DE25511C - Neuerungen an Regulirfüllöfen - Google Patents

Neuerungen an Regulirfüllöfen

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DE25511C
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DENDAT25511D
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a. E. G. rohleder, Inhaber der Firma albert rohleder in Pfeilhammer in S
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Neuerungen an Regulirfüilöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1883 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf eine Einrichtung, das Feuer im Ofen von aufsen sichtbar zu machen, ähnlich wie dies jetzt bei den sogenannten Amerikanischen Oefen der Fall ist. Dieser Regulirfüilöfen gestattet die Benutzung fetter, backender Steinkohlen, und wird durch eine mit Glas- oder Glimmerscheiben versehene Thür und den Stehrost ein Luftstrom geführt, um das Berufsen und Zerspringen der ersteren zu verhüten. In der Zeichnung ist ein solcher Ofen dargestellt.
Fig. ι ist die Vorderansicht,
Fig. 2 ein Längenschnitt,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht des Stehrostes.
Das Ofengehäuse C ist aus Gufseisen hergestellt, entweder in eckiger, wie gezeichnet, oder auch in cylindrischer Form. Der Feuerungsraum D ist in genügender Höhe mit Chamottesteinen a oder einem anderen passenden Material ausgesetzt, um das Durchbrennen der Wände zu verhindern. E ist die Feuerthür, welche vermittelst eines Bügels c luftdicht verschlossen werden kann. '
Der verticale oder Stehrost F schliefst den Feuerungsraum D auf der vorderen Seite ab und ist, wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, durch vier oder mehrere Haken d, welche in Knaggen/" fassen, befestigt.
Eine mit Scheiben aus durchsichtigem Glas oder Glimmer versehene Thür G befindet sich vor dem Stehrost F und schliefst diese Oeffnung luftdicht ab. Genannte Thür G kann aus Gufs- oder Schmiedeisen hergestellt sein und ein Gitterwerk bilden, in welches die Scheiben eingesetzt sind. Der Umschweif oder feste Rahmen dieser Thür ist mit einer in der Nuth m liegenden Packung aus Asbest, Schlackenwolle, Hanf, Kitt etc. versehen, so dafs dieselbe luftdicht verschlossen werden kann, indem man die Knebelschraube η anzieht.
Die Luftzuführung zum Feuerungs- oder Verbrennungsraum D erfolgt durch den Aschenfall J. Derselbe ist mit einer Thür ο versehen, welche luftdicht verschlossen werden kann und in ihrer Mitte ein Ventil L hat, das vermittelst Schrauben geöffnet oder geschlossen werden kann. Der Aschenkasten K befindet sich im Innern des Raumes J lose eingeschoben. An der Stelle zwischen dem Stehrost F und der Thür G befindet sich in der Abdeckungsplatte des Aschenfalles J ein Schlitz x, welcher der einströmenden Luft einen Weg bietet, aufser unter dem horizontalen Rost hindurch auch zwischen Thür G und Stehrost F zu passiren und so die durchsichtigen Platten oder Scheiben der ersteren gegen Berufsen zu schützen, indem der Rauch der brennenden Kohlen in den Feuerungsraum zurückgetrieben wird. Gleichzeitig kühlt dieser Luftstrom, welcher durch Schlitz x, Fig. 2, eintritt, die Stäbe des Stehrostes F derart, dafs ein Erhitzen oder Springen der in der Thür G befindlichen durchsichtigen Scheiben verhindert und auch die Stäbe selbst gegen Verbrennen gesichert werden sollen.
Die Feuergase gehen, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet, in den Schornstein, jedoch könnte man die Anordnung der Feuerzüge, auf
welche hier kein Werth gelegt wird, beliebig verändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Regulirfüllöfen beliebiger Querschnittsform, welche aus Gufs- oder Schmiedeisen, Kacheln ,oder combinirt aus beiden Materialien hergestellt sind, die Anwendung eines Stehrostes F, welcher leicht lösbar mit Haken d, Fig. 4, in Knaggen/ eingehakt ist, in Verbindung mit einer Thür G, welche durchsichtige Glas- oder Glimmerscheiben enthält und wobei ein Schlitz χ angeordnet ist, welcher einen durch den Aschenfall J kommenden Luftstrom passiren läfst, der, zwischen Thür G und Stehrost F befindlich, einerseits die durchsichtigen Scheiben gegen Berufsen und Zerspringen, andererseits die Stäbe des Rostes F gegen zu schnelle Zerstörung (Verbrennen) schützt, wesentlich zum Zweck, das Feuer in solchen Oefen sichtbar zu machen, selbst wenn fette, backende Steinkohlen gefeuert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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