DE55268C - Vorrichtung zum Erleichtern des Lenkens von Fahrrädern - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Lenkens von Fahrrädern

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DE55268C
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Germany
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wheels
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facilitating
bicycle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55268D
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English (en)
Original Assignee
J. L. F. SCHULZE in Seyda, Bezirk Halle a. S
Publication of DE55268C publication Critical patent/DE55268C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K5/00Cycles with handlebars, equipped with three or more main road wheels
    • B62K5/02Tricycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradeihrichtung, bei welcher durch Verschiebung von in Eingriff mit einander kommenden Zahnrädern'verschieden grofse Geschwindigkeiten erreicht werden können, und bei welcher das Vorderrad gleichzeitig mit den beiden Hinterrädern gedreht wird, um ein rasches Lenken des Fahrrades zu erzielen.
Es ist auf der Zeichnung:
Fig. ι der Längsschnitt durch das Fahrrad,
Fig. 2 die Hinteransicht desselben, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 der Grundrifs desselben,
Fig. 4 die Lenkvorrichtung der Räder im Gruhdrifs,
Fig. 5 und 6 die Seiten- und Vorderansicht der Verbindung des Kurbelmechanismus mit der Tretvorrichtung.
Die Fortbewegung des Fahrrades erfolgt durch Drehen an den Kurbeln A mit den Händen und Treten auf Trittplatte B mit den Füfsen; die Verbindung der Handkurbeln A mit den Tritten B ist durch die Stangen C hergestellt.
Auf der Achse D der Handkurbeln A sitzen vier verschieden grofse Zahnräder verschiebbar und durch Schrauben feststellbar, von welchen eines in Eingriff mit einem der vier, auf der Achse E befestigten, entsprechend grofsen Zahnräder gebracht wird, um mit dem in der Mitte der Achse E angebrachten Kettenrad F und der Kette ohne Ende G, welche um das auf der Achse H befestigte Kettenrad J gelegt ist, die auf der Achse H sitzenden Kegelräder K zu drehen, -welche im Eingriff mit den zugleich Kettenräder bildenden Kegelrädern L stehen, deren Ketten M um die zugleich Kettenräder bildenden Kegelräder N gelegt sind, die im Eingriff mit den an den Hinterrädern O befestigten Kegelrädern P stehen und damit das Fahrrad fortbewegen.
Die waagrechte Welle P1 ist mit den Rädern O und dem Kegelrad P fest verbunden und in dem um die senkrechten Körnerspitzen Q und Q1 sich drehenden Bügel R gelagert, welcher mit einem Arm R1 versehen ist, an dem die Stange S angreift, die vorn mit dem an der senkrechten Gabelstange T befestigten Querhebel T1 gelenkig verbunden ist. In der Gabelstange T dreht sich unten das vordere Lenkrad und oben trägt dieselbe einen Hebel U mit einem Handgriff und daran angebrachter Klinke Z71, . welche in die Verzahnung des Segments V einschnappen kann.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, werden durch Drehen des Hebels U die Gabelstange T, die Querstange T1 und mit den Stangen S die Bügel R gedreht, so dafs sich jedes der Räder tangential zu je einem Kreisbogen einstellt, welcher mit den anderen einem gemeinschaftlichen Mittelpunkt angehört, also mit ihnen concentrisch ist.
Durch solche gleichzeitige Verdrehung aller Räder wird erzielt, dafs beim Fahren innerhalb einer Curve jedes Rad stets tangential zu der von ihm zu durchlaufenden Curve in jedem Zeittheil der Fortbewegueg gerichtet ist, und dafs somit die Curvenbahn von jedem Rade genau durchfahren wird. Die Hinterräder
dieses Fahrrades haben also nicht mehr das Bestreben, beim Anfang einer Curvenfahrt in geradliniger Richtung fortzulaufen und somit die Fährt in die Curve hinein zu erschweren.
In das Fahrrad ist ein Kasten W eingebaut, der vorn von der Gabelstange T und hinten von den um die Körnerspitzen Q Q 1 desselben sich drehenden Bügeln R mittelst der Räder getragen wird.
Die ßewegungsm echanismen sind an einem im Innern des Kastens W angebrachten Rahmenwerk befestigt, auf welchem der gepolsterte .Sitz X sich befindet, und von welchem aus man drehen und lenken kann.
Durch Herumsetzen der Kurbel A auf dem Bolzen Y, Fig. 5 und 6, kann man den Hub derselben beliebig verändern, und durch Ineingriffbringen der auf den Achsen D und E sitzenden verschieden grofsen Räder kann die Geschwindigkeit des Fahrrades verändert werden.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Erleichtern desLenkens von Fahrräder^ gekennzeichnet durch die Anordnung der zwischen den Körnerspitzen Q. Q1 sich drehenden, in den Rädern O gelagerten Bügel R mit Armen R1, an welche die mit der Querstange T1 gelenkig verbundenen Stangen S angreifen, um durch Drehen der die Querstange T1 tragenden Gabelstange T mit dem auf ihr befestigtem Einstellhebel U die Räder gleichzeitig in parallele Curvenbahnen zu lenken. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55268D Vorrichtung zum Erleichtern des Lenkens von Fahrrädern Expired - Lifetime DE55268C (de)

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