DE167158C - - Google Patents
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- DE167158C DE167158C DE1903167158D DE167158DA DE167158C DE 167158 C DE167158 C DE 167158C DE 1903167158 D DE1903167158 D DE 1903167158D DE 167158D A DE167158D A DE 167158DA DE 167158 C DE167158 C DE 167158C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/04—Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing
- H04M5/06—Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing affording automatic call distribution
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
bet.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schaltungssystem für Fernsprechämter,
bei welchem die ankommenden Teilnehmeranrufe durch besondere Beamtinnen (I) an
die Arbeitsplätze der die eigentliche Gesprächsvermittelung besorgenden Beamtinnen
(II) verteilt werden, um eine raschere Bediemtng der Anrufe zu erzielen. Damit die
Beamtin I erkennen kann, welche Beamtin II
ίο in der Lage ist, einen übermittelten Anruf
sofort aufzunehmen, ist der letzteren am Platze der ersten Beamtin ein Schauzeichen
— bezw. an allen Plätzen der Abteilung I je ein solches — zugeordnet, durch welches
die Beamtin II besetzt bezw. frei gemeldet wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Schaltung zu diesem Zwecke, bei welcher
die Beamtin eines Amtsplatzes II nur so lange besetzt erscheint, wie dieselbe einen
ihr übermittelten Anruf noch nicht aufgenommen hat. Die zur Besetztmeldung dienenden
Schauzeichen sind zu diesem Zwecke in einem lokalen Stromkreis angeordnet, weleher
einerseits durch den zur Anrufübermittelung dienenden Apparat, andererseits
durch eine bei der Erledigung des Anrufs selbsttätig in Wirkung tretende Schaltvorrichtung
beeinflußt wird, derart, daß jeder Anruf eine Besetztmeldung, jede Aufnahme eines Anrufes dagegen die Wiederaufhebung
der Besetztmeldung bewirkt und dementsprechend die Freimeldung erfolgt, sobald
der letztvorliegende Anruf aufgenommen ist Durch die Einrichtung der Erfindung wird
daher Zeit für die Anrufverteilung und -erledigung gewonnen, indem die Beamtin in
der Lage ist, schon während der Erledigung des letzten Anrufes neue Anrufe entgegenzunehmen.
Es sei bemerkt, daß z. B. für Amtsverbindungsleitungen ein ähnliches System bekannt ist; die vorliegende Erfindung wird
jedoch in der Kombination dieses Systems mit dem System der Anrufweitergabe erblickt,
durch welche Kombination, wie das nachstehende Ausführungsbeispiel zeigt, eine überaus einfache Betriebsweise und Einrichtung
des Amtes erzielt wird, indem ein und derselbe Stromfluß zugleich die Anrufweitergabe
und die Besetztmeldung in der gekennzeichneten Art bewirkt.
Ein weiterer Teil der Erfindung betrifft eine zweckmäßig neben" der gekennzeichneten
Schalteinrichtung anzuordnende zweite Einrichtung, mittels welcher den Beamtinnen
der Abteilung I des Amtes kenntlich gemacht wird, ob eine frei gemeldete Beamtin
der zweiten Abteilung sich an ihrem Platze befindet, um zu verhindern, daß ein Anruf
an einen unbesetzten Platz ,weitergegeben wird. Diese Einrichtung besteht erfindungsgemäß
im wesentlichen gleichfalls in einem Schauzeichen, welches seitens einer Beamtin II
beim Verlassen ihres Platzes in Wirkung gesetzt wird. ,
Im folgenden sei zunächst die Einrichtung
Verein deutscher1 Ingenieure
Bezirksveröin a. d. niederen Rühr.
der Erfindung zur Besetztmeldung an Hand der beiliegenden Zeichnung erläutert, die
eine Ausführungsform dieser Einrichtung veranschaulicht.
Die Zeichnung stellt oben die Klinkensätze zweier mit dem Amte durch Doppelleitungen
verbundener Sprechstellen Th1, Th2 dar,
welche in der bekannten Weise für selbsttätigen Anruf des Amtes durch Abhängen
ίο des Hörers eingerichtet sind. Auf dem Amte dienen hierzu die Batterien B1, welche
vorteilhaft eine gemeinsame Batterie bilden, die Relais A R1 bezw. A R2 und die Lampen L1
bezw. L2. Der untere Teil der Figur stellt eine zur Gesprächsübermittelung dienende
Verbindungsleitung α b mit einer zwischen Drosselspulen Hsi in der üblichen Weise angeschlossenen
Zentralbatterie B.2 dar. Die strichpunktiert gezeichnete Linie A läßt die
Grenzen der Amtsplätze I und II erkennen, welche die Stöpselleitung a b miteinander
verbindet. Ruft Teilnehmer Th1 mittels Lampe L1 durch Abnehmen seines Fernhörers
an, so führt die betreffende Beamtin der Abteilung I, in welcher das Rufzeichen des Teilnehmers 7Tz1 liegt, den Stöpsel S1
eines freien Amtsplatzes II in die Abfrageklinke IiCi1 und schließt hierdurch unter Abschaltung
der Batterie B1 und des Rufzeichenrelais A R1 die Sprechstelle Th1 an
den Amtsplatz II an. Durch diesen Anschluß kommt gleichzeitig ein Stromlauf von
der Zentralbatterie B.2 über die anrufende Teilnehmerstelle Th1 und einen am Amtsplatz
II angeordneten Elektromagneten R zustande.
Der letztere ist in bekannter Weise durch einen Kondensator oder Polarisationszellen
überbrückt, um den hochfrequenten Sprechströmen einen induktionsfreien Nebenweg zu
bieten.
Der Elektromagnet R zieht, wenn erregt, seinen Anker d an und leitet den Strom
einer Lokalbatterie J33 über ein Relais R1,
einen Schalter u und die Lampe L3, welche aufleuchtet und so den Weiterruf an Platz II
bewirkt.
Die Anordnung des Relais -R1 und des
Schalters u in diesem Rufstromkreis ergibt die neue Wirkung gemäß vorliegender Erfindung.
Das Relais .R1 wird durch den die . Anruf lampe L3 durchfließenden Strom miterregt
und schaltet seinerseits die Lampen L6, L7 an die Batterie J38, so daß dieselben
gleichzeitig mit L3 aufleuchten. Die Lampe L7
gibt dem Amtsplatz I, die Lampe L6 der Aufsicht führenden Beamtin ein Zeichen, daß der
Amtsplatz II durch einen Anruf besetzt ist. Die gleiche Meldung erhalten auch die
übrigen Amtsplätze I durch Lampen, welche der Lampe L7 parallel geschaltet zu denken
sind. Die Lampen leuchten so lange, bis Stöpsel S11 behufs Einführung in eine Verbindungsklinke
K2 des beispielsweise gewünschten Teilnehmers Th2 aufgehoben wird.
Hierdurch wird der Schalter u entlastet, verläßt seinen Ruhekontakt i und unterbricht
den Strom des Relais R1, so daß die Lampen L3, L6 und L7 verlöschen.
Die in der Figur weiter enthaltenen Lampen L4 und L5 dienen zur Schlußzeichengabe
und sind zur Vervollständigung der Amtseinrichtung hinzugefügt. Die Lampen L4
und L5 leuchten auf, sobald bei Gesprächsschluß infolge Anhängens des Hörers beim
anrufenden Teilnehmer der Anker d des hierbei stromlos werdenden Elektromagneten R
auf seinen Ruhekontakt e zurückfällt. Hierdurch kommt ein Stromlauf zustande von
der Batterie B3 über Relais R1, den noch
erhobenen Schalter u, Kontakt k desselben, die Lampen L4, L5, Anker d und Erde. Die
Lampen leuchten auf und geben beiden Amtsplätzen das Schlußzeichen. Hierbei werden
auch die Lampen L6 und L7 infolge Erregung
des Relais R1 vorübergehend wieder unter Strom gesetzt, verlöschen aber sogleich
wieder zusammen mit den Lampen L4, L5,
sobald die Sprechverbindung durch Herausziehen des Stöpsels Sn gelöst wird, indem
der vom Stöpsel wiederbelastete Schalter u den Strom am Kontakt K unterbricht. Ein
absichtliches Steckenlassen des Stöpsels ist hierbei durch die Überwachungslampe L6 verhindert,
indem sich dasselbe durch fortdauerndes Leuchten dieser Lampe bei der Aufsicht bemerkbar machen würde.
Die Figur stellt weiter (mit punktierten Linien hervorgehoben) die bereits erwähnte
Vorrichtung zur Meldung der Abwesenheit der Beamtin II dar. Zu diesem Zwecke ist
beispielsweise im Mikrophonstromkreis des Kopfhörers der Beamtin eine Stöpselklinke
angeordnet, deren Stöpsel zufolge Betriebsvorschrift von der Beamtin beim Verlassen
des Platzes auszuziehen ist. Hierdurch wird ein Relais ρ stromlos und läßt eine Lampe L8
an jedem Platze der Abteilung I aufleuchten. Nach der Rückkehr der Beamtin muß dieselbe
zum Zwecke des Abfragens ihr Mikrophon wieder einschalten, wodurch sogleich die Lampe L8 wieder verlöscht und
die Rückkehr der Beamtin den Amtsplätzen I gemeldet wird.
An Stelle der Stöpselklinke kann auch eine andere Schaltvorrichtung treten und die
Einschaltung der Lampe L8 anstatt durch das Relais ρ auch auf andere Weise erfolgen.
Ebenso ist es möglich, an Stelle des federnden Schalters u ein anderes Mittel,
beispielsweise auch eine Relaisanordnung, zu verwenden. Das für die Anruf Übermittelung
dienende System ist für die vorliegende Erfindung nebensächlich und kann dieselbe den
verschiedenen, hierfür in Betracht kommenden Systemen leicht angepaßt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit Zentralbatteriebetrieb und Weitergabe des Anrufes an eine freie,ίο zweite Beamtin, dadurch gekennzeichnet, daß der bei . Einführung des Abfragestöpsels in die Klinke des rufenden Teilnehmers den Anruf zur zweiten Beamtin übermittelnde Stromfluß zugleich die Besetztmeldung der zweiten Beamtin an den Plätzen der ersten Beamtinnen und event, am Platze der Aufsicht bewirkt und die Wiederfreimeldung auf diesen Plätzen selbsttätig bei der Aufnahme des Anrufes seitens der zweiten Beamtin erfolgt, zum Zwecke, die zweite Beamtin nur so lange besetzt erscheinen zu lassen, bis der jeweils letztvorliegende Anruf aufgenommen ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufweitergabe und die Besetztmeldung durch einen Stromfluß bewirkt werden, welcher bei Herstellung der Abfrageverbindung seitens der ersten Beamtin über die anrufende Sprechstelle und einen Elektromagneten (R) zustande kommt und die Wiederfreimeldung auf den Plätzen der ersten Beamtinnen durch einen vom Verbindungsstöpsel (S11J der . zweiten Beamtin abhängigen Schalter (u) erfolgt, welcher den vom Anker des Elektromagneten geschlossenen Lokalstromkreis der Schauzeichen /L6, L1) wieder unterbricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26779D AT26779B (de) | 1903-09-26 | 1906-01-15 | Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit Zentralbatterie und Weitergabe des Anrufes an einen freien Beamten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167158C true DE167158C (de) |
Family
ID=432495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903167158D Expired - Lifetime DE167158C (de) | 1903-09-26 | 1903-09-26 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167158C (de) |
-
1903
- 1903-09-26 DE DE1903167158D patent/DE167158C/de not_active Expired - Lifetime
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