DE55334C - Neuerung an continuirlichen Oefen zum Brennen von Thonwaaren, Kalk und Cement - Google Patents

Neuerung an continuirlichen Oefen zum Brennen von Thonwaaren, Kalk und Cement

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DE55334C
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DENDAT55334D
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R. HEILMANN, Regierungsbaumeister, in Stuttgart, Neckarstr. 57
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/02Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8O: Thon- und Steinwaaren- Industrie.
Zusatz zum Patente No. 37313 vom 29. December 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. October 1889 ab. Längste Dauer: 28. December 1900.
Diese Vervollkommnung stützt sich auf seither gemachte praktische Erfahrungen und besteht unter Beibehalten der früher beschriebenen Constructionen aus folgenden veränderten und Zusatzconstructionen.
Statt dafs wie bisher in den eingeschalteten Kammern für feinste Waaren nur mit Sohlfeuer gebrannt wurde, soll bei vereinfachter Construction in Zukunft abwechselungsweise mit Sohlfeuer und mit überschlagendem Feuer gebrannt werden. Zu diesem Zweck wird statt des früher angeordneten Ueberführungskanals b1 mit den Kanälen und Schlitzen e el g h und h1 der Ueberführungskanal bl tiefer gelegt und mit den Ausströmungsschlitzen x1 versehen, welch letztere in die durchgehenden Schlitze χ einmünden (s. Fig. 1, 2 und 3). Hierdurch wird die Unterfeuerung U mit den Mischkammern m1 etwas nach aufsen verschoben und erhält hier die eigenartige Ueberwölbung derselben Abzugsschächte g und gl mit Sammelkanal s, von wo aus die Feuergase durch die Oeffnurigen ^ unter dem Gewölbe in die Kammer treten. Der Schacht g ist bei y durch eine Chamotteplatte von aufsen verschliefsbar, so dafs eine und dieselbe Kammer Sohlfeuerung und überschlagendes Feuer zugleich oder je eine dieser Feuerungsarten erhalten kann und man nach Fig. 4 Kammern mit directem Feuer, mit Sohlfeuer und mit überschlagendem Feuer, welche alle für sich wieder directes Feuer erhalten können, in ein continuirliches System zusammengruppiren oder als Einzelofen verwerthen kann. Der Betrieb ist der gleiche, wie früher beschrieben, nur dafs die zugeführte Glühluft aus der vorhergehenden Kammer durch den tiefergelegten Ueberführungskanal bl nunmehr direct durch die Schlitze x1 in die Mischkammern ml treten kann und nunmehr die Feuergase entweder durch die Sohlschlitze χ von unten nach oben, oder durch die Schächte g, g1, s und \ von oben, nach unten die Kammer durchziehen und schliefslich ausgenützt in der vierten oder fünften Kammer vorwärts in den Rauchsammler R abgezogen werden können.
Bei Einzelöfen und bei Inbetriebsetzung eines aus mehreren Kammern zusammengesetzten Ofens wird erhitzte Luft unter dem Planrost r durch die Kanäle 0 den Mischkammern w} zugeführt, wodurch sich die Gase zu Flammen entwickeln und so, wie oben angegeben, dem Ofen bezw. der Kammer von der Sohle oder von oben aus zugeführt werden.
Hierdurch hat man die Führung reiner Flammen vollständig in der Hand und kann deshalb mit Leichtigkeit feinste glasirte Thonwaaren gleichmäfsig und reinfarbig bis zu den höchsten Temperaturen in diesen Oefen brennen, auch ist der Betrieb hierdurch vereinfacht und gröfste Kohlenersparnifs erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die in Patent-Anspruch 3. des Patentes No. 37313 geschützte Einrichtung dahin abgeändert, dafs der Ueberführungskanal b1, versehen mit den Schlitzen x1 und x, und die durch die neuen Schächte g und g1 gebildete Ueberwölbung der Unterfeuerung U so construirt und angelegt sind, dafs durch die hierdurch bewerkstelligte Vergröfserung der Mischkammern m l und Herstellung der Kanäle g g1 mit Sammelkanal s und den Schlitzen ^ im Gewölbe sammt Abschlufsöffnung y den einzelnen Kammern nach Bedarf abwechselungsweise oder nach einander überschlagendes Feuer oder Sohlfeuer zugeführt werden kann und die alten Kanäle e, e1, g, h und h1 durch angeführte Construction, also namentlich durch die Kanäle x, x1, 0, g und g1, ersetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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