DE540657C - Seitenwagen fuer Kraftraeder - Google Patents

Seitenwagen fuer Kraftraeder

Info

Publication number
DE540657C
DE540657C DEB147554D DEB0147554D DE540657C DE 540657 C DE540657 C DE 540657C DE B147554 D DEB147554 D DE B147554D DE B0147554 D DEB0147554 D DE B0147554D DE 540657 C DE540657 C DE 540657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sidecar
motorcycle
spring
rails
motorcycles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB147554D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV BEHNKE
Original Assignee
GUSTAV BEHNKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV BEHNKE filed Critical GUSTAV BEHNKE
Priority to DEB147554D priority Critical patent/DE540657C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE540657C publication Critical patent/DE540657C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Seitenwagen für Krafträder Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Krafträder mit Seitenwagen, bei denen die einander gegenüberstehenden Wände von Rad und Seitenwagen durch eine parallelogranimartig ausgebildete Tragkonstruktion verbunden sind. Nach der Erfindung bestehen die waagerechten Teile der Tragkonstruktion aus Federstäben, die mit ihren Enden lösbar in Schienen o. dgl. oder unmittelbar in den Wänden von Rad und Seitenwagen befestigt sind. Daraus ergibt sich neben einer sehr einfachen und sicheren Verbindung .beider Fahrzeuge der ".'orteil, daß der Seitenwagen von den Auf- und A.bbewegungen des Kraftrades unabhängig ist und daß dennoch seine Eigenfederung und ordnungsmäßige Stellung zum Kraftrade ständig gewahrt sind. Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Chassis für den Seitenwagen überhaupt fehlen kann, wodurch sich die Herstellungskosten verbilligen und das Gesamtgewicht des Fahrzeuges erheblich verringert.
  • Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung scheniatiscli dargestellt.
  • Danach sind an dem Kraftradrahmen a durch Schrauben b o. dgl. zwei Schienen c befestigt, an denen je zwei Stabfedern d mit ihrem einen Ende eingespannt sind. Die anderen Enden dieser aus Rundstabbündeln bestehenden Federn d sind in Schienen e so eingespannt, daß Federstäbe d und Schienen c, e Parallelogramme bilden, deren Seiten e, wie die Fig. i und a andeuten, gegenüber dem Kraftrade federn. An diesen federnden Schienen eist nun der Seitenwagen befestigt, beispielsweise durch Schrauben, die die Schienen e lösbar mit Verstärkungsreifen f der Karosse g verbinden. Dank dieser federnden Aufhängung des Seitenwagens. am Kraftrade können beide sich sowohl in senkrechter als auch in Fahrrichtung gegeneinander ver-» schieben, derart nämlich, daß der eine die sich aus den Unebenheiten der Fahrbahn ergebenden Bewegungen des anderen nicht mitzumachen braucht. In allen Fällen wird dabei aber die ordnungsmäßige Stellung beider Fahrzeuge zueinander stets gewahrt.
  • In der gezeichneten Ausführung besteht jeder Federstab d aus einer größeren Anzahl von Rundstäben, deren Enden in einen Kegelstumpf h. weich eingelötet sind. Dieser Stumpf ist in einer entsprechenden Bohrung i der Schiene c bzw. e gelagert, in der er durch Schraubenmuttern h leicht lösbar festgehalten wird, wie das Fig. 3 zeigt. Diese Einrichtung gestattet ein schnelles, müheloses Auswechseln der Federstäbe. Von besonderem .-orteil ist es, die die Stabenden aufnehmende Bohrung des Kegelstumpfes la nach hinten zu erweitern (Fig.3) und die Federstabenden durch einen eingesetzten Kegel l auseinanderzutreiben. Dieser Kegel, der beim Einlöten der Stabenden mit ihnen durch das Lot fest verbunden wird, verhindert mit Sicherheit das Herausreißen der Stabenden aus ihrem Kegelstumpfe Ir..
  • An Stelle zweier Parallelogramme können auch 3 oder mehr zur Aufhängung des Seitenwagens am Kraftrade dienen. Der Seitenwagen kann jede beliebige Gestalt besitzen, also beispielsweise auch der Warenbeförderung dienen. Anstatt durch zwei Stäbe d können die Schienen c und e auch durch drei oder mehr Federstäbe d verbunden sein.
  • Die Federstäbe d können auch aus Blattfedern bestehen, wenn z. B. nur die Bewegung der Fahrzeuge gegeneinander in senkrechter Richtung erwünscht ist. Sie können auch aus je einem einfachen Rundstabe bestehen. Auch können die Stäbe d, von oben gesehen, gegeneinander versetzt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seitenwagen für Krafträder, bei dein die einander gegenüberstehenden Wände von Rad und Seitenwagen durch eine parallelogrammartig ausgebildete Tragkonstruktion starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Verbindungsteile der Tragkonstruktion (s', d, e) aus Federstäben (d) bestehen, die mit ihren Enden lösbar in Schienen (c, e) o. dgl. befestigt sind.
  2. 2. Kraftrad mit Seitenwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsteil aus einem Bündel von federnden Stäben (d) besteht.
  3. 3. Kraftrad nach Anspruch i bis 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Federstabenden in Kegelstümpfen (h) befestigt sind, die in Bohrungen von Schienen (c, e) o. dgl. durch Schraubenmuttern (h), Keile o. dgl. lösbar gehalten werden. .
  4. 4. Kraftrad mit Seitenwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kegelstumpf (h) eine nach hinten erweiterte Bohrung besitzt, in der die eingeführten Stabfederenden durch einen lose eingesetzten Kegel (L) auseinandergetrieben werden, der beim Einlöten sich fest mit den Stabenden verbindet.
DEB147554D 1931-01-03 1931-01-03 Seitenwagen fuer Kraftraeder Expired DE540657C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB147554D DE540657C (de) 1931-01-03 1931-01-03 Seitenwagen fuer Kraftraeder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB147554D DE540657C (de) 1931-01-03 1931-01-03 Seitenwagen fuer Kraftraeder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE540657C true DE540657C (de) 1931-12-23

Family

ID=7001508

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB147554D Expired DE540657C (de) 1931-01-03 1931-01-03 Seitenwagen fuer Kraftraeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE540657C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69707694T2 (de) Fahrzeugrahmen
DE540657C (de) Seitenwagen fuer Kraftraeder
DE904744C (de) Befoerderungsvorrichtung fuer Fahrraeder oder Kleinkraftraeder
DE454661C (de) Tragblattfeder fuer Kraftfahrzeuge
DE267570C (de)
DE266324C (de)
DE678156C (de) Aufhaengung von Schienenbremsen
DE635609C (de) Fahrradsattel mit geteilter Sattelflaeche
DE385607C (de) Gepaecktraggestell fuer Fahrraeder
DE535637C (de) Gelenkiger Riemenverbinder aus in Abstaenden nebeneinander angeordneten Drahthaken
DE3140871C2 (de) Anordnung plattenförmiger Zusatzgewichte an Fahrzeugen
AT282681B (de) Schienenfahrzeug
DE586580C (de) Aufhaengung der vorderen Tragblattfeder am Rahmen von Kraftfahrzeugen
EP0502311A1 (de) Luftgefederte, lenkbare Räder tragende Achse eines Kraftfahrzeuges
DE1924742A1 (de) Querschwingungs-Reibungsdaempfer fuer Kraftfahrzeug-Anhaenger
DE652083C (de) Seitenwagen fuer zweiraederige Motorfahrzeuge
DE916261C (de) Abfederung fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig aufgehaengten Raedern und von Lenkern gefuehrten Radtraegern
DE619300C (de) Zusatzfederung fuer abgefederte Fahrzeuge
DE1023977B (de) Hilfsfeder fuer laengs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-Blattfedern
DE588121C (de) Antriebsvorrichtung fuer Stossdaempfer an Kraftfahrzeugen
DE516039C (de) Hinterachsgestell eines dreiachsigen Kraftfahrzeugs oder Anhaengewagens
AT201803B (de) Möbel, auch Sitzmöbel, insbesondere Tisch mit gegenüber dem Boden veränderbarer Höhe, insbesondere Tischplattenhöhe
AT146061B (de) Aufhängung von die Achsen ersetzenden, waagrechten, als Blattfedern ausgebildeten Querfedern an Kraftfahrzeugen.
DE264447C (de)
AT200926B (de) Aus zwei einachsigen Anhängern zusammengesetzter zweiachsiger Wagen