DE49629C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE49629C
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Germany
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cross lever
carriage
lever
rods
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49629D
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R. georgi in Neustädtel bei Schneeberg, Sachsen
Publication of DE49629C publication Critical patent/DE49629C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1889 ab.
Die in nachstehendem beschriebene Doppelkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge läfst sich von der Seite der letzteren aus bedienen, also ohne dafs das Zugpersonal zwischen die Wagen zu treten braucht.
Zur Bewegung der Kuppelungstheile dienen zwei Zugstangen AA, Fig. 1 und 2, welche sich mittelst Handgriffe von beiden Seiten der Wagen hin- und herbewegen lassen und demgemä'fs unter den U-förmigen Trägern XX der Wagengestelle gelagert sind. Jede Zugstange besitzt in der Mitte eine Schleife mit durchgehendem Stift a, und veranlafst mit diesem bei ihrem Hin- und Hergange eine Schwingung des zugehörigen T-förmigen Hebels B um den Zapfen C.
Die Kuppelung ist, wie schon erwähnt, eine doppelte und besteht aus je einem Haken G und einer Schleife G1 an jedem Wagenende, welche in der durch Fig. ι und 2 veranschaulichten Weise in einander greifen. Beim Oeffnen der Kuppelung bewegen sich die Schleifen abwärts, die Haken nach oben. Sie stehen unter den Wagen durch Zugstangen mit in üblicher Weise eingeschalteten Federn in Verbindung, vermögen also beim Anzug unter Anspannung jener Federn etwas aus dem Wagengestell herauszutreten, so dafs der Wagen nicht durch Stöfse beschädigt werden kann. Um die Haken und Schleifen nach oben bezw. unten zu bewegen, sind die Winkelhebel E E1 einerseits mit dem Kreuzhebel B durch Stangen D D1 , andererseits mit den zugehörigen Haken oder Schleifen durch Stangen FF1 in zwangläufiger Verbindung;
Bei der in Fig. 1 und 5 gezeichneten Stellung befinden sich die Kreuzhebel .Β an den beiden Wagenenden in ihrer äufsersten Lage nach einer Seite hin, wobei die Kuppelung geschlossen ist; letztere öffnet sich, sobald man mit Hülfe der Stangen A A die Kreuzhebel B nach der entgegengesetzten Seite bewegt. Die strichpunktirt angedeuteten Lagen der Kreuzhebel B entsprechen der vollständig geöffneten Kuppelung.
Sobald die geschlossene Kuppelung beim Fahren des Zuges angezogen wird, bewegen sich die Haken und Schleifen mit ihren Zugstangen JJ1 etwas aus den []-förmigen Balken X der Wagengestelle heraus. Bei diesem Vorgang wird aber offenbar zugleich auf die Winkelhebel E E1 durch die Stangen F F1 Zug ausgeübt, der eine Verschiebung des Kuppelungsmechanismus anstrebt. Deshalb ruhen die Zapfen C auf Schlitten S, die sich unter den Wagen leicht bewegen lassen. Beim Anzug tritt somit bei beiden Kuppelungshälften eine Verschiebung des ganzen Hebelsystems ein, wobei die Kreuzhebel £ sich also zugleich mit den Schlitten 5 bewegen und sich mit den Schlitzen b2 an den Stiften α α vorschieben, ohne dafs die Verbindung der Stangen A und der Kreuzhebel B B 'aufgehoben wird. Eine Verdrehung der Kreuzhebel B kann dabei jedoch nicht eintreten, weil alle Winkelhebel E E1 in demselben Sinne und in gleichem Mafse mitgezogen werden.
Um die in Fig. 1 und 2 geschlossen dargestellte Kuppelung zu öffnen, bewegt man eine oder beide Stangen A in der Richtung der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile. Der Vor-
gang ist bei beiden Kuppelungshälften identisch. Sobald man z. B. die rechte Stange A in der durch Pfeil angedeuteten Richtung anzieht, dreht sich dementsprechend der Kreuzhebel B, und dieser drückt nun mit seinem Arm O1 und der Stange D1 so auf den Winkelhebel E1, dafs die Schleife abwärts bewegt wird. Gleichzeitig übt der Arm b mittelst Stange D Zug auf den Winkelhebel E aus und veranlafst die Hebung des Hakens. Beim Schliefsen der Kuppelung wird die Stange schnell in entgegengesetzter Richtung geschoben oder gezogen, nachdem die Wagen an einander" gefahren sind, wobei derselbe Vorgang in umgekehrter Weise stattfindet. Die in Fig. 3 voll und punktirt gezeichneten Stellungen des Kreuzhebels geben deren äufseräte Stellungen an, wobei die Kuppelung geschlossen oder geöffnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei einer seitlich zu bedienenden doppelten Kuppelung für Eisenbahnwagen für jede Kuppelungshälfte in Verbindung mit einander stehend: a) Eine Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit Zapfen C an einem Schlitten S unter dem Wagengestell drehbar angeordneter Kreuzhebel B sich von der Seite des Wagens aus mittelst einer Zugstange A um einen gewissen Winkel drehen läfst, wobei die kürzeren Arme b und b1 des Kreuzhebels je ein Hebelwerk, bestehend aus den Winkelhebeln E bezw. E1 und den Stangen D und F bezw. D1 und .F1 bethätigen; dergestalt, dafs sich je nach der Be1 wegungsrichtung des Kreuzhebels gleichzeitig der Haken hebt und die Schleife senkt (beim Oeffnen) oder umgekehrt (beim Schliefsen).
    b) Der den Zapfen C des Kreuzhebels B tragende, in der Längenachse des Wagens bewegliche Schlitten S
    zu dem Zwecke, dem Haken und der Schleife, welche mit elastischen Zugstangen in Verbindung stehen, die federnde, hin- und hergehende Bewegung zu gestatten, wobei die Stangen F und F1 eine Verdrehung beider Winkelhebel £ und E1 in demselben Sinne und dadurch die Verschiebung des Kreuzhebels sammt Schlitten veranlassen.
    c) Die Anordnung des Schlitzes b2 in dem längeren Arm des Kreuzhebels
    um die unter b) bezeichnete Verschiebung an dem Stift α der Zugstange A zu ermöglichen, ohne dafs die Verbindung zwischen dem Kreuzhebel und der Zugstange A aufgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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