DE540822C - Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel zu kuppelnden Zughaken - Google Patents

Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel zu kuppelnden Zughaken

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DE540822C
DE540822C DEST46057D DEST046057D DE540822C DE 540822 C DE540822 C DE 540822C DE ST46057 D DEST46057 D DE ST46057D DE ST046057 D DEST046057 D DE ST046057D DE 540822 C DE540822 C DE 540822C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. DEZEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
K.LASSE 63 b GRUPPE
Steinbock Akt.-Ges. Moosburg, Obb. in Moosburg, Obb.
Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel
zu kuppelnden Zughaken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel zu kuppelnden Zughaken.
Die Hubwagen sind größtenteils als sogenannte Einhubheber, die mit einmaligem Niederdrücken der Wagendeichsel das Anheben des Hubrahmens bewirken, oder als Vielhubheber mit mehrmaliger Deichselbeweoung ausgebildet. Bei den Einhubhebern wird fast ausnahmslos der Angriffspunkt der Last bzw. des Lasthakens am Huborgan, der Wagendeichsel, während des Hebens nicht geändert, so daß eine sehr ungleichmäßige Kraftbeanspruchung über den Gesamthub der Plattform entstand. Aus diesem Grunde wurden auch bisher Hubwagen mit mehr als 65 mm Hub nicht als Einhubheber gebaut, da es nicht möglich war, nennenswerte Lasten
ao von über 1000 kg bei einem Deichselanschlag von maximal 900 zu heben. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß infolge der ungleichmäßigen Kraftbeanspruchung die im Anfang des Hubes aufzuwendende Kraft ganz wesentlich höher war als die mittlere Leistung.
Der Gegenstand der Erfindung beseitigt diese Mangel dadurch, daß ein mit der Hubdeichsel gelenkig verbundenes Kupplungsglied durch Herunterklappen mit dem Zughaken in Verbindimg gebracht werden kann und mit einem Anschlag der Deichsel so zusammenwirkt, daß nach einem bestimmten Deichselausschlag für die weitere Hubbewegung das Kupplungsglied starr mit der Deichsei verbunden ist. Dadurch wird der Angriffspunkt des Lasthakens an dem Bolzen des Huborgans während des Hubes verändert, und zwar in der Weise, daß der erste Teil des Hubes mit kleinerem Hebelarm und der zweite mit einem größeren Hebelarm zurückgelegt wird. Zweckmäßigerweise werden die Hebelarme so gewählt, daß das Lastenmoment zunächst ziemlich konstant bleibt und dann langsam abnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und es zeigen:
Fig. ι die geschlossene Hubeinrichtung in Anfangsstellung,
Fig. 2 eine Mittelstellung im Augenblick des Kraftwechsels,
Fig. 3 die Endstellung und
Fig. 4 die gelöste Hubeinrichtung in der Stellung der Fig. 3 bzw. 1.
Der aus einem mit Rädern und Lenkgestell versehenen Unterteil 1 und einer hebbaren Plattform 2 bestehende Hubwagen besitzt am vorderen Ende eine Querstrebe 3, welche die beiden seitlichen Tragschienen des Untergestells 1 miteinander verbindet. Die Plattform 2 schwingt mittels der Lenker oder Hubarme 4 um die den Lenkern 4 und dem Untergestell 1 gemeinsamen Drehbolzen 5. Die
Vorderräder 6 sind in einem Drehgestell 7 gelagert, dessen oberer Teil zugleich den Schwenkbolzen 8 für die Wagendeichsel 9 trägt, so daß die Deichsel zugleich zum Lenken des Hubwagens und zum Heben der Plattform 2 dient. Die Deichsel 9 braucht jedoch nicht gleichzeitig zum Lenken zu dienen.
Bei den bekannten Hubeinrichtungen besitzt die Deichsel 9 außer ihrem Schwenkbolzen 8 einen Zugbolzen 10, der mit dem Zughaken 11 der Plattform 2 in unmittelbare Verbindung gebracht wird, wobei der Zughaken 11 entsprechend langer ausgebildet ist und mittels eines nicht dargestellten Fußhebels zum Zwecke der Verbindung mit dem Zugbolzen 10 aus seiner Ruhelage angehoben wird. Das Neue der Erfindung besteht nun darin, daß an dem Bolzen 10 der Deichsel 9 ein Rupplungsglied 12 angelenkt ist, das durch seinen Zugbolzen 13 mit dem Zughaken 11 in Verbindung gebracht wird. Dieses Kupplungsglied 12 besitzt auf seiner Unterseite eine Nase 14, die derart angeordnet ist, daß nach Zurücklegung eines Deichseldrehwinkels von etwa 45° nach vorwärts, gerechnet von der Anfangsstellung der Fig. 1, in der das Kupplungsglied 12 mit dem Zughaken 11 gerade in Zugverbindung gebracht ist, die Nase 14 auf einen entsprechenden Anschlag 15 der Wagendeichsel 9 trifft, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Arbeitsweise der Hubeinrichtung ist folgende: Der Zughaken 11 ist an der Plattform 2 mittels Bolzen 16 angelenkt und derart angeordnet, daß er bei gesenkter Stellung der Plattform 2 auf einer an der Querstrebe 3 vorgesehenen Führung 17 mittels Ansatzzapfen 18 in eingriffsbereiter Läge aufliegt. Wird die Deichsel 9 hochgestellt (Fig. 1) und das einarmig ausgebildete Kupplungsglied 12 aus .seiner hochgestellten Lage durch Niedertreten des an der Deichsel 9 angelenkten Fußhebels 19 befreit, so faßt beim Niederfallen das Kupplungsglied 12 mit seinem Zugbolzen 13 hinter die Nase des Zughakens 11.
Das Niederfallen des Kupplungsgliedes 12 wird in diesem Falle durch die Schwerkraft bewirkt; es kann aber auch durch Betätigen eines mit dem Kupplungsglied 12 fest verbundenen Fußhebels 20 erfolgen (Fig. 2 und 4), wobei das Kupplungsglied 12 als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen Übergewicht auf der Seite des Fußhebels liegt, wodurch der weitere Vorteil erreicht wird, daß das Kupplungsglied 12 beim Hochstellen der Deichsel 9 zwecks Lenkens in 'eine Lage gebracht ist, in der es nicht an andere Teile der Hubeinrichtung, wie den Zughaken 11, anstoßen, kann. Die Hochstellung des Kupplungsgliedes 12 kann aber auch durch eine nicht dargestellte Drehungs- oder Zugfeder erreicht werden.
Wird nach Herstellung der Zugverbindung zwischen Zughaken 11 und KupplungsgKed 12 die Deichsel nach vorn abwärts bewegt, so beschreibt der Bolzen 10 einen Kreisbogen um den festen Drehbolzen 8 der Wagendeichsel 9, wobei die Plattform 2 des Hubwagens gehoben wird. In der Stellung der Deichsel nach Fig. 2 trifft jedoch die am Kupplungsglied 12 vorgesehene Nase 14 auf den festen Anschlag 15 der Deichsel 9, wodurch die Schwenkung des Kupplungsgliedes 12 relativ zu seinem Drehbolzen ι ο beendet wird. Bei der weiteren Deichselschwenkung liegt das Kupplungsglied 12 fest an der Deichsel 9, wodurch sich der Lasthebelarm vergrößert hat und das Kupplungsglied 12 sich nur gemeinsam mit der Wagendeichsel 9 um den Deichselbolzen 8 drehen kann, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
Hieraus ist ersichtlich, daß der Radius, mit dem der Angriffspunkt der Last an dem Drehpunkt der Deichsel angreift, während des Hubes durch die Einschaltung des Kupplungsgliedes 12 geändert wird und daß es möglich ist, durch Anordnung mehrerer Kupplungsglieder mit entsprechenden Anschlägen eine mehrmalige Änderung des Lastheb eis herbeizuführen.
Bei Beendigung des Hubes wird die Plattform 2 in bekannter, nicht dargestellter Weise von einer Sicherungsvorrichtung festgestellt, so daß beim Zurückschwenken der Deichsel 9 der Zughaken' 11 aus der Verbindung mit dem Kupplungsglied 12 _ gelöst wird und auf die Querstrebe 3 bzw. Führung· 17 niederfällt, während das Kupplungsglied 12 entweder hochgeschwenkt und durch einen Fußhebel 19 gehalten wird, wie in Fig. 1 veranschaulicht ist, oder selbsttätig infolge seines Übergewichts die in Fig. 4 dargestellte Lage einnimmt, wodurch das unbehinderte Lenken bzw. Drehen des Drehgestelles 7 erreicht ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel zu kuppelnden Zughaken, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Hubdeichsel (9) gelenkig verbundenes Kupplungsglied (12) durch Herunterklappen mit dem Zughaken (11) in Verbindung gebracht werden kann.
2. Hubkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (12) eine Nase (14) aufweist, die mit einem Anschlag (15) der Deichsel (9) derart zusammenwirkt, daß nach einem bestimmten Deichselausschlag für die weitere Hubbewegung das Küpplungsglidd
(ι2) starr mit der Deichsel (9) verbunden wird.
3. Hubkarre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Querstrebe (3) des Karrenrahmens ein Anschlag (17) für einen Ansatzzapfer» (18) des Zughakens (11) vorgesehen ist.
4. Hubkarre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (12) als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm mit einem Fußtritt (20) versehen ist, und daß das Übergewicht auf der Seite des Fußtrittes (20) liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST46057D 1929-07-03 1929-07-03 Hubkarre mit einem an der Plattform angelenkten, mit der Hubdeichsel zu kuppelnden Zughaken Expired DE540822C (de)

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