leiter 53, Kontakt RU i b des überhubrelais
RÜ i, Kontakt HR 3 a, Relais HR 3, Leiter 75, Hauptleiter M. Der Handlochabschnitt
ist nach der erwähnten Aufzugsbewegung, die zur Erregung des Relais HR i führte,
bereits ohne Karten i und die Erregung des Relais HR 3 bewirkt durch die Umlegung
seines Kontaktes HR 3 b in bereits geschillderter (Weise eine Sprungauslösung
dies Wagens 34 in seine überhubstellung, im, der der Haltestrom des Relais HR 3
durch Öffnung des Kontaktes RÜ i b unterbrochen wird. Bei den noch folgenden Wagenaufzügen
wiederholen sich in gleicher Weise die Erregung des Relais HR 3, der volle Sprung
des Wagens 34 und die Aberregung des Relais HR 3 in der Überhubstellung des Wagens.
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Erreicht nach der Aufzugsbewegung, während ,der das Relais HR i erregt
wurde, der Wagen 34 die überhubstellun@g, dann erhält das Relais HR 2 über einen
vom erregten Relais HR i geschlossenen Kontakt HR i b, einen vom Überhubrelais RÜ
i geschlossenen Kontakt RU i h Strom, der vom Relais über einen Leiter 73; zum Hauptleiter
M fließt. Das Relais HR 2 schließt seinen Kontakt HR 2a und erhält damit
folgenden nHaltestromweg: Haupt.leiterP, Leiter 52, Kontakte L und HR :2
a, Relais HR 2, Leiter 73, Hauptleiter M. Das Relais HR 2 bleibt bis zum
Schluß des, Auswerfens der Karten 12 und 13 aus dem Wiederhol.ungslochabschnitt
erregt.
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Nach der nächsten Aufzugsbewegung, bei der die Karte 12 zu Karte 13
und die Karte 13 abgelegt wurde, bewirkt die durch die Sehließung des Kontaktes
HR :2 b des Relais HR 2 und die Sdh,ließung des Kontaktes ZK2 b beim Wagenaufzug
hervorgerufene Erregung des Relais HGR 3 in bereits geschilderter Weise einen
Sprung des Wagens 35 in seine Überhubstellung, wie dies gleichzeitig beim Wagen
34 infolge des erregten Relais HR 3 geschieht.
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Die jetzt folgende letzte Aufzugsbewegung füihrt zur Ablage der letzten
Karte 13. Beide Wagen gehen danach infolge der Erregungen. der Relais HR'2 und HR3
wieder in ihre überhubstellungen. Da aber das Bürstenrelais BR infolge Fehlens einer
Karte 13 erregt ist und damit sein Kontakt BRa geöffnet ist, kann der Kartenzuführungsmagnet
ZM trotz .der Schließung der Kontakte RÜ1 a und Rü'za keinen Strom erhalten,
so daß weitere Aufzugsbewegungen unterbleiben.
Die Einrichtung
zur Steuerung,der Springbewegungen !der Wagen 34 und 35 in der bisher beschriebenen
Form lassen durch Erweiterung noch verschiedene Möglichkeiten abweichender Betriebsweisen
der Lochmaschine zu.
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Sollen neben den bisherigen zwei Gruppen (Haupt- und Untergruppen)
noch weitere Gruppen, z. B. Zwischengruppen, in Betracht kommen, so sind außer den
Schienenpaaren HG i, HG 2 und UG i, UG2 weitere Schienenpaare mit
den- zugehörigen Schaltmitteln vorzusehen, und soll ferner die Spaltenzuordnung
z. B.. der Hauptgruppenbezeichnung nach einer Reihe von Karten wechseln, so ist
die Maschine mit zwei Paaren von Schienen HG i., HG2 und Ei, E2 auszurüsten,
an denen je eine der wechselnden Spaltenzuordnungen eingestellt wird. Die Schienenpaare
werden dann jeweils durch Umschalter für die Steuerung der Springeinrichtungen wechselweise
wirksam gemacht. Dies gilt in gleicher Weise für die übrigen Gruppen.
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Eine weitere Betriebsweise ist noch möglich durch Zuordnung einer
zweiten L i-Schiene, wie dies in Fig. 5i der Zeichnung dargestellt ist. Diese Schienen
sind mit L i a und L i b bezeichnet und über einen Umschaltkontakt
KZ mit dem Sprung= auslösemagneten All,1 i verbunden. Mit dieser Erweiterung der
Einstellmittel für die Springeinrichtungen wird bei Handlochungen von neuen Gruppenbezeichnungen
ein wechselweises Überspringen eines Teiles der für die Gruppenbezeichnungen gestöpselten
Spalten erreicht.
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Soll z. B. eine Hauptgruppenhezeichnung bei einem Teil der Karten
in die Spalten 2 bis 4, bei einem anderen Teil der Karten in die Spalten 5 bis 7
eingelocht werden, so wird an den Schienen HG i und HG 2 in Spalte
a und an den Schienen E i und E 2, in Spalte 7 gestöpselt und außerdem an
der Schiene L i ra in Spalte 2, an der Schiene E i in Spalte 4 und an der
Schiene L i b in Spalte 5@ Dadurch wird normalerweise im Handlochabschnitt
von Spalte 2 an infolge der Stöpselung an der Schiene HG i ein Sprung ausgelöst
und der Wagen 34 selbsttätig auf die Spalte 7 eingestellt, wobei die Stöpselung
an der Schiene E i in Spalte 7 die selbsttätige Bewegung des Wagens 34. begrenzt,
während im Wiederholungslochabschnitt über die Spalten 2 bis 7 eine schrittweise
Schaltung des Wagens 3,5@ erfolgen kann. Soll die Hauptgruppenb.ezeichnung geändert
werden, so ist, wie bereits beschrieben, der Kontakt HGR i@d geöffnet und eine Steuerung
eines Sprunges des Wagens 34. durch die Stöpselungen an der Schiene HG i
vermieden. Ist der Kontakt KZ in der gezeichneten Stellung, so setzt ein
Sprung des Wagens 34, erst ;in Spalte 5
infolge -der Stöpselung an der Schiene
L i b ein, der dann nach der Spalte 7 infolge der Stöpselung an der Schiene E i
beendet wird. Das bedeutet, daß die neue Gruppennummer von Hand in die Spalten 2
bis 4 eingelocht werden kann.
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Soll die neue Gruppennummer aber in den Spalten 5 bis 7 eingelocht
werden, so ist der Kontakt KL umzulegen. Dann wird ein Sprung des Wagens infolge
der Stöpselung an der SChieneL i a in Spalte :2 ausgelöst und infolge der Stöpselung
an der Schiene E i nach der Spalte 4 beendet, so daß von Spalte 5t an die neue Gruppennummer
eingelocht werden kann.