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Vorrichtung zur wahlweisen Entnahme von Einzelgegenständen, insbesondere
von Druckplatten einer Adressendruckmaschine, aus einem Behälter Die Erfindung betrifft
eine Vorrichtung zur wahlweisen Entnahme von Einzelgegenständen aus einem Behälter
und zum Wiederrückführen derselben, insbesondere von Druckplatten einer Adressendruckmaschine.
Die verschiedenen Einzelvorrichtungen sind so angeordnet, daß sie unter gewöhnlichen
Bedingungen keiner Wartung bedürfen. Die Wähl-, Entnahme- und Rückgabevorrichtung
werden derart gesteuert, daß sie willkürlich eingestellt werden können, so daß sie
während des Betriebes stets einander zugeordnet bleiben bzw. als Ganzes geändert
werden können.
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Weil die Erfindung zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten besitzt, soll
sie an Hand einer Druckmaschine beschrieben werden zur Auswahl von Druckplatten
in einem Behälter, zur Entfernung derselben aus dem Behälter, zur Weiterbeförderung
an eine Adressendruckmaschine und zum Zurückführen in den Behälter in die vorher
eingenommenen Lagen.
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Die Vorrichtung umfaßt einen Behälter mit einer Mehrzahl von Taschen,
welche Druckplatten enthalten, eine Wählvorrichtung, durch die einzelne Druckplatten
ausgewählt und aus dem Behälter entfernt werden, eine Druckvorrichtung und eine
Rückführvorrichtung, durch die die ausgewählten Druckplatten wieder in jene Taschen
des Behälters zurückgebracht werden, aus denen sie entnommen waren. Bei den bekannten
Adressendruckmaschinen mit in einem Behälter aufgestapelten Druckplatten war es
bisher notwendig, alle Druckplatten durch die Druckvorrichtung hindurchzuführen,
obgleich nur einzelne Platten zum Druck gelangten. Gemäß der Erfindung werden nur
die j eweils zum Druck erforderlichen Platten durch die Druckvorrichtung hindurchgeführt.
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Der Hauptzweck der Erfindung besteht in der Anordnung von Hilfsmitteln,
um einzelne Gegenstände (Druckplatten) einer Gruppe auszuwählen, die ausgewählten
Gegenstände zu entfernen und sie wieder in jene Lage innerhalb der Gruppe zurückzuführen,
aus der sie entnommen waren.
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Ein anderer Erfindungszweck betrifft die Anordnung einer selbsttätigen
Steuerung für diese Vorrichtungen, wobei diese Steuerung vorzugsweise elektromechanisch
erfolgt, wodurch das Auswählen, Herausnehmen und Wiederzurückführen in richtiger
Reihenfolge ohne weitere Wartung- seitens des Arbeiters durchgeführt wird.
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Ein weiterer Erfindungszweck betrifft eine Steuerplatte einschließlich
einer Mehrzahl von unabhängigen Steuervorrichtungen, die .so eingestellt werden
können, daß nur gewisse vorbestimmte Gegenstände erfaßt werden, wobei
die
Einstellung dieser Vorrichtungen vom Arbeiter willkürlich geändert werden kann.
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Die Erfindung ,ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht,
es stellen dar Abb. x einen Grundriß, Abb. 2 einen Aufriß der gesamten Anordnung,
Abb. 3 eine Adressendruckplattenform, Abb. ¢ bis 13 die eigentliche Wählvorrichtung,
und zwar Abb. 4 eine Seitenansicht, Abb. 5 einen Teilschnitt nach der Linie 5-5
von Abb. 4, Abb. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 von Abb. 5, Abb. 7 einen
Teilschnitt nach der Linie 7-7 von Abb. 4, _ Abb. 8 einen Teilschnitt nach der Linie
8-8 von Abb. 6 in vergrößertem Maßstabe, Abb.9 einen vergrößerten Teilschnitt der
Greifervorrichtung nach der Linie g-g von Abb.5, Abb. io einen Teilschnitt nach
der Linie io-io von Abb. g, Abb. ix einen vergrößerten Teilschnitt einer Einzelheit,
Abb. 12 und 13 vergrößerte Teilschnitte durch einen Teil der Greifervorrichtung
in zwei verschiedenen Stellungen, Abb. 14 schematisch die elektromechanische Steuerung
für die Wählvorrichtung, Abb. 15a, 15b und 15c Teilansichten der elektromechanischen
Steuervorrichtung, Abb. 16 bis 24 die Rückführvorrichtung für die Druckplatten,
und zwar Abb. 16 eine Seitenansicht, Abb. 17 einen Teilschnitt nach der Linie 17-i7
der Abb. 16, Abb. =8 einen Teilschnitt nach der Linie 18-18 der Abb. 17, Abb. ig
einen Teilschnitt nach der Linie ig-ig der Abb. 16, Abb. 2o eine vergrößerte Stirnansicht,
Abb.21 einen Teilgrundriß in vergrößertem Maßstäbe durch einen Teil der Vorrichtung,
Abb. 22 eine Teilansicht nach der Linie ä2-22 von Abb. -2i, Mb. 23 einen
Teilschnitt nach der Linie 23-23 der Abb. 21, Abb. 24 einen vergrößerten Teilschnitt
durch den Kommutator der elektromechanischen Steuerung, Abb. 25 einen 'vergrößerten
Grundriß eines Teils des Behälters, Abb. 26 schematisch eine Ansicht der elektromechanischen
Steuerung für die Rückführvorrichtung, -und Abh.27 schematisch eine Teilansicht
einer abgeänderten .Ausbildungsform der - Steuerung für die Wählvorrichtung.
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Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer Wählvorrichtung
5o, einer Druckvorrichtung 5i und einer Stapelvorrichtung 52 für die Druckplatten
53. Die Wähl- und die Druckvorrichtung sind auf einem Tisch 54 gelagert, während
die Stapelvorrichtung unterhalb des Tisches angeordnet ist. Die Druckplatten 53
werden von der Wählvorrichtung der Druckvorrichtung und von dieser der Stapelvorrichtung
durch irgendwelche Fördermittel 55 zugeführt.
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Die Druckvorrichtung als solche bildet keinen Gegenstand der Erfindung.
Um jedoch die Anwendung der Erfindung zu veranschaulichen, ist in den Abbildungen
eine Adressendruckmaschine dargestellt, bei welcher der Druckstempel gleichzeitig
auf zwei nacheinanderfolgende Druckplatten einwirken kann. Die Druckplatten 53 (Abb.
3) können von beliebiger Form sein und weisen einen geschlossenen Rahmen 6o auf,
in dem eine Schablone 6i der üblichen Art befestigt ist. An zwei gegenüberliegenden
Seitenrändern des Rahmens 6o sind Kerben 62 vorgesehen, während in dem einen Längsrand
des Rahmens in der Mitte desselben eine Aussparung 63 angeordnet ist.
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Die Druckplatten 53 sind in einem Behälter75 (Abb. ig) eingeschlossen,
aus dem einzelne Druckplatten durch die Wählvorrichtung ausgewählt und herausgezogen
werden. Der Behälter 75 weist die Form einer Trommel auf, die durch zwei Seitenplatten
oder Scheiben 76 begrenzt wird. Jede Scheibe 76 trägt eine mittlere Öffnung, welche
von einer nach innen vorspringenden Hülse 77 begrenzt wird, deren Innenenden 78
abgesetzt sind (Abb.. 5 und 7), so daß ein stufenartiger Eingriff zwischen den Enden
der Hülsen stattfindet. Die Scheiben 76 werden von Bolzen 79 zusammengehalten,
die durch Buchsen 8o auf den Innenflächen einer jeden Scheibe hindurchragen. Die
Bolzen 7g zeigen abgesetzte Zapfen 81 und können beispielsweise durch Vernieten
der Bolzenenden an den Scheiben befestigt werden, so daß die Buchsen 8o fest gegen
die Schultern 81 geklemmt werden, so daß eine dauernde Befestigung der Scheiben
erzielt wird. Die Hülsen 77 bilden nach Vereinigung der Scheiben eine ununterbrochene
Nabe.
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Die Innenfläche einer jeden Scheibe 76 ist mit einer Ringnut 83 (Abb.
7) versehen, welche einen geschlossenen Ring 84 aufnimmt, durch den der Raum zwischen
den Scheiben in eine geschlossene Innenkammer 85 und eine offene Außenkammer 86
unterteilt wird. Der Ring 84 wird natürlich zwischen die 'Scheiben eingesetzt, bevor
diese durch die Bolzen 79 verbunden werden. In der Kammer 86 ist die Innenwand
einer jeden -Scheibe mit Radialflanschen 87 (Abb. 2i) versehen. Die Trommel weist
36o solcher Flanschen an jeder Scheibe auf, so daß auf jeden Grad des Umfangs ein
Flansch fällt. Die gegenüberliegenden Flanschen 87 der Scheiben 76 bilden einen
Halter für die Druckplatten
53, und die Zwischenräume zwischen jedem
Flanschenpaar bilden die Trägertaschen 88. Die Enden der Druckplatten ruhen auf
den Flanschen 87 und die einen Längskanten auf dem Ring 84. Jede Scheibe 76 weist
an ihrem Außenumfang einen endlosen Flansch 89 auf, der an jedem Ende einer jeden
Druckplatte 53 des Behälters einen Ringfalz 9o bildet.
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Um die Scheiben 76 zu verstärken, sind diese mit den Hülsen 77 durch
Winkelstützen 9i (Abb. 5) verbunden; um irgendwelche Schwächung der Scheiben durch
die Nuten 83 auf den Innenflächen zu verhindern, sind die Außenflächen der Scheiben
mit Ringbändern 92 versehen. Die mittlere Öffnung, welche durch die Nabe 77 begrenzt
wird, wird jenseits der Scheiben von einem Ringflansch 93 umgeben, welcher jenseits
eines Kreisbandes 94 auf der Außenfläche der Scheibe hinausragt und so einen ringförmigen
Einsprung 95 bildet, welcher einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Auf der Außenfläche
der einen Scheibe 76, nämlich jener auf der rechten Seite der Abb. 7, ist ein Kreisband
96 angeordnet, dessen Außenfläche mit der Außenfläche des Bandes 94 in einer Ebene
liegt. Auf der Außenfläche der anderen Scheibe 76 (links in Abb. 7) ist eine Buchse
97 vorgesehen, welche eine Bohrung 98 aufweist, die sich auch durch die Scheibe
hindurcherstreckt.
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Die Druckplatten 53 werden in den Taschen 88 durch einen Reifen 99
(Abb. 7) festgehalten, der in die Vertiefung 63 in der Längskante einer jeden Druckplatte
eingreift. Der Reifen besteht vorzugsweise aus starrem Material und besitzt eine
Öffnung ioo (Abb. 6), welche durch eine angelenkte Klappe ioi verschlossen werden
kann. Der Reifen erfaßt die Druckplatten 53 lose, so daß eine Relativbewegung zwischen
ihnen möglich ist. Innerhalb der Trommel 75 kann eine Zahl von Platten 53 gelagert
werden, welche z. B. beim Gebrauch der Druckmaschine ausgewählt werden sollen. In
die Trommel 75 können 36o Druckplatten eingesetzt werden. Die Druckplatten werden
beispielsweise alphabetisch, chronologisch oder nach irgendeiner anderen Reihenfolge
eingesetzt. Der Zweck der Wählvorrichtung besteht darin, von den Druckplatten in
dem Behälter 75 jene Druckplatten auszuwählen und herauszuziehen, welche jeweils
erforderlich sind.
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Der Behälter 75 ist drehbar auf einer Nabe 125 gelagert, die fest
mit einem Schaltzahnrad 126 verbunden ist. Die Nabe i25 mit dem Schaltrad 12,6 kann
gegenüber einem feststehenden Wellenstumpf 127 gedreht werden, der auf einem
Lagerbock 128 gelagert und in diesem durch eine Stellschraube 129 befestigt ist.
Die Nabe i25 wird in ihrer Lage auf der Welle 127 durch einen Stellring
130 festgehalten, der mit der Welle durch einen Stift 131 verbunden ist.
Die Welle 127 ist mit einer Ringnut 132 versehen. Von dem Schaltrad z26 ragt nach"
außen ein Stift 133, der in die Bohrung 98 der Trommel eingreift und so ein
gemeinsames Drehen von Trommel und Schaltrad um den Wellen2 stumpf 127 sichert.
Die Trommel 75 wird auf der Nabe 125 mittels eines Hebels 135 (Abb. 5) festgehalten,
der mit einer Klinke z36 versehen ist, die in die Ringnut z32 der Welle 127 eingreift
und durch eine Feder 137 festgehalten wird. Der Hebel 135 (Abb. 5) ist schwenkbar
auf einer Platte 138 gelagert, die an der Außenfläche eines Blockes 139 befestigt
ist.
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Das Schaltrad 126 erhält eine absatzweise Drehbewegung durch eine
Schaltklinke i4o (Abb. 6), die schwenkbar auf einem Arm 141 gelagert ist, der auf
dem Wellenstumpf 127 zwischen einer Buchse auf der Welle 127 in dem Lagerbock 128
und dem Schaltrad 126 angeordnet ist. Die Schaltklinke i4o wird mit den Zähnen des.
Schaltrades i26 vermittels einer Feder 142 gehalten, die an einem Zapfen 143 der
Klinke 140 und an einem Vorsprung 144 des Armes 141 befestigt ist. Der Arm 141 wird
durch eine Stange 145 hin und her bewegt. Die Bewegung des Armes 141 (Abb. 6) wird
durch einen einstellbaren Anschlag 146 begrenzt, dessen Bolzen 147 gegen einen abgeschrägten
Teil 148 der Schaltklinke 14o anschlägt und so nicht nur eine weitere Bewegung des
Armes 141 verhindert; sondern auch die Nase 149 der Schaltklinke i4o in richtigen
Eingriff mit den Zähnen 150 zwingt. Eine Hilfssperrvorrichtung für das Schaltrad
17,6 besteht aus einer Klinke 154, welche in dem Lagerbock 128 drehbar gelagert
ist. Die Nase 155 der Klinke 154 wird mit den Zähnen des Schaltrades 126 durch eine
Feder 156 in Eingriff gebracht, die an der Klinke 154 bzw. an dem Lagerbock 128
befestigt ist.
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Wenn die Trommel 75 auf die Nabe 125 geschoben wird, wird nicht nur
der Stift 133 in die Bohrung 98 eingeführt, sondern es wird auch der Reifen 99 mittels
eines Stiftes 157 festgehalten, der von einem Arm 158 hervorsteht, der auf
der Grundplatte des Lagerbockes 128 gelagert ist. Der Stift 157 tritt in eine Schleife
159 des Reifens 99 ein. Auf diese Weise ist die Bewegung der Trommel und des Schaltradesi26
ermöglicht, während der Reifen 99 in seiner Lage verharrt. Nach dem Zusammenbau
der Teile und nach der Befestigung des Reifens 99 befindet sich dessen offener Teil
ioo (Abb. 6) auf der einen Seite des Behälters 75, und die angelenkte Klappe ioi
wird nach außen hochgeschwungen und in irgendeiner Weise befestigt, um die Bewegung
der Greifer z6o zu ermög= lichen. Es sind zehn Greifer vorgesehen, und der Ausschnitt
ioo ist so groß, daß nach dem Umlegen der Klappe ioi eine Gruppe von zehn Druckplatten
den Greifern dargeboten werden kann.
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Jeder Greifer 16o (Abb. 9, 12 und 13) umfaßt
ein
Paar Finger i6i; jeder Finger i6i ist auf einem Stift 162 schwenkbar gelagert und
wird durch Federn 164 gegen einen starren Anschlag 163 gedrückt. Von jedem Finger
i6i erstreckt sich nach innen ein Arm 165, der mit einem Schlitz 166 versehen ist.
Die geschlitzten Enden der Arme 165 überlappen einander (Abb. io), und mit den Armen
ist ein Anker 167 vermittels eines Stiftes 168 verbunden, welcher durch die Schlitze
166 hindurchragt. Die inneren Enden der Greiferfinger i6i treten in Schlitze 169
(Abb. 8) eines Wagens i7o, der so die Greiferfinger voneinander trennt und ihre
gegenseitige Lage sichert. Die Zapfen 162, auf denn die Finger i6i drehbar gelagert
sind, erstrecken sich vorzugsweise durch sämtliche Schlitze 169 hindurch, so daß
alle Finger auf der einen Seite auf einem Zapfen drehbar gelagert sind.
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Der Wagen =7o (Abb. 6) ist mit einem Deckel 171, einem Boden i72 und
Seitenwänden 173
(Abb. 4) versehen. , Die obenerwähnten Anschläge 163 bilden
einen Teil der Vorderwand des Wagens i7o, während sich die Schlitze in den Seitenwänden
173 befinden. Die Seitenwände sind an ihren rückseitigen Kanten ausgeschnitten und
durch Streifen 174 verstärkt. Innerhalb des Wagens i7o ist eine Mehrzahl von Magneten
175 gelagert, deren Pole gegen die- Außenfläche der Vorderwand durch darin befindliche
Öffnungen gegenüber den Ankern hindurchragen. Die Magnete sind auf einer Stange
176 gelagert, welche an der Decke und dem Boden des Gehäuses befestigt ist und durch
die Magnetschleifen hindurchragt. Die Arme 165 (Abb.8) sind zueinander versetzt,
um hinreichenden Spielraum für die Anker 167 und Magnete 175 zu geben.
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Die Seitenkanten des Bodens 172 (Abb. 8) sind nach unten und auswärts
gebogen und greifen in die Innenkanten von Führungsleisten 178 ein, die auf
der Oberfläche des Blocks 139 auswechselbar befestigt sind, während der Block an
seiner oberen Wandung mit einem Schlitz 181 versehen ist, durch welchen ein gegabelter
Arm i82 nach abwärts von dem Boden 172 hindurchragt. Der Wagen i7o wird innerhalb
der Führungsleisten 178 vermittels eines Armes 183 hin und her geschoben, welcher
starr mit einer Welle 184 verbunden ist, die durch die Wände 185 des Blockes 139
hindurchragt. Die Innenflächen der Wände 185 sind mit Lageraugen 186 versehen, durch
welche die Welle 184 hindurchragt, und in welchen sie frei drehbar gelagert ist.
Der Arm 183 ist- an seinem unteren Ende verbreitert, so daß er zwischen die
Lageraugen 186 paßt, ohne eine seitliche Bewegung zuzulassen; der Arm 183 ist mit
der Welle 184 durch eine Stellschraube 187 verbunden.
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Das obere Ende des Arms 183 ist mit dem Arm i82- durch eine
Schiene 188 (Abb. 6) verbanden, die an ihren Enden drehbar gelagert ist. Der Arm
183 wird mittels einer Kurvenscheibe igo hin und her geschwungen, die eine Kurvenbahn
igi zur Aufnahme einer Führungsrolle ig2 trägt, die auf dem Arm 183 zwischen dessen
Enden gelagert ist. Die Kurvenbahn igi ist vorzugsweise aus den Kurventeilen 193,
194 und den beiden konzentrischen Kreisteilen 195 und 196 zusammengesetzt. In Abb.
6 sind die Grenzen dieser Teile der Kurvenbahn igi durch gestrichelte Linien angedeutet.
Die Kurvenscheibe igo ist auf einer Hauptantriebswelle Zoo befestigt, die in Buchsen
toi, zog der Wand 185 gelagert ist und durch Zahnräder 203 und 204 eine Welle 205
antreibt. Die Welle 184 erstreckt sich über die Außenfläche der einen Seitenwand
185 und trägt einen Arm 2o6 mit einem Lagerauge207, durch den derArm 2o6 auf der
Welle 184 befestigt wird, um mit der Welle 184 sich drehen zu können. Das obere
Ende des Armes 2o6 ist drehbar mit der Stange 145 verbunden. Die Welle
205 ist in Haltern 2o8 (Abb. 4) gelagert, die an der Platte 138 befestigt
sind.
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Beim Drehen der Hauptantriebswelle Zoo wird das Schaltrad 196 und
die Trommel 75 und der Wagen i7o absatzweise bewegt. Die Kurvenbahn igi ist jedoch
so gestaltet, daß der Wagen 170 mit den Greifern 16o vorrückt, wenn die Trommel
gedreht wird, und zurückläuft, wenn die Trommel durch die Sperrklinke 154 festgehalten
wird. Das Vorrücken und Zurücklaufen des Wagens 17o bezweckt das Auswählen und Herausziehen
der gewünschten Druckplatten aus der Gruppe von zehn Druckplatten, die durch den
Ausschnitt ioi hindurch dargeboten werden.
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Zwischen dem Block 139 und dem Lagerbock 128 ist ein Vorratsbehälter
2io angeordnet, in den die von den Greifern 16o herausgezogenen Druckplatten hineinfallen,
wenn die Greifer geöffnet werden. Um eine gleichmäßige Stapelung der Druckplatten
zu sichern, sind Haltearme 211 vorgesehen, die in bestimmten Zwischenräumen hin
und her gehen und zunächst die von den Greifern abfallenden Druckplatten auffangen
und später freigeben, so daß sie in den Vorratsbehälter weiterfallen. Die Haltearme
--ii sind um Zapfen 212 (Abb. 12) schwenkbar auf Armen 178 gelagert, die von dem
Block i39 getragen werden und normalerweise unter der Wirkung von Federn
213 in den Vorratsbehälter durch Schlitze 214 der Stirnwände desselben hineinragen.
Das Zurückziehen der Haltearme aus dieser Normalstellung wird selbsttätig in zeitlicher
Übereinstimmung mit der Bewegung des Greiferwagens 170 vermittels der Vorsprünge
215 gesteuert, die normalerweise in die Fahrbahn des Wagens hineinragen. Auf diese
Weise berührt der Wagen, wenn er nahe am Ende seines Vorschubes angelangt ist, die
Vorsprünge
215 und verursacht ein Öffnen der Haltearme, so daß die
darauf liegenden Druckplatten in den Vorratsbehälter 2=o fallen können. Sobald der
Wagen seinen Rücklauf beginnt, werden die Vorsprünge 2=5 freigegeben, und die Haltearme
kehren in ihre Normallage zurück, in der sie die von-- den Greifern aus der Trommel
herausgezogenen Druckplatten auffangen können.
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Die Greiferfinger z6z (Abb. g) sind sämtlich an ihren äußeren Enden
mit einem Paar Platten 22o versehen, die an den Vorderenden durch einen Bolzen 221
verbunden sind, der mit beiden Platten vernietet ist. Die Entfernung zwischen den
Platten 22o eines jeden Fingers entspricht der Dicke der Druckplatte. Wenn der Wagen
170 zunächst vorrückt, greifen die Vorderenden der Greiferfinger in die ringförmige
Aussparung go ein und berühren die Druckplatten 53 nicht. Wenn jedoch irgendeiner
der Magnete 175 erregt wird, werden die entsprechenden Anker 167 angezogen und bewirken,
daß die Greiferfinger z6= sich um die Gelenkzapfen 162 drehen gegen die Wirkung
der Federn 164 und die Bolzen 221 in die Kerben 62 einführen (Abb. z3). Die Druckplatten
53 werden so von den Greiferfingern z61 erfaßt und beim Rücklauf des Wagens z7o
unter dem Einfluß der Kurvenscheibe zgo aus der Trommel herausgezogen und über den
Vorratsbehälter 2zo gehalten. Da die äußeren Ecken der Druckplatten von den Platten
22o gestützt werden, verharren die Druckplatten im wesentlichen in einer waagerechten
Lage, bis sie freigegeben werden und auf die Haltearme 9,11 fallen können.
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Die Vorrichtung zum Steuern der Greiferfinger besteht aus einer kreisförmigen
Steuerplatte 225, die vorzugsweise aus Messing oder einem anderen Werkstoff besteht
und auswechselbar außerhalb der rechten Scheibe 76 gelagert ist (Abb. 7). Das Band
96 ist so angeordnet, daß es den Außenumfang der Steuerplatte erfaßt, während
ihr Innenumfang auf dem Einsprung 95 ruht. Die Steuerplatte kann in beliebiger
Weise befestigt sein und ist mit einer Reihe von Schlitzen 226 versehen, die gekrümmt
sind oder eine unregelmäßige Form aufweisen. Die Schlitze 226 entstehen durch Ausstanzen
der Finger 227 (Abb. 15 a, 15 b, 15 c). Die Schlitze 226 sind in Reihen
von je zehn Schlitzen angeordnet, und diese Reihen erstrecken sich nach innen vom
Außenumfang der Steuerplatte in Bögen. Die Anzahl der Schlitzreihen beträgt 1/1o
der Anzahl von Taschen 88, die durch die Flansche 87 gebildet werden, so daß bei
vdrliegendem Beispiel sechsunddreißig solcher Reihen vorgesehen sind. Die Kurvenanordnung
der Schlitze wird durch Kreisbögen 228 und Radien 7,29 (Abb. 15a) bestimmt. Die
Kreisbögen 228 verlaufen konzentrisch in gleichem Abstand voneinander und umfassen
je einen Schlitz 226 einer jeden Reihe. So umfaßt der äußere Kreisbogen den ersten
Schlitz einer jeden Reihe, der darauffolgende Kreisbogen den zweiten Schlitz einer
jeden Reihe usw., und die verschiedenen Schlitze einer jeden Reihe sind um eine
bestimmte Strecke voneinander entfernt. Die Radien 229 im vorliegenden Beispiel
sind um einen Bogengrad voneinander entfernt und umfassen je einen Schlitz, so daß
die Lage eines jeden Schlitzes durch einen Kreisbogen 228 und einen Radius z-.g
bestimmt wird, derart, daß die entsprechenden Schlitze einer jeden Reihe um zehn
Bogengrade voneinander entfernt liegen. Die Finger 227 dienen zum Steuern der Greifer
16o.
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Der obenerwähnte Hebel 135 (Abb. ix) ist ausgespart und hat eine Kammer
9,30, durch die eine Welle 231 (Abb. 4 und z1) hindurchragt, die in den Wänden
der Kammer 230 gelagert ist. Auf der Welle 9,31 sind zwei Streben 232 gelagert,
die an ihren oberen Enden Kerben aufweisen zur Aufnahme einer Stange 233 aus dielektrischem
Material. Die Enden der Stange 233 sind in den Kerben vermittels Stifte 234 o. dgl.
befestigt. Auf der Stange 233 ist eine Mehrzahl von biegsamen Streifen 235 gelagert,
und zwar sind zehn solcher Streifen vorgesehen. Diese Streifen bestehen vorzugsweise
aus Messing oder einem anderen stromleitenden Material und tragen an ihren Außenenden
Stifte 236, die in einer Kurvenbahn angeordnet sind, die der Kurve der Schlitze
226 entspricht. Das untere Ende eines jeden Streifens 235 ist gesondert elektrisch
durch eine Leitung 237 mit einem entsprechenden Magneten 175 der Greifervorrichtung
verbunden. Von dem Magneten führen Leiter 238 zu einer Stromquelle 9,39,
deren anderer Pol mit der Steuerplatte 225 entweder direkt oder durch die Masse
verbunden ist. Die Spannung beträgt nahezu xo Volt, und es hat sich als völlig hinreichend
erwiesen,' die eine Seite der Stromquelle mit der Grundplatte 128 zu verbinden.
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Wenn die Kontaktstifte 236 mit den Fingern 227 der Steuerplatte in
Berührung gelangen, werden die Magnete 175 erregt, so daß die Greiferfinger die
Druckplatten erfassen. Die Finger 227, die durch die Schlitze 226 entstanden sind,
können niedergedrückt sein, wie es in den Zeichnungen angedeutet ist, so daß Öffnungen
240 in der Steuerplatte 225 gebildet werden. Diese Öffnungen 24o besitzen eine solche
Abmessung, daß die Kontaktstifte 236 eintreten können, ohne die Platte zu berühren.
Die mit diesen Stiften verbundenen Magnete 175 werden demnach nicht erregt, -und
die von diesen Magneten gesteuerten Greifer treten nicht in Funktion. Wie in Abb.
14 schematisch angedeutet, sind die Finger 227 der -_., 4. und B. durch die Schlitze
226 niedergedrückt, während die Finger der anderen Schlitze in der. Ebene
der
Steuerplatte verlaufen, so daß die 1., q.. und B. Greifer außer Tätigkeit bleiben,
während die übrigen Greifer die Druckplatten 53 erfassen, denen sie benachbart sind,
und diese Platten aus der Trommel beim Rücklauf des Wagens Z7o herausziehen.
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Die Kontaktstifte 236 werden gegen die Steuerplatte 225 durch Hin-
und Herschwingen der Welle 231 vermittels eines Armes 25o bewegt, der auf dem einen
Ende der Welle ruht, die durch die Wand der Kammer 23o hindurchragt und in gerader
Verlängerung der Angeln liegt, in denen der Hebel 135 gelagert ist. -Der Arm
250 ist mit einer Rolle 9,51 versehen, die von einer Kurvenscheibe 25z auf
der Welle 9,05
gesteuert wird. Der Hebel 135 ist auf der Platte 138 vermittels
Angeln 253 und Zapfen 254 gelagert. Wenn der Hebel 135 aus der geschlosdenen
Lage herausgeschwungen ist (die gestrichelte Linie in Abb. 5) wird die Rolle
9,51
von der Kurvenscheibe 252 fortbewegt, während beim Schließen des Hebels
die Rolle wiederum gegen die Kurvenscheibe 252 angelegt wird.
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Die Steuerplatte 225 ist auf der Trommel 75 vermittels eines Stiftes
26o gelagert, der in eine Bohrung 261 der Platte eintritt, so daß diese auf der
Trommel nur jene Lage einnehmen kann, bei welcher diese Bohrung mit dem Stift sich
deckt. Die Platte 225 wird auf der Trommel durch Scheiben 262 gehalten, welche sich
frei auf der Klinke 136 drehen, sowie durch eine Reihe von Rollen 263, welche in
einem Behälter 264 des Hebels 135 gelagert sind-.
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An Stelle der Steuerplatte 225, welche die Greifer 16o durch die Finger
227 in den Schlitzen 226 steuert, können die in Abb,. 27 dargestellten Hilfsmittel
verwendet werden. Eine durchlochte Platte 27o aus Messing oder anderem Werkstoff
wird an Stelle der Steuerplatte 225 verwendet und kann gewünschtenfalls dauernd
mit der Seitenscheibe 76 der Trommel verbunden sein. Auf der Platte 27o ist abnehmbar
in vorbestimmter Lage eine Steuerscheibe 271 aus Papier, Vulkanfiber oder einem
anderen nichtleitenden Material gelagert. In dieser Steuerscheibe 271 sind Durchlochungen
272 vorgesehen, welche in ähnlichen Reihen angeordnet sein können wie die oben beschriebenen
Schlitze 226. Die Lochreihen .sind jedoch nicht vollständig, viehmehr sind einzelne
Löcher ausgelassen. Die Platte 7,70 ist mit der Stromquelle 239 in ähnlicher
Weise wie die Steuerplatte 225 verbunden, so daß bei Berührung eines Kontaktstiftes
236 mit der Platte 270
durch ein Loch 272 hindurch der zugeordnete Greifer
in Tätigkeit gesetzt wird. Wenn jedoch in der Steuerscheibe 271 kein Loch 272 vorhanden
ist, legt sich der Kontaktstift 236 gegen die Scheibe, so daß kein Stromschluß und
mithin auch keine Greiferbewegung veranlaßt wird. Die Lochungen 272 bewirken so
eine Steuerung in ähnlicher Weise wie -die Finger 227. Der erste Kontaktstift 236
legt sich gegen die Scheibe 27z, so daß sein zugeordneter Greifer nicht betätigt
wird, während der zweite Kontaktstift 236 durch ein Loch 277, hindurchtritt und
in Berührung mit der Platte 27o gelangt, so daß der Strom geschlossen wird und der
zugehörige Greifer in Tätigkeit tritt (Abb. 27).
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Sämtliche beweglichen Teile werden von der Antriebswelle 20o aus angetrieben,
und der Arm 2o6 und die Kurvenscheibe zgo und 252 sind derart gestaltet und angeordnet,
daß die Teile in der nachstehenden Aufeinanderfolge bewegt werden. Das Magazin 75
wird vom Arm 2o6 gedreht, und zu gleicher Zeit wird der Greiferwagen durch die Rolle
192, welche längs des Teils 193 der Kurvenscheibe wandert, vorgeschoben. Die Spitzen
der Greiferfinger 161 treten in die Aussparungen go, so daß sie die Bewegung der
Trommel nicht stören, falls sie eintreten, wenn letztere noch gedreht wird. Der
Wagen Z7o kommt nunmehr zur Ruhe, da die Rolle =g2 längs des konzentrischen Kreisteils
196 der Kurvenscheibe wandert, und auch die Trommel wird durch die Sperrklinke 154
an einer Weiterdrehung gehindert. In diesem Augenblick schwingt die Kurvenscheibe
252 die Welle 231 und erregt die Magnete z75 in der oben beschriebenen Art.
Die Rolle 192 wandert nunmehr längs des Kurventeils 194, so daß der-Wagen Z7o zurückgezogen.
wird und die ausgewählten Druckplatten aus der Trommel herausgezogen werden. Wenn
die Rolle igz in den konzentrischen Kurventeil 195 der Kurvenscheibe 252 eintritt,
schwingen die Streifen 235 von der Steuerplatte fort, so daß die Magnete ausgeschaltet
werden und die Druckplatten 53 auf die Haltearme 211 fallen können. Während. der
Rückkehr des Wagens zieht der Arm 2o6 die Stange zurück, um die nächste Drehung
der Trommel vorzubereiten.
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Die Druckplatten 53 werden aus dem Vorratsbehälter 2Zo durch die Fördereinrichtung
55 der Druckvorrichtung 51 zugeführt und von hier einem senkrechten Vorratsbehälter
300, in dem die Platten, wie üblich, übereinander aufgestapelt werden. Dieser Vorratsbehälter
3oo befindet sich vor der Rückführvorrichtung, durch die die Druckplatten nunmehr
zu den Taschen 88 der Trommel 75 zurückgeführt werden, aus der sie entnommen waren.
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Eine Vorrichtung zur Sicherung der regelmäßigen waagerechten Anordnung
der Druckplatten in dem Vorratsbehälter 300 ist in Abb.25 besonders dargestellt.
Die Mündung des Behälters ist normalerweise durch Haltearme 275 verschlossen, die
in den Behälter durch Schlitze 276 der Stirnwände desselben in ähnlicherWeise hindurchragen
wie die obenerwähnten Haltearme 211. Die Haltearme 275, die um Zapfen 277 auf Armen
278 drehbar gelagert sind, die
sich von dem Tisch nach unten erstrecken,
sind im wesentlichen rechtwinklig ausgebildet. Die inneren Enden der Haltearme überlappen
sich und sind mit Längsschlitzen 28o versehen, durch die die Spitze eines Armes
281 hindurchragt. Der Arm 281 ist auf einer Schwingwelle 282 (Abb. 18) gelagert,
die an dem Magazin 300 befestigt ist. Die Schwingwelle 282 wird durch einen Arm
283 bewegt, der an seinem Außenende eine Führungsrolle 284 trägt, die von einer
Kurvenscheibe 285 auf der Welle 286 gesteuert wird. Der Kurvenscheibe 285 wird eine
vollständige Umdrehung bei jedem Hin- und Hergang der Auswurfvorrichtung 315 erteilt.
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Die Trommel 75 mit der Steuerplatte 225 ist inzwischen von der Nabe
125 entfernt und auf eine Nabe 3o1 aufgebracht worden, welche mit einem Zahnrad
302 verbunden ist. Die Nabe 3o1 und das Zahnrad 302, sind auf einer
Achse 303 gelagert, die nach außen von einem Halter 304 hervorragt, der von
dem Tisch 54 sich nach abwärts erstreckt, auf dem die Wählvorrichtung
50 und die Druckvorrichtung gelagert sind. Die Welle 303 wird gegen
eine Drehung vermittels einer Stellschraube 305 festgehalten, und die Nabe
3o1 ist auf der Welle mittels einer Scheibe 3o6 befestigt, die mit der Welle durch
einen Stift verbunden -ist-und dem Stellring 13o entspricht. Das Ende der Welle
303, das über die Scheibe 3o6 herausragt, ist mit einer Ringnut
308 versehen. Die Trommel wird zusammen mit dem Zahnrad 3o2 vermittels eines
Stiftes Sog in Drehung versetzt, der in die Öffnung 98
der Trommel eintritt.
Die Trommel wird auf der Nabe 301 vermittels eines Armes 31o gehalten, der mit einer
Klinke 311 versehen ist, welche in die Kerbe 3o8 der Welle 303 eingreift
und darin durch eine Feder 312 festgehalten wird. Dieser Arm 310 und die Klinke
311 wirken im wesentlichen wie der Hebel 135 und die Klinke 136. Die Führungsrollen
313 und 314, welche gegen die Steuerplatte anliegen, um diese auf der Trommel 75
festzuhalten, wirken in ähnlicher Weise wie die obenerwähnten Rollen 262 und 263
der Wählvorrichtung.
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Die Druckplatten 53 werden aus dem Vorratsbehälter 300 vermittels
einer Auswurfvorrichtung 315 entnommen, die aus einem Paar geflanschter Platten
316 besteht, die an jedem Ende durch Querstücke 317 verbunden sind und oben durch
eine Stange 318. Die Flansche 31g der Platten 316 laufen in Führungen
320,
die durch Leisten 321 gebildet werden, die mittels Schrauben 322 auf
einem Gehäuse 323 befestigt sind, das mit der Unterseite des Tisches mittels Bolzen
oder anderer durch Flanschen 324 hindurchgeführter Hilfsmittel befestigt ist. Das
Gehäuse 323 ist mit einem Paar paralleler, nach innen gerichteter Flansche 325 versehen,
an die die Führungsleisten 321 befestigt sind, wobei zwischen die Flanschen und
die Leisten geeignete Platten 326 eingeschoben sind: Von dem Querstück 318 erstreckt
sich nach unten ein Paar -Anne 330 (Abb..21), die eine Stange 331
tragen, auf der das eine Ende einer Stange 332 fit. Das andere Ende der Stange 332
greift in das gegabelte untere Ende eines Hebels 333 und ist mit diesem durch einen
Zapfen 334 drehbar verbunden. Der Hebel 333 ist an einer Querwelle 335 befestigt,
welche in Buchsen 336 gelagert ist, die nach innen von den Seiten des Gehäuses 323
ragen. Das eine Ende 337 der Welle 335 ertreckt sich jenseits der Gehäusewand.
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Auf einer Welle 340, die in den Wänden des Gehäuses 323 gelagert ist,
sitzt eine Kurvenscheibe 341 mit einer geschlossenen Kurvenbahn 342, die eine Führungswalze
343 aufnimmt, die .auf dem Arm 333 sitzt. Die Kurvenscheibe 341 entspricht der Kurvenscheibe
igo, und die Kurvenbahn 342 ist die nämliche wie die Kurvenbahn 1g1. Die Welle 340
wird in derselben Weise angetrieben wie die Welle Zoo, und beim Drehen der Kurvenscheibe
341 werden die Platten 316 hin und her bewegt und mit ihnen das Querstück 318 mittels
des Armes 333.
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Das Zahnrad 302 wird durch die Welle 340 vermittels des Hebels 333
gedreht und die Welle 335 vermittels eines Armes 35o, der an dem vorstehenden Ende
337 der Welle befestigt ist. Der Arm 350 ist durch eine Stange 351 mit einem
Arm 352 verbunden, der auf einer Welle 353 drehbar gelagert ist, die im Halter 304
umläuft. Die Stange 351 besitzt geeignete einstellbare Verbindungsstangen 354 mit
den Armen 350 und 352. Auf dem Arm 352 ist drehbar eine Klinke 355 gelagert, deren
Nase 356 in die Zähne 357 eines Zahnrades 358 eingreift, welches auf der Welle 353
verkeilt ist. Die Bewegung der Klinke 355 wird durch einen Anschlag 36o begrenzt.--
Eine Feder 361 an den Enden der Klinke 355 und der Arme 352 halten die Nase 356
nachgiebig in Eingriff mit dem Zahnrad 367. Die Welle 353 ist an ihrem inneren Ende
mit einem Zahnrad 365 versehen, das Zähne 366 aufweist, die mit den Zähnen 367 des
Zahnrades 302 kämmen. Eine Sperrklinke 368 bewirkt, daß das Zahnrad 358 in
seiner richtigen Läge gehalten wird. Diese Sperrklinke besitzt eine Nase
369, welche in Eingriff mit den Zähnen 367 des Rades 363 durch eine Feder
370 gehalten wird. Die Wirkung der Klinken 355 und 368 ist ähnlich der Wirkung
der Klinken 140 und 154. Das Schwingen der Welle 355 mittels der Kurvenscheibe 341
bewirkt ein absatzweises Drehen der Zahnräder 358 und 302. Während die Trommel
75 bei jeder Bewegung um zehn Zwischenräume gedreht wurde, ist es beim Rückführen
der Platten notwendig, daß die Trommel bei jeder Drehung nur um einen einzigen Zwischenraum
bewegt wird. Die Anzahl der Zähne auf den verschiedenen Zahnrädern
muß
derart sein, daß die Trommel nur um einen Grad bei jeder Bewegung des Getriebes
vorwärtsgeschaltet wird.
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Das Hin- und Herbewegen der Auswurfvorrichtung 315 mittels des Hebels
333 und der Kurvenscheibe 341 vollzieht sich in einer Ebene unterhalb der untersten
Platte 53 des Behälters 30o, die auf den Parallelschienen 326 ruht, die zugleich
die Wände des Behälters 3oo stützen. Diese Bewegung des' Auswerfers, welche bei
jeder Umdrehung der Welle 34o eintritt, hat daher keine Wirkung auf die Platte.
Auf einer Stange 375, die von den Platten 316 getragen wird, sind drehbar Arme 376
gelagert, die an ihren Außenenden durch ein Querstück 377 verbunden sind. Die Arme
376 weisen vorzugsweise die in den Abbildungen dargestellte Form auf, wobei die
dem Querstück 377 entgegengesetzten Enden der Arme nahe zueinander angeordnet werden
und durch einen Block 378 verbunden sind. Das Querstück 377 ruht normalerweise auf
der Querstange 318 und wird in jener Lage mittels einer Feder 379 gehalten, die
an einem Ende 380 mit dem einen der Querstücke 317 und am anderen Ende mit
einer Zunge 381 des Blocks 378 verankert ist. Die Bewegung des Blocks 378 wird durch
einen Magneten 385 gesteuert, der von den Platten 316 getragen wird und ähnlich
ausgebildet ist wie die Magnete 175. Der Block 378 wirkt als Anker, so daß
er bei Erregung des Magneten gegen 'die Pole desselben angezogen und das Querstück
377 gehoben wird, so daß beim nächsten Hirk- und Hergang des Auswerfers die unterste
Druckplatte 53 aus dem Behälter 3oo entfernt und in die leere Tasche 88 der Trommel
75 eingesetzt wird, in die die Platte gehört.
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Um die richtige Lagerung der Druckplatte 53 zu sichern und zu vermeiden,
daß eine Platte in eine bereits gefüllte Tasche eingesetzt wird, ist der Arm 310
mit einer Mehrzahl von Streifen 390 (Abb.23) ausgestattet, die mit je einem
Stift 301 versehen sind, die mit den Schlitzen 226 auf der Steuerplatte 225 zusammenwirken.
Die Streifen 3go sind ähnlich ausgebildet wie die Streifen 235 und in einer Kammer
392 des Hebels 310 untergebracht. Die Stifte 391 auf den Streifen 39o sind längs
eines der Radien der Scheibe 225 angeordnet, und da die Schlitze 226 auf der Scheibe
in Kurvenreihen verlaufen, ist es klar, daß bei jeder Stellung nur einer der Kontaktstifte
391 in Berührung mit einem der Finger 227 oder mit einer Öffnung 24o der niedergedrückten
Finger 277 gelangen kann. Auf diese Weise steuert die Platte 225 die Rückführung
der Druckplatten sowohl als auch das Auswählen derselben.
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Die Streifen 390 werden von der Scheibe 225 und gegen dieselbe
durch eine Vorrichtung bewegt, die ähnlich jener ist, die die Streifen 235 steuert.
Die Streifen sind auf einer Stange 4oo aus Isoliermaterial befestigt, welche an
beiden Enden auf Arme 401 gelagert ist, die mit einer Welle 402 verbunden sind,
welche in dem Hebel 310 schwingen kann und am einen Ende aus diesem Hebel hervorragt.
Eine Schraubenfeder 403 (Abb. 16) hält normalerweise die Streifen 39o und Kontaktstifte
391 außerhalb jeglicher Berührung mit den Fingern 278 der Scheibe 225. Der Hebel
310 ist auf einer Platte 405 drehbar gelagert, welche mit dem unteren Ende des Gehäuses
323 fest verbunden ist. Das hervorstehende Ende der Welle 407, (Abb. 2o) trägt einen
Arm 4o6, der eine Rolle 407 berührt, die auf einem Arm 408 sitzt, der drehbar auf
einer Welle 409 des Gehäuses 405 gelagert ist. Die Welle 409 erstreckt sich über
das Gehäuse 4o5 hinaus und ist mit einem Arm 4io versehen, mit dem schwenkbar eine
Stange 411 verbünden ist, die eine einstellbare Verbindung 4z2 aufweist. Auf einem
Zapfen 415 des Gehäuses 323 ist drehbar ein Arm 416 gelagert, mit dem das obere
Ende der Stange411 durch einstellbare Verbindungen 417 verbunden ist. Rechtwinklig
zum Arm 416 ragt ein Zapfen 418 vor, der eine Rolle 419 trägt, welche in Eingriff
mit einer Kurvenscheibe 42o auf der Welle 340 steht. Vermöge des Gewichts dieser
Hebelanordnung sucht der Arm 416 sich in einer Richtung entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung
zu schwingen (Abb. 18), und demgemäß ist eine Federplatte 421 vorgesehen, die die
Rolle 4z9 jederzeit in Berührung mit der Kurvenscheibe 42o hält.
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Die Kurvenscheibe 42o bewirkt bei jeder-Umdrehung der Welle 340 ein
Vorrücken sämtlicher Streifen 390 gegen die Steuerplatte 225 und ein Rückführen
der Streifen. Die Streifen 39o sind gegenüber der Steuerplatte 225 so angeordnet,
daß jeder Kontaktstift 391 mit einem der Schlitze 226 eines der Kreise 228 zusammenwirkt.
So wirkt der Kontaktstift 391 des Streifens 390 (Abb. 22) mit den Schlitzen
226 des äußersten oder i. Kreises zusammen; diese Schlitze sind als i. Schlitze
bezeichnet; in derselben Weise wirkt der Stift 391 des Streifens 390 (Abb. 22) mit
dem io. Schlitz 226 einer jeden Reihe zusammen.
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Durch eine elektrische Verbindung steuern die Schlitze 226 die Erregung
des Magneten 385, so daß, wenn jene Tasche 88 der Trommel 75, die in der Verlängerung
der Platte 53 am Boden des Behälters 3oo liegt, leer ist, diese Druckplatte bei
der Hin- und Herbewegung des Auswerfers in jene Tasche eingesetzt wird. Anderseits,
wenn jene Tasche 88 bereits gefüllt ist, wird der Auswerfer einen Leerhub ausführen.
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Die Steuerplatte 225 ist für jede Drehung der Trommel durch die in
die Schlitze eingebogenen Finger 227 vorbereitet, die den Taschen 88 entsprechen,
aus denen keine Druckplatte zu entfernen ist. Durch das Niederdrücken der Finger
227
wird eine Öffnung 240 gebildet, in die ein Kontaktstift 391 eintreten kann, ohne
daß er mit dem Metall der Steuerplatte in Berührung gelangt. Die elektrische Verbindung
zwischen den Streifen 390 und dem Magneten 385 muß einen Kommutator umfassen,
weil bei jeder Schwingung der Stange 40o durch die Kurvenscheibe 420 sämtliche Streifen
gegen die Steuerplatte vorgerückt werden, und weil jeder Kontaktstift 391 mit der
Platte in Berührung gelangt, falls ihm nicht eine Öffnung 24o dieser Platte dargeboten
wird. Wenn daher kein Kommutator vorgesehen wäre, würde , der Magnet 385 bei jeder
Schwingung der Stange 40o erregt werden.
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Der Zweck des Kommutators besteht darin, die Stromkreise zwischen
allen Streifen 390 und dem Magneten bis auf einen zu unterbrechen, so daß
bei jeder Schwingung der Stange 40o der Kontakt oder der mangelnde Kontakt nur eines
einzigen Stifts mit der Steuerplatte den Magneten 385 steuert. Jeder Streifen
390 ist durch eine Verbindungsleitung 43o mit einer der Bürsten 431 verbunden,
welche einen Teil des Kommutators bilden. Die Bürsten 431 sind in einer Reihe auf
einem Block 432 aus Isoliermaterial gelagert, welcher auf dem Deckel des Gehäuses
323 ruht (Abb. 2o und 24).
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Ein Zylinder 434, aus dessen Umfangsfläche eine Mehrzahl von Kontaktknöpfen
435 ' hervorstehen, ist drehbar auf einer Stange 433 gelagert, welche in den Wänden
des Gehäuses 323 ruht. Zehn Kontaktknöpfe sind spiralförmig auf der Zylinderfläche
angeordnet, derart, daß jeder Kontaktknopf sich in geradliniger Verlängerung zu
nur einer einzigen Bürste 431 befindet. Der Zylinder 434 wird durch die Welle 435
gedreht, welche von der Kurvenscheibe 341 durch den Hebel 333 geschwungen wird.
Auf der Welle 335 ist ein Arm 436 gelagert, mit dem ein Lenker 437 verbunden ist,
der an seinem oberen Ende an einen Arm 438 angelenkt ist, der die Stange 433 auf
der rechten Seite des Zylinders 434 schwingen kann (Abb.2o). An jedem Ende des Zylinders
434 ist ein Zahnrad 44o befestigt, mit dem eine Klinke 441 zusammenwirkt, die bei
442 auf dem Lenker 437 drehbar gelagert ist. Bei jeder Schwingung der Welle 335
wird der Lenker 437. hin und her bewegt, so daß der Zylinder 434 durch den Eingriff
der Klinke 441 mit dem Zahnrad 44o um einen Schritt weitergeschaltet wird.
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Auf der Oberfläche 443 des Zylinders 434, welcher aus Kupfer oder
einem andern stromleitenden-- Material besteht, ruht über einem Ring 444 aus Isoliermaterial
eine Rolle 445, die von einem Arm 446 getragen wird, der drehbar auf einem Zapfen
447 der einen Gehäusewand sitzt. Eine Feder 448 dient dazu, die Rolle 445 jederzeit
in Kontakt mit der Oberfläche 443 des Zylinders 434 zu halten. Die Knöpfe 435 sind
so angeordnet, daß sie nicht zu irgendeiner Zeit in Berührung mit der Rolle 445
gelangen.
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Der Arm 446 ist durch eine Leitung 449 mit dem einen Pol des Magneten
385 verbunden. Der andere Pol ist mit einer Batterie oder Stromquelle 45o durch
die Leitung 451 verbunden. Die Batterie 45o ist entweder direkt oder durch die Masse
mit der Steuerplatte 225 verbunden. Bei der in Abb. 26 schematisch dargestellten
Lage sei angenommen, daß der Kontaktstift 391 des ersten rechten Streifens
390
sich oberhalb eines Schlitzes 226 der Steuerplatte 225 befindet; in diesem
Schlitz erstreckt sich der Finger 227 in der Ebene der Steuerplatte. Die Stange
400, welche geschwungen wird, bewegt die Streifen 39o gegen die Oberfläche der Steuerplatte,
so daß der erste Kontaktstift mit dem Finger 227 in Berührung gelangt. Jeder andere
Stift 391 berührt die Platte 225, aber durch die jeweilige Lage des Kommutators
434 besteht keine elektrische Verbindung zwischen irgendeinem der Streifen
390
und dem Magneten 385, ausgenommen beim ersten Streifen. Da dieser Kontaktstift
durch Berühren mit einem Finger 227 den Magneten 385 erregt, wird ein Anheben des
Querstücks 377 bei der Bewegung des Auswerfers bewirkt und mithin eine Entfernung
der Druckplatte 53 am Boden des Behälters 30o, die in die leere Tasche 88 eingesetzt
wird, deren Lage durch die Stellung des Fingers 227 angezeigt wird.
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Die verschiedenen Teile der Rückführvorrichtung werden durch Drehen
der Welle 340 gesteuert und sind so angeordnet, daß sie in absoluter Übereinstimmung
arbeiten. So wird die Trommel 75 zunächst durch den Hebel 335 und die Kurvenscheibe
um einen Schritt gedreht, und gleichzeitig wird durch den Lenker 437 der Zylinder
434 ebenfalls gedreht, um einen Kontaktknopf 435 außer Kontakt mit einer Bürste
431 und den nächstfolgenden Kontaktknopf in Kontakt mit der benachbarten Bürste
zu bringen. Nachdem diese Bewegungen beendet sind, wird die Stange 4oo durch die
Kurvenscheibe 420 vorwärts geschwungen, so daß die Kontaktstifte 391 mit der Oberfläche
der Steuerplatte 225 in Berührung gelangen. Einer der Kontaktstifte 391 wird in
den Schlitz 226 eintreten, der jeher Tasche 88 der Trommel entspricht, die in Verlängerung
zur Bodenplatte 53 des Behälters 300 steht. Die Lage der Finger 227 in jenem
Schlitz steuert durch den Zylinder 434 die Erregung des Magneten 385. Wenn jene
Tasche 88 in Verlängerung zum Behälterboden leer ist, wird der Magnet erregt und
das Querstück 377 angehoben. Ist dagegen jene Tasche 88 gefüllt, dann wird der Finger
227 niedergedrückt worden sein, so daß der Kontaktstift 391 in die Öffnung 24o eintritt
und der Magnet 385 nicht erregt wird. Auf die Schwingung der Stange 400 und die
daraus folgende Wirkung des Magneten 385
wird die Auswurfvorrichtung
315 veranlaßt, unter dem Einfluß der Kurvenscheibe 341 vorzurücken, und gleichzeitig
wird die Klinke 355, welche die Lage des Behälters steuert, zurückgezogen, desgleichen
die Klinke 441, die den Zylinder 434 steuert. Der Auswerfer wird bei diesem Vorrücken
aus der in Abb. 18 gezeigten Lage in jene gemäß Abb. 22 die Platte 53 am Boden des
Behälters in. die leere Tasche 88 einsetzen, oder er wird leer laufen, je nach der
Stellung des Querstücks 377.
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Um ein richtiges Zusammenwirken der verschiedenen Vorrichtungen zu
sichern, ist es wünschenswert, daß alle von einer Kraftquelle aus angetrieben werden.
Diese kann, wie Abb. i zeigt, z. B.# eine Welle 500 sein, die von einer Riemenscheibe
501 mittels einer Kupplung 502
angetrieben -wird. Die Riemenscheibe 501 kann
durch einen Riemen 503 von irgendeiner Kraftquelle aus angetrieben werden.
Die Kupplung 5o22 wird durch einen Hebel 504 gesteuert und kann von beliebiger Art
sein.
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An einem Ende der Welle 500 ist ein Kettenrad 505 befestigt,
das mittels einer Kette 5o6 ein Kettenrad 507 antreibt, das die Welle Zoo mittels
einer Kupplung 5o8 in Umdrehung versetzt. Am anderen Ende der Welle 5oo sitzt ein
Zahnrad 51o, das mit einem Zahnrad 511 kämmt und die Rolle 5122 steuert,
durch die das zu bedruckende Papier vorgeschoben wird. Auf der Welle 500
in ihrer Mitte sitzt ein Zahnrad 515, das mit einem Zahnrad 516 kämmt, das auf der
Welle 286 sitzt, durch welche die anderen Vorrichtungen angetrieben werden. Ein
Kegelrad518 auf derWelle286 kämmt mit einem Kegelrad 519 auf der Welle 52o,
die die Druckplattenvorschubvorrichtung 55 antreibt. Die Druckmaschine stellt eine
der üblichen Adressendruckmaschinen dar, die in -bekannter Weise vermittels
der Kurvenscheibe 524 angetrieben wird. Am Außenende der Welle 286 - ist ein Kettenrad
525 gelagert, das durch eine Kette 526 ein Kettenrad 527 antreibt, das seinerseits
die Welle 34o mittels einer Kupplung 528 in Drehung versetzt.
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Die Wirkungsweise der Maschine gemäß der Erfindung soll nunmehr kurz
beschrieben werden. Die Steuerplatte 225 besteht vorzugsweise, aus biegsamem Material
und kann mit den Fingern 227 entweder in oder außerhalb der Plattenebene versehen
sein. Bei der Einstellung der Platte werden die Finger, die jene Taschen 88 des
Behälters steuern, in denen die jeweils nicht benötigten Platten untergebracht sind,
durch die Schlitze 226 hindurchgestoßen, während die übrigen Finger die Schlitze
ausfüllen. Die Steuerplatte 7,25 ist an dem Behälter gelagert, und die Greifer
iöo wählen und entfernen aus dem Behälter die Druckplatten aus jenen Taschen 88,
die von der Steuerplatte angezeigt werden. Die entfernten Druckplatten fallen auf
die Haltearme zri und späterhin in den Vorratsbehälter zio, aus dem sie längs des
Tisches 54 durch die Fördereinrichtung 55 der Druckmaschine 51 zugeführt werden
und sodann den Haltearmen 275 und dem Behälter 300, in dem sie aufgestapelt werden.
Wenn der Wählkreislauf beendet ist, kann die Trommel 75 mit der darauf befestigten
Steuerplatte von der Nabe 125 abgehoben und auf die Nabe 3oi gesetzt werden. Nach
Beendigung des Druckens wird die Rückführvorrichtung in Gang gesetzt und die im
Behälter 30o befindlichen Platten eine nach der andern in die Taschen 88 zurückgebracht,
aus denen sie entnommen waren. Die Steuerplatte 225 steuert die Rückführung derart,
daß, wenn die Platten aus dem Vorratsbehälter entnommen werden, der Hauptbehälter
in seinen ursprünglichen Zustand zurückgebracht wird. Der nächste Maschinengang
kann andere Druckplatten erfordern, und unter solchen Umständen kann eine neue Steuerplatte
eingesetzt werden, die den neuen Bedingungen entspricht, oder die auf der eben benutzten
Steuerplatte bestehenden Steuerbedingungen können gewünschtenfalls geändert werden.
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Wenn eine Wiederholung eines Abdruckes erwünscht ist, wird das Rückführen
unterlassen und sämtliche Platten direkt, vom Vorratsbehälter 300 in den
Vorratsbehälter zio übergeführt und noch einmal durch die Maschine bewegt.
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Wenn an Stelle der Steuerplatte 225 die Platte 270 und die
Steuerscheibe 271 verwendet werden, wird die Wirkungsweise die nämliche sein, da
die Lochungen 277, in der Scheibe in ähnlicher Weise wirken wie die Finger 227 in
den Schlitzen 72,6. Bei dieser Art der Steuerung ist eine Anzahl von Scheiben 271
mit verschiedenen Anordnungen der Lochungen vorbereitet, und die mit der richtigen
Anordnung versehene Scheibe wird auf die undurchlochte Platte 27o aufgelegt.