DE1023977B - Hilfsfeder fuer laengs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-Blattfedern - Google Patents
Hilfsfeder fuer laengs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-BlattfedernInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/02—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/32—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
- B60G11/34—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
- B60G11/36—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also helical, spiral or coil springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2202/00—Indexing codes relating to the type of spring, damper or actuator
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- B60G2202/12—Wound spring
- B60G2202/122—Wound spring subjected to tension
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Description
Zur Abfederung von Motorfahrzeugen verwendet man zwei Arten von Federn, nämlich Querfedern,
die sich von der einen Fahrzeuglängsseite zur anderen parallel zur hinteren Achse erstrecken, und Längsfedern,
welche an der Längsseite des Fahrzeugs im rechten Winkel zu den Radachsen angeordnet sind.
In beiden Fällen sind die Federn Platten- oder Blattfedern, die aus einer Anzahl von übereinander
angeordneten, lamellenförmigen Stücken bestehen, die in der Regel durch Metallstreifen zusammengehalten
werden. Bei den Längsfedern wird normalerweise die Radachse in der Mitte zwischen ihren beiden Enden
gelagert.
Es sind Ouerfedern bekannt, bei denen die Hilfsspannungsfeder
unterhalb der Hauptfeder angeordnet ist. Eine solche Vorkehrung ist insofern nachteilig,
als die Hilfsfeder dadurch beim Fahren des Fahrzeugs leicht beschmutzt werden kann. Im Hinblick
darauf, daß derartige Hilfsspannungsfedern an den beiden Enden der Hauptfeder befestigt sind, führen
die Hilfsfedern beim Schwingen der Hauptfeder, die an ihren beiden Enden die größte Schwingungsamplitude
ausführt, erhebliche Schwingungen mit aus.
Demgegenüber gehört die Erfindung der Gattung von Hilfsfedern an, die an den längs zum Fahrzeug
angeordneten Halbelliptik-BIattfedern mit in der Mitte derselben aufgelagerten Radachsen vorgesehen werden,
wobei das eine Ende der oberhalb der Blattfeder als Zugfeder vorgesehenen Hilfsfeder in der Nähe der
Befestigung von Blattfeder und Radachse angelenkt ist.
Bei den bekannten Hilfsfedern für längs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-BIattfedern ist die
Hilfsfeder an dem Federauge mit Hilfe eines zweiarmigen Hebels befestigt. Ein derartiger Hebel ist
unmittelbar auf dem Chassisrahmen schwenkbar gelagert und außerdem mit dem Federauge der Hauptfeder
über Glieder verbunden, die am zweiarmigen Hebel schwenkbar angebracht sind. Bei einer solchen
Anordnung bzw. Ausbildung hat die Hilfsfeder daher in einem beträchtlichen Ausmaß die Aufgabe, das
Gewicht des Chassis an Stelle der Hauptfeder auf sich zu nehmen.
Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Hilfsfedersystem,
welches bei Änderung der Länge der halbelliptischen Hauptplatten- oder -blattfedern in
Tätigkeit tritt, um an der Belastung teilzunehmen und die Rückkehr der Hauptfeder in ihre Ausgangslage
zu unterstützen. Das Hilfsfedersystem kann auch dazu dienen, erlahmte oder schwache Federn in ihre
ursprüngliche Krümmung zurückzubringen.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß das von der Mitte der Hauptfeder
abgekehrte Ende der Hilfsfeder nur an einem Hilfsfeder für längs zum Fahrzeug
angeordnete Halbelliptik-BIattfedern
angeordnete Halbelliptik-BIattfedern
Anmelder:
Toledo Woodhead Springs Ltd.,
Sheffield, York (Großbritannien)
Sheffield, York (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. L. Hirmer, Patentanwalt,
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 23. April 1953
Großbritannien vom 23. April 1953
Frank Woodhead, Sheffield, York (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
verstellbaren Organ befestigt ist, welches mit einem über das Federauge der Hauptfeder passenden Haken
verbunden ist. Auf diese Weise wird das Gewicht und die Last des Chassis normalerweise von der Hauptfeder
getragen. Die Hilfsfeder wird nur bei einer Verzerrung oder Beanspruchung der Hauptfeder über
eine bestimmte Grenze hinaus wirksam und bringt somit die Hauptfeder im wesentlichen in ihre normale
Lage zurück. Es tritt somit ein Effekt auf, der bei der bekannten Hilfsfeder für längs zum Fahrzeug
angeordnete Halbelliptik-BIattfedern weder erstrebt noch erreicht wird.
Gegenüber den vorstehend angegebenen Hilfsfedern für quer zum Fahrzeug angeordnete Blattfedern sowie
den weiterhin bekanntgewordenen, auf beiden Seiten eines mittigen Blocks zwischen diesem und dem
jeweiligen Ende der Blattfeder unterhalb derselben vorgesehenen Hilfsfedern für längs zum Fahrzeug
angebrachte Blattfedern tritt ein Verschmutzen der Hilfsfeder nach der Erfindung infolge der Anordnung
derselben oberhalb der Hauptfeder nicht ein, wobei auch nahezu keine Schwingungsbewegung auftritt,
weil die Hilfsfeder nur mit ihrem einen Ende an dem einen Ende der Hauptfeder, mit ihrem anderen Ende
dagegen ungefähr in der Mitte der Hauptfeder an einer Stelle befestigt ist, wo nur eine geringe oder
überhaupt keine Bewegung zwischen der Radachse und der Hauptfeder (bzw. Schwingung) auftritt.
Während bei den bekannten Konstruktionen dabei besonders geformte Konstruktionsteile verwendet wer-
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den müssen, bei welchen es fraglich ist, ob sie den Beanspruchungen standhalten, bestehen die Befestigungsmittel
bei dem Erfindungsgegenstand aus üblichen Konstruktionsteilen robuster Bauart. So erfolgt
die Befestigung der Hilfsfeder an einem Ende an einer über dem mittleren Teil der Hauptfeder vorgesehenen
Konsole, während nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung das verstellbare Organ
aus einem U-förmigen Bolzen besteht, dessen beide Schenkel ein Schraubgewinde aufweisen, durch
welches eine Querstange verschiebbar ist, an der der Haken befestigt ist.
An Hand der Zeichnungen werden verschiedene Ausfühnr gsformen der Erfindung erläutert. Es ist
Fig. 1 eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform, in der die Hauptfeder unbelastet gezeigt ist,
Fig. 2 ein ähnlicher Aufriß, in welchem die Hauptfeder belastet ist,
Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht bzw. eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht einer dritten Ausführungsform,
Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht einer vierten Ausführungsform,
Fig. 9 und 10 Aufrisse von Erfindungsformell für die Hauptfederung vorn und hinten bei schweren
Fahrzeugen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 besteht die erfindungsgemäße Einrichtung aus einer Schraubenfeder
A, deren Ende α am U-Bolzen C befestigt ist. Seine beiden Schenkel haben ein Schraubgewinde und
gehen durch eine Querstange C1 hindurch, an welcher schwenkbar ein Stück D befestigt ist, dessen freies
Ende hakenförmig oder so gebogen ist, daß es über das Außenende e des oberen Blattes der Hauptfeder E
paßt.
Das andere Ende der Schraubenfeder A ist in einer Konsole F an der Feder E an einem Punk+ angehakt,
der vom Ende e der Schraubenfeder weiter weg liegt als die Achse G. Das Anschrauben der Konsole an
der Hauptfeder E erfolgt durch die Schraubplatte H und die Schrauben h.
Die wirksame Gesamtlänge der Hilfseinrichtung kann durch die Muttern c an den Enden der Schenkel
des U-Bolzens C eingestellt werden.
Wird eine Last an die Feder E angelegt und wird sie abgelenkt, so wird gemäß Fig. 2 ihreLänge größer.
Damit wird auch die Schraubenfeder A gespannt,
welche die Hauptfeder E in der Überwindung der Last unterstützt und sie auch in ihre Ausgangslage
zurückführt, wenn die Last von der Hauptfeder weggenommen wird.
Die Ausführungsform der Fig. 3 und 4 ist ähnlich der der Fig. 1 und 2. Es ist lediglich die Konsole F
mit einem Vorsprung / in ihrer Unterseite versehen, der oben auf dem Achsgehäuse G1 ruht.
Die Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist für Fahrzeuge verwendbar, bei welchen das oberste Blatt der
Hauptfederung E langer ist als in den Fig. 3 und 4. Bei dieser Ausführungsform ist das Ende der Hauptfeder
nicht direkt in dem U-Bolzen eingehakt, sondern ist daran durch einen Haken B befestigt. Das andere
Ende der Feder A ist in einem zweiten U-Stück F eingehakt, welches an der Konsole F1 befestigt ist.
Die Konsole ist an der Feder E angeschraubt.
Bei einigen Fahrzeugen ist es nicht möglich, das U-Stück F an einer Konsole zu befestigen, die an der
Hauptfeder E hinter der Achse G angeschraubt ist. In einem solchen Fall ist das U-Stück F2 gemäß den
Fig. 7 und 8 gebogen, so daß sie das Achsgehäuse G1 einfaßt. Die Enden der Schenkel f1 des U-Stückes F
gehen durch eine Platte oder Stange g·1 hindurch,
ίο welche, wenn· die Muttern f- angezogen sind, eine
Klammer an den Befestigungsstücken c- der Feder E bildet.
Die Erfindung ist auch für eine Federung von schweren Fahrzeugen anwendbar. Die Fig. 9 zeigt sie
für eine hintere Hauptfeder E, die Fig. 10 für eine vordere Hauptfeder E1 eines solchen Fahrzeuges. Die
Konstruktion und Anordnung der zusammengesetzten Schraubenfeder A ist in jedem Fall ähnlich der Ausführungsform
der Fig. 5 und 6. In jedem Fall sind
Einstellmuttern ähnlich denen in Fig. 1 und 2 zur Einstellung der Hilfseinrichtung vorgesehen.
Im Fall von Hauptfedern, die schwere Belastungen auszuhalten haben, können zwei parallele Schraubenfedern
nebeneinander angeordnet werden. Ihre Enden sind mit einer einzigen Befestigungsvorrichtung verbunden.
Die Schraubenfedern A können um einen bestimmten Betrag vorgespannt sein, so daß sie sich nicht
strecken, bis der Betrag der Vorspannung überschritten ist.
Die Konstruktion der Hilfseinrichtung kann im Vergleich zu den gezeigten Ausführungsformen weiter
geändert werden, um sie dem jeweiligen Fahrzeugtyp anzupassen, für den sie benutzt werden soll. Außerdem
können die Hilfsfedern einen dauernden Teil der Hauptfederung des Fahrzeuges bilden, insbesondere,
wenn es sich um neue Fahrzeuge handelt.
Für die Anwendung der Erfindung kommen auch Schienenfahrzeuge in Frage.
Claims (2)
1. Hilfsfeder für längs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-Blattfedern mit in der Mitte derselben
aufgelagerten Radachsen, wobei das eine Ende der oberhalb der Blattfeder als Zugfeder vorgesehenen
Hilfsfeder in der Nähe der Befestigung
"von Blattfeder und Radachse angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (bei a)
der Hilfsfeder (A) nur an einem verstellbaren Organ (C) befestigt ist, welches mit einem über
das Federauge der Hauptfeder (E) passenden Haken (D) verbunden ist.
2. Hilfsfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Organ (C) ein
U-förmiger Bolzen ist, dessen beide Schenkel ein Schraubgewinde aufweisen, durch welches eine
Querstange (C1) verschiebbar ist, an der der Haken (b) befestigt ist (Fig. 3 und 4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Zusatzpatentschrift Nr. 20 777 (1. Zusatz zum französischen Patent Nr. 482 842);
USA.-Patentschriften Nr. 1791661, 2 661205.
USA.-Patentschriften Nr. 1791661, 2 661205.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1119053A GB734886A (en) | 1953-04-23 | 1953-04-23 | Improvements in the springing of vehicles |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023977B true DE1023977B (de) | 1958-02-06 |
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ID=9981671
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET9316A Pending DE1023977B (de) | 1953-04-23 | 1954-04-08 | Hilfsfeder fuer laengs zum Fahrzeug angeordnete Halbelliptik-Blattfedern |
Country Status (3)
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| FR (1) | FR1098875A (de) |
| GB (1) | GB734886A (de) |
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| AP560A (en) * | 1994-01-12 | 1996-11-15 | William Wilfred Spencer | An adjustable coil spring assembly. |
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR20777E (fr) * | 1919-06-14 | Joseph Marie Etienne Franc | Suspension à ressorts oscillants conjugués | |
| US1791661A (en) * | 1928-08-06 | 1931-02-10 | Patrick P Cunningham | Shock absorber |
| US2661205A (en) * | 1949-10-19 | 1953-12-01 | Corey Flournoy | Auxiliary spring for automobile leaf springs |
-
1953
- 1953-04-23 GB GB1119053A patent/GB734886A/en not_active Expired
-
1954
- 1954-04-08 DE DET9316A patent/DE1023977B/de active Pending
- 1954-04-16 FR FR1098875D patent/FR1098875A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB734886A (en) | 1955-08-10 |
| FR1098875A (fr) | 1955-08-23 |
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