DE263249C - - Google Patents
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- DE263249C DE263249C DENDAT263249D DE263249DA DE263249C DE 263249 C DE263249 C DE 263249C DE NDAT263249 D DENDAT263249 D DE NDAT263249D DE 263249D A DE263249D A DE 263249DA DE 263249 C DE263249 C DE 263249C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/16—Positive railway stops
- B61K7/22—Axle stops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263249 x KLASSE 20 h. GRUPPE
FRANZ DORSCHNER in FALKENAU a. d. Eger.
Fangvorrichtung für Förderwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1913 ab.
Von den bekannten Fangvorrichtungen für Förderwagen, bei denen der gewichtsbelastete
Fanghebel durch einen gewichtsbelasteten Anschlaghebel bei Überschreitung der zulässigen
Geschwindigkeit des Förderwagens eingerückt wird, unterscheidet sich die Fangvorrichtung
gemäß der Erfindung durch die besondere Ausbildung der Ausrückvorrichtung des Fanghebels.
Dieser ist mittels eines Seiles an eine
ίο Windetrommel angeschlossen, die durch ein
Gesperre festgehalten wird und den Fanghebel ausgerückt erhält. Der Sperrhebel dieses Gesperres
wird durch den Anschlaghebel ausgerückt, sobald der Anschlaghebel bei unzulässig
großer Geschwindigkeit des an ihm anstoßenden Fahrzeuges, eine große Schwingung ausführend,
an den Sperrhebel anstößt und die Trommel freigibt, so daß der gewichtsbelastete
Fanghebel in die Fangstellung schwingen kann.
ao Fig. ι zeigt die Fangvorrichtung im Längsschnitt
und Fig. 2 in Draufsicht.
Die Fangvorrichtung ist innerhalb des Schienenstranges angebracht und besteht aus
dem gewichtsbelasteten Fanghebel 1, welcher um die Achse 2 drehbar ist und in der Ruhestellung durch das gespannte Seil 3 festgehalten
wird, bei dessen Entspannung der Fanghebel zufolge seines Eigengewichtes sich dreht
und die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete, durch ein Anschlagholz begrenzte Fängst ellung
einnimmt. Das an den Fanghebel 1 greifende Seil 3 ist über die an einer Schwelle gelagerte
Rolle 4 bahnaufwärts zu der ebenfalls an einer Schwelle befestigten Trommel 5 geleitet,
wobei es zum Schütze gegen Beschädigung durch das Rohr 6 geführt ist. Auf der Achse
der mit dem Seil umwickelten Trommel 5 sitzt das Sperrad 7, in das der Sperrhebel 8
greift, der für gewöhnlich die Trommel feststellt und dadurch das Seil in Spannung
und den Fanghebel in der Ruhelage festhält. Zum Ausrücken des Sperrhebels ist im Bereiche
desselben der Anschlaghebel 10 um den Bolzen 9 schwingbar. Der Hebel 10 wird in
der Grundstellung durch den Anschlagstift 11
gehalten, welcher dem unteren Arm des Hebels 10 nur Schwingungen in der Richtung
gegen den Sperrhebel 8 gestattet. Der obere Arm des Anschlaghebels 10 reicht bis zur
Höhe der Wagenachse, während sein unterer Arm mit der Anschlagnase 1.2 versehen ist,
die bei größeren Schwingungen an den Sperrhebel 8 stößt und diesen aus dem Sperrad
ausrückt.
Die Fangvorrichtung wirkt in folgender Weise: Der ankommende Förderwagen stößt
mit seiner Vorderachse an den Anschlaghebel 10 und schwenkt diesen gegen den Sperrhebel
8. Ist nun die Geschwindigkeit des abwärts fahrenden Wagens die zulässige, so
wird der Stoß der Wagenachse an den Hebel 10 und mithin der Ausschlag des letzteren
nicht groß genug sein, damit dieser an den Sperrhebel 8 anschlägt und ihn auslöst. Wenn
dagegen der Förderwagen mit einer unzulässig großen Geschwindigkeit ankommt, so schlägt
seine Vorderachse derart heftig gegen den Hebel 10, daß dieser weit ausschwingt und
den Sperrhebel 8 aus seiner Sperrlage bringt. Dadurch ist das Seil 3 entspannt und der
gewichtsbelastete Fanghebel 1 gelangt in die in Fig. ι strichpunktiert dargestellte Fangstellung,
in welcher er den ankommenden Wagen aufhält und zum Stillstand bringt.
Mit der Fangvorrichtung kann eine Signalleitung in Verbindung gebracht werden, indem
der eine Leitungsdraht zu dem Sperrhebel 8 und der zweite zu einem unter dem Sperrhebel
angeordneten Kontaktsteg 13 führt, den der ausgerückte Sperrhebe] berührt. Wenn nun
die Auslösung des Sperrhebels erfolgt, also die Fangvorrichtung in Tätigkeit tritt, so wird
der Strom geschlossen und die Signalvorrichtung angestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Fangvorrichtung für Förderwagen, deren gewichtsbelasteter Fanghebel durch einen gewichtsbelasteten Anschlaghebel bei "Überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeit eingerückt wird, dadurch, gekennzeichnet, daß der Fanghebel (1) mittels eines Seiles (3) an eine Windetrommel (5) angeschlossen ist, die durch ein Gesperre (7, 8) festgehalten wird, an dessen Sperrhebel (8) der ausschwingende Anschlaghebel (10) bei Überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeit stößt und die Trommel und damit den Fanghebel freigibt, so daß letzterer in äi&f Fangstellung schwingt.Hierzu τ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263249C true DE263249C (de) |
Family
ID=520659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263249D Active DE263249C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263249C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161302B (de) * | 1961-02-23 | 1964-01-16 | Koppers Gmbh Heinrich | Steuervorrichtung fuer vom Wagendurchlauf betaetigte Ruecklaufsperren fuer Foerderwagen |
| DE3010777A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Buero Patent Ag | Mechanische anhalteeinrichtung zum anhalten eines mit einer eine grenzgeschwindigkeit ueberschreitenden geschwindigkeit freifahrenden fahrzeuges |
-
0
- DE DENDAT263249D patent/DE263249C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161302B (de) * | 1961-02-23 | 1964-01-16 | Koppers Gmbh Heinrich | Steuervorrichtung fuer vom Wagendurchlauf betaetigte Ruecklaufsperren fuer Foerderwagen |
| DE3010777A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Buero Patent Ag | Mechanische anhalteeinrichtung zum anhalten eines mit einer eine grenzgeschwindigkeit ueberschreitenden geschwindigkeit freifahrenden fahrzeuges |
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