DE151507C - - Google Patents

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DE151507C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ENTSCHRIFT
ΛΙ 151507
KLASSE 21«.
in BERLIN.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung für Fernsprechämter mit Orts- und Fernverkehr, welche die Benachrichtigung eines Teilnehmers in dem Fall ermöglicht, in welchem derselbe mit einem anderen Teilnehmer im Gespräch steht und der letztere infolge eines Fernanrufes an eine Fernleitung gelegt wird. Dies wird nach der neuen Schaltungsweise dadurch erreicht, daß die
ίο das Trennrelais während der Sprechverbindung der beiden Teilnehmer mit Strom versorgende Leitung durch das Einstecken des Verbindungsstöpsels im Fernamt bei einem Kontakt geöffnet wird, der in bekannter Weise mit der Fernklinke in Verbindung steht, die mit den Vielfachklinken hintereinander geschaltet ist. Diese Fernverbindungsstöpsel enthalten drei Anschlüsse, von denen Stöpselspitze und Stöpselhals an die Fernleitung, der Stöpselkörper dagegen an denselben Pol der Amtsbatterie angeschlossen ist, an welchen die soeben genannte Leitung führt. Die Verbindung zwischen dem Körper des Verbindungsstöpsels im Ferntisch und der Amtsbatterie enthält nun nach vorliegender Erfindung ferner einen großen Widerstand, zweckmäßig in Form der Sekundärspule eines B raun'sehen Uhrkontaktes, damit durch das Einstecken des Stöpsels in seine Klinke keine Falschmeldungen auf dem Amt hervorgerufen werden.
Die neue Schaltungsanordnung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, wobei die auf dem Amte zwischen den Anruf- und Verbindungsstöpseln liegenden Verbindungen, Apparate usw. weggelassen sind, da sie mit dem Gegenstande vorliegender Erfindung nichts zu tun haben.
Für jeden Teilnehmer, von denen zwei mit B und C bezeichnete auf der Zeichnung dargestellt sind, ist an jedem Arbeitsplatze des Amtes A eine Doppelverbindungsklinke h bezw. k, die alle parallel liegen, eine Abfrageklinke /, ein Trennrelais m, ein Anrufrelais η und ein Kontrollrelais 0 vorgesehen. Die Klinken h, k und / enthalten außer den für Stöpselspitze und -hals bestimmten Federn noch eine dritte Feder zum Schließen des das Trennrelais m enthaltenden Stromkreises. Dieser ist nach vorliegender Erfindung vom Pluspol der Amtsbatterie i aus mittels der Leitung 2 über einen Kontakt der Klinke ρ im Fernverbindungstisch des Amtes zu den Verbindungsklinken h, k und der Abfrageklinke Z geführt, und zwar in der Weise, daß beim Einstecken des Fernverbindungsstöpsels q der genannte Kontakt 9, IO unterbrochen wird. Die Fernverbindungsstöpsel q besitzen drei Zuleitungen 3, 4, 5, von denen 3 und 4 an die Fernleitung angeschlossen sind, dagegen 5 an den Pluspol der Amtsbatterie i über einen großen Wider-
stand, der zweckmäßig die Sekundärspule eines sogenannten B raun'sehen Uhrkontaktes r ist. Die Teilnehmerstellen JB und C können natürlich auch in anderer als in der gezeichneten Weise ausgeführt sein.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Befinden sich die Teilnehmer B und C im Gespräch, und zwar so, daß C von B aus
ίο angerufen worden war, so steckt der Abfragestöpsel d in der Klinke / und der Verbindungsstöpsel e in einer der Klinken h1 k1. Der Sprechstromkreis ist dann dadurch geschlossen, daß die Feder 6 der Klinke / durch den an der Feder 7 angebrachten Hartgummiklotz durch den eingesteckten Stöpsel d gegen den Kontakt 8 gedrückt wird. Der Kontakt 8 steht ebenso wie die entsprechenden Kontakte der Verbindungsklinken k mit der Feder 9 der Klinke ρ im Fernverbindungstisch in Verbindung, welche auf dem an den Pluspol der1 Batterie i angeschlossenen Kontakt .10 aufliegt, solange der Stöpsel q eingesteckt ist.
Der Stromlauf während der Sprechverbindung zwischen den Teilnehmern B und C ist folgender: Vom Teilnehmer B aus fließen die Sprechströme z. B. durch die Teilnehmerleitung 11, die Federn 12, 13 der Klinke p, Leitung 14, Zwischenverteiler s, Leitungen 15, 16, Feder 7 der Klinke /, Hals des Abfragestöpsels d, Hals des Verbindungsstöpsels e, Feder 17 der Klinke k1, Leitung 18, Federn 19,20 der Klinke p1, Leitung 21 zur Teilnehmerstelle C, hier über den Fernhörerhaken, Fernhörer und sekundäre Wicklung der Induktionsspule, dann zurück durch Leitung 22, die Federn 23,24 der Klinke p1, Leitung 25, Feder 26 der Klinke kl, Spitze des Verbindungsstöpsels e, über die Stöpselleitungen zur Spitze des Abfragestöpsels d, Feder 27 der Klinke /, Leitungen 28,29, Zwischenverteiler s, Leitung 30, Federn 31, 32 der Klinke p, Leitung 33 zurück zum Teilnehmer J5.
Da der Abfragestöpsel d in der Klinke / steckt, wird das Trennrelais m ebenfalls von Strom durchflossen, den es nach vorliegender Erfindung auf folgendem Wege erhält: Pluspol der Amtsbatterie i, Leitung 2, Kontakt IO und Feder 9 der Klinke p, Leitung 34, Kontakt 8 und Feder 6 der Klinke/, Leitung 35, Wicklung des Trennrelais m, Erde, Minuspol der Batterie.
Wird nun z. B. der Teilnehmer B von einer Fernlinie aus angerufen, so steckt die Beamtin des Ferntisches den Stöpsel q in die Klinke p. Es bildet sich dann folgender Sprechstromkreis: Anrufender, an der Fernleitung liegender Teilnehmer, Leitung 3, Hals des Stöpsels q, Feder 32 der Klinke p, Leitung 33 zum Teilnehmer J3. Von diesem zurück durch Leitung 11, Feder 12 der Klinke p, Spitze des Stöpsels q, Fernleitung 4. '
Durch Einfügen des Stöpsels q wird also erstens die Verbindung zwischen 9 und 10, zweitens die zwischen 31 und 32 und drittens die zwischen 12 und 13 unterbrochen. Infolge des Aufhörens der Berührung von 9 und 10 läßt das Trennrelais m seinen Doppelanker fallen. Nach völligem Einfügen des Stöpsels q erhält das Trennrelais zwar wieder Strom auf folgendem Wege: Pluspol der Amtsbatterie i, Leitung 36, Sekundärspule des B raun'sehen Uhrkontaktes r, Leitung 5, Körper des^Stöpsels q, Körper der Klinke p, Leitung 37, Zwischenverteiler s, Leitung 38, Wicklung des Trennrelais m, Erde, Minuspol der Batterie, doch wird der Widerstand der Sekundärspule des B rau η'sehen Uhrkontaktes so groß gewählt, daß der auf dem genannten Wege das Trennrelais m durchfließende Strom den Doppelanker desselben nicht mehr angezogen halten kann. Derselbe verharrt also in Ruhelage, wodurch sich folgender Stromlauf bildet: Pluspol der Amtsbatterie i, Anrufrelais n, Anker 39, Kontakt 40, Leitung 28, Feder 27 der Anrufklinke /, Spitze des Abfragestöpsels d, von hier über die Stöpselleitungen zum Teilnehmer C und zurück zum Hals des Abfragestöpsels d (der Stromlauf ist derselbe wie zuvor angegeben), Feder 7 der Klinke Z, Leitung 16, Kontakt 41 und Anker 42 des Trennrelais m, Minuspol der Batterie i.
Das Anrufrelais η zieht mithin seinen Anker an, gerade als ob ein Anruf von B käme. Die Lampe t leuchtet auf und die Aufmerksamkeit der Beamtin des Ortstisches wird erregt. Will dieselbe jedoch, einen Abfragestöpsel in die Abfrageklinke I einstecken, so sieht sie, daß dieser bereits steckt. Dies ist nun das Zeichen dafür, daß der Teilnehmer B mit dem Teilnehmer C bereits verbunden gewesen war, daß er aber während dieses Gespräches im Ferntisch mit irgend einer Fernleitung verbunden wurde. Die Beamtin benachrichtigt nun einfach den Teilnehmer C, daß man seine Verbindung n° mit B unterbrochen habe, da dieser an eine Fernleitung gelegt worden sei.
Wird umgekehrt das Gespräch zwischen B und C dadurch gestört, daß C von einer Fernleitung aus gewünscht wird, so werden durch Einstecken des Stöpsels ql in die Klinke p1 folgende Veränderungen bezw. neue Stromläufe hervorgerufen.
Der von der Fernleitung kommende Strom fließt in ganz analoger Weise, wie das oben
für -B beschrieben ist, nunmehr durch die Leitungen 21 und 22 zum Teilnehmer hin und zurück.
Durch das Einstecken des Stöpsels ^1 wird in der Klinke pl die Berührung zwischen den Federn 23 und 24 sowie 19 und 20 unterbrochen, so daß die Verbindung der Anrufklinke k1 mit C unterbrochen ist. Das Trennrelais m1 läßt seinen Anker fallen und das Anrufrelais n1 erhält Strom, indem sich folgender Stromkreis schließt: Pluspol der Amtsbatterie i, Anrufrelais n1, Anker 43, Leitung 44, Zwischenverteiler s1, Feder 26 der Klinke k1, Spitze des Verbindungsstöpsels e, über die Stöpselleitungen zur Spitze des Abfragestöpsels d, von hier aus in bekannter Weise zum Teilnehmer B und zurück zum Hals des Abfragestöpsels d, über die Stöpselleitungen zum Hals des Verbindungsstöpseis e, Feder 17 der Klinke kl, Zwischenverteiler s1, Leitung 45, Anker 46 des Trennrelais ml, Minuspol der Amtsbatterie i. Das Anrufrelais nl zieht also seinen Anker an und die Anruflampe t1 leuchtet auf, als ob der Teilnehmer C das Amt angerufen hätte. Steckt die Ortsbeamtin an der zugehörigen Arbeitsstätte nun den Abfragestöpsel in die zu dem Teilnehmer C gehörige Abfrageklinke ll, so verbindet sie sich über die Leitungen 47, 44 bezw. 48, 45 über den Zwischenverteiler s1 mit der Klinke k1 und dadurch mit dem Teilnehmer B, der ihr nun sagen wird, seine Verbindung mit dem Teilnehmer C sei plötzlich unterbrochen worden.
Die Beamtin ersieht nun hieraus und aus dem Umstände, daß die Anruflampe t trotz Stöpseins der Abfrageklinke weiter leuchtet, ohne weiteres, daß die Verbindung zwischen B und C unterbrochen war, weil man C am Ferntisch an eine Fernleitung angeschlossen hatte, und teilt dies dem Teilnehmer B mit. Bei vielfachgeschalteten Fernverbindungsklinken erlaubt die neue Schaltungsweise auch eine zuverlässige Kontrolle darüber, ob ein gewünschter Teilnehmer bereits in Verbindung mit einer Fernlinie oder aber mit einer Ortsleitung steht. Es sei z. B. angenommen, B stehe bereits in Verbindung mit einer Fernleitung, wird aber noch auf einer anderen Fernleitung -verlangt. Wie üblich, prüft dann die Beamtin des Fernamtes mittels Kontaktes zwischen Spitze des Verbindungsstöpsels q und Körper der Klinke k. Letzterer steht über die Leitung ^y, den Körper der Klinke ρ und den Körper des Stöpsels q mit der andererseits an den Pluspol der Amtsbatterie angeschlossenen Sekundärspule des B r au η'sehen Uhrkontaktes in Verbindung. Die Beamtin hört nun in ihrem Fernhörer erstens das gewöhnliche, für sie aber nicht in Betracht kommende Batteriekontrollgeräusch und zweitens das bekannte tickende Geräusch des Uhrkontaktes; letzteres zeigt ihr an, daß B bereits durch ein Ferngespräch besetzt ist. Sie wartet alsdann mit dem Einfügen ihres Stöpsels bis nach Beendigung des laufenden Gespräches.
liegt aber anstatt einer Fern- bereits eine Ortsverbindung des für die Fernleitung gewünschten Teilnehmers vor, so hört die Beamtin des Fernamtes das Ticken des B raunsehen Uhrkontaktes nicht, sondern nur das gewöhnliche Kontrollgeräusch des Ortsamtes, da der Pluspol der Batterie i jetzt nicht über Widerstand r, sondern direkt über die Leitungen 2 und 34 am Körper der betreffenden Klinke liegt. In diesem Falle fügt sie ohne weiteres den Fernverbindungsstöpsel ein und unterbricht das Ortsgespräch.
Die Beamtinnen des Ortsamtes erhalten bei dieser Anordnung ihr übliches Kontrollgeräusch ; sie können zwar auch bei ausreichender Dauer des Prüfens das Induktionsgeräusch des B rau η'sehen Uhrkontaktes wahrnehmen, falls eine Fernverbindung vorliegt, doch kommt dieses für sie nicht in Betracht, vielmehr haben sie nur das ihnen geläufige gewöhnliche Batteriegeräusch zu beachten.
Wie das Gesagte ergibt, ist die Art der Speisung der Teilnehmermikrophone, d. h. ob sie von einer Lokalbatterie oder einer Amtszentralbatterie Strom erhalten, ohne jeden Einfluß auf das Wesen der vorliegenden Erfindung. Die neue Schaltung läßt sich daher bei allen Anlagen benutzen, sobald nur die Klinken h k I in der beschriebenen Weise geschaltet sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungseinrichtung für Fernsprechämter zum Benachrichtigen verbundener Teilnehmer von einer bevorstehenden Fernverbindung mit dem einen der Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die das Trennrelais (m) während der Sprechverbindung der beiden Teilnehmer (B C) mit Strom versorgende Leitung (2) über einen Kontakt (9, 10) der Fernverbindungsklinke (p) geführt ist, welcher beim Einstecken des Fernverbindungsstöpsels (q) unterbrochen wird, so daß das Trennrelais (m) seinen Anker fallen läßt und infolgedessen das Anrufrelais (n) anspricht, wodurch das Aufleuchten der Anruf lampe (t) des abgetrennten Teilnehmers bewirkt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Einrichtung, daß die Fernleitungsstöpsel (q)
. .außer.den beiden Fernleitungsanschlüssen
zu Prüfzwecken noch einen dritten Anschluß besitzen, der über einen großen Widerstand hinweg mit dem einen Pol der Amtsbatterie (i) verbunden ist.
3. Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Verbindungsleitung zwischen dem Fernleitungsstöpsel (q) und dem einen Pol der Amtsbatterie eingeschaltete Widerstand durch die Sekundärspule eines B raunsehen Uhrkontaktes fr) gebildet wird, zu dem Zweck, bei der Kontrolle gleichzeitig zweierlei Geräusche zu erhalten, wenn der gewünschte Teilnehmer durch ein Ferngespräch besetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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