DE277291C - - Google Patents
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- DE277291C DE277291C DENDAT277291D DE277291DA DE277291C DE 277291 C DE277291 C DE 277291C DE NDAT277291 D DENDAT277291 D DE NDAT277291D DE 277291D A DE277291D A DE 277291DA DE 277291 C DE277291 C DE 277291C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 277291 KLASSE 31 a. GRUPPE
WILHELM BUESS in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flammschmelzofen, dessen Beheizung mittels eines
einer Düse entströmenden Flammenstrahles erfolgt, die mit öl- oder Gasfeuerung gespeist
wird. Es werden mehrere solcher Düsen für die Beheizung angewendet, und der Flammofen
dient zum Schmelzen von Eisen, Kupfer und sonstigen Metallen.
Es sind öfen dieser Art bekannt, die mit
ίο einem mittleren Einfüllschacht und von diesem
abzweigenden winkelförmigen Schmelzschächten Versehen sind, die zu einem gemeinsamen
Sammelherd für das geschmolzene Metall führen. Von diesen Öfen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen
dadurch, daß die Düsen für die Gas- oder ölfeuerung am Scheitelpunkt der winkelförmigen
Schmelzschächte angebracht sind, so daß die winkelförmigen Schächte nach beiden Richtungen
hin von den Flammen bestrichen werden können.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1
einen senkrechten Schnitt in der Ebene der Schmelzgutschächte und Fig. 2 einen senkrechten
Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1. α ist die Beschickungsöffnung, über welcher
ein abnehmbarer Schornstein sitzt; b1, δ2 sind
die schräg nach beiden Seiten hin abfallenden Schmelzgutschächte, deren Rutschsohlen durch
einen beiderseitig abfallenden Hohlkörper c gebildet werden. Am unteren Ende der Schächte
wird von diesem Hohlkörper c je eine Feuerbrücke c1, c2 gebildet, die gegenüber den Öffnungen
d1, d* liegt und von dem den Düsen
e1, e2 entströmenden Flammenstrahl getroffen
wird. Hier befindet sich die eigentliche Schmelzzone. Für das Abführen des geschmolzenen
Metalles dienen die Kanäle f1, f2,
die nach der Mitte hin abfallen und in den Herd g münden. Dieser Herd ist an den
eigentlichen Ofen besonders angesetzt und in an sich bekannter Weise wegfahrbar eingerichtet.
Er wird besonders beheizt mittels der Düse h (Fig. 2), die im oberen Teile des
Herdes gegenüber einer Öffnung i angebracht ist. Im Bereich des dieser Düse entsrömenden
Flammenstrahles sind keilförmige Prallflächen k angeordnet.
Der Ofen wird von beiderseitigen Säulen getragen und wenn nötig noch durch besondere
Eisengerüste in seinem oberen Teil unterstützt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Schmelzgut wird zunächst nach Abnähme des über der Beschickungsöffnung a
befindlichen Schornsteins in die Schrägschächte b1, bz oder in einen von ihnen eingefüllt.
Man kann die Schächte mit einem und demselben Schmelzgut oder auch mit verschiedenartigem
beschicken. Damit die unmittelbar unterhalb der Beschickungsöffnung α befindliche
Kuppe c1 des in der Mitte befindlichen Hohlkörpers c nicht zerstört wird, ist diese
Kuppe mit Metallpanzerung versehen sowie auch, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, auswech-
seibar eingerichtet. Ist die Beschickung beendet, so wird der Schornstein aufgesetzt und
zunächst der untergefahrene und abgedichtete Herd g durch Inbetriebsetzung der Düse h
beheizt. Die Stichflamme wärmt den Herd ' vor, und die Abgase verteilen sich auf die
Schmelzgut-Ablaufkanäle f1, f2, sowie auf die
Schächte bl, δ2, so daß der ganze Ofen hinreichend
vorgewärmt wird. Alsdann setzt
ίο man die Düsen e1, e2 in Betrieb, wonach die
Schmelzung beginnt. Durch Regelung der Herddüse h kann man den Herdinhalt auch
nach beendetem Schmelzen wärm erhalten. Die auswechselbaren, keilförmigen Ansätze k
an der Herddecke bewirken eine Verteilung des Flammenstrahles nach unten hin.
Alle Teile des Ofens sind leicht zugänglich, und es ist für leichte Auswechselbarkeit Sorge
getragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schmelzofen mit winkelförmigen, zu einem gemeinsamen Sammelherd führenden Schmelzschächten und gemeinsamem Beschickungsschacht, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Düsen der Öl- oder Gasfeuerung an den Scheitelpunkten der winkelförmigen Schächte angebracht und letztere an ihrer Innenwandung zu Feuerbrücken ausgebildet sind, so daß die winkelförmigen Schächte nach beiden Richtungen hin beheizt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277291C true DE277291C (de) |
Family
ID=533401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277291D Active DE277291C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277291C (de) |
-
0
- DE DENDAT277291D patent/DE277291C/de active Active
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