DE685874C - Antriebsvorrichtung fuer Walzenstuehle - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Walzenstuehle

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Publication number
DE685874C
DE685874C DEL94782D DEL0094782D DE685874C DE 685874 C DE685874 C DE 685874C DE L94782 D DEL94782 D DE L94782D DE L0094782 D DEL0094782 D DE L0094782D DE 685874 C DE685874 C DE 685874C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
shaft
adjustable
housing
chain
Prior art date
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Expired
Application number
DEL94782D
Other languages
English (en)
Inventor
Oswald Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSWALD LINDNER
Original Assignee
OSWALD LINDNER
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Filing date
Publication date
Application filed by OSWALD LINDNER filed Critical OSWALD LINDNER
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Application granted granted Critical
Publication of DE685874C publication Critical patent/DE685874C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/42Driving mechanisms; Roller speed control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Walzenstühle Es sind Walzenstühle bekannt, bei welchen die verstellbare Walze über eine nicht drehbare, feste Zwischenwelle angetrieben wird, die senkrecht oder annähernd senkrecht über der verstellbaren Walze angeordnet ist. Von dieser bekannten Anordnung unterscheidet sich die vorliegende Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die über der Achse der verstellbaren Walze angeordnete Zwischenwelle durch das Walzenstuhlgehäuse hindurchgehend drehbar in letzterem gelagert und als Speisewalze ausgebildet ist, wodurch sich eine besonders einfache Anordnung ergibt. Der Antrieb der Speisewalzenwelle erfolgt von der fest gelagerten, unmittelbar angetriebenen Walze mittels einer auf der einen Seite dies Walzenstuhlgeh.äuses auf der Welle dieser Walze sitzendes Rad und um ein von den Walzen unabhängiges Rad geführten Kette, Riemen o. dgl., während die unterhalb der Speisewalze angeordnete verstellbare Walze von der drehbaren Speisewalzenwelle mittels einer auf der anderen Seite des Walzenstuhlgehäuses angeordneten Kette, Riemen o. dgl. angetrieben wird.
  • Der zu beiden Seiten des Stuhlgehäuses liegende Schwenkhebel für die schwenkbare Walze bildet hierbei von der als Drehpunkt dienenden Speisewalzenwelle über die Achse der schwenkbaren Walze bis zum Angriffspunkt der auf letztere wirkenden Federkraft annähernd eine ungefähr senkrechte Gerade. Dadurch ist der Weg der Schwenkung bis zur Senkrechten beim Ausrücken der Walze verhältnismäßig klein, so daß, der Ausrückvorgang möglichst stoßlos erfolgt, während umgekehrt beim Einrücken der Walze nur eine geringe Kraft erforderlich ist, um die Walze mit dem Schwenkhebel von der senkrechten Stellung in die wenig von ihr abweichende schräge Einrückstellung zu bringen, da das Walzengewicht hierbei kaum zur Wirkung kommt.
  • Die Getriebe-, Gestänge- u. dgl. Teile sind vorzugsweise zwischen der Außenwand und einer Zwischenwand des Walzenstuhls angeordnet. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Seitenriß der Antriebsvorrichä@: tung für die Walzen und der Stellvorrichtung; Abb.2 inihrerlinkenHälfte einen Schnittnah' der Linie II-II in Abb. i und in ihrer rechten=` Hälfte eine Ansicht der in Abb. i dargestellten Vorrichtung von rechts in teilweisem Schnitt.
  • Auf der Zeichnung ist i das zweckmäßig mit Holz o. dgl. ausgekleidete Gehäuse des Walzenstuhls; in dem die schnell laufende Walze 2 fest ,gelagert ist, die auf der linken Seite durch eine strichpunktiert angedeutete Riemenscheibe 3 o. dgl. unmittelbar ängetreben wird. q. ist die der Walze 2 zugeordnete langsamer laufende Walze, die schwenk- und verstellbar gelagert ist: Über der Walze q. ist die Zwischenwelle 8 angeordnet, die durch das Walzenstuhlgehäuse i hindurchgehend drehbar in diesem gelagert ist und die zur gleichmäßigen Zuführung des Mahlgutes zwischen die beiden Walzen a und q. dienende Speisewalze 5 trägt. Zur Veränderung des Walzendruckes und zum Ein- und Ausrücken der Walze q: ragt deren Welle 6 durch seitliche Schlitze 7 im Stuhlgehäuse i, und sie ist auf beiden Seiten in um die Achse 8 der Speisewalze 5 schwenkbaren Hebeln 9 gelagert: Zum staubdichten Abschluß der Schlitze 7 können auf beiden Seiten der Walze q. in Ausnehmungen derselben Filz- o. dgl. Ringe 22 angeordnet sein.
  • Der Walzendruck kann durch eine Feder i o erzeugt werden, welche auf der Steuerstange i i geführt und abgestützt ist; die auf beiden Seiten des Stuhlgehäuses i durch Exzenter 12 verstellt werden kann. Hierzu können alle geeigneten Verstellmittel benutzt werden, weshalb sie nicht näher beschrieben werden.
  • Auf dem rechten Ende der Welle 13 für die schnell laufende, von der Riemenscheibe 3 o. dgl. .angetriebenen Walze 2 sitzt ein Kettenrad 14. Die um dieses gelegte Kette 15 läuft um ein weiteres Kettenrad 16, das von den Walzen unabhängig auf einem Achsstumpf 17 am Stuhlgehäuse i gelagert ist. In den oberen Strang dieser Kette 15 greift ein auf der Speisewalzenwelle 8` sitzendes Kettenrad 18 mit größerem Durchmesser als das Kettenrad 1q. ein. Die Welle 8 der Speisewalze 5 dient somit als Zwischenwelle für die Bewegungsübertragung .auf die langsam laufende, verstellbare Walze ¢ und wird von dem zuvor beschriebenen Getriebe auf der einen Seite des Walzenstuhls angetrieben. Die verstellbare Walze q. trägt auf ihrer Welle 6 an der anderen Stuhlseite ein Kettenrad i9; -das durch eine Kette 2o mit dem auf dem linken Ende der Speisewalzen-welle 8 äufgekeilten kleineren Kettenrad 2 1 verbunden ist. Die beiden Arbeitswalzen 2 und 4. werden somit in Richtung der Pfeile gegenläufig angetrieben, wobei der Antrieb von der Walze 2 :'zur Walze q. durch entsprechende Wahl der R@v @@i@.öße von den Kettenrädern 14, 18, i 9 und i' beliebig .stark uniersetzt werden kann, `Ahne daß, wie es beispielsweise bei unmittelbarem Antrieb der Walze 4. von der Wälze 2 durch ein Zahnräderpaar der Fall ist, der Abstand der beiden Wellen 6 und 13 der Wahl des Übersetzungsverhältnisses eine Grenze setzt. Es ist also leicht möglich, das Übersetzungsverhältnis auf etwa i : 6 oder 6,5 zu bringen, das sich für einen guten Wirkungsgrad sowohl in betriebstechnischer wie auch in mahltechnischer Hinsicht als besonders zweckmäßig erweist. Außerdem bleibt eine Änderung der Walzendurchmesser ohne Einfl:uß auf den Eingriff der übertragungselemente, wie dieser auch durch das Einend Ausrücken der Walzen in keiner Weise beeinfiußt wird, da der Abstand der Zwischenwelle 8 von der Walzenwelle 6 immer derselbe bleibt. Der zu beiden Seiten des Stuhlgehäuses liegende Schwenkhebel 9 zum Ein- und Ausrücken der Walze q. bildet von der als Drehpunkt dienenden Speisewalzenwelle 8 über die Achse 6 der Walze ¢ bis zum Angriffspunkt der Feder i o annähernd eine senkrechte, nur wenig schräg stehende Gerade, wodurch das Ein- und Ausrücken der Walze 4. erleichtert wird.
  • Die Getriebe-, Gestänge- u. dgl. Teile, wie Kettenräder i q., 18, i9, 21, K etten i 5; 2o, Schwenkhebel 9, Feder i o, Steuerstange i i und Exzenter 12, liegen zwischen einer Außenwand; wovon in Abb. 2 nur die linke gezeichnet ist, und der eine Zwischenwand bildenden Stuhlwand r, so daß sie nach außen geschützt sind.
  • Das Kettenrad 16 Mann .entweder völlig leer laufen; es kann aber auch zum Antrieb irgendwelcher sonstiger Vorrichtungen an der Walze benutzt werden. Zum Nachspannen der Kette 'i5 =wird es zweckmäßig verschiebbar gelagert. Außerdem besteht bei Doppelstühlen die Möglichkeit, die Kette 15 gleichzeitig zum Antrieb 'der langsam laufenden Walze der anderen Stuhlseite zu benutzen.
  • Zum Kettenantrieb können sowohl Zahnketten wie insbesondere Rollen- oder Gallsche Ketten u. dgl. verwendet werden. Es kann aber gegebenenfalls auch ein Riemen, insbesondere Keilriemen o. dgl. Antrieb verwendet werden. Auch sonst ist die Erfindung auf die dargestellte Ausbildung der einzelnen Antriebs- und Verstellmittel nicht beschränkt. Zur Lagerung der einzelnen Wellen können sowohl Gleit- als auch Rollen- oder. Kugel. lager .benutzt werden: .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:-.. i. Antriebsvorrichtung für Walzenstühle, bei welcher die verstellbare Walze über eine Zwischenwelle angetrieben wird, die senkrecht oder annähernd senkrecht über der verstellbaren Walze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die über der Achse der verstellbaren Walze (¢) angeordnete Zwischenwelle (8) durch das Walz,enstuhlgehäuse hindurchgehend drehbar in letzterem gelagert und als Speisewalzenwelle ausgebildet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über der verstellbaren Walze (¢) angeordnete drehbare Speisewalzenwelle (8) von der fest gelagerten, unmittelbar angetriebenen Walze (z) mittels einer auf der einen Seite des Walzenstuhlgehäuses um ein auf der Welle dieser Walze (z) sitzendes Rad (1q.) und um ein von den Walzen unabhängiges Rad (i'6) geführten Kette (15), Riemen o. dgl. und die unterhalb der Speisewalze angeordnete verstellbare Walze (q.) von der drehbaren Speisewalzenwelle (8) mittels einer auf der anderen Seite des WalzenstuhIgehäuses angeordneten Kette (20l, Riemen o. dgl. angetrieben wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zu beiden Seitendes Stuhlgehäuses liegende Schwenkhebel (9) für die schwenkbare Walze von der als Drehpunkt dienenden Speisewalze (8) über die Achse (6) der verstellbaren Walze und zum Angriffspunkt der Federkraft (io) annähernd eine ungefähr senkrechte Gerade bildet. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe-. Gestänge- u. dgl. Teile zwischen der Außenwand und einer Zwischenwand (i _) des Walzenstuhles angeordnet sind.
DEL94782D 1938-05-15 1938-05-15 Antriebsvorrichtung fuer Walzenstuehle Expired DE685874C (de)

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