DE3151C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen

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DE3151C
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coupling
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DENDAT3151D
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English (en)
Original Assignee
J. Schröder und M. v. Krakewitz in Kempen
Publication of DE3151C publication Critical patent/DE3151C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

1878.
Klasse 20.
J. SCHRÖDER und MAX von KRAKEWITZ in KEMPEN. Seitenkupplung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1878 ab.
Die nachstehend beschriebene Construction einer seitlichen Eisenbahnwagenkupplung zeichnet sich vor allen anderen durch grofse Einfachheit und sichere und leichte Handhabung aus; dieselbe ist an den Eisenbahnwagen ohne grofse Kosten anzubringen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt einen Längenschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs, und
Fig. 3 eine Vorder-Ansicht der Kupplung dar.
Dieselbe besteht aus einem gewöhnlichen Kuppelbügel a, welcher einerseits in den Zughaken b greift, andererseits scharnierartig an die Flacheisen c c befestigt ist, die mit Nasen d, Fig. i, versehen sind, um den Kuppelbügel beim Kuppeln horizontal zu erhalten. An c schliefsen sich scharnierartig die flachen Kupplungs-Zugeisen / an, welche mit nach oben gerichteten Winkeln g versehen sind, die den Zweck haben, den Bügel des nächsten Wagens aufzufangen und auf den Zughaken zu führen; sie gehen durch die Kopfschwelle unter dem Wagen durch und sind auf weiter unten zu beschreibende Weise mit der Zugstange s verbunden.
Die seitliche Handhabung der Kupplung, das Auf- und Niederbewegen des Kuppelbügels α wird durch -die auf den Buffern gelagerte Welle A erreicht, die vermittelst des Handgriffes i von aufsen gedreht werden kann. Sie ist in der Mitte bügelartig gekröpft; der Bügel wird gebildet von den beiden Winkeln k und dem Stabe kl, der über dem Kuppelbügel α liegt und so ein störendes Ueberkippen desselben verhindert. Im Scheitel der Winkel sind die Stifte;», Fig. 1, angebracht, welche zum Heben der Flacheisen c und des Kuppelbügels α dienen. Vermittelst des Handgriffes i kann also der Bügel α gehoben bezw. wieder in die Zughaken fallen gelassen werden, und zwar ist die Ausführung dieser Bewegung leicht mit einer Hand zu bewerkstelligen, so dafs die andere für das gleichzeitige richtige Einstellen des Bügels in der Zugrichtung frei bleibt. . Dies geschieht vermittelst der Kurbel n, der Welle 0 und des Kegelrades p, welches in das auf der Welle /' befindliche trommelartige Zahnrad/2 greift, das vorn mit dem konischen Trieb q versehen ist. Das Zahnrad /2 bewegt das Stück r, welches innen mit Gewinde versehen ist und beim Drehen sich auf der gleichfalls mit Gewinde versehenen Zughakenstange ί fortschiebt. Die Nabe von r besitzt eine Nuth, welche die beiden flachen Kupplungs-Zugeisen/ gabelartig umfassen. Durch Drehung der Kurbel» lassen sich diese Kupplungs-Zugeisen, wie ersichtlich, vor- und zurückschieben und damit auch die Kuppelbügel a, wodurch die Kupplung nach erfolgtem Einlegen des Bügels α angezogen wird.
Auf der Zeichnung sind zugleich noch zwei Modificationen dieserKupplung gezeichnet, welche sich nur auf die Art dieser Anspannung beziehen. Beide male ist der Kegel und Zahnradtrieb ersetzt durch die gezahnte Zughakenstange s und in der links gezeichneten Modification durch die gezahnte Hülse oder den Schuh w, in der rechts gezeichneten durch die Klinke 1W1.
An Stelle der Kurbel tritt der Handgriff x, der den zweiarmigen Hebel y bewegt und so die Gabel / vor- und rückwärts schiebt.
Das eigene Gewicht des Schuhes verhindert ein willkürliches Ausheben der Klinke bezw. der Zähne.
Die Handhabung der Kupplung ist folgende:
Sollen zwei Wagen miteinander gekuppelt werden, so wird zunächst der Bügel α so weit wie möglich vorgeschoben und mittelst der Welle h in den Haken b des anderen Wagens gelegt, durch Drehung der Welle ο bezw. Verschiebung der Stangen y und Griffe χ nach dem Kopf-Ende des Wagens hin werden dann die Schienen//1 etc. nach der Mitte des Wagens bewegt, so dafs dadurch die Kupplung angespannt wird. Beim Entkuppeln erfolgt der umgekehrte Vorgang und kann der nicht benutzte Bügel an den an der Kopfwand angebrachten Haken ν aufgehängt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung dieser seitlichen Kupplung mit besonderer Beziehung auf den mit einem Mittelglied c versehenen Kuppelbügel α und Gabel /, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die Anordnung des Bügels k k \ der Stifte m und der Nasen d und der dadurch erreichten geregelten Bewegung des Kuppelbügels a, wie gezeichnet und beschrieben.
3. Die drei Modificationen der Vor- und Rückwärtsbewegung des Kupplungshakens und dadurch ermöglichte Anspannung der Kupplung, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT3151D Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen Active DE3151C (de)

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