DE57927C - Vielfachumschalter für Fernsprechlinien mit doppelten (Schleifen-) und einfachen (Erd-) Leitungen - Google Patents

Vielfachumschalter für Fernsprechlinien mit doppelten (Schleifen-) und einfachen (Erd-) Leitungen

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DE57927C
DE57927C DENDAT57927D DE57927DA DE57927C DE 57927 C DE57927 C DE 57927C DE NDAT57927 D DENDAT57927 D DE NDAT57927D DE 57927D A DE57927D A DE 57927DA DE 57927 C DE57927 C DE 57927C
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DENDAT57927D
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TELEPHON-APPARAT-FABRIK fr. WELLES in Berlin S.O., Engelufer 1
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/10Manual exchanges using separate plug for each subscriber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Leitungen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Vielfachumschalter, an welche sowohl Fernsprechlinien mit doppelten oder Schleifenleitungen, als auch einfachen oder Erdleitungen angeschlossen sind. Bei der Verbindung zweier Schleifenleitungen wird jeder Zweig durch die zu beschreibende Umschaltevorrichtung mit Erde verbunden, und zwar der eine Zweig durch eine Selbstinductionsspule, der andere durch eine Selbstinductionsspule und eine Prüfungsbatterie. In diesem Falle müfste jedoch für die Prüfung ein besonderer Stöpsel vorgesehen sein, denn sobald zwei Theilnehmer zu verbinden wären, würde die Prüfung nicht mit dem gewöhnlichen Verbindungsstöpsel bewirkt werden können, da in diesem Falle zufolge des Umstandes, dafs die Leitungen mit der Prüfungsbatterie verbunden sind, ein falsches Signal gegeben werden würde.
Falls nun der Fernsprecher des Beamten mit einem besonderen PrüfungsstöpseJ. verbunden würde, müfste der Beamte zunächst die Hülse der verlangten Theilnehmerklinke mit diesem Hülfsstöpsel berühren, ehe er die Verbindung mittelst des zweiten Doppelstöpsels herstellen könnte. Die Benutzung eines solchen Hülfsstöpsels wäre somit umständlich.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Einrichtung bezweckt nun, sowohl das falsche Signal beim Prüfen mit der Spitze des Theilnehmerstöpsels, als auch die Anwendung des Hülfsstöpsels zu vermeiden. Es wird dies dadurch erreicht, dafs in den Fernsprechstromkreis des Beamten ein Condensator zusammen mit einem geeigneten Umschalter eingeschaltet wird.
Auch empfiehlt es sich, einen Selbstinductor zur Anwendung zu bringen, dessen Capacität der des Fernsprechers selbst entspricht, um das elektrostatische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten,' wenn der Fernsprecher in den Stromkreis eingeschaltet wird. Die verschiedenen Litzen der Doppelstöpselschnüre sind ebenfalls mit besonderen Selbstinductoren verbunden, die andererseits an einer Prüfungsbatterie liegen und den Zweck haben, die Prüfung einer Leitung dahin, ob sie besetzt oder frei ist, zu ermöglichen, weil diese Selbstinductoren die schnell auf einander folgenden Wechselsprechströme nicht behelligen, somit die Gespräche nicht stören, wenn durch Einschaltung der Batterie eine Prüfung vorgenommen werden soll.
Der zur Anwendung gelangende Umschalter ist von besonderer Einrichtung und mit dem Condensator und dem betreffenden Stöpselpaar derartig verbunden, dafs der eine Stöpsel zur Antwort für den anrufenden Theilnehmer und der andere zum Prüfen und Verbinden mit der verlangten Theilnehmerklinke benutzt werden kann. Den ersteren nennt man daher den »Beantwortungsstöpsel« und den letzteren »Verbindungsstöpsel«.' Letzterer dient gleichzeitig zur Prüfung der gewünschten Linie.
Wird der Fernsprecher des Beamten mittelst des erwähnten Umschalters in die Leitungen eines Stöpselpaares eingeschaltet, so wird dadurch der Condensator ebenfalls in die Lei-
tung, welche die isolirten Spitzen der Doppelstöpsel verbindet, eingeschaltet, d. h. in jene Leitungen, welche durch Einführen der beiden Stöpsel in ihre Klinken mit den Klinkenfedern der beiden Theilnehmer in leitende Verbindung treten. Steckt man dann den Beantwortungsstöpsel in die Klinke des anrufenden Theilnehmers , so wird eine Verbindung von der PrUfungsbatterie nach der Hülse der betreffenden Klinke und, da die Prüfungshülsen aller angeschlossenen Leitungen leitend mit einander verbunden sind, auch mit diesen hergestellt. Andererseits stehen die Prüfungshülsen mit der Rückleitung nach der Theilnehmerstation und von dort über den anderen Leitungsdraht mit sä'mmtlichen Klinkenfedern des betreifenden Theilnehmers in leitender Verbindung. Da nun eine dieser Klinkenfedern von der Spitze des Beantwortungsstöpsels berührt wird, so ist auch eine Verbindung mit der Spitze des Verbindungsstöpsels und mit dem Fernsprecher des Beamten über den Umschalter und den Condensator hergestellt.
Der Fernsprecher für den anrufenden Theilnehmer liegt nun über dem Condensator an der betreffenden Leitung. Die Sprechströme werden dadurch nicht behindert. Auch übt der Strom der Prüfungsbatterie einen nachtheiligen Einflufs nicht aus, da nach beendeter Ladung des Condensators, welche beim Einsetzen des Stöpsels sofort erfolgt, der Stromkreis für die Batterie als unterbrochen angesehen werden kann.
Hat der Beamte den Auftrag des rufenden Theilnehmers entgegengenommen, so berührt er die Klinkenhülse des anzurufenden Theilnehmers mit der Spitze des Verbindungsstöpsels. Der Beamte darf nun kein Geräusch vernehmen, wenn die Linie unbesetzt ist, gleichgültig, ob diese Linie mit Schleifenleitung oder mit Erdleitung versehen ist, denn der Prüfungsstrom wird, wie schon erwähnt, durch den Condensator unterbrochen. Ist die gewünschte Linie dagegen besetzt, so hört der Beamte ein Knacken in seinem Fernsprecher.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind in Fig. ι schematisch drei Fernsprechlinien dargestellt , von denen zwei mit Schleifenleitung und die dritte mit Erdrückleitung versehen ist. Ebenso weist diese Figur den zugehörigen Klinkenmechanismus an drei Umschaltetafeln und die Apparate der bedienenden Beamten an der ersten und dritten Tafel auf.
Fig. 2 zeigt ein Stöpselpaar mit dazu gehörigem Umschalter und den Verbindungen.
Fig. 3 und 4 sind zwei Seitenansichten dieses Umschalters.
Der Umschalter (Fig. 2) besteht aus den drei
Federn i, i2 und t3, von denen die Feder i die beiden Stromschlufsstücke il und z2 hat, . während die Federn t2 ts nur je ein Stromschlufsstück tl bezw. f* haben. In der Ruhelage sind die Federn i, t2 und if3 mit den betreffenden Stromschlufsstücken t1, i1 und i4 in Berührung (Fig. 1, rechts, schematisch). Wird nun der Hebel Q umgelegt (Fig. 3 und 4), so wird die Feder i mit dem Stromschlufsstück i2 in Verbindung gebracht, während die Federn i2 und t3 ohne Verbindung bleiben (Fig. 1, I). Beim Zurückdrehen des Hebels Q schnellen die Federn i, i2 und i3 in ihre Ruhestellung zurück und legen sich gegen die StromschlufsstUc'ke P, t1 bezw. i4.
In Fig. 2 befindet sich der Hebelumschalter in seiner Ruhestellung und der Beantwortungsstöpsel α ist in der Klinke c des anrufenden Theilnehmers steckend gedacht. Der Verbindungsstöpsel b berührt nur die Prüfungshülse d einer anderen Theilnehtnerklinke mit seiner isolirten Spitze g1. Es besteht dann zwischen den beiden Stöpseln folgende Verbindung:
Von der Spitze gl des Stöpsels b durch Litze ul zum Taster k1, von da durch Leitung M2 über Stromschlufsstück i4, Feder i3 und Leitung u3 zum Condensator ^. Von diesem geht eine zweite Leitung m4 zum Stromschlufsstück i1 des Hebelumschalters, welcher mit Feder i und durch Leitung w5 mit dem zweiten Taster k in leitender Verbindung steht. An den Taster k ist schliefslich die mit der Spitze f1 des Stöpsels α verbundene Litze u% angeschlossen. Die Schäfte/2 und g2 der Stöpsel α und b stehen durch Leitung«12 mit einander in directer. Verbindung. Die Leitung m5, welche die Feder i des Hebelumschalters mit dem Taster k verbindet, ist durch die Abzweigung M15 über einen Selbstindüctor m und ebenso w12 durch die Abzweigung «n über Selbstindüctor η und über die Prüfungsbatterie. 0 an Erde gelegt.
An die den Condensator ^ mit Feder t s verbindende Zuleitung u3 ist ein Draht u7 gelegt, welcher durch den Fernsprechapparat MF des Beamten und . die Leitung u8 mit Erde verbunden ist. Ebenso steht auch die Zuleitung M12 durch Draht u10, Stromschlufsstück f 1J Feder if2, Draht m9 und einen Selbstindüctor i5 über Leitung m8 mit Erde in Verbindung.
Legt man den Hebel Q um, so werden die Verbindungen mit den Federn des Umschalters gewechselt. Die Federn t2 und i3 verlassen ihre Stromschlufsstücke if1 bezw. i4, die Feder i verläfst ihr Stromschlufsstück z1 und legt sich dafür an i2. Auf diese Weise werden der Fernsprechapparat des Beamten und der Selbstindüctor ts und ebenso der Condensator \ aus der Verbindung der Leitungen w1 und m6 ausgeschaltet, letztere dafür aber über k1, w2, Schlufszeichenklappe q2, Leitung w16, Stromschlufsstück i2, Feder i, Draht w5 und Taster k in leitender Verbindung gehalten, so dafs,
wenn beide Stöpsel eingesteckt sind, die betreffenden Theilnehmerleitungen in directer Verbindung bleiben. In beiden Leitungen ul w6 und μ12 bleiben die Selbstinductoren m bezw. η eingeschaltet; dieselben stören indessen, wie erwähnt, die Fernsprechgespräche nicht.
Die Weckertaster k und k1 sind Von gebräuchlicher Einrichtung, so dafs z. B. beim Niederdrücken von k1 ein Strom vom Erreger X durch Leitungen μ I4,, M13, A:1 und m1 in die Leitung, mit welcher die Spitze gl des Stöpsels b verbunden ist, gesendet werden kann.
Die eine Theilnehmerstelle R von den drei in Fig. ι dargestellten Linien besitzt eine Schleifenleitung. Der Leitungsdraht re ist mit allen Prüfungshülsen der betreffenden Klinken r2, r3 und r4 verbunden. Die Leitung r1 steht der Reihe nach mit allen Klinkenfedern und zuletzt durch Leitungsdraht r5 mit der betreffenden Anrufsklappe ^3 in Verbindung, welche andererseits an Erde liegt.
Der Theilnehmer R] besitzt eine einfache Leitung mit Rückerdleitung, und zwar steht der Leitungsdraht r7 der Reihe nach mit allen Klinkenfedern r8, r9, r10 in Verbindung und liegt durch Klappe q5 hindurch an Erde. Die Prüfungsleitung r12 dagegen geht nicht bis zur Theilnehmerstelle, sondern ist auf dem Vermittelungsamt hinter einem Widerstand r13, dessen Zweck gleich erläutert wird, direct an Erde gelegt.
Der dritte Theilnehmer i?2 ist wie R durch zwei Leitungen r"; und r19 mit dem Amt, d. h. mit den Klinkenfedenr r14, r15, r16 und durch Draht r18 mit Anrufsklappe .^1 bezw. mit den Hülsen der Klinken verbunden.
Der Umschalter Q des die Tafel III bedienenden Beamten entspricht in seiner Stellung dem in Fig. 2 dargestellten, also der Ruhestellung. An der Tafel I sind dagegen beide Stöpsel al bl in die beiden Klinken r2 bezw. r8 gesteckt, wodurch die Station R1 mit R verbunden ist, und es steht der Umschalter Q1 dieser Tafel I derartig, dafs die Feder i mit dem Stromschlufsstück f2 in Berührung ist, wodurch der Fernsprecher des Beamten ausgeschaltet und die Schlufszeichenklappe q* eingeschaltet ist, wie vorerwähnt.
> Die Prüfungsbatterie o, welche vielen Schränken gemeinsam sein kann, ist an die Leitung w12, welche die Hülsen der Klinken r2 und r8 in leitende Verbindung bringt, angeschlossen. Der Stöpsel' b1 liegt nun mit seinem Schaft an der Hülse der Klinke r8 und weiter am Prüfungsdraht r12. Würde letzterer direct an Erde liegen, so entstände für den Prüfungsstrom keine Theilung und es würde demnach auf den prüfenden Fernsprechapparat M F ein Strom nicht entfallen, wodurch eine Prüfung unmöglich wäre. Dieser Uebelstand wird durch die Einschaltung des Widerstandes r13 in die Leitung r12 beseitigt; er wird derartig bemessen , dafs nur eine ganz geringe Menge Strom von der Batterie 0 durchgeht.
Angenommen nun, eine der mit einander verbundenen Leitungen wird von einem dritten Theilnehmer an irgend einer Tafel, z. B. an Tafel III, verlangt, und dieser dritte Theilnehmer sei R2. Es wird dann, wenn dieser Theilnehmer das Amt anruft, seine Klappe ql fallen. Der Beamte nimmt hierauf den Beantwortungsstöpsel a, steckt ihn in die Klinke r16 des Anrufenden und nimmt die Meldung entgegen. Da der Hebel "Q des Umschalters in der Ruhestellung steht, so liegt der. Fernsprecher des Beamten, wie bereits erläutert, über dem Condensator Z in der anrufenden Leitung. Wünscht nun J?2 beispielsweise mit R zu sprechen, so prüft der Beamte mit der Spitze des Verbindungsstöpsels b die Hülse der Klinke r4, wie dargestellt. Er wird dann ein Knacken im Empfänger F vernehmen, weil die Batterie ο an Tafel I durch den Selbstinductör n, Draht uu u12 und den Schaft des Stöpsels al mit der Hülse der Klinke r2 und folglich mit allen anderen Klinkenhülsen dieses Theilnehmers durch die Rückleitung r6 verbunden ist. Der Strom geht sonach in die Spitze des Stöpsels b an Tafel III durch Leitung μ1, Taster Ar1, Leitung u2, Stromschlufsstück ti, Feder f8,- Draht M7 in den Fernsprecher MF und von da zur Erde. Die Abzweigung von u1 durch den Condensator Z, sowie von u11 und w12 nach dem Stöpsel b1 bleibt ohne Einfiufs bezw. kann als nicht vorhanden angesehen werden.
Wäre Linie R1, welche keine metallische Rückleitung besitzt, von R2 verlangt worden, so hätte der Beamte die Klinkenhülse r10 prüfen müssen. Nun bleibt die Abzweigung der Batterie ο über u11, M12 nach dem Stöpsel a1 ohne Einflufs. Dagegen geht der Strom von Batterie 0 über M12 und den Schaft des Stöpsels bl auf Tafel I an die Hülse der Klinke r8 und von dort einerseits in schwachem Antheil über r12 und ris in die Erde, andererseits in grofsem Antheil über r12 und Hülse der Klinke r10 in die Spitze des Stöpsels b der Tafel III u. s. w., wie beschrieben, in den Fernsprecher M F und erzeugt das Knacken.
Die Anordnung der Condensatoren % ist nun bei Vermittelungsämtern, welche gemischte Fernsprechlinien zu verbinden haben, deshalb nothwendig, um im Falle, wo eine Linie mit Schleifenleitung, wie R oder i?2, eine solche mit Erdrückleitung, wie R1, verlangt, diese aber nicht besetzt ist, ein Knacken im Fernsprecher M F zu verhüten.
Um dies klar zu machen, ist es nöthig, zuerst den Stromlauf zu verfolgen, wenn nur Stöpsel α in Klinke r16 steckt, der Beamte
also mit dem anrufenden Theilnehmer verbunden ist. Die leitende Verbindung geht dann von der Batterie ο nach Tafel .III über μ11, den Selbstinductor κ, u12, den Schaft des Stöpsels a, die Hülse der Klinke T16, die Rückleitung r19, die Station i?2, die Leitung r17, die Klinkenfeder der Klinke r18, die Spitze des Stöpsels α und u6 nach Taster k, M5, M15 und Selbstinductor m in die Erde. Würde nun der Condensator Z fehlen, so entstände an der Feder i eine Stromverzweigung über Feder i, Stromschlufsstück i1, m4 nach der Zuleitung κ3, welche mit dem Fernsprecher MF verbunden ist.
Wenn nun der Beamte zum Zwecke der Prüfung die Klinkenhülse r10 mit der Spitze des Stöpsels b berührt, so wird, da dadurch an der Feder t3 eine weitere Stromverzweigung über die Feder t3, Stromschlufsstück i4, zz2, Taste Ar1, M1, Spitze des Stöpsels b, Hülse der Klinke r10, r12 und den Widerstand r13 in die Erde stattfindet, in dem Fernsprecher M F ein Geräusch entstehen, welches von dem Signal, das das Besetztsein der betreffenden Linie anzeigt, nicht unterschieden werden könnte.
Durch die Einschaltung des Condensators % kann aber der Strom nicht nach Leitung ms an den Apparat des Beamten gelangen, mithin ersetzt der Condensator den sonst nothwendigen besonderen Prüfungsstöpsel, wodurch die Bedienung wesentlich vereinfacht wird, so dafs eine Verbindung zweier Theilnehmer fast augenblicklich hergestellt werden kann.
Der in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Umschalter kann mit Leichtigkeit verschiedenen Abänderungen unterworfen werden, ohne dafs hierdurch das Wesen der Erfindung berührt würde.
Die vorliegende Einrichtung kann auch bei Vielfachumschaltern mit Einschnursystem Anwendung finden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Vielfachumschaltern für Linien mit Schleifen- und einfachen oder Erdleitungen die Anordnung eines Condensators \ und einer Schaltvorrichtung Q derart, dafs beim Entgegennehmen eines Auftrages und beim Prüfen der verlangten Linie der Condensator mittelst der Schaltvorrichtung in die .Fernsprechleitung des Beamten eingeschaltet und bei der mit Hülfe derselben Schaltvorrichtung bewirkten Verbindung der beiden Theilnehmerleitungen nach Belieben ausgeschaltet werden kann oder nicht, zum Zwecke, ein falsches Zeichen zu vermeiden.
2. Bei der zu i. gekennzeichneten Einrichtung die besondere Ausführungsform des Umschalters Q, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Federn i2 if3 über einander und mit Contacten i4 bezw. i1 versehen, welche gemeinsam bewegt und von den Contacten t1 tl abgedrückt werden, ferner gekennzeichnet durch die Anordnung einer dritten Feder i, welche zwischen zwei Gontacten Z1Z2 spielt und gleichzeitig mit dem ersten Federpaar f2 f3 durch einen geeigneten Excenterhebel auf- und niederbewegt werden kann.
3. In Verbindung mit dem in Anspruch 1. gekennzeichneten Condensator ^ der Selbstinductor«, zum Zwecke, die. Prüfung der Leitungen ohne Störung der Fernsprechgespräche zu bewirken, und, sofern eine einfache oder Erdleitung vorhanden ist, noch der Widerstand r13, zum Zwecke, den zur Prüfung erforderlichen Batteriestrom in entsprechender Weise zu theilen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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