DE535580C - Durch Lochkarten gesteuerte, druckende Geschaeftsmaschine - Google Patents
Durch Lochkarten gesteuerte, druckende GeschaeftsmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Discharge By Other Means (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
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Description
Es sind durch Lochkarten gesteuerte Geschäftsmaschinen bekannt, welche gestatten,
die durch Löcher auf den Zählkarten dargestellten Angaben durch Druck auf lose Blätter
zu übertragen, welche letzteren z. B. als Rechnungen versandt werden können.
Die bekannten Maschinen dieser Art gestatten jedoch nicht, zugleich mit den losen
Druckblättern Kopien herzustellen. Derartige Kopien sind indessen für die Geschäftsüberwachung vielfach wünschenswert. Diesem
Bedürfnis wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch Rechnung getragen, daß mit der selbsttätigen Beschickung der Druckvorrichtung
mit losen Blättern gleichzeitig die zu bedruckende Stelle eines Papierbandes unter die Druckvorrichtung gebracht wird.
Dabei kann wahlweise auf den losen Blättern eine beschränkte Wiedergabe der durch die
Löcher der Zählkarten dargestellten numerischen Angaben erfolgen, sei es in der Art,
daß nur Posten gedruckt werden, wie sie auf den einzelnen Zählkarten erscheinen, oder nur
Summen der auf einer Reihe von Lochkarten dargestellten Posten, 'während auf dem Registrierband,
das im Betrieb zurückbleibt, sowohl Posten als auch Summen gedruckt werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll solchen Betriebsanforderungen bei der Verwendung
von Lochkartenmaschinen dadurch entsprochen werden, daß mit der selbsttätigen Beschickung der Druckvorrichtung mit losen
Blättern gleichzeitig die zu bedruckende Stelle eines Registrierbandes in die Druckstellung
gebracht wird. Dabei soll für das Bedrucken der losen Blätter eine solche Steuerung vorgesehen
sein, daß auf ihnen entweder nur Posten oder nur Summen gedruckt werden.
Die Durchführung der Erfindung verlangt eine genaue Überwachung der Bewegung der
losen Blätter oder Karten, auf welchen der Druck unter Steuerung durch die Lochkarten
vor sich gehen soll, insbesondere wenn gleichzeitig Duplikatdrucke auf einem Registrierband
ausgeführt werden sollen. Den zu stellenden Anforderungen wird bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in der
Weise genügt, daß die Papierwalze der Maschine, d. h. die Walze, um welche das Re- ^0
gistrierband geführt wird und welche als Druckwiderlager für den Typenanschlag
dient, sowie eine Gegenwalze derselben derart beweglich im Räume angeordnet werden,
daß bei einer Einstellage dieser Walzen, während sie sich in Fernstellung zueinander befinden,
das Blatt zwischen die Walzen geschoben und mit seinem einen Ende von Greifern
erfaßt wird, und daß dann ein Einklemmen des Blattes zwischen den Walzen und So
eine Rückführung der Walzen bei gleichzeitiger Freigabe durch die Greifer vorgenommen
wird, wobei das Blatt zugleich mit dem Registrierband in die Druckstellung gelangt.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen in zwei Ausfüh rungs formen veranschaulicht,
wobei die erste, in den Abb. ι bis 22 dargestellte Ausführungsform eine
ίο Kartenentnalime von oben und die zAveite, in
den Abb. 23 bis 35 dargestellte Ausführungsform eine Kartenentnahme \-on unten zeigt.
Da die Karten außer den Angaben, die unter Steuerung durch gelochte Zählkarten auf sie durch Druck übertragen werden, auch
noch sogenanntenKopf druck aufweisen müssen, welcher die erforderlichen Erläuterungen zu
den Zahlenangaben usw. gibt, so kann es erforderlich werden, den unter Steuerung durch
Lochkarten vorzunehmenden Druck in ganz bestimmter Weise auf den losen Blättern oder
Karten zu orientieren. Bei der in den Abb. 23 bis 35 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist auch eine Einrichtung vorgesehen, um dieser Forderung Rechnung tragen zu können.
Die \-erschiedenen Abbildungen stellen die Ausführungsformen der Erfindung wie folgt
dar:
Abb. ι zeigt eine übliche Form einer Tabelliermaschine
in Seitenansicht unter Ergänzung durch die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung.
Abb. 2 zeigt in größerem Maßstabe eine Seitenansicht des oberen Teils der in Abb. 1
dargestellten Maschine.
Abb. 3 zeigt den oberen Teil der Maschine von der entgegengesetzten Seite gesehen wie
Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht der Maschine • nach der Linie 4-4 der Abb. 3.
Abb. 5 ist ein mittlerer Querschnitt durch die Maschine und veranschaulicht im besonderen
die Anordnung und das Zusammenwirken der Schaltorgane für das Registrierband
und das zu bedruckende lose Blatt.
Abb. 6 ist eine obere Ansicht auf eine Schnittebene durch die Linie 6-6 der Abb. 5.
Abb. 7 ist ein Teilschnitt durch die Linie 7-7 der Abb. 6 und veranschaulicht die Einrichtung
der Saugpumpe zum Betriebe der Saugdüsen zum Erfassen der losen Blätter.
Abb. 8 ist eine Einzeldarstellung in Seitenansicht des Aufwickelmechanismus für das
Registrierband und das Kohlepapierband.
Die Abb. 9 und 10 veranschaulichen in Einzeldarstellungen den .Saugmechanismus
zur Entnahme der losen Blätter vom Blattstapel, wobei Abb. 10 einen Schnitt nach der
Linie 10-10 der Abb. 9 darstellt.
Abb. 11 veranschaulicht eine Einzelheit des
Hubmechanismus für die Tischplatte, auf welcher der Stapel von losen Blättern ruht,
Abb. 12 in Seitenansicht einen Teil des die Bewegung des Saugrohres überwachenden
Mechanismus.
Abb. 13 zeigt in größerem Maßstabe eine
Aufsicht auf den in Abb. 12 dargestellten Mechanismus, gesehen gegen eine Schnittebene
durch die Linie 13-13 der Abb. 12.
Abb. 14 ist ein mittlerer Querschnitt durch die hauptsächlichsten Teile des Blatttransportmechanismus.
Abb. 15 ist eine der Abb. 14 ähnliche Darstellung,
welche jedoch die Teile in abweichender Stellung zeigt.
Abb. 16 ist eine Seitenansicht des. Schaltmechanismus
für das Registrierband.
Abb. 17 ist eine Einzelansicht gewisser, in Abb. ιό erscheinender Teile.
Abb. 18 und 19 veranschaulichen gewisse
Teile des in Abb. 16 dargestellten Schaltmechanismus
in größerem Maßstabe und in verschiedenen Stellungen.
Abb. 20 ist eine schematische Darstellung der Stellung verschiedener Teile der Schaltvorrichtung
zueinander in einem bestimmten Betriebszustande.
Abb. 21 ist ebenfalls eine schematische Darstellung, welche die Stellung einzelner
Teile der in Abb. 16 veranschaulichten Schaltvorrichtung in einem gewissen Betriebszustande
zeigt.
Abb. 22 ist ein Stromschema, welches die Arbeitsstromkreise zur Überwachung der Betriebsvorgänge
der Maschine bei einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht.
Bei der in den Abb. 23 bis 35 veranschaulichten zweiten Ausführungsform stellt die
Abb. 23 eine Seitenansicht einer die Erfindung verwirklichenden Einrichtung dar.
Abb. 24 ist eine Ansicht auf eine Schnittebene nach der Linie 24-24 der Abb. 27.
Abb. 25 ist eine Ansicht auf einen mittleren Querschnitt durch die Maschine und veranschaulicht
im besonderen die Einrichtung und das Zusammenwirken der Mechanismen zur Beförderung der losen Blätter und zur
Sicherung von Druckzeilenabständen.
Die Abb. 26 und 27 ergeben zusammengenommen einen Grundriß der Maschine
unter Fortbrechung einzelner Teile zur deutlicheren Sichtbarmachung der übrigen in den
Abbildungen erscheinenden Teile.
Abb. 28 zeigt in größerem Maßstabe in Seitenansicht das Zusammenwirken gewisser
Transportwalzen für die zu bedruckenden losen Blätter.
Abb. 29 ist ein teilweiser Grundriß der Maschine, gesehen auf eine Schnittebene durch
die Linie 29-29 der Abb. 25.
Abb. 30 ist eine Teildarstellung der Saug-
5S5580
vorrichtung für die Saugdüse zur Entnahme der losen Blätter vom Stapel und des zugehörigen
Lufteintrittventils.
Abb. 3-1 veranschaulicht in Seitenansicht
den Mechanismus für die Regelung des Zeilenabstandes.
Abb. 32 ist eine Teildarstellung des Feststellmechanismus für die Papierwalze.
Abb. 33 veranschaulicht in Seitenansicht
to die A^orrichtung zur Überwachung der Betriebsfähigkeit
der Maschine je nach der Anwesenheit oder dem Fehlen von zu bedruckenden Papierblättern.
Abb 34 ist eine Teildarstellung eines Mechanismus zur Kontaktbetätigung, welcher zur Prüfvorrichtung für die losen Blätter gehört.
Abb 34 ist eine Teildarstellung eines Mechanismus zur Kontaktbetätigung, welcher zur Prüfvorrichtung für die losen Blätter gehört.
Abb. 35 zeigt ein Schema der den Maschinenbetrieb überwachenden Arbeitsstromkreise.
Die Erfindung ist an einer Tabelliermaschine von dem Hollerith-Typ veranschaulicht,
der als bekannt vorausgesetzt wird, aus welchem Grunde die Einzelbestandteile der
Maschine nur stichwortartig, ohne nähere Erläuterung ihres Zusammenwirkens, aufgeführt
werden, soweit sie nicht in ihrer Wirkung durch die zum Wesen der Erfindung gehörigen
Einrichtungen beeinflußt werden.
Das Druckwerk der Maschine enthält gruppenweise an je einem Träger angeordnete Typen 20, welche durch einen Hammer 21 gegen die Papierwalze 22 geschlagen werden können.
Der Antrieb der bewegten Maschinenelemente erfolgt durch einen Motor 23 (Abb. 1), der durch einen Riemen 25 eine Scheibe 24 antreibt, welche auf einer Buchse sitzt, die einen Zahntrieb 26 trägt, welcher in Eingriff mit einem Zahnrad 27 steht, das seinerseits einen Zahntrieb 27° antreibt, auf dem eine Riemenscheibe 28 sitzt, durch welche vermittels eines Riemens 29 eine Scheibe 30 in Umdrehung versetzt wird, wobei der Riemen über eine feste Scheibe 31 und eine bewegliche Spannscheibe 32 geführt ist.
Das Druckwerk der Maschine enthält gruppenweise an je einem Träger angeordnete Typen 20, welche durch einen Hammer 21 gegen die Papierwalze 22 geschlagen werden können.
Der Antrieb der bewegten Maschinenelemente erfolgt durch einen Motor 23 (Abb. 1), der durch einen Riemen 25 eine Scheibe 24 antreibt, welche auf einer Buchse sitzt, die einen Zahntrieb 26 trägt, welcher in Eingriff mit einem Zahnrad 27 steht, das seinerseits einen Zahntrieb 27° antreibt, auf dem eine Riemenscheibe 28 sitzt, durch welche vermittels eines Riemens 29 eine Scheibe 30 in Umdrehung versetzt wird, wobei der Riemen über eine feste Scheibe 31 und eine bewegliche Spannscheibe 32 geführt ist.
Die Maschine vermag die auf Zählkarten gelochten Werte auf Einzelblättern zu drucken
und \Termittels eines Kohlepapierstreifens
Durchschlage auf einem Papierstreifen zu erzeugen. Der Kohlepapierstreifen 35 (Abb. 5)
wird von einer Vorratsrolle 36 abgezogen und läuft über eine feste Führungsrolle 37, während
der Papierstreifen 38 von einer Vorratsrolle 39 abgezogen wird. Der Papierstreifen
und der Kohlepapierstreifen laufen in Berührung miteinander um eine feste Walze 40 und
gehen darauf über eine Spannwalze 41 zur Papierwalze 22, darauf über eine feste Führungswalze
42 zu einer weiteren Spannwalze 43 und schließlich zu einer festen Führungswalze
44. Von diesem Punkt ab laufen die Streifen getrennt, und zwar der Papierstreifen
über eine feste Führungswalze 45 zur Aufwickelwalze 46 und der Kohlepapierstreifen
unmittelbar zur Aufwickelwalze 47. Die Papierwalze 22 sitzt an einem hin und her
beweglichen Rahmen, welcher zwei im Abstande voneinander befindliche Gelenkarme
49 und 50 aufweist (Abb. 2, 5 und 6), in denen die Papierwalze 22 und die Fiihrungswalze
42 gelagert sind.
Das Papierwalzentraggestell wird während jedes Maschinenspiels hin und her bewegt,
wobei das Schlaffwerden der Bänder durch die Spannwalzen 41 und 44 verhindert
wird. Die Walze 41 sitzt an einem Paar Armen 51 (Abb. 5), denen durch Federn 52
die Neigung erteilt wird, sich aufwärts zu bewegen, wodurch die Bänder dauernd gespannt
gehalten werden. Die Walze 43 ist in einem Paar Armen 53 gelagert, welche unter ähnlicher Federwirkung stehen, so daß die
Walze 43 die Walze 41 in ihrer Spannwirkung ergänzt.
Die losen Blätter 55, auf welchen, wie erwähnt, die Durchschläge erzeugt werden, sind
auf einer Tischplatte 56 aufgestapelt, welche Platte an einem Ende um eine Stange 57
schwingbar ist (Abb. 5). Die Tischplatte 56 hat an dem von ihrem Drehpunkt abliegenden
Ende eine Anschlagplatte 58, gegen welche sich die Blätter 55 mit ihier Vorderkante
legen. Der Tisch 56 wird durch eine Feder
59 abwärts gezogen, wobei ein Plattenpaar
60 sich gegen den Umfang von Spiralnocken
61 (vgl. auch Abb. 6) legt, die auf einer Einstellwelle
62 sitzen. Der Welle 62 kann während jedes Maschinenspiels eine Teildrehung
gegeben werden, wodurch der Tisch angehoben wird, und zwar so, daß das oberste Blatt
des Blattstapels in Berührung mit dem 2\Iundstück
einer Saugröhre 63 gehalten wird. Auf der Welle O2 sitzt ein Handrad 64 (Abb. 6),
um beim Auflegen eines Blattstapels auf die Platte 56 diese zunächst richtig einzustellen,
damit das Saugmundstück sich gegen das oberste Blatt des Stapels legt. Der selbsttätige
Antrieb für die Welle 62 wird später beschrieben werden.
Mit dem Zahnrad 27 ist ein Zahntrieb 70 verbunden, welcher in ein Zahnrad 71 eingreift,
an dem das Zahnrad 72 einer Zahnradkupplung sitzt, das den einen Teil der Kupplung
bildet. Auf der Welle 73 sitzt fest eine Scheibe 74, welche eine Klinke 75 trägt, die
für gewöhnlich außer Eingriff mit der Verzahnung des Kupplungszahnrades 72 gehalten
wird, was dadurch bewirkt wird, daß das Schwanzende der Klinke 75 in Eingriff mit
einem Vorsprung an einem Magnetanker 76 gehalten wird.
Wenn der Magnet 77 erregt wird und
seinen Anker 76 anzieht, dann greift die Kupplungsklinke 75 in die Verzahnung des
Rades 72 ein, so daß die Welle 73 in Umdrehung gesetzt wird. Wenn darauf das Schwanzende
der Klinke 75 wieder in Eingriff mit dem Vorsprung des Ankers 76 gelangt, dann wird die Klinke aus dem Kupplungszahnrad
ausgerückt, und die Welle 73 bleibt stehen. Ein Schleudern der Scheibe 74 in diesem Zeitpunkt
wird durch eine Klinke 78 verhindert, welche sich gegen einen Ansatz der Scheibe
74 legt. Die Welle 73 trägt Nocken zum Antrieb der verschiedenen Einrichtungen und
wird in ihrer Wirkung durch die Erregung des Magneten Tj überwacht, welcher als Blatttransportmagnet
bezeichnet werden soll, da von seiner Erregung die Transportbewegung der losen Einzelblätter abhängt. Die VVelle
73 betätigt eine Saugpumpe, welche bewirkt, daß das Saugrohr 63 das oberste Blatt des
Stapels erfaßt und dasselbe so verlagert, daß es darauf durch ein Paar Transportwalzen
bewegt werden kann. In einem Zylinder 80 (Abb. 6 und 7) sitzt ein Kolben 81 mit KoI-benring
82. Der Kolben 81 ist durch Lenker 83 mit einer Welle 84 verbunden, die in ihrer
Mitte durch einen Kurbelarm 85 erfaßt wird, welcher um eine Welle 86 drehbar ist. Mit
dem Kolben 81 ist ein Rohr 87 verbunden, in welchem eine Stange 88 sitzt, welche am Zylinderboden
befestigt ist und als Führung für den Kolben bei seiner hin und her gehenden Bewegung dient. Eine Schraubenfeder 89
ist über das Rohr 87 geschoben und ruht mit ihrem einen Ende auf dem Zylinderdeckel,
während sich ihr anderes Ende gegen eine Scheibe 90 legt, die auf das obere Ende des
Rohres 87 aufgeschraubt ist. Die Feder 89 wird für gewöhnlich zusammengedrückt gehalten,
was dadurch bewirkt wird, daß sich ein Ansatz 91 des Kurbelarmes 85. gegen
einen Nocken 92 legt, der aus einer Scheibe . herausragt, welche fest auf die Welle 73 aufgesetzt
ist. Bei Drehung der Welle 73 kommt der Ansatz 91 des Kurbelarmes außer Eingriff
mit dem Nocken 92, wodurch es der gespannten Feder 89 ermöglicht wird, den Kolben 81
hochzuziehen und im Zylinder 80 ein Vakuum zu erzeugen, welches sich auf das Rohr 93
überträgt, das im Boden des Zylinders mündet. Am Ende des Arbeitsspiels der Welle 73
wird der Ansatz 91 des Kurbelarmes wieder durch den Nocken 92 erfaßt, wodurch der
Kolben wieder in seine Tiefstellung zurückgedrückt und in dieser festgestellt wird.
Das Saugrohr 63 besitzt in der Mitte eine Höhlung 94 in der Längsrichtung des Rohres
(Abb. 5) sowie eine Reihe radialer Löcher 95, weiche Anschluß an die Höhlung haben. Die
Höhlung 94 ist an einem Ende verschlossen,
besitzt aber am anderen Ende Verbindung mit dem Rohr 93, und zwar durch einen Kupplungsteil 96 (Abb. 13). Die radialen
Löcher 95 sind, wie am besten aus Abb. 14 ersichtlich ist, durch eine Lochplatte 97 zu
engeren Bohrungen eingeschnürt, wobei die Platte 97 einen Dichtungskörper 98 in seiner
Lage sichert. Auf diese Weise wird eine Saugvorrichtung geschaffen, welche die einzelnen
Blätter sicher zu erfassen vermag.
Auf der Unterseite der Tischplatte 56 befinden sich Ansätze 100 (Abb. 2 und 12), worin
Arme 101 drehbar gelagert sind, an deren
jedem eine unregelmäßig gestaltete Platte 102 angelenkt ist. Die Platten 102 sind mit den
Armen 101 durch eine Stange 108 verbunden
und sind miteinander durch eine Stange 103 zusammengeschlossen. Jede Platte 102 ist mit
einer Platte 106 verschraubt, welche eine Zahnreihe 105 besitzt, die teilweise bogenförmig
verläuft und in Eingriff mit einem Zahnrad 107 mit unvollständiger Verzahnung
steht. Die Zahnräder 107 sitzen fest auf gegenüberliegenden Enden des Saugrohrs 63.
Wenn das Saugrohr 63 zurückgezogen wird, dann wird ihm durch das Ablaufen der Zahnräder
107 auf den Verzahnungen 105 eine ganz bestimmte Bewegungsbahn \rorgeschrieben.
Jede Neigung der Platten 102, sich während dieses Vorgangs rückwärts zu bewegen
und sich um die Stange 108 zu drehen, wird" durch einen Sperrarm 109 verhindert,' welcher
mit einem Absatz 110 versehen ist, der in eine Aussparung des Tisches 56 eingreift.
An dem Kupplungsteil 96 ist durch Schrauben in eine Platte 112 befestigt, welche
einen länglichen Führungsschlitz besitzt, in den ein Führungsstift 114 eingreift, welcher
an der Platte 102 befestigt ist. Ein Winkelhebel 115, weicher unter dem Einfluß eines
Nockens 116 steht, der fest auf der Welle 73 sitzt, ist mit der Platte 112 durch einen Lenker
117 verbunden. Die Platte 102 besitzt einen ausladenden Teil mit gerader Führungskante 118 und einer Aussparung 119, wo-
durch das Rohr 63 geführt wird, wenn, es zunächst gerade und dann in bogenförmiger
Bahn rückwärts bewegt wird.
Wenn die Welle 73 eine Teildrehung erfährt, dann hat die dabei zustande kommende
Saugwirkung zur Folge, daß das Saugrohr das oberste Blatt 55 erfaßt, so daß, wenn darauf
der Nocken 116 dem Rohr eine mit einer Drehung verbundene Verschiebungsbewegung
erteilt, das Blatt 55 zwischen ein Paar Transportwalzen 125, 126 gebracht wird, welche
für gewöhnlich voneinander abgerückt sind (Abb. 14). Wenn das Blatt in die richtige
Lage gelangt ist, wie sie in Abb. 14 dargestellt ist, dann soll das Saugrohr das Blatt
freigeben. Zu diesem Zweck ist ein Luftventil 127 (Abb. 9 und 10) vorgesehen. Dieses
Ventil sitzt an einem Arm eines Winkelhebels 128 und unterliegt der Einwirkung einer
Feder 129, wodurch es eine Öffnung des Rohres 130 schließt, das an ein Verbindungsrohr
131 zum Saugrohr angeschlossen ist. In einem bestimmten Punkt der Drehung der
Scheibe, welche an der Welle 73 befestigt ist, trifft eine gebogene Platte 132 auf einen Arm
des Winkelhebels 128 und erteilt ihm eine
ίο Drehung, wodurch die Ventilplatte 127 die
durch sie verschlossene öffnung freigibt, so daß das Vakuum in dem Saugrohr 63 aufgehoben
wird.
Ungefähr zu dieser Zeit gelangen die WaI-zen 125 und 126 in Anlage miteinander und
nehmen den Transport des Blattes auf. Die Walze 125 (Abb. 14) sitzt auf einer Welle
133, die in einem Paar Armen 134 gelagert ist. Die Walze 126 ist in einem Rahmen gelagert,
der zwei Rahmenstücke 135 und einen Querriegel aufweist, wobei der Rahmen an
einer Stange 137 aufgehängt ist, so daß er aus seiner in Abb. 14 dargestellten Nonnallage
in die in Abb. 15 dargestellte Lage geschwungen
werden kann. Zur Ermöglichung der Schwingbewegung des Rahmens 135, 136
ist an demselben eine Winkelplatte 138 (Abb. 2) befestigt, welche durch einen Lenker
124 an einen Arm eines Winkelhebels 123 angeschlossen ist. Der Winkelhebel 123 ist
drehbar auf die Stange 86 aufgesetzt und legt sich mit einer Rolle an den Nocken 122 an,
der auf der Welle 73 befestigt ist. Eine Feder 121 hält die Rolle in Anlage mit dem
Nocken 122.
Iin geeigneten Zeitpunkt des Maschinenspiels werden die Walzen 125, 126 einander
genähert, so daß sie das durch das Saugrohr
63 zwischen sie geschobene Blatt erfassen, Der Antrieb der Walzen 125, 126 geschieht
durch die nachstehend beschriebene Einrichtung.
Auf der Welle 73 ist ein Nocken 140 befestigt (Abb. 3), gegen den sich eine Rolle
legt, welche an einem Arm eines Winkelhebels 141 sitzt, der durch einen Lenker 143 an ein
Zahnsegment 142 angeschlossen ist. Wenn das Segment durch den Nocken 140 gedreht
wird, dann treibt es einen Zahntrieb 144 und eine mit diesem verbundene Scheibe 145. Die
Scheibe 145 trägt eine Klinke 146, welche in eine von mehreren Aussparungen eines Rades
147 einzufallen vermag, welches an einem Zahnrad 148 sitzt, die beide lose auf einen-Zapfen
150 aufgesteckt sind. Das Zahnrad
148 steht mit einem Trieb 151 in Eingriff,
welcher fest auf eine Welle 152 aufgesetzt ist, die an ihrem Ende ein Zahnrad 153 (Abb. 5)
trägt, das in Eingriff mit einem ähnlichen Zahnrad 154 steht. Das letzterwähnte Zahnrad
befindet sich in Eingriff mit einem Zahnrad 155, welches mit der Transportwalze τ26
verbunden ist. Das Zahnrad 154 sitzt lose auf dem Zapfen 137 des Gestells 135, 136, so
daß, wenn die Walze 125 in Anlage an die Walze 126 gelangt, eine Getriebeverbindung
zwischen den Zahnrädern 153, 154, 155 zustande
kommt. Im Anschluß an das Erfassen des Blattes 55 durch die Walzen 125. 126
werden die letzteren gedreht, so daß sie das Blatt in die in Abb. 15 dargestellte Lage befördern,
wo es sich unter der hochgehobenen Papierwalze 22 befindet und das freie Ende des Blattes zwischen einer Platte 156 und
einer Mehrzahl von Greiffingern 157 liegt. Da sich die Papierwalze für gewöhnlich in
der Höhe der Druckzeile befindet, sind Mittel vorgesehen, um sie in ihre äußerste Hochstellung
zu bringen und dann nach abwärts ■zu bewegen, so daß das Blatt um die Druckwalze
gerollt werden kann, damit im Anschluß daran der Druck erfolgen kann. Man erkennt, daß der Tragrahmen für die Papierwalze
schwingbar gelagert ist und daß an dem Arm 49 ein Lenker 160 angeschlossen ist
(Abb. 2), welcher mit dem einen Arm eines Winkelhebels 161 verbunden ist, der drehbar
auf die Stange 86 aufgesetzt ist und eine Rolle trägt, welche sich gegen den Nocken
162 legt, der auf die Welle 73 fest aufgesetzt ist. An den Papierwalzenrahmen ist ein
Hilfsrahmen 1Ο3 (Abb. 2) angeschlossen, der unter dem Einfluß einer Feder 164 steht, die
ihn nach oben zu ziehen sucht entsprechend der Anschlagstellung der Papierwalze 22 mit
einer Reihe von unter Federdruck stehenden Walzen 165, die im Hilfsrahmen 163 gelagert
sind.
Wenn der Nocken 162 die Rahmen anhebt, in denen die Walzen 165 und 22 gelagert
sind, dann vollführen beide Rahmen eine ■ Winkeldrehung, und in einem gewissen Punkt
der Bewegungsbahn der Walze 165 trifft diese
auf eine ununterbrochen rotierende Walze 166 (Abb. 14), und da der Rahmen 163 dann zum
Stillstand gelangt, verbleibt die Feder 164 in gespanntem Zustande. Der Lagerrahmen
der Papierwalze setzt aber seine Aufwärtsbewegung fort und gelangt in eine Lage, bei
der er sich oberhalb des Blattes 55 befindet, welches demnächst vorgeschoben wird. Bei
der beschriebenen Konstruktion ist es notwendig, dafür zu sorgen, daß die untere oder
kleinere Walze 165 sich vor die Papierwalze stellt, so daß die Rolle 165 in Anlage mit der
Papierwalze gelangt, während diese außer Berührung mit der Walze 166 tritt. Zu diesem
Zweck werden die zum Gestell 163 gehörigen Arme drehbar in einem Paar Armen 169
(Abb. 5) gelagert, welche an den seitlichen Armen 49, 50 (Abb. 6) sitzen. Ein Lenker
170 verbindet einen der Arme 169 mit einem
Arm 171, der auf eine Schwingwelle 172
(Abb. 5) fest aufgesetzt ist, auf welcher Welle auch ein Arm 173 mit einer Gleitrolle sitzt,
die sich in Eingriff mit einer festen Kurvenplatte 174 befindet. Die Kurve dieser Platte
ist so gestaltet, daß die Rolle 165 so weit vorgeschoben wird, um in Anlage mit der Walze
166 zu gelangen, wenn der die Papierwalze tragende Rahmen angehoben wird (vgl.
Abb. 14). Die dauernd umlaufende Walze
166 ist in einem feststehenden Rahmenteil
167 (Abb. 5) gelagert, und auf ihrer Welle
ιCiS sitzt fest die Riemenscheibe 30, welche,
wie man sich erinnert, ebenfalls dauernd umläuft.
An den Vorschub eines Blattes 55 schließt sich das Erfassen des Endes desselben durch
Greiferdrähte 157 (Abb. 15). Von diesen Drähten sitzt eine Anzahl an einer Stange
175 (Abb. 5), an welcher ein Arm 176 befestigt ist. der durch einen Lenker 177 mit
einem Wiukclhebel 178 verbunden ist, welcher durch eine Rolle an einem Nocken 179 auf der
Antriebswelle 73 anliegt. Nachdem sich das Blatt 55 zwischen die Platte 156 und die
Greifer 157 geschoben hat, legen sich die Greifer auf das Blatt und halten es fest, so
daß bei der Abwärtsbewegung der Papierwalze das Blatt zwischen dieser und der Walze 165 eingeklemmt wird.
Damit das Blatt richtig zwischen die Greifer 157 und die Platte 156 gelangt, ist ein
System von gebogenen Führungsdrähten 180 (Abb. 5 und 15) vorgesehen, von denen jeder
für sich durch einen Schlitz in einer Platte 181 hindurchgeht. Die Enden der Drähte
sitzen in radialen Löchern einer Stange 182, welche drehbar in einem Paar von Armen 183
ruht. An der Stange 182 ist ein Arm 184 befestigt, an de,m durch Schrauben 1S5 ein
Arm 186 sitzt, der an den einen Arm eines Winkelhebels 187 angelenkt ist. Der Winkelhebel 187 sitzt drehbar auf einer Stange 86'
und ist an seinem Ende mit einer Rolle 188 versehen, die sich gegen einen Nocken 189
legt, welcher fest auf der Welle 73 sitzt. Durch die Drehung des Nockens 189 wird
der Welle 182 eine Schwingbewegung und gleichzeitig eine Vorschubbewegung erteilt,
wodurch die Drähte 180 in die in Abb. 15 dargestellte
Lage vorgeschoben werden, in welcher sie eine Führung für das Blatt 55 abgeben. Die Führungsdrähte 180 werden natürlich
vor der Abwärtsbewegung der Papierwalze 22 zurückgezogen.
Während der Abwärtsbewegung der Papierwalze wird das Blatt durch die Greifer 157
festgehalten, was zur Folge hat, daß das Blatt in die in punktierten Linien dargestellte Lage
gelangt. Bevor die Papierwalze in Anlage mit der Gegenwalze 165 gelangt, ist die letztere
außer Berührung mit der dauernd umlaufenden Walze 166 gelangt, so daß das Blatt 55,
wenn es zwischen der Papierwalze 22 und der Gegenwalze 165 eingeklemmt wird, feststeht.
Die Greifer 157 heben sich dann von der Oberseite des Blattes 55 ab, und die
Walzen 22 und 165 setzen ihre Abwärtsbewegung fort, bis sie die in Abb. 14 in punktierten
Linien angedeutete Stellung einnehmen. Da ein Teil des Blattes sich jetzt in der Drucklinie befindet, so wird bei der
Druckbetätigung auf dem Blatt durch ein auf der Zeichnung nicht dargestelltes Farbband
ein Originalabdruck erzeugt und gleichzeitig vermittels des Kohlepapierstreifens 35 ein
Durchschlag auf dem Papierstreifen 38.
Das Blatt 55 gelangt dann zum Ablegebehälter, doch erfolgt dies erst im ersten Teil
des nächsten Maschinenspiels. Wenn sich ein Blatt zwischen den Walzen 22 und 165 befindet,
während der Hochgang derselben eingeleitet wird, dann wird das Blatt dadurch ausgeworfen,
daß die Walze 165 in Berührung mit der Walze iOö gelangt (vgl. Abb. 14).
Das Blatt läuft dann über eine Platte 190 (Abb. 1) entlang einer schräg abwärts geneigten
Platte 191 zum Ablegebehälter 192. Wie bereits weiter oben angegeben, wird
der Tisch 56 ein wenig angehoben in Verbindung mit dem jedesmaligen Vorschub eines
Blattes, damit das oberste Blatt des auf dem Tisch ruhenden Stapels in Berührung mit dem
Mundstück des Saugrohrs 63 bleibt. Eine bevorzugte Ausführungsform der diesem Zweck dienenden Einrichtung ist aus den
Abb. 6 und 11 ersichtlich. An dem Arm 49, welcher die Papierwalze trägt, sitzt eine
Klinke 195 (Abb. 11), welche in Eingriff mit einem Schaltrad 19Ö steht, das mit einem
Zahn'trieb 197 verbunden ist, welches in ein Zahnrad 198 eingreift, das auf der Welle 62
sitzt, die das bereits früher erwähnte Nockenpaar 6i trägt. Bei der Abwärtsbewegung des
Papierwalzenrahmens erteilt die Klinke 195 dem Schaltrad 196 eine kleine Drehung, und
diese Drehung wird unter Übersetzung ins Langsame durch das Getriebe 197, 198 auf
den Tisch 56 übertragen, der durch den Nocken 61 ein wenig angehoben wird.
Die Vorrichtung für den Papierstreifentransport steht unter gemeinschaftlicher Überwachung
eines Nockens 205 (Abb. 16) und eines Papierstreifenschaltmagneten 206. Der
Nocken 205 sitzt auf einer Welle, welche das n5
dauernd umlaufende Zahnrad 27 trägt, und die Umfangsfläche des Nockens steht in Berührung
mit einer Rolle, welche von einem Arm eines Winkelhebels 207 getragen wird, dessen anderer Arm mit einem Lenker 20S
verbunden ist, der durch einen Zapfen 257 an eine Klinke 209 angreift, welche unter der
Einwirkung einer Feder 210 steht, die sie gegen die Verzahnung eines Schaltrades 211
zu ziehen sucht. Das vom Winkelhebel 207 abliegende Ende des Lenkers 208 ist gelenkig
mit einem Arm 212 verbunden. Für gewöhnlich befinden sich die Teile in der in Abb. 18
dargestellten Lage, wobei die Klinke 209 durch eine Nase 213 außer Eingriff mit der
Verzahnung des Rades 211 gehalten wird, into dem die Nase 213 hinter einen Ansatz 214
einer Klinke 215 greift. Wenn der Lenker
208 entgegen der Wirkung der Feder 216 bewegt wird, dann nimmt die Klinke 209 an
dieser Bewegung teil. Dabei bleibt die Nase 213 zunächst in Eingriff mit dem Ansatz 214,
bis die Klinke 215 auf einen Anschlag 216 trifft, gegen den die Klinke durch eine Feder
217 gezogen wird. Die Klinke 209 setzt auch, nachdem die Klinke 215 zur.Ruhe gelangt ist,
ihre Bewegung nach links im Sinne der Abbildungen fort, und nach der Loslösung der
Nase 213 von dem Ansatz 214 geht eine Kante 218 der Klinke an einem Ansatz 219
vorbei, wie aus Abb. 19 ersichtlich ist. Der Ansatz 219 mag zunächst als feststehend betrachtet
werden. In diesem Fall gelangt bei Rückkehr der Klinke 209 in ihre Ruhelage ihre Nase 213 wieder in Eingriff mit dem Ansatz
214 der Klinke 215.
Der Eingriff eines Absatzes 220 der Klinke
209 mit der \rerzahnung des Schaltrades 211
bei völlig zurückgezogener Klinke, wie sie in Abb. 19 dargestellt ist, erfolgt unter gemeinschaftlicher
Steuerung durch die Hilfsklinken 221 und 222. Jede Klinke 221, 222
wird unter dem Einfluß einer an sie angreifenden Feder 217 bzw. 223 durch den Eingriff
des Schwanzendes 224 der Klinke 221 mit dem Absatz 225 der Klinke 222 an einer
Drehung gehindert, so daß der Ansatz 219, solange dieser Zustand besteht, feststeht.
Wenn eine Papierschaltung vor sich gehen soll, während die Klinke 209 sich in völlig
zurückgezogenem Zustande befindet, dann wird der Magnet 206 (Abb. 16) erregt, zieht
seinen Anker 226 an und erteilt der Klinke 222 durch einen Lenker 227 eine Schwingung,
wodurch der Ansatz 225 außer Eingriff mit dem Schwanzende 224 der Klinke 221 gelangt,
worauf die letztere durch ihre Feder 217 gedreht wird und dabei in die in Abb. 16
dargestellte Lage gelangt. Da der Ansatz 219 jetzt eine höhere Lage besitzt, so kann die
Klinke 209 ebenfalls hochgehen, bis ihr Ansatz 220 in die Verzahnung des Rades 211
eingreift. Wenn dann der Lenker 208 zurückbewegt wird, dann erteilt die Klinke 209 dem
Rade 211 eine Drehung, wodurch der Papierstreifen
eine Schaltbewegung erfährt, wie später näher erläutert werden wird. Wenn die Klinke 209 ihre Normalstellung erreicht.
dann tritt eine Fläche 228 in Eingriff mit einem Ansatz 229, wodurch die Klinke 22 t
zurückgezogen wird, so daß sie darauf wieder mit der Klinke 222 zusammengeschlossen
wird. Die Klinke 209 kann somit in ihre Nonnalstellung zurückkehren.
Die für die Schaltbewegung des Rades 211 günstigsten Umstände bestehen, wenn die
Klinke 209 in völlig zurückgezogener Lage, wie sie in Abb. 18 dargestellt ist, in die Verzahnung
des Rades eingreift. Diese für den Eingriff der Klinke günstigsten Umstände bestehen
aber nicht immer infolge eines nicht vollständigen Synchronismus der bewegten Teile, und es kann vorkommen, daß die Klinke
209 freigegeben wird, während sie aus der zurückgezogenen Stellung in die Nonnalstellung
bewegt wird. In diesem Falle kann der Absatz 220 der Klinke 209 die in Abb. 18
in punktierten Linien dargestellte Lage einnehmen. Wenn dann die Klinke 209 für den
Eingriff mit dem nächsten Zahn des Rades 211 freigegeben wird, dann wird sie das Rad
nicht zu drehen vermögen. Die Freigabe der Klinke 209 kann erfolgen, wenn sie sich in
der in Abb. 20 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befindet, bei welcher ihre Nase
213 völlig außer Eingriff mit dem Ansatz 214 der Klinke 215 steht. go
Da die Klinke 221 ausgelöst war, wirkt ihr " Ansatz 219 als Begrenzung für die Klinke
209 durch Berührung mit der oberen Kante 218 der Klinke. Die Klinke 209 wird daher
in einer solchen Lage gehalten, daß ihre Nase 213 wieder in Eingriff mit dem Ansatz 214
tritt, wenn sich die Klinke 209 nach rechts bewegt. Wenn die Nase 213 wieder in Eingriff
mit dem Ansatz 214 tritt, dann wird das freie Ende der Klinke 209 abwärts gezogen,
so daß es in die in Abb. 20 in punktierten Linien dargestellte Lage gelangt. Das geschieht,
wenn die Klinke 215 eine Drehung um ihren Drehzapfen erfährt. Die Klinke-209
macht dann eine Bewegung, bei welcher die Fläche 228 außer Berührung mit dem Ansatz
229 gelangt, wie dies in punktierten Linien in Abb. 20 dargestellt ist. Die Klinke 221
wird somit nicht wieder festgestellt, und die Klinke 209 vermag das Rad 211 nicht zu no
drehen infolge der Verzögerung der Erregung des Magneten 206. Man versteht indessen,
daß bei der nächsten Betätigung die Klinke 209 in Eingriff mit einem Zahn des Rades
211 gelangt, wenn sie gänzlich zurückgezogen ng
ist, und daß sie bei der nächsten Bewegung das Rad 211 dreht und auf diese Weise eine
Schaltung des Papierbandes herbeiführt.
Die Aufwickelwalze 46 für den Papierstreifen ist in geeigneter Weise mit der Welle
230 gekuppelt (vgl. Abb. 5 und 8), auf welcher das Schaltrad 211 sitzt, m>
daß der Druck
auf dem Papierstreifen richtig zeilenmäßig erfolgt. Eine Rückdrehung der Aufwickelwalze
wird durch den Eingriff einer Klinke 231 in die Verzahnung des Rades 232 auf der
Welle 230 verhindert. Um auch den Kohlepapierstreifen
so zu schalten, daß jedesmal ein frischer Teil in die Druckzeile gelangt,
wird die Aufwickelwalze 47 für den Kohlepapierstreifen durch ein aus einer Schraubenfeder
233 bestehendes Seil angetrieben, wobei das Treibseil um eine Nutenscheibe 234 auf
der Welle 230 und eine kleinere Nutenscheibe 235 herumgelegt ist. Die letztere trägt eine
. Klinke 236, die durch eine Feder in Eingriff !5 mit einem Schaltrad 237 gehalten wird, welches
in geeigneter Weise mit der Vorratsrolle 47 gekuppelt ist.
Es ist zu beachten, daß die Schaltung des Papierstreifens dann erfolgt, wenn ein Einzelblatt
55 sich zwischen der Papierwalze 22 und der Gegenwalze 165 befindet, so daß gewünschtenfalls
eine oder mehrere Zahlen auf dem Papierblatt in Zeilenabstand gedruckt werden können.
Um den Papierstreifen abzuwickeln, ist es notwendig, die Verbindung der Klinke 231
mit dem Schaltrad 232 zu lösen. Zu diesem Zweck ist die Klinke 231 auf einen Zapfen
242 aufgesetzt, an dem ein Fingerstück 238 befestigt ist. Wenn dem Fingerstück eine
Schwingbewegung erteilt wird, dann wird durch eine Stift- und Schlitzverbindung 239
des Fingerstücks mit dem einen Arm eines Winkelhebels 240 auch der Winkelhebel gedreht,
so daß ein Ansatz 241 desselben die Klinke 209 dreht und sie außer Eingriff mit
dem Schaltrad 211 hält, welches entgegengesetzt
dem Drehsinn des Uhrzeigers gedreht wird, wenn der Papierstreifen von der Vorratsrolle
46 abgezogen wird.
Es ist wünschenswert, dem Papierstreiten nach einer bestimmten Anzahl von Zeilenschaltungen
eine Extraschaltung zu erteilen entsprechend dem für einen Formularkopf auf
dem Papierstreifen erforderlichen Raum oder, auch entsprechend dem Bedarf bei Unterteilung
des Streifens von Hand. Zu diesem Zweck trägt die Klinke 221 noch eine Klinke
-45 (Abb. 16), welche unter dem Zuge einer Feder steht, die sie in Eingriff mit den
Zähnen des Zählrades 246 zu halten sucht. Das Zählrad 246 trägt einen Daumen 247,
welcher durch einen Ansatz 24S einem Arm 2411 eine Schwenkbewegung erteilen kann,
Wenn dies geschieht, dann beginnt die zu-.-ät/.licln.·
I'ajiiersdialtung. Bei jeder normalen
Zi-III-IiSClIaItUiIg des Papierstreifens erfährt
■ lie Scheibe -'40 eine bestimmte Winkel-.hdnmg,
so ilalJ der Πιιιπικίι 247 von einer
Au>iiansissli'llun}i. die ihm
<lurch eine Hiiisk'IlliaiKlhabe
-!50 (Abb. 4) gegeben wird, in
die Betätigungslage gelangt. Wenn der Arm 249 seine Schwingung durch den Daumen 247
erhält, dann dreht eine an ihm sitzende Klinke
251 ein Schaltrad 252 (Abb. 17), welches vermittels
einer Buchse 253 auf die Welle einer Nockenscheibe 254 aufgesetzt ist. Das Schaltrad
252 besitzt acht Zahnlücken, von denen die eine, 255, tiefer ist als die übrigen sieben,
und in diese Lücke fällt eine an dem Arm 212 sitzende Klinke 256 ein, wenn keine vermehrte
Papierschaltung erfolgen soll. Wenn die Klinke 256 eine hin und her gehende Bewegung
ausführt, während sie sich in der Zahnlücke 255 befindet, dann vermag sie das Rad
252 nicht zu drehen, da die Zahnflanke langer als der Klinkenhub ist. Wenn aber dem
Schaltrad 252 eine zusätzliche Drehung erteilt wird, dann vermag die Klinke 256 in die
benachbarte flachere Zahnlücke einzufallen, so daß bei jedem Hinundhergang der Klinke
auch das Rad 252 einen Schaltschritt ausführt. Das geschieht so lange, bis die Klinke
256 wieder in die tiefere Zahnlücke 252 einfällt und dann wieder auf der längeren Zahnflanke
gleitet, ohne hinter den Zahn fassen zu können.
Auf dem Zapfen 257, welcher der Drehzapfen der Klinke 209 ist, sitzt noch eine
Klinke 258, welche durch die Feder 210 gegen die Verzahnung des Rades 211 hingezogen
wird, jedoch für gewöhnlich durch einen Arm
259 am Einfallen in die Verzahnung verhindert wird. Der Arm 259 legt sich mit seiner
freien Spitze gegen einen Nocken 260 der Scheibe 254', Bei der anfänglichen Drehung
der Räder 252 und 254 im Drehsinn des Uhrzeigers erfolgt eine Einleitung der Schaltbewegung
des Rades 254, und da beim ersten Schaltschritt der Arm 259 sich gegen einen zur Achse konzentrischen Teil 261 der Scheibe
254 legt, so steht die Klinke 258 in Eingriff mit der Verzahnung des Rades 211 und
schaltet dieses so lange fort, bis der Nocken
260 unter die Spitze des Armes 259 tritt und die Klinke 258 aus der Verzahnung von 211
aushebt.
Mit der Klinke 258 ist ein Lenker 262 verbunden, welcher eine Stift- und Schlitz verbindung
mit der Klinke 222 besitzt, so daß, wenn die Klinke 258 in die wirksame Lage übergeführt wird, die Klinke 222 in derselben
Weise betätigt wird wie durch Erregung des Magneten 206. Es wird auch in diesem Falle
die Klinke 209 in Eingriff mit der Schaltverzahnung des Rades 211 treten und die Klinke
258 im Antrieb des Rades 211 unterstützen. In diesem Falle gelangt die Kurvenfläche 228
in Eingriff mit dem Ansatz 229 wie bei der gewöhnlichen Zeilenschaltung, so daß die
Klinke 221 bei jedem Maschinenspiel eine Schwingbewegung erfährt und durch die
Klinke 245 (Abb. 16) das Zählrad 246 fortschaltet, wobei der erste Schaltschritt die
Platte 247 außer Eingriff mit dem Ansatz 248 des Armes 249 bringt. Die Klinke 221
kann durch die Klinke 222 so lange nicht festgestellt werden, als der Lenker 262 die Klinke
nach abwärts gedruckt hält. Bei der letzten Zeilenschaltung wird aber die Klinke 258 angehoben,
wodurch die Klinke 222 für die Rückkehr in ihre Normalsteilung freigegeben wird und die Klinke 221 in ähnlicher Weise
eingerückt wird, wie es am Ende einer gewöhnlichen Zeilenschaltung der Fall ist.
Unter Bezugnahme auf Abb. 22, welche einen Teil des Arbeitsstromschemas der Maschine veranschaulicht, sollen nunmehr die Arbeitsvorgänge in ihrer Abhängigkeit von den Stromwirkungen erläutert werden. Die Stromzufuhr zum Motor 23 erfolgt durch die Hauptstromleiter 271, 272, wenn der Schalter 273 geschlossen ist. Wenn die Maschine nur Posten auf dem Papierstreifen drucken soll und nach jedem Druck eine Zeilenschaltung
Unter Bezugnahme auf Abb. 22, welche einen Teil des Arbeitsstromschemas der Maschine veranschaulicht, sollen nunmehr die Arbeitsvorgänge in ihrer Abhängigkeit von den Stromwirkungen erläutert werden. Die Stromzufuhr zum Motor 23 erfolgt durch die Hauptstromleiter 271, 272, wenn der Schalter 273 geschlossen ist. Wenn die Maschine nur Posten auf dem Papierstreifen drucken soll und nach jedem Druck eine Zeilenschaltung
' erfolgen soll, dann wird diese Wirkungsweise durch die Kontakte 274 überwacht. Diese
Kontakte werden durch einen drehbaren Nokken gesteuert, der im Zusammenhang mit jedem Druckvorgang eine Drehung erfährt.
Der Verlauf dieses Stromkreises ist wie folgt:
positiver Hauptstromleiter 272, geschlossener Schalter 273, Klemme 275. Draht 276, Kontakte
274, Draht 277, Klemme 278, Papierschaltmagnet 206, Draht 279, negativer Hauptleiter 271. Um die gleichen Angaben
auf einem Sonderblatt 55 zu drucken und dieses in der früher beschriebenen Weise zu
transportieren, wird ein Schalter 280 geschlossen. Der Strom fließt dann von der
Klemme 278 über den geschlossenen Schalter 280 zum Blatttransportmagneten 77 und zurück
zum negativen Hauptstromleiter 27t.
Wenn der Schalter 280 offen ist, dann schließen sich die Kontakte 274 bei Gelegenheit
jedes Postendruckes, so daß der Magnet 2o6-erregt wird und eine Zeilenschaltung des
Papierstreifens bewirkt. Wenn die Maschine auf Summenziehen gestellt ist, dann schließen
sich die Summenkontakte 281 mit der Wirkung, daß der Strom über die Drähte 2S2, 283
zum Blatttransportmagneten 77 geschlossen wird, während gleichzeitig auch die Kontakte
284 in Nebenordnung zu 274 geschlossen sind mit der Wirkung, daß auch der Schaltmagnet
■ 206 erregt wird, so daß eine Schaltung des Papierstreifens erfolg't, nachdem die Summe
gedruckt worden ist. Auf diese Weise erscheinen Posten und Summen auf dem Papierstreifen,
während auf dem Einzelblatt nur die Summen erscheinen.
Zur elektrischen Überwachung der Papierschaltung und des Blatttransports ist ein
Schalter 285 vorgesehen. Wenn derselbe geschlossen wird, dann fließt, während der
Motor 23 infolge Schließung des Schalters 273 läuft, Strom über die Klemme 275 durch
den Draht 286, die geschlossenen Kontakte j 287 und den Draht 288 zum Papierschaltmagneten
206. Der durch den Draht 286 fließende Strom geht auch durch eine Nebenschlußverbindung
289 über die geschlossenen Kontakte 290 und den Draht 291 zum Blatttransportmagneten
77. Auf diese Weise hat eine Schließung des Schalters 285 zur Folge, da (3 sowohl der Papierstreifen geschaltet als
auch ein Einzelblatt durch die Maschine transportiert wird. Um die Welle 73 (Abb. 3)
mechanisch einzukuppeln, damit ein Blatt durch die Maschine transportiert wird, ist ein
Winkelhebel 292 vorgesehen. Ein Arm desselben ragt über den Anker 76 des Magneten
77 hinaus, so daß die Kupplung eingerückt wird, wenn der Winkelhebel durch Verschiebung
eines Schiebers 293 nach innen eine Drehung erfährt, was zur Folge hat, daß ein Einzelblatt transportiert wird genau so, als
ob der Magnet 77 erregt würde.
Bei der in den Abb. 23 bis 35 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, welche
ebenso wie die Ausführungsform gemäß den Abb. ι bis 22 an dem Beispiel einer Hollerith-Tabelliermaschine
erläutert wird, soll das unterste Blatt eines Stapels der Druckvorrichtung
zugeführt werden. Das Bezugszeichen ' 20 bezeichnet wiederum die Typen, 21 die Anschlaghämmer
für dieselben, 22 die Papierwalze, 23 den Antriebsmotor, 24 eine Riemenscheibe,
die durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Riemen vom Motor angetrieben
wird und einen Trieb 2b trägt, welcher mit einem Zahnrad 27 in Eingriff steht.
Das Zahnrad 27 sitzt lose auf einer Welle 328 und trägt einen Trieb 329, welcher sich
dauernd in Eingriff mit einem Zahnrad 330 befindet, das lose auf einer treibenden Welle
331 sitzt. Das Zahnrad 27 steht außerdem in Eingriff mit einem Trieb 332, welcher lose
auf eine Welle 333" aufgesetzt ist.
An dem Zahnrad 332 ist eine Riemenscheibe 334 befestigt, welche durch einen Riemen
335 mit einer Riemenscheibe 336 verbun- no den ist, die fest auf einer Hilfstriebwelle 337
sitzt. Man erkennt, daß, solange sich der Motor 23 in Betrieb befindet, die Zahnräder
330 und 332 dauernd umlaufen, während die Welle 337 nur gedreht wird, wenn der Riemen
335 straft gespannt ist.
Die Einzelblätter oder Karten 340 (Abb. 25), welche dem Druckmechanismus zugeführt
werden, befinden sich in einem Stapel auf einer Tischplatte 341, welche an einer drehbaren
Ouerstange 342 befestigt ist und welche an dem von der Drehachse abliegenden
iö
Ende eine Anschlagplatte 343 für den Kartenstapel 340 trägt. Auf dem Kartenstapel liegt
eine Druckplatte 344. Stifte 345, welche an den Seitenrahmen der Maschine sitzen, wirken
als Anschläge für die Tischplatte 341 und halten diese in der aus Abb. 25 ersichtlichen
geneigten Lage. An dem dauernd umlaufenden Zahnrad 330 (Abb. 23) sitzt ein Zahnrad
346, welches den einen Teil einer Zahnradkupplung bildet. Fest auf der Welle 331 sitzt
eine Scheibe 347, welche eine Klinke 348 trägt, die für gewöhnlich außer Eingriff mit
den Zähnen des Kupplungsrades 346 gehalten wird. Dies geschieht durch den Eingriff des
Schwanzendes der Klinke mit einem Vorsprung des Ankers 349 eines Magneten 350. Wenn der Magnet 350 erregt wird, wird der
Anker 349 angezogen, wodurch die Klinke 348 freigegeben wird, so daß sie durch eine
Feder 351 in Eingriff mit der Verzahnung des Kupplungsrades 346 zu treten vermag, was
zur Folge hat, daß die Welle 331 eine Umdrehung macht. Wenn dann das Schwanzende
der Klinke 348 wieder auf den Vorsprung des Ankers 349 trifft, der inzwischen wieder in
seine Fernstellung zum Magneten gelangt ist, dann wird die Klinke 348 aus der Verzahnung
des Schaltrades 346 ausgehoben, so daß die Welle 331 nach Vollendung einer Umdrehung
zum Stillstand gelangt. Eine zu weit gehende Drehung der Scheibe 347 wird durch eine
Klinke 352 verhindert, gegen welche sich ein Ansatz 353 der Scheibe 347 legt.
Die Welle 331 trägt Nocken zum Antrieb der verschiedenen Einrichtungen, und ihre
Drehung wird, wie beschrieben, durch den Magneten 350 beherrscht, welcher den Blatttransportmagneten
bildet, da er für den jedesmaligen Blatttransport erregt wird. Die Welle 331 betätigt eine Saugpumpe,
welche ein Saugrohr 355 (Abb. 25) veranlaßt, das unterste Blatt des Stapels zu erfassen und
es in eine Lage zu bringen, aus der es einem Paar Transportwalzen zugeführt werden
kann. Jede geeignete Vorrichtung kann zum Hervorrufen der erforderlichen Saugwirkung
Anwendung finden, z. B. die aus Abb. 30 ersichtliche, die aus einem Zylinder 356 mit
einem darin sitzenden Kolben 357 besteht. Ein Paar Lenker 358 verbinden den Kolben
357 mit einer Querwelle 359 (vgl. auch Abb. 26), welche in ihrer Mitte mit einem
Arm eines Winkelhebels 360 verbunden ist, der drehbar auf einer Stange 361 sitzt. An
den vom Lenker 358 abliegenden Arm des Winkelhebels 360 greift eine Feder 362 an,
welche den Kolben 357 rasch nach oben zu verschieben vermag, so daß die erforderliche
Saugluft erzeugt wird. Die Feder 362 wird für gewöhnlich dadurch gespannt gehalten,
daß ein Ansatz 363 des Winkelhebels 360 in Anlage mit einem nockenartigen Vorsprung
364 einer Nockenscheibe gehalten wird, die fest auf der Welle 331 sitzt. Bei einer
Drehung der Welle 331 gelangt der Ansatz des Winkelhebels außer Eingriff mit dem nokkenartigen
Vorsprung 364, worauf die Feder 362 den Kolben 357 rasch nach oben hin verschiebt
und die Luft aus einem Rohr 365 aussaugt, welches an dem Boden des Zylinders 356 angeschlossen ist. Am Ende des Arbeitsspiels
der Welle 331 tritt der nockenartige Ansatz 364 wieder in Eingriff mit dem Ansatz
363 des Winkelhebels 360 und dreht den letzteren in dem Sinne, daß der Kolben 357
wieder in seine in Abb. 30 dargestellte Tiefstellung gelangt und in dieser festgestellt wird.
Das Saugrohr 355 besitzt eine axiale Bohrung 366 (Abb. 25 und 28) und eine Reihe
von radialen Löchern 367, die mit der Bohrung in Verbindung stehen. Diese ist an
einem Ende verschlossen, steht aber am anderen Ende in Verbindung mit der Bohrung
einer Hülse 36S durch einen Kupplungsteil 369 (Abb. 29). In einen Schlitz des Rohres
355 ist ein Dichtungskörper 370 eingesetzt, · der durch eine Platte 371 gehalten wird
(Abb. 28 und 29). Sowohl der Dichtungskörper als auch die Platte sind durchbohrt,
und zwar so, daß ihre Durchbohrungen sich g0
mit den Löchern 367 in dem Saugrohr 355 decken. Das ergibt eine Saugdüse, welche sich
luftdicht gegen die Unterseite des Blattstapels anzulegen und das unterste Blatt des
Stapels sicher zu erfassen vermag.
Jedes Blatt 340 wird durch die Saugdüse erfaßt und einem Paar Transportwalzen 380,
381 zugeführt, welche für gewöhnlich getrennt voneinander stehen, wie in Abb. 25 dargestellt,
die aber einander genähert werden können, wie Abb. 28 zeigt, so daß sie das dem Stapel durch die Saugdüse entnommene Blatt
zu erfassen vermögen. Die Enden des Rohres 355 sind exzentrisch auf ein Paar von Zahnrädern
382, 383 (vgl. Abb. 28 und 29) aufgesetzt. Die Zahnräder 382 und 383 stehen in Eingriff mit Zahnstangen 384, und das Saugrohr
355 ruht an seinen Enden auf der Oberseite von Fingern 385, welche aus einem Stück mit Platten 386 bestehen. Die Zahn- no
stangen 384 sind an den Platten 386 befestigt und miteinander durch einen Ouerstab 375
verbunden. An der Unterseite der Tischplatte sind Konsolen 376 (Abb. 28) befestigt,
welche Augen besitzen, in denen eine Stange gelagert ist, welche die Drehachse des
Rahmens 386, 375 bildet. Federn 378, die in Halter 379 eingesetzt sind, schwingen den
Rahmen in eine Lage, welche durch Einstellschrauben 374 (Abb. 25) bestimmt wird. Die
Finger 385 sind gekrümmt und dienen dazu, das Rohr bei seiner exzentrischen Drehung
um die Mittelpunkte der Zahnräder 382 und 383 zu führen und das Saugrohr aus der in
Abb. 25 dargestellten Ausgangsstellung in die in Abb. 28 dargestellte Lage zu bringen.
Diese Lage des Rohres wird durch Zurückziehen desselben vermittels folgender Einrichtung erzielt: An der Kupplungshülse 369 sitzt eine Platte 387 (Abb. 24 und 29), welche durch einen Schlitz 388, in den ein Stift 389 eingreift, der an einer der Platten 386 befestigt ist, geführt ist. Ein Stift 390 (Abb. 24), welcher am Ende der Platte 387 befestigt ist, ist in einen Schlitz 391 eingelegt, welcher in einer Stange 392 vorgesehen ist, die in ihrer hin und her gehenden Bewegung durch einen geschlitzten Schieber 393 geführt ist. Das gekrümmte Ende der Stange 392 ist bei 394 mit einem Arm 395 gelenkig verbunden, der auf einen Zapfen 396 aufgesetzt ist. Die Stange 392 und der Arm 395 sind außerdem durch eine Feder 397 aneinandergeschlossen. Der Arm 398 legt sich mit einer Rolle gegen den Umfang einer Nockenscheibe 399, welche fest auf der Welle 331 sitzt. Die Nockenscheibe 399 ist so gestaltet, daß sie das Saugrohr während jedes Maschinenspiels hin und her bewegt, so daß es exentrisch um die Zahnräder 382 und 383 gedreht wird. Da die Luftverdünnung im Saugrohr 355 das Erfassen des untersten Blattes des Stapels durch die Düse zur Folge hat, so wird dasselbe durch einen Schlitz 400 (Abb. 28) vorgezogen und nach unten gebogen, wobei die obere Walze 380 über das Blatt gelangt.
Diese Lage des Rohres wird durch Zurückziehen desselben vermittels folgender Einrichtung erzielt: An der Kupplungshülse 369 sitzt eine Platte 387 (Abb. 24 und 29), welche durch einen Schlitz 388, in den ein Stift 389 eingreift, der an einer der Platten 386 befestigt ist, geführt ist. Ein Stift 390 (Abb. 24), welcher am Ende der Platte 387 befestigt ist, ist in einen Schlitz 391 eingelegt, welcher in einer Stange 392 vorgesehen ist, die in ihrer hin und her gehenden Bewegung durch einen geschlitzten Schieber 393 geführt ist. Das gekrümmte Ende der Stange 392 ist bei 394 mit einem Arm 395 gelenkig verbunden, der auf einen Zapfen 396 aufgesetzt ist. Die Stange 392 und der Arm 395 sind außerdem durch eine Feder 397 aneinandergeschlossen. Der Arm 398 legt sich mit einer Rolle gegen den Umfang einer Nockenscheibe 399, welche fest auf der Welle 331 sitzt. Die Nockenscheibe 399 ist so gestaltet, daß sie das Saugrohr während jedes Maschinenspiels hin und her bewegt, so daß es exentrisch um die Zahnräder 382 und 383 gedreht wird. Da die Luftverdünnung im Saugrohr 355 das Erfassen des untersten Blattes des Stapels durch die Düse zur Folge hat, so wird dasselbe durch einen Schlitz 400 (Abb. 28) vorgezogen und nach unten gebogen, wobei die obere Walze 380 über das Blatt gelangt.
Die Saugwirkung hört dann plötzlich auf, doch kann das Blatt nicht zurückfedern, da es
durch die Walze 380 festgehalten wird. Während das Saugrohr seine Drehbewegung fortsetzt, gelangt es so weit zur Seite, daß die
untere Walze 381 gegen die obere Walze 380 zu schwingen vermag und auf diese Weise
das Blatt zwischen den beiden Walzen festgeklemmt wird.
Die Walze 380 ist in einem Rahmen gelagert, der aus einem Paar Platten 401 und
einer Querstange 402 besteht (Abb. 25 und 29), wobei die Platten 401 vermittels Zapfen
403 in den Seitenwänden 404 des Maschinengestells gelagert sind. Der Rahmen, welcher
die Walze 380 trägt, kann um die Zapfen 403 geschwungen werden. Zu diesem Zweck ist
ein Lenker 404° mit seinem einen Ende auf eine Schwingwelle 405 aufgesetzt und an
seinem anderen Ende an einen Arm 406 angelenkt, welcher sich mit einer Rolle gegen
einen Nocken 407 legt, der auf die Welle 331 aufgesetzt ist. In einem gewissen Abschnitt
des Maschinenspiels wird der Rahmen, welcher die Walze 380 trägt, bewegt, so daß er
über das Blatt hinweggeht, welches durch das Saugrohr 355 abwärts gebogen ist.
Die Walze 381 ist gleichfalls in einem Rahmen gelagert, der ebenfalls um die Zapfen
403 geschwungen werden kann. Dieser Rahmen besteht aus Platten 410, welche miteinander
durch die Welle 411 der Walze 381 sowie durch eine Querstange 412 verbunden
sind. Eine gekrümmte Platte 414 ist bei 413 an einer der Seitenplatten 410 angelenkt.
Diese Platte ist durch einen Lenker 415 mit einem Arm eines Winkelhebels 416 verbunden,
welcher sich mit einer Rolle gegen den Umfang eines Nockens 417 legt, der auf der
Welle 331 befestigt ist. Dieser Nocken ist so gestaltet, daß er dem Rahmen 410 eine
Schwingung erteilt, durch die die Walze 381 sich gegen die Walze 380 hin bewegt. Um
etwaiger Abnutzung des Nockens 417 Rechnung zu tragen, ist die Platte 414 einstellbar
mit dem Lenker 415 verbunden, und zwar vermittels einer Schraube 418, welche in einem
Schlitz verstellbar ist, so daß die Platten 414 und 418 gegeneinander eingestellt werden
können. Wenn die Walzen 380 und 381 einander berühren, dann bewirken sie einen
Transport des zwischen ihnen befindlichen Blattes, wobei die Walzeij durch folgende
Einrichtung ihren Antrieb erhalten:
Auf der Welle 331 sitzt ein Nocken 420, der einem Winkelhebel 421 eine Schwingbewegung
zu erteilen vermag, welcher durch einen Lenker 422 an ein Segment 423 angeschlossen
ist. Wenn das Segment durch den Nocken 420 " gedreht wird, so wird diese Bewegung durch
das Gestänge auf den Zahntrieb 424 und eine mit diesem verbundene Scheibe 425 übertragen.
Die Scheibe 425 trägt eine Klinke 426, welche in die Verzahnung eines Rades 427
einzufallen vermag, das fest auf eine Welle 428 aufgesetzt ist, die auch ein Zahnrad 429
trägt. Das letztere steht in Eingriff mit einem Z.ahntrieb 430, der auf einer Welle 431 sitzt,
welche die Seitenwand 404 des Maschinengestells durchsetzt (Abb. 29). Auf der Welle
431 sitzt "ein Zahnrad 432, das sich dauernd in Eingriff mit einem Zahnrad 433 befindet,
das lose auf einen der Zapfen 403 aufgesetzt ist. Das Zahnrad 433 steht in Eingriff mit
dem Trieb 434 (Abb. 28), der an der Trans- no portwalze 380 befestigt ist. Das Zahnrad 433
steht außerdem in Eingriff mit einem Trieb 435, der gemeinsam mit einem kleineren Trieb
436 durch eine Welle 437 drehbar ist. Der Trieb 436 steht dauernd in Eingriff mit einem
Trieb 438 auf der Welle 411 der Walze 381.
Da sich das Hauptantriebsrad 433 um die Drehachse der die Walzen tragenden Rahmen
dreht, so kann bei jeder Lage der Rahmen oder Walzen ein Antrieb der Walzen 380,
381 erfolgen.
Wenn die Walzen 380 und 381 ein Blatt
355 erfassen, dann befördern sie es zur Papierwalze 22 und zu einer Gegenwalze 440
der letzteren. Sobald das Blatt in eine passende Stellung unterhalb der Transportwalze
380 gelangt ist, muß es von dem Saugmundstück freigegeben werden. Zu diesem Zweck
ist ein Belüftungsventil 450 (Abb. 30) vorgesehen. Diese Ventilklappe ist bei 451 drehbar
gelagert und steht unter dem Zug einer ίο Feeder 452, welche die Klappe für gewöhnlich
gegen eine Öffnung der Röhre 453 drückt, die eine Verbindung zwischen dem Boden des
Zylinders 356 und der Röhre 368 herstellt. In einem gewissen Zeitpunkt der Bewegung
einer Scheibe 454, welche auf der Welle 331 sitzt, führt ein Nocken der Scheibe eine
Schwingbewegung der Ventilklappe 450 herbei, wodurch das von dieser verschlossene
Loch geöffnet wird und Luft in das Saugrohr einzutreten vermag und das Vakuum in derselben
aufhebt.
Die Papierwalze 22 befindet sich für gewöhnlich in der in Abb. 24 dargestellten Lage
und wird nur in einem gewissen Punkt des Arbeitsspiels der Maschine angehoben, so daß
ein Blatt in Anlage mit ihr gebracht werden kann, worauf sie in ihre Lage zurückkehrt,
wobei sie das Blatt in die Druckstellung überführt. Die Papierwalze 22 sitzt drehbar auf
einer Welle 455, die in einem Paar von Gestellplatten 456 gelagert ist, die durch einen
Querstab 457 miteinander verbunden sind und einen Rahmen bilden, der um Zapfen 458
drehbar ist.
Die bevorzugte Einrichtung zur Hinundherbewegung des die Papierwalze tragenden
Gestells besteht aus einem Paar Lenkern 459 (Abb. 24), die mit ihrem einen Ende an einer
Seitenplatte 456 angelenkt sind, während sie mit ihrem anderen Ende an einen Arm 460
angeschlossen· sind, der auf der Welle 361 sitzt. Einer der Arme 460 ist starr miteinem
Arm 461, der sich vermittels einer Rolle 462 gegen eine Nockenscheibe 463 auf der Triebwelle
331 legt, verbunden.
Ein Paar Platten 465 (Abb. 6) sind an die Tragwelle 455 der Papierwalze angehängt
und durch einen Querstab 466 miteinander ... verbunden, wobei in dem Querstab, der nach
der Darstellung der Zeichnung U-förmigen Querschnitt besitzt, mehrere Zapfen 467 verschiebbar
geführt sind und unter dem Einfluß von Federn stehen, von welchen Zapfen eine Welle 468 getragen wird, auf der mehrere
Rollen 469 sitzen. Die Rollen 469 werden durch die Federn 470 in Reibungseingriff mit
der Papierwalze gehalten. Mit jeder Platte 405 ist ein Lenker 452 verbunden, der mit
seinem abliegenden Ende auf einen festen Zapfen 473 aufgesetzt 'ist (Abb. 24). Wenn
der Rahmen angehoben wird, wirken.die Lenker auf Drehung der Rollen 469 um die Achse
der Papierwalze in der Richtung entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers, wie aus
einem Vergleich der Abb. 24 und 28 ersiehtlieh
wird, wobei die Walzen 22 und 469 sich in Eingriff miteinander befinden.
Wenn der Nocken 463 den die Papierwalze tragenden Rahmen in die in Abb. 28 dargestellte
Lage anhebt, dann trifft das Papierblatt auf eine biegsame Platte 475, durch welche es zwischen der Papierwalze 22 und
deren Gegenwalze 469 geführt wird, wobei es sich um die Papierwalze legt, wenn diese
durch sogleich zu beschreibende Mittel in Drehung versetzt wird. Die Führungsplatte
475 bildet einen Teil der Seitenplatten 470", die bei 471 an jeder der Seitenplatten 465 gelagert
sind und durch eine Feder 472" nach oben gezogen werden, um jeden Buckel im Papierblatt elastisch glattzustreichen.
- Auf der Antriebswelle 331 sitzt ferner ein Nocken 480 (Abb. 25), gegen den sich eine
Rolle 481 legt, die sich an einem Arm 482 befindet, welcher lose auf die Stange 361 aufgesetzt
ist. An das Ende des Armes 482 ist ein Lenkerpaar 483 angeschlossen (Abb. 26), welches durch einen Querzapfen 484 miteinander
verbunden ist und durch eine Feder 484" in einer von mehreren Kerben 485 fest- go
gehalten wird, welche in einem Ansatz 486 eines Segments 4S7 vorgesehen sind, das lose
auf die Welle 333 aufgesetzt ist. Die Zähne des Segments stehen in Eingriff mit einem
Trieb 488, der lose auf der Welle 337 sitzt. Das Segment vermag vermittels des Zahntriebes
488 und einer mit dem Zahntrieb verbundenen Scheibe 491, welche eine Klinke 490
trägt, ein Schaltrad 489 anzutreiben, welches fest auf der Welle 337 sitzt.
Das Ende der Klinke 490 wird für gewöhnlich durch einen Stift 492 (Abb. 25) außer
Eingriff mit den Zähnen des Schal trades gehalten. Sobald indessen die Scheibe 491 in
Drehung versetzt wird, wird die Klinke 490 von dem Stift 492 freigegeben und stellt dann
eine Kupplung zwischen der Scheibe und dem Schaltrad 489 her. Auf der Welle 337 sitzt
-fest ein Zahnrad 493 (Abb. 24 und 2j), welches in Eingriff mit einem Zahnrad 494 steht, n0
das lose auf einen der Zapfen 458 des die Papierwalze tragenden Gestells aufgesetzt ist.
Das Zahnrad 494 überträgt seine Bewegung durch Zwischenräder 496, 497, 498 auf das
Zahnrad 495 (vgl. Abb. 27), welches auf der Welle 455 der Papierwalze 22 sitzt. Da das
erste Triebrad 494 lose auf die Drehachse des Gestells aufgesetzt ist, so kann eine Drehbewegung
bei beliebiger Stellung des Gestells auf die Papierwalze übertragen werden. Die Einleitung der Bewegung der Papierwalze erfolgt,
wenn der Tragrahmen derselben sich in
aufgesetzt ist. Der Arm 549 besitzt einen Ansatz 550, welcher in der Ebene eines Nockens
551 liegt, der in'Eingriff mit dem Ansatz in
einem bestimmten Zeitpunkt der Drehbewegung des Nockens 551 tritt. Wenn dies eintritt,
dann erfährt der Arm 547 eine Drehung entgegen dem Zug der Feder 552. Die dadurch
bewirkte Drehung der Welle 333 hat zur Folge, daß die Rolle 545 den Riemen 335
ίο spannt, so daß der letztere durch Reibung die
Rolle 336 antreibt und auf diese Weise die Welle 337 in Bewegung setzt, die dann der
Papierwalze 22 eine schnelle Drehung erteilt. Das bewirkt das Auswerfen des bedruckten
Blattes, welches zwischen den Walzen 22 und 469 eingeklemmt ist, während des Beginns des
Hochgangs des die Papierwalze tragenden Gestells. Die Blätter können nach irgendeinem
Ablegebehälter befördert werden. Während des übrigen Teils des Maschinenspiels ist der
Riemen 335 lose und ermöglicht dadurch, daß der Papierwalze die für Zeilenschaltung oder
für Kopfdruckschaltung erforderliche Drehbewegung erteilt wird.
Um die Papierwalze gegen unbeabsichtigte Drehung zu sperren, ist auf ihrer Welle 455
ein Sperrad 526 angeordnet, in dessen Verzahnung sich eine Klinke 527 legt, .welche
unter der Einwirkung einer Feder 528« steht.
Die Klinke ist um den Schaft einer Schraube 529 drehbar, welche einen in der Klinke vorgesehenen
Schlitz 530 durchsetzt. Für gewöhnlich befindet sich die Klinke 527 in Eingriff mit der Verzahnung des Rades 526 und
sichert die Papierwalze während des Druckvorgangs gegen unbeabsichtige Drehung. Die
Klinke wird aber außer Eingriff mit der Verzahnung des Rades 526 gebracht, wenn die
Papierwalze für das Auswerfen bedruckter Blätter rasch gedreht werden soll. Um die
Klinke aus der Verzahnung auszurücken, ist ein Nocken 531 auf der Welle 331 vorgesehen,
welcher in Eingriff mit einer Rolle 532 steht, die an einem lose auf die Welle aufgesetzten
Arm 533 sitzt, der durch einen Lenker 534 mit dem Ende eines Arms 535 verbunden ist.
Der Arm 535 ist durch einen Stift 536 mit einer gekrümmten Platte 537 verbunden, die
durch einen Stift 538 an eine Stoßstange 539 angeschlossen ist, die verschiebbar in Lappen
540 ruht, welche an einer der Seitenplatten 456 sitzen. Die Stoßstange 539 legt sich
gegen einen Ansatz 541 der Klinke 527. Bevor das Auswerfen eines bedruckten Blattes
erfolgt, wirkt der Nocken 531 auf den Arm 533 und veranlaßt eine Verschiebung der
Stoßstange 539, wodurch die Klinke 527 entgegen dem Zug der Feder 528" aus der Verzahnung
des Rades 526 ausgehoben wird.
Nachdem das Blatt ausgeworfen worden ist, gestattet ein Ausschnitt in dem Nocken 531
die Rückführung der Klinke in die Sperrlage durch die Feder 528, so daß die Papierwalze
wieder gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert ist, bevor eine Kopfdruckschaltung für
die zu bedruckenden Blätter in Frage kommt. Der Nocken 531 wirkt dann wieder auf Ausrückung
der Klinke, wenn es darauf ankommt, der Papierwalze eine freie Drehung für die Kopfdruckschaltung zu erteilen. Unmittelbar
nach Beendigung der letzteren greift die Klinke wieder in die Verzahnung des Sperrades'526 ein und sichert auf diese Weise
die Papierwalze gegen zu weit gehende Schaltung. Die beschriebene Sperreinrichtung bleibt
jedoch in Wirksamkeit während der einzelnen Zeilenschaltungen, wodurch eine Schaltung
um einen oder mehr Zeilenabstände unter gleichzeitigem Übergang der Klinke aus einer
Zahnlücke in die nächste nicht verhindert wird.
Zur selbsttätigen Überwachung des Betriebes der Maschine in Abhängigkeit von dem
Vorhandensein oder Fehlen eines Blattes auf der Tischplatte 341 ist eine Überwachungseinrichtung
vorgesehen. Diese ist besonders aus Abb. 33 ersichtlich, und es gehört dazu ein auf eine Stange 560 aufgesetzter Drahtbügel
561, an dem mehrere Fühldrähte 562 angelenkt sind. Die Enden dieser Fühldrähte
befinden sich nahe dem Schlitz, durch welchen die Blätter den Transportwalzen 380, 381 zugeführt
werden. Auf der Stange 560 sitzt eine Platte 563, welche durch eine leichte
Feder 564 so gegen einen Nocken 566 auf der Welle 331 gezogen wird, daß sich ein Ansatz
565 der Platte gegen die Umfangsfläche des Nockens legt. Wenn der Nocken in der Drehrichtung
des Uhrzeigers umläuft, dann erfährt die Platte 563 eine Schwingung, wobei der Ansatz 565 von dem ausladenden Teil des
Nockens auf den mehr zurückliegenden Teil übergeht. Wenn sich ein Blatt in der Bewegungsbahn
der Fühldrähte 562 befindet, wird die Drehung der Welle 560 gehemmt, während sie zugelassen wird, wenn sich kein Blatt in
der Bewegungsbahn der Fühldrähte befindet. Wenn die Stange 560 eine Schwingung vollführt,
dann hebt ein daran befestigter Stift 567 einen Stößel 568, und wenn die Schwing- no
bewegung der Stange 560 infolge Fehlens eines Blattes in der Bewegungsbahn der Drähte 562 groß genug ist, dann bewirkt der
Stößel 568 eine Trennung der Kontakte 569. Die Schwingbewegung der Stange 560, welche n5
bei Anwesenheit eines Blattes in der Bewegungsbahn der Fühldrähte 562 eintritt, genügt
dagegen nicht, um die Kontakte 569 zu öffnen. Auf diese Weise wird der Betrieb der Maschine
durch die Anwesenheit oder das Fehlen eines den Transportwalzen 380, 381 zugeführten
Blattes überwacht. Die Kontakte 569
seiner höchsten Lage (Abb. 28) befindet, wo das zu bedruckende lose Blatt zwischen die
Walzen 22 und 469 geschoben wird. Der Stift 484 kann in eine der Kerben 485 eingelegt
werden, welche sich in verschiedenen Abständen von der Drehachse 333 befinden, so daß für eine bestimmte Bewegung des
Armes 482 eine wechselnde Winkeldrehung des Segments 487 und eine entsprechende Drehung der Welle 337 erzielt werden kann,
wodurch die Freihaltung des Raumes für den Formularkopf sichergestellt wird. Wenn sich
das Blatt zwischen den Walzen 22 und 469 befindet, dann geht der die Papierwalze
tragende Rahmen nach unten und befördert das zwischen den Walzen sitzende Blatt zum
Druckwerk, damit der gewünschte Aufdruck auf dem Blatt durch die eingestellten Typen
20 erfolgt, sobald die Papierwalze in der Druckstellung zur Ruhe gelangt ist.
Wenn mehr als eine Zeile auf dem losen Blatt bedruckt werden soll, dann muß für den
erforderlichen Zeilenabstand Sorge getragen werden. Zu diesem Zweck ist an dem Triebrad
332 eine Exzenterscheibe 500 (Abb. 23) gelagert, welche dauernd umläuft und einem
Arm 501, welcher auf einer Welle 502 sitzt, eine hin und her gehende Bewegung erteilt.
Der Arm 501 trägt eine Rolle 503, welche durch eine Feder 504 dauernd in Anlage mit
dem Umfang der Exzenterscheibe 500 gehalten wird.
Die Welle 502 durchsetzt die Seitenwand 404 des Maschinengestells (Abb. 26) und trägt
einen Arm 505 (Abb. 25), an welchem eine Klinke 506' sitzt, die durch eine Nase 507
einen Ansatz 508 eines Armes 509 zu erfassen vermag, die aber für gewöhnlich durch einen
Stift 510 außer Eingriff mit dem Ansatz 508 gehalten wird. Der Stift 510 sitzt an einem
Arm 511, welcher auf eine Stange 512 aufgesetzt
ist. Auch die Stange 512 durchsetzt die Seitenwand 404 des Maschinengestells
und trägt einen Winkelhebel 513 (Abb. 23), welcher unter dem Einfluß einer Feder 514
steht. Der Winkelhebel 513 befindet sich für gewöhnlich mit seinem einen Arm in Anlage
mit einem Ansatz 515 des Ankers 516 eines
Magneten 517. Wenn der Magnet 517 erregt wird, wird der von dem Ansatz 515 festgehaltene
Arm des ,Winkelhebels 513 frei, so daß
der Winkelhebel dem Zuge der Feder 514 zu folgen und demgemäß die Stange 512 zu
drehen vermag, was die Wirkung hat, daß der Stift 510 abwärts bewegt wird, so daß die
Nase 507 in Eingriff mit dem Ansatz 508 gelangt. Die Erregung des Magneten 517 erfolgt
im Zusammenhang mit einem Druckvorgang, und zwar bevor der Druck geschieht, so daß die erste Zeilenschaltung einsetzt, wenn
der Blatttransport durch das Segment 4S7 beendigt ist. Die späteren Zeilenschaltungen erfolgen
unmittelbar nach jedem Druckvorgang. Wenn der Magnet 517 erregt wird und im Zusammenhang
damit der Stift 510 eine Abwärtsbewegung erfährt, dann tritt der Stift in
eine Aussparung 518 des Armes 509 ein. Wenn die Nase 507 in Eingriff mit dem Ansatz 508
steht, dann hat die Hinundherbewegung der Klinke 50ό eine entsprechende Hinundher-Schwingung
des Armes 509 entgegen dem Zuge der Feder 519 zur Folge. Wenn die
Klinke 506 zurückkehrt, dann folgt ihr auch der Arm 509, und eine abgeschrägte Fläche
520 am Ende der Klinke legt sich gegen den Stift 510, welcher inzwischen durch eine Kurvenfläche
518« aus der Aussparung 518 herausgehoben worden ist, wodurch die Klinke
506 in die aus Abb. 25 ersichtliche Lage gehoben wird. Das Anheben des Armes 511
hat eine Rückführung des Winkelhebels 513 zur Folge, so daß er danach wieder durch den
Ansatz 515 festgestellt werden kann, wenn sich dieser in seiner Normalstellung entsprechend
der Fernstellung des Ankers 516 zum Magneten 517 befindet. Der Arm 509 bildet
einen Teil eines Bügels 521, welcher eine Nase 522 (Abb. 31) besitzt, die bei einer ihr
erteilten Schwingbewegung entweder einen Absatz 523 eines Klotzes 525 erfaßt oder in
eine Kerbe 524 des Blockes eintritt je nach Einstellung eines Hebels 526.
Der Hebel 526 kann durch einen Stift 527 in einer von zwei Stellungen festgestellt werden,
indem der Stift in eines von zwei Löchern 528 des Segments 4S7 eingesetzt
wird. Wenn sich der Hebel in der in Abb. 9 dargestellten Lage befindet und dem Bügel
521 eine Schwingbewegung erteilt wird, dann
ermöglicht eine Leerlaufbewegung zwischen der Nase 522 und dem Absatz 523 die Verstellung
der Nase 522 über eine beträchtliche Strecke, bevor sie den Block 525 und das
Segment 487 verstellt, um eine geringe Drehung der Papierwalze durch die beschriebene
Getriebekette herbeizuführen. Es tritt dann eine Schaltung entsprechend einem Zeilenabstand
ein. Wenn der Stift 527 dagegen in das mit 2 bezeichnete Loch 528 (Abb. 25) eingesetzt
ist, dann tritt eine doppelte Zeilenschaltung ein, da sich die Nase 522 unmittelbar in
Berührung mit den die Kerbe 524 bildenden Flächen befindet.
Um das bedruckte Blatt auszuwerfen, wird eine rasche Drehung der Welle 337 (Abb. 23)
herbeigeführt. Das geschieht durch den Riemen
33Sj wenn dieser durch die Spannrolle 545 gespannt ist. Die Spannrolle sitzt an einem Arm 546 (Abb. 23, 26 und 30), der auf
die Welle 333 aufgesetzt ist, welcher Arm durch einen Lenker 548 an einen Arm 549 angeschlossen
ist, der lose auf die Welle 361
können in dem üblichen Stoppstromkreis des Tabelliermotors der Maschine liegen.
Der Betriebsstrom für den Antriebsmotor 23 wird diesem, wie aus Abb. 35 ersichtlich
ist, von der Stromquelle durch die Hauptstromleiter 571 und 572 zugeführt, wenn der
Schalter 573 geschlossen ist. Wenn die Maschine einen einzigen Posten auf einer Karte
drucken und die Karte dann auswerfen soll, werden die Schalter 574 und 575 geschlossen.
Die Wirkungsweise der Maschine wird dann durch Kontakte 576 überwacht. Diese Kontakte
werden durch einen Nocken gesteuert, Avelcher bei jedem Postendruck eine Drehung
durch eine Welle erfährt.
Der Strom läuft dann von dem positiven Hauptstromleiter 572 über den geschlossenen
Schalter 573, durch Draht 577, die geschlossenen Kontakte 576, den geschlossenen Schalter
574 und von hier auf getrennten Wegen, nämlich erstens durch die Wicklung des Registrierbandschaltmagneten
517 und zweitens über die geschlossenen Schalter 575 durch die Wicklung des Blatttransportmagneten 350
zum Draht 578 und von diesem zum negativen Hauptstromleiter 571.
Um eine Reihe von Posten auf einem Blatt zu drucken und dann dasselbe im Anschluß an
einen Summendruck auszuwerfen, wird der Schalter 574 geschlossen, dagegen der Schalter
575 offen gelassen. Wenn sich ein Blatt in der Druckstellung befindet, dann fließt
Strom über die Kontakte 576 und den geschlossenen Schalter 574 zum Magneten 517,
so daß dieser bei jeder Druckoperation erregt wird und eine Zeilenschaltung herbeiführt.
Wenn die Maschine auf Summendruck gestellt ist, dann schließen sich die Summenkontakte
579, wodurch der Stromweg vom Draht 577, über den Draht 580, die geschlossenen
Kontakte 579 und den Draht 581 ausgedehnt wird, wo er Anschluß an die Wicklung
des Magneten 350 findet, dessen Erregung zur Folge hat, daß das Blatt ausgeworfen
wird, wenn die Summe darauf gedruckt ist. Eine Papierschaltung nach dem letzten Posten wird durch Schließung der Kontakte
582 herbeigeführt, wodurch eine Stromverbindung vom Draht 575 über den Draht 580, die
geschlossenen Kontakte 579 und 582 zum Registrierbandschaltmagneten 517 hergestellt
wird.
Wenn es sich nur darum handelt, die auf den Zählkarten gelochten Beträge aufzurechnen
und nur die Summen der Posten auf den losen Blättern zu drucken und die letzteren
danach auszuwerfen, dann werden beide Schalter 574 und 575 geöffnet. In diesem Falle wird die Wirkung der Maschine durch
die Kontakte 579 und 582 überwacht, was in der oben beschriebenen Weise geschieht.
Um die Kupplung der Welle 331 (Abb. 23) von Hand zu steuern, damit ein Blatt der
Druckstelle zugeführt wird, ist ein Schieber vorgesehen. Das eine Ende dieses Schiebers
bewirkt, wenn der Schieber nach innen bewegt wird, durch einen Lenker 586 eine
Drehung des Magnetankers 349. Dadurch wird die Kupplung eingerückt, so daß der Transport eines Blattes zur Druckstelle in der
gleichen Weise vor sich geht, wie wenn der Magnet 350 erregt worden wäre.
Claims (9)
1. Durch Lochkarten gesteuerte, drukkende Geschäftsmaschine mit Einrichtung
zur selbsttätigen Zuführung und Ablage von die Eintragungen aufnehmenden losen Blättern zur bzw. von der Druckvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß mit der selbsttätigen Beschickung der Druckvorrichtung
mit losen Blättern gleichzeitig die zu bedruckende Stelle eines Papierbandes unter die Druckvorrichtung gebracht
wird.
2. Maschine nach Anspruch 1 mit Einrichtung, um auf dem Registrierband sowohl
Posten als auch Summen zu drucken,-dadurch gekennzeichnet, daß für den die
losen Blätter betreffenden Druckvorgang eine solche Steuerung vorgesehen ist, daß
wahlweise auf ihnen nur eine beschränkte Wiedergabe der durch die Löcher der Zählkarten dargestellten Angaben erfolgen
soll, d. h. entweder nur Posten oder nur Summen gedruckt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit
von dem Wirksamwerden der Einrichtung für den Summendruck die Einrichtung für den Transport der losen
Blätter zur Druckstelle eingerückt wird, so daß lediglich die Summen auf den losen
Blättern gedruckt werden.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung
(63, 125, 126, 157, 166, 180) versehen
ist, um die losen Blätter der Papierwalze (22), über welche das Papierband
geführt ist, so zuzuführen, daß sie von derselben erfaßt werden und zur Druckstelle
befördert werden können, um gleichzeitig mit dem Registrierband bedruckt zu werden.
5. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Walze (166), um im
Anschluß an einen Druckvorgang das bedruckte Blatt aus der Maschine auszuwerfen.
6. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem
Stapel entnommenes loses Blatt mit
COPIf
seinem einen Ende zwischen der Papierwalze (22) und einer Gegenwalze (165)
einem Greifer (156, 157) zugeführt und
von diesem so lange gehalten wird, bis die Papierwalze und ihre Gegenwalze in Anlage
mit dem Blatt gebracht sind und nach Lösen des Greifers von letzterer das Blatt zur "Druckstelle befördert wird.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes dem Blattstapel
(z. B. in bekannter Weise durch eine Saugdüse) entnommene Blatt einem Paar von Transportwalzen (z. B. 380, 381)
zugeführt wird, welche in getrennten, schwingbaren Rahmen (401, 402 bzw. 110,
in) gelagert sind und durch Schwingung der Rahmen in Berührung miteinander
gelangen und das Blatt erfassen und der Papierwalze zuführen.
8. Maschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß' für die Papierwalze (22) ein regelbarer Drehantrieb (331,
480 bis 496) vorgesehen ist, um das zwischen ihr und der Gegenwalze (169) eingeklemmte
Blatt so gegenüber der Papierwalze einstellen zu können, daß der Druck auf einer jeweilig gewünschten
Stelle des an der Papierwalze anliegenden Blattes erfolgt.
9. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Blatttransportübcrwachungsvorrichtung,
z. B. mit die Bewegungsbahn der zu bedruckenden losen Blätter kreuzenden Fühldrähten (565),
welche die Betriebsweise der Maschine beeinflussen, z. B. durch Öffnung eines in
einem Arheitsstromkreis liegenden Kontakts (569), je nachdem sie beim Betrieb
der Maschine auf ein dem Vorschub unterliegendes Blatt treffen oder nicht.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US309343A US2000218A (en) | 1928-09-29 | 1928-09-29 | Tabulating machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535580C true DE535580C (de) | 1931-10-16 |
Family
ID=23197820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET37610D Expired DE535580C (de) | 1928-09-29 | 1929-09-28 | Durch Lochkarten gesteuerte, druckende Geschaeftsmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US2019891A (de) |
| DE (1) | DE535580C (de) |
| FR (2) | FR682270A (de) |
| GB (1) | GB320017A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746095C (de) * | 1936-02-24 | 1944-06-15 | Addressograph Multigraph | Maschine zum Herstellen von Geschaeftsbelegen mittels gelochter Aufzeichnungstraeger |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2442970A (en) * | 1941-05-03 | 1948-06-08 | Ibm | Paper feeding device |
| US2692036A (en) * | 1950-06-01 | 1954-10-19 | Original Odhner Ab | Paper feeding mechanism for adding machines or the like |
| US2902213A (en) * | 1953-09-28 | 1959-09-01 | Ibm | Accounting machine |
| US11691432B2 (en) | 2018-02-26 | 2023-07-04 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Air purger with plunger |
-
1928
- 1928-09-29 US US309344A patent/US2019891A/en not_active Expired - Lifetime
- 1928-09-29 US US309343A patent/US2000218A/en not_active Expired - Lifetime
-
1929
- 1929-09-25 FR FR682270D patent/FR682270A/fr not_active Expired
- 1929-09-27 FR FR682397D patent/FR682397A/fr not_active Expired
- 1929-09-28 DE DET37610D patent/DE535580C/de not_active Expired
- 1929-09-30 GB GB29560/29A patent/GB320017A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746095C (de) * | 1936-02-24 | 1944-06-15 | Addressograph Multigraph | Maschine zum Herstellen von Geschaeftsbelegen mittels gelochter Aufzeichnungstraeger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR682397A (fr) | 1930-05-27 |
| FR682270A (fr) | 1930-05-26 |
| GB320017A (en) | 1930-12-30 |
| US2019891A (en) | 1935-11-05 |
| US2000218A (en) | 1935-05-07 |
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