DE56410C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnwagenInfo
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- DE56410C DE56410C DENDAT56410D DE56410DA DE56410C DE 56410 C DE56410 C DE 56410C DE NDAT56410 D DENDAT56410 D DE NDAT56410D DE 56410D A DE56410D A DE 56410DA DE 56410 C DE56410 C DE 56410C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
A und A1 sind zwei Hebel, von welchen jeder einen gezahnten Ansatz bezw. Zahnbogen·
b und b' trägt. Diese Zahnbögen greifen in kleine Zahnräder c und cl (Fig. 3) ein,
welche fest mit den Zahnrädern d und d' verbunden und auf derselben Welle hinter ihnen
angeordnet sind. An dem hinteren Ende a des Hebels A befindet sich der Schlitz e, in welchem
der an dem hinteren Ende des Hebels A1 befindliche Führungsstift e1 sich schiebt. In die
Zahnräder d und d' greifen die Sternräder f und f, welche an ihrer Rückseite mit dem
Ueberfall B drehbar verbunden sind, und zwar in der Weise, dafs der Ueberfall B excentrisch
zu der Welle ο auf einem Zapfen g2 sitzt und
gezwungen wird, sich zeitweilig mit seinem hinteren abgebogenen Ende gegen die Welle 0
zu legen und zu stützen (Fig. 5).
Bei g und g' des Hebels A und A1 greifen
die mittelst Gabeln gelenkar.tig verbundenen Arme h und h1 an, welche an ihren anderen
Enden am Winkelhebel i befestigt sind (Fig. 4).
Letzterer ist mit einem fest am Wagen sitzenden gegabelten gekrümmten Arme k beweglich
verbunden. Der Winkelhebel i' trägt bei V einen Stift, welcher in dem Schlitz m des knieförmig
gebogenen Armes η geführt wird. Der Arm η ist wiederum mit dem zweiarmigen Hebel
C drehbar verbunden, welcher auf der Welle 0 der Sternräder / und f drehbar angeordnet
ist und in den Sicherheitshaken C' ausläuft (Fig. 4). Der Hebel C besitzt von da
ab, wo der Haken C aufhört, die Gestalt einer Gabel (Fig. 3); der Haken C ist an seiner
oberen Seite mit einer Rille C" versehen, damit der entsprechende Sicherheitshaken des anzukuppelnden Wagens beim Eingriff eine sichere
Führung hat.
Ist der zu kuppelnde Wagen dem in Ruhe befindlichen genügend nahe gekommen, so
drückt der Wagenschieber den Seitenhebel A hoch. Dadurch wird der Zahnbogen ebenfalls
hochgeschoben und dreht das Zahnrad c und gleichzeitig das auf derselben Welle sitzende
Zahnrad d. Dieses Drehen bewirkt gleichfalls ein Drehen des Rades f, wodurch, von der
eigenen Schwere unterstützt, "der Ueberfall B herabfällt und in den Zughaken D des folgenden
Wagens greift; es findet somit ein Kuppeln der Wagen statt. Beim Heben des Hebels A
wird aber auch gleichzeitig der Winkelhebel i durch die Arme h, welche hier die Stelle einer
Führung übernehmen, gezwungen, denselben Weg zurückzulegen.
Es schiebt also der Stift V (Fig. 4) den Arm η in die Höhe, und da der Haken C erwähnte
Bewegung mitmachen mufs, greift dieser in den Haken C des zu kuppelnden Wagens ein. Es ist somit eine doppelte Kuppelung
beider Wagen durch Ueberfall B und Sicherheitshaken C hergestellt. Beim Heben des
Hebelst wird durch den Führungsstift e' der Hebel A' gezwungen, dieselbe Bewegung mitzumachen.
Sollen die Wagen losgekuppelt werden, so drückt der Arbeiter den Hebelarm A wieder
nach unten. Es findet dann ein umgekehrtes Drehen der Zahnräder c und d und .des Sternrades
f statt.
Der Ueberfall B wird auf diese Weise in die Höhe gehoben und giebt den Haken D frei.
Ebenso vollführt der Kniehebel n, durch den Winkelhebel i und die Arme h und h' bethätigt,
eine Bewegung nach unten und zieht den Hakenarm C mit dem Sicherheitshaken C aus der Verbindung mit dem entsprechenden
Hakenarm des zu lösenden Wagens.
Zur Sicherung der Seitenhebel dient die durch die Fig. 7 bis 10 gekennzeichnete Feststellvorrichtung.
.
Zu beiden Seiten des Zugbalkens ist unterhalb desselben je eine starke eiserne Platte ρ
angebracht, auf der in den Führungen p' die mit Knopf q' versehene Stange q leicht gleiten
kann.
Die Stange q ist bei q2 drehbar mit dem kurzen Gelenk r verbunden, das wiederum
bei q3 fest auf der Querstange s angebracht ist. Zwischen je zwei Führungen p' an den Enden
der Platte ρ werden trapezförmige Knaggen t geführt, in denen sich je ein schmaler Schlitz t'
befindet. Die Knaggen t greifen mit ihrer vorstehenden Nase über einen in der Platte ρ angeordneten
Schlitz A2, in welchem die -Seitenhebel A bezw. A' sich auf- und niederbewegen.
Die Schlitze V dienen den auf der Stange q sitzenden Stiften bezw. Ansätzen g4 als Führung.
Die Wirkungsweise der Stellvorrichtung äufsert sich so, dafs, wenn der Knopf q' mit Hand in
die Höhe gestofsen wird, die auf der Stange q sitzenden Stifte q* die Knaggen t zurückdrücken
und ein Spielen der Seitenhebel A bezw. A' gestatten. Ist der Wagen gekuppelt, so springen
beim Niederfallen der Stange q durch ihr Eigengewicht die Knaggen t über den Schlitz A2 vor
und verhindern ein Senken der Seitenhebel.
Durch die feste Verbindung des Gelenkes r mit der Querstange s ist die Bethätigung der
Feststellvorrichtung von einer Wagenseite aus ermöglicht.
Claims (2)
1. Eine Kuppelung für Eisenbahnwagen, gekennzeichnet
durch die unter den Kopfstücken der Wagen gelagerten und seitwärts vorstehenden Hebel A und A', welche, je
nachdem sie gehoben oder niedergelassen werden, mittelst der Zahnbögen bb' und
der Zahnräder c df bezw. c' d'f nicht nur einen mit den Sternrädern ff excentrisch
verbundenen, durch Patent No. 53319 geschützten Ueberfall B über den Zughaken
des anzukuppelnden Wagens legen bezw. herausheben, sondern auch mittelst der Stangen h h' des Winkelhebels i und einer
mit i durch Zapfen und Schlitz verbundenen Stange η einen Sicherheitshaken C heben
oder senken.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Kuppelung das Feststellwerk für die Hebel A
und A', bestehend aus den festen Platten p, neben deren Schlitzen A2 zwei trapezförmige,
durch die Schwere der Stange q mittelst der Stifte q^ vorgeschobene Platten t in den
Bereich der Hebel A geschoben werden und durch die mit Kurbeln r versehene
Querwelle s zurückgezogen werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56410C true DE56410C (de) |
Family
ID=330858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56410D Expired - Lifetime DE56410C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56410C (de) |
-
0
- DE DENDAT56410D patent/DE56410C/de not_active Expired - Lifetime
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