DE551198C - Ablegevorrichtung fuer die ausgehobenen Rueben an Ruebenerntemaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer die ausgehobenen Rueben an Ruebenerntemaschinen

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DE551198C
DE551198C DE1930551198D DE551198DD DE551198C DE 551198 C DE551198 C DE 551198C DE 1930551198 D DE1930551198 D DE 1930551198D DE 551198D D DE551198D D DE 551198DD DE 551198 C DE551198 C DE 551198C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/02Machines with rigid tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/12Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis
    • A01D19/14Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis with one screening wheel

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Ablegevorrichtung für Rübenerntemaschinen, welche die Rüben selbsttätig in gleichen Abständen in Haufen absetzt, die genügend weit voneinander entfernt sind, um die Durchfahrt von Fahrzeugen, auf welche die Rüben aufgeladen werden, zwischen den Haufen zu ermöglichen. Bei einer mit der erfindungsgemäßen Ablegevorrichtung ausgestatteten Rübenerntemaschine gelangen die geköpften, von den Blättern befreiten und aus der Erde gehobenen Rüben in einen am hinteren Teil der Maschine angeordneten, unten offenen Kasten. Dieser ist aus zwei am Gestell angelenkten Seitenwänden und einer hinteren Wand gebildet. Die hintere Wand besteht aus einem in einer senkrechten Ebene schwenkbaren Rechen, der durch Vermittlung eines Hebels unter der Wirkung einer in gewissen Abständen selbsttätig hervorgerufenen Anhebebewegung steht, die von einem der Fahrräder derart abgeleitet ist, daß die sich in dem Kasten sammelnden Rüben in Haufen abgesetzt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht der Maschine dar;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht und
Fig. 3 ein Grundriß der hinteren Hälfte der Maschine;
Fig. 4 ist eine Hinteransicht der Steuerorgane für die Ablegevorrichtung.
Die Maschine besteht aus einem durch zwei Längsbalken 2 und 3 gebildeten Gestell. Die Balken sind im rückwärtigen Teil durch ein Winkelstück 4 zusammengefügt. Der Balken 2 ist vorn so abgebogen, daß er mit dem Balken 3 zusammenläuft und eine Lagerstelle für das das vordere Laufrad 49 tragende, gabelartige Joch 8 bildet.
Am vorderen Ende ist vor einem an die Längsbalken 2,3 des Gestells durch den Zapfen 111 angelenkten Rahmen 110 ein in der Höhe einstellbarer Träger 112 gelagert, der das Abköpfmesser 26 aufnimmt. Dieser Rahmen trägt außerdem noch vor derVorderseite des Trägers 112 einen Arm 113, auf welchem entsprechend geneigte Taster 114 befestigt sind, die sich auf den Rübenköpfen abstützen, um die Schneidhöhe zu regeln. Das Messer und die Taster können vom Boden abgehoben und in die Marschlage gebracht werden.. Am hinteren Teil des Messers 26 ist eine rostartige Aufnahme- und Verteilervorrichtung 121 angeordnet, die quer durchgriffen wird von den zackenartigen Ansätzen 65 einer Trommel 57. Das von der
Trommel mitgenommene Blattwerk gelangt alsdann auf eine voll ausgebildete Aufnahmevorrichtung 122, die es außerhalb des Fahrbereiches der Maschine auswirft. Die Gestellbalken der Maschine sind auf einer gekröpften und mit zwei Laufrädern versehenen Achse 64 gelagert. An den Enden dieser Achse greifen in zwei auf dieser aufgekeilten Armen 82 zwei Stangen 80 an, die to vorn an der Maschine durch eine Welle mit einem Betätigungshebel 85 in Verbindung stehen, welcher das Heben und Senken des hinteren Maschinenteiles gestattet, wobei dieser in mehreren Zwischenlagen eingestellt werden kann.
Der Hauptbalken trägt hinter der Köpfvorrichtung zwei Aushebeschare 32 mit Führungsstäben 11, auf denen die Rüben nach hinten aufwärts wandern. Dieselben werden von einer Auswerfvorrichtung ergriffen, die durch ein Zinkrad 40 gebildet ist, dessen Zinken 41 gekrümmt und nachgiebig angeordnet sind. Die Vorrichtung wird von der das Zackenrad 37 tragenden Welle 97 aus unter Vermittlung von Kegelrädern 3.8 und 39 angetrieben.
Das Zinkenrad40 befördert dieRüben längs einer gekrümmten Leitfläche 128 nach hinten in einen Sammel- oder Aufnahmekasten 89.
.Nach Verlassen der Aushebevorrichtung gehen dieRüben zunächst oberhalb der Spitze eines Zustreichblechs 127 vorüber, das das Erdreich wieder in die durch das Ausheben gebildete Furche einfügt. Auf der anderen Seite der Maschine ist außerdem ein Streichblech 129 angebracht, das in gleicher Weise die Erde in die entstandenen Furchen streicht, so daß der Acker eingeebnet wird.
Der Kasten 89 hat keinen Boden und schleift auf dem Acker. Er besteht aus Seitenwänden 125, die auf Gelenkarmen 126 derart angeordnet sind, daß sie, den Unebenheiten des Bodens folgend, sich heben oder senken können. Der Kasten ist hinten durch einen senkrechten Rechen 91 abgeschlossen, der auf einem Arm 92, 93 befestigt ist. Das Ende 92 dieses Armes sitzt an einem Schwinghebel 94, der um eine waagerechte Querachse des Maschinengestells drehbar gelagert ist. An dem
go vorderen Arm 94* des Schwinghebels 94 ist eine Steuerstange 95 angelenkt, die waagerechte Lageänderungen zuläßt, jedoch mit dem Arm des Schwinghebels 94 für dessen Drehungen in der senkrechten Ebene verbunden ist. Die Steuerstange 95 greift andererseits in die Gewindegänge einer Schnecke 96 ein, die auf die Welle 97 des Zackenrades aufgekeilt ist, welch letzteres angetrieben wird, wenn es in Berührung mit dem Erdboden tritt.
Die Schnecke 96 ruft bei ihrer Drehung eine Winkeldrehung der Steuerstange 95 in waagerechter Ebene hervor, die oberhalb einer Führung 100 in Richtung nach dem Antriebskegelrad 38 erfolgt (rechts in Fig. 4). Die Steuerstange kann, um einen Verschleiß zu vermeiden, vorn mit einer Rolle 123 für die Führung 100 versehen sein. Außerdem trägt die Steuerstange eine weitere Rolle 124, die mit einer mit dem Kegelrad 39 verbundenen Nockenscheibe 102 zusammenwirkt. Eine auf dem Arm 94s des Schwinghebels 94 befestigte Feder 103 drückt die Steuerstange 95 in ihre Ausgangslage zurück (nach links in Fig. 4). Die Wirkungsweise der Ablegevorrichtung ist folgende:
Wenn die gekröpfte Achse 64 gesenkt wird, so kommt die Maschine in die Marschstellung, und keiner der verschiedenen Antriebsteile wird durch die Vorwärtsbewegung in Drehung versetzt. Wenn dagegen durch Betätigung des Handhebels 85 die gekröpfte Achse angehoben wird, so treten der hintere Teil der Maschine und vornehmlich das Zackenrad 37 in Berührung mit dem Erdboden, wobei dieses die ihm jetzt bei Vorwärtsbewegung der Maschine erteilte Bewegung aufnimmt und die Welle 97, auf die es aufgekeilt ist, antreibt.
Diese Welle setzt die Schnecke 96 und unter Vermittlung des Zahnrades 99 das go Zinkenrad 40 in Drehung, das die Rüben in dem Umfang, in dem sie ausgezogen werden, in den Kasten 89 abwirft, der über dem Boden schleift und hierbei an den Rüben hängende Erde entfernt. Die Rüben sammein sich in dem Kasten 89, in welchem sie so lange durch den Rechen 91 zurückgehalten werden, bis die Nockenscheibe 102 mit der Rolle 124 der Steuerstange 95 in Berührung tritt, diese mit der Schnecke 96 außer Eingriff bringt und sie unter der Führung 100 vorbeigehen läßt, wobei der Schwinghebel 94 mit ausschwingt und der Rechen 91 angehoben wird. Die in dem Kasten 89 enthaltenen Rüben werden dadurch von der Maschine in einem Haufen abgesetzt, während die bei 95« drehbare Steuerstange unter der Wirkung der Feder 103 unter der Führung 100 hindurchgleitet und ihre Lage am Anfang der Schnecke (links in Fig. 4) wieder einnimmt. n0 Der Rechen 91 fällt unter dem Einfluß seines Eigengewichtes wieder zurück, und es beginnt ein neues Arbeitsspiel, dessen Zeitdauer in entsprechendem Verhältnis zum Maße der Vorwärtsbewegung der Maschine steht.
Diese Einrichtung zum Einsammeln der ausgehobenen Rüben in Haufen erleichtert das · Auflesen und ermöglicht den Durchgang der zum Abtransport der geernteten Rübenhaufen dienenden Fahrzeuge.
Wenn man beispielsweise bei Regenwetter sich eines Rechens nicht bedienen kann, so

Claims (3)

  1. wird dieser abgenommen und hierfür ein einfacher Teil 130 verwendet, der die Rüben in einer Reihe ablegt, ohne daß sie mit dem Blattwerk sich vermengen könnten.
    Auf dem den Rechen tragenden Hebel 93 kann ein Gegengewicht 124 verschiebbar angeordnet sein, das beliebig das Maß der Abstützung des Rechens auf dem Acker zu regeln gestattet.
    Paten
    rüche:
    i. Ablegevorrichtung für Rübenerntemaschinen mit an eine Köpfvorrichtung anschließender Blätterräumvorrichtung und einer Rübenaushebevorrichtung, an welche sich ein die Rüben längs einer Leitfläche abführendes Zinkenrad anschließt, gekennzeichnet durch einen die Rüben von dem Zinkenrad (41) aufnehmenden, hinten an der Maschine angebrachten, unten offenen und auf dem Boden schleifenden Kasten (89), dessen hintere Querwand (91) in einer senkrechten Ebene schwenkbar ist und in bestimmten Zeitabständen zum Absetzen des Kasteninhaltes angehoben wird.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Querwand (91) des Kastens (89) an einem um eine waagerechte Achse schwenkbaren Arm (93) befestigt ist, der einen gelenkig angeordneten, mit diesem Arm auf lotrechte Bewegungen verbundenen, jedoch in waagerechter Ebene verschiebbaren Steuerhebel (95) trägt, der in die Schraubengänge einer auf der Welle (97) des Triebrades (37) aufgekeilten Schnecke (96) eingreift und von ihr verschoben wird, bis er in den Bereich einer auf der Welle (97) sitzenden Nockenscheibe (102) gelangt, die ihn von der Schnecke (96) abhebt und damit den Arm (93) samt Kastenhinterwand (91) anhebt, worauf dann der Hebel (95), unter dem Einfluß der Feder (103) einer Führung (100) folgend, in seine Ausgangslage zurückkehrt, ohne mit der Schnecke (96) in Eingriff zu kommen.
  3. 3. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (125) des Kastens (89) an um waagerechte Achsen schwingbaren Armen (126) derart befestigt sind, daß sie den Unebenheiten des Bodens folgen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930551198D 1929-01-29 1930-01-24 Ablegevorrichtung fuer die ausgehobenen Rueben an Ruebenerntemaschinen Expired DE551198C (de)

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DE1930551198D Expired DE551198C (de) 1929-01-29 1930-01-24 Ablegevorrichtung fuer die ausgehobenen Rueben an Ruebenerntemaschinen

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DE (1) DE551198C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906524C (de) * 1954-01-28 Wilhelm Juergens Ruebenerntegeraet
DE1215987B (de) * 1954-12-24 1966-05-05 Stoll Walter Rodevorrichtung an Ruebenerntemaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906524C (de) * 1954-01-28 Wilhelm Juergens Ruebenerntegeraet
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