DE547730C - Achssenkeinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Achssenkeinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE547730C
DE547730C DE1930547730D DE547730DD DE547730C DE 547730 C DE547730 C DE 547730C DE 1930547730 D DE1930547730 D DE 1930547730D DE 547730D D DE547730D D DE 547730DD DE 547730 C DE547730 C DE 547730C
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DE
Germany
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track
axle
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lowering
railway vehicles
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DE1930547730D
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Deutschland Maschf GmbH
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Deutschland Maschf GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
4. APRIL 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 547730 KLASSE 20 h GRUPPE
Maschinenfabrik Deutschland G. m. b. H. in Dortmund Achssenkeinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen zum Absenken der Achsen und Drehgestelle von Eisenbahnfahrzeugen. Mit den üblichen Achssenkeinrichtungen lassen sich die Radsätze nur einzeln absenken. Die Untersuchung und Ausbesserung der Drehgestelle gestaltet sich wegen ihrer gedrängten Bauart und wegen der beschränkten Raumverhältnisse in den Arbeitsgruben sehr schwierig.
ίο Einzelne Arbeiten an den Drehgestellen lassen sich ohne zeitraubendes und kostspieliges Hochnehmen der Fahrzeuge überhaupt nicht ausführen. Durch die Erfindung wird es ermöglicht, mit der üblichen Achssenkeinrichtung auch die Drehgestelle in ihrer Gesamtheit oder zwei benachbarte Lokomotivradsätze gleichzeitig abzusenken. Ein Hochnehmen der Fahrzeuge ist somit in den weitaus meisten Fällen nicht mehr erforderlich,
ao wodurch viel Zeit und Kosten erspart werden. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Achssenkgrube nur an den Gleisüberführungen erweiternde Einschnitte hat, die durch entsprechend der Gleisrichtung ausfahrbare
as Querträger überbrückbar sind. Die Krone der Senkeinrichtung ist dabei mit einrückbaren Klauen zur Verriegelung der das Drehgestell beim Absenken tragenden Gleisbrücken versehen, und Gleisbrückenerweiterungen sind um einen an den Anschlußschienenenden liegenden Drehpunkt ausschwenkbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die übliche Achssenkeinrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Achssenkeinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 3 den- Grundriß zu Fig. 2,
Fig. 4 und 5 eine Ansicht und den Grundriß des fahrbaren Querträgers und
Fig. 6 eine Ansicht der Gleisbrückenklauen.
Nach Fig. 1 wird die übliche Achssenkgrube ι auf ganzer Breite von den Gleisbrücken 2 überbrückt, die mit ihren Enden auf den festen Auflagern 3 liegen. Unter den Gleisbrücken ist die Achssenke 4 auf den Schienen 5 fahrbar. Um den Radsatz mit seinen über Spur vorstehenden Teilen zwisehen beiden Gleisbrücken 2 senken zu können, sind die Gleisbrücken 2 auf den Laufrädern 6 parallel zu den Schienen 5 ausfahrbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 2 bis 6 ist die vorbeschriebene bekannte Einrichtung fast ohne Änderung übernommen. Die Achssenkgrube ι erhält aber an den Gleisüberführungen Einschnitte 7, die den Grubenquerschnitt erweitern. Die Auflager 3 sind dadurch beseitigt und durch die Querträger 8 ersetzt, die mittels der Rollenpaare 9 auf parallel zum Zufahrgleis liegenden Auflagern 10 fahrbar sind, so daß sie einerseits als Auflager für die auf den Laufrollen 6 quer zur Gleis-
richtung fahrbaren Gleisbrücken 2 dienen und andererseits aus dem Bereich der Einschnitte 7 zu den Anschlußschienenenden 11 hin ausgefahren werden können (Fig. 4, gestrichelt"). Die Zwischenräume zwischen den Anschlußschienenenden 11 und den Gleisbrücken 2 werden von den Gleisbrückenerweiterungen 12 überbrückt, die um senkrechte Bolzen 14 seitlich ausschwenkbar und in eingerückter Lage auf den Querträgern 8 abgestützt sind (Fig. 3). Die Einrichtung ist somit in gleicher Weise wie die in Fig. 1 dargestellte übliche Achssenkeinrichtung zum Absenken einzelner Radsätze 13 zu gebrauchen. Bei
1S dem Absenken wird der Radsatz 13 in bekannter Weise von den an der Achssenkkrone angebrachten besonderen Radkranzklauen getragen, die nicht dargestellt sind. Bei der Absenkung ganzer Drehgestelle 15, deren Länge die übliche Länge der Gleisbrücken 2 übersteigt, werden die Gleisbrückenerweiterungen 12 seitlich ausgeschwenkt und die Gleisbrücken 2 mit dem daraufstehenden Drehgestell 15 durch Klauen 16 etwas angehoben, die an der Krone 17 der Achssenke 4 um den Bolzen 18 schwenkbar und mittels des Bolzens 19 feststellbar sind. Nunmehr sind die Querträger 8 frei und werden zu den Anschlußschienenenden n ausgefahren, worauf die Gleisbrücken 2 mit dem Drehgestell 15 abgesenkt werden können. Die Einrichtung läßt sich ohne große Umänderungen auch bei vorhandenen, nur zum Absenken von Radsätzen geeignete Anlagen nachträglich anbringen und ist besonders für Betriebswerke von großem Vorteil, weil diese in die Lage versetzt werden, eine gründliche Untersuchung und Instandsetzung der für den ruhigen Lauf der Eisenbahnfahrzeuge wichtigen Drehgestelle planmäßig durchzuführen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Achssenkeinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer für das Absenken *5 einzelner Achsen bemessenen Achssenkgrube, dadurch gekennzeichnet, daß die Achssenkgrube (1) nur an den Gleisüberführungen erweiternde Einschnitte (7) hat, die durch entsprechend der Gleis- S" richtung ausfahrbare Querträger (8) überbrückbar sind, so daß das Absenken ganzei Drehgestelle ermöglicht wird.
2. Achssenkeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Krone (17) der Senkeinrichtung mit einrückbaren Klauen (16) zur Verriegelung der Gleisbrücken (2) versehen ist, um Drehgestelle auf den Gleisbrücken (2) absenken zu können.
3. Achssenkeinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Gleisbrückenerweiterungen (12) um einen an den Anschlußschieneneßden (11) liegenden Drehpunkt (14) ausschwenkbar 6S sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930547730D 1930-08-03 1930-08-03 Achssenkeinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE547730C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824575A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-25 Delu Luftkissen Anlage mit mindestens einem aus zwei parallelen schienen bestehenden gleis zum radsatz- bzw. fahrgestellwechsel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824575A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-25 Delu Luftkissen Anlage mit mindestens einem aus zwei parallelen schienen bestehenden gleis zum radsatz- bzw. fahrgestellwechsel

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