DE319508C - Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung - Google Patents

Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung

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DE319508C
DE319508C DE1919319508D DE319508DD DE319508C DE 319508 C DE319508 C DE 319508C DE 1919319508 D DE1919319508 D DE 1919319508D DE 319508D D DE319508D D DE 319508DD DE 319508 C DE319508 C DE 319508C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätig wirkende Hakenkupplung für Eisenbahnwagen, die sich von den bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch unterscheidet, daß an jeder Stirnseite der Wagen am Kopf der den schwingbar gelagerten Haken tragenden Kupplungswelle ein seitlicher Arm angebracht ist, der eine schwingbar gelagerte Sperrklinke trägt, die mit ihrem freien Ende hinter eine zwisehen dem Haken und dessen Schwingungsbolzen an der Hakenstange vorgesehene Nase greift. Die einzelnen Kupplungsglieder sind auf den sich gegenüberstehenden Stirnseiten der Wagen einander gleich, jedoch derart wechselseitig angeordnet, daß jeder Haken hinter die schwingbar gelagerte Sperrklinke des andern Hakens greift, wodurch eine Doppelkupplung entsteht. Die Haken sind als Winkelhebel ausgebildet, deren nach unten gerichteter Schenkel durch ein von den Wagenseiten aus in Tätigkeit zu setzendes Triebwerk derart bewegt werden kann, daß bei der beabsichtigten Entkupplung der Wagen durch Drehung einer Kurbel einer der Kupp-
J5 lungshaken so weit nach oben ausschwingt, daß der letztere außer Eingriff mit der schwingbaren Sperrklinke des andern Hakens gelangt, der alsdann selbsttätig die Sperrklinke des gegenüberliegenden Hakens äus-
jo schwingt und von derselben abgleitet, wonach beide Haken frei sind.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Kupplung nach Art der Erfindung als Ausführungsbeispiel in schematischer Weise durch die Fig. ι und 2 in Draufsicht und schnittweiser Seitenansicht, während Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2 darstellt.
Der als Winkelhebel a, b ausgebildete Kupplungshaken ist in dem Kopf der federnd gelagerten Kupplungswelle c mittels eines BoI-zens d schwingbar gelagert. In dem nach unten gerichteten Schenkel b des Winkelhebels ist ein Bolzen e parallel zum Bolzen d befestigt, dessen Enden entsprechend lang sind, über die Enden des Bolzens e greift eine Gabel f, welche mit Kniehebelschenkeln g gelenkig verbunden ist, die ihrerseits wiederum mit auf einer Welle h angeordneten Muttern i in Gelenkverbindung stehen. Die Welle h besitzt zwischen den Lagern / Links- und Rechtsgewinde und an ihren Enden auf den Längsseiten des Wagens je eine Kurbel k, durch deren Drehung in · dem einen oder andern Sinne eine Verschiebung der Muttern i, die durch eine nicht dargestellte besondere Führung gegen Drehung gesichert sind, herbeigeführt wird, so daß beispielsweise, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wenn eine Drehung der Welle Ti nach links erfolgt, die Muttern i zusammengezogen werden und dadurch die Kniehebelschenkel g das Gabelstück f und somit auch den Schenkel 5 nach rechts drücken, während gleichzeitig der andere Schenkel a des Winkelhebels nach oben schwingt, wie in Fig. 2 angedeutet ist. Am Kopf der Kupplungswelle. c ist ein parallel zum Hakenschen-* kel α gerichteter Arm m vorhanden, an dessen freiem Ende auf einem senkrechten Bolzen 0 eine Sperrklinke p schwingbar gelagert ist, die vermöge einer nicht dargestellten Feder ge-
zwungen wird, in der in Fig. ι gezeichneten ' Stellung zu bleiben bzw. in dieselbe in Richtung nach dem Bolzen d zurückzuschwingen. ; Auf der Sperrklinke φ sind zwei Rollen q ; und q1 nebeneinander angeordnet, von welchen , die Rolle q vor einer unter dem Hakenschenkel α zwischen dessen Haken a1 und dem Bolzen d vorgesehenen Nase, r ruht, während : der Haken a1 der Rolle q1 auf der Sperrklinke φ der gegenüberliegenden Kupplungs- ' teile und deren Hakenschenkel a mit seinem Haken a1 ebenfalls hinter die Rolle q1 auf der Sperrklinke φ der gegenüberliegenden Kupplungsteile greift.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Kupplung ist wie folgt:
Beim Zusammenschieben zweier Wagen zum .\ Zwecke des Kuppeins derselben treffen die Gleitflächen a2 der Haken a1 auf die Rollen q'1, so daß die Hakenschenkel α gleichzeitig an- · gehoben werden und vermöge ihres Eigen- ■ gewichts bestrebt sind, in die ursprüngliche ; Stellung nach abwärts zurückzuschwingen, wobei die Haken a1 hinter die Rollen q1 greifen. Durch die Wirkung der Puff er federn s werden die Wagen nach dem Einfall der Haken a1 auseinandergedrückt, so daß die letzteren bestrebt sind, die Sperrklinken φ ' um die Bolzen 0 zu schwingen, was aber nicht geschehen kann, da die Rollen q am Ende der Sperrklinken φ durch die Nasen r unter den Hakenschenkeln α festgehalten werden und somit ein sicherer Eingriff der Haken a1 gewährleistet ist. \
Sollen die Wagen entkuppelt werden, so ist ! es nur nötig, durch einige Umdrehungen einer der Wellen Ii mittels der Kurbel k das Kniehebelwerk g, i in Tätigkeit zu setzen, so daß das Gabelstück f den Winkelhebel a, b in die Stellung nach Fig. 2 (rechts) bringt, wobei , der Hakenschenkel α so weit nach oben ge- ! schwungen ist, daß der Haken a1 die Rolle q1 auf der Sperrklinke p nicht mehr berührt, ; wogegen der andere Hakenschenkel a mit seinem Haken a1 noch hinter die Rolle q1 auf der Sperrklinke φ der gegenüberliegenden Kupplung?glieder greift. Beim Auseinanderfahren der Wagen wird nun die mit dem Haken a1 noch in Eingriff befindliche Sperrklinke φ der rechtsseitigen Kupplungsglieder in Richtung des Pfeiles χ durch den Zug des Hakens a1 ausgeschwungen, bis der letztere von der Rolle q der Sperrklinke φ abgleitet und diese selbsttätig vermöge Federkraft in die ursprüngliche Stellung zurückschwingt. Alsdann wird die Welle h wieder zurückgedreht, so daß der vorher nach oben geschwungene Hakenschenkel a in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt und die Kupplungfglieder für die nächste Kupplung der Wagen in die eingriffsbereite Stellung gebracht worden sind. Die in der Zeichnung dargesteEte Kupplung soll nur als Ausführungsbeispiel angesehen werden, dagegen können die einzelnen Kupplungsglieder eine beliebige Form und Lage erhalten, auch kann anstatt des dargestellten Kniehebelwerks g, i für das Ausschwingen des Hakenschenkels α ein beliebiger anderer Mechanismus benutzt werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Eisenbahnwagenkupplung, da durch gekennzeichnet, daß auf jeder Stirnseite der Wagen am Kopf der den schwingbar gelagerten Hakenschenkel (a) tragenden federnden Kupplungswelle (c) ein seitlicher Arm mit einer schwingbar gelagerten Sperrklinke (φ) angebracht ist, die mit ihrem freien Ende hinter eine zwischen dem Haken (λ1) und dessen Schwingungsbolzen {d) an dem Hakenschenkel (a) vorgesehene Nase (f) greift, so -daß beim Kuppeln zweier Wagen der Haken (a1) jedes Hakenschenkels (a) hinter die Sperrklinke (φ) der Kupplung des gegenüberliegenden Wagens greift, während zwecks Entkuppeins der Wagen ein Kniehebelwerk (g, i) oder eine andere Vorrichtung von der Seite der Wagen aus in Tätigkeit gesetzt wird, wobei der Hakenschenkel («) durch einen davon abzweigenden Schenkel (5) ausschwingt und sein Haken (a1) die betreffende Sperrklinke (φ) freigibt, wogegen der Haken (α1) des andern Sehenkels (a) die gegenüberliegende Sperrklinke (φ) herumschwingt und von derselben abgleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckereI.
DE1919319508D 1919-08-26 1919-08-26 Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung Expired DE319508C (de)

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