DE541019C - Ein- und ausrueckbare Kupplung mit federndem Stossdaempfer zur Umsetzung der Stosskraefte in Reibungsarbeit - Google Patents
Ein- und ausrueckbare Kupplung mit federndem Stossdaempfer zur Umsetzung der Stosskraefte in ReibungsarbeitInfo
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- DE541019C DE541019C DEG66500D DEG0066500D DE541019C DE 541019 C DE541019 C DE 541019C DE G66500 D DEG66500 D DE G66500D DE G0066500 D DEG0066500 D DE G0066500D DE 541019 C DE541019 C DE 541019C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D47/00—Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00
- F16D47/02—Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00 of which at least one is a coupling
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Ein- und ausrückbare Kupplung mit federndem Stoßdämpfer zur Umsetzung der Stoßkräfte
in Reibungsarbeit.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung fällt unter diejenige bekannte Gattung der ein-
und ausrückbaren Kupplungen zur Übertragung sich drehender Massen, bei denen die federnden
metallischen Stoßdämpfer die auf sie ausgeübten Kräfte unter vorübergehender Form-
.to veränderung in Reibungsarbeit umsetzen.
Erfindungsgemäß besitzt die Kupplung ein durch die Eingriffsbewegung der Kupplungsorgane zwangsläufig verschiebbares Übertragungsglied
in Form einer Gewindebüchse, die auf dem entsprechenden Gewindelauf einer der
zu kuppelnden Massen axial verschiebbar sitzt und mit ihrer dem Stoßdämpfer benachbarten
Stirnfläche bei der Einrückbewegung der Kupplungsorgane unter Axialverschiebung und Rei-
ao bungsarbeit das Aufspreizen des Stoßdämpfers veranlaßt.
Die Vorteile dieser Anordnung liegen darin, daß die Reibungsringfeder zum Auffangen des
Kupplungsstoßes so angeordnet ist, daß ihre natürliche große Arbeitsfähigkeit im Wirksamkeitsfalle
weiter vergrößert wird. Das geschieht dadurch, daß zu der normalen Axialbewegung
und damit zu dem Axialreibungswiderstand noch die Verdrehungsbewegung und ein entsprechenderVerdrehungsreibungswiderstandhin-
zukommt, und zwar, ohne daß die elastische Beanspruchung der Ringfeder steigt. Diese
Reibung bzw. Arbeitsaufnahme findet statt zwischen dem Konus der Gewindemuffe und dem
ihm zugekehrten Innenkegel der Ringfeder. Der neuartige Puffer vereinigt also größte
Wirksamkeit mit kleinstem Volumen und stellt eine Höchstleistung in seiner Wirkung dar.
Die beiliegende Abbildung zeigt die Anwendung der Erfindung, angewandt auf eine gewohnliche
Klauenkupplung, die im Vorgelege einer Kurbelpresse eingebaut ist.
Das zu kuppelnde Ritzel 1, welches mit dem großen, auf der Kurbelwelle sitzenden Zahnrad
2 kämmt, trägt einen Gewindefortsatz 3. Auf diesem sitzt eine Gewindebüchse 4, die
im Beispielsfalle am äußeren Ende einen Konus 5 trägt, der in einen entsprechenden Konus einer
Ringfeder 6 eingreift. Letztere stützt sich auf den Ring 7, der fest auf dem Ritzel sitzt.
Die Gewindebüchse 4 trägt außen zwei Gleitfedern 8, auf denen die mit Klauen 9 versehene
Kupplungsbüchse 10, in der Längsrichtung verschiebbar, angeordnet ist. Sie kann mit
dem Kuppelring 11 auf dem Schwungrad 12
in Eingriff gebracht werden.
Der Vorgang beim Einrücken ist nun folgendermaßen :
Das Schwungrad 12 läuft zunächst lose auf der Achse 13, das Ritzel 1 steht mit den Kupplungsgliedern
still.
Nun wird die Kupplungsbüchse 10 in der Längsrichtung verschoben und dadurch mit
dem Kupplungsring 11 in Eingriff gebracht. Dadurch wird zunächst die Gewindebüchse 4
mitgenommen. Sie wird sich relativ zur Ritzel 1 auf dem Gewindefortsatz 3 verdrehen, unter
gleichzeitiger Anpressung und Auftreiben der
Ringfeder 6. Dabei werden Ritzel ι und Zahnrad 2 der Maschine sanft, ohne Rückstoß, mitgenommen. Die Anpressung der Gewindebüchse
4 bzw. das Spreizen des Ringes 6 wird begrenzt durch die Stirnfläche der Büchse 4,
die gegen den Stützring 7 drückt und einen Bruch der Feder 6 bei höheren Drücken verhindert.
Die Anwendung des Erfindungsgegenstandes ist natürlich nicht nur auf die Klauenkupplung
beschränkt. Achskupplungen jeder Art, seien es Bolzendrehkeil-, Klinken-, Fractions-, Schraubenband-
und ähnliche Kupplungen, alle können sie mittels der oben beschriebenen Einrichtung
elastisch und stoßfrei gemacht werden. Dazu kommen die sogenannten Kupplungen, die zur
dauernden Verbindung zweier Maschinenteile dienen.
Derartige Kupplungen gestatten, auf kleinstern Raum große Kräfte weich und stoßfrei
zu bewältigen, und zu kuppeln, ohne Überlastung und Verschleiß irgendeines Kupplungsgliedes.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Ein- und ausrückbare Kupplung mit einem aus einer Ringfeder bestehenden Stoßdämpfer, der die beim Kuppeln auftretenden Stoßkräfte unter vorübergehender Formveränderung in Reibungsarbeit umsetzt, gekennzeichnet durch ein durch die Eingriffsbewegung der Kupplungsorgane (9, 11) zwangsläufig verschiebbares Übertragungsglied (4) in Form einer Gewindebüchse, die auf entsprechendem Gewindelauf (3) der einen (1) der zu kuppelnden Massen (1-2, 12) axial verschiebbar sitzt und mit ihrer, dem Stoßdämpfer (6) benachbarten Stirnfläche (5) bei der Einrückbewegung der Kupplungsorgane (9, Ii) unter Axialverschiebung und Reibungsarbeit das Aufspreizen des Stoßdämpfers (6) veranlaßt.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (4) eine dem Querschnitt des Stoß-. dämpfers (6) entsprechende konische Anlagefläche (5) besitzt.
- 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Axialschub der Gewindebüchse (4) durch Anschläge (7)z. B. von der einen der zu kuppelnden Massen (1-2, 12) derart begrenzt ist, daß eine die Elastizitätsgrenze überschreitende Aufspreizung des Stoßdämpfers (6) vermieden wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66500D DE541019C (de) | 1926-02-10 | 1926-02-10 | Ein- und ausrueckbare Kupplung mit federndem Stossdaempfer zur Umsetzung der Stosskraefte in Reibungsarbeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66500D DE541019C (de) | 1926-02-10 | 1926-02-10 | Ein- und ausrueckbare Kupplung mit federndem Stossdaempfer zur Umsetzung der Stosskraefte in Reibungsarbeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE541019C true DE541019C (de) | 1932-01-06 |
Family
ID=7133947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG66500D Expired DE541019C (de) | 1926-02-10 | 1926-02-10 | Ein- und ausrueckbare Kupplung mit federndem Stossdaempfer zur Umsetzung der Stosskraefte in Reibungsarbeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE541019C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040702A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-25 | Siemens Ag | Koppelvorrichtung |
-
1926
- 1926-02-10 DE DEG66500D patent/DE541019C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040702A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-25 | Siemens Ag | Koppelvorrichtung |
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