DE21663C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE21663C
DE21663C DENDAT21663D DE21663DA DE21663C DE 21663 C DE21663 C DE 21663C DE NDAT21663 D DENDAT21663 D DE NDAT21663D DE 21663D A DE21663D A DE 21663DA DE 21663 C DE21663 C DE 21663C
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Germany
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chains
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DENDAT21663D
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English (en)
Original Assignee
C. VON STRUVE in Rio de Janeiro (Brasilien)
Publication of DE21663C publication Critical patent/DE21663C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/22Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
    • B61G1/24Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
C. von STRUVE in RIO de JANEIRO (Brasilien). Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 188a ab.
Bei der vorliegenden Eisenbahnwagenkuppelung soll das Los - und Zusammenkuppeln von Eisenbahnwagen zu bewerkstelligen sein, ohne dafs ein Zwischentreten zwischen die Waggons nöthig wird.
Die hierzu erforderlichen Einrichtungen bestehen im wesentlichen aus:
1. einem einfachen Hebelsystem, mittelst welches die drei Kuppelungsketten gleichzeitig aus den Haken gehängt oder wieder in diese eingelegt werden können;
2. einer Combination einer Schraubenspindel mit der mittleren Kuppelungskette, auf welcher ein Zahnrad sitzt, welches mittelst einer Schnecke gedreht werden kann.
Diese Kuppelungsvorrichtungen befinden sich immer nur an einer Endseite des Waggons, während die entgegengesetzte Seite nur die Haken führt, in welche die Kuppelungsketten des anderen Waggons eingehängt werden.
An dem Querholz Q, an welchem die Buffer P befestigt sind, sind drei Arme A angebracht, in deren Lagerungen α die Welle B drehbar ist. Auf letzterer sitzen in genau den Haken C entsprechenden Entfernungen die drei Hebel b; mit diesen sind die Ketten c durch die kleinen Haken d verkuppelt. Auf jedem Ende der Welle A ist ein Gegengewichtshebel e befestigt.
Die mittlere Kette ist in Fig. 5 gesondert dargestellt; sie besteht nur aus zwei Gliedern und der Schraubenspindel D. Die Verbindung derselben ist in gewöhnlicher Weise hergestellt und ist das Verbindungsglied des Kettenstücks g eine Schraubenmutter h\ die Schraubenspindel bedarf nur eines Rechtsgewindes statt des bisher angewendeten Rechts- und Linksgewindes zum Anspannen oder Lösen der mittleren Kette.
Auf der Schraubenspindel D ist das Zahnrädchen E befestigt, in welches die Schraube ohne Ende F eingreift, Fig. 4. Durch Drehung an dem Handrädchen G wird nun die Mutter h vor- und rückwärts bewegt und damit die mittlere Kette gelöst oder angespannt. Diese Rädchen G, sowie auch die Gewichtshebel e sind so placirt, dafs sie bequem von einem Standpunkt aufserhalb der Buffer bewegt werden können.
Sollen die Waggons z. B. losgekuppelt werden, so braucht man nur die Rädchen G von links nach rechts oder von rechts nach links, je nach der Seite, auf welcher man steht, zu drehen, wodurch die mittlere Kuppelungskette gelöst bezw. Glied g losgeschraubt wird. Zu gleicher Zeit ziehen die Gewichte ti die Hebel b in die Höhe, welche wiederum die Kuppelungsketten c mit sich nehmen bezw. aus den Haken herausgehoben haben, sobald die Hebel e ihren Hub vollendet haben, was daran erkannt wird, dafs dieselben von den Bolzen k arretirt werden.
Sollen die Waggons zusammengekuppelt werden, so wird einer der Hebel e mit der Hand hochgehoben, so weit, bis die Endglieder der drei Ketten c c und g in die entsprechenden Haken gelegt sind. Hiernach wird durch Drehung des einen oder anderen Rädchens G die mittlere Kette angespannt, dann werden die Hebel e losgelassen, welche in der gerade befindlichen Stellung verbleiben, und die Kuppelung ist vollzogen. ■ ■
Die Schraubenspindel D ist in den Armen / / gelagert, welche in den mittleren Arm A ein-

Claims (1)

  1. geschraubt sind. Das Zahnrädchen E befindet sich zwischen diesen beiden Armen, hat ca. 20 mm Spielraum für vorkommende seitliche Bewegung und wird in letzterer durch die Augen der Arme / / begrenzt. Deshalb ist die Zahnbreite um 20 mm breiter, als der Durchmesser der endlosen Schraube F bedingt. Die Spindel H ist in den Augen 0 0 gelagert, die ihrerseits in den "äufseren Armen A A befestigt sind. Die Gewichte i i müssen hinreichend schwer sein,' um die Hebel e bleibend niederzuhalten, wenn losgekuppelt ist. Die kleinen Haken d, welche die Kuppelungsketten mit den Hebeln b verbinden, müssen mit möglichst wenig Spiel an letzteren befestigt sein, weil sie den Ketten beim Aushängen, namentlich aber beim Einhängen derselben in ihre entsprechenden Haken an den Waggons als Führung dienen.
    Die beiden äufseren Kuppelungsketten bei den Buffern sind von gewöhnlicher Art, nur müssen die an den Hebeln befestigten Endglieder mindestens 150 bis 200 mm innere Oeffnung in der Länge haben.
    Patenτ-Anspruch:
    Die Anordnung und Verbindung der fest gelagerten Welle B und Schraubenspindel D durch die Arme b, Haken d und Bügel g derart, dafs beim Auseinanderschrauben der Kuppelung ein Aufsteigen von g auf C und darauf ein Hochheben von g und zugleich auch der Ketten c erfolgt. . „
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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