DE293284C - - Google Patents

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DE293284C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293284 KLASSE 80 c. GRUPPE
RUDOLF THIELE in HÖXTER a. d. Weser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Austrage- und Brechvorrichtung für Schachtöfen, in denen zusammensinterndes Brenngut, namentlich Zement, in ununterbrochenem Betriebe gebrannt wird. Bei solchen Schachtöfen ist der Druck auf den den Schacht abschließenden Rost ein außerordentlich großer.
Nach der Erfindung wird dieser Rost so ausgebildet, daß durch seine Bewegung das gebrannte Gut fortlaufend aus dem Ofen ausgetragen und zerkleinert wird.
Bei Feuerungen sind Roste aus einzelnen
gegeneinanderbewegten und gehobenen Stäben bekannt; diese würden aber bei dem großen auf ihnen ruhenden Gewicht für Schachtöfen nicht verwendbar sein.
Es sind ferner bei Gaserzeugern und Kalkschachtöfen rostartige Abziehschlitteri bekannt. Bei dem großen Scherwiderstand am Fuße des ao Klinkerstockes würden diese aber zur Abscherung des Klinkerstockes nicht ausreichen, und ferner würde die große, zur Bewegung erforderliche Kraft, die einseitig zur Geltung kommt, derart auf den Ofen wirken, daß dieser bald zerstört sein würde. .
Nach der Erfindung setzt sich der Scherrost nur aus zwei nebeneinanderliegenden, gitterartigen Teilen zusammen, die gemeinsam einen Planrost bilden, und die in der Ebene des Rostes gegenläufig bewegt werden, so daß die bewegenden Kräfte einander aufheben.
Um die Abscherung zu erleichtern, besitzt der Rost noch die Besonderheit, daß die Rostbalken, aus denen er sich zusammensetzt, in einem Winkel zur Mittelachse des Rostes verlaufen.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. I zeigt einen Längsschnitt durch den Schachtofen, während
Fig. 2 den zweiteiligen Rost im Grundriß darstellt. .
Der Schachtofen ist durch die Haube A gedeckt, welche Durchbrechungen C besitzt, durch die das Brenngut zusammen mit dem Brennstoff zugeführt wird. Die Feuergase gehen durch das Abzugsrohr B ab.
Der Schacht wird am Grunde abgeschlossen durch einen Rost, der aus den beiden Teilen G1 und G2 besteht. Sie sind getragen durch Rollen r und werden vermittels eines Getriebes k und der beiden um h schv/ingenden Doppelhebel m und η gegenläufig, und zwar in ihrer Ebene bewegt. Das Brenrigut wird bei der Bewegung durch die Rostbalken losgebrochen und fällt durch die Löcher des Rostes in den Trichter D. Um den· Luftdruck in diesem Trichter aufrechtzuerhalten, wird das Gut am Trichterschlunde vermittels der durch die Entleerungskappe F abgeschlossenen Schurre E abgeschleust.
Der Rost hat schräg verlaufende Durchlaß-Öffnungen 0, die durch entsprechend verlaufende Rostbalken gebildet sind, und die infolge dieser Schräge einen scherenartigen Angriff des Klinkerstockes bewirken.
/2. Auflage, ausgegeben am ig. Oktober

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Austrage- und Brechvorrichtung für ununterbrochen arbeitende Schachtofen für zusammensinterndes ßrenngut (Zement u. dgl.), gekennzeichnet durch einen wagerechten zweiteiligen Gitterscherrost, dessen beide Teile in der Ebene des Rostes gegenläufig bewegt werden.
  2. 2. Schachtofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rostbalken des Scherrostes in einem Winkel zur Mittelebene des Rostes angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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