DE542373C - Vorrichtung zur fortlaufenden Pruefung von Garn o. dgl. auf Festigkeit - Google Patents
Vorrichtung zur fortlaufenden Pruefung von Garn o. dgl. auf FestigkeitInfo
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Description
- Vorrichtung zur fortlaufenden Prüfung von Garn o. dgl. auf Festigkeit Es sind Vorrichtungen zur fortlaufenden Prüfung von Garn o. dgl. auf Festigkeit unter konstanter Spannung und unter konstanter Zuführungsgeschwindigkeit, die das mit einem Reißgewicht belastete Garn auf eine größere Länge über Rollen führen, bekannt. Bei diesen Garnprüfvorrichtungen ist die eine der Rollen, die den aufgelegten, durch Druckwalzen angepr eßten und in einer zwischen den Rollen herabhängenden Schleife mit einem Reißgewicht belasteten Faden durchziehen, zwecks Ausgleich der schwankenden Drehung verschiebbar gelagert und mit .einer konischen Umfangsfläche ausgestattet, gegen die der Faden durch eine Druckwalze gepreßt wird. Die beiden Rollen können auch zu einer auf einer gemeinsamen Achse verschiebbar gelagerten Walze vereinigt sein. Das Verschieben der mit der konischen Umfangsfläche verbundenen Rolle erfolgt durch Drehen eines an der Drehachse dieser Rolle angreifenden Rades von Hand.
- Um die Verschiebung der mit der konischen Umfangsfläche verbundenen Rolle selbsttätig herbeiführen zu können, ist die Drehachse dieser Rolle gemäß der Erfindung mit einem Antrieb verbunden, der von der sich aus ihrer Mittellage entfernenden, an sich bekannten Belastungsrolle eingerückt und bei der Rückkehr zur Mittellage wieder ausgerückt wird.
- Zur Erreichung dieses Zweckes kann der die Führung der Belastungsrolle bewirkende Schwinghebel, z. B. beim Niedergang, auf einen elektrischen Kontakt treffen, durch den der Stromkreis eines die Drehachse der mit der konischen Umfangsfläche verbundenen Rolle antreibenden Elektromotors geschlossen wird. Bei der Rückkehr zur Mittellage wird dieser Kontakt wieder geöffnet, so daß der Elektromotor zum Stillstand kommt, während beim Heben des Schwinghebels über die Mittellage hinaus durch diesen ein anderer Kontakt betätigt wird, durch den der Elektromotor in einer der ersten Drehrichtung entgegengesetzten Umlaufrichtung umgesteuert wird.
- Man kann durch das Heben und Senken der Belastungsrolle auch -einen Antrieb einrücken, der mittels einer Eintourenkupplung o. dgl, auf die Drehachse der mit der konischen Umfangsfläche verbundenen Rolle einwirkt, der also durch die- Belastungsrolle nicht wieder auszurücken ist.
- In den Abbildungen ist eine solche Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Die in eine Schleife des zu prüfenden Garnes i (Abb. i) eingehängte Belastungsrolle z der Garnprüfvorrichtung ist an einem zweiarmigen, mit einem Gewicht q. belasteten Hebel 3 drehbar, dessen Enden vorstehende Stifte 5 tragen. Diese Stifte 5 wirken mit Schrägflächen 6 zusammen, die übereinanderliegend an den herabhängenden Schenkeln 7 zweier T-förmiger, drehbarer Hebel 8 angeordnet sind. Bewegt sich ein Stift 5 abwärts gegen die eine der Schrägflächen 6, so wird der sie tragende T-förmige Hebel 8 in einer Richtung verschwenkt. Diese Verschwenkung dauert nur so lange, wie der Stift 5 auf die Schrägfläche 6 wirkt. Nach Aufhören der Wirkung kehrt der T-förmige Hebel 8 in seine Ruhelage zurück. Die waagerechten Schenkel der Hebel 8 tragen Kontaktbrücken 9, die beim Ausschwingen der T-förmigen Hebel 8 in Quecksilberkontakte i o, i i eintauchen und dadurch Stromkreise schließen können, in denen Elektromagnete 12 und 13 (Abb. 2) eingeschaltet sind. Der Anker 14 des Elektromagneten 12 steht mit einem Winkelhebel 15 in Bewegungszusammenhang, der *den Drehkeil 16 (Abb.3 und 4) einer Eintourenkupplung aufhalten kann. Diese Kupplung, die zwischen einer von dem Elektromotor 36 aus mittels eines Schnurtriebes 18 angetriebenen und eine Schnurscheibe 37 tragenden Welle 19 und einer zu einem Wendegetriebe führenden Welle 22 angeordnet ist, besteht aus einem auf der Welle i9 aufgekeilten Rade 38 mit innenliegenden Mitnehmernasen 381 und einer auf der Welle 22 befestigten Scheibe 17, in der ein Drehkeil 16 drehbar gelagert ist. Die Welle 22 trägt außerdem zwei Zahnräder 2o und 21.
- Beim Niedergang des die Rolle 2 tragenden Belastungshebels auf der das Gewicht 4 tragenden Seite drückt der dort befindliche Stift 5 unter Vermittlung einer Schrägfläche 6 den Hebel 8 so zur Seite, daß seine Brücke 9 die Kontakte i o schließt und der dadurch geschIossene Strom mittels des Elektromagneten 12 die DrehkeilkuppIung einrückt. Infolgedessen wird die Welle 22 und mit ihr die Zahnräder 2o, 21 in einer Richtung gedreht. Das Zahnrad 2o überträgt seine Bewegung auf ein lose auf einer Welle 23 umlaufendes, Zahnrad 24, und das Zahnrad 21 treibt mittels eines Zwischenrades 25 ein ebenfalls lose auf der Welle 23 sitzendes Rad 26 in einer dem Rade 24 entgegengesetzten Richtung an. Die Zahnräder 24 und 26 sind an ihren einander zugekehrten Seiten mit Kupplungszähnen 27 bzw. 28 versehen, in die eine auf der Welle 23 verschiebbar, aber undrehbar befestigte Kupplungshülse 29 wahlweise eingerückt werden kann. Diese Kupplungshülse steht durch ein Gestänge 3o einerseits mit einer am Maschinengestell befestigten Zugfeder 31 und andererseits mit dem von den Kontakten i i beeinflußten Magneten 13 in Verbindung. Die Zugfeder 31 bewirkt eine Kupplung der Hülse 29 mit den Kupplungszähnen 28 des Rades 26, wenn der Magnet 13 stromlos ist. Dadurch wird bei eingerückter Drehkeilkupplung die Welle 23 angetrieben, die ihre Bewegung durch einen Schnurtrieb 32 auf die Drehachse 33 einer mit einer konischen Umfangsfläche ausgestatteten Rolle 34 in einer solchen Richtung überträgt, daß diese konische Rolle 34 verschoben und dadurch die Garnschleife gekürzt und die am Belastungshebel 3 drehbare Rolle 2 gehoben wird.
- Wird dagegen der Belastungshebel 3 auf der das Gewicht 4. tragenden Seite angehoben, so bewirkt das Schließen der Kontakte i i außer der, Einrückung der Eintourenkupplung auch noch die Betätigung des Elektromagneten 13, wodurch die Kupplungshülse 29 der Welle 23, entgegen der Wirkung der Zugfeder 31, mit den Kupplungszähnen 27 des Zahnrades 24 in Eingriff gebracht und die Drehachse 33 der konischen Rolle 34 in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben wird, so daß die Garnschleife länger wird und der Belastungshebel 3 sich senken kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur fortlaufenden Prüfung von Garn o. dgI. auf Festigkeit unter konstanter Spannung und konstanter Zuführungsgeschwindigkeit mit einer verschiebbar gelagerten und mit einer konischen Umfangsfläche ausgestatteten Rolle, die zusammen mit einer anderen mit ihr in Bewegungszusammenhang stehenden oder mit ihr verbundenen Rolle den aufgelegten, durch Druckwalzen angepreßten und in einer zwischen den Rollen herabhängenden Schleife mit einem Reißgewicht belasteten Faden durchziehen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verschiebung der mit einer konischen Umfangsfläche versehenen Rolle (34) die diese Rolle tragende und als Schraubenspindel ausgebildete Drehachse mit einem Antrieb verbunden ist, der von der durch das Reißgewicht (4) belasteten und sich aus ihrer Mittellage entfernten, an sich bekannten Rolle (2) eingerückt und bei der Rückkehr zur Mittellage wieder ausgerückt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der als Schraubenspindel ausgebildeten Drehachse der mit der konischen Umfangsfläche versehenen Rolle (34) eine Eintourenkupplung o. dgl. und anschließend ein Wendegetriebe (Kupplungshülse 29) o. dgl. eingeschaltet sind, von denen die Eintourenkupplung beim Heben und Senken der Belastungsrolle (2) eingerückt und der Umsteuerteil des Wendegetriebes (Kupplungshülse 29) betätigt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit elektrischer übertragung der Bewegung von der Belastungsrolle auf die Eintourenkupplung und das -%ÄTendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Belastungsrolle (z) zu schließende Kontakt aus einem drehbaren und eine Kontaktbrücke (9) tragenden Hebel (8) besteht, an dem eine Schrägfläche oder mehrere nacheinander zur Wirkung kommende Schrägflächen (6) angeordnet sind, die mit einem Stift (5) zusammenwirken, der in zweckmäßiger Weise mit der Führung der Belastungsrolle (z) verbunden ist.
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- 1930-06-11 DE DE1930542373D patent/DE542373C/de not_active Expired
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