DE580973C - Photographischer Film - Google Patents

Photographischer Film

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DE580973C
DE580973C DES84890D DES0084890D DE580973C DE 580973 C DE580973 C DE 580973C DE S84890 D DES84890 D DE S84890D DE S0084890 D DES0084890 D DE S0084890D DE 580973 C DE580973 C DE 580973C
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DES84890D
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LE FILM OZAPHANE SA
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LE FILM OZAPHANE SA
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/015Apparatus or processes for the preparation of emulsions

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

  • Photographischer Film Bisher hat man in der Kinematographie Filme mit einem für Flüssigkeiten durchlässigen Träger aus regenerierter Cellulose, z. B. aus Viskose (die für wäßrige Lösung durchdringlich ist) verwendet, indem man sie in der Masse sensibilisiert hat. Als lichtempfindliche Körper hat man lösliche oder unlösliche Silbersalze, Ferrocyankal:ium, gewisse lichtempfindliche Diazoverbindungen, Chromverbindungen u. dgl. verwendet. Alle diese Filme haben eine verhältnismäßig große Dicke, die im allgemeinen mit den Celluloidfilmen vergleichbar sind.
  • Es ist jedoch gelungen, Filme einer Dicke von 0,07 bis o,o8 mm mit Hilfe der Cellophan (Eingetragenes Warenzeichen) genannten Cellulosehaut herzustellen, indem man sie mit Bromsilber sensibilisiert, das man in der Masse an der Oberfläche einer einzigen Fläche verteilt, was gestattet, Bilder von einer genügenden Schärfe und Klarheit zu erhalten.
  • Wenn man aber dieselben Filme mit löslichen Salzen, wie z. B. löslichen chromsauren Salzen, löslichen Silber- oder Eisensalzen, oder Diazosulfonaten oder mit gewissen lichtempfindlichen Diazoverbindungen sensibilisiert, so haben die mit diesen Filmen erhaltenen Bilder, da der lichtempfindliche Stoff durch den ganzen Träger verteilt ist, keine Schärfe, die reit den mit Silbersalzen sensibilisierten Filmen vergleichbar ist, deren lichtempfindliche Schicht im Mittel nur 0,02 mm dick ist. Diese zuletzt genannten Filme gestatten, eine Schärfe des Bildes zu erhalten von der Ordnung 1/.o mm, während ein Film, dessen lichtempfindliche Schicht o,og mm dick ist, nur eine Schärfe des Bildes gibt, die einer Definition der Ordnung mm entspricht. Dieser' Mangel an Schärfe ist ein erheblicher Nachteil bei kinematographischen Projektionen.
  • Es ist nun gefunden worden, daß bei Anwendung von genügend dünnen, durchlässigen Trägern, die z. B. eine Dicke von 0,05 oder o,o2 mm haben und die durch und durch sensibilisiert sind, die Schärfe der Bilder sehr zunimmt und daß man infolgedessen ausgezeichnete kinematographische Projektionen erhalten kann.
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich infolgedessen auf ein dünnes Häutchen, das mit Hilfe löslicher Produkte in seiner ganzen Masse oder einem Teil davon sensibilisiert ist und das eine Dicke unterhalb o,o6 mm hat als neuer Stoff. Dieses dünne Häutchen kann zur Erhaltung von kinematographischen Positivfilmen mit oder ohne Perforation oder zur Erhaltung von photographischen Diapositiven dienen. Diese Filme können vorzugsweise durch ein für Flüssigkeiten durchlässiges Häutchen z. B. aus Cellulose von o,o2 bis o,o6 mm Dicke gebildet sein, das in der Masse gemäß den üblichen Verfahren, besonders nach dem Verfahren der Patentschriften 386433 und q.22972, sensibilisiert ist. Dies geschieht mit Hilfe eines Gemisches einer lichtempfindlichen Diazoverbindung und eines Phenols. Der Film kann infolgedessen durch einfache Einwirkung von Ammonialcdämpfen o. dgl. z. B. nach dem Verfahren der Patentschriften 383 510 und q.22 972 und den französischen Patenten 30 585 und 558 465 entwickelt werden. Jedoch kann der Film auch in anderer Weise hergestellt und präpariert werden.
  • Die Erfindung betrifft auch dünne Häutchen, die in ihrer Masse während der Fabrikation sensibilisiert worden sind, z. B. Methylcellulosehäutchen, die gemäß Patent 470 731 erhalten werden können. Außer ihrer großen Schärfe bieten die gemäß der Erfindung hergestellten dünnen Filme den Vorteil gegenüber den bisher bekannten Häutchen, daß sie viel billiger sind, weniger wiegen, weniger Raum einnehmen und ohne eine Beschädigung für das Bild Falten oder Knittern ertragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Photographischer, mittels einer löslichen lichtempfindlichen Verbindung in seiner Masse sensibilisierter, insbesondere aus regenerierter Cellulose bestehender Film, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Dicke von weniger als o,o6 mm besitzt.
  2. 2. Ausführungsform des Films nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sensibilisation in an sich bekannter Weise eine Diazoverbindung zusammen mit einer Azokomponente verwendet ist.
DES84890D 1927-12-07 1928-03-24 Photographischer Film Expired DE580973C (de)

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FR580973X 1927-12-07

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DE580973C true DE580973C (de) 1933-07-19

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ID=8957139

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DES84890D Expired DE580973C (de) 1927-12-07 1928-03-24 Photographischer Film

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DE (1) DE580973C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977368C (de) * 1939-03-09 1966-02-24 Philips Patentverwaltung Sensibilisierter, bandfoermiger Traeger aus regenerierter Cellulose und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977368C (de) * 1939-03-09 1966-02-24 Philips Patentverwaltung Sensibilisierter, bandfoermiger Traeger aus regenerierter Cellulose und Verfahren zu seiner Herstellung

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