DE538355C - Brikettsetzvorrichtung - Google Patents
BrikettsetzvorrichtungInfo
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- DE538355C DE538355C DE1930538355D DE538355DD DE538355C DE 538355 C DE538355 C DE 538355C DE 1930538355 D DE1930538355 D DE 1930538355D DE 538355D D DE538355D D DE 538355DD DE 538355 C DE538355 C DE 538355C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B35/00—Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
- B65B35/30—Arranging and feeding articles in groups
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Glanulating (AREA)
Description
- Brikettsetzvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brikettsetzvorrichtung, mittels der die Brikette gesetzt und hinterher gebündelt werden sollen, um dadurch bequemer an die Abnehmer geliefert werden zu können, und damit der Händler das zeitraubende Abwiegen und Packen erspart.
- Man hat bereits vorgeschlagen, bei Vorrichtungen zum Aufstapeln und Abwiegen von Briketten den Brikettstrang gegen einen unter Federspannung stehenden Rahmen auflaufen zu lassen, um dadurch die aufgespeicherte Energie zu seiner Rückwärtsbewegung auszunutzen.
- Erfindungsgemäß wird nun eine Brikettsetzvorrichtung in Vorschlag gebracht, bei der nach einem bestimmten Spannweg der Feder eine Falle ausgelöst wird, wodurch der Ring mit den angelenkten Klauen vorschnellt, die einen Brikettstrangteil abreißen und gegen die die Kippvorrichtung haltende Sperre bewegen.
- Der Brikettstrangteil wird sowohl nach rechts als auch nach links auf einen darunter befindlichen Tisch abgekippt, so daß die Brikette in gewünschter Weise hintereinander geordnet liegen und dann beispielsweise durch einen Rahmen erfaßt, abgeteilt und gebündelt werden können.
- In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen die Brikettsetzvorrichtungen Abb. i in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Abb.2 Vorderansicht, Abb. 3 einen Schnitt durch Abb. i in der Linie A-A.
- Auf der Grundplatte i ist die die Kippvorrichtung 2 tragende Achse 3 drehbar in den Lagern d. und 5 gelagert. Die Kippvorrichtung besteht vorzugsweise aus zwei Segmentabschnitten 6, 7, deren Breite der Länge eines Brikettpreßsteines entspricht. An den Segmentabschnitten 6, 7 ist unten ein einen Stift 9 tragender Hebel 8 angesetzt, durch den ein Förderer 1o um eine Brikettsteinbreite abwechselnd nach rechts und links verschoben wird.
- Auf der im Lager 5 angeordneten Achse 3 ist eine Nockenscheibe i z aufgekeilt, die durch auf der gleichen Achse aufgesetzte Gewichtshebel I2 durch Sperrklinken 13 in Bewegung gesetzt werden kann. Die Sperrklinken 13 tragen am Ende einen Bolzen 1q., der in der Tieflage des Hebels gegen geneigte Flächen 15 läuft und den Nocken der Scheibe i i freigibt. An dem Gewichtshebel 12 greifen Stangen 16 an, die wiederum mit Hebeln 17, die auf einem Stößel 18 aufsitzen, in Verbindung stehen. Die Hebel 17 sind mit Nocken 19 versehen, die in der Tieflage gegen einen Anschlag 2o des Stößels 18 zur Anlage kommen. Der Stößel 18 ist an einem Ende mittels Rechts- und Linksgewinde in einer entsprechend durchgebildeten Muffe 21 beim Vorschub zwangsläufig rechts oder links drehbar. Der Stößel i8 trägt um seine Achse drehbar, nicht aber zur Achse längsverschiebbar ein Ringstück 22, das seinerseits mit einem hakenförmigen Anschlag 23 aus einem Stück besteht. Eine auf dem Stößel i8 aufgesetzte Feder 24. findet ihr Widerlager gegen einen Ring 25, in dem der Stößel längsverschiebbar und drehbar hindurchgeht. An dein Ring 25 sitzen zwei Zapfen 26, an denen eine mit Pratzen 27 versehene Zugstange 28 angelenkt ist. Auf einer Federhülse 29 ist eine als Winkelhebel ausgebildete Sperrklinke 30 drehbar gelagert, an deren freien Hebelende eine mit Schlitzen 31 versehene Zugstange 32 angreift. In die Schlitze 31 greift ein Führungsstift 3¢ ein, der auf dem Ringstück 22 eingesetzt ist. Auf der Hülse 29 sitzt ferner noch eine Sperrklinke 35, die beim Vorschieben hinter den Ring 22 greift. Die Sperrklinke 35 ist durch eine auf der Achse 3 exzentrisch aufgesetzte Steuerstange 36 aaslösbar. Auf dem Stößel ist noch eine zweite Feder 37 angeordnet, die den Stößel in die Ausgangsstellung zurückzieht.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Der ankommende Brikettstrang 38 läuft gegen den Anschlag 23 an und bewegt dadurch den Ring 22 mit nach vorwärts, wodurch die Feder 24. gespannt wird. Der Ring 2a wird so weit mit Stößel 18 vorgeschoben, bis daß ihn die Sperrklinke 35 hintergreift. Inzwischen ist der Bolzen 34. dein Schlitz entlang weitergeführt worden bis an das Schlitzende, wo er dann die Sperrklinke 30 aushebt. Hierdurch wird die gespannte Feder 2.4 entspannt und nimmt bei ihrer Ausdehnung den Ring 25 mit und damit auch die an den Zugstangen 28 angesetzten Pratzen 27. Die Pratzen 27 ergreifen jeweils den letzten Stein des abzureißenden Stranges und schieben den Brikettsteinstreifen 39 auf das Segmentstück 6 bzw. 7 bis zur Endscheibe 40. Dadurch wird die die Kippvorrichtung 6, 7 haltende abgefederte Sperre 41 ausgelöst und die Kippvorrichtung freigegeben. Die Kippvorrichtung wird betätigt durch Gewichtshebel 12, die durch den zwangsweise vorgeschobenen Stößel 18 gehoben worden sind. Die Hubbewegung des Hebelarmes 12 und 17 erfolgt dadurch, daß der Stößel 18 bei seinem Vorschub in das Gewinde der Muffe 2 1 eingreift und gedreht wird. Hierbei drückt der Anschlag 2o gegen den Nocken 19 und hebt die Hebel 17, 12 hoch, bis daß die Sperrklinke 13 hinter den Nocken der Scheibe i i eingreift. Das Anheben der Hebel 17 erfolgt abwechselnd rechts und links, und zwar infolge des Rechts- und Linksgewindes auf dem Stößel 1ß bzw. der Muffe 21. Hierbei sind beispielsweise die Gewindegänge versetzt. Die Steuerung des Stößels vor dem Eingriff wird in beliebiger Weise von der Achse 3 abgeleitet. Durch die Umdrehung der Achswelle 3 wird die Sperrklinke 35 ausgelöst und die Feder 37 zieht den Stößel in seine Anfangsstelle zurück. Der Vorgang wiederholt sich.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brikettsetzvorrichtung, bei der der Brikettstrang gegen einen unter Federspannung stehenden Rahmen aufläuft, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem bestimmten Spannweg der Feder (24) eine Falle (30) ausgelöst wird, wodurch der Ring (25) mit den angelenkten Klauen (27) vorschnellt, die einen Brikettstrangteil (30) abreißen und gegen die die Kippvorrichtung (2) haltende Sperre (4i) bewegen. z. Brikettsetzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippvorrichtung (2) aus zwei gegeneinander geneigten Segmenten (6, 7) besteht, auf deren Achse (3) vorzugsweise mit Sperrklinken (i3) versehene Gewichtshebel (i2) eingreifen. 3. Brikettsetzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brikettanschlag (23) über ein Ringstück (22) mit einem Stößel (i8) verbunden ist, der in einer festen Führung (2i) beim Vorschub zwangsläufig um seine Längsachse drehbar gelagert ist. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (i8) und die feste Führung (2i) gegenläufige Gewinde aufweisen. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Stößel (i8) angeordneten, mit Kokken (i 9) versehenen Hebelarme (17) lose aufsitzen und durch auf der Stößelachse vorgesehenen Anschläge (2o) steuerbar sind. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die -Kippvorrichtung (2) tragende Achse (3) über gewichtsbelastete Hebel (i2) mit dem Stößelhebel (i7) verbunden ist. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der gewichtsbelastete Hebelarm (i2) der Kippvorrichtung (2) eine Sperrklinke (i3) trägt, die die mit Mitnehmern (i i) versehene Achse (3) steuert. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (13) in der Tieflage des Gewichtshebels (12) durch Auflaufen auf eine geneigte Fläche (15) auslösbar ist. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Kippvorrichtung tragenden Achse (3) ein die Federsperre (35) auslösender Steuerarm (36) vorgesehen ist. io. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Federdruck (24) aufnehmende Ring (25) durch eine Winkelhebelsperrklinke (30) gehalten ist, die über eine mit Längsschlitz (3i) versehene Zugstange (32) mit einem Ringstück (22) bzw. dem Anschlag (23) mittels Bolzen (34) angelenkt ist. i i. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (18) nach erfolgter Abgabe der Brikette an die Kippvorrichtung (2) durch eine Feder (37) zurückziehbar ist. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Federdruck aufnehmende Ring (25) die den Brikettstrang in bekannter Weise erfassenden und freigebenden Klauen (27) trägt. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Kippvorrichtung zwangsläufig ein Förderer (io) gesteuert wird, der die abgesetzten Brikettstränge (39) gegenläufig mit der Kippvorrichtung auf einen Tisch um eine Steinbreite verschiebt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538355T | 1930-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538355C true DE538355C (de) | 1931-11-14 |
Family
ID=6558100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538355D Expired DE538355C (de) | 1930-12-17 | 1930-12-17 | Brikettsetzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538355C (de) |
-
1930
- 1930-12-17 DE DE1930538355D patent/DE538355C/de not_active Expired
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