DE360943C - Greifer mit einem zwischen den Greiferarmen heb- und senkbaren Magneten - Google Patents

Greifer mit einem zwischen den Greiferarmen heb- und senkbaren Magneten

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DE360943C
DE360943C DED39430D DED0039430D DE360943C DE 360943 C DE360943 C DE 360943C DE D39430 D DED39430 D DE D39430D DE D0039430 D DED0039430 D DE D0039430D DE 360943 C DE360943 C DE 360943C
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DE
Germany
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gripper
magnet
gripper arms
arms
scrap
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DED39430D
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English (en)
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DEUTSCHE MASCHF AG
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DEUTSCHE MASCHF AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/04Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by magnetic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Greifer für Schrott o. dgl., bei welchem zwischen den Greiferatmen ein heb- und senkbarer Magnet angeordnet ist, der bei seiner Aufwärtsbewegung die Greiferarme schließt, und bei dem sich die Greifera-'me nach Unterbrechung des Stromkreises für den Magneten selbsttätig wieder öffnen.
Die Erfindung besteht darin, daß, um beim Schließen der Greiferarme die magnetische Kraft to ungestört auf das zu hebende Gut einwirken zu lassen, zur Übermittluug der Magnetbewegung auf die Greiferarme ein Ring Q. dgl. vorgesehen ist, der nur einen einzigen Magnetpol ganz oder teilweise bedeckt, und daß die Greiferarme und der Magnet vermittels gelenkig gelagerter Organe (Lenker, Schilder 0. dgl.) an einem gemeinsamen Ouerhaupt aufgehängt sind derart, daß das Tragorgan des Greifers (Seil, Kette o. dgl.) an den den Magneten tragenden Gelenkstücken so angreift, daß bei dem durch Anheben des Magneten erfolgenden Schließen der Greiferarme das Magnetgewicht mehr und mehr zur Einwirkung auf die Greiferarme kommt und das Schließen der Greiferarme unterstützt. Eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι den Greifer mit geöffneten Greiferarmen und gesenktem Magneten in der Vorderansicht, wobei die dem Beschauer zugekehrten Greif erarme fortgelassen sind.
Abb. 2 gibt hierzu die Seitenansicht wieder, während
Abb. 3 in der Seitenansicht den mit hochgezogenem Magneten geschlossenen Greifer erkennen läßt.
Abb. 4 zeigt den frei hängenden Greifer bei stromlosem Magneten.
In der Zeichnung ist mit α ein Ouerhaupt bezeichnet, an dessen beiden Enden vier sich paarweise gegenüberliegende Winkelhebel b, c um Beizen d drehbar angeordnet sind. An den Enden der nach unten gerichteten Schenkel b sind auf beiden Seiten des Ouerhauptes je eine Welle e drehbar gelagert, an denen die Greiferarme f und f befestigt sind. Die mit f bezeichneten, nach außen zu liegenden Greiferarme bestehen mit den Hebeln g, die durch einen Schild h und Bolzen η gelenkig miteinander verbunden sind, aus einem Stück. Hierdurch sind die Bewegungen aller Greiferarme voneinander abhängig gemacht. In den Schildern h sind senkrechte Schlitze i zur Lagerung der an einem Eisenring k 0. dgl. ange- ; ordneten Zapfen m vorgesehen, wodurch eine
dem Langloch i entsprechende Vertikalbewe-• gung der Platte unabhängig von den Greifer-' bewegungen möglich ist. Zwischen den Greifer- : armen /"und f hängt der Magnet 0 vermittels : der beiden Ketten f an den bei q gelenkig miti einander verbundenen dreieckförmigen Platten r. I Diese sind bei s an Zuglaschen t angelenkt. Die Zuglaschen t sind vermittels Kreuzgelenken u ; mit den Schenkeln c der Doppelhebel b, c ver- ; bunden. An den Bolzen q ist die zum Anhängen j des Greifers an einen Kranhaken o. dgl. dienende , Kette ν befestigt. Die Befestigungspunkte der Ketten -p an den Platten r sind mit w bezeichnet. Die Anschläge χ dienen dazu, die Schwenkbarkeit der Platten r innerhalb des Greifers zu begrenzen, und zwar dienen die beiden seitlich überstehenden Enden des Gelenkbolzens q als Gegenanschläge für die Anschläger. Sie begrenzen somit unmittelbar die Schwenkbewegung der Platten r nach oben und damit auch die nach oben gerichtete Hubbewegung des Magneten 0 innerhalb des Greifers. Die an dem Querhaupt α angeordneten Schienen y dienen zur Führung der Platten r. Der Teil k ist ringförmig ausgebildet, so daß der innere Magnetpol frei bleibt und die magnetischen Kraftlinien zum weitaus größten Teile das zu erfassende Gut durchdringen, wodurch letzteres auch vom Magneten gehalten wird.
Die Wirkungsweise der. neuen Einrichtung gestaltet sich wie folgt:
Im stromlosen Zustand befindet sich der Magnet 0 in der höchsten Lage in dem an der Kette ν hängenden Greifer, wobei die Greiferarme geöffnet sind und der Gelenkbolzen q sich an den Anschlägen χ abstützt (vgl. Abb. 4 und die punktiert angedeutete Lage in Abb. 1). Wird nun der Greifer auf das zu fassende Gut (Schrott, Drehspäne o. dgl.) gesenkt, so dringen die Greiferarme f und f in das Material ein, und zwar so lange, bis das Eigengewicht den sich dem Eindringen entgegensetzenden Widerstand nicht mehr überwinden kann. Bei dem weiteren Nachlassen des Zugorgans ν bewegt sich dann der Magnet 0 innerhalb des stillstehenden Greifers nach unten und legt sich auf die Platte k auf, wodurch infolge der hierdurch auf die Greiferarme einwirkenden größeren Kraft erstere noch tiefer in das Material eindringen. Bei der besprochenen Abwärtsbewegung des Magneten 0 gelangen dieser sowie die
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Platten r und die Zuglaschen t aus der in Abb. ι punktiert angedeuteten Lage in die in derselben Abbildung in vollen Linien dargestellte Lage. Nachdem nun der Stromkreis für den auf der Platte k liegenden Magneten geschlossen ist, : wird die Kette ν hochgezogen. Hierbei wird durch die magnetische Anziehungskraft die Platte k mitsamt einem Teil des unter dem j Magnet befindlichen Gutes angehoben, wodurch !
ίο das Material selbst gelockert wird. Solange ί sich bei dieser Aufwärtsbewegung die Zapfen m '■ in den Langlöchern i bewegen, bleiben die Greiferaime von dieser Bewegung unbeeinflußt. Erst nachdem die genannten Zapfen in den ; Langlöchern * zur Anlage kommen, werden die · Schilder h mitgehoben, wodurch infolge der be- ■ schriebenen Anordnung die Wellen e mit den ; daran befindlichen Greiferarmen f und f so . bewegt werden, daß sich die Spitzen der Greifer- j
arme einander nähern. Bei dieser Aufwärts- ! bewegung des Magneten werden die Platten r \ um die Gelenkbolzen s nach oben geschwenkt, j wodurch sich, wie aus Abb. ι ersichtlich, die j Befestigungspunkte w für den Magneten, sich ' in horizontaler Richtung mehr und mehr von dem sich senkrecht nach oben bewegenden Bolzen q entfernend, den Punkten u, an denen die Zuglaschen i mit den Armen c der Winkelhebel b, c verbunden sind, mehr und mehr nähern. Hierdurch tritt naturgemäß eine sich dauernd ändernde Gewichtsverteilung des Magneten 0 ein, und zwar derait, daß ein immer größer werdender Teil des Magnetgewichtes von ; den Laschen t aufgenommen wird, die ihrerseits :
diese Kraftwirkungen durch die Winkelhebe] b, c < auf die Greiferarme übertragen und hierdurch ! das Schließen der letzteren begünstigen. Sobald der Bolzen q an den Anschlägen χ zur Anlage kommt, sind die Greiferarme f und f geschlossen, so daß dann der Greifer mit dem ; unterfaßten Gut sich vom Boden abhebt. j
Zwecks Öffnens des Greifers und Abwerfens i
des gefaßten Gutes wird der Stromkreis für den ; Magneten 0 unterbrochen, wodurch sich die Platte k vom Magneten löst und nach unten j fällt. Hierbei öffnen sich dann die Greiferarme f \ und f, wobei gleichzeitig eine Drehbewegung < der Hebel-δ, c um die Bolzend eintritt. Die j kurzen Hebelarme c schwingen hierbei nach i oben aus, was zur Folge hat, daß auch der ' Magnet 0 angehoben wird. Diese Bewegung dauert so lange, bis die Momente um die Bolzen if ; die Hebelarme und den Magneten in den Gleich- ; gewichtszustand bringen. Durch diese Anord— ; nung wird .gleichzeitig erreicht, daß die ab- j fallende Platte k keinen Stoß in die Hubseile ; des Hebezeuges bringt. i

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Greifer für Schrott 0. dgl., bei welchem zwischen den Greiferarmen ein heb- und senkbarer Magnet angeordnet ist, der bei seiner Aufwärtsbewegung die Greiferarme schließt,, und bei dem sich die Greiferarme nach Unterbrechung des Stromkreises für den Magneten selbsttätig wieder öffnen, dadurch gekennzeichnet, daß, um beim Schließen der Greiferarme (f, f) die magnetische Kraft ungestört auf das zu hebende Gut einwirken zu lassen, zur Übermittlung der Magnetbewegung auf die Greiferarme ein Ring(A) 0. dgl. vorgesehen ist, der nur einen einzigen Magnetpol ganz oder teilweise bedeckt, und daß die Greiferarme und der Magnet (0) vermittels gelenkig gelagerter Organe(Lenker,Schilder 0 .dgl.) an einem gemeinsamen Querhaupt (a) aufgehängt sind derart, daß das Tragorgan (Seil, Kette ν ο. dg].) des Greifers an den den Magneten (0) tragenden Gelenkstücken (r) so angreift, daß bei dem durch Anheben des Magneten erfolgenden Schließen der Greiferarme das Magnetgewicht mehr und mehr zur Einwirkung auf die Greif er ar me kommt, wodurch die Schließkraft erhöht wird.
2. Greifer für Schrott o. dgl. nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch sich gegenüberliegende, um Bolzen (d) drehbar an dem Querhaupt (a) gelagerte Winkelhebel (b, c), von denen die unteren Schenkel (δ) die unter sich durch Schilder (h) und Lenker (g) miteinander verbundenen und dadurch in ihren Bewegungen voneinander abhängigen Greiferarme (f, f) tragen, während die oberen Schenkel (c) unter Zwischenschaltung gelenkiger Zuglaschen (t) durch Schilder [r) miteinander verbunden sind, an denen einerseits das Magnetgewicht angreift und anderseits der Greifer aufgehängt ist derart, daß beim Hochziehen des Magneten (0) das Magnetgewicht mehr und mehr von den Zuglaschen aufgenommen und auf die Greiferarme übertragen wird.
3. Greifer für Schrott 0. dgl. nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schildern (A) ein Ring (k) o. dgl. senkrecht verschiebbar gelagert ist derart, daß er durch die Einwirkung des Magneten (0) eine Strecke angehoben wird, ohne dadurch eine Bewegung der Greiferarme (f, f) hervorzurufen, wodurch eine Lockerung der oberen Schicht des zu fassenden Materials und damit ein besseres Eindringen der Greiferarme (f, f) in dieses erreicht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DED39430D Greifer mit einem zwischen den Greiferarmen heb- und senkbaren Magneten Expired DE360943C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117281B (de) * 1957-12-20 1961-11-16 Steenkolen Handelsvereeniging Schrottgreifer
DE1531254B1 (de) * 1966-09-26 1971-05-06 Sverre Munck As Greif und hebevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117281B (de) * 1957-12-20 1961-11-16 Steenkolen Handelsvereeniging Schrottgreifer
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