DE5834C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
1878.
Klasse 20.
FRIEDRICH OSTERHAGE in BARMEN. Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. November 1878 ab.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht zweier durch die Sicherheitskuppelung verkuppelten Wagen,
Fig. 2 eine hintere Ansicht eines Wagens mit der Kuppelung,
Fig. 3 ein Grundrifs eines Wagens mit der Kuppelung,
Fig. 4 bis 9 Details der Kuppelung.
Bei der gewöhnlichen Art, Eisenbahnwagen mit Zughaken und Verschraubung zu verkuppeln,
ist der Wagenwärter oder Bremser stets gezwungen, zwischen die Wagen oder Buffer
hindurchzutreten, was erfahrungsmäfsig stets mit grofser Lebensgefahr für das bedienende
Personal verbunden ist. Diesen Uebelstand zu heben, hat Erfinder nachstehend beschriebene
Verkuppelung construirt, welche es nicht nur ermöglicht, dafs die ganze Operation des Los-
und Zusammenkuppelns zweier Wagen schnell bewerkstelligt werden kann, sondern auch diese
Manipulation aufserhalb der Wagen gestattet ist und ein Dazwischentreten vollständig unnöthig
macht. Die ganze Vorrichtung ist dabei so einfach, dafs sie mit Leichtigkeit an jedem Wagen
angebracht werden kann.
Die Anordnung ist folgende:
Eine Spindel α α läuft an jedem Ende des Wagens quer unter demselben durch und hat
auf jeder Seite eine Kurbelt; auf der Spindel α sitzt ein Kegelrad c, das mit dem' gleich
grofsen d in Eingriff steht und so die Axe e in Drehung versetzt, wenn die Kurbel b gedreht
wird. Auf der Axe e sitzt das Stirnrad /, das mit dem Rade g in Eingriff steht. Dieses letztere
ist auf der durch die ganze Länge des Wagens gehenden Zugstange h befestigt und
würde also diese in Drehung versetzen. Da jedoch nicht eine Drehung, sondern vielmehr
eine Verlängerung bezw. Verkürzung der Zugstange erzielt werden soll, ist dieselbe folgendermafsen
construirt. Der Theil i i' mit dem
Zughaken ist quadratisch, um eine Drehung des Hakens zu verhindern; bei 2'1 ist er mit einem
Querstück versehen, in welchem zwei Bolzen k als Fortsetzung der Stange befestigt sind; diese
Bolzen tragen ein anderes Querstück /, welches als Schraubenmutter für die linksgängige
Schraube m dient; der Theil« dieses Schraubenstückes ist wieder quadratisch, und auf ihm
sitzt das schon oben erwähnte Rad g. Der fernere Theil 0 dieses Schraubenstückes hat
rechtsgängiges Gewinde. Mittelst Brüstung und Anschlag, welche die Lagerung des Schraubenstückes
in dem Querbalken des Wagens bilden, ist dieses Stück verhindert, eine Längsbewegung
anzunehmen. Das Stück mit dem rechtsgehenden Gewinde läuft in der Mutter ρ, welche
gabelförmige Verlängerungen hat und so die Fortsetzung der Zugstange bildet, welche sich
in dem dargestellten Falle direct an die Zugbufferhalter anschliefst. Es ist also durch diese
Construction ermöglicht, von α aus die Zugstange und mit ihr den Haken zu verlängern
oder zu verkürzen.
Um nun auch das Einhängen der Kuppelungskette q in den Haken bequem von aufsen
zu bewirken, wird dieselbe aus drei Gliedern hergestellt, wovon das mittlere die in der Zeichnung
angedeutete Form hat. An einer quer hinter dem Wagen vorbeilaufenden Axe r mit
Kurbeln links und rechts ist eine Gabel ί befestigt, die, wenn sie durch Drehung der Kurbel
der Axe r gehoben wird, das mittlere Glied der Kette fafst und mithebt, so dafs das freihängende Glied, weil ein Stift im mittleren
Gliede verhindert, dafs ersteres herabsinkt, auch gehoben und in den Haken des anzukuppelnden
Wagens gelegt werden kann.
Die Axe r und mit ihr die Gabel ί hat so
viel seitliche Beweglichkeit, dafs man die Kette links oder rechts vom Haken heben oder senken
kann beim Zusammen- bezw. Loskuppeln. Ist eine Kette eingehangen, so wird durch den
oben beschriebenen Mechanismus die Zugstange ebensoviel verkürzt, dafs ein Sichloslösen unmöglich wird.
Diese Art der Verkuppelung von Eisenbahnwagen hat also alle Vortheile der bisher
üblichen, ist aber frei von der Gefahr, dafs ein Wärter zwischen den Buffern oder den Wagen
zerdrückt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die beschriebene und gezeichnete Vorrichtung zum Spannen der Kuppelung und die Form der Kuppelungskette.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5834C true DE5834C (de) |
Family
ID=284172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5834D Active DE5834C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5834C (de) |
-
0
- DE DENDAT5834D patent/DE5834C/de active Active
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