DE49096C - Gewichtsbremse - Google Patents
GewichtsbremseInfo
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- DE49096C DE49096C DENDAT49096D DE49096DA DE49096C DE 49096 C DE49096 C DE 49096C DE NDAT49096 D DENDAT49096 D DE NDAT49096D DE 49096D A DE49096D A DE 49096DA DE 49096 C DE49096 C DE 49096C
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- Germany
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/14—Combinations of different types of brakes, e.g. brake blocks acting on wheel-rim combined with disc brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Elements And Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
ARTHUR KOPPEL in BERLIN. Gewichtsbremse.
Das Anziehen und Lösen der vorliegenden Gewichtsbremsen eines Zuges soll vom Führerstande
aus erfolgen.
Die Bremskraft wird von einem Gewichtshebel A, Fig. 1 und 2, ausgeübt, an den eine
bis zum Führerstande laufende Bremsleine / angreift. In der Ruhelage wird dieser Gewichtshebel
von einem an der Stirnwand des Wagens in einem Consol b drehbar gelagerten
Haken c gehalten, der einen an dem Gewicht Q des Hebels A seitlich angebrachten Zapfen a
umfafst. Der Haken selbst ist an dem Herabfallen durch eine an seiner Nabe angebrachte
Nase c" gehindert, welche unter die obere Platte des Consols b greift.
Mittelst Handhabung der Bremsleine mufs daher, wenn die Bremse angezogen werden
soll, der Gewichtshebel ausgelöst werden, und wenn dieselbe gelöst und in dem gelösten Zustande
erhalten werden soll, der Eingriff zwischen Gewichtshebel und Haken wieder hergestellt
werden.
Der Erreichung beider Zwecke dient die nachstehend beschriebene und in den Fig. 4
und 5 in gröfserem Mafsstabe dargestellte Gestaltung des Hakens c und die Verbindung
desselben mit einer Auslösstange d.
Soll gebremst werden, so wird die Bremsleine zunächst kräftig angezogen. Infolge dessen
bewegt sich der Gewichtshebel nach der Stirnwand des Wagens zu, bis der längs der unteren
Kante des Hakens gleitende und diesen zugleich etwas anhebende Zapfen a des Gewichtes
Q, Fig. ι, 2 und 5, auf eine am Haken angeordnete Schulter c' stöfst und nun
den Haken so weit nach der Stirnwand des Wagens verschiebt, als es das' lange Loch der
Nabe des Hakens zuläfst. Infolge dieser Verschiebung greift die an der Hakennabe angeordnete
Nase c" etwas weiter unter die obere Platte des Consols b, so dafs der Haken c
auch in seiner neuen Stellung erhalten bleibt. Hierauf wird die Bremsleine nachgelassen. Der
Gewichtshebel A fällt nieder und hebt hierbei die seitlich hinter dem' Haken c in Führungen
gelagerte Stange d empor, bis ihr Absatz d', Fig. 4 und 5, hinter die Nabe des Hakens
trifft und diesen zurückschiebt, · wodurch der Haken in seine frühere Lage zurückfällt. Fig. 5
veranschaulicht die beiden Endstellungen des Hakens.
Das Moment des herabfallenden Gewichtshebels gelangt unter Vermittelung der an seinen
anderen Arm angeschlossenen Zugstange e zur Wirkung auf den Bremshebel /.
Soll die Bremse gelöst werden, so wird die Bremsleine angezogen, der Gewichtshebel steigt
empor, trifft auf den Haken, hebt diesen an, worauf der Zapfen α abermals einklinkt und
schliefslich Gewichtshebel und Haken in die durch Fig. 1 dargestellte Ruhelage zurückgelangen.
In der Zeichnung ist die Fallebene des Gewichtshebels A senkrecht zur Stirnfläche des
Wagens gerichtet, welche Anordnung dann zweckmäfsig ist, wenn die Bremse als Schlufsbremse
des Zuges functionirt. Ist dieselbe jedoch an einem mittleren Wagen angebracht, so empfiehlt es sich, mit Rücksicht auf den
beschränkten Raum zwischen zwei Wagen die Fallebene des Gewichtshebels parallel der Stirnfläche
zu legen. Die Bremsleine wird alsdann
über Führungsrollen nach dem Gewichtshebel geleitet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:An einer mittels Bremsleine bedienbaren Gewichtshebelbremse für Eisenbahnwagen die Anordnung eines den Gewichtshebel A in seiner Ruhelage bei gelöster Bremse erhaltenden Hakens cc' c", der bei dem für das Anziehen der Bremse zunächst erforderlichen Anspannen der Bremsleine behufs Freigebung des Gewichtshebels durch Anstofsen des Zapfens α an die Schulter c' verschoben und durch Untergreifen der Nase c" unter den Winkel b festgelegt wird, dann beim Niederfallen des Gewichtshebels unter Vermittelung einer Auslösungsstange d d' in seine frühere Lage zurückgeführt und beim Lösen der Bremse durch den aufsteigenden Gewichtshebel bis zur Wiederarretirung desselben angehoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49096C true DE49096C (de) |
Family
ID=324043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49096D Expired - Lifetime DE49096C (de) | Gewichtsbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49096C (de) |
-
0
- DE DENDAT49096D patent/DE49096C/de not_active Expired - Lifetime
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