DE194615C - - Google Patents

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DE194615C
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arrow hook
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194615 KLASSE 20 β. GRUPPE
ADAM AMRHEIN in DUISBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vjjm 2. August 1906 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an selbsttätigen Kupplungen mit Pfeilhaken und zangenförmigem Kuppelglied, die beide in derselben wagerechten Mittelebene liegen, und besteht in der Verbindung der beiden Glieder, die derart getroffen ist, daß der Pfeilhaken bei Übertragung von Zugkräften die Schenkel des zangenförmigen Gliedes selbsttätig in der Offenstellung hält.
ίο Fig. ι ist ein Aufriß mit teilweisem Schnitt durch die Kupplung nach der Linie A-B der Fig. 2.
Fig. 2 zeigt die Kupplung im Grundriß.
An den Enden des Fahrzeuges ist zwischen den bekannten Seitenträgern α und b ein Querbalken c angeordnet, an dem zwei Träger d und e befestigt sind. In diesen ist eine Welle f gelagert, die mittels einer Handkurbel g und unter Zwischenschaltung eines Rades h und damit drehbar verbundener Arme ζ und j gedreht werden kann. Der mittlere Teil der genannten Achse f ist mit zwei Armen k, I versehen, die mittels eines Bolzens m und eines Bügels η den Pfeilhaken 0 halten, der durch diese Verbindung je nach Drehung der Achse f gehoben oder gesenkt werden kann. Dieser Pfeilhaken 0 trägt einen Doppelkeil p, der so breit ist, daß er beim Niedergehen des ersteren in die Kuppelstellung die geschlossenen Schenkel q des Kuppelgliedes so weit auseinanderdrückt, als erforderlich ist, um den Haken in die horizontale Lage gelangen zu lassen. Nach hinten ist der Pfeilhaken drehbar mit einer Stange r verbunden, die durch den Querträger c geführt ist. Die Stange r ist mit Stiften s versehen, die durch Schlitze einer Platte t hindurchtreten. Die letztere bildet einen Teil der Führungsbüchse u und ist durch Laschen ν mit den genannten Schenkeln q des Kuppelgliedes verbunden, die sich um Stifte w in dem Querbalken c drehen. Um diese Schenkel bei gehobenem Pfeilhaken geschlossen zu halten, sind senkrechte Hebel χ vorgesehen, die fest auf einer Achse y gelagert sind und durch einen wagerechten, gewichtsbelasteten Hebel \, der ebenfalls fest mit der Achse y verbunden ist, stets gegen die Büchse u angedrückt werden.
Die Wirkung der Kupplung ist folgende: Vorausgesetzt ist, daß der Pfeilhaken 0 sich in der in Fig. I gezeichneten Hochstellung befindet, so daß die Schenkel q des Kuppelgliedes geschlossen sind, weil das Gewicht ^ die Büchse u nach einwärts drückt und daher die Laschen ν quer zu stellen strebt. . Trifft nun der gegenüberliegende Pfeilhaken eines anderen Eisenbahnwagens auf die Vorderfläche der Zangenteile, so werden diese infolge der zunehmenden Spitzenbreite des Pfeiles auseinandergedrückt. Sie drehen sich dabei um die Stifte iv in dem Querbalken c und schieben infolge der Laschenverbindung ν die Führungsbüchse u, deren Wände sich an die Stange r und die unter derselben angeordnete zentrale Pufferstange 1 anlegen, nach außen. Dadurch werden auch die gegen die Büchse u drückenden Hebel χ
ΐη derselben Richtung gedreht und damit auch der mit dem Gewicht belastete Hebel \ gehoben. Sobald aber die größte Breite der Pfeilhakenspitze die Klauen der Schenkel q, q passiert hat, fällt der Hebel ^ infolge seiner Belastung wieder nieder, während gleichzeitig die Hebel χ so gedreht werden, daß sie die Büchse u nach innen schieben. Vermöge der Laschenverbindung der Platte t mit den Schenkein q werden auch diese gedreht und so weit geschlossen, als es die Dicke des Pfeilhakens gestattet. Die Kupplung ist somit hergestellt und gesichert und kann erst wieder gelöst werden, wenn man den Pfeil aus den Klauen des Kuppelgliedes durch Drehung der Achse f der gegenüberliegenden Kupplung mittels der Handkurbel heraushebt.
Ist andernfalls der auf der Zeichnung dargestellte, dann natürlich niedergelassene Pfeilhaken ο mit dem Zangenteil des anderen Wagens gekuppelt, so bewirkt der bei gespannter Kupplung auf den Pfeilhaken ausgeübte Zug, daß die Büchse u mittels der Stifte s gegen die Wirkung des gewightsbelasteten Hebels \ nach außen bewegt wird, die Laschen ν daher sich mehr der zur Mittelachse der Kupplung parallelen Lage nähern und dadurch die äußeren Zangenteile auseinanderziehen, so daß dieselben außerhalb des Bereiches der anderen Kupplungsteile sind und kein gegenseitiges Reiben stattfinden kann.
Statt des gewichtsbelasteten Winkels χ, \ kann auch eine Feder oder eine andere Kraftquelle mittelbar oder unmittelbar auf die Büchse u wirken. n

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schließvorrichtung mittels belasteten Gleitstückes für das den Pfeilhaken umschließende zangenförmige Kuppelglied von Eisenbahnkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Feder oder Gewicht in der Schlußstellung gehaltene Gleitstück (u) mit dem Schaft des Pfeilhakens (0) durch Schlitzführung derart verbunden ist, daß es (u), durch den in Kuppelstellung befindlichen Pfeilhaken vorgezogen, die diesen umschließenden Zangenschenkel in der Offenstellung hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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