DE628289C - Durch Lochkarten gesteuerte Geschaeftsmaschine mit Einrichtung zur Saldenbildung - Google Patents
Durch Lochkarten gesteuerte Geschaeftsmaschine mit Einrichtung zur SaldenbildungInfo
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- DE628289C DE628289C DET40284D DET0040284D DE628289C DE 628289 C DE628289 C DE 628289C DE T40284 D DET40284 D DE T40284D DE T0040284 D DET0040284 D DE T0040284D DE 628289 C DE628289 C DE 628289C
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine durch Lochkarten gesteuerte Geschäftsmaschine, welche die Bildung von Salden von
positiven und negativen Zahlengrößen nach dem Prinzip der additiven Subtraktion gestattet.
Die Maschine ist zu diesem Zweck in an sich bekannter Weise mit zwei Saldenwerken
ausgerüstet, in deren eines die Größen einer Art, z. B. die positiven, nach ihrem
wahren Zahlenwert und die Größen der anderen Art, also im angenommenen Fall die negativen Zahlengrößen, nach ihrem Komplementwert
überführt werden, während in das zweite Saldenwerk die Überführung der
Zahienwerte im umgekehrten Sinn erfolgt. Bei dieser Arbeitsweise steht jederzeit in
einem der beiden Saldenwerke der wahre Saldo, während im anderen jeweilig der Komplementwert des Saldos steht.
Die Erfindung bezweckt die Vereinfachung und Erhöhung der Betriebszuverlässigkeit
bei solchen Maschinen der vorgenannten Art, bei welchen die Größen verschiedener Art,
welche durch Lochung in den Karten dargestellt sind, durch Kennzeichnungslochung
der Karten voneinander unterschieden sind, z. B. dadurch, daß die Karten, welche negative
Größen darstellen, ein Kennzeichnungsloch in einer bestimmten Kartenspalte auf-
weisen, während die Karten, welche Größen der anderen Art darstellen, also in dem angenommenen
Fall positive Größen, kein Kennzeichnungsloch enthalten, oder auch dadurch, daß positive und negative Größen
durch Löcher an verschiedenen Stellen einer Kartenspalte unterschieden sind.
Die durch die Erfindung angestrebte Yereinfachung
und Steigerung der Zuverlässigkeit der Arbeitsweise wird in erster Linie dadurch erreicht, daß stets beide Saldenwerke
während einer einzigen Wertlochabfühlperiode, das eine die dem wahren Zahlenwert
der Kartenlochung und das andere die dem Komplementwert dazu entsprechende Schaltung
erhalten.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen an zwei Ausführungsformen
druckender Maschinen veranschaulicht, bei welchen die Karten in Bewegung abgefühlt
werden, und zwar zur Ermöglichung einer selbsttätigen Kartengruppenkontrolle je zwei
aufeinanderfolgende Karten an zwei getrennten Abfühlstellen gleichzeitig an den gleichen
Zählpunktstellen. Bezüglich der Druckeinrichtungen unterscheiden sich beide Ausführungsformen
dadurch, daß die nachstehend zuerst beschriebene mit rotierend angeordnetem Typenträger ausgerüstet ist, während
bei der zweiten Ausführungsform auf und ab bewegliche Typenträger vorgesehen sind.
Beide Arten von Bruckeinrichtungen sind bekannt und bilden keinen Teil der Erfindung.
Für die Erfindung1 ist dagegen wesentlich,
wie die Überführung der gelochten Zahlengrößen einerseits nach ihrem wahren Zahlenwert und andererseits nach ihrem Komplementwert
auf die Saldenwerke erfolgt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich auch die
beiden Ausfühnungsformen voneinander. Bei der ersten Ausführungsform, welche die Verwendung
von Lochkarten voraussetzt, von ίο denen jede zusätzlich, zu ihren Wertlochungen
noch ein Kennzeichnungsloch enthält, das sie als Kredit- oder Debetkarte kennzeichnet,
erfolgt bei der Vorabfühlung durch das Kennzeichnungsloch die Vorbereitung eines SaI-dierungswerkes
für die Aufnahme des Komplementwertes des gelochten Betrages bei der Wertabfühlung, während das andere Saldierungswerk
keinerlei Steuerwirkung erfährt und daher in der beim Tabellieren üblichen Weise den gelochten Betrag nach seinem
wahren Zahlenwert aufnimmt.
Bei der zweiten Ausführungsform, bei welcher die Verwendung von Karten vorausgesetzt
ist, bei denen nur die Karten einer Art ein Kennzeichnungsloch tragen, wählt
die Kennzeichnungslochung der Karte durch Betätigung eines Steuermechanismus dasjenige
Saldenwerk aus, in welches der von der Karte abgefühlte Betrag nach seinem
wahren Zahlenwert zu übertragen ist und in welches nach seinem Komplementwert, und
es erfolgt für jede Zahlenstelle die Einführung des Komplementwertes in das entsprechende
Saldenwerk während einer ersten Kartenabfühlperiode, bis die Abfühlbürste
auf ein Kartenloch trifft. Wenn das geschieht, dann erfolgt die Ankupplung des Elements der gleichen Zahlenstelle des zweiten
Saldenwerks an den Antrieb bei gleichzeitiger Abkupplung der bis dahin angetriebenen
Zahlenscheibe des ersten Saldenwerks. Durch eine geeignete Vorrichtung ist für
eine unterschiedliche Behandlung der Zahlenscheiben, der Einerstelle Sorge .getragen, da
für die Bildung des echten Komplementwertes einer Zahl die in der Einerstelle
stehende Ziffer zu 10, die Ziffern in den übrigen Zahlenstellen dagegen'zu 9 ergänzt werden
müssen.
Bei beiden Ausführungsformen erfolgt somit die Überführung eines Postens sowohl
nach seinem Zahlenwert als auch nach seinem Komplementwert während der gleichen Wertlochabfühlperiode
einer Karte und unter Fortfall besonderer Einrichtungen zur Komplementbildung.
Der Fortfall von Komplementbildnern bei
Maschinen mit Saldenwerk ist zwar an sich nicht neu, doch waren-, d^ese vorbekannten
Maschinen mit nur einem Saldierungswerk ausgerüstet, in welches je nach der Lage der
abgefühlten Lochung auf der Karte durch entsprechende Steuerung der Ankupplung der
Zählräder an ihren Antrieb der Posten nach seinem Zahlenwert oder nach dessen Kornplementwert
eingeführt wurde.
Zur Erläuterung des ersten Ausführungsbeispiels dienen die Fig. 1 bis 16 und zur Erläuterung
des zweiten Ausführungsbeispiels die Fig. 17 bis 33.
Fig. ι ist eine schematische Darstellung der .hauptsächlichsten Steuermittel der Maschine.
·
Fig. 2 ist einn Schnitt nach der Linie 2-2
der Fig. 1 und veranschaulicht eine Rechenwerkseinheit
und das zugehörige Druckwerk. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer
Rechenwerkseinheit in gegenüber Fig. 2 vergrößertem Maßstabe. _ Fig. 4 ist ein Grundriß zu Fig. 3.
Fig. 5 zeigt gewisse Teile der Rechenwerkseinheit im Grundriß in gegenüber den Fig. 3 und 4 vergrößertem Maßstabe.
Figi 6 ist eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Teile.
Fig. 7 und 8 sind Einzeldarstellungen gewisser, zur Zehnerübertragungsvorrichtung
gehöriger Teile.
Fig. 9 ist eine Steuervorrichtung für Summenziehkontakte. go
Fig. 10 veranschaulicht eine Einrichtung zur Verbindung von Rechenwerkseinheiten
für die Zehnerschaltung.
Fig. 11, ist eine Einzeldarstellung der Einrichtung
zur Betätigung der Steuerwelle für den Druck.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht der Einrichtung,
um wahlweise Debet- und Kreditbeträge in das Rechenwerk einzuführen.
Fig. 13 ist eine Endansicht zu Fig. 12, ge- too
sehen aiuf eine durch die Linie 13-13 gelegte
Schnittebene.
Fig. 14 zeigt in einem Grundriß zu Fig. 12
die Kontaktschließeinrichtung für die Vorrichtung zur Schaltung auf die Einführung
von Debet- oder Kreditbeträgen.
Fig. 15, 15 a und 15 b bilden zusammengenommen
ein vollständiges Schaltungsschema der Maschine.
Fig. 16 veranschaulicht eine von der Maschine gedruckte Tabelle.
Fig. 17 ist eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform einer Maschine gemäß der
Erfindung und läßt im besonderen die Triebverbindungen für die einzelnen Arbeitsteile
erkennen.
Fig. 18 ist eine Ansicht auf eine Schnittebene durch die Mitte der Maschine und veranschaulicht
im besonderen den Druckmechanismus und das Rechenwerk.
Fig. 19 veranschaulicht in Seitenansicht den Summenziehmagneten nebst den zugehö-
rigen Teilen, wodurch der Anschluß an die Steuerwelle für das Rechenwerk bewirkt
wird, sowie die den Postendruck und Summendruck überwachenden Kontakte.
Fig. 20 ist eine Seitenansicht einer Rechenwerkseinheit mit zwei Saldierwerken und den ihnen zugeordneten Antriebsorganen sowie der Wählereinrichtung, durch die sie in Wirksamkeit gesetzt werden. In der Figur sind
Fig. 20 ist eine Seitenansicht einer Rechenwerkseinheit mit zwei Saldierwerken und den ihnen zugeordneten Antriebsorganen sowie der Wählereinrichtung, durch die sie in Wirksamkeit gesetzt werden. In der Figur sind
to einige Teile im Schnitt gezeichnet und andere fortgelassen, um das Verständnis der Wirkungsweise
zu erleichtern.
Fig. 2Γ ist eine Seitenansicht der Einrichtung, durch die die Saldierwerke auf Addi-
«5 tion oder Subtraktion gestellt werden.
Fig. 22 ist eine Seitenansicht des oberen Saldierwerks und veranschaulicht das Addierrad
in seiner Nullstellung.
Fig. 23 und 24 sind Einzeldarstellungen von Teilen, durch welche die Zehnerschaltung
in den Saldierwerken bewirkt wird.
Fig. 25 stellt ein Bruchstück einer Zählkarte zur Steuerung der nach der zweiten
Ausführungsform ausgebildeten Maschine dar.
Fig. 26 ist eine schematische Darstellung der Einrichtung zum Kartentransport und
zum Abfühlen der Karten.
Fig. 27 ist eine Seitenansicht der Einrichtung zur Überwachung des Subtraktionsvor-
gangs.
Fig. 28 ist eine Ansicht der Steuereinrichtungen für die bei der Subtraktion wirksamen
Kontakte.
Fig. 29 und 30 veranschaulichen Vorgänge in der Maschine für ein Zahlenbeispiel bei
Verwendung der beiden Saldenwerke einerseits in normaler Weise für Saldenbildung
und andererseits als einfache Postenaddierwerke, wobei Fig. 30 die Druckaufzeichnung
auf den Papierstreifen für einige der in Fig. 29 erscheinenden Posten darstellt.
Fig. 31 ist eine Seitenansicht des Saldierwerks, gesehen auf eine Schnittebene nach
der Linie 31-31 der Fig. 20.
Fig. 32 ist eine Ansicht, gesehen auf eine Schnittebene durch die Linie 32-32 der
Fig. 20. =
Fig. 33 ist ein Schaltschema der Arbeitsstromkreise der in den Fig. 17 bis 32 ver-
anschaulichten Maschine.
Die Antriebskraft für die Maschine wird durch einen Elektromotor 50 geliefert, welcher
alle Triebwellen durch geeignete Getriebe in Drehung versetzt. Die Tabellierwelle
51 erstreckt sich über alle Addierwerkseinheiten 5-2 und empfängt ihren Antrieb
durch ein Triebrad 50" vermittels der mit dem Motor gekuppelten Triebscheibe 53. Die
Druckwalze 54 und das Druckwiderlager 55 werden ebenso wie die auf der Zeichnung
nicht dargestellte Papierschalteinrichtung durch ein Getriebe in Bewegung gesetzt, welches
allgemein mit dem Bezugszeichen 56 versehen ist. Eine Fortsetzung des Getriebes 56
treibt die Wellen 57 und 58, auf welchen die Kupplungsteile der Zeitschalter sitzen, die
bei 59, 60 und 61 angedeutet sind. Durch einen weiteren Zweig des Getriebes 50° setzt
der Motor eine Welle 62 in dauernde Umdrehung, auf welcher die Nocken der Nockenkontakte
63 und die Nocken der Druckladen 64, 64?, 65, 66, 71, 72 und 73 zur Betätigung
der Schaltstangen sitzen. Die Nockenkontakteos besitzen die bei Maschinen der hier
in Rede stehenden Art übliche Form, wie sie schematisch als 2?-Kontakte aus Fig. 15 ersichtlich
ist. Sie bestehen aus Kontaktfedern, welche durch die zugeordneten Nocken in vorbestimmten Zeitpunkten jeden Maschinenspiels
geöffnet und geschlossen werden. Die Druckladen 64, 65, 66 und 71, 72, 73 besitzen
jede einen Nocken, um eine Stange während des Maschinenbetriebes durch einen geeigneten
Winkelhebel niederzudrücken, welche Stange eine Schaltstange verschiebt, die eine
Anzahl von Steuerkontakten in und außer Schließstellung bringt. Die Drucklade 65,
welche teilweise im Schnitt dargestellt ist, besitzt einen Nocken 74, welcher in seiner
Grundstellung eine Stange 75 niederdrückt, wodurch einem Winkelhebel 76 entgegen der
Wirkung einer Feder 78 eine Drehung erteilt wird, durch welche die Schaltstange 77 in
ihre Linksstellung gebracht wird, welches diejenige Stellung ist, bei welcher die durch
sie gesteuerten Stromkreise offen sind. Wenn die Maschine sich in Betrieb befindet, dann
gestattet der niedrige Teil des Nockens 74 der Stange 75, unter dem Einfluß der Feder 78
hochzugehen, wobei gleichzeitig die Stange JJ nach rechts verschoben und die Stromkreise
geschlossen werden.
Die Stange 77, welche die Schaltstange für Addition und Listendruck ist, wird bei jedem
Maschinenspiel betätigt, bei welchem kein Summenzug vor sich geht, und die Stange
bleibt in ihrer die Stromkreise schließenden Lage während desjenigen Teils des Maschinenspiels,
währenddessen die Abfühlbürsten über die ganze Lochzone der Registrierkarte no
hinweggehen. Während des Summenzuges, während dessen die Stange Jj unwirksam ist,
wird ihre Antriebsstange durch einen Sperrmagneten" in der Tief stellung gehalten, so daß
der Nocken unwirksam ist.
Die übrigen Druckladen sind der Drucklade.^s insofern ähnlich, als auch für sie ein
Nocken vorgesehen ist, durch den eine Stange niedergedrückt wird, vermittels deren eine
Schaltstange verschoben wird. Während derjenigen Maschinenspiele, während deren die
Druckladen unwirksam sind, hält ein Sperr-
6282S9
magnet die jeder zugeordnete Stange in der
Tief stellung, so daß die Nocken unwirksam sind. Die Drucklade 66 überwacht durch ihre
Stange 81 und den Winkelhebel 82 die Summendruckschaltstange 360, welche unter dem
Einfluß der Feder 84 steht, die sie in derjenigen Lage zu halten sucht, bei welcher der
Stromkreis unterbrochen ist. Die Betätigung der Debet- und der Kreditaddierstange 307
und. 287 durch, die Druckladen" 64 und 64"
und diejenige der Debet- und Kreditsaldierungsschaltstangen· 357, 358 und der Summendruck-
undNullsteÜschaltstarigesod durch
deren Druckladen 73 bzw. 71 bzw. 72 en'tspricht
im wesentlichen derjenigen der Schaltstange 77. ' -
' Auf der dauernd umlaufenden Welle 62 sitzt auch fest der Nocken einer Verschiebungsemrichtung
95, welcher durch einen Lenker 96 einer Summendrucksteuerwelle eine
Sjchwingbewegung zu .erteilen vermag,"um: je
nach Wunsch Summendruck mit oder ohne Nullstellung der Addierwerkscheiben durchzuführen.
Die Kartenvorschubeinrichtung ist *5 bei 100 angedeutet. Sie kann die übliche Einrichtung
haben, so daß eine Beschreibung derselben entbehrlich ist. Die Kartenvorschubeinrichtung
wird durch die Welle 62 vermit- ; tels eines Getriebes 101 angetrieben, dessen
letztes Rad mit der Kartenvorschubwelle 103 durch- eine Eintourenkupplung 102 verbunden
ist. Die den Kartenvorschub steuernden Nokken 104, welche die öffnung und Schließung
von Steüerkontakten beherrschen, sitzen fest auf der Kartenvorschubwelle 103.
Hiernach sollen zunächst die mechanischen und elektrischen Einzelheiten der Maschine
beschrieben und im Anschluß daran die .Gesamtwirküngsweise unter ■■ Bezugnahme - auf
das Stromschaltschema erläutert werden.
Die Anordnung und die Wirkungsweise der Addiereinrichtung soll an Hand der
Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 erläutert werden, während die Einrichtung der Addierelemente für
die Ausführung von additiven Subtraktionen später beschrieben werden wird. Die Addiereinrichtung
ist unterteilt in eine Anzahl von für sich auswechselbaren. Elementen, von
denen jedes einer bestimmten Zahlenstelle entspricht und von denen jedes seine eigenen
Schaltmittel und S teuer magnetpaare besitzt. Fig. 2 zeigt ein vollständiges Addierwerkselement, welches für sich in das Maschinengestell
eingesetzt werden kann. Jede Addierwerkseinheit 52 sitzt an einer besonderen Trageplatte 105 (Fig. 2), welche
in Nuten 106 des Maschinengestells 108 eingeschoben
werden kann und-darin durch eine beliebige Sperre gesichert wird. Die Tragplatte
ist mit mehreren Isolierstücken 109 versehen,
die an ihrem oberen Teil sitzen und Kontaktfedern tragen, welche sich gegen Kontaktfedern
legen, die an einem Isolierklotz 110 angeordnet sind, welcher fest am Maschinengestell
sitzt. Diese Konstruktion gestattet die selbsttätige Herstellung der erforderlichen
elektrischen Anschlüsse beim Einsetzen der •Addierwerkseinheit in das Maschinengestell.
Beim Einsetzen der Addierwerkseinheit in das Maschinengestell werden auch gleichzeitig
die erforderlichen Getriebeverbindungen mit der Tabellierwelle hergestellt, wie nunmehr
beschrieben werden soll.
- Die Tabellierwelle 51 (Fig. 1) wird von dem. Motor 50 ununterbrochen gedreht, solange sich der Motor in Betrieb befindet. Sie empfängt ihren Antrieb durch Vermittlung eines in Fig. 2 mit 50° bezeichneten Getriebes. Die Welle 51 ist, wie erwähnt, einer Reihe von Addierwerken gemeinsam und treibt für jedes Addierelement durch ein Rad 113 (Fig. 5) und ein Zwischenrad 112 den einen Teil einer Kupplung, welcher an dem Zahnrad 111 befestigt ist. Das Zwischenrad 112 sitzt auf einem Zapfen 114, welcher an der Tragplatte 105 "befestigt ist. Es ist mit mehreren Nocken versehen, deren Wirkungsweise später angegeben werden wird.
- Die Tabellierwelle 51 (Fig. 1) wird von dem. Motor 50 ununterbrochen gedreht, solange sich der Motor in Betrieb befindet. Sie empfängt ihren Antrieb durch Vermittlung eines in Fig. 2 mit 50° bezeichneten Getriebes. Die Welle 51 ist, wie erwähnt, einer Reihe von Addierwerken gemeinsam und treibt für jedes Addierelement durch ein Rad 113 (Fig. 5) und ein Zwischenrad 112 den einen Teil einer Kupplung, welcher an dem Zahnrad 111 befestigt ist. Das Zwischenrad 112 sitzt auf einem Zapfen 114, welcher an der Tragplatte 105 "befestigt ist. Es ist mit mehreren Nocken versehen, deren Wirkungsweise später angegeben werden wird.
Das Zahnrad 111 sitzt lose auf einer Buchse
ii'5i welche von einem Zapfen getragen wird,
der fest an der Tragplatte sitzt, wobei das in der'Mitte des Rades 111 befindliche Loch 93
(Fig. 6) etwas größer ist als der Durchmesser der tragenden Buchse 115, so daß das Zahnrad
in um einen gewissen Winkel verschwenkt werden kann, wobei der Drehpunkt
an der Eingriffsstelle der Zahnräder in und 112 liegt. An dieser Stelle legt sich ein an
der Tragplatte vorgesehenes Konsol 116 gegen die Zahnräder, so daß sie dauernd in Eingriff
miteinander bleiben', damit der diametral gegenüberliegende Punkt des Zahnrades 111
eine Schwingbewegung ausführen kann, so daß die Kupplungsverzahnung 117 des einen
Kupplungsteils, der an dem dauernd umlaufenden
Zahnrad 111 sitzt, eine Verlagerung erfahren kann, wodurch sie in Eingriff mit
dem zugeordneten Kupplungsteil 118 gelangt und diesem eine Drehung um einen Winkel
erteilt, welcher dem Lochwert des Kartenlochs beim Addiervorgang und dem Komplement
dieses Wertes beim Subtraktionsvorgang entspricht.
Um die Kupplungsteile 117, 118 wahlweise
in Eingriff miteinander zu bringen, ist folgende Einrichtung vorgesehen. Ein Wellenstumpf 119 sitzt in Ösen eines Konsole 120,
welches an der Platte 105 befestigt ist. Auf dem Wellenstumpf 119 sitzt ein gabelartiger
Teil (Fig. 5 und 6), der von einem Steg 121
und zwei seitlichen Armen 122 und 123 gebildet wird. Jeder dieser Arme ist mit einer
Aussparung versehen, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, wodurch ein Schlitz 124 gebildet
wird, in den die Verzahnung des Zahnrades in hineinragt. Bei der Freigabe des Gabel-Stücks
dreht die Feder 125 (Fig. 5) das Gabelstück entgegengesetzt dem Drehsinn des
Uhrzeigers, so daß das Radi 11 eine Schwenkbewegung
in axialer Richtung erfährt, wodurch die Kupplungsteile 117 und 1x8 in Eingriff
miteinander gelangen. Die Zähne der Kupplungsteile stehen auf der rechten Seite im Sinne der Fig. 5 voll in Eingriff miteinander,
wenn die Kupplung wirksam ist, doch vermindert sich der Zahneingriff nach links hin wegen der Schiefstellung des Rades 111
auf seiner Welle. Der Zahneingriff genügt indessen, um dem Kupplungsteil 118 die erforderliche
Drehbewegung zu erteilen.
Um die Kupplung 'zu wechselnden Zeitpunkten während des Addiermaschinenspiels
wirksam zu machen, ist eine Steuervorrichtung vorgesehen, zu welcher ein Magnet 126
gehört. Wenn dieser Magnet erregt wird, dann zieht er einen Anker 127 an, der von
einer Blattfeder 128 getragen wird. An der Gabel 121 sitzt ein Arm 130, welcher sich für
gewöhnlich auf einen Vorsprung 129 auflegt (Fig. 6), welcher am Magnetanker 127 sitzt.
Bei Erregung des Magneten und dadurch verursachter Verlagerung seines Ankers gelangt
der Arm 130 außer Eingriff mit dem Vorsprung 129, wodurch es der Feder 125 ermöglicht
wird, die Kupplung zwischen den Kupplungsteilen-117 und 118 herzustellen.
Dadurch erhält das Addierrad 131 (Fig. 3
und 5)> welches fest mit dem Kupplungsteil 118 verbunden ist, eine Verstellung durch
Drehung in der Richtung der Uhrzeigerbewegung, wodurch in dasselbe der in der ihm
zugeordneten Kartenspalte gelochte Zahlenwert übertragen wird. Es sei hierbei erwähnt,
daß das Addierrad in 20 Teile geteilt ist, so daß durch entsprechende Übersetzung das
Addierrad während jedes Maschinenspiels, in dem eine Lochkarte abgefühlt wird, höchstens
9J2O einer Umdrehung ausführt. Dementsprechend
kommen andere Steuermittel während einer vollen Umdrehung des Addierrades zweimal zur Wirkung.
Die Drehung des Addierelementes 131 setzt
zu wechselnden Zeiten ein und wird stets am Ende des Maschinenspiels unterbrochen, so
daß jedesmal der von der Karte abgefühlte Betrag in das Addierwerk übertragen wird.
Um die Kupplungsteile im richtigen Zeitpunkt voneinander zu lösen, dazu dient die
folgende Einrichtung.
Am Zahnrad 112 sitzt ein zweiarmiger
Nocken, dessen beide Arme 132, 133 einen
Klotz 134 zu verschieben vermögen, welcher von einer Stange 135 getragen wird, die mit
ihrem Ende einen Ansatz 136 (Fig. 5) der Gabel 121 erfaßt. Die Nockenzähne 132 und
133 befinden sich in solcher Lage am Zahnrad 112, daß der Nockenzahn 132 die Gabel
121 am Ende des Addiermaschinenspiels in eine Lage überführt, bei welcher sich der
Arm 130 der Gabel auf den Klotz 129 des Magnetankers aufzulegen vermag. Nach erfolgter
Einführung eines Zahlenwertes in den Addiermechanismus kann die Kupplung wieder eingerückt werden, um eine Zehnerübertragung
herbeizuführen. Nach Beendigung der Zehnerschaltung führt der Nockenzahn 133, indem er in Eingriff mit dem Klotz 134
tritt, die Entkupplung der Kupplungsteile herbei.
Das Addierrad 131 ist für gewöhnlich durch einen Ansatz 137 (Fig. 3) einer Platte
138 (Fig. 6) gesperrt. Die Platte 138 ist dabei auf den Wellenzapfen 119 aufgesetzt und
steht unter der Wirkung einer Feder 139, welche die Platte so zu bewegen sucht, daß
der Ansatz 137 für gewöhnlich in eine Zahnlücke 140 des Rades 131 eingreift. Wenn die
Kupplung hergestellt wird, dann bewirkt ein quer gerichteter Ansatz 141 der Platte 138,
welcher über den seitlichen Arm 123 der Gabel 121 herübergreift, daß die Platte 138
eine Verstellung erfährt, wenn die Gabel verstellt wird, so daß der Ansatz 137 so bewegt
wird, daß er das Rad 131 zur Verstellung freigibt. Wenn die Kupplung ausgerückt ist,
dann sperrt der Ansatz 137 wieder das Rad
in seiner Einstellage.
Die Maschinenteile bewegen sich synchron mit den Lochkarten, wenn diese an den AbfüMbürsten
vorbeigehen. Die Welle 51 dreht demgemäß das Zahnrad 111 mit solcher Geschwindigkeit,
daß dieses eine Drehung um eine Teilung ausführt, während die Abfühlbürsten von einer Zählpunktstelle der Karte
zur anderen gelangen. Die Kupplung wird eingerückt in demjenigen Zeitpunkt oder kurz
nach dem Zeitpunkt, nachdem eine Abfühlbürste zu einem Kartenloch gelangt ist, und
der Nockenzahn 132 (Fig. 6) befindet sich in solcher Lage, daß er eine Ausrückung der
Kupplung herbeiführt, wenn die Abfühlbürste an der Zählpunktstelle ο vorbeigeht. Das Rad
131 erfährt infolgedessen eine Drehung um so viel Teilungen, als dem durch ein abgefühltes
Kartenloch dargestellten Zahlenwert entspricht. Wenn sich z. B. ein Loch in der sechsten Zählpunktstelle befindet, dann wird
die Kupplung eingerückt, wenn die Abfühlbürste dieses Loch abfühlt, und sie wird wieder
ausgerückt, nachdem das Rad 131 sich um sechs Teilungen gedreht hat. Wenn die
Bürste ein Loch in der Zählpunktstelle ο abfühlt, dann wird der Addiermagnet erregt und
der Kupplungsteil 117 verschwenkt. Der
Nockenzahn 132 bewirkt jedoch sofort eine
Rückschwenkung des Kupplungsteils, bevor noch die Kupplung zu einer Verstellung des
Addierrades geführt hat. Beim Abfühlen eines Kartenloches in der Ntillage erfolgt somit
keine Änderung der Addierradeinstellung. Während der Tabdlierung werden die Addierelemente
unter Steuerung der durch die Maschine laufenden Karten fortlaufend weitergeschaltet,
-so daß am Ende einer Kartengruppe die Einstellung der Addierräder -der
Summe der von den Karten abgefühlten Zahlengrößen entspricht.
Die Zähne der Kupplungsteile 117 und 118
sind so gestaltet, daß es keiner übermäßig genauen Einstellung der Addier elemente bedarf.
Jeder Zahn besitzt eine Zahnflanke, welche senkrecht zur Ebene des Zahnkranzes steht,
und eine Schrägfläche. Die Kupplungsteile treten erst dann in wirksamen Eingriff miteinander,
wenn die senkrecht zur Zahnkranzebene stehenden Zahnflanken der einander zugekehrten
Verzahnungen einander berühren, und es besteht somit die Möglichkeit, die Erregung
des Addiermagneten .beinahe um ein Zeitintervall, welches -einer wollen Teilung :
oder dem Abstand benachbarter Zählpunktstellen der Karte entspricht, vor dem Zeitpunkt
des wirksamen Eingriffs der Kupp- . lungszähne eintreten zu lassen.
Es ist .wichtig, daß die zu einer Addierwerkseinheit
52 gehörigen .Teile in ihrer Grundstellung verharren, bis die 'Einheit voll
in die Maschine eingesetzt ist. -Gewisse Teile, wie z. B. die Rückfühcnocken usw., haben
ieste Grundstellungen, welche sie .einnehmen, wenn eine Nullmarke an dem Zahnrad 112
sich in Deckung mit einem Ansatz 97 eines doppelarmigen Hebels 9.8 befindet, der an der
Tragplatte 105 drehbar gelagert' ist. Eine Feder 99 hält das Zahnrad 112 und die mit ;
ihm gekuppelten Teile in der Sperrstellung, solange die Addierwerkseinheit sucht voll
in die Maschine eingesetzt ist. Wenn die Addierwerkseinheit
indessen ihre vorgeschriebene Lage im 'Gehäuse erreicht hat, dann wird der Arm 98 durch eine ,auf ein Schwanzstück
des Armes treffende, im 'Gehäuse fest angeordnete
Stange 100 so gedreht, daß die Tveile der Addierwerkseinheit sich frei bewegen
können. Ein Herausziehen der Addierwerkseinheit aus dem Gehäuse ermöglicht der Feder
99, den Arm 98 zu verstellen und das Zahnrad 112 festzustellen, so daß die Grundstellung
der zur Addierwerkseinheit gehörigen Teile gesichert ist.
Zehner übertragung
Da die auf den Zeichnungen dargestellte
Maschine für hohe Geschwindigkeit sowohl bei druckenden Maschinenspielen als auch
beim einfachen Tabellieren berechnet ist, so würden die üblichen, mechanisch wirkenden
Zehnerübertragungseinrichtungen für sie wenig geeignet sein. Es ist daher eine an
sich bekannte elektrische Zehnerübertragung , vorgesehen. Diese soll nunmehr, soweit erforderlich,
erläutert werden.
Eine Zehnerschaltung von der nächstniederen Stelle kann unter zweierlei Bedingungen
■eintreten, erstens wenn das Addierelement sich in einer von g verschiedenen Einstelllage
befindet und zweitens wenn das Addierelement auf 9 steht. Im ersten Fall kommt nur eine Zehnerschaltung des Addierelements
selbst in Frage. Wenn ein Addierelement indessen auf 9 steht, dann wird durch die in
Verbindung mit einer Zehnerübertragung erfolgender Einführung einer 1 in das Addierelement
eine Verstellung des letzteren von 9 auf ο bewirkt, wodurch eine weitere Zehnerübertragung
für die nächsthöhere Zahlenstelle erforderlich wird. Bei dem letzterwähnten Vorgang sind mindestens drei Addierelemente bei der Zehnerühertragung beteiligt.
Bei einer elektrischen Zehnerübertragung wird die Zehnerschaltung, welche von der
einen Zahlenstelle zur anderen fortläuft, vorbereitet, -wenn das Addierelement der
Zahlenstelle nächstniederer Ordnung von 9 mach ο geht. Aber alle Zehner-überiragungen,
welche während eines Maschinenspiels selbst, erforderlich werden, werden gleichzeitig
durchgeführt, und zwar während des letzten TeMs des Maschinenspiels, nachdem
die Abfühlbürsten das für Wertlochungen bestimmte
Kartenfeld abgefühlt haben. Jedes Addierelement, welches während eines Maschinenspiels
von 9 nach ο geht, bereitet einen elektrischen Stromkreis zum Ad- loo
diermagneten des Addierelements nächsthöherer Ordnung vor, und jedes Addierelement,
welches am Ende eines Addiermaschinenspiels auf '9 steht, bereitet einen
zusätzlichen Stromkreis zum Addiermagneten ■des Addierelements nächsthöherer Ordnung
vor. Dieser letzterwähnte Stromkreis wird jedoch nur durch den Zehnerübertragungs-•stromkreis
des auf 9 stehenden Addierelements nächstniederer Ordnung wirksam gemacht. Der Zehnerschaltstromkreis tritt
also nicht in Wirksamkeit, wenn das auf 9 stehende Addierelement seinerseits keine Zehnerschaltung
erfährt..
Die Torbereiteten Zehnerschaltstromkreise werden durch einen einzigen Stromstoß während
des letzten Teils des Maschinenspiels wirksam gemacht, wodurch die in Betracht
kommenden Addiermagnete erregt werden und die gleichzeitige "Übertragung einer 1 auf
alle Addiereinheiten herbeiführen, in welchen Zehnerübertragungen vorzunehmen sind.
Die Anordnung der elektrischen Stromkreise kann aus Fig. 15b entnommen werden,
in welcher beispielsweise drei das Kreditaddierwerk bildende Addierelemente dargestellt
sind, sowie Verbindungen, wodurch eine Zehnerübertragung von dem Addierelement
der. niedrigsten Stelle (Nr. 1) auf die Addierelemente der beiden nächsthöheren
Stellen (Nr. 2 und 3) erfolgen kann. Jede Addiereinheit ist mit einem Steuermagneten
und zwei Paaren von Zehnerübertragungskontakten ausgestattet, wobei die Steuermagnete
mit 126 und die Zehnerübertragnngskontakte mit 143 und 144 bezeichnet sind. Eine
später zu beschreibende Einrichtung bewirkt, daß die Schließung des Kantakts 143 vorbereitet
wird, wenn das Addierelement von 9 nach 0 geht, und daß die Kontaktschließung
tatsächlich in dem letzten Teil des Maschinenspiels erfolgt. Der Kontakt 144
wird zur Schließung vorbereitet, wenn das Addierelement die Einstellung 9 am Ende des
Einführungsvorgangs für den von der Karte abgefühlten Zahlenwert annimmt, während die
Schließung des Kontakts während der Zehnerübertragung selbst vor sich geht. Die entsprechenden Kontakte der Addierelemente 2
und 3 werden beim Vorliegen gleicher Umstände bezüglich dieser Addierelemente geschlossen.
Der Kontakt 143 des Addierelements ι ist durch einen Draht 145 und
einen die Addierelemente verbindenden Schalter 146 und einen sich an diesen anschließenden
Draht 147 mit dem Magneten 126 des Addierelements 2 verbunden. Eine ähnliche
Verbindung besteht zwischen dem Addierelement 2 und dem Addierelement 3 und
den diesen folgenden Addierelementen. Eine Schließung des Kontakts 143 jedes Addierelements
hat eine Fortsetzung des Stromkreises des Magneten 126 des Addierelements
nächsthöherer Ordnung zu einem gemeinschaftlichen Stromweg 148, durch den ein
einziger Stromstoß geschickt wird, zur Folge, wobei die Sendung dieses Stromstoßes unter
Überwachung eines Nockens CF1 (Fig. 15)
während desjenigen Teils des Maschinenspiels geschieht, bei welchem die Kontakte 143 und
144 geschlossen sind.
Es mag beispielsweise angenommen werden, daß während eines gewissen Maschmenspiels
das Addierrad des Addierelements 1 von 9 nach ο geht, wodurch die Notwendigkeit
der Zehnerübertragung zum Addierelement 2 eintritt, zu welchem Vorgang auch
eine Schließung des Kontakts 143 des Addierelements ι gehört, und es mag weiter angenommen
werden, daß das Addierelement 2 auf 9-steht, wodurch eine Zehnerübertragung
zum Addierelement 3 beim Zehnerübertragungsvorgang erforderlich wird, die mit einer
Schließung des Kontakts 144 der Addiereinheit 2 Hand in Hand geht.
Wenn sich der Nockenkontakt CF1 schließt,
dann wird auch ein Stromkreis durch den Magneten 126 des Addierelements 2 über den
Kontakt 143 des Addier elements 1 geschlossen,
so daß die Zehnerübertragung zum Addierelement 2 erfolgt und der Magnet 126 des
Addierelements 3 über den Kontakt 143 des Addierelements ι und den Kontakt 144 des.
Addierelements 2 kurz erregt wird, wodurch eine Zehnerübertragung zum Addierelement 3
zustande kommt.
Die Zehnerübertragungskontakte der übri- gen Addierelemente sind auf ähnliche Weise
miteinander verbunden, und ein Zehnerübertragungsvorgang kann sich zu einer beliebigen
Zahl von Addierelementen fortsetzen, wobei die Übertragung auf die gleiche Weise
erfolgt, wie soeben beschrieben. Alle Kontakte .143 einer Reihe von. Addier elementen liegen
parallel zum Erregungsstromweg, und eine Zehnerschaltung kann bei jedem Addierelement
eingeleitet werden. Die Überbrückung der Kontakte 144 hat keinen Einfluß auf den
Kontakt 143 der nächstniedrigeren Zahlenstelle. Es erfolgt keine Zehnerübertragung
von einer Addiereinheit, welche am Ende eines Maschinenspiels auf 9 steht, sofern nicht
das Addierelement nächstniederer Ordnung während des· gleichen Maschinenspiels von
9 nach ο geht.
Die mechanischen Einrichtungen, um die Zehnerübertragungskontakte zu schließen,
sollen nunmehr unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 4, 7 und S der Zeichnung erläutert
werden. Die Kontakte 143 und 144 sitzen an einem Konsol 150 und sind sowohl voneinander
als auch gegen die Tragplatte des Addierelements isoliert. Um einen Kontakt
144 in der 9-Stellung seines Addierelements zu schließen, ist das Addierelement mit einem
Nocken 151 (Fig. 7) ausgestattet, welcher
eine hervorragende Spitze 152 besitzt, die bei Einstellung des Addierelements auf 9 auf
einen Arm 153 eines Winkelhebels trifft, dessen abwärts gerichteter Arm 154 sich
gegen eine Stange 155 legt, durch welche die Kontaktstücke des Kontakts 144 einander genähert
werden, ohne sich jedoch für das erste zu berühren. In einem späteren "Zeitpunkt
des Maschinenspiels, wenn eine Zehnerübertragung vorzunehmen ist, dann wird ein aus
Isoliermaterial bestehender Brückenkörper, der den Kontakten 143 und 144 zugeordnet
ist, verstellt, wie später noch näher erläutert werden wird, und wenn sich das Addierelement
in der 9-Stellung befindet, dann wird die durch den Brückenkörper 156 verstellte
zweite Kontaktfeder in die Schließstellung des Kontaktes 144 überführt.
Wenn der Nocken 151 durch die 9-Stellung
hindurchgeht, dann erfolgt keine Schließung des Kontakts 144 infolge einer Verstellung.
des Brückenkörpers 156.
Zur Verstellung eines Kontakts 143 beim
Hindurchgang eines Addierelements durch die Nullstellung wird der gleiche Nocken 151 benutzt.
Wenn dieser Nocken über die in" Fig. 7 dargestellte Lage um einen Schritt hinausgeht
und in die in Fig. 8 dargestellte Lage gelangt, dann erfaßt sein Zahn eine Nase 157 eines
Armes 158 eines Winkelhebels, dessen zweiter Arm 159 sich gegen das Ende einer Schubstange
160 legt, so daß diese Schubstange eine zum Kontakt 143 gehörige Kontaktfeder
verschiebt. Da das Addierelement häufig über die Nullage hinausgeht, so ist es erforderlich,
die Kontaktfeder in der ihr ge- : gebenen Lage festzuhalten. Das geschieht dadurch,
daß eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke 161 sich hinter einen Ansatz 162
des Armes 159 des Winkelhebels legt. Im weiteren Verlauf des Maschinenspiels ver- .
stellt dann der Brückenkörper 156 die andere, zum Kontakt 143 gehörige Feder und bewirkt
eine Kontaktschließung.
Aus Fig. 3, in welcher die Teile in ihrer Grundstellung dargestellt sind, ist ersichtlich, .
daß sich in dieser Lage die Nase 157 des Armes 158 unmittelbar vor dem Ansatz des ;
Armes 153 befindet, so daß der- Zahn 152 des
Nockens 151 diese beiden Vorsprünge nacheinander erfaßt, so daß der Kontakt Ί44 in
der 9-Stellung des zugehörigen Addierrades und der Kontakt 143 in der Nullstellung des
Addierrades verstellt wird. Der Nocken 151
ist doppelt wirkend, derart, daß seine beiden Spitzen sich in einem Abstande voneinander
befinden, welcher zehn Einheiten entspricht. Zur Rückführung· des Armes 158 ist ein
Nocken 163 vorgesehen, welcher sich gegen die Kantei 64 der Klinke 161 legt, so daß
diese gedreht wird und den Arm 159 freigibt. Der Winkelhebel 158, 159 wird darauf in
. 45 seine Grundstellung zurückgeführt infolge der dem Kontaktfederblatt innewohnenden Federkraft,
wodurch eine Verschiebung der Stange χ60 nach links herbeigeführt wird, die durch
eine gewundene Feder 165 unterstützt wird (Fig. 3 und 4).
Die Kontakte 144 und 143 können zwar so
angeordnet werden, daß sie durch die Stangen 160, 155 unmittelbar geschlossen werden;
es empfiehlt sich jedoch, für die endgültige Schließung ein besonderes Organ, nämlich
den Brückenkörper 156, vorzusehen, damit Fehler bei den Addiervorgängen infolge falscher
Stromschlüsse vermieden werden.
Der Brückenkörper 156 erfährt seine Verstellung durch folgende Einrichtung, die betätigt
wird, wenn sich der Zehnerübertragungsnockenkontakt CFi (Fig. 15) schließt.
Mit dem Zahnrad 112 läuft ein Nocken 166.
um (Fig. 6),. welcher eine Rolle 167· zu erfassen vermag, die an einem Arm eines Winkelhebels
168 sitzt. Der vertikale Arm 169 (Fig. 3) des Winkelhebels verstellt bei der
Drehung des Winkelhebels eine Stange 170, durch welche eine Schiene 171 eine Verlagerung'
erfährt, welche an einem Gestell sitzt, das den obenerwähnten, aus Isoliermaterial
bestehenden Brückenkörper 156 trägt. Die Rückführung der Schiene 171 erfolgt durch
die Federkraft der Kontaktfedern und wird unterstützt durch eine gewundene Feder 172
(Fig. 4).
Die Erregung des" Addiermagneten 126 . unter Überwachung der Zehnerübertragungskontakte,
wie sie unter Bezugnahme auf Fig. ι S a erläutert wurde, hat eine Verlagerung der
Gabel 121 zur Folge, wodurch die Verzahnungen 117 und 118 in Eingriff miteinander
gelangen und eine Drehung des Addierrades 131 um eine Teilung entsprechend einer Zahleneinheit
herbeiführen. Nach dieser Drehung wird die Kupplung wieder durch den Nockenteil 133 (Fig. 6) gelöst, indem dieser die
Stange 135 verstellt mit der Wirkung, daß die Gabel 121 eine Rückführung in ihre
Grundstellung erfährt.
Bei Erläuterung des Stromschemas der Fig. 15 b ist eine Reihe von Zehnerübertragungsschaltern
146 erwähnt worden, welche Addierelemente verschiedener Stellen zusammenzuschließen
gestatten. Diese Schaltvorrichtungen können in ihrer praktischen Ausführung, wie aus Fig. 10 ersichtlich, ausgebildet
sein. Am Ende jeder Grundplatte befindet sich ein Isolierklotz 175. Dieser trägt
einen Zapfen 176, um den eine Feder 177 gewunden
ist, welche in einen Draht 178 ausläuft.
Die gewünschte Stromverbindung wird nach der Öse 179 der Drahtwindung und zu
einem Zapfen 180 hergestellt. Dadurch, daß der Draht 178 sich gegen den Zapfen 180 des
Addierelements höherer Ordnung legt, wird eine Zehnerübertragungsverbindung zwischen
benachbarten Addier elementen hergestellt.
Wenn man den Draht 178 in der auf der linken Seite der Fig. 10 dargestellten no
Lage beläßt, dann ergibt sich eine Unterteilung in der Reihe der Addierelemente. Die
beschriebene Einrichtung erleichtert die Verbindung von aufeinanderfolgenden Addierelementen
und beseitigt die Notwendigkeit von Steckverbindungen.
Druckeinrichtung
Die Druckeinrichtung besitzt bei dem auf den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel der Maschine die Form einer dreh-
baren Trommel mit schwingbar daran angeordneten Typenhebeln. Diese besondere Ausführungsform
der Druckeinrichtung gehört nicht zum Wesen der Erfindung und ist an
sich bekannt und z. B. in der Patentschrift 488 212 beschrieben. Aus diesem Grunde
wird die Druckeinrichtung hier nur so weit erläutert werden, als sie mit Organen
zusammenhängt, die für die vorliegende Erfindung wesentlich sind. Der rotierende
Typenhebelträger ist mit 54 bezeichnet. Die schwingbar daran angeordneten Typenhebel
tragen die Bezeichnung 186, und jeder von ihnen ist mit einer Type 185 ausgerüstet.
Für jede Kartenspalte ist eine Reihe Typenhebel vorgesehen. 187 sind drehbare Sperrwalzen,
welche die Typenhebel für gewöhnlich gegen Drehung sichern und mit Aussparungen 188 versehen sind, wodurch die Drehung der
Typenhebel bei einer bestimmten Stellung der Sperrwalzen 187 ermöglicht wird. Jeder
Typenträger ist mit einer Sperrfläche 189 versehen, die in der Ruhestellung der Typenhebel
konzentrisch zu der zugeordneten Sperrwalze 187 liegt.
Jeder Reihe von Typenhebeln ist ein Druckmagnet 191 (Fig. 2 und 15 a) zugeordnet,
welcher durch seinen Anker 192 einer Schubstange 193 eine Bewegung zu erteilen
vermag, wodurch ein Hebel 194 entgegen dem Druck einer Feder 195 bewegt wird und dabei
einen Winkelhebel 197, 198 freigibt, der
dann unter dem Einfluß einer Feder 196 gedreht wird und eine Klinke 199 verstellt, die
einen Hebel 200 freigibt, der sich dann mit seiner hakenförmigen Spitze 201 in die Bewegungsbahn
von Ansätzen der Typenhebel 186 hineinbewegt, so daß der gerade in den
Bereich der Spitze kommende Hebel 186 erfaßt und seine Type zum Abdruck gebracht
wird.
In Fig. 2 sind mehrere Magnete 191 in punktierten Linien dargestellt, von denen
jeder eine Reihe von Typenhebeln entsprechend einer Kartenspalte überwacht.
Postendruck
Der Postendruck wird unter Steuerung durch die unteren Abfühlbürsten vermittels
der Postendruckschaltstange y/ überwacht. Nach der Darstellung der Fig. 15a ist der
erste Druckmagnet 191, welcher in der Reihe
dieser Magnete am weitesten nach rechts liegt, auf Postendruck geschaltet und wird durch
die der Einerspalte zugeordnete Abfühlbürste 288 überwacht. Der Postendruckstromkreis
geht von der Abfühlbürste durch den Draht 208 zur Steckhülse 209. Durch später zu erläuternde
Stromverbindungen werden Stromstöße in zeitlich verschieden liegenden Augenblicken
durch eine Steckverbindung 210 über Kontaktfedern der Schaltstange 77 und einen
Draht 212 zum Druckmagneten 191 geschickt.
Auf diesem Wege erhält der Druckmagnet seine Erregung für den Postendruck.
Die ,Drucktrommel 54 dreht sich synchron
mit der Bewegung der Karten an den Abfühlbürsten vorbei, so daß jede Type in die
Druckstellung gelangt, kurz nachdem die entsprechende Zählpunktstelle der Karte von der
Bürste abgefühlt wird. Wenn eine Bürste auf ein Kartenloch trifft, dann fließt Strom auf
dem angegebenen Wege und erregt denDruckmagneten, wodurch der Haken 201 in die Bewegungsbahn
der Schwanzenden der Druckhebel gelangt und den die betreffende Type tragenden Typenhebel erfaßt, so daß die Type
zum Abdruck gelangt. Die Rückstellung der Teile erfolgt, bevor der nächste Typenhebel
in den Bereich der hakenförmigen Spitze 201 des Hebels 200 gelangt.
Summendruck
Der Summendruck wird von den Addierwerken durch Kontakte 215 überwacht. Die
Kontaktstücke jedes Kontakts 215 sitzen an Federn, die gegeneinander isoliert an einem
Halter 150 (Fig. 4) angebracht sind. Jede Kontaktstelle bildet eine Unterbrechung in
dem Summenstromkreis, welche für den Zweck des Summendrucks durch einen Nocken 216 aufgehoben werden kann (Fig. 9), der
jedem Addierrad 131 zugeordnet ist. Der
Nocken 216 besitzt zwei diametral gegenüberliegende Spitzen 217, welche einen Finger 218
eines Steuerkörpers 219 zu erfassen vermögen, kurz nachdem die zugehörige Zahlenscheibe
des Addierelements in die 9-Stellung gelangt ist, so daß der Kontakt 215 in der Nullstellung
der Scheibe geschlossen wird. Ein Finger 220 des Steuerkörpers 219 wirkt auf eine
Schubstange 221, welche sich gegen eines der Federblätter des Kontakts 215 legt.
Die Schubstange 221 wird in der Nullstellung
der Zahlenscheibe des Addierwerks betätigt, wodurch der ' Druckstromkreis in
diesem Zeitpunkt geschlossen wird, und während dieses Zeitpunktes wird ein Stromstoß
durch den Druckstromkreis gesandt, durch den der Druckmagnet erregt wird, wodurch
die Auswahl der zum Druck bestimmten Type überwacht wird. Die Zahlenscheibe 131 kann
in der Nullstellung angehalten werden, wenn ein Summendruck mit Nullstellung des Addierwerks
erfolgen soll, oder sie kann auch für eine Drehung "um zehn Teilungen freigegeben
werden, so daß sie im Bereich der zweiten a0/20 des Umfangs in die Stellung gelangt/welche
sie vorher im Bereich der ersten 10J20 des Umfangs innehatte, worauf sie angehalten
wird. Im letzteren Fall" bleibt die
ro
028289
zum Abdruck gelangte Zahlengröße im Addierwerk
stehen.
Die Vorgänge, welche sich hierbei abspielen, -werden später noch näher erläutert werden.
Der Sumtnendrtrck wird eingeleitet durch Erregung der Magnete 126 sämtlicher
Addierelemente, soweit deren Schaltung für einen Summendruck vorbereitet ist. Diese
gleichzeitige Erregung der Magnete erfolgt, kurz bevor die Drucktrommel in diejenige
Lage gelangt ist, bei welcher ein Abdruck der Type 9 erfolgt. Es werden also sämtliche
Kupplungen für die Zahlenscheiben der Addierwerke gleichzeitig eingerückt. Die Druck-Stromkreise
werden aber zu verschiedenen Zeitpunkten geschlossen, wenn jede der Zahlenscheiben
in die Nullstellung gelangt. Auf diese Weise werden jedesmal diejenigen
Typen für den Abdruck ausgewählt, welche der im Addierwerk stehenden Zahlengröße in
dem Augenblick entsprechen, in welchem die Kupplungen eingerückt werden; Wenn z. B.
eine Zahlenscheibe eines Addierelements auf 7 steht, dann maß sie durch die Einstellungen 8
und 9 hindurchgehen, van in die Nullstellung zu gelangen. In der Zwischenzeit sind durch
Bewegung der Drucktrommel die Typen 9 und 8 durch die Druckstellung hindurchgegangen,
and der die Type 7 tragende Typenhebel wird durch den Haken 201 erfaßt» so daß·
diese Type zum Abdruck gelangt, sobald die Zahlenscheibe die Nullstellung erreicht.
Summendruck mit Nullstellung der Addierwerke
Die Addierwerke· können auf ο gestellt werden oder richtiger, ihre Zahlenseheibert
können in .der Nullstellung angehalten werden,
wenn Summendrack erfolgt, indem jeder Kupplungsteil ausgerückt wird', wenn die ihm
zugeordnete Zahlenscheibe die Nullstellung
erreicht oder sich in dieser befindet.
Auf einen Zapfen 222, der an der Grundplatte jedes Addierelements sitztr ist ein Winkelhebel
aufgesetzt, welcher einen nach unten gerichteten Arm 223 und einen horizontalen
Arm 224 hesitzt. Um den Zapfen 222 ist eine Feder 225 herumgelegt, welche den Arm 223f
im Sinne der Fig. 9 nach links zu drehen sucht. Die Feder 225 wirkt auch auf den
Steuerteil 219. Für gewöhnlich wird der
Winkelhebel 223, 224 an seinem unteren Ende bei 224' festgehalten dadurch, daß sich dieses
in eine Aussparung 226 des Teils 219 einlegt.
Wie bereits erwähnt, werden die Magnete 126 für den Summendruck gleichzeitig erregt
und bewirken dann eine Ankupplung der Zahlenscheibe 131 der Addierwerke,, so daß diese
sich drehen, während welcher Zeit ein Ansatz 227 der Gabel 121 (Fig. 6) sich gegen
einen Hocker 229 (Fig. 9) des Armes 223 legt. Wenn die Zahlenscheibe durch ο hindurchgeht,
dann erteilt die Spitze 217 des Nockens 2i>6 dem Teil 219 eine Drehung, wodurch
das Ende 224' des Winkelhebels 223, 224 außer Eingriff mit dem Teil 219 gelangt.
Die Feder 225 vermag dann den Arm 223 im Sinne der Fig. 9 nach links zu drehen, wobei
er infolge Berührung mit dem Ansatz 227 die Kupplungsgabel 121 verschiebt, so daß sie
die Kupplung löst. Die Zahlenscheibe wird dann in ihrer Nullstellung stillgesetzt und
verharrt in dieser Lage.
Die Nullstellvorgänge können der Steuerung einer Schwingwelle 228 (Fig. 9) unterworfen
werden. Der horizontale Arm 224 des Winkelhebels 223, 224 steht in Eingriff mit einem Arm 229 eines anderen Winkelhebels,
dessen zweiter Arm 230· sich für gewöhnlich gegen eine Platte 231 legt,, die an der Schwingwelle
228 befestigt ist. In der Normalstellung der Teile berühren sich die Platte 231
und der Arm 230. Auf der Schwingwelle 228 (Fig. 11) sitzt fest eiil Arm 233, welcher eine
Rolle 232 trägt, die sich gegen den Umfang eines Nockens 234 legt, welcher fest auf einer
Welle 235 sitzt. Diese Welle dreht sich synchron mit der Welle 51, welche das Kupplungselement
117 antreibt, und der Nocken 234 ist so gestaltet, daß bei Beginn der Dre- go
hung des KupplungsteiJs die Welle 228 durch eine Feder gedreht werden kann, wodurch die
Platte 231 außer Eingriff mit den Armen 230 der Winkelhebel 229, 230 gelangt. Die Verstellung
der Platte 231, durch welche die Freigäbe
des Armes 223 veranlaßt wird, steht unter Überwachung eines Magneten 236 (Fig. 11).
Die Erregung dieses Magneten hat zur Folge, daß sein Anker 237 angezogen wird,
der eine Sperrplatte 238 freigibt, welche dann durch eine an sie angreifende Feder 239 verstellt
wird, welche Feder außerdem auch auf den Anker 23.7 wirkt. Die Sperrplatte 238
gibt hierbei das Ende 240 des Armes 233. frei. Wenn sich darauf der Nocken 234 im Drehsinn
des Uhrzeigers dreht, wird der Arm 233 so bewegt, daß er in eine durch einen festen
Anschlag 241 bestimmte Lage gelangt. Die Platte 231 befindet sich dann in Fernstellung
zu den Armen 230, so daß das untere Ende 224' des Winkelhebelarmes 223 aus der Aussparung
226 des Teils 219 herauszutreten vermag,, wie in Fig. 9 dargestellt.
Am Ende des Summenziehmaschinenspiels n5
erfaßt der Nocken 234 wieder die Rolle 232 und führt die Teile in die in Fig. 11 dargestellte
Grundstellung zurück. Während dieses Vorgangs erfaßt ein Vorsprung 242 des Nokkens
234 das Schwanzende 243 der Sperrplatte 238 und bringt die Sperrplatte 238 wieder
in Anlage mit dem Anker 237.
In dieser Lage verharren die Teile, bis der Magnet 236 wieder erregt wird. Dieser Magnet
steht unter Überwachung des Summenzeitschalters.
5
5
Summendruck ohne Nullstellung der Addierwerke
Es kann wünschenswert sein, die Summe, welche in dem Addierwerk steht, zu drucken
und gleichwohl in dem Addierwerk festzuhalten, nachdem sie gedruckt worden ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß den Zahlenscheiben eine Drehung \ron zehn Teilungen
erteilt wird, bei der sie durch die Nullstellung hindurchgehen und dann wieder ihre
ursprüngliche Einstellage einnehmen. Die Drucküberwachung ist hierbei im wesentlichen
derjenigen ähnlich, welche vorstehend beschrieben wurde, d. h. die Addiermagnete
werden sämtlich gleichzeitig erregt, um die Kupplung einzurücken, kurz bevor die Drucktrommel
die dem Druck der Type 9 entsprechende Lage erreicht, und die Sttmmenkontakte
werden durch den Teil 219· geschlossen, wenn die zugehörige Zahlenscheibe die
Nullstellung erreicht. Der Druck erfolgt in diesem Fall, während sich die Zahlenscheibe
in Bewegung befindet und durch ο hindurchgeht. Sie wird erst angehalten, wenn sie
eine zehn Teilungen entsprechende Drehung ausgeführt hat, wodurch sie wieder eine der
früheren Einstellung entsprechende Stellung erhält.
Die Schwingwelle 228 verharrt hierbei im wesentlichen in der in Fig. 3 dargestellten
Lage. Man erkennt aber aus Fig. 11, daß,
wenn der Nocken 234 sich im Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen anfängt, dann der
4.0 Nockenumfang von der Rolle 232 abrückt, wodurch der Spitze 240 des Armes 233 die
Möglichkeit gegeben ist, sich gegen die Kante der Sperrplatte 238 zu legen. Hand in Haad
hiermit geht die Feststellung des Ankers durch die Platte238, und wenn dann die Welle
228 sich ein wenig dreht, dann legt sich die Platte 231 immer noch gegen die Arme 230.
Indem die Winkelhebel 223, 224 auf diese Weise festgehalten werden, bleibt auch die
Sperrung durch Eingriff des Endes- des Armes 223 in die Aussparung 226 bestehen,
während der Nocken 216 durch die Nullstellung hindurchgeht, d. h. die Nockenspitze
217 dreht den Teil 219 entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers, um die Summenkontakte
zu schließen. Da indessen das Ende des Armes 224 hierbei durch die Platte 231
festgehalten wird, so bleibt die Gabel 121 unbeeinflußt,
und die Kupplung wird aufrechterhalten, bis die Zahlenscheibe eine volle
Drehung ausgeführt hat.
Der gleiche Nockenzahn 132 (Fig. 6) dient
zur Rückführung der Gabel 121 sowohl beim einfachen Tabellieren als auch beim Summendruck
ohne Nullstellung, obwohl im ersteren Fall die Zahlenscheibe höchstens neun Schaltschritte
zu machen hat, während sie im letzteren Fall stets zehn Schaltschritte ausführen
muß. Während des Tabellierens ist der früheste Zeitpunkt in einem Maschinenspiel,
zu welchem der Addiermagnet erregt werden kann, derjenige, in welchem die Abfühlbürsten
die 9. Zählpunktstelle abfühlen oder, mit anderen Worten, der Zeitpunkt, der kurz vor
Erreichung derjenigen Stellung durch die Typentrommel liegt, bei welcher die Type 9
zum Abdruck gelangt. Während des Summendrucks ohne Nullstellung erfolgt dagegen die Erregung des Magneten um einen einem
vollen Schaltschritt entsprechenden Zeitraum vor der frühesten Stromschließung beim
Tabellieren, damit die Zahlenscheibe eine Drehung auszuführen vermag, welche zehn
Schaltschritten entspricht anstatt dem Maximum von neun Schaltschritten beim Tabel-Heren.
Subtraktionseinrichtung ·
Wenn es sich um einfaches Tabellieren handelt, dann erfolgt die Einrückung der
Kupplung einer Zahlenscheibe, wenn ein Loch von der zugeordneten Abfühlbürste abgefühlt
wird, und die Kupplung bleibt bis zur Erreichung der Nullstelle der Kartenspalte
bestehen. Wenn es sich nicht um Additions-, sondern um Subtraktionsvorgänge handelt,
dann werden diese nach dem Prinzip der sogenannten additiven Subtraktion durchgeführt,
ohne daß jedoch die gelochten Karten durch ihre Loehung den Komplementwert der
zu subtrahierenden Zahl anzeigen. Die Umwandlung der zu subtrahierenden Größen in
Komplementwerte wird vielmehr durch die Maschine selbst herbeigeführt. Die Umwandlung
der zu subtrahierenden Zahlengrößen in ihre Komplemente erfolgt dadurch, daß sämtliche
Addiermagnete 126, welche zu einem Saldierwerk gehören, in welches ein Komplement
eingeführt werden soll, und welche ZahlensteHen zugeordnet sind, die über der
Einerstelle liegen, gleichzeitig in einem Zeitpunkt erregt werden, der dem Abfühlen der
Zählpunktstelle 9 entspricht. Die dadurch veranlaßte Drehung der Zahlenscheiben erfolgt
für jede Zahlenscheibe so lange, bis in der ihr entsprechenden Spalte ein Kartenloch abgefühlt
wird, wodurch eine Erregung des Subtrahiermagneten! 250 und demzufolge ein
Ausrücken der Kupplung herbeigeführt wird. Dies ist der Zeitpunkt, in welchem bei der
Addition der Posten das Einrücken der Kuplung erfolgt. Es ist daher klar, daß bei der
erwähnten abgeänderten Betätigung der Kupplungen die Überführung der auf 9 bezogenen
Komplementwerte auf die Zahlenscheiben erfolgt.
Die Mittel, durch welche die Kupplungen zu wechselnden Zeitpunkten beim Abfühlen
von Kartenlochungen ausgerückt werden, können am besten an Hand der Fig. 3 und 4
verstanden werden. , · ■
Der Subtraktionsmagnet 250 zieht bei seiner Erregung den Anker 251 an, wodurch
eine an ihm sitzende Platte 252 außer Eingriff mit dem hakenförmigen Ende 253 eines
drehbaren Gestells 254 gelangt, das mit einem die Gestalt einer Querschiene besitzenden
Teil versehen ist. Gegen die Querschiene des Gestells 254 legt sich das gebogene Ende
255 eines doppelarniigen Hebels 256, dessen Drehpunkt bei 357" liegt. Eine Feder 258«
sucht den doppelarmigen Hebel 256 im Drehsinn
des Uhrzeigers zu drehen, doch wird der Hebel für gewöhnlich an einer derartigen
Drehung dadurch verhindert, daß der- Haken 253 in Eingriff mit der Platte252 steht.
Wenn dagegen der Haken 253 durch Anziehen des Ankers 251 außer Eingriff mit der
Platte 252 gelangt, dann vermag sich der Hebel 256 unter dem Einfluß der Feder 258° zu
drehen, was zur Folge hat, daß auch ein Arm 257 im Sinne der Fig. 3 nach rechts verstellt
wird. Dieser Arm befindet sich in starrer Verbindung mit dem doppelarmigen Hebel
256. An dem Arm 257 sitzt drehbar ein Lenker 258, welcher- gemäß Fig. 5 die Form
eines Hakens 259 besitzt, der um einen Ansatz 260 der die Kupplung 117, 118 betätigenden
Gabel 121 faßt. Wenn der Lenker 258 nach rechts bewegt wird, was dadurch ermöglicht
ist, daß die Feder 258s stärker ausgebildet
ist als die Feder 125, dann wird die Kupplung zwischen den Teilen 117 und 118
gelöst. Da diese Wirkung eintritt, wenn ein Kartenloch abgefühlt wird, so wird das
Komplement des Zahlenwerts der Lochung auf die Zahlenscheibe 131 übertragen. Die
erneute Feststellung des zweiarmigen.Hebels 256 durch den Magnetanker erfolgt dadurch,
daß die Schubstange 170 (Fig. 3) auf das Ende 260 des Hebels 256 durch einen Ansatz
261 der Schiene 171 wirkt. Wenn der Hebel
entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhr zeigers gedreht wird, dann verstellt eine Feder 262 das Gestell 254, so daß der Haken 253
wieder an der Platte 252 des Ankers 251 vorbeigeht und von dieser festgestellt wird.
Wenn der Hebel 256 in seine normale Stellung zurückschwingt, dann legt sich sein gekrümmtes
Ende 255 gegen das Gestell 254. Die Teile befinden sich dann in der in Fig. 3
dargestellten Lage in Bereitschaft für erneute Betätigung;. ■
Die Gesamtwirkungsweise der Saldierungseinrichtung soll nunmehr unter Bezugnahme
auf die Fig. 15 und 15a erläutert werden, in
welchen Figuren Steckverbindungen für die Einer- und Zehnerstellen dargestellt sind.
Die Kennzeichnung der m den zur Abfühlung
gelangenden Karten gelochten Zahlengrößen nach ihrem Charakter (ob positiv oder negativ) erfolgt durch eines von zwei Kennzeichnungslöchern
in einer besonderen Kartenspalte, Im dargestellten Fall ist angenommen, daß Addition erfolgen soll, wenn
das Kennzeichnungsloch in der betreffenden Spalte sich in der 8. Zählpunktstelle befindet,
und daß Subtraktion erfolgen soll, wenn das Kennzeichnungsloch in der 9. Zählpunktstelle
steht. Die das Kennzeichnungsloch enthaltende Spalte wird durch eine obere, mit 275
bezeichnete Bürste abgefühlt, welche mit dem Stecker 276 verbunden und durch einen Anschlußdraht
277 sowohl an den Kreditnockenkontakt 278 als auch an den Debetnockenkontakt 281 angeschlossen ist. Der zu
ersterem Kontakt gehörige Nocken ist so eingestellt, daß er den Kontakt 278 in einem
Zeitpunkt schließt, bei welchem die 8. Zählpunktstelle der Karte abgefühlt wird. Es
geht dann eine Stromverbindung von dem rechtsseitigen Hauptstromleiter 491 über den
Kreditrelaismagneten 279 und einen Draht 280 zum anderen Hauptstromleiter.
Die Stromverbindung, welche über den Nockenkontakt 281 führt, welcher geschlossen
wird, wenn die 9. Zählpunktstelle der Karte abgefühlt wird, führt die Erregung des Debetrelaismagneten
282 herbei.
Auf diese Weise wird je nach der Lage des Kennzeichenloches, Kartenloches, der Debetoder
der Kreditrelaismagnet 282 oder 279 erregt, um die Schließung des Kontaktes 285 bzw. 283 herbeizuführen (Fig. 15). Eine
besonders zweckmäßige Form der Schalteinrichtung für die Kontakte 285 bzw. 283 ist
in Fig. 12, 13 und 14 veranschaulicht. Der
Kreditkontakt 283 wird für gewöhnlich durch eine Schaltstange 365 offen gehalten, welche
sich gegen einen Ansatz 366 eines Schwinghebels 368 legt, wobei der Ansatz durch ein
Ansatzstück 369 eines Magnetankers 370 festgestellt wird. Wenn der Magnet 279 erregt
wird, dann veranlaßt die Anziehung des Ankers 370 eine Freigabe des Hebels 368, wodurch
auch die Stange 365 freigegeben wird, so daß die Federkraft, welche dem einen Federblatt
des Kontakts 283 innewohnt, diesen Kontakt zu schließen vermag. Sobald der Kontakt 283 geschlossen ist, wird der Schaltmagnet
286 der Kreditaddierschaltstange erregt (Fig. 15). Auf ähnliche Weise
wird der Kontakt 285 von einer Schaltstange 371 gesteuert, welche sich mit ihrem
einen Ende gegen einen Ansatz 372 eines Hebels 373 legt, der um einen Zapfen
374 drehbar ist. Der Ansatz 372 steht für gewöhnlich in Eingriff mit einem Arm 375
des Ankers 376 des Debetmagneten 282, wodurch der Kontakt 285 für gewöhnlich geöffnet
gehalten wird. Die Erregung des Magneten 282 ermöglicht eine Schließung des
Kontakts 285, wodurch eine Schließung des
to Stromkreises zustande kommt, welcher den Debetaddierschaltstangenmagneten 306 (Fig.
15) enthält.
Um die Kontakte 283 und 285 wieder in ihre normale Stellung zurückzuführen, bei
welcher sie verriegelt sind, ist ein Nocken 377 vorgesehen. Dieser Nocken besitzt an
seinem Umfang einen Ausschnitt 378. Wenn ein Ansatz 379 eines Armes des Winkelhebels
380 in die Zone dieses Ausschnitts des Nockens gelangt, dann vermag eine Feder 382
den unteren Arm des Winkelhebels nach rechts zu ziehen, wodurch ein Ansatz 383 des
Armes auf das Ende der Stange 384 auftrifft, wodurch der Kontakt 283 geöffnet wird und
gleichzeitig durch Drehung des Hebels 368 ein Feststellen der Stange 384 erfolgt, wobei
sie den Kontakt 283 in der Offenstellung hält.
Wenn der Kontakt 285 geschlossen ist,
dann nimmt auch die Stange 371 eine Lage ein, bei welcher sich der Ansatz 372 unmittelbar
gegen den Ansatz 383 legt. Wenn dann der Winkelhebel 380 unter dem Einfluß der
Feder 382 gedreht wird, dann wird auch der Hebel 373 in die Sperrlage übergeführt, so
daß auch der Kontakt 285 geöffnet und in der Offenstellung verriegelt wird. _.
Wenn eine Kreditkarte an den oberen Bürsten vorbeigeht, dann bewirkt das Abfühleu
eines in der 8. Zählpunktstelle befindlichen Loches die Erregung des Kreditmagneten 279
und demgemäß die Schließung des Kontakts 283. Das hat die Erregung des Kreditaddier schaltstangenmagneten
286 zur Folge. Wie bereits erläutert, wird dadurch die Verstellung
der Kreditaddierschaltstange 287 vor Beginn des Abfühlens der Wertlochungen der Karte bewirkt. Wenn eine Wertlochung der
Karte zu den unteren Bürsten gelangt, dann beginnt der eigentliche Abführvorgang. Wenn
dann z. B. in der Einerspalte einer Kreditkarte ein Loch an der 8. Zählpunktstelle vorhanden
ist, dann kommt folgender Stromkreis zustande: Linker Hauptstromleiter 490, Leitung 518, 521, Bürste 288 der Einerzahlenstelle,
Draht 208, Verbindungs draht 289, Kreditaddierschaltstangenkontakt
290, Drähte 291 und 292, Verbindungsdraht 293, Addierschal tstangenkontakt
294, der jetzt geschlossen ist, Draht 296, Addiermagnet 126 der Einerzahlenstelle,
Draht 297, Hauptstromleiter 491. Die Erregung des Addiermagneten 126 bewirkt
die Ankupplung der Triebwelle an die Zahlenscheibe der Einerstelle, welche eine acht Schaltschritten entsprechende Drehung
ausführt, bis das Ende des Addiermaschinenspiels erreicht ist, so daß die Zahlengröße 8
additiv in die Zahlenscheibe eingeführt wird.
Die Addition in der Zehnerstelle erfolgt auf ähnliche Weise durch folgende Stromverbindung:
Bürste 298 der Zehnerstelle, Draht 299, Steckverbindung 300, Kreditschaltstangenkontakt
301, Draht 302, Steckverbindung 303, Addierschaltstangenkontakt 304, Draht
305, Addiermagnet 126 der Zehnerstelle. Ähnliche Sromverbindungen bestehen für die'
Zahlenstellen höherer Ordnung.
Eine Subtraktion erfolgt durch Addition des Komplements des von der Karte abgefühlten
Betrages. Wenn z. B. in einem SaI-dierungswerk die Zahl 28 steht und es soll die
Zahl 14 abgezogen werden, dann muß das Zehnerkomplement dieser Zahl oder (für eine
dreistellige Maschine) die Zahl 986 zugezählt werden, was das Resultat 014 ergibt.
Wenn die Karte, welche durch ein Loch in der 9. Zählpunktstelle einer ausgewählten
Spalte als Debetkarte gekennzeichnet ist, an den oberen Bürsten vorbeigeht, dann veranlaßt
sie eine Erregung des Magneten 282, was zur Folge hat, daß der Kontakt 285 ge- go
schlossen und demzufolge der Debetaddierschaltstangenmagnet 306 erregt wird. Dadurch
wird eine Verschiebung der Debetaddierschaltstange 307 herbeigeführt, wodurch gewisse. Kontakte geschlossen werden,
wie nunmehr erläutert werden soll.
Das Rechnungsprinzip verlangt, daß die Ankupplung der Zahlenscheiben des Saldenwerks
in diesem Falle bei Beginn des Maschinenspiels und die Abkupplung jeder einzelnen
Zahlenscheibe erfolgt, wenn ein Loch an der Abführbürste vorbeigeht. Wenn die Zahlengröße 4 bei dem angenommenen Zahlenbeispiel
abgezogen werden soll, dann würde der erläuterte Vorgang nur die Addition des Neunerkomplements, d. h. die Addition
von 5 ergeben, so daß das Endresultat um eine 1 unrichtig sein würde. Um das zu
verhindern, ist Vorsehung getroffen, den Subtrahiermagneten 250 der Einerstelle früher zu
erregen als die Magnete der höheren Zahlenstellen, und zwar um ein Zeitintervall, welches
der Schaltung um einen der Einheit entsprechenden Schritt entspricht.
Durch den Draht 280 wird, wenn der Schalter 308 geschlossen ist, ein Stromweg
zum Nockenkontakt 309 hergestellt. Dieser Kontakt wird durch seinen Nocken so gesteuert,
daß er zu einem Zeitpunkt geschlossen wird, welcher um ein einem Schritt entsprechendes
Zeitintervall vor dem Abfühlen der Zählpunktstelle 9 liegt. Von dem Kon-
takt 309. führt ein Draht 310 zu; einer Kontaktfeder
311 der Debetaddierschaltstange 307· und von der der Kontaktfeder 311 zugeordneten
Kontaktfeder 312 dieser Schaltstange der Steckerdraht 293, Addierschaltstangenkontakt294,
Leitung 296, zum Addiermagneten
126 der Einerstelle. Die Einerzahlenscheibe
bleibt somit an die Triebwelle angekuppelt, bis 'das in der 4. Zählpunktstelle
befindliche Loch abgefühlt wird. Wenn das geschieht, dann wird folgender Stromkreis geschlossen: Abfühlbürste 288 der Einerstelle,
Draht 208, Steckerschnur 289, Steckerschnur '314, Debetschaltstangenkontaktfeder 315,
Drähte 316 und 317, Debetschaltstangenkontakt
3 iSr der jetzt geschlossen ist, Steckerdraht
319, Leitung 320", Subtrahiermagnet 250 für die Einerstelle und von diesem über
den Draht 297 zum rechtsseitigen Hauptstromleiter. Wenn der Subtrahiermagnet 250
erregt wird, dann wird die Kupplung in einem Zeitpunkt gelöst, wenn eine 6 additiv
auf das Einerzahlenrad übertragen ist, welches demgemäß dann auf 4 steht entsprechend
dem Resultat der Addition von 8 und 6.
Für die Zahlenstelle höherer Ordnung vollzieht sich der Vorgang in derselben Weise, abgesehen
davon, daß die Addierrnagnete 126 dieser Zahlenstelle gleichzeitig in demjenigen
Zeitpunkt erregt werden, welcher dem normalen Beginn eines Addiermaschinenspiels
entspricht. Diese Magnete werden durch einen Strom erregt welcher durch den; Draht 280
fließt und über Nockenkontakte 320 zum Stromleiter 32t führt. Dieser Stromleiter ist
an die Debetschaltstangenkontaktfedern 322
der Zahlenstellen höherer Ordnung angeschlossen, von denen für die Zehoerstelle die
bereits obenerwähnte Steckerschnur 303 zum Zehneraddiermagneten. 126 fuhrt. In dem
Zahlenbeispiel erfolgt Addition von Beginn des Maschinenspiels·, bis zu dem Zeitpunkt,
wo das in der 1. Zählpunktstelle der Zehnerspalte
befindliche Kartenloch vom der ♦5 Bürste abgefühlt wird. Wenn das geschieht,
dann kommt ein Stromschluß zustande, der von der Abfühlbürste über die Steckerschnüre
30Q,- 323, Debetschaltstangenkontaktfeder 324,
Drähte 325 und 326, Debetschaltstangenkontaktfeder 327,. Steckerschnur 328 und den
Draht 329 zum Subtrahiermagneten 250 der
Zehnerzahlenstelle fließt.
Es mag noch bemerkt werden, daß in solche
Zahlenstellen, die höher als die Einerstelle sind, jedesmal eine 9 eingeführt wird,, wenn
sich darin keine Loehung: befindet, da für
diese Zahlenstellen die Addition jedesmal entsetzt beim Beginn des Maschinenspiels und.
bis zur Beendigung desselben anhält. Für die, Einerstelle erfolgt eine Schaltung um zehn.
Schaltschritte, wenn sich in der ihr entspre?- chenden Kartenspalte kein Loch befindet.
Auch bei der Addition der Komplemente von gelochten Zahlenwerten erfolgt Zehnerübertragung
in der bei der Addition üblichen Weise.
Debet- und Kreditssldenwerke
Wenn bei Vereinigung positiver und negativer Posten sich ein Saldo ergibt, der positiv
ist, dann würde die Ausrüstung der Maschine mit einem einzigen Saldenwerk, wie es vorstehend
beschrieben ist, genügen. Wenn aber auch negative Salden in Frage kommen,
dann würde die Vorsehung eines einzigen Saldenwerks nicht vollkommen befriedigen,
da die negativen Salden im Saldenwerk nicht nach ihrem wahren Zahlenwert, sondern nach
dem Komplementwert desselben erscheinen wurden.
Damit in jedem Fall unmittelbar der richtige Saldo nach seinem wahren Zahlenwert
erscheint, ist die Maschine mit zwei Saldenwerken ausgerüstet, von denen das eine zur
Anzeige des wahren Betrages eines Kredit-Saldos und das andere zur Anzeige des wahren
Betrages eines Debetsaldos dient.
Wenn eine Kreditkarte durch die Maschine hindurchgeht, dann wird der durch ihre
Loehung dargestellte Betrag nach seinem wahren Zahlenwert auf das Kreditsaldenwerk
übertragen und nach dem Komplementwert des gelochten. Zahlenwertes auf das Debetsaldenwerk.
Umgekehrt wird, wenn eine Debetkarte durch die Maschine läuft, der darin gelochte
Betrag nach seinem wahren Zahlenwert auf, das Debetsaldenwerk und nach dem
Komplementwert auf das Kreditsaldenwerk übertragen. Es ist bereits oben erläutert
worden, auf welche Weise der in einer Kreditkarte gelochte Betrag nach seinem wahren
Zahlenwert auf das Saldenwerk übertragen wird und. wie eine Debetkarte die Überführung
des Komplementwertes des gelochten Betrages auf das gleiche Saldenwerk herbeiführt.
Es ist somit jetzt nur erforderlich, zu zeigen, auf welche Weise eine entsprechende
Schaltung auch für das Debetsalden werk zustande
kommt.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist angenommen>
daß jedes der Saldenwerke nur dreistellig ausgebildet ist, obwohl selbstverständlich,
beliebige Stellenzahl für die Saldenwerke vorgesehen sein kann.
Es mag; daran erinnert werden, daß die
Kreditaddierschaltstange 287 eine Verschiebung erfährt, wenn der in einer Kreditkarte
gelochte Betrag nach seinem wahren Zahlenwert in das Kreditsaldenwerk übertragen
wird, wie es bei Vorsehung eines Kredit- und eines Debetsaldenwerks für das erstere
geschehen muß. Die Übertragung des Zehner-
komplements des abgefühlten Zahlenwertes
auf das Debetsaldenwerk erfolgt durch die Schaltstange auf folgende Weise, wobei zwischen
der Einerzahlenstelle und den übrigen Zahlenstellen zu unterscheiden ist:
i. Einerzahlenstelle: Stromleiter 310 (der an
den Hauptstromleiter am Ende des voraufgegangenen Addiermaschinenspiels angeschlossen wird), Kreditaddierschaltstangen-
• o kontaktfeder 330, Steckerschnur 331, Addierschaltstangenkontaktfeder
332, Stromleiter 333, Addiermagnet 126 der Einerstelle des
Debetsaldenwerks. Wenn ein Kartenloch in der Einerstelle erscheint, dann kommt folgender
Stromkreis zum Subtrahiermagneten 250 der Einerstelle des Debetsaldenwerks zustande:
Abfühlbürste 288 der Einerstelle, Steckerschnur 289, Kreditaddierschaltstangenkontaktfeder
290, Drähte 291 und 334, Kreditaddierschaltstangenkontaktfeder 335,
Steckerschnur 336, Draht 337 zum Subtrahiermagneten 250 der Einerstelle des Debetsaldenwerks.
2. Zehnerzahlenstelle: Stromleiter 321, Kreditaddierschaltstangenkontaktfeder
338, Stekkerschnur 339, Addierschaltstangenkontaktfeder 340 und von dieser zum Addiermagneten
126 der Zehnerzahlenstelle des Debetsaldenwerks. Der Stromkreis für die Zehnerstelle
des Subtrahiermagneten 250 des Debetsaldenwerks verläuft wie folgt: Bürste 298
der Zehnerstelle, Draht 299, Steckerschnur
300, Kreditaddierschaltstangenkontaktfeder
301, Draht 341, Kreditadiierschaltstangenkontaktfeder
345, Steckerschnur 342, Draht 343, Subtrahiermagnet 250 der Zehnerstelle
des Debetsaldenwerks.
Die beschriebenen Stromverbindungen ergeben eine Einführung der von der Karte zL·-
gefühlten Zahl nach ihrem wahren Zahlenwert im Kreditsaldenwerk und nach ihrem Komplementwert im Debetsaldenwerk. Es
soll nunmehr kurz beschrieben werden, in welcher Weise ein Debetbetrag nach seinem
wahren Zahlenwert in das Debetsaldenwerk überführt wird, wenn eine mit der Debetkennzeichnungslochung
versehene Karte durch die Maschine läuft, in welchem Falle die Debetaddierschaltstange
307 verschoben wird.
Wenn in diesem Fall ein Kartenloch in der Einerstelle zur Abfühlbürste 288 gelangt,
dann setzt sich der Stromweg von der Anschlußstelle der Steckerschnur an diese Bürste
wie folgt fort: Steckerschnur 289, 314, Debetaddierschaltstangenkontaktfeder
315, Drähte 316, 344, Steckerschnur 331, Addierschaltstangenkontaktfeder
332, Draht 333, Addiermagnet 126 der Einerstelle des Debetsaldenwerks.
Für die Zehnerstelle verläuft der Stromkreis wie folgt: Bürste 298 der Zehnerstelle,
Draht 299, Steckerschnüre 300 und 323, Debetschaltstangenkontaktfeder 324, Drähte
325, 346, Steckerschnur 339, Addierschaltstangenkontaktfeder 340, Addiermagnet 126
der Zehnerstelle des Debetsaldenwerks.
Das Ergebnis der Herstellung der erwähnten Stromverbindungen ist klar aus Fig. 16
zu entnehmen, welche für ein Zahlenbeispiel die Zuordnung der einzelnen Postenwerte zu
den Kredit- und Debetposten- und Saldenwerken zeigt. Der erste Eintrag besteht in einem
Kreditbetrag von 9430, welcher entsprechend dem Abfühlen eines Steuerlochs in der achten
Lochstelle mit seinem wahren Wert im Kreditsaldenwerk erscheint und als Zehnerkomplement
im Debetsaldenwerk. Der von der nächsten Karte abgefühlte Betrag ist wiederum ein ICreditbetrag. Die Größe desselben
ist 671. Derselbe wird1 nach seinem wahren
Zahlenwert in das Kreditsaldenwerk überführt und nach seinem Komplementwert in das Debetsaldenwerk. Dieser Kreditkarte
folgt eine Debetkarte mit der Betraglochung 10 234. Das Abfühlen des Steuerlochs in der
neunten, LochsteUe dieser Karte veranlaßt die Einführung des Betrages nach seinem wahren
Zahlenwert in das Debetsaldenwerk und nach dem Komplementwert in das Kreditsaldenwerk.
Da die Zahl 10 234 die Summe der Kreditbeträge 9430 und 671 überschreitet,
würde der Saldo im Kreditsaldenwerk als Komplementwert erscheinen und im Debetsaldenwerk
nach seinem wahren Zahlenwert. Beim Abfühlen der weiteren Karten entsteht .
schließlich ein Kreditsaldo, der im Kreditsaldenwerk nach seinem wahren Zahlenwert angezeigt
wird, während das Komplement des Saldos im Debetsaldenwerk erscheint.
In Fig. 16 ist auch dargestellt, wie die Kredit-
und die Debetposten auf dem Druckblatt erscheinen. Der Saldo würde in der richtigen
Spalte unter den darin befindlichen Posten gedruckt werden.
Druck von Debet- und Kreditsalden
Die Maschine vermag nicht nur Kredit- und Debetposten zu; drucken, sondern auch den
richtigen Saldo, der sich beim Aufrechnen der Posten ergibt. Der richtige Saldo steht jedes- mal
in einem der beiden Saldenwerke, wäh- no rend der Komplementwert desselben im anderen
Saldenwerk steht. Der Komplementwert ist dadurch erkennbar, daß die Zahlenscheibe
in der höchsten Stelle auf 9 steht. In dem angeführten Beispiel enthält das Debetsaldenwerk
am Schluß der Tabellierung einen Komplementwert, was zur Folge hat, daß das
Kreditsaldenwerk zur Steuerung des Saldendrucks ausgewählt werden muß.
Die Zahlenscheibe der höchsten Zahlenstelle des Debetsaldenwerks ist mit einem Nocken
350 (Fig. 15) ausgerüstet, welcher einen Kon-
takt 351 schließt, wenn die Zahlenscheibe die Einstellung 9 erreicht. Der Kontakt 351 liegt
in Reihe mit' dem Kreditsaldierungsschaltstangenmagneten 352. In ähnlicher Weise ist
ein Nocken 353 vorgesehen, welcher einen Kontakt 354, der sich in Reihe mit den Debetsaldierungsschaltstangenmagneten
355 befindet, schließt, wenn die Zahlenscheibe höchster Stellenzahl im Kreditsaldenwerk auf 9 steht.
Wenn die zugeordneten Magnete erregt werden, dann erfolgt eine Verstellung der betreffenden
Schaltstange.
Wie aus Fig. 15 b ersichtlich, ist, ist das
eine Kontaktstück jedes Summenkontakts 215 des Kreditsaldenwerks durch einen Draht
356 mit einer festen Kontaktfeder der Kreditsaldierungsschaltstange 357 verbunden. In
gleicherweise ist das eine Kontaktstück jedes Summenkontakts 215 des Debetsaldenwerks
mit einer festen Kontaktfeder der Debetsaldierungsschaltstange3S8
durch einen Draht 359 verbunden. Zugeordnete Kontaktfedern der Schaltstangen können an die Druckmagnete
191 durch Steckverbindungen angeschaltet
werden, damit sie an die Summenkontakte des Debet- oder Kreditsaldenwerks
angeschlossen werden können durch Verschiebung der einen oder der anderen der Schaltstangen
357, 358. Die gleichen Druckmagnete, welche zum Postendruck benutzt werden, können
auch für einen Saldendruck Anwendung • finden, wobei sich der Druck des Saldos unter
dem zuletzt gedruckten Posten ergibt. Es können aber auch besondere Druckmagnete
zum Saldendruck Verwendung finden, wenn der Saldo nicht unterhalb der Postenreihe gedruckt
werden soll.
Gesamt wirkungsweise
Die Gesamtwirkungsweise ist aus dem in den Fig. 15, 15a und 15b dargestellten Schaltschema
der Arbeitsstromkreise ersichtlich, wobei die Figuren so aneinanderzusetzen sind, daß Fig. 15 a rechts an Fig. 15 anzusetzen
und Fig. 15 b unter Fig. 15 a zu setzen
ist. Die an eine Stromquelle angeschlossenen Hauptstromleiter 490 und 491 stehen über
-einen Schalter492 unmittelbar mit dem Antriebsmotor
50 in Verbindung, Die Schließung des Schalters 492 läßt den Motor anlaufen,
ohne daß jedoch zunächst ein Kartentransport stattfindet, solange der Kupplungsmagnet 402 aberregt und demgemäß die
Kupplung 403 ausgerückt ist. Die Einrückung des Kartentransports erfolgt durch Anschlagen
der Taste ST1 wodurch der Kontakt 502
geschlossen wird, was zur Folge hat, daß entweder der Zeitschalter!) oder der Zeitschalter
£ in Wirkung tritt je nach der Lage der Karte mit Bezug auf die unteren Abfühlbürsten.
Wenn sich keine Karte unter den Abfühlbürsten befindet, dann ist der Kontakt
505 geschlossen und der Kontakt 506 geöffnet entsprechend der in Fig. 15 dargestellten
Lage des unteren Kartenhebels 504. In diesem Fall tritt der Zeitschalter D in Wirksamkeit,
dessen Anlaßspule 503° in einem Stromkreis liegt, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter
490, Kartentransportkontakt CF9, der in der Grundstellung der Maschine geschlossen
ist, Kontakt M1, der so lange geschlossen ist, als die Kartenkupplung 403 gelöst
ist, Zeitschalterkontakte E7, D7, F12, Anlaßtastenkontakt
502, Kontakt 505, Zeitschaltermagnet 503°, Draht 514, Hauptstromleiter
491. Dieser Anlaßstromkreis enthält Kontakte aller Zeitschalter und die Kontakte des
Kartenkupplungsmagneten und der Kartenantriebswelle in Reihenschaltung. Die Kontakte
der Zeitschalter sind geschlossen, wenn sich die Zeitschalter in ihrer normalen Ruhestellung
befinden, und unterbrochen, sobald ein Zeitschalter eingerückt wird. Der Kontakt M1
ist so lange geschlossen, als die Kupplung ausgerückt ist, und wird geöffnet, sobald die
Einrückung der Kupplung erfolgt. Der Kontakt wird jedoch während jedes Maschinenspiels
einmal geschlossen, so daß während dieser Schließperiode sich der Kartentransportnockenkontakt
CFS öffnet. Das Zusammeriwirken der Kontakte CF9 und Uf1 hält den Anlaßstromkreis
so· lange offen, als die Kartentransportkupplung eingerückt ist. Die Kontaktreihe
verhindert die Erregung der Erregerspule jedes Anlaßzeitschalters, solange sich
irgendein anderer Zeitschalter in Betriebsstellung befindet oder solange Karten an den
Abfühlbürsten vorbeigehen.
Die Erregung der Anlaßspule 503° setzt den D-Zeitschalter für sechs Maschinenspiele
in Wirksamkeit. Der Kontakt D2 schließt sich während des ersten durch den Zeitschalter
überwachten Maschinenspiels und öffnet sich während des fünften Maschinenspiels und
schafft auf diese Weise die Voraussetzungen für einen Kartentransportkupplungsmagnetstromkreis
während voller drei Maschinenspiele. Dieser Stromkreis wird wahrend jedes
Maschinenspiels einmal geschlossen durch den normalen Nockenkontakt R1. Der Stromkreis
verläuft wie folgt: Hauptstromleiter 490, Drähte 507, 508, Kontakt D2, Drähte 509, 510,
Nockenkontakt R1, welcher während jedes Maschinenspiels in einem gewissen Zeitpunkt
geschlossen wird, Draht 511, Kartenkupplungsmagnet 402, Drähte 512 und 514, Hauptstromleiter
491. Die Erregung des Kartentransportkupplungsmagneten 402 hat die Einrückung
der Kartentransportkupplung zur Folge, so daß die Kartentransportwelle während
der drei Maschinenspiele umläuft, während deren der Zeitschalter wirksam ist.
028289
Der Anschluß der unteren Abfühlbürsten an die Stromquelle geschieht wie folgt:
Hauptstromleiter 490, Nockenkontakt 519, unterer Kartenhebelkontakt 520, Kartentrans-S
portkontakt CF10, Draht 521, Kontaktblock
522 der unteren Abfühlbürsten. Der untere Kartenhebelkontakt 520 ist nur geschlossen,
wenn sich Karten unter den unteren Bürsten befinden, und während dieser Zeit erhält ihr
ίο Kontaktblock 522 beim Vorbeigang jeder
Zählpunktstelle der Karte an den Bürsten Anschluß an die Stromquelle durch Schließung
des Kontakts 519 unter dem Einfluß des diesem zugeordneten gezahnten Nockens. Dieser
Nocken ist so ausgebildet, daß er den Stromkreis schließt, nachdem eine Bürste auf ein
Kartenloch gestoßen ist, und daß er den Strom öffnet, bevor noch die Bürste das Kartenloch
verlassen hat.
ao Die erste Karte gelangt zu den oberen Bürsten während des zweiten Maschinenspiels der
Wirksamkeit des Zeitschalters D und zu den unteren Bürsten während des dritten Maschinenspiels,
und der Kartentransportkupplungsmagnet wird während jedes'Kartentransportmaschinenspiels
einmal erregt, wodurch der Kartentransport so lange aufrechterhalten
wird, als keine Änderung der Kartengruppe eintritt. Die selbsttätige Kartengruppenüberwachung
ist dabei als bekannt vorausgesetzt.
An den oberen Abfühl bürsten werden die
Kennzeichnungslöcher für Debet und Kredit abgefühlt, wodurch entweder der Magnet 279
oder Magnet 282 erregt wird, je nachdem das abgefühlte Kennzeichnungsloch eine Debetoder
eine Kreditkarte bezeichnet. Die Erregung jedes dieser Magneten veranlaßt eine
Verstellung entweder der Debetaddierschaltstange 287 oder der Kreditaddierschaltstange
307, so daß der ·ΐη der Karte gelochte Betrag nach seinem wahren Zahlenwert entweder in
das Debet- oder in das Kreditsaldenwerk überführt wird, während der Komplementwert des Betrages in das Saldenwerk über-
führt wird, welches nicht den wahren Zahlenwert aufnimmt.
Die Verstellung der Postendruckstange 77 veranlaßt eine Stromwegschließung durch die
zur Abfühlung gelangenden Kartenlocher auf dem Wege über Steckerschnüre 210 und die
Kontaktfedern der Postendruckschaltstange zu den Druckmagneten 191. Der Postendruck
und die Überführung der Posten in die SaI-dierungswerke setzt sich selbsttätig fort, solange
als Karten durch die Maschine laufen. Die Postendruckschaltstange 77 und die
Addierschaltstange 360 stehen unter Überwachung durch ihre Magnete 361 bzw. 362.
Der Stromkreis für diese Magnete verläuft wie folgt: Hauptstromleiter490, Draht 507,
.Nockenkontakt A15, Kontakt M11, der durch
die Kartentransportkupplung überwacht wird, Draht 363, Schaltmagnete 361 und 362, die
zu gleichzeitiger Erregung parallel geschaltet sind, Drähte 364 und 514, Hauptstromleiter
491. Der Kontakt RiS bestimmt den Zeitpunkt
im vorauf gegangenen Maschinenspiel, in welchem die Postendruckstange verstellt wird, während die Zeitdauer ihrer Wirkungsweise
durch den Kontakt M11 überwacht wird. Dieser Kontakt schließt sich, wenn die Kartentransportkupplung
403 eingerückt ist, und öffnet sich, wenn keine Karten durch die Maschine laufen, wie es bei Summenziehvorgängen
der Fall ist oder beim Durchgang der letzten, dem Vorratsbehälter entnommenen
Karte.
Die Addiermagnete für die Überführung abgefühlter Zahlengrößen nach ihrem wahren
Wert werden mit den Abfühlstromkreisen So durch die Addierschaltstange zusarnmengeschaltet.
Entweder werden die Debet- oder die Kreditaddiermagnete zur Erregung durch
Verschiebung der Schaltstangen 307 und 287 ausgewählt. Der Einermagnet des Saldenwerks,
auf welches die Komplementwerte überführt werden sollen, wird um ein Zeitintervall,
dessen Dauer der Größe eines Schaltschrittes entspricht, früher erregt als die Addiermagriete der übrigen Zahlenstellen,
was durch Schließung des Kontakts 309 für den Magneten der Einerstelle und der Kontakte
320 für die Magnete der höheren Zahlenstellen geschieht. Die Subtrahiermagnete des Saldenwerks, welches den Komplementwert
aufnimmt, werden zu verschiedenen Zeitpunkten erregt je nach dem Zeitpunkt der
Lochabführung und veranlassen dann die Abkupplung der Komplementwerte aufnehmenden
Zahlenscheiben vom Antrieb.
Der Summen- bzw. Saldendruck kann selbsttätig am Ende einer Kartengruppe herbeigeführt
werden durch vorausgehende Schließung des Summenschalters 531. Die
erste Karte einer neuen Gruppe, welche unter die Bürsten gelangt, schließt noch nicht den
zur selbsttätigen Kartenkontrolle gehörigen Stromkreis, wie dies in dem bereits genannten
amerikanischen Patent I 750459 erläutert
ist. Dadurch wird die öffnung des Stromkreises des Kartentransportkupplungsmagneten
402 verhindert. Die Kartentransportkupplung wird am Ende des Maschinenspiels gelöst, so daß die letzte Karte der
Gruppe unter den unteren Bürsten bleibt und die erste Karte der nächsten Gruppe unter
den oberen Bürsten.
Der Kontakt M5 schließt sich vor dem Ende des Maschinenspiels, und kurz darauf,
jedoch auch noch vor dem Ende des Maschinenspiels, schließt sich der Kartentransportkontakt
CF6 für einen Augenblick, wodurch
i8
628389
ein Stromkreis für die Anlaßspule 536 des
.F-Zeitschalters geschlossen wird. Dieser
Stromkreis verläuft wie folgt: Hauptstromleiter 490, Kontakte CFe und M5, Draht 537,
Anlaßspule 536, Drähte 51*2,514, Hauptstromleiter
491, Der ^-Zeitschalter tritt dann in Wirksamkeit und bleibt während der Dauer
"von sechs Maschinenspielen wirksam, während welcher die verschiedenen Arten von
Sutnmendruck ausgeführt werden, zu denen die Maschine befähigt ist.
Das erste Maschinenspiel unter Überwachung durch den Zeitschalter F übergreift
das letzte Tabelliermaschinenspiel, und es is tritt während dieses Maschinenspiels kein
Druckvorgang auf, obwohl die Kontakte F8,
F11 und F12 sich schließen, um Stromkreise
für folgende Maschinenspiele vorzubereiten. Der Kontakt F11, welcher sich während des
zo ersten Maschinenspiels schloß, öffnet sich
während des fünften Maschinenspiels und be-. reitet 'einen Summendruckstromkreis vor,
welcher vom Hauptstromleiter 490 über den Draht 507, den Kontakt F11 zum Nocken-
*5 kontakt Rs führt. Der Nockenkontakt R3
schließt und öffnet sich neunmal während jedes Maschinenspiels, und die Kontaktschließungen
erfolgen synchron mit der Bewegung der Addierräder, so daß jede Schließung einer
möglichen Überbrückung der Summenkontakte 215 für die Saldenwerke während des
Summen- oder Saldenzugs entspricht. Dieser Kontakt verursacht das Auftreten eines
Stromstoßes in einem bestimmten Zeitpunkt durch jeden Summendruckstromkreis, welcher
durch ein Saldenwerk geschlossen ist, und verhindert Funkenbildung an den Summendruckkontakten.
Der Summendruckstromkreis verläuft vom Kontakt R3 nach einer
Seite des Summenkontaktes 215. Dieser Stromkreis setzt sich fort durch die Wicklung
des zugeordneten Druckmagneten unter Überwachung durch die jeweilig in Betracht kommende Saldierwerkseinheit.
Welches Saldierwerk wirksam werden soll, hängt davon ab, ob der von den höchsten Stellen
der Saldierwerke gesteuerte Debetkontakt 351 oder der Kreditkontakt 354 vor dem
Summenzug geschlossen ist. Die Schließung des Debetkontakts 351, weiche einem Komplementwert
im Debetsaldierwerk entspricht, macht die Kreditsaldierungsschaltstange 357 wirksam, während im entgegengesetzten Fall
durch den Kreditkontakt 354 die Debetsaldie-. 55 rungsschaltstange 358 wirksam wird. Eine
Verschiebung der ausgewählten Schaltstange veranlaßt einen Anschluß des Summenkontakts
215 des ausgewählten Saldenwerks an die Druckmagnete für den Summendruck.
Die Kontaktschließung durch die Debetoder Kreditsaldenschaltstange erfolgt während
des zweiten der unter Überwachung durch den Zeitschalter F stehenden Maschinenspiele,
wobei der Stromkreis des ausgewählten Hubladenmagneten 352 und 355 durch Schließung des zugeordneten Kontakts
351 bzw. 354 vorbereitet wird, welche während des ersten Maschinenspiels infolge
Schließung des Zeitschalterkontakts F8, der durch den Nockenkontakt R15 beim Beginn
des ersten Maschinenspiels geschlossen wird, erfolgt. Der Kontakt F8 öffnet sich während
des letzten Teils des zweiten Maschinenspiels und verhindert die Betätigung der ausgewählten
Schaltstange während des dritten Maschinenspiels.
Der Stromkreis für den ausgewählten Hubladenmagneten verläuft wie folgt: Hauptstromleiter
490, Draht 507, Nockenkontakt R15,
Kontakt F8, Kontakt 351 oder 354, Hubladenmagnet
352 oder 355, Draht 514, Hauptstromleiter 4911. Die Debet- und Kreditsaldenwerkseinheiten
sind in den Fig. 15, 15a und 15b auf Summendruck mit Nullstellung geschaltet.
Der Summen- bzw. Saldendruck erfolgt daher während des zweiten Maschinenspiels. Beim
Beginn jedes Maschinenspiels erfolgt ein Anschluß der oberen Kontakte der Schaltstange
500 an die Stromquelle durch einen Nockenkontakt R2, der durch einen Draht 543 mit
den oberen Kontakten der Schaltstange verbunden ist. Da die Kontakte der Schaltstange
500 während des Maschinenspiels geschlossen sind, fließt ein Stromstoß durch die Kontaktfedern
der Schaltstange und die ihr zugeordneten unteren, festen Kontaktfedern über eine
Steckerschnur 501 zu dem Addiermagneten 126 sowohl des Debet- als auch des Kreditsaldenwerks.
Dasjenige Saldenwerk bleibt natürlich unwirksam, dessen Kontakt, der von der Zahlenscheibe der höchsten Stelle gesteuert
wird, geschlossen ist. Die Kupplungen des für den Saldendruck ausgewählten Saldenwerks
werden dann eingerückt und, wenn eine Saldenwerkseinheit durch ο hindurchgeht,
dann erfolgt eine Schließung des oben angegebenen Summenstromkreises. Die Schaltstange
500 für Summenzug mit Nullstellung wird durch den Schaltmagneten 502 verstellt.
Der Erregerstromkreis für den Hubladenmagneten 502 erfolgt wie folgt*. Hauptstromleiter
490, Draht 507, Kontakt R15, Kontakt F8,
Draht 503, Schaltstangenmagnet 502, Draht 514, Hauptstromleiter 491I. Dieser Stromkreis
ist im wesentlichen der gleiche wie derjenige der Kredit- und Debetschaltstangenmagnete,
so daß auch der zeitliche Ablauf der Stromwirkung der gleiche ist. Die Zahlenscheiben
des Debet- und des Kreditsaldenwerks müssen in der Nullstellung angehalten werden, und es muß die Steuerwelle 228 mit
der Schiene 23-1 für den Summendruck wäh-
rend des Summenzieh- und Nullstellmaschinenspiels verstellt werden. Dies geschieht
durch Erregung des in Fig. ii dargestellten Nullstellmagneten 236. Dieser Magnet wird
erregt, wenn ein Schalter 535 (Fig. 15) vorher geschlossen worden ist, undseineüberwachung
erfolgt durch den Nockenkontakt R15 und den
Zeitschalterkontakt Fs gemeinsam. Der letztere schließt sich während des zweiten Maschinenspiels
der Zeitschalterwirksamkeit und öffnet sich während des dritten Maschinenspiels.
Währenddes zweiten Maschinenspiels bewirkt die Schließung des Kontakts R15 die Erregung
des Nullstellmagneten 236 durch Schließung folgenden Stromkreises: Hauptstromleiter
490, Draht 507, Kontakt R16, Kontakt F6,
Schalter 535, der jetzt geschlossen ist, Nullstellmagnet
236, Draht 544, Draht 514, Hauptstromleiter 491. Die das Ausrücken der
Kupplungen steuernde Schiene 23a befindet sich dann in der in Fig. 9 dargestellten Lage,
was zur Folge hat, daß die Zahlenscheiben sowohl des Debet- als auch des Kreditsaldenwerks
in ihrer Nullstellung angehalten werden. Am Ende des Maschinenspiels erfolgt eine Rückstellung der Steuerstange 231 in
ihre Normallage, wobei sie durch den Nocken 234 verriegelt wird (Fig. 11).
Wenn der Schalter 535 geöffnet ist, dann wird der Nullstellmagnet nicht erregt, und
das Verharren der Steuerstange 231 in derjenigen Lage, bei welcher die Kupplung wirksam ist, während die Zahlenscheiben der Saldenwerke
durch ihre Nullstellung hindurchgehen, hat zur Folge, daß die Zahlenscheiben sich um eine halbe Umdrehung entsprechend
zehn Teilungen drehen, so daß also die Summe bzw. der Saldo in den Saldenwerken stehenbleibt. Es werden also fortlaufend Summen
bzw. Salden gebildet unter Aufzeichnung von Zwischensalden bei Erschöpfung jeder Kartengruppe
oder jedes in den Vorratsbehälter gegebenen Kartenvorrats.
Bei Erläuterung der in den Fig.17 bis 33 dargestellten Ausführungsform mag von der
Fig. 25 ausgegangen werden, welche einen Teil einer Lochkarte 601 darstellt, in welche
die Zahl 874 gelocht ist. Die Abfühlung der Karte erfolgt in Bewegung, während sie
durch die Transportwalzen 603 hindurchgeht, an hintereinanderliegenden Stellen durch Abfühlbürsten6o4
und 605, wie dies schematisch in Fig. 26 dargestellt ist. Außer der Wertlochung
874 weist die Karte noch ein Extraloch auf, welches mit 602 bezeichnet ist und
welches bedeutet, daß der durch die Karte angezeigte Betrag auf das Debetsaldenwerk
nach seinem Zahlenwert übertragen werden soll, während der Komplementwert auf ein
Kreditsaldenwerk zu übertragen ist.
Die oberste Reihe von Bürsten 604 dient zur Kartenkontrolle, während die unteren
Bürsten 605 den Rechenvorgang überwachen. Die Unterscheidung der Karten erfolgt in der
Weise, daß lediglich die Debetkarten ein Extraloch erhalten, während die Kreditkarten
kein Extraloch haben.
Antrieb der Saldenwerk.e
Gemäß den Fig. 18 und 20 sind je zwei Saldenwerkseinheiten auf einer gemeinsamen
Platte 607 gelagert. Diese Platte kann in der Maschine dadurch gesichert werden, daß man
sie zwischen Gestellteilen 608 und 609 einschiebt. Weitere Saldenwerkseinheiten können
in einem Raum unterhalb der Gestellteile
609 untergebracht sein. Jede Saldenwerkseinheit besitzt gemäß Fig. 20 ein Triebrad
610, das drehbar auf einem Zapfen 611 sitzt, welcher
an der Platte 607 befestigt ist. Dieses Triebrad befindet sich in dauerndem Eingriff
mit einem Zahnrad 612, das auf einer Welle 613 sitzt, die auch ein Kegelrad 614 (Fig. 17)
trägt, welches in Eingriff mit einem Kegelrad 615 auf einer vertikalen Welle 616 steht.
Diese Welle ist an ihrem unteren Ende mit einem Kegeltrieb 617 versehen, der in Eingriff
mit einem Kegelrad 618 auf einer Welle
619 steht, welche vermittels eines Zahnrades
620 mit einem Zwischenrad 621 gekuppelt ist, das mit einem Zahnrad 622 auf einer Welle 623'
in Eingriff steht. Die letzterwähnte Welle trägt ein Schneckenrad 624 (Fig. 18), welches
in Eingriff mit einer Schnecke 625 auf einer Welle 626 steht, für die ein Antrieb durch
einen Riemen 627 vorgesehen ist, der über eine Riemenscheibe 628 gelegt ist, die auf der
Welle 626 sitzt. Der Antriebsmotor für das Riemengetriebe läuft dauernd, solange sich
die Maschine in Betrieb befindet; demgemäß lauf en auch die Welle 616 und die Zahnräder
610 jeder Saldenwerkseinheit dauernd um.
Kredit- und Debetsaldenwerke
Da die beiden in Fig. 20 dargestellten SaI-denwerke in ihrer Einrichtung übereinstimmen,
so gilt die nachstehende Beschreibung für jedes derselben.
Das Zahnrad 610 jedes Saldenwerks sitzt
an einem Zahnrad 629 (Fig. 20 und 31), mit welchem ein Zahnrad 630 in Eingriff zu treten
vermag, das auf einer Hülse 631I sitzt, die lose auf einer Achse 632 aufgesetzt ist, welche
in Armen 633 und 634 ruht, die ihrerseits auf einer Hülse 635 befestigt sind, welche lose
auf einem Zapfen 636 sitzt. Das Zahnrad 630 steht für gewöhnlich außer Eingriff mit dem
Zahnrad 629. Die Zähne der Zahnräder 629 und 630 sind so geschnitten, daß das Zahnrad
630 in und außer Eingriff mit dem Zahnrad 120. 629 gebracht werden kann, während sich das
letztere in Drehung befindet. Auf der Hülse.
2Ö
631 sitzt außer dem Zahnrad 630 auch ein
Zahnrad 637; dieses befindet sich in dauerndem Eingriff mit einem Zahnrad 638 (Fig. 31),
das lose auf dem Zapfen 611 sitzt. Die Zähne des Zahnrades 637 sind langer
als diejenigen des Zahnrades 630, so daß das Zahnrad 637 sich gegenüber dem Zahnrad 638
zu bewegen vermag, wenn das Zahnrad 630 in oder außer Eingriff mit dem Zahnrad 629 gebracht
wird, ohne daß dabei eine Entkupplung der Zahnräder 637 und 638 voneinander
eintritt. Eine Blattfeder 639, welche mit ihrem einen Ende an einem Zapfen 640 befestigt
ist und über einen Zapfen 641 geführt ist, der an der Platte 607 sitzt, legt sich bei
642 gegen den Arm 633 (Fig. 20). Ein Arm 643, der sich mit einem Ansatz 644 gegen die
Feder 639 legt, bewirkt eine Spannung der Feder, so daß diese das Bestreben erhält, das
von den Armen 633 und 634 gebildete Gestell entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers auf
dem Zapfen 636 zu drehen. Ein Ansatz 645 des Armes 633 befindet sich gewöhnlich in
Eingriff mit einem Sperrarm 646, welcher am Anker 647 eines Elektromagneten C (oder D)
befestigt ist, wobei der Anker in dieser Lage durch eine Feder 649 gehalten wird. Wenn
der Magnet erregt wird und seinen Anker anzieht, dann gibt der Sperrarm 646 den Arm
645 frei und, wenn das geschieht, dann bringt die Feder 639 das Zahnrad 630 in Eingriff
mit dem Zahnrad 629. Wie in der Einleitung erwähnt, erfolgt die Einführung des wahren
Wertes der von der Karte abgefühlten Zahlengröße je nach ihrer Art (ob positiv oder
negativ) in das eine oder das andere Saldenwerk. Von den beiden in den' Fig. 18 und 20
dargestellten Saldenwerken dient das obere oder Kreditsaldenwerk zur Aufnahme der
wahren Zahlenbeträge von Kreditposten und der Komplementwerte von Debetposten, während
das untere oder Debetsaldenwerk die wahren Zahlenwerte von Debetposten aufzunehmen
hat und die Komplementwerte von Kreditposten. Die Erregung eines Kreditsaldenwerksmagneten
C beim Durchgang einer Kreditpostenkarte oder die Erregung eines Debetsaldenmägneten D während der Einführung
eines Debetpostens geschieht durch das Abfühlen eines Kartenlochs in einer der Wertspalten
der Karte 601 durch die entsprechende Abfühlbüfste 605. .Das Zahnrad 630 wird
dann in Eingriff mit dem Zahnrad 629 gebracht, während das letztere umläuft. Das
Zahnrad 630 nimmt .dann an der Drehung teil, bis die Zählpunktstelle ο der Karte zur
Bürste 605 gelangt ist, in welchem Augenblick der Eingriff der beiden Zahnräder durch
einen Nocken 650 (Fig. 20 und 3:1) aufgehoben
wird. Dieser Nocken ist mit Bezug auf Zahnräder 610 und 629 fest angeordnet
and läuft demnach dauernd um. Wie aus Fig. 20 ersichtlich ist, besitzt der Nocken 650
zwei Vorsprünge 651 und zwei Vorsprünge 652. Die Zahnräder und der Nocken machen
während jedes Addiermaschinenspiels nur eine halbe Umdrehung, die also zehn Schaltschritten
entspricht. Nachdem das Zahnrad 630 in Eingriff mit dem Zahnrad 629 gebracht ist und das Zahnrad 637 seine Bewegung
beginnt, wird, sobald der Vorsprung 651 auf einen Arm 653 trifft, der fest mit Arm
633 verbunden ist, der Arm 653 nach außen bewegt, wodurch das Gestell mit den Armen
633 und 634 um den Drehzapfen 636 gedreht wird, so daß das Zahnrad 630 außer Eingriff
mit dem Zahnrad 629 gelangt und demgemäß das ZahnradÖ37 und darauf das Saldenwerksrad
638 zum Stillstand gelangt. Das Gestell mit den Armen 633 und 634 wird dann in der
neuen Lage durch die Ankerklinke 646 gesperrt. Eine unkontrollierte Bewegung des
Zahnrades 637 wird durch Einfallen der Klinke 653" verhindert. Eine ähnliche Klinke
653s ist auch für das Zahnrad 629 vorgesehen.
Die vorstehende Beschreibung beschäftigt sich hauptsächlich mit Addition im eigentlichen
Sinne, d. h. mit der Einführung von Zahlengrößen nach ihrem wahren Zahlenwert. Wenn subtrahiert werden soll, was durch Einführung
des Komplements des abzuziehenden Zahlenwerts geschieht, dann wird gleichzeitig der Betrag nach seinem wahren Zahlenwert in
das zweite Saldenwerk überführt. Bei der Einführung einer Komplementgröße werden die
in Betracht kommenden Addiermagnete (abgesehen von dem für die Einerstelle) selbsttätig
beim Abfühlen der 9. Zählpunktstelle der Karte erregt, um die Zahnräder 630 und 629
in Eingriff miteinander zu bringen. Es müssen aber besondere Organe vorgesehen sein, um beim Subtraktionsvorgang, d. h. bei
der Addition von Komplementwerten, die Zahnräder im richtigen Zeitpunkt außer Eingriff
· miteinander zu bringen, nämlich dann, wenn die zugeordneten Addiertriebräder des
anderen Saldenwerks in Eingriff mit den Antriebsrädern gelangen. Wie das geschieht,
soll nunmehr erläutert werden.
Der Arm 634 (Fig. 20) jedes Gestells 633, steht wesentlich rechtwinklig zu einem
anderen Arm 654 des Gestells, welcher Arm nahe seinem Ende einen Zapfen 655 trägt.
Der Zapfen 655 am Arm 654 des Getriebegestells für das Kreditsaldenwerk ragt in
einen Schlitz eines Lenkers 656 hinein. Ebenso ragt ein Zapfen 655 des unteren Saldenwerks
in einen Schlitz eines Lenkers 657 hinein. Beide Lenker 656 und 657 sind mit den
entgegengesetzten Enden eines Schwingbaikens 658 verbunden, der in der Mitte zwischen
den Gelenkpunkten bei 659 drehbar gelagert
ist. Ein Zapfen 660, welcher an einem Arm des Balkens 658 sitzt, befindet sich zwischen
zwei gegenüberliegenden Vorsprüngen 661, 662, die an einem Paar Schieber 663 und 664
vorgesehen sind (Fig. 32). Jeder Schieber ist mit drei Führungsschlitzen versehen,
durch welche Zapfen 665, 666 und der Drehzapfen 659 des Gelenkbalkens 658 hindurchragen,
die von einer Platte getragen werden, die am Gestellteil 607 befestigt ist. Die Schieber
werden durch eine gemeinschaftliche Feder 668, die bei 669 am unteren Schieber 664 und
bei 670 am oberen Schieber 663 befestigt ist, nach entgegengesetzten Richtungen gezogen.
Der obere Schieber 663 ist mit einem seitlichen Ansatz 661 versehen, welcher sich von
unten gegen den Zapfen 660 legt, durch den er den Arm 658 entgegengesetzt dem Drehsinn
des Uhrzeigers zu drehen sucht. Ein Ansatz 662 am Schieber 664 sucht den Arm 658
im Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen. Die Schieber werden gewöhnlich durch einen Zapfen
671 in der in Fig. 20 dargestellten Lage gehalten, wobei der Zapfen 671 sich zwischen
«5 einem Ansatz 672 des Schiebers 663 und
einem Ansatz 673 des Schiebers 664 befindet. Der Zapfen 671 sitzt am Ende eines Arms
eines zweiarmigen Hebels 674, der bei 675 drehbar gelagert ist. Auch der zweite Arm
des Hebels 674 ist mit einem Zapfen 676 ausgerüstet, der in einen Schlitz eines Kurbelarms
677 hineinragt, der fest auf der Welle 678 sitzt. Der Kurbelarm 677 vermag drei
verschiedene Einstellagen anzunehmen und überwacht je nach seiner Einstellung die
Addier- und Subtrahiervorgänge. In Fig. 20 ist der Arm 677 in seiner Normalstellung
dargestellt, in welcher die Saldenwerke unwirksam sind. In Fig. 21 befindet sich der
Arm 677 in derjenigen Stellung, welche er einnimmt, wenn ein Kreditbetrag in die
Saldenwerke überführt werden soll, wobei im unteren Debetsaldenwerk ein Subtraktionsvorgang erfolgt. Um im oberen Kreditsalden-
werk eine Subtraktion durchzuführen, wird der Arm 677 entgegengesetzt dem Drehsinn
des Uhrzeigers in eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Lage gedreht, bei welcher
der Stift 676 sich oberhalb der in Fig. 20 dargestellten Normallage befindet.
Bei der in Fig. 20* dargestellten Lage des Armes 677 bewirkt ein Gestänge, welches aus
den Gliedern*: Hebel 674, Zapfen 671, Schiebern 663, 664, Zapfen 660, Hebel 658 besteht,
daß die Lenker 656 und 657 in der in Fig. 20 dargestellten Lage gehalten werden. Bei dieser
Lage der Teile vermögen sich die Zapfen 655 in Schlitzen der Lenker 656 und 657 frei
nach oben zu bewegen, so daß auch die Gestelle 633 und 634 die Zahntriebe 630 in und
außer Eingriff mit den Zahnrädern 629 zu bringen vermögen, wie es; erforderlich ist, um
Additions- oder Summenziehmaschinenspiele in üblicher Weise durchzuführen.
Wenn ein Kreditbetrag in die Saldenwerke eingeführt werden soll, dann befindet sich der
Kurbelarm 677 in der in Fig. 21 dargestellten Lage. Es wird dann der Hebel 674 verstellt,
und der Zapfen 671 geht in die Höhe, wobei er den Schieber 664 mitnimmt. Die Feder 668
wird dann wegen ihrer Verbindung mit dem Zapfen 669 an dem hochgehenden Schieber
664 gespannt und bewirkt dann ein Hochgehen des Schiebers 663. Das hat zur Folge,
daß der Ansatz 661 des Schiebers 663 einen Druck auf den Zapfen 660 von unten her
ausübt, so daß dieser den Arm 658 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen sucht.
Solange jedoch der Arm 645 des Gestells 633 des oberen (Kredit-) Saldierwerkes durch
den Sperrarm 646 gehalten wird, bleibt der Zapfen 655 in Berührung mit dem unteren
Ende des Schlitzes im Lenker 656 und verhindert das Anheben des Lenkers und eine
Drehung des Armes 658 entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers. Bevor das Gestell
633 des Kreditsaldenwerks freigegeben wird, wird der Add-iermagnet des Debetsaldenwerks
erregt und gibt das Gestell 633 desselben frei, so daß infolge der Sehlitzverbindung am
unteren Fenster 657 dessen Zahnrad 630 in Kupplungsstellung gelangt und das untere
Saldenwerk wirksam wird, um den Komplementwert aufzunehmen. Wenn das Debettriebrad63O
sich in Zahneingriff mit dem v Zahnrad 629 befindet, dann steht der Stift 655
am oberen Ende des Schlitzes des unteren Lenkers 657. Die beiden Zahnradgestelle verbleiben
in der oben bezeichneten Lage, bis das Kartenloch zur Bürste 605 gelangt. Dann
wird der Magnet C erregt, das obere Zahntriebgestell 633, 634 wird freigegeben und
bringt sein Zahnrad 630 in Kupplungsstellung, wobei der Zapfen 655 hochgeht und das
Gestänge 656, 657, 658 freigibt. Der Arm 658 wird unter dem Einfluß des Zuges der Feder
668, die durch den Schieber 663 auf den Zapfen 660 wirkt, entgegengesetzt dem Drehsinn
des Uhrzeigers gedreht. Der untere Lenker 657 wird abwärts bewegt und bewirkt dadurch,
daß er auf den Zapfen 655 drückt, eine Schwingbewegung des Gestells 633, 634, wodurch das Debetzahnrad 630 außer Eingriff
mit seinem Antriebsrad 629 gelangt. Der Arm 645 des Gestells des unteren Saldenwerks
wird durch den Hebel 646 gesperrt, wodurch sein Zahnrad 630 ausgekuppelt gehalten wird.
Das Zahnrad 630 des Kreditsaldenwerks setzt seine Drehung fort, bis sein Traggestell durch
den Nocken 650 gedreht wird und der Arm 645 des oberen Gestells durch den oberen
Arm 646 gesperrt wird. Am Ende des Addier-
Vorgangs werden die beiden der Kupplung
der Saldenwerke an ihren Antrieb dienenden Gestelle festgestellt und so in Bereitschaftsstellung
für die Einführung eines weiteren Postens gebracht. Aus der vorstehenden Beschreibung
ist klar, daß während der Einführung eines Kreditpostens jede Zahlenscheibe des Debetsaldenwerks so lange läuft, bis die
zugeordnete Bürste 605 auf ein Kartenloch stößt. Wenn dann das Kreditaddierrad eingekuppelt
wird, dann bleibt die Zahlenscheibe des Debetsaldenwerks stehen, während die
Zahlenscheibe des Kreditsaldenwerks umläuft, bis sie durch den Nocken 650 ausgekuppelt
*5 wird. Auf diese Weise wird das Komplement der in der abgefühlten Karte stehenden Zahl
im Debetsaldenwerk addiert und die Zahl selbst im Kreditsaldenwerk, und zwar während
eines einzigen Maschinenspiels, in dem das Debetsaldenwerk vor der Lochabfühlung
wirksam ist, und das Kreditsaldenwerk nach der Lochabfühlung.
Wenn ein Debetbetrag eingeführt werden soll, dann wird die Kurbel 677 nach aufwärts
geschwungen, wodurch der Hebel 674 so gedreht wird, daß der Zapfen 671 nach unten
geht und den Schieber 663 mitnimmt, so daß dieser die Feder 668 spannt. Der Schieber 664
sucht dem Schieber 663 unter dem Zug der Feder 668 zu folgen, aber er wird durch den
Zapfen 660 am Hebel 658 festgehalten, welcher sich gegen die Unterseite des Ansatzes
662 des Schiebers 664 legt. Es ergibt sich eine Tendenz, den Hebel 658 im Drehsinn des
Uhrzeigers zu drehen, aber der Hebel wird an einer solchen Drehung dadurch verhindert,
daß der Zapfen 655 sich gegen das Ende des
Schlitzes im unteren Lenker 657 legt. Der Zapfen 655 sitzt am Gestell^ 3, 634 des
Debetsaldenwerks und, da dieses Gestell durch den Hebel 646 gesperrt ist, so kann es erst
eine Schwingbewegung ausführen, wenn der Magnet D durch Abfühlen eines Kartenlochs
erregt wird. Bei Beginn des auf die Einführung eines Debetpostens bezüglichen Maschinenspiels
werden die Addierräder des Kreditsaldenwerks mit ihrem Antrieb gekuppelt, da das Gestell 633, 634 sich wegen des Vorhandenseins
des Schlitzes im Lenker 656 zu drehen vermag. Wenn dann während der Kartenabfühlperiode
ein Loch zur Bürste 605 gelangt, dann wird der Magnet D erregt, was zur Folge hat, daß das untere Triebradgestell
633, 634 eine Schwingbewegung vollführt, wodurch das Debetrad 630 in Eingriff mit
dem ihm zugeordneten Zahnrad 629 gelangt und der Lenker 657 freigegeben wird, so daß
der Hebel 658 sich unter dem Einfluß der Feder 668 im Drehsinn des Uhrzeigers zu dtehen
vermag, während der Lenker 656 sich nach unten bewegt, wobei er die oberen Getrieberäder
ausrückt und der Arm 645 unter den Anker 646 faßt. Nachdem die Zählpunktstellen
der Karte abgefühlt sind, wird das Debetaddierradgetriebe 633, 634 aus seiner wirksamen Lage durch seinen Nocken 650
ausgerückt, welcher sich gegen den Arm 653 legt. Beide Addierradkupplungsrahmen werden
darauf gesperrt, so daß die Bereitschaftsstellung für das nächste Maschinenspiel her-
gestellt wird. Es ist klar, daß bei der Einführung eines Debetpostens die 'Zahlenscheibe
des Kreditsaldenwerks angetrieben wird, bis ein Kartenloch von der Bürste 605 abgefühlt
wird. Der dadurch veranlaßte Stromstoß dient nicht nur dazu, das Rad des Debetsaldenwerks
in die Kupplungsstellung einzurücken, sondern auch dazu, das Rad des Kreditsaldenwerks
auszukuppeln. Auf diese Weise wird das Komplement der in der Karte gelochten Zahl im Kreditsaldenwerk während des gleichen
Maschinenspiels addiert, währenddessen die Zahl selbst im Debetsaldenwerk addiert
wird.
Fig. 29 gibt ein Beispiel der Vorgänge, welche sich in "der Maschine bei der Einführung
von Kredit- und Debetposten ergeben. Der erste Posten besteht hier aus einem Kreditbetrag
16. Dieser wird in das Kreditsaldenwerk nach seinem Zahlenwert eingeführt,
während der Komplementwert 9984 additiv in
das Debetsaldenwerk D übertragen wird. Der zweite Posten ist ein Debetbetrag 17. Dieser
wird nach seinem Zahlenwert in das Debetsaldenwerk D eingeführt lind nach seinem
Komplementwert in das Kreditsaldenwerk C. Nachdem eine Reihe von Kredit- und Debetposten
in die beiden Saldenwerke eingeführt worden sind, steht der \vahre Saldo in einem
der beiden Saldenwerke, In dem in Fig. 29 veranschaulichten Beispiel würde beim Summenzug
nach Einführung der ersten vier Posten ein negativer Saldo 54 im Debetsaldenwerk
festgestellt'werden, während im Kreditsaldenwerk das Komplement von 54 steht. "5
Wenn andererseits ein Sümmenzug nach Einführung der ersten acht Posten vorgenommen
werden würde, dann würde der sich ergebende positive Saldo von 165 im Kreditsaldenwerk
stehen, während das Komplement dieses Saldos im Debetsaldenwerk angezeigt werden
würde.
Vorrichtungen zur Einstellung der Saldierwerke entsprechend der
Postenart
Im vorauf gegangenen Abschnitt der Beschreibung ist auf verschiedene Einstellagen
des Kurbelarms 677 Bezug genommen, von denen es abhängt, ob .eine von einer Karte
abgefühlte Zahlengröße auf ein gewisses Saldenwerk nach ihrem wahren Zahlenwert oder
nach dem Komplementwert übertragen wird. Es soll nunmehr die Einrichtung beschrieben
werden, wodurch die Einstellung des Kurbelarms 677 bewirkt wird.
Gemäß Fig. 17 empfängt ein Zahnrad 679 einen Drehantrieb durch ein Zahnrad 682,
welches während des Durchgangs von "Zählkarten durch die Maschine umläuft und mit
dem Zahnrad 679 durch Zwischenräder gekuppelt ist. Das Zahnrad 679 treibt seinerseits
durch ein Zwischenrad ein Zahnrad 686 und setzt dadurch dessen Welle 687 in Umdrehung.
Auf der Welle 687 sitzen, wie aus Fig. 21J ersichtlich ist, mehrere Nockenscheiben,
von denen zwei einander ähnliche Scheiben 688 und 689 mit Rollen an Hebeln 690 und 691 in Berührung stehen. Diese Hebel
sind lose auf eine Welle 692 aufgesetzt und werden durch Federn 693, 694 in Anlage mit
den Nocken 688 und 689 gehalten.
Der Hebel 690 ist mit einem nach unten gerichteten Arm 695 und der Hebel 691 mit
einem nach oben gerichteten Arm 696 versehen. Mit* den Armen 695 und 696 sind Arme 697,698 gleichgerichtet, welche fest auf
der \Velle 692 sitzen. Zwischen den Armen
695 und 697 einerseits und 696 und 698 andererseits befinden sich schlitzartige Zwischenräume
699 bzw. 700. Tn den erstgenannten Zwischenraum vermag ein Zapfen 701 einzutreten,
der in solcher Stellung die beiden Arme miteinander kuppelt und die Bewegung des Arms 695 auf den Arm 697 überträgt.
Ein weiterer Zapfen 702 vermag in den Zwischenraum 700 einzutreten und dann die Arme
696 und 698 miteinander zu kuppeln. Jeder der Zapfen 701, 702 sitzt an einem Winkelhebel
703, der bei 704 an einem Schieber 705 gelagert ist. Die Zapfen 701, 702 werden für
gewöhnlich durch Federn 706 innerhalb der Schlitzöffnungen 699 bzw. 700 gehalten, wobei
die Federn einerseits mit dem Schieber 705 und andererseits mit den Winkelhebeln
703 verbunden sind und die Winkelhebel in Anlage mit Zapfen 707 am Schieber 705 halten.
Der Schieber 705 hat zwei Schlitze, durch welche Schrauben 708 hindurchfassen,
die am Maschinengestell 709 befestigt sind und durch welche der Schieber 705 geführt
ist. Eine Feder 710, welche einerseits am Maschinengestell und andererseits am Schieber
705 befestigt ist, sucht den Schieber nach unten zu ziehen, aber derselbe wird in seiner
Hochstellung gehalten, wobei der Zapfen 701 sich zwischen den Armen 695 und 697 befindet.
Die" Feststellung des Schiebers 605 in der Hochstellung erfolgt durch eine Ankerklinke
711, deren Zahleneride unter einen-Ansatz 712 des Schiebers faßt. Die Ankerklinke
711 wird in der in Fig. 27 dargestellten Lage, bei welcher sie sich in Anlage mit
einem Anschlag 715 befindet, durch eine Feder 7 [3 gehalten. Durch Erregung des Magneten
SM2 wird der Anker 711 jedoch nach
rechts um den Drehzapfen 714 gedreht, wodurch der Schieber 705 freigegeben wird, so
daß er durch die Feder 710 abwärts gezogen werden kann. Wenn der Schieber 705 seine
Tiefstellung einnimmt, dann befindet sich der Zapfen 702 in. dem Schlitzraum 700 zwischen
den Armen 696 und 698, während der Zapfen 701 aus dem Schlitzraum 699 herausgetreten
ist. Die Drehrichtung, welche der Welle 692 durch eine der Nockenscheiben auf der Welle 687 erteilt wird, hängt also von der
Stellung der Zapfen 701, 702 ab. Die Bewegung der Welle 692 wird auf die Welle 678
durch einen Lenker 716 (Fig. 17 und 27) übertragen, welcher einen auf der Welle 678
sitzenden Arm 717 mit einem auf der Welle 692 sitzenden Arm 718 verbindet.
Es ist zu beachten, daß der Kurbelarm 677 fest auf der Welle 678 sitzt. Durch die beschriebene
Verbindung zwischen den Wellen 692 und 678 wird durch die Drehung der
Welle 692 durch die Nockenscheiben 688 und 689 auch der Kurbelarm 677 eingestellt.
Beim Beginn jedes Maschinenspiels zur Einführung eines Postens in die Saldenwerke
nimmt der Schieber 705 die in Fig. 27 dargestellte Lage ein, bei welcher sich der Zapfen
701 in der Schlitzöffnung 699 befindet. Wenn der Posten ein Kreditposten ist, dann hat die,
Karte kein Extraloch, und der Magnet SM2 wird nicht erregt. Seine Ankerklinke 711 gibt
daher den Schieber 705 nicht frei, und der Zapfen 701 bleibt in der Schlitzöffnung 699.
Wenn dann die Welle 687 sich dreht, dann bewirkt der Nocken 688 eine Schwingung des
Hebels 690 entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers und hält ihn in dieser Lage während
des Teils des Maschinenspiels, währenddessen die Zählpunktstellen der Karte abgefühlt
werden. Die Drehung des Hebels 690 wird durch den Arm 695, den Zapfen 701
(unter Drehung des Winkelhebels 703 um seinen Drehzapfen 704), den Arm 797, Welle
692, Arm 718, Lenker 716, Arm 717 auf die
Welle 67S übertragen mit der Wirkung einer überführung des Kurbelarms 677 in die in
Fig. 21 dargestellte Tief stellung. Die Wirkung dieser Einstellung des Kurbelarms 677
ist bereits oben erläutert worden.
Wenn der in die S al den werke einzuführende Posten ein Debetposten ist, dann hat die
abgefühlte Karte ein Extraloch, und der Stromkreis durch den Magneten SM2 wird geschlossen,
wenn die Bürste 604 (Fig. 26) das Kennzeichnungsloch
602 der Karte (Fig. 25) abfühlt. Die Erregung des Magneten SM2 hat
ein Anziehen seines Ankers 711 zur Folge, wodurch der Schieber 705 freigegeben wird, so
daß er durch die Feder 710 nach unten gezogen wird, wobei der Zapfen 702 in den
Schutzraum'700 gelangt, bevor die Hebel 690
und 691 durch die Nocken 688 und 689 gedreht werden. Wenn dann der Hebel 691 im
Drehsinn des Uhrzeigers gedreht und durch - einen Nocken 689 in der ihm erteilten Einstellage
gehalten wird, dann überträgt der A-rm 696 durch den Zapfen 702 die Bewegung
des Hebels 691 auf den Arni 698, so daß· dieser
den Kurbelarm 677 in die Hochstellung überführt, die er bei Einführung eines Debetbetrages
in die Saldenwerke einnehmen muß. Es erfolgt dann die Überführung des Komplementwertes
des von der Karte abgefühlten Debetbetrages in das Kreditsaldenwerk, wie
dies oben beschrieben wurde.
Nahe dem Ende jedes Maschinenspiels tritt
eine Rückstelleinrichtung in Tätigkeit, durch die der Schieber 705, falls er ausgelöst war,
wieder angehoben wird. Auf der Welle 687 sitzt ein Rückführnocken 719, welcher mit
einer Rolle an einem Winkelhebel 720 zusam-. menarbeitet, der auf einen Zapfen 721 drehbar
aufgesetzt ist. Eine Feder 722 zieht den . Winkelhebel 720 gegen den Nocken 719. Der
senkrecht stehende Arm des Winkelhebels 720 ist durch eine Feder 723 mit einem Rückführheber
724 verbunden, welcher bei 725 gelagert ist. Der nach unten gerichtete Arm des
Winkelhebels 720 legt sich mit einem Absatz 726 gegen einen Zapfen 727 am Hebel 724.
Ein wesentlich horizontal gerichteter Arm des Hebels 724 erstreckt sich gegen den
Schieber 705 und reicht bis unter eine Nase 729 des Schiebers, Wenn der ausladende Teil
der Nockenscheibe 719 dem Winkelhebel 720 eine Drehbewegung entgegengesetzt dem Drehsinn
des Uhrzeigers erteilt, dann überträgt sich diese Bewegung durch die Feder 723 auf
den Hebel 724, welcher hierbei durch sein in die Höhe gehendes Ende 728 den Schieber 705
in die HochsteUung zurückhebt. Falls hierbei der Zapfen 701 nicht in die Schlitzöffnung 699
eintritt, dann gibt die Feder 723 nach, so daß eine Beschädigung der Teile vermieden wird.
Der weniger ausladende Teil ^ der Nockenscheibe 719 gestattet der Feder 722, den Winkelhebel
720 im Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen, welche Bewegung durch den Ansatz 726 und den Zapfen 'j'Z'j auf den Hebel 724
übertragen wird, so daß dessen Ende 728 wieder in die Tiefstellung zurückbefördert
wird.
Der Magnet SM2 wird erregt, während der
Schieber durch den-Hebel 724 hochgehoben wird, so daß dann keine Reibung zwischen
dem Vorsprung 712 und dem Haken der Ankerklinke 711 zu überwinden ist.
Die Rückführung der Ankerklinke 711 in die Fernstellung zum Magneten erfolgt durch
einen besonderen Hebel 731, der bei 732 gelagert ist und unter der Einwirkung eines
Nockens auf., der Welle 687 steht, gegen den er sich vermittels einer Rolle legt. Der Hebei
731 greift vermittels eines Stiftes 733 an die Ankerklinke 711 an. Der Hebel 731 wird
durch eine Feder 734 in Anlage mit seinem Nocken 730 gehalten. Nahe dem Ende jedes
Maschinenspiels wird dem Hebel 731 durch den Nocken 730 eine Drehung entgegen dem
Drehsinn des Uhrzeigers erteilt.
Die Vorrichtung zur Einstellung der Saldierwerke kann gewünschtenfalls unwirksam
gemacht werden, wenn die Maschine nur für einfache Addition benutzt werden soll. Bei
dieser Art der Verwendung können die beiden in Fig. 20 dargestellten Saldierungswerke als
normale Addierwerke benutzt werden. Ein Beispiel für den Ablauf der Rechnungsvorgänge
bei Verwendung der beiden Saldenwerke als einfache Addierwerke ist in dem Rechnungsschema der Fig. 29 in den letzten
fünf Reihen veranschaulicht. Um die wahlweise Verwendung der Maschine- für einfache
Addition oder für gemischten Additions- und Subtraktionsbetrieb zu ermöglichen, ist eine
besondere Stellvorrichtung vorgesehen. Diese besteht gemäß Fig. 17 aus einem aus dem Gehäuse
hervorstehenden Stellhebel 735. Die go in ausgezogenen Linien dargestellte Lage des
Stellhebels ist diejenige, bei welcher Saldierbetrieb erzielt wird. Wenn der Hebel in die
gestrichelte HochsteUung überführt wird, dann erfolgt lediglich normale Addition. Der
Hebel 735 ist bei 736 drehbar gelagert und mit einem Arm 737 versehen, welcher durch
einen Lenker 738 mit einem Hebel 739 verbunden ist, der bei 740 gelagert ist und an
einem über den Lagerzapfen hinausragenden Arm einen Haken 741 besitzt (Fig. 27),
welcher unter einen Ansatz 742 des Schiebers 705 zu fassen vermag. Wenn der Hebel 735
sich in der Tiefstellung befindet, welche der in Fig. 27 dargestellten Lage des Lenkers 738
entspricht, dann befindet sich der Haken 741 außerhalb der Bewegungsbahn des Ansatzes
des Schiebers 70S, so daß der Schieber sich während der Posteneinführung frei auf
und ab zu bewegen vermag. Wenn dagegen der Hebel 735 in seine HochsteUung überführt
wird, dann wird der Haken 741 in die Bewegungsbahn des Ansatzes 742 des Schiebers
eingerückt, so daß der Schieber in einer Mittellage gesperrt ist. Bei der Verstellung
des Lenkers 738 trifft ein an diesem vorgesehener Stift 743 auf einen Hebel 744, der
drehbar auf den Zapfen 714 aufgesetzt ist. Auf dem Zapfen 714 sitzt auch ein Hebel 745,
der mit einem Stift 746 'versehen ist, welcher sich gegen den Hebel 744 legt.
Die Hebel 745 und 744 sind durch eine Fe-
628280
der 747 miteinander verbunden, welche den Stift 746 in Anlage mit dem Hebel 744 zu
halten sucht. Das untere Ende des Hebels 745 ist mit einem Stift 748 versehen, der sich
gegen die Ankerklinke 711 zu legen vermag. Wenn der Lenker 738 im Sinne der Fig. 27
nach links bewegt wird, wie es bei Einstellung des Handgriffs 735 auf einfache Addition geschieht,
dann wird die Ankerklinke7ii unter dem Einfluß der Spannung der Feder 747
außer Eingriff mit dem Ansatz 712 des Schiebers 705 gebracht, was zur Folge hat, daß
der Schieber 705 durch die Feder 710 so weit nach unten gezogen wird, bis der Ansatz 742
von dem Haken 741 erfaßt wird. Wenn das geschieht, dann befindet sieh der Schieber in
einer Lage, die als neutrale Lage bezeichnet werden kann. Es befinden sich dann beide
Zapfen 701 und 702 außerhalb der Bewegungsbahn der Enden der Hebel 695 und 696. In
diesem Falle vermögen die Hebel 690 und 691 bei ihrer Bewegung keine Wirkungen auszulösen,
und die Arme 697 und 698 erfahren bei der Bewegung der Arme 690 und 691 keine
Verstellung. · Die Welle 692, auf welcher die Arme 697 und 698 sitzen, verharrt in ihrer
normalen Lage, so daß auch die Welle 678 und der auf ihr sitzende Kurbelarm 6jy in
der mittleren oder Normalstellung der Fig. 20 verharren. Wie die Arbeitsvorgänge der Maschine
bei dieser Stellung des Kurbelarms 677 sich abspielen, ist bereits erläutert worden.
Bei normalen Addiermaschinenspielen wird der Schieber 705 durch den Hebel 724 nahe
dem Ende jedes Maschinenspiels zurückbewegt. Da indessen die Ankerklinke 711
durch den Hebel 745 aus der Bewegungsbahn des Ansatzes 712 ausgerückt ist, so vermag
sich der Schieber in seine Mittelstellung zu bewegen.
Zehn er s ehalt ein richtung
Um eine Zehnerübertragung von einer Zahlenstelle niederer Ordnung auf die Zahlenstelle
nächshÖherer Ordnung herbeizuführen, ist für jede Stelle der Saldenwerke eine
Bürste 749 (Fig. 20 und 24) -vorgesehen, welche an einem Arm 750 sitzt, der bei 75 *
drehbar gelagert ist. Wenn der Arm 750 rechtsherum geschwenkt wird, berührt die
Bürste 749 eine Kommutatorscheibe 753, welche auf dem Zapfen 611 sitzt und mit dem
dauernd umlaufenden Zahnrad 629 verbunden ist. Wenn das Addierrad 638 (Fig. 20) einer
Zahlenstelle aus der 9-Stellung in die Nullstellung übergeht, dann erfaßt ein Vorprung
754 (Fig. 20 und 24) einer Scheibe 755,
welche mit dem Zahnrad 638 verbunden ist, einen Vorsprung 756 des Armes 750 und
überführt diesen Arm in die in Fig. 24 dargestellte Lage. Eine Klinke 757 tritt dann in
Eingriff mit einem Vorsprung 758 (Fig. 24) am Arm 750 und sperrt den Arm in dieser
Lage, so daß die Bürste 749 Kontakt mit dem Segment 752 der Kommutätorscheibe 753 herzustellen
vermag, wenn das Kommutator segment, welches dauernd umläuft, an der Bürste vorbeigeht.
Der Kontaktschluß zwischen Bürste 749 und Segment 742 erfolgt bald, nachdem der
Vorsprung 651 (Fig. 20) des Addierrades der nächsthöheren Zahlenstelle den Arm 653 erfaßt
hat und das Zahnrad 630 außer Eingriff mit dem Zahnrad 629 gebracht hat. Die Berührung
des Kontaktsegments 752 durch die Bürste 749 hat Stromnuß durch den Magneten
C oder D der Zahlenscheibe der nächsthöheren Zahlenstelle zur Folge. Das Zahnrad
630 dieser Stelle wird wieder eingekuppelt" und dreht das Zahnrad 638 um einen Zahn,
worauf es durch den Nockenzahn 652 wieder ausgekuppelt wird. Wenn die Zehnerschaltung
in einer Zahlenstelle erfolgt, in welcher die Zahlenscheibe auf 9 steht, so daß sie in
die Nullstellung überführt wird, dann muß die Zehnerschaltung auf die Zahlenstelle der
noch höheren Stelle übertragen werden.
Um eine solche Zehnerschaltung über zwei Stellen herbeizuführen, sind die Scheiben 755
mit Aussparungen 760 versehen. Die Aussparung 760 einer Scheibe 755 ermöglicht dem Arm 750 unter dem Einfluß der auf ihn
wirkenden Feder 761 eine Schwingbewegung auszuführen, welche in Fig. 23 dargestellt ist,
wobei eine Bürste 762, die ebenfalls am Arm 750 sitzt, so verstellt wird, daß sie in Berührung
mit einem Kontaktsegment 763 an der Kommutatorscheibe 753 zu gelangen vermag.
Die Bürsten 749 und 762 sind gegeneinander isoliert und erhalten durch getrennte
Drähte Anschluß an die Stromquelle. Der Kontaktschluß beider Bürsten vermag aber
eine Erregung eines der Magnete C oder D der nächsthöheren Zahlenstelle herbeizuführen.
Das Segment 763 gelangt zu derselben Zeit in Berührung mit der Bürste 762 wie das
Segment 752 mit der Bürste 749. Wenn daher eine Zahlenscheibe einer gewissen Stellenzahl
aus der 9-Stellung in die Nullstellung übergeht und dadurch Stromzufuhr zum Magneten C oder D der nächsthöheren
Stellenzahl veranlaßt wird, dann erfolgt gleichzeitig auch Stromzufuhr zu den Magneten
einer weiteren noch höheren Stellenzahl durch den Kontaktschluß vermittels der
Bürste 762, falls die erste Zehnerschaltung die durch sie geschaltete Zahlenscheibe aus
der 9-Stellung in die Nullstellung überführte.
Wenn die Scheibe 755 einer Zahlenstelle sich in der 9-Stellung befindet, wie in Fig. 23
angenommen, dann dreht sie sich, sobald eine Schaltung um eine Einheit erfolgt ist, aus der
in Fig. 23 dargestellten Lage in die in Fig, 24 dargestellte Lage. Dadurch wird dem Bürstenarm
750 eine Schwingung erteilt, durch welche er in die ebenfalls in Fig. 24 dargestellte
Lage ^gelangt; inzwischen ist aber bereits der Stromschluß zur Herbeiführung der
Zehnerschaltung erfolgt.
Nachdem der Bürstenarm 750 in die in
Fig. 24 dargestellte Lage überführt und durch die Klinke 757 festgestellt worden ist und
nachdem das Segment 752 an der Bürste 749 vorbeigegangen ist, wird der Arm 750 durch
einen Vorsprung 764 freigegeben, welcher den Zahn 765 der Sperrklinke 757 erfaßt, welch
letztere bei 766 drehbar gelagert ist, wodurch die Klinke entgegen dem Zug ihrer Feder 767
gedreht wird, so daß der Arm 750 freigegeben 'wird und durch seine Feder 761 entgegengesetzt
dem Drehsinn des Uhrzeigers gedreht werden kann, bis sein Ansatz 756 sich gegen die Umfläche der Scheibe 755 legt. Der Arm
750 befindet sich dann in einer Lage, bei welcher weder die Bürste 749 noch die Bürste 762
mit den zugeordneten Kontaktsegmenten in Berührung zu treten vermag.
Druckvorrichtung
Die Druckvorrichtung enthält eine Druckwalze 768 (Fig. 18), ferner für jede Zahlenstelle
einen Typenträger 769 mit einer Anzahl von Typen 770, welche durch einen Hammer 771 angeschlagen werden können, der lose auf
einer Welle 772 sitzt. Der Typenträger ist an seinem unteren Ende mit einem Arm 773
verbunden, der bei 774 drehbar gelagert ist. Eine Feder 775, welche mit ihrem einen Ende
am Arm 773 und mit dem anderen an einem Querbalken 776 befestigt ist, sucht den Arm
773 in die Höhe zu ziehen, wodurch bei Einführung von Posten in die Maschine eine Bewegung
der Typenträger synchron mit dem Durchgang der Karten, wenn die letzteren in Bewegung abgefühlt werden, herbeigeführt
werden kann. Der Querbalken 776 sitzt an Armen 777, welche auf eine Welle 778 aufgesetzt
sind. Die Rückführung der Arme 773 nach Beendigung jedes Posteneinführmaschinenspiels
erfolgt durch eine Rückführschiene 779, welche durch Lenker 780 mit den Armen 777 verbunden ist. Ein Arm 781, der
fest auf die Welle 778 aufgesetzt ist (Fig. 17), ist durch einen Lenker 782 an den einen Arm
eines gegabelten Körpers 783 angeschlossen, welcher drehbar auf eine Welle 784 aufgesetzt
ist und mit seinen beiden Armen in Anlage mit Nocken 785 und 786 steht, die auf die
Welle 787 aufgesetzt sind.
Die Welle 787 wird durch ein Getriebe 788,
789, 790 von der Welle 623^ angetrieben, auf
welch letztere das Triebrad 790 aufgesetzt ist, Die Welle 623' wird synchron mit dem
Kartendurchgang durch die Maschine angetrieben, und die Schiene 779 (Fig. 18) wird
somit in solcher Weise angehoben, daß sie ein Hochgehen der Typenträger synchron mit
dem Durchgang der Karten ermöglicht.
Beim Abfühlen eines Kartenloches durch eine Bürste 605 wird ein Stromkreis durch
den zugeordneten Druekmagneten P (Fig. 18) geschlossen, wodurch der Typenträger durch
Einfallen der Klinke 794 in die Sperrverzahnung 79s festgestellt wird, da die Klinke 794
infolge Erregung des Magneten P und dadurch bewirktem Anziehen von dessen Anker
791 durch den an die Sperrklinke 793 angreifenden Zugdraht 792 freigegeben wird. Die
Rückführung der Klinken 794 erfolgt in üblicher
Weise durch eine Schiene 796, welche vermittels Lenker 797 an Arme 798 angeschlossen
ist, die fest auf einer Welle 799 sitzen, welche außerdem einen Arm 800 trägt, der durch einen Lenker 801 mit einem Arm
802 verbunden ist, der bei 803 drehbar und an einen Arm 804 angeschlossen ist (Fig. 18),
welcher sich gegen einen Nocken 805 auf der Welle 787 legt.
Der Anschlag der' für gewöhnlich durch Klinken 807 gesperrten Typenhammer erfolgt
unter der Einwirkung von Federn 806. Die Sperrklinken 807 der Typenhämmer sind mit go
Armen 808 verbunden, welche durch eine Schiene 809 im Sinne der Fig. 18 nach links
bewegt werden können, wenn die Arme 808 durch Hochgehen der Typenträger in die Bewegungsbahn der Schiene 809 eingerückt
werden.
Die Schiene 809 ist bei 810 drehbar gelagert und durch einen Lenker 812 mit einem
Winkelhebel 813 verbunden, welcher seinerseits-durch
einen Lenker 814 an einen Arm 815 angeschlossen ist, der um eine Welle 816
schwingbar ist,. welche einen gabelförmigen Körper trägt, dessen Gabelarme 817 an ihren
Enden Rollen 818 tragen, welche sich gegen zueinander komplementäre Nocken 819 legen,
die auf der Welle 787 sitzen. Die Rückführschiene der Hammer ist mit 820 bezeichnet
und ist staarr mit der Welle 772 verbunden.
Wenn die auf den Karten gelochten Posten gedruckt werden sollen, dann wird der Druckmagnet
P parallel zum Addiermagneten geschaltet, so daß er bei jedesmaliger Abfühlung
eines Kartenlochs erregt wird, während gleichzeitig der Addiermagnet C oder D erregt wird. Der Posten wird mit dem abge-
fühlten Betrag gedruckt, gleichviel, ob er ein Debet- oder ein Kreditposten ist. Das Ergebnis
des Postendrucks ist in Fig. 30 veranschaulicht. Danach sind die Debetposten durch
ein Minuszeichen gekennzeichnet. Ein beigefügter Stern kann zur Kennzeichnung von
Salden dienen, wie dies in Fig. 30 ebenfalls
dargestellt ist. Ein weiteres Druckzeichen kann zur Kennzeichnung von Salden benutzt
werden, deren Druck mit einem Nullstellvorgang verknüpft ist.
Einrichtungen für den Summenzug
Wenn eine Summe einer Gruppe von Posten gezogen werden soll, welche nacheinander
in die Maschine eingeführt worden sind, bzw.
ίο ein Saldo gezogen werden soll, dann ist es
notwendig, gewisse Stromkreise, welche der Posteneinführung dienen, zu öffnen und gewisse
Sumnrendruckstromkreise zu schließen. Die Einrichtung zur Überwachung des Stromkreiswechsels
ist in Fig. 19 veranschaulicht, in welcher mit TSM derjenige Magnet bezeichnet
ist, der erregt wird, sobald eine Summe bzw. ein Saldo gezogen werden soll. An die Unterseite der Grundplatte 823 der
Maschine ist ein Paar Konsolen 824 angesetzt, welche eine Reihe von Kontakten tragen, die
in Gruppen angeordnet sind, wobei zu jeder Kontaktgruppe eine obere Kontaktfeder 825,
eine mittlere Kontaktfeder 826 und eine untere Kontaktfeder 827 gehört. Mit den genannten, fest angeordneten Kontaktkörpern
arbeiten Kontaktfedern 828 und 829 zusammen, welche auf und ab bewegt werden können
und an Schienen 830 (Fig. 17 und 18) angeordnet sind, welche an Armen 831 sitzen, die
auf Wellen 832 aufgesetzt sind, welch letztere in den Konsolen 824 gelagert sind: Eine
Feder 833 (Fig. 17), welche an einen Arm 834 angreift, der auf einem Ende einer Welle 832
sitzt, sucht die Schiene 830 aus ihrer Grundstellung nach unten in die Lage zu ziehen,
welche sie beim Postendruck einnimmt, wobei die Kontaktfedern 825 und 828 sich in Berührung
miteinander befinden. Am anderen Ende der Welle 832 sitzt ebenfalls ein Arm
831 (Fig. 19), der einen Lenker 835 trägt, welcher ein Element eines Kniehebelpaars bildet,
dessen anderes Element von einem Hebel 836 gebildet wird, der auf einen Zapfen 837
aufgesetzt ist. Das Gelenk dieses Kniehebelpaars wird durch die Feder 833 in solcher
Lage gehalten, daß das Kniegelenk aus der Totpunktlage ein wenig nach links im Sinne
der Fig. 19 herausgerückt liegt. Ein einstellbarer Anschlag 838 begrenzt die Kniehebelbewegung
nach links hin. Die Erregung des Magneten TSM bewirkt durch Anziehen des Ankers 839, der bei 840 drehbar gelagert ist,
eine Freigabe eines Hammers 841, welcher dann durch eine Feder 842 gegen das Kniegelenk
des Hebelpaars 835, 836 geschlagen wird, so daß dies Gelenk über die Totpunktlage
hinaus hinreichend nach rechts durchgedrückt wird, um der Feder 833 (Fig. 17)
eine weitere Verstellung der Teile in die Summenziehlage zu ermöglichen.
Ein doppelarmiger Hebel 843 (Fig. 19), welcher auf der Welle 832 sitzt und mit einer
Rolle 844 ausgerüstet ist, erfährt dann eine Bewegung gegen den Nocken 845 der dauernd
umlaufenden Welle 619, wodurch der Lenker 846 eine Klinke 847 entgegen dem Zuge der
Feder 848 dreht, so daß sie außer Eingriff mit dem Schwanzende eines Arms 849 gelangt,
der fest auf der Welle 850 sitzt. Der Lenker 846 betätigt auch durch einen Winkelhebel
851 einen Lenker 852 (Fig. 18), welcher eine zusätzliche Papierschaltung veranlaßt,
wie sie vor dem Drucken der Summe erwünscht ist.
Die Betätigung des Hammers 841 erfolgt in einem Zeitpunkt, in welchem der Nocken
853 auf der Welle 619 seinen weniger weit ausladenden Teil 854 einer Rolle 855 zukehrt,
die an einem lose auf der Welle 832 sitzenden Arm 856 angeordnet ist. Während die Rolle
855 auf dem Teil 854 der Nockenscheibe 853 läuft, ermöglicht sie der Welle 850 im Sinne
der Fig. 3 eine Schwingbewegung in Uhrzeigerrichtung auszuführen, die dadurch herbeigeführt
wird, daß die Klinke 847 den Arm 849 freigibt, an dem der Lenker 857 angreift. Die fortgesetzte Drehung der Welle 619 hat
zur Folge, daß der Nocken 858 einen lose auf der Welle 832 sitzenden Arm 859 dreht, weleher
durch eine Feder 860 in Anlage mit dem Nocken 858 gehalten wird. Während dieser
Zeit hat der Nocken 845 die Welle 832 in die Grundstellung zurückgeführt, und dabei wird
der Gelenkpunkt des Kniehebelpaares 835, 836 durch die Rolle 861 am Hebel 859 über
die Totpunktlage hinaus bis zum Anschlag 838 bewegt.
Eine Rolle 862 trifft bei der Drehung des
Hebels 859 auf den Finger 863, der aus lOo
einem Stück mit dem Hammer 841 besteht, so daß dieser in die Grundstellung zurückbewegt
wird. Die Welle 850 ist durch einen Lenker 865 und Arme 866 mit einer Welle
864 verbunden, so daß diese Welle die gleichen Bewegungen ausführt wie die Welle 850.
Beide Wellen erstrecken sich quer über die Salden- oder Addierwerkssysteme der Maschine
und sind je mit einer Nut 867 versehen, in welche das Ende 868 eines Hebels
869 (Fig. 20, 21 und 22) eingreift, der bei
870 drehbar gelagert ist. Das rechte Ende des Hebels 869 hängt mit einem Lenker 871
durch eine Stiftschlitzverbindung 872 zusam-men. Wenn sich die Teile in der in den
Fig. 20, 2i, 22 dargestellten Lage befinden,
dann hat der Lenker 871 seine Hochstellung erreicht. Während des Summenzugs jedoch,
wobei die Welle 864 in die in Fig. 21 in punktierten
Linien dargestellte Lage gedreht wird, wird der Hebel 869 freigegeben, so daß er sich in der Drehrichtung des Uhrzeigers
zu drehen vermag, wobei der Lenker 871 nach unten bewegt wird.
Jeder Lenker 871 ist mit einem Schlitz 874 versehen, in den ein Zapfen 875 hineinragt,
der an dem freien Ende des bei 876 drehbaren, horizontalen Arms 643 vorgesehen ist.
An dem freien Ende jedes Arms 643 sitzt auch das Ansatzstück 644 (Fig. 20), welches
. sich von unten her gegen die Feder 639 legt. Wenn sich die Teile eines Saldierungswerks
in der Normalstellung befinden, wie es in Fig. 20 dargestellt ist, dann befindet sich der
Arm 643 in seiner Hochstellung unter dem Einfluß der Feder 869 und des Lenkers 871.
Unterhalb eines Ansatzes 877 am Arm 643, aber für gewöhnlich außer Berührung mit
diesem Ansatz, liegt eine Klinke 878, die am unteren Ende des Arms 879 vorgesehen ist,
welcher bei 880 drehbar gelagert ist. Mit dem Arm 879 ist ein aufwärts gerichteter
Arm 881 (Fig. 22) starr verbunden, dessen freies Ende in der Bewegungsbahn des Nokkens
882 liegt, welcher fest mit den Zahnrädern 610 und 629 verbunden ist (Fig. 22
und 31).
Wenn der Arm 643 durch den Lenker 871 in seiner Hochstellung gehalten wird, dann
wird das freie Ende der Feder 639 durch den Ansatz 644 aufwärts gedrückt und dient
dazu, wie bereits erläutert wurde, das Gestell 633Ί 634 entgegengesetzt dem Drehsinn des
Uhrzeigers zu drehen, damit der Addiervorgang stattfinden kann. Wenn die Teile auf
Summenzug gestellt sind, dann ist der Arm 643 vom Lenker 871 freigegeben und wird
durch die Klinke 878 in der Hochstellung gehalten, welche dann unter den Ansatz 877 des
Arms faßt. Wenn aber der Arm 881 durch den Nocken 882. angehoben wird (Fig. 22),
dann wird der Haken 878 so gedreht, daß er . den Ansatz 877 des Hebels 643 freigibt, welch
letzterer darauf sich hinreichend weit abwärts bewegt, um die Feder 639 vom Druck
durch sein Ansatzstück 644 zu entlasten, so daß das freie Ende der Feder sich nach, unten
zu bewegen vermag, was eine Drehung des Gestells 633, 634 im Drehsinn des Uhrzeigers
anstatt in umgekehrter Richtung zur Folge hat.
Mit anderen Worten, die Feder 639 sucht das Gestell 633, 634 in der einen Richtung zu
drehen, wenn das Ansatzstück 644 des Hebels 643 sich in der Hochstellung befindet, und in
der anderen Richtung, wenn das genannte Ansatzstück sich in der Tiefstellung befindet.
Das liegt daran, daß bei gesenktem Ansatzstück 644 die Feder 639 auf den Arm 883 des
Gestells 633, 634 mit größerer Kraft drückt, als durch das Ende 642 der Feder in dem
Punkt ausgeübt wird, an welchem das Federende in einen Schlitz des Teils 633 eingreift.
Dieser .Vorgang dient dazu, das Saldierungswerk nach dem Saldendruck auf ο zu stellen.
Zur Summendruckvorrichtung gehört ein Kommutator 884 (Fig. 20 und 21) aus Isoliermaterial,
der vier metallische Kontaktstücke 885 an seinem Umfang aufweist. Der Kommutator sitzt fest am Zehrierübertragungsnocken
755 und dem Zahntrieb 638, wie dies aus Fig. 31 ersichtlich ist. Der Kommutator
besitzt also vier Nullstellungen. Gegen den Umfang jedes Kommutators des oberen .Saldierwerks legen sich zwei Bürsten
886, die so angeordnet sind, daß bei einer Nullstellung des Kummutators beide Bürsten
sich in Anlage mit einem Kontaktstück 885 befinden. Der Stromkreis, in welchem die
Bürsten liegen, ist außerhalb der Nullstellung durch die zwischen den Bürsten bestehende
Lücke geöffnet, wird aber geschlossen, wenn beide Bürsten auf einem Kontaktstück 885
aufruhen.
Wie aus den Fig. 21 und 23 ersichtlich ist,
legen sich weitere Reihen von Bürsten 887 gegen die Kommutatoren des unteren oder
Debetsaldenwerks.
Weitere Bürsten 888 (Fig. 33) dienen dazu, um festzustellen, ob der zu druckende
Saldo negativ oder positiv ist. Diese Bürsten 888 sind in ihrer Anordnung den Bürsten 886
und 887 ähnlich, nur liegen dieselben in einem anderen Stromkreis, und die Zahlenscheibe,
mit der sie zusammenarbeiten, ist die Zahlenscheibe höchster Ordnung im Kreditsaldenwerk.
Ein weiterer Unterschied zwisehen den Bürsten 888 und den Bürsten 886
und 887 besteht darin, daß die ersteren einen Stromschluß veranlassen, wenn die Zahlenscheibe,
mit der sie zusammenarbeiten, auf 9 steht. Dieser Stromkreis dient dazu, den
Saldendruck zu überwachen, wenn der Saldo negativ ist, d. h. wenn die Summe der negativen
Posten größer ist als die Summe der positiven Posten.
Wenn der Saldo positiv ist, dann ist das im Kreditsaldierungswerk daran zu erkennen,
daß die höchste Zahlenscheibe desselben auf ο steht. In diesem Falle bleibt die Lücke
zwischen den Bürsten 888 offen, und die Stromkreise, welche von den Bürsten 886 des oberen Saldierwerks zu den Druckmagneten
P, führen, bleiben geschlossen, so daß der positive Saldo unter Überwachung
durch das obere, d. h. durch das Kreditsaldierungswerk gedruckt wird. Wenn der Saldo
negativ ist, dann steht die Zahlenscheibe höchster Ordnung im Kreditsaldierungswerk
auf 9. Die Lücke zwischen den Bürsten 888 ist daher in diesem Falle geschlossen, so daß
der Minussaldendruckmagnet MBM (Fig. 33)
erregt wird, welcher dann die Druckmagnete P auf die Summenkontakte 887 um-
stellt, so daß das untere Saldenwerk an die Druckmagnete P angeschlossen wird und der
Saldo unter Überwachung durch das Debetsaldierungswerk gedruckt wird.
Wenn eine Summe gezogen werden soll, dann wird der Magnet TSM erregt, wodurch die Welle 832 eine Schwingbewegung erfährt und die unter Bezugnahme auf Fig. 19 beschriebene Kontaktumstellung erfolgt. Es sind dann auch die Kontakte TS1 und TS2 geschlossen, von deren Kontaktfedern die eine fest und die andere beweglich angeordnet ist, wobei die Kontaktfedern in derselben Beziehung zueinander stehen, wie es für die Kontaktfedern 827 und 829 beschrieben wurde.
Wenn eine Summe gezogen werden soll, dann wird der Magnet TSM erregt, wodurch die Welle 832 eine Schwingbewegung erfährt und die unter Bezugnahme auf Fig. 19 beschriebene Kontaktumstellung erfolgt. Es sind dann auch die Kontakte TS1 und TS2 geschlossen, von deren Kontaktfedern die eine fest und die andere beweglich angeordnet ist, wobei die Kontaktfedern in derselben Beziehung zueinander stehen, wie es für die Kontaktfedern 827 und 829 beschrieben wurde.
Ein Paar Nockenkontakte CR7 und CR11
dient dazu, einen Stromstoß durch den Summenzieh- oder Nullstellstromkreis in einem
Augenblick zu senden, welcher um ein Zeitintervall vor der Abfühlung der 9. Zählpunktstelle
der Karte liegt, das gleich der Zeit ist, welche zwischen der Abfühlung
zweier aufeinanderfolgender Zählpunktstellen der Karte liegt. Die Steuernocken dieser
Kontakte sitzen auf einer dauernd umlaufenden Welle, welche ihren Antrieb durch die
dauernd umlaufende Welle 623 erhält. Der Nulstellstromkreis besitzt Anschluß an die
Addiermagnete C und D beider Saldierungswerke, durch welche Stromstöße um das Einheitszeitintervall
vor dem Abfühlen der 9. Zählpunktstelle der Karte gesandt werden. Die Erregung der Magnete C und D bewirkt
eine Ankupplung aller Zahlenscheiben der Saldierungswerke an ihren Antrieb, welche nicht bereits auf ο stehen. Wenn
das Rad 884 und der Nocken 882 auf ο
" stehen, dann befinden sich die Teile in der in Fig. 22 dargestellten Lage, bei welcher sich
der Arm 643; in der Tief stellung befindet, so
daß sein Ansatz 644 (Fig. 20) auf dem Arm 883 ruht. Wenn dann der Addiermagnet erregt
wird, dann findet keine Drehbewegung des Armes 633 entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers statt, so daß auch keine Ankupplung
der Zahlenscheibe an den Antrieb erfolgt.
Während der Drehung der Zahlenscheiben, welche Hand in Hand geht mit der Drehung
der Kommutatoren 884, gehen die Typenstangen synchron in die Höhe. Jede Typenstange
wird angehalten, sobald ein Stromstoß durch den zugehörigen Druckmagneten P hindurchgeht,
was in dem Augenblick geschieht, wenn der Zwischenraum zwischen den Bürsten 886 oder 887 durch ein Segment 885 in der Nullstellung
der Zahlenscheiben überbrückt wird. Sobald der Kommutator 884 die Nullstellung erreicht, wird der Arm 879 durch den Nokken
882 gedreht, wodurch das Gestell 633, 634 freigegeben wird, so daß es durch die
Feder 639 im Drehsinn des Uhrzeigers gedreht werden kann, wodurch die Kupplung der Zahlenscheibe mit dem Antrieb in der
Nullstellung aufgehoben wird, wie dies unter Bezugnahme auf Fig. 22 bereits beschrieben
worden ist.
Einrichtung für fortschreitenden Summen druck
Bisweilen ist es erwünscht, Summen oder Salden zu drucken, ohne daß eine Nullstellung
des Saldierungswerks erfolgt. Solche Summen oder Salden nennt man Zwischensummen
oder Zwischensalden. Wenn ein derartiger Summen- oder Saldenzug erfolgen
soll, dann müssen nach bewirktem Druck die Zahlenscheiben wieder auf die gleichen Zahlen
eingestellt sein, wie es vor dem Druck der Fall war. Ein Beispiel eines fortschreitenden
Summendrucks ist in Fig. 30 veranschaulicht. Hier ist der Saldo der ersten
vier Posten gedruckt, welcher in dem negativen Betrag 54 besteht. Dieser Druck ist ausgeführt,
ohne daß die Zahlenscheiben in den Saldierungswerken C oder D (Fig. 29) auf ο
gestellt sind. Es sind dann weitere Posten in die Maschine eingeführt worden, und schließlich
wurde der positive Saldo 165 gedruckt, go
Um progressive Summen oder Salden zu drucken, ist eine Einrichtung vorgesehen,
durch welche verhindert wird, daß das Kupplungsgestell 633, 634 während des Summenzugs
in der Nullage der Zahlenscheiben außer Eingriff mit dem Antriebszahnrad gelangt.
Rechts von jedem Magneten C und D ist, wie aus den Fig. 20 und 22 ersichtlich ist,
ein Magnet PG angeordnet, ' welcher von
einem Halter 889 getragen wird, der an der Tragplatte 607 befestigt ist. Diese Magnete
PG werden beim Summenzug erregt, wenn es sich um eine progressive Summe handelt.
Der Anker 890 des Magneten ist bei 891 drehbar gelagert und an seinem unteren Ende
bei 892 mit einem Schieber 893 verbunden. Eine Feder 894 sucht den Anker stets in der
Fernlage zum Magneten zu halten. Das abwärts gebogene vordere Ende 895 des Schie- bers
893 ist in einem Schlitz eines festen Zapfens 896 verschiebbar. Wenn der Magnet PG erregt wird, denn erfährt der Anker 890
eine Drehbewegung im Drehsinn des Uhrzeigers und bewirkt eine Verstellung des
Schiebers 893, so daß das freie Ende 895 des Schiebers durch den Schlitz im Zapfen 896
hindurchtritt und in die Bewegungsbahn eines Ansatzes 897 des Arms 643 gelangt.
Während des normalen Summenzugs unter Nullstellung ragt das Ende des Schiebers 895
nicht in die Bewegungsbahn des Ansatzes 897 hinein, so daß, wenn die Zahlenscheibe die
Nullstellung erreicht (Fig. 20) und der Arm 881 durch den Nocken S82 angehoben wird,
der Haken 878 aus der Bewegungsbahn des Ansatzes 877 zurückgezogen wird, so daß der
Arm 643 sich abwärts zu bewegen vermag und die Feder 639, welche sich gegen den Ansatz
644 legt, das Gestell 633, 634 dreht, wodurch das Zahnrad 630 vom Antrieb losgekuppelt
wird. Auf diese Weise bleibt die Zahlenscheibe in der Nullage stehen.
Wenn dagegen ein fortschreitender Saldo gedruckt werden soll, dann werden die Magnete
P G während des Summenzugs erregt. Der Ansatz 897 trifft dann auf das Ende des
Schieberteils 895, so daß bei Freigabe des Armes 643 durch den Haken 878 in der Nulllage
der Zahlenscheibe der Arm sich nicht nach abwärts zu bewegen vermag, so daß der
Ansatz 644 die Feder 639 dauernd nach oben 2o_ durchgebogen hält, wodurch das Gestell 633,
634 mit seinem Zahnrad 630 in Eingriff mit dem Zahnrad 629 gehalten wird. Die Zahlenscheibe
des Saldierungswerks dreht sich dann weiter, bis sie eine volle Umdrehung gemacht
hat, wodurch sie wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Das Zahnrad 630 wird
dann durch den Nockenzahn 651 am Nocken 650 ausgerückt, wenn dieser auf den Arm 653
des Gestells 633, 634 trifft, wodurch, das letztere in die Entkupplungsstellung seines Zahnrades
630 zurückgeführt wird, wobei der Arm 645 wieder durch den Anker 646 gesperrt wird.
Zu jedem Saldierungswerksmagnet C und D
gehört ein Magnet PG. Jeder Magnet PG kann durch eine besondere Steckerschnur 898
in den Summenzugstromkreis eingeschaltet werden. Wenn alle Verbindungen zwischen
den Magneten PG und den Magneten C und D
hergestellt werden, dann können von beiden Saldierungswerken progressive Salden gedruckt
werden. Gewünschtenfalls können die Steckverbindungen zwischen den Magneten PG und einem Saldierungswerk fortgelassen
werden. In diesem Falle werden von dem einen Saldierungswerk Salden unter Nullstellung
und vom anderen progressive Salden • gedruckt. Es kann auch ein Saldierungswerk
in zwei oder mehrere je für sich wirkende Saldierungswerke unterteilt werden, wobei
wiederum von den einzelnen Abschnitten die einen für Saldierung mit Nullstellung und
die anderen für progressiven Salden- oder Summenzug benutzt werden können, indem
man lediglich einzelne Säldierungswerksabschnitte nicht an Magnete PG anschließt.
Die Erfindung kann in Verbindung mit beliebigen Lochkartenmaschinen Anwendung finden, insbesondere auch mit Maschinen mit
-sog. selbsttätiger Gruppenkontrolle. Das in Fig. 30 veranschaulichte Druckblatt ist mit
einer derartigen Maschine mit selbsttätiger Gruppenkontrolle erhalten und zeigt die Aufrechnung
zwei Kartengruppen.
P os ten art sch altein richtung
Der Magnet SM2 _ (Fig. 27), welcher die
Einrichtung zum Einstellen der Welle 678 und damit der Saldenwerke entsprechend der
Postenart steuert, wird nicht unmittelbar von der die Lochspalte, welche für die Anbringung
des Kennzeichnungsloches 602 benutzt wird, abfühlenden oberen Bürste geschaltet,
sondern durch eine besondere Schalteinrichtung, die durch einen Magneten SM1
(Fig. 28) überwacht wird, der mit der oberen Bürste, welche die das Loch 602 enthaltende
Spalte abfühlt, verbunden ist. Diese Schalteinrichtung bewirkt die der Postenart entsprechende
Schaltung der Saldenwerke für das Maschinenspiel, in dem die unteren Bürsten die Wertlochungen der Karte abfühlen
und auch den Druck eines Minuszeichens in der Tabelle der gedruckten Posten, wenn es
sich um einen Debetposten handelt. Die Erregung des Magneten SM1 hat zur Folge, daß
der Anker 899 angezogen wird, wodurch der auf der Welle 901 sitzende Arm 900 freigegeben
wird, so'daß ein Arm 902, der ebenfalls auf der Welle 901 sitzt, unter dem Zuge der
mit ihm verbundenen Feder 903 sich gegen die Umfläche einer Nockenscheibe 904 zu
legen vermag, die auf eine Welle 905 aufgesetzt ist. Unter Steuerung durch die Nockenscheibe
erfolgt dann eine Umstellung der Kontaktfeder 906 und 907 aus der in Fig. 28
dargestellten Lage, bei welcher sich ihre Kontaktstücke gegen die Kontaktstücke der
festen Kontaktfedern 908 und 909 legen, mit denen sie Kontakte 910, 911 bilden, und sich
gegen die Kontaktstücke der festen Kontaktfeder^ 14, 915 legen und so die Kontakte
912, 913 schließen. Die Betätigung einer
weiteren Kontaktfeder 906 durch den Magneten SM1 macht einen Kontakt 912«, 914"
wirksam.
Es sind mehrere derartige Kontaktsätze vorhanden, deren Wirkung später unter Bezugnahme
auf Fig. 33 beschrieben werden wird. Die Rückstellung der Kontaktfedern in ihre Normalstellung geschieht ebenfalls
durch die Nockenscheibe 904, welche auf den Arm 902 wirkt und den Arm 900 in die Lage
zurückbringt, in welcher er durch die Ankerklinke 899 festgestellt werden kann.
Für den Anker 899 ist eine Klinke 916 vorgesehen, durch welche er in seiner Lage gesperrt
wird, nachdem er vom Magneten SM1 angezogen worden, bis die Welle 901 gedreht
worden ist. Wenn dies geschieht, dann wird die Klinke 916 durch den Lenker 917 angehoben.
Gleichzeitig erfaßt der Haken 918 des
Lenkers 917 einen Vorsprung 919 am Anker
899 und zieht den letzteren von den Magnetkernen ab, so daß ein Luftspalt zwischen dem
Anker und den Magnetpolen entsteht und S demgemäß der Anker nicht durch remanenten
Magnetismus daran verhindert wird, in die Fernstellung zum Magneten zurückzukehren,
wenn später der Arm 900 seine Tiefstellung erreicht, in welcher er durch den Magnetanker 899 gesperrt werden soll.
Wenn die Welle 901 gedreht wird, dann wird
ein Kontakt 920 im Druckstromkreis für den Druck eines Minuszeichens geschlossen. Ein
Vorsprung 921 am Lenker 917 erteilt einem
Winkelhebel 922 eine Schwingbewegung, wenn der Arm 902 nach links geschwungen wird. Der horizontale Arm 923 des Winkelhebels
922 hebt dann eine Kontaktfeder 924 an, so daß ihr Kontaktstück in Anlage mit dem Kontaktstück einer Feder 925 gelangt
und der Kontakt 920 geschlossen wird. Eine Klinke 926 hält die Arme 923 in der Hochstellung,
so daß der Kontakt 920 geschlossen bleibt, bis ein Stift 927, der an der Nockenscheibe
904 sitzt, am Ende der Klinke 926 vorbeigeht und diese auslöst. Die Lage des Kontakts 920 im Arbeitsstromsystem, der
Maschine ist aus Fig. 33 ersichtlich.
„o Saldenartschalteinrichtung
Die Saldenartschalteinrichtung dient zur richtigen Anschaltung der Saldierwerke an
die Druckeinrichtung, da ja nur dasjenige der Saldenwerke für den Saldendruck in Betracht
kommt, welches den wahren Betrag anzeigt. Ferner überwacht die Schalteinrichtung
besondere Zeichendrucktypenträger für das Summenzeichen und für ein Minuszeichen,
falls der Saldo ein Debetsaldo ist.
Der Saldenartschaltmagnet MBM und die durch diesen gesteuerten Kontakte sind aus
Fig. 28 ersichtlich. Wenn bei einem Summenzug eine 9 in der Zahlenscheibe höchster
Ordnung 883 des Kreditsaldierungswerks steht, dann wird, ein Stromkreis durch die
Bürsten 888 (Fig. 33) und den Magneten MBM geschlossen. Wenn dann der Magnet
seinen Anker 928 anzieht, dann gibt dieser einen Hebel 929 frei, der 'fest auf die
Welle 930 aufgesetzt ist.' Ein anderer Arm 931 des Hebels 929 vermag sich dann mit
einer Rolle 932 gegen den Umfang eines Nockens 933 auf der Welle 905 zu legen. Auf
der Welle 930 sitzt auch fest eine Kontaktfeder 934, welche sich mit ihrem Kontakstück
für gewöhnlich gegen das Kontaktstück einer festen Feder 936 legtund dadurch einen Kontakt
935 geschlossen hält.
Wenn der Hebel 929 freigegeben wird und die Welle 930 sich dreht, dann wird der Kontakt
935 durch Verstellung des Federblatts
934 geöffnet und durch Anlage des Federblatts gegen die feste Kontaktfeder 938 ein
anderer Kontakt 937 geschlossen. Der Hebel 929 ist in der gleichen Weise wie der Hebel 6g
902 mit einem Lenker 940 mit Klinke 939 verbunden. Die Wirkungen, welche durch
die Saldenartschaltkontakte ausgelöst werden, werden später im Anschluß an das Stromschema
der Fig. 33 beschrieben werden.
Arbeit s stromkreiskon takte
Das in Fig. 33 dargestellte Stromschema zeigt das Arbeitsstromsystem der Maschine
für Addition, Subtraktion, Drucken, Kartentransport und Summen- bzw. Saldenziehen in
. möglichst vereinfachter Form.
Die elektrische Stromquelle ist bei PS angedeutet,
und es gehen von ihr die Hauptstromleiter 941 und 942 aus. Durch Schließung
eines auf der Zeichnung nicht dargestellten Schalters kann die Stromquelle wirksam
gemacht werden, und es wird dann der Antriebsmotor in Betrieb gesetzt, der die Antriebsorgane antreibt, an welche die Maschinenelemente
angekuppelt werden können.
Das Anschlagen der Anlaßtaste 943 hat die Schließung von Kontakten K1 und K2 zur
Folge. Es kommt dadurch folgender Stromkreis zustande: Hauptstromleiter 941, Draht
944, Kont*kt K2, Draht 945, Kartentransportkupplungsmagnet
CFM, Draht 953, Kontakt K1, der jetzt geschlossen ist, Stopptastenkontakt
Kg, der gewöhnlich geschlossen ist, Drähte 946, 947, Hauptstromleiter 942.
Die Erregung des Magneten CFM setzt die Kartentransporteinrichtung in Betrieb, so daß
Zählkarten durch die Maschine befördert werden. Der Magnet CFM überwacht auch den
Kontakt CFC1, welcher sich schließt, wenn der Magnet erregt wird. Wenn die Karten
beginnen, durch die Maschine zu laufen, dann bewirken sie ein Zurückdrängen des oberen
Kartenhebels UCL, wodurch die Kontakte 948 und 949 geschlossen und der Kontakt
950 geöffnet wird. Die Anlaßtaste 943 kann dann losgelassen werden. Der Magnet CFM
bleibt danach erregt, da er jetzt in folgendem Stromkreis liegt: Hauptstromleiter 941,
Drähte 944 und 951, Kontakte 949 und 948, Draht 952, Draht 945, Magnet CFM, Draht
953, Kontakt CFC1, Kontakt K3, Drähte 946
und 947, Hauptstromleiter 942.
Zwischen aufeinanderfolgenden Karten wird der Kartenhebel UCL freigegeben, so
daß dann die Kontakte 948 und 949 geöffnet und der Kontakt 950 geschlossen wird. Während
dieses Zeitraums wird durch den Nocken CF1 der diesem zugeordnete Kontakt geschlossen,
so daß der Strom dann über diesen Kontakt geht und der Stromkreis, in dem der Magnet CFM liegt, geschlossen bleibt. Wäh-
rend die Karten die Kontakte 948 und 949
geschlossen halten, wird der Kontakt CF1 durch seinen Nocken offen gehalten. Wenn
keine Karten durch die Maschine laufen, sind beide Strom wege unterbrochen, so daß der
Kartentransportkupplungsmagnet aberregt wird und demgemäß der Kartentransport aufhört.
Wenn Postendruck unter Steuerung durch die Karten, welche durch die Maschine laufen,
erfolgen soll, wird der Schalter S4, geschlossen,
so daß beim Anschlagen der Anlaßtaste 943 ein Stromkreis durch den Druckwerkskupplungsmagneten
PCM zustande kommt. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Hauptstromleiter
941, Draht 954, Druckwerkskupplungsmagnet PCM, Schalter Sit Kontakt
LCL1, der durch den von den Karten betätigten unteren Kartenhebel LCL geschlossen
wird, Anlaßtasten, Kontakt K1, Stopptastenkontakt
Ka, Drähte 946; 947, Hauptstromleiter 942.
Die Erregung des Magneten PCM" veranlaßt
die Ankupplung der Druckeinrichtung an den Hauptantrieb, so daß die Typenstangen
und deren Zubehör betätigt werden. Nachdem die Anlaßtaste freigegeben ist, wird der
Arbeitsstromkreis durch den Kontakt CFC1
geschlossen gehalten. Wenn der Kartentransport aufhört, erfolgt eine. Öffnung dies Kartenhebelkontakts
LCL, wodurch der Stromkreis des Magneten PCM unterbrochen wird. Die
Ausrückung des Kartentransportmechanismus durch Aberregung des Magneten CFM hat
auch eine Öffnung des Kontakts CFC1 zur
Folge, so daß der Stromkreis an zwei Stellen unterbrochen wird. Wenn die Summentaste
990 gedrückt wird, um einen Summenzug' einzuleiten, dann wird der Kontakt TS6 geschlossen,
wodurch der Druckwerkskupplungsmagnet PCM über den Draht 955 erneut geschlossen
wird, so daß Summendruck erfolgen kann.
Während sich die Maschine in Betrieb befindet und Karten durch dieselbe hindurchgehen,
kann jederzeit ein Anhalten durch Anschlagen der Stopptaste 956 erfolgen, wodurch
der Kontakt Ks geöffnet wird. Dadurch wird
der Stromkreis durch den Kartentransport-. kupplungsmagneten und den Druckwerkskupplungsmagneten
unterbrochen. Der Motor bleibt jedoch in Betrieb, bis der Schalter
PS geöffnet wird.
Für die Schaltung des Papierstreifens für die Druckoperationen ist eine Papierschalteinrichtung
vorgesehen, durch den eine Papierschaltung vor jedesmaligem Druck erfolgt,
gleichgültig, ob es sich um Postendruck oder um Summendruck handelt. Ein Papierschaltmagnet
PFM bewirkt bei seiner Erregung die Ankupplung des Schaltmechanismus
an den Maschinenantrieb. Der Stromkreis verläuft wie folgt: Hauptstromleiter 941, Draht 957, Magnet PFM, Kontakt PiIi3,
der vor jedem Druckvorgang geschlossen wird, Draht 958, Hauptstromleiter 942.
Im Stromschema ist eine Anzahl von Kontakten dargestellt, welche durch gewisse Maschinenteile
betätigt werden, je nachdem sie wirksam werden sollen während eines Kartentransportmaschinenspiels
oder während eines Summenzugs, wenn kein Kartentransport erfolgt. Die- Kontakte und Nocken, welche
während des Kartentransportmaschinenspiels betätigt werden, wobei die Maschine entweder
addiert oder subtrahiert, wobei auch Posten gedruckt werden können, sind mit CF bezeichnet.
Alle CF-Nocken können auf der Welle 959 (Fig. 17) angeordnet sein, welche
Welle sich in Umdrehung befindet, wenn Karten durch die Maschine laufen.
Andere Nocken und Kontakte sind mit Ci? bezeichnet. Diese Nocken laufen dauernd
um, wenn die Maschine addiert, subtrahiert oder Summen zieht. Diese Nocken können
auf der Welle 619 (Fig. 18) sitzen, welche dauernd angetrieben wird. Gewisse weitere
Kontakte, welche nicht durch Nocken betätigt werden und als 2\S"-Kontakte bezeichnet sind,
können für gewöhnlich geöffnet oder geschlossen sein und werden durch Schieber 830 betätigt.
Wenn die Maschine einen Summenzug ausführen soll, wird der Magnet TSM erregt,
so daß die Kontakte TS umgestellt werden. Gewisse Kontakte können geöffnet oder
geschlossen werden, wenn der Postenartschaltmagnet SM1 erregt-wird. Andere Kontakte
erfahren eine Verstellung, wenn der Saldenartschaltmagnet MBM erregt wird.
Addieren und Postendruck
Wenn Karten durch die Maschine laufen, so gehen sie zunächst an den oberen Bürsten
960 bei UB (Fig. 33) und dann an den unteren Bürsten 961 bei LB vorbei. Während
sich eine Karte unter den Bürsten 961 befindet, ist der Kontakt CF3 durch seinen
Nocken geschlossen. Wenn ein Kartenloch in einer Kar.tenspalte zu der die Spalte abfühlenden
Bürste 961 gelangt, dann wird folgender Stromkreis geschlossen, sofern es sich
um eine Kreditkarte handelt: Hauptstromleiter 941, Kartenhebelkontakt LCL2, welcher
durch die Karten geschlossen gehalten wird, solange Karten durch die Maschine laufen,
Kontakt CP3, Bürste 962, Kontaktbalken 963, Kartenloch, Bürste 961, Steckhülse J1,
Steckerschnur, Steckhülse J3, Kontakt PBC,
der jetzt geschlossen ist, Kabel 964, Kontakt 911, MagnetC, Sammelschiene 965, Draht
966, Hauptstromleiter 942. Bevor der Kre-
ditaddiermagnet C durch einen Stromstoß durch die Bürste 961 beim Durchgang einer
Kreditkarte erregt wird, wird der Debetaddiermagnet D beim Beginn des Maschinenspiels
erregt behufs Einleitung der Einführung des Komplementwerts des abgefühlten Postens in das Debetsaldierungswerk. Der
Stromkreis zur Erregung der Magnete D verläuft wie folgt: Hauptstromleiter 941, Kontakt
LCL2, Draht 967, Kontakt CFC3, der
jetzt geschlossen ist, und von diesem durch zwei Zweige des Stromkreises. Der eine dieser
beiden Zweige wird durch den Kontakt CR9 geschlossen, wodurch ein Stromstoß
*5 durch den Draht 968 zu allen Magneten D
außer der Einerstelle zu einem Zeitpunkt zustande kommt, bei welchem die 9. Zählpunktstelle
der Karte abgefühlt wird. Der zweite Stromzweig, welcher durch den Kontakt CR10 geschlossen wird, sendet einen
Stromstoß durch den Draht 969 zum Magneten D der Einerstelle in einem Zeitpunkt, zu
dem die 9. Zählpunktstelle der Karte sich um den Abstand einer Zählpunktstelle vor der
Z5 Bürste 961 befindet, wodurch für das Einerrad
die Möglichkeit geschaffen wird, zehn Schaltschritte auszuführen. Der Stromkreis setzt
sich fort über den Kontakt 310 durch die Magnete D, Sammelschiene 965, Draht 966 zum
Hauptstromleiter 942. Jede Debetzahlenscheibe setzt ihre Drehung fort, bis der zugehörige
Kreditsaldierungsmagnet C erregt wird. Wenn das Kreditzahlenradkupplungsgestell
633, 634 gedreht wird, um die Kreditzahlenscheibe an ihr Antriebsrad anzukuppeln,
dann wird durch die unter Bezugnahme auf Fig. 20 beschriebene mechanische Verbindung
der Kupplungsgestelle die Loskupplung der entsprechenden Debetzahlenscheibe von ihrem Antriebsrad bewirkt.
Die Erregung des Magneten C bewirkt, wie unter Bezugnahme auf die Fig. 20 und 31 erläutert
worden ist, die Ankupplung einer Zahlenscheibe an den Antrieb. Diese erfolgt in einem Zeitpunkt des Maschinenspiels, in welchem
ein Kartenloch abgefühlt wird, und endigt, wenn ein Nockenzahn 651 die Entkupplung
des Zahnrades 630 vom Zahnrad 629 herbeiführt. Auf diese Weise wird der in der Karte gelochte Betrag in das obere oder Kreditsaldierungswerk
nach seinem Zahlenwert eingeführt, während er als sein Komplement in dem im unteren oder Debetsaldierungswerk
stehenden Betrag zugezählt, d. h. mit seinem wahren Wert abgezogen wird.
Der durch die Bürste 961 fließende Strom hat auch einen Postendruck zur Folge, weil
folgender Stromkreis geschlossen wird: Steckhülse J3, Kabel 970, Kontakt 971, weleher
geschlossen ist, wenn an den oberen Bürsten kein Kennzeichenloch abgefühlt wird,
Draht 972, Druckmagnet P, Sammelschiene 973, Draht 974, Hauptstromleiter 942. Die
Erregung des Druckmagneten überwacht, wie , mit Bezug auf Fig. 18 beschrieben wurde, die
Einstellung des Typenträgers 769 in der Weise, daß die durch das Kartenloch dargestellte
Zahl gedruckt wird.
Die Zehnerübertragung von einer Zahlenscheibe zur Zahlenscheibe nächsthöherer Ordnung
geschieht wie folgt. Wenn die Zahlenscheibe irgendeiner Ordnung aus der 9-Stellung in die Nullstellung bei einem
Addiervorgang übergeht, dann hat das zur Folge, daß die Bürste 749 in die Lage übergeführt
wird, bei welcher sie in Berührung mit der dauernd umlaufenden Kommutatorscheibe
753 ist. Nachdem alle Zahlenscheiben vom Antrieb entkuppalt sind, schließt sich der
Kontakt CP7 kurz. Diese Kontaktschließung erfolgt in dem Augenblick, in welchem das
Kommutatorsegment 752 der Kommutatorscheibe 753 an der Bürste 749 vorbeigeht. Wenn die Bürste verstellt worden ist, so daß
sie das Kontaktsegment berührt, dann wird in diesem Augenblick folgender Stromkreis
geschlossen: Hauptstromleiter 941, Draht 975, Kontakt CF7, an welchem eine Verzweigung
stattfindet, derart, daß sich der Stromweg nach zwei Sammelschienen fortsetzt, nämlich der Sammelschiene 976 des oberen
Saldierungswerks und der Sammelschiene 977 des unteren Saldierungswerks. Von jeder der
beiden Sammelschienen geht dann der Strom zu der Bürste 749 der betreffenden .Zahlenstelle
und von dieser zum Hauptstromleiter 942, wobei entweder der Magnet C oder der
Magnet D der nächsthöheren Zahlenstelle erregt wird, je nachdem die Zehnerschaltung im
Kredit- oder im Debetsaldierungswerk stattfindet. Der Stromweg von der Bürste 749
zum Hauptstromleiter 942 ist wie folgt: Kommutator 753, Bürste 759, Draht 978 zum
Magneten C oder Draht 979 zum Magneten D der nächsthöheren Zahlenstelle und von jedem
der Magnete zur Sammelschiene 965, welche durch den Draht 966 an den Hauptstromleiter
942 angeschlossen ist.
Sobald die für die Zehnerschaltung in Betracht kommende Zahlenscheibe einen Schaltschritt
gemacht hat, wird durch die Nockenspitze 652 der Zahntrieb 630 wieder vom
Antrieb abgekuppelt, so daß die Zahlenscheibe nach der Zehnerschaltung stehenbleibt.
Wenn eine Zahlenscheibe, nach welcher eine Zehnerübertragung vorgenommen wird, zu
dieser Zeit auf 9 steht, dann befindet sich, wie unter Bezugnahme auf Fig. 23 erläutert
wurde, die Bürste 762 dieser Zahlenstelle in der Lage, daß sie ihren Kommutator 753 berührt.
Es findet also bei ihr ein Kontaktschluß durch das Kontaktsegment 752 eben-
falls statt während des Augenblicks, in welchem der Kontakt CF7 geschlossen ist. Wenn
daher Strom von der Bürste 759 zum Draht 978 fließt, so fließt er auch zur Bürste 762
durch den Kommutator 753 der nächsthöheren Zahlenstelle, dann zur Bürste 759 dieser
Zahlenstelle und weiter zum nächsten Draht 980 und zum Magneten C derjenigen Zahlensteile,
deren Ordnung um eins höher ist als diejenige, in welcher die erste Zehnerschaltung
erfolgte. Ein Zehnerschaltungsimpuls durch den Kommutator 753 des Debetsaldierungswerks
geht auch über den Draht 981 zum Magneten der nächsthöheren Zahlenstelle
dieses Saldierungswerks. Wenn daher bei einer Zehnerschaltung in einer Zahlenstelle
des Debetsaldierungswerks das Zahlenrad auf 9 steht, dann erfolgt über die Bürste
762 eine weitere Zehnerübertragung. Wenn eine abgefühlte Karte eine Debetkarte
ist, dann enthält sie das Kennzeichnungsloch 602 der Fig. 25 oberhalb der Zählpunktstelle
0 einer gewissen Spalte. Dieses Loch wird von der oberen Bürste 982 abgefühlt, welche durch eine Steckerschnur mit
dem Postenartschaltmagneten SM-y verbunden ist, der den Maschinenbetrieb so überwacht,
daß die in einer solchen Karte gelochte Zahl nach ihrem Zahlenwert auf das untere oder
Debetsaldierungswerk übertragen wird, während der Komplementwert der Zahl in das
obere oder Kreditsaldierungswerk eingeführt wird. Wenn daher eine Karte das erwähnte
Loch 602 aufweist, dann erfolgt KontaktscMuß zwischen der Bürste 982 und der Kontaktwalze
983 durch das Loch 602: hindurch, und es wird folgender Stromkreis geschlossen:
Hauptstromleiter 94r, Drähte 944 und 951, Kontakte 948 und 949, die jetzt geschlossen,
sind, Draht 984, Postenartschaltmagnet SM1, Kontakt CPS, welcher geschlos-
« sen ist, wenn die Bürste an dem Loch 602 vorbeigeht,
Steckhülse J0, Steckerschnur (nicht dargestellt), Steckhülse J5, Bürste 982, Kontaktwalze
983, Bürste 98g, Draht 986, Hauptstromleiter 942.
Die Erregung des Magneten SMi dient
dazu, die Kontakte 910 und 911 zu öffnen und
.die Kontakte 912 und 913 zu schließen
(Fig. 28 und 33). Diese Kontakte bleiben in der neuen Lage, während die Karte an den
unteren Bürsten 961 vorbeigeht. Die Schließung der Kontakte 913 hat zur Folge, daß die
Addierstrccnstöße, welche von der Karte ausgehen, zum Debetsaldierungswerk geleitet
werden. Die Schließung der Kontakte 912 lenkt die Steuerstromstöße über die Drähte
968 und 969 zu den Magneten des Kreditsaldierungswerks, welche dann die Ankupplung
von -dessen Zahlenscheiben bei Beginn des Maschinenspiels herbeiführen, so daß auf
das Kreditsaldierungswerk jetzt der Komplementwert des abgefühlten Postens übertragen
wird. Die Zahlenscheiben des Kreditsaldierungswerks werden von ihrem Antrieb entkuppelt,
sobald die Zahlenscheiben des Debetsaldierungswerks angekuppelt werden, wie dies früher erläutert \vurde. Da die Einerzahlenscheibe
jedes Saldierungswerks für die Aufnahme eines Komplementbetrages zehn volle Schaltschritte zu machen in der Lage
ist, so wird in. die Einerzahlenscheibe das Zehnerkomplement überführt.
Wenn eine Debetkarte an den unteren Bürsten vorbeigeht, dann wird die durch die
Bürsten 961 abgefühlte Zahlengröße auf die gleiche Weise wie eine Kreditzahlengröße
über Steckhülse J3 und Kabel 964 übertragen.
Da indessen der Kontakt 911 offen und der
Kontakt 913 durch den Magneten SM1 geschlossen
ist, wird der Stromstoß durch die Magnete D und von diesen über die Sammelschiene
965 und den Draht 966 zum Hauptstromleiter 942 geleitet. Der Druck des
Debetpostens erfolgt durch Erregung der MagneteP durch Stromstöße, welche den Magneten
auf dem gleichen Wege zugeführt werden, wie es beim Druck von Kreditposten geschieht.
Der die Einstellung der Saldierwerke entsprechend der Postenart bewirkende Magnet
SM2 (Fig. 2γ und 33) wird ebenfalls erregt,
wenn ein Kartenloch 605 abgefühlf wird. Die Erregung des Magneten SM1 bewirkt die
Schließung des Kontaks 9112, der in Reihe mit
dem Magneten SMS liegt. Der Kontakt dient
dazu, den folgenden Stromkreis durch den Magneten SM2 zu schließen: Hauptstromleiter
941, Draht 987, Magnet SM2, Kontakt 912,
der infolge Erregung des Magneten SM1 geschlossen
ist, Nockenkontakt CF9, welcher am Ende des Maschinenspiels geschlossen wird,
Drähte 988, 989, 946, 947, Hauptstromleiter 942.
Drucken von Salden oder Summen
Um einen Saldo oder eine Summe zu drukken, wird die Summentaste 990 angeschlagen,
wodurch der Kontakt K4 geschlossen wird.
Dadurch wird der Magnet TSM erregt, sobald der Kontakt CR1 geschlossen ist. Der
dadurch geschlossene Stromkreis verläuft wie folgi: Hauptstromleiter 941, Drähte 944, 951,
Kontakt 950, Kontakt Kit MagnetTSM, Kontakt
CR1, Drähte 991, 989, 946, 947, Hauptstromleiter
942. Die Kontaktfedern 828 und werden unter der Wirkung dieses Stromes durch den in Fig. 19 dargestellten Mechanismus
umgestellt.
Die Kontakte CR7 und CR11 werden in einem
bestimmten Zeitpunkt nach Umstellung der
Kontaktfedern 828 und 829 geschlossen, wodurch folgender Stromkreis zustande kommt:
Hauptstromleiter 941, Drähte 992 und 993, Kontakt TS2, der jetzt geschlossen ist, Kontakte
CR7 und CR11, Steckhülse CJ, Steckerschnur,
zu der der höchsten Zahlenstelle zugeordneten Steckhülse J7, Kontaktfedern 994,
zu den Kontaktfedern 827 aller Zahlenstellen, Kontakte 995, die jetzt geschlossen sind, Magnete
C und D, Sammelschiene 965, Draht 966, Hauptstromleiter 942. Dieser Strom
- wird in einem Zeitpunkt des Betriebes der Maschine geschlossen, der um ein Zeitintervall
vor dem Abfühlen der 9. Zählpunktstelle der Karte durch die Bürsten 961 liegt, dessen
Dauer gleich dem Zeitintervall zwischen dem Abfühlen zweier benachbarter Zählpunktstellen
der Karte ist. Die Zahlenscheiben werden dann sämtlich an den Antrieb angekuppelt
und machen zehn Schaltschritte, sofern sie nicht vorher angehalten werden. Obwohl die
Summenzieh- und Nullstellstromstöße durch beide Saldierungswerke geschickt werden, so
erfolgt doch der Druck unter Steuerung desjenigen Saldierungswerks, in welchem der
wahre Saldo steht. Wenn der Saldo positiv ist oder ein Kreditsaldo, dann wird folgender
Summendruckstromkreis geschlossen, während die Zahlenscheiben sich drehen: Hauptstromleiter
941, Draht 992, Kontakt TS1, der jetzt geschlossen ist, Kontakte CR4 und CR5,
Draht 996 zu einer Bürste in jedem Bürstenpaare 886.
Die Kommutatoren 884 (Fig. 20, 21 und
22) drehen sich zusammen mit den Zahlenscheiben. Wenn ein Kontaktstück 885 einer
Kommutatorscheibe 884 den Stromweg zwischen einem Bürstenpaar 886 schließt, dann
setzt sich der Stromweg über das Kabel 997, Kontakte 935 und 998, die jetzt geschlossen
sind, Draht 972, Druckmagnet P, Sammelschiene 973, Draht 974 zum Hauptstromleiter
942 fort. Die Erregung der Magnete P bewirkt eine Einstellung der entsprechenden
Typenstangen für den Druck des Saldos, welcher im Kreditsaldierungswerk stand. Wenn
die Maschine auf Saldendruck mit Nullstellung gestellt ist, dann werden die Zahlenscheiben
in der Nullstellung vom Antrieb abgekuppelt, was dadurch begründet ist, daß die
genutete Schiene 864 (Fig. 20 und 21) die Hebel 643 freigegeben hat, so daß sie eine
Entkupplung der Zahnräder 630 zulassen.
Wenn der Saldo ein Debetsaldo ist, dann steht, wie dies erläutert worden ist, im Kreditsaldierungswerk
das Komplement des Saldos, während das Debetsaldierungswerk den Saldo nach seinem wahren Zahlenwert enthält. In
diesem Falle steht die Zahlenscheibe der höchsten Zahlenstelle des Kreditsaldierungswerks
auf 9 und die entsprechende Zahlenstelle des Debetsaldierungswerks auf O. Wenn sich
beim Abfühlen des Rades 884 ergibt, daß die Zahlenscheibe auf 9 steht, dann wird die SaI-denartschalteinrichtung
in Wirksamkeit gesetzt, die den Druckvorgang so regelt, daß er unter Überwachung durch das Debetsaldierungswerk
erfolgt. Nachdem die Summentaste 990 angeschlagen und der Kontakt TS1
geschlossen worden ist, kommt folgender Stromkreis zustande: Hauptstromleiter 941, Draht 992, Kontakt TS1, Draht 999,
Bürste 888, Kontaktstück 885, Bürste 888, Draht 1000, Kontakt CRe, der jetzt geschlossen
ist, Draht 1001, Magnet MBM, Draht 1002,
Hauptstromleiter 942. Der Magnet MBM öffnet bei seiner Erregung die Kontakte 93 S und
schließt die Kontakte 937. Es erfolgt dann der Druck unter Steuerung durch die Zahlenscheiben
des Debetsaldierungswerks.
Während des Saldendrucks mit Nullstellung drehen sich die Zahlenscheiben, bis sie
ihre Nullage erreichen, in welchem Zeitpunkt sie vom Antrieb abgekuppelt werden. Der
Stromkreis, in welchem die Druckmagnete P liegen, verläuft für den Debetsaldendruck wie
folgt: Hauptstromleiter 941, Draht 992, Kontakt TS1, Kontakte CR4, und CR5, Draht 1002,
Bürsten 887, Kabel 1003, Kontakte 937 und 998, Draht 972, Druckmagnet P, Sammelschiene
973, Draht 974, Hauptstromleiter 942. Wenn ein Saldo ohne Nullstellung der
Zahlenscheiben gedruckt werden soll, dann wird ein Schalter SB in einem Stromkreis geschlossen,
der die Magnete PG für fortschrei- D5
tende Salden entsprechend Fig. 20 enthält. In diesem Falle werden in einem frühen Zeitpunkt
des Saldendruckmaschmenspiels die Magnete PG durch Schließung folgenden
Stromkreises erregt: Hauptstromleiter 941, Drähte 992, 993, Kontakt TS2, der jetzt geschlossen
ist, Draht 1004, Schalter .S3, der
jetzt geschlossen ist, Nockenkontakt CR2, welcher
während des Saldendruckmaschmenspiels geschlossen ist, Draht 1005, Magnete PG,
Steckerschnüre898, Sammelschiene965, Draht 966, Hauptstromleiter 942. Die Anzahl der
Zahlenscheiben, die nach dem Saldendruck eine Wertstellung behalten, wenn der Schalter
5"3 geschlossen ist, hängt von der Zahl der
durch Steckerschnüre angeschlossenen Magnete PG ab.
Es ist angenommen, daß die beispielsweise dargestellte Maschine für den Druck von
Minuszeichen und evtl. auch von Pluszeichen eine Extratypenstange besitzt und daß ein
Minuszeichen vor jedem negativen Posten oder jedem negativen Saldo gedruckt wird.
Der Stromkreis durch den Magneten PD (Fig. 33), welcher den Druck des Minuszeichens
beherrscht, wird während der Einführung von Minusposten durch den Magneten
SM1 und für den Minussaldendruck durch den
Magneten MBM während des Saldendruckmaschinenspiels geschlossen. Während der
Einführung der Posten verläuft der Stromkreis für die Erregung des genannten Magneten
PD, sofern der Kontakt 920 geschlossen ist, wie folgt (Fig. 28): Hauptstromleiter
941, Draht 957, Kontakte 1006 und TSa,
welche während der Einführung von Posten geschlossen sind, Schalter .S9, der für den
Druck des Zeichens geschlossen ist, Kontakt 920, Steckhülse IK1, Steckerschnur (nicht gezeichnet),
Steckhülse IK2, Magnet PD, Sammelschiene 973, Draht 974, Hauptstromleiter
1S 942.
Der Träger der Zeichentype wird durch den Magneten PD in einer Lage angehalten, in
welcher sich die Minuszeichentype in der Druckstellung befindet. Wenn die Maschine
sich in Betriebsbereitschaft für den Saldendruck befindet, dann sind die Kontakte TS3
geöffnet, so daß der Stromkreis an der Kontaktstelle 920 unterbrochen ist. Wenn dann
der Saldo negativ ist, dann wird der Kontakt 2S 937a durch den Magneten MBM geschlossen,
und es kommt folgender Stromkreis zustande: Hauptstromleiter 941, Draht 957, Kontakt
1006, Draht 1007, Kontakt 937°, Steckhülse
IK1, Steckdraht (nicht gezeichnet), Steckhülse
IK2, Magnet PD, Sammelschiene 973, Draht 974, Hauptstromleiter 942. Dieser Stromkreis
bewirkt das Anhalten des Trägers der Minustype in der Lage, bei welcher sich die Type in
der Druckstellung befindet. Wenn beide Kontakte 920 und 937° während eines Maschinenspiels
offen bleiben, dann bedeutet das, daß die gedruckte Zahl ein Kreditposten oder ein positiver
Saldo ist. Um einen Kreditposten oder einen Kreditsaldo zu kennzeichnen, kann gewünschtenfalls
ein Pluszeichen neben der Zahl gedruckt werden. Wenn das geschehen soll, dann erfolgt die Steuerung des Trägers der
Zeichentype so, daß derselbe bis über die Stelle hochzugehen vermag, bei welcher sich
*S die Minustype in der Druckstellung befindet. Erst dann wird der Kontakt 1008 durch einen
Nocken PM9 zu einer Zeit geschlossen, bei
welcher sich die Plustype in der Druckstellung befindet. Dieser Stromkreis verläuft wie
folgt: Hauptstromleiter 941, Draht 957, Kontakt 1008, Draht 1009, Steckhülse IK1, Stekkerschnur
(nicht gezeichnet), Steckhülse IK2,
Magnet PD, Sammelschiene 973, Draht 974, Hauptstromleiter 942.
Um einen Stern zur Kennzeichnung eines Saldos zu drucken, kann ein besonderer
Typenträger mit dieser Extratype vorgesehen sein sowie ein Druckmagnet, durch welchen
die Einstellung dieses Typenträgers während So eines Saldendruckmaschinenspiels überwacht
wird.
Claims (8)
- Patentansprüche:
- i. Durch Lochkarten gesteuerte Ge-Schäftsmaschine mit Einrichtung zur Saldenbildung von in den Karten gelochten Posten, welche durch besondere Kennzeichnungslöcher (bzw. Fehlen eines Kennzeichnungsloches) als Debet- und Kreditposten unterschieden sind, unter Einführung jedes Postens nach seinem Zahlenwert und nach dessen Komplementwert in das eine und das andere von zwei durch die Kennzeichnung der Karte ausgewählten Saldierwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung des Postens sowohl nach seinem Zahlenwert als auch nach seinem Komplementwert auf die beiden Saldierungswerke während der Wertlochabfühlperiode der Karte selbst erfolgt. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Addierräder gleicher Stellen beider Saldierwerke in derartiger Abhängigkeit angetrieben werden, daß bei dem einen das Ankuppeln der Addierräder an ihren Antrieb unabhängig von der Kartenlochsteuerung zu einem dem Abfühlen der ersten Zählpunktstelle entsprechenden Zeitpunkt des Maschinenspiels und das Abkuppeln vom Antrieb unter Kartenlochsteuerung erfolgt, beim anderen Saldierwerk das Ankuppeln der Addierräder unter Kartenlochsteuerung und das Abkuppeln unabhängig von der Kartenlochsteuerung zu einem dem Abfühlen der letzten Zählpunktstelle entsprechenden Zeitpunkt des Maschinenspiels erfolgt.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2 mit Einrichtung um Lochkarten in Bewegung abzufühlen, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Saldierwerk zwei Sätze von Steuermagneten (126 und 250) vorgesehen sind, von denen bei jedem Maschinenspiel die Magnete des einen Satzes (126), soweit sie zu den Zahlenrädern des einen Saldierwerks gehören, gleichzeitig bzw. unabhängig von den Postenwerten und, soweit sie zu dem anderen Saldierwerk gehören, zu verschiedenen Zeitpunkten unter Kartenlochsteuerung erregt werden, während die Magnete (250) des anderen Satzes ihre Erregung stets unter Kartenlochsteuerung erhalten und bei einem Maschinenspiel nur für das eine Saldierwerk wirksam werden, für welches die gleichzeitige Erregung der zugehörigen Magnete (126) des zweiten Satzes erfolgt war.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Verbindungsgestänge für die Addierwerkseinheiten (Zahlenscheiben)gleicher Zahlenstelle oder Ordnung in den beiden Saldierungswerken, durch welche jedes Element des einen Saldierwerkes vom Antrieb abgekuppelt wird, wenn das entsprechende Element des anderen Saldierwerks angekuppelt wird.
- 5. Maschine nach Anspruch^ gekennzeichnet durch eine Einrichtung, durch welche bei jedem Kartenabfühlmaschinenspiel die Zahlenscheiben eines der beiden Saldierwerke sämtlich gleichzeitig an den Antrieb angekuppelt werden, während ihre Abkupplung zu verschiedenen Zeiten im Einklang mit der Ankupplung der zugeordneten Zahlenscheiben des zweiten Saldierwerks erfolgt, welch letztere sämtlich gleichzeitig wieder abgekuppelt werden.
- 6. Maschine nach Anspruch S, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung für die jedesmalige Auswahl des Saldierwerks, dessen Zahlenscheiben gleichzeitig an den Antrieb angekuppelt werden sollen, um den Komplementwert des Postens einzuführen.
- 7. Maschine nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge zwischen Zahlenscheiben gleicher Ordnung in den beiden Saldierwerken für · jedes Saldierwerk ein Federelement enthält, welches die Loskupplung einer Zahlenscheibe des einen Saldierwerks vom Antrieb unter Steuerung durch die entsprechende Zahlenscheibe des anderen Saldierwerks herbeiführt.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher der Salden- oder Summendruck in Verbindung mit der Nullstellung des Saldierwerks erfolgt, welches den Druck steuert, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Saldierwerkseinheit (Zahlenscheibe) beider Saldierwerke ein Magnet (PG) zugeordnet ist, durch den die Vorrichtung zur Entkupplung der Zahlenscheibe vom Antrieb in der Nullstellung unwirksam gemacht werden kann.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| US520506A US1909549A (en) | 1931-02-28 | 1931-03-06 | Accounting machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628289C true DE628289C (de) | 1936-04-03 |
Family
ID=27059673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET40284D Expired DE628289C (de) | 1931-02-28 | 1932-02-27 | Durch Lochkarten gesteuerte Geschaeftsmaschine mit Einrichtung zur Saldenbildung |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE628289C (de) |
| FR (2) | FR746363A (de) |
| GB (1) | GB397922A (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| US2701685A (en) * | 1955-02-08 | Calculating mechanism | ||
| USD342283S (en) | 1990-10-19 | 1993-12-14 | Mcgill Bruce D | Pad of stickers for use in forming sun tatoos |
-
1931
- 1931-02-28 US US519003A patent/US2056389A/en not_active Expired - Lifetime
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-
1932
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- 1932-03-04 GB GB6515/32A patent/GB397922A/en not_active Expired
- 1932-03-05 FR FR744963D patent/FR744963A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2056389A (en) | 1936-10-06 |
| GB397922A (en) | 1933-09-04 |
| FR744963A (de) | 1933-04-29 |
| US1909549A (en) | 1933-05-16 |
| FR746363A (fr) | 1933-05-27 |
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