DE53266C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE53266C
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Germany
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lever
loop
pulling
hook
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53266D
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English (en)
Original Assignee
TH. STARGARDT in Dresden, Schützenstrafse 23
Publication of DE53266C publication Critical patent/DE53266C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom aa. November 1889 ab.
Beim Zusammenschieben zweier mit einander zu verkuppelnder Wagen mufs die Zugschlinge Z, welche' sich mit dem Zughaken H verbinden soll, emporgehoben sein, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Beim Zusammentreffen der Buffer beider Wagen mufs behufs Verkuppelung dieser die Zugschlinge Z niederbewegt und auf den Zughaken zuvörderst aufgelegt werden (s. die Punktirung in Fig. 4). Zum sicheren Auf- und Einlegen der Schlinge befindet sich der Haken H zwischen zwei nach oben auswärts gerichteten schrägen Einfallwänden E.
Zum Aufrichten, Halten und Niederlegen der Zugschlinge Z dient ein Hebelmechanismus, bestehend aus der mit dem Hubhebel A und den Halthebeln B ausgestatteten Querwelle Q, aus der mit dem Hebel A und dem doppelarmigen Hebel C verbolzten Schubstange D, aus dem mit dem Hebel C verbolzten, auf der Schlinge Z verschiebbaren Schieber S und aus den in die Halthebel B einzulegenden, sonst aufzuhängenden Klinken K. An den Enden der im Wagengestell gelagerten Querwelle Q sind von der Seite leicht zugängliche Handkurbeln oder Handräder R zum Drehen der Welle Q und Bewegen des Hebelmechanismus ACD aufgesteckt, womit der Schieber S auf der Zugschlinge verschoben und diese je nach der Drehung der Welle Q nach rechts oder links auf- oder abbewegt wird. Zum Halten der Schlinge Z in der aufgerichteten Lage, Fig. 4, dienen die Klinken K, welche in die Halthebel B eingelegt werden. Die Klinken sind mit zwei Einlegeöffnungen versehen; mit der äufseren Oeffnung wird der Hebel B bei aufgerichteter Schlinge, mit der inneren derselbe bei im Haken H eingelegter Schlinge gehalten; hier zur Sicherung der Kuppelung.
Zum Verkuppeln von Zugschlinge Z und Haken H bedarf es nicht nur der Niederlegung der Schlinge Z auf den Haken H (s. die Punktirung in Fig. 4), sondern auch der horizontalen Verschiebung der Zugschlinge, damit diese sich auch vollständig in den Haken einlegt. Diese Verschiebung ist dann auch zum Entkuppeln nothwendig, nur dafs sie dann anstatt zurück nach vor gerichtet sein mufs. Die Verschiebung der durch das Zugeisen E mit der im Zugkasten F liegenden, gegabelten Zugspindel G gelenkig verbundenen Zugschlinge Z erfolgt durch Drehung der Querspindel J. Diese wird von den an den Seiten des' Wagens aufsen angebrachten Kurbeln L entweder mittelst eines Rädervorgeleges V, oder von der Hand direct gedreht. Eine auf derselben angebrachte Schnecke M greift in ein im Zugkasten unverrückbar geführtes, mit Muttergewinde ausgestattetes Schneckenrad N, welches auf dem Gewinde der Zugspindel G sitzt. Anstatt Schnecke und Schneckenrad können auch Diagonalräder angewendet werden.
Um die ausgelöste Zugschlinge Z stets in der normalen Zugrichtung zu erhalten, steht mit dem Hebelmechanismus eine am Zugkasten eingebolzte, horizontal drehbare Gelenkstange O in Verbindung, welche durch einen pendelnden Gewichtshebel P und die an diesem sowohl, wie an die Stange O angeschlossene Verbin-
dungsstange T, Fig. 2 und 3, in der erforderlichen Stellung erhält. Das vordere gegabelte Ende der Stange dient als Drehpunkt des Winkelhebels C, sie führt sich in einer am Zugeisen E angebrachten Gabel U und mit dem hinteren Ende auf einer Fläche W.
Der Vorgang des Zusammenkuppeln der Zugschlinge Z mit dem Haken H ist aus dem Vorstehenden verständlich, in Kürze läfst sich derselbe wie folgt erklären. Man löst die Klinke K aus dem Halthebel B, erfafst das Handrad R und legt durch Drehung der Welle Q die Schlinge Z auf den Haken H; hierauf dreht man an der Kurbel L die Spindel J derart, dafs die Zugspindel G mit der Zugschlinge zurückgeschoben, letztere in den Haken eingelegt und mit diesem spannend verbunden wird. Zur Sicherung der Kuppelung legt man die Klinke K in den Halthebel B ein. Das Entkuppeln versteht sich hiernach von selbst und bedarf keiner Erläuterung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine seitlich zu bedienende Eisenbahnwagenkuppelung, bei welcher der mittelst Querwelle Q, Stange D, Winkelhebel C und Schieber S hebbare Bügel Z nebst dem um einen senkrechten Bolzen schwenkbaren hinteren Kuppelungsglied E dadurch stets in die mittlere Stellung zurückgeführt wird, dafs ein Pendel P auf die auch um einen senkrechten Bolzen schwingende Stange O, welche dem Hebel C als Stützpunkt dient und mit dem Glied E durch die Führung U verbunden ist, einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt- Zeichnungen.
DENDAT53266D Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE53266C (de)

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