DE855986C - Mechanischer Kettentisch fuer Feinblechwalzwerke - Google Patents

Mechanischer Kettentisch fuer Feinblechwalzwerke

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Publication number
DE855986C
DE855986C DEP25245A DEP0025245A DE855986C DE 855986 C DE855986 C DE 855986C DE P25245 A DEP25245 A DE P25245A DE P0025245 A DEP0025245 A DE P0025245A DE 855986 C DE855986 C DE 855986C
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DE
Germany
Prior art keywords
lifting
mechanical chain
chain table
conveyor chains
sheet metal
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Expired
Application number
DEP25245A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VICTOR BOHLER DIPL ING
Original Assignee
VICTOR BOHLER DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/04Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Mechanischer Kettentisch für Feinblechwalzwerke Um in Feinblecliwalzwerken die schwere Handarbeit möglichst auszuschalten, werden Vorrichtungen benutzt, die die Förderung der Bleche in die Walze und die Rückförderung derselben auf die Vorderseite des Walzwerkes selbsttätig ausführen.
  • Eine solche, als mechanischer Kettentisch bezeichnete Vorrichtung besteht meist aus einem um einen Drehpunkt elektrisch heb- und senkbaren sowie mit zwei angetriebenen Förderketten versehenen Wipptisch.
  • Da die Förderketten umkehrbar sind, kann das auf ihnen liegende Walzgut entweder in Richtung der Walze oder von derselben hinweg gefördert werden.
  • Bisher wurde für die I-lublie@@-egung und für den Antrieb der Förderketten je ein Antriebsmotor verwendet.
  • Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, für den antrieb der Förderketten und für die Hebe- und Senkbewegung nur einen einzigen Antriebsmotor zu \-<#r«-enden, wobei den unmittelbar vom Motor angetriebenen Einrichtungen für den Antrieb der Förderketten die für die Hubbewegung erforderlichen Teile über eine Kupplung zugeschaltet werden.
  • Die Folge hiervon ist, daß das Gewicht der zu bewegenden Massen geringer wird, wodurch sich eine besonders einfache und betriebssichere Bauart ergibt.
  • Ein -@usführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Fig. i bis 3 dargestellt, von denen Fig. i eine Ansicht im Aufriß, Fig. 2 einen Grundriß und Fig.3 einen Schnitt durch die Antriebswelle für die Kettenräder und die Hubbewegung zeigt.
  • Wie hieraus hervorgeht, wird die den Drehpunkt für den Wipptisch 6 bildende und in den Lagerböcken 2o drehbar gelagerte Hohlwelle 3, mit der die Antriebskettenräder 4 für den Antrieb der Förderketten 5 fest verbunden sind, über ein Rädervorgelege 2 durch den umkehrbaren Motor i angetrieben. Dadurch kehren auch die Antriebskettenräder 4 und infolgedessen die Förderketten 5 um.
  • In der Hohlwelle 3 ist drehbar eine Welle 7 gelagert, die an ihrem äußeren Ende eine hiermit fest verbundene Kurbel 8 und die Ankerscheibe g einer Magnetkupplung trägt. Auf Drehung ist diese Ankerscheibe mit der Welle 7 fest verbunden, in waagerechter Richtung jedoch verschiebbar auf ihr angeordnet. Von den Spulenkörpern io und ii der Magnetkupplung ist der Spulenkörper io mit der Welle 3 und der Spulenkörper i i mit dem Lagerbock 12 fest verbunden.
  • Wenn nun der Spulenkörper io Strom erhält, wird die Ankerscheibe g angezogen und über den Reibbelag 13 ein Drehmoment auf die Kurbel 8 übertragen. Wenn dagegen der Spulenkörper i i Strom erhält und der Spulenkörper io gleichzeitig stromlos wird, kommt die Ankerscheibe 9 mit dem Reibbelag 14 des Spulenkörpers i i in Berührung, wodurch die Bewegung der Kurbel 8 abgebremst wird.
  • Zur Übertragung der Drehbewegung der Kurbel 8 dient das Gestänge 15, 16, 17, 18. Da der Gestängeteil 18 bei i9 am Wipptisch6 angelenkt ist, führt dieser bei der Drehung der Kurbel 8 eine Hubbewegung aus, wobei diese Bewegung nach oben oder nach unten immer mit der Umkehrung der Drehrichtung der Ketten zusammenfällt.
  • Die Steuerung des Tisches erfolgt elektrisch mittels eines Meisterschalters mit drei Stellungen, von denen die linke der Drehung der Kette in einer Richtung, die rechte der entgegengesetzten Kettendrehrichtung und die mittlere dem Stillstand des Antriebsmotors entspricht, so daß die Drehrichtung der Ketten abhängig von der Laufrichtung des Antriebsmotors ist.
  • In der Mittelstellung des Meisterschalters erhält der Antriebsmotor keinen Strom und die Ketten stehen still.
  • Wenn der Antriebsmotor eingeschaltet ist, drehen sich die Antriebsräder 4, die Ketten 5 und die Kupplungshälfte io. Gleichzeitig erhält die Kupplungshälfte io Strom und zieht die Ankerscheibe 9 an. Dadurch wird die Kurbel 8 gedreht und über das Hubgestänge der Wipptisch bewegt. Kurz bevor die Kurbel 8 eine Umdrehung von i8o° vollendet hat, wird über einen Endschalter der Spulenstrom der Kupplungshälfte io ausgeschaltet und gleichzeitig der Spulenstrom der Kupplungshälfte i i eingeschaltet. Die Kupplungshälfte i i zieht nun die Ankerscheibe 9 an, wodurch die Kurbel 8 abgebremst wird.
  • Wenn der Motor auf umgekehrte Drehrichtung geschaltet wird, wird die Kupplungshälfte i i stromlos, während die Kupplungshälfte io Strom erhält. Die Ankerscheibe 9 wird gegen die Kupplungshälfte io gezogen und die Kurliel8 abermals in Drehung versetzt. Kurz bevor die Kurbel 8 eine Drehung von 18o° vollendet hat, wird über einen Endschalter die Kupplungshälfte io stromlos, und die Kupplungshälfte i i erhält gleichzeitig Strom. Dadurch wird die Ankerscheibe 9 gegen die Kupplungshälfte i i gezogen und die Kurbel 8 wieder abgebremst.
  • Der Nipptisch hat nun einen Hub nach oben und darauf einen Hub nach unten ausgeführt.
  • Diese Arbeitsweise wiederholt sich nun in den Zeitabständen, wie es der Arbeitsgang für das Walzgut erfordert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Wipptisch ausgebildeter mechanischer Kettentisch für Feinblechwalzwerke, der mit elektrisch angetriebenen umkehrbaren Förderketten und elektrisch angetriebener Hebe- und Senkvorrichtung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Förderketten und für die Hebe- und Senkbewegung nur ein einziger Antriebsmotor verwendet wird, wobei den unmittelbar vom Motor angetriebenen Einrichtungen für den Antrieb der Förderketten die für die Hubbewegung erforderlichen Teile über eine Kupplung zugeschaltet werden.
  2. 2. Mechanischer Kettentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Hebe- und Senkbewegung über eine Magnetkupplung erfolgt, die mit einem Bremsteil versehen ist.
  3. 3. Mechanischer Kettentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle für die Kettenräder gleichzeitig Drehpunkt für den Wipptisch ist.
DEP25245A 1947-01-13 1948-12-17 Mechanischer Kettentisch fuer Feinblechwalzwerke Expired DE855986C (de)

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DEP25245A Expired DE855986C (de) 1947-01-13 1948-12-17 Mechanischer Kettentisch fuer Feinblechwalzwerke

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