DE520444C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Kreislauf-system mit Verbindungsmoeglichkeiten zu Nummern mit mehreren Anschlussstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Kreislauf-system mit Verbindungsmoeglichkeiten zu Nummern mit mehreren Anschlussstellen

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DE520444C
DE520444C DET29006D DET0029006D DE520444C DE 520444 C DE520444 C DE 520444C DE T29006 D DET29006 D DE T29006D DE T0029006 D DET0029006 D DE T0029006D DE 520444 C DE520444 C DE 520444C
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relay
connection
line
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circuit arrangement
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich; auf eine Fernsprechanordnung mit Wählerbetrieb und einem Verbindungsaufbau, bei welchem die gewünschte Stelle zunächst über einen Einstellweg aufgesucht wird, in dem die nummernempfangenden Wähler liegen, worauf die gewünschte Stelle an eine vom Anrufer belegte Leitung angeschlossen wird. Dieser Verbindungsauf bau ist einfach, wenn der gewünschten Nummer nur eine Leitung entspricht. Abweichend hiervon gestaltet sich der Verbindungsaufbau, wenn beispielsweise über die Anrufnummer 11 eine Hilfsstelle (Nebenstellenschrank, Auskunftei) mit mehreren Zugängen erreicht werden soll, wozu noch ■- die Forderung treten kann, daß nur einzelne Teilnehmeranschlüsse diese Hilfsstellen anzurufen berechtigt sind. Durch die vorgeschlagene Anordnung wird der Verbindungsaufbau gleichwohl bekannten Anordnungen gegenüber dadurch vereinfacht, daß, während der Anreizkreis für eine Verbindung von Teilnehmer zu Teilnehmer in bekannter Weise auf eine der gewünschten Leitung zugeteilte Kupplungseinrichtung einwirkt, zur Herstellung einer Verbindung mit einer von mehreren gleichbezifferten Stellen (Abfrageklinken im Nebenstellenschrank) der Anreizkreis auf die vom Anrufer belegte Verbindungsleitung wirkt und erst durch deren Vermittlung die gewünschte Stelle angeschaltet wird. Dabei sind zwei Lösungen möglich. Bei der einen Lösung ist jeder berechtigten Teilnehmerleitung eine eigene Verbindungsstelle (Abfrageklinke) zugeordnet. Wenn also z. B. die Teilnehmerleitung ι die Nr. 11 anruft, so wirkt der Anreizkreis für Nr. 11 zunächst auf die von Nr. 1 belegte Verbindungsleitung und diese weiter rückwärts auf die sie belegt haltende Teilnehmerleitung Nr. 1 zum Zweck der Durchschaltung zur Hilfsstelle.
In der zweiten Lösung, die für den Fall gilt, daß alle Teilnehmerleitungen zum Anruf der Hilfsstelle berechtigt sein sollen, erspart man die Vielzahl der Anrufstellen vom Hilfsschrank, wenn diese Anrufstellen den Verbindungsleitungen zugeordnet werden. Auch in diesem Falle wirkt der Anreizkreis der Nummer der Hilfsstelle zunächst auf die nicht bezifferte Verbindungsleitung, die ihrerseits die Anschaltung der Hilfsstelle veranlaßt.
Die erste Lösung ist in den Abb. 1, 2, 4, die zweite Lösung in der Abb. 3 dargestellt.
Die Abb. 1, 2 und 4 sind Stromläufe für ein Relaissystem, in welchem die eine Teilnehmerleitung Nr. ι zu Amtsverbindungen berechtigt, die anderen Teilnehmer Nr. 2 und Nr. 16 nicht berechtigt sein sollen.
Das Relaissystem ist folgendermaßen aufgebaut:
Wenn ein Teilnehmer den Hörer abhebt, wird die Leitung über das Kupplungsrelais K1I1 Wicklung I mit einer freien Verbindungsleitung (z. B. VL1 in Abb. r) verbunden. Einer Verbindungsleitung sind mehrere Relais zugeordnet. Nun wird über weitere Kupplungsrelais KW11 (Abb. 2) ein Wähler angekuppelt (Abb. 4), welcher vom anrufenden Teilnehmer eingestellt wird. Dieser Wähler soll
nicht in der Sprechverbindung bleiben, sondern nur über einen Anreizkreis (Abb. 4, Abb. 1) die gewünschte Leitung anreizen, d.h. diese Leitung durch Erregung des Relais/? in Abb. 1 in denselben Zustand wie bei einem abgehenden Ruf versetzen. Gleichzeitig wird durch eine Rückwirkung vom Wähler auf den Relaissatz der belegten Verbindungsleitung VL1 diese wieder belegbar gemacht, so daß die angereizte, gewünschte Teilnehmerleitung sich nun ebenfalls an die Verbindungsleitung VL1 schaltet, und damit ist ein Zustand geschaffen, welcher somit als Schlußpunkt des Kreislaufsystems zu bezeichnen ist. Die beiden Teilnehmer sind also unmittelbar über die Verbindungsleitung gekuppelt. Daraufhin wird der Wähler (Abb. 4) abgeschaltet und für andere Verbindungen freigegeben. Die Herstellung einer solchen Verbindung ist nicht Sache der vorliegenden Erfindung und an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
Die in Abb. 1, 2, 4 dargestellte Anordnung zeigt den Weg bei der Herstellung einer Veras bindung von dem Teilnehmer Nr. 1 zu einer Abfrageklinke Abk. Diese Klinke kann in einem handbedienten Schrank untergebracht sein, über welchen Verbindungen von und zu einem öffentlichen Amt hergestellt werden. Der Schnurstromkreis, mit welchem solche Verbindungen herzustellen sind, ist nicht gezeigt, da dieser ganz beliebig geschaltet sein kann.
Um den Schrankplatz anrufen zu können, stellt der Teilnehmer Nr. 1 den Wähler auf die Nr. 11. In diese Nummer ist im vorliegenden Falle keine Teimehmernummer angeschlossen, sondern der Anreizkreis von Nr. 11 endet an einem RelaisVA (Abb. 1). Nach 'der Einstellung des Wählers sprechen, wie hier nicht näher erläutert zu werden braucht, im Wähler ^Abb. 4) die Relais! MC1 und Asp an. Die Relais Asp und MC1 schließen folgenden Stromkreis:
i. Batterie, Arbeitskontakte asp2 undrac12. Ruhekontakte diff1%, Ruhekontakt 14, Anreizkreis über den Kontakt 113 des erregten Zehnerrelais ZV6, Zelmeranreizleitung (Abb. 1) ReIaIsZ3I2 und Pl1, Erde. Die Relais/3 I sprechen an. Die Relais Asp und MC schließen ferner folgenden Kreis '(Abb. 4):
2. Batterie, Arbeitskontakt asp2 und mclx, Relais^, Ader SWx (Abb. 2), Arbeitskontakt &7i3; Ader S1, Ruhekontakt ναιχ, Relais H1, Wicklungen I und II, Erde.
Zunächst spricht nur ReIaIsTf1 an, jedoch ReMs^i1 noch nicht. ReIaIsZZ1 schaltet das RelaisVT^1 ein, über:
3. Erde, Arbeitskontakt A11, Ruhekontakte rob*-, und O11, Batterie.
Das Relais VR1 schließt bei W11 den hohen Widerstand der Wicklung des Relais H1 kurz, so daß jetzt Relais M1 anspricht. Das Relais M1 schließt (Abb. 4) die Kontakte tn12 un(i ^13-Über Kontakt m12 wird die Wicklung II des Relais DiJfx eingeschaltet, und über Kontakt m13 wird folgender Stromkreis geschlossen:
4. Erde, Relais DIfJ1, Wicklung I, Arbeitskontakt /K13, Ruhekontakt diff12, Kontakt 117 des erregten Einerrelais JR1, eine Anreizleitung (Abb. 1), Kontakt 11 des ReIaIsZ3I1, Relais VA, Batterie.
Das Relais VA spricht an, während das Relais DiJf1 wegen seiner beiden, entgegenwirkenden Wicklungen I und II nicht ansprechen kann. Das Relais VA legt für jede Verbindungsleitung einen Kontakt να um (s. Abb. 2 am unteren Ende der Adern S1, S2 usw.). Damit wird das RelaisH ausgeschaltet und ein Relais SA erregt. Das Relais SA schließt einen Haltekreis für sich, über:
5. Batterie, Relais SA, Wicklung II, Arbeitskontakte Sa11 und d13, Erde und einen weiteren Kreis über:
6. Erde, Arbeitskontakt Sa12, Ader bl (Abb. 1), Kupplungskontakt /eVls, Ader On1, Relais KA1, Batterie.
Das Relais KAx spricht an und schließt einen Stromkreis über:
7. Erde, Arbeitskontakt Ae1, Trennklinke Abk, Anrufrelais AR, Batterie.
Das Anruf relais AR schaltet im Schrank eine Anruflampe ein (nicht gezeichnet). Wenn die Beamtin einen. Stöpsel in die Klinke Abk einführt, wird das Anrufrelais AR abgetrennt und über die Buchse nachstehender Stromkreis geschlossen:
8. Erde, Trennrelais AT, Arbeitskontakt ka2, Buchse Abk, Batterie im Stöpsel; das Relais AT spricht an.
Seine Kontakte«^ und at* legen die Teilnehmerleitung von dem Wähleramt auf. die Klinke Abk tun. Der Ruhekontakt αέ3 öffnet den Anreiz der Leitung Nr. 1, um so die Leitung gegen weitere Anrufe gesperrt zu halten. Bei Abtrennung der Leitung vom Wählcramt wird deren Linienrelais Ax stromlos. Das Stromloswerden des Relais.^ bewirkt die Auslösung aller im Wähleramt für 11a die Verbindung benutzten Teile, die hier nicht besprochen zu werden braucht. Dabei wird auch das Relais Asp stromlos. Dieses Relais, das den Anreiz einleitet, ist also nur während der Anreizzeit erregt, d.h. nur so lange, als1 die Zeit zur Prüfung der gewünschten Leitung und, wenn frei, zu ihrer Durchschaltung auf die gewünschte Stelle dauert. Die Leitung Nr. 1 ist somit auf den Schrank umgeschaltet.
Eine Verbindung vom Schrank zur Sprechstelle Nr. ι wird folgendermaßen hergestellt:
Die Beamtin prüft in bekannter Weise die Leitung auf Freisein durch Anlegen der Stöpselspitze an die Buchse einer Klinke. Ist die Leitung besetzt, so ist ihr Trennrelais T1 erregt, also die Prüfader über Arbeitskontakt t15 an Batterie gelegt, so daß das bekannte Knacken hörbar ist. Ist die Leitung frei, so liegt das Trennrelais AT über den Ruhekontakt tie an der Buchse der Klinke
ίο und wird beim Stecken des Stöpsels erregt. Wie vorher beschrieben, wird die gewünschte Leitung an den Ruhekontakten atL und at2 vom Wähleramt abgetrennt und bei Ruhekontakt at?> gegen Belegung über das Wähleramt gesperrt. Alle Vorgänge einer Verbindung vom handbedienten Schrank zur Sprechstelle Nr. 1 sind bekannt.
Die Erfindung ist nicht auf den handbedienten Schrank (Klinke Abk) beschränkt,
so das Relais AT kann auch z. B. einen Anrufsucher anreizen, der selbsttätig eine freie Amtsleitung an die anzurufende Leitung Nr. 1 anschaltet. Bei einer solchen Anordnung des selbsttätigen, abgehenden Verkehrs ist die Behandlung des ankommenden Verkehrs ebenfalls bekannt und bedarf keiner weiteren Beschreibung.
Die Unterscheidung zwischen zu Amtsverkehr berechtigten und nicht berechtigten An-Schlüssen liegt darin, daß die berechtigten Leitungen, z. B. Nr. 1 (Abb. 1), mit dem Relais K.A, AT und der Klinke Abk versehen sind, während die nicht berechtigten Anschlüsse diese Merkmale nicht besitzen.
Die Abb. 3 stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar. Abb. 4 zeigt einen Wähler. Die Aufgabe ist so gestellt:
Jede Verbindungsleitung (av bv C1 und a2, b2, Ca) ist zu einer Klinke Ak an einem Anruf platz geführt.' Der Teilnehmer soll durch Wählen der Nr. 11 diesen Platz anrufen können. Die Teilnehmerleitungen sind, wie die Abb. 1 zeigt, in gleicher Weise wie die Anschlüsse Nr. 2 und Nr. 16 geschaltet.
Die Anreizleitung 11 endet, wie früher beschrieben, am Relais VA (Abb. 1), und dieses wird, wie schon erwähnt, im Anreizkreis erregt. Das Relais VA legt einen Kontakt va (Abb. 3) in jeder Verbindungsleitung um und bringt, wie früher beschrieben, ein Relais SA zum Ansprechen. Dieses hält sich selbst über:
9. Batterie, Relais SA, Wicklung II, Arbeitskontakte se12 und d13, Erde. Das Relais SA schließt ferner die Kontakte sa13, sau und sa15; die Arbeitskontakte sais und s«14 legen die Adern«! und &x der vom anrufenden Teilnehmer belegten Verbindungsleitung VL an die Klinke Ak1, und der Arbeitskontakt Sa15 erregt das AnrufrelaisAR1 im Kreise:
10. Batterie, Relais AR1, Trennklinke ^4A1, Drosselspule Dr11, Arbeitskontakt Sa15, Drosselspule Dr12, Trennklinke Ak1, Erde.
Beim Einführen eines Stöpsels wird das Anrufrelais AR1 abgetrennt. Die Verbindungsleitung bleibt belegt, bis der Teilnehmer durch Auflegen des Hörers das Linienrelais A aberregt, welches seinerseits die Verbindung auflöst.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Kreis- · laufsystem mit Verbindungsmöglichkeiten zu Nummern mit mehreren Anschlußstellen (z. B. Nebenstellenschrank), dadurch gekennzeichnet, daß, während der Anreizkreis (Kontakte der Zehner- und Einerrelais, Abb. 4) für Einzelanschlüsse (Teilnehmerleitungen i, 2, 16) in bekannter Weise auf die diesen Leitungen zugeordneten Relais (R) einwirkt, der Anreizkreis (Relais Va) für einen Anschluß (Nr. 11) mit mehreren Zugangsstellen (Abfrageklinken Abk) auf die vom Anrufer belegte Verbindungsleitung (VL1) wirkt, welche ihrerseits die Durchschaltung (Relais SA erregt) zu einer von diesen Zugangsstellen vermittelt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, in welcher während der Wirkung des Anreizkreises nur eine einzige Verbindung durchgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisanordnung (Va), welche die Anschaltung der besonders anzurufenden Stelle bewirkt, während der Anreizzeit (Relais Asp erregt) eine Einwirkung vom Anreizkreis auf jede Verbindungsleitung vorbereitet (Ader s auf Relais SA umgeschaltet), daß aber die Umschaltung (SA erregt) auf die besonders anzurufende Stelle nur für die Verbindungsleitung wirksam wird, welche mit dem anreizenden Wähler verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigung zur besonders anzurufenden Stelle (Abk, Abb. 1) unmittelbar an der Leitung der anrufenden Stelle (Nr. 1) be- no ginnt, und daß beim Anruf (Nr. n) der besonders anzurufenden Stelle die anrufende Leitung vollständig vom Wähleramt abgetrennt wird (AT erregt) und die Leitung gegen Belegung über das Wähleramt gesperrt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DET29006D 1924-06-25 1924-06-25 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Kreislauf-system mit Verbindungsmoeglichkeiten zu Nummern mit mehreren Anschlussstellen Expired DE520444C (de)

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