DE53255C - Zweckenbefestigung für das Aufzwicken von Schuhwerk - Google Patents
Zweckenbefestigung für das Aufzwicken von SchuhwerkInfo
- Publication number
- DE53255C DE53255C DENDAT53255D DE53255DA DE53255C DE 53255 C DE53255 C DE 53255C DE NDAT53255 D DENDAT53255 D DE NDAT53255D DE 53255D A DE53255D A DE 53255DA DE 53255 C DE53255 C DE 53255C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- footwear
- attachment
- fastening
- purposes
- arms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 4
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D75/00—Nailing devices on pulling-over or lasting machines
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1890 ab.
Das bisherige sogenannte Aufzwicken bei Herstellung von Schuhwerk auf eisenbeschlagenen
Leisten erfordert eine besondere Geschicklichkeit' und Fertigkeit. Die Verwendung von
Takes erfordert grofse Gewandtheit und ist äufserst mühevoll.
Nach vorliegender Erfindung soll die Arbeit des Zwickens auf hölzernen Leisten mit der
Art des Zwickens auf eisenbeschlagenen Leisten verbunden werden. Zu dem Zweck ist ein
Leisten hergestellt, dessen Boden ringsum mit einer Eisenschiene a, Fig. 1 und 2, versehen
ist.
Ein solcher Leisten hat den Vortheil gröfserer Dauerhaftigkeit, die Bodenform bleibt dabei
erhalten und sind Unebenheiten am hölzernen Theil des Leistens mittelst kernigen Sohllederstreifens
leicht auszubessern.
Die Zwecke besteht, wie Fig. 2 zeigt, aus der Hauptzwecke b und der Hülfszwecke c;
beide sind mit einander durch die Hülse f und die Arme d und e verbunden.
Die Hauptzwecke b ist mit der Hülse f fest verbunden, und zwar entweder verlöthet oder
Zwecke b hat einen Einschnitt, in welchen die Hülse f an der entsprechenden Stelle eingenietet
ist. Ferner haben die Arme d und e zur Einführung der Hülfszwecke c entsprechend
grofse Löcher m und n.
Die Hauptzwecke b und mit ihr Hülse f und deren Arme d und e werden in den
Holzleisten A an der Stelle, wo aufgezwickt werden soll, in nach Fig. 1 ersichtlicher Weise
eingeschlagen; hierbei ist zu bemerken, dafs durch die Länge der Arme d und e der Ort,
wo die Hauptzwecke geschlagen, in ziemlich beliebiger Entfernung von der Seitenkante des
Leistens gewählt werden kann und daher die Abnutzung des Leistens eine weit geringere ist
als wie bisher. Es ist in Fig. 1 durch Stellung I und II solches veranschaulicht.
Nachdem so die Hauptzwecke b geschlagen, wird das Oberleder mit der Fütterung genügend
aufgezogen, sodann die Hülfszwecke c durch die Löcher m und η hindurchgeführt
und mit leichtem Schlag durch Leder und Fütterung bis auf die Schiene α gebracht;
hierdurch wird Oberleder, Futter und Brandsohle festgehalten.
Es ist aus Vorstehendem erklärlich, dafs die Handhabung der armirten Zwecke eine äufserst
einfache ist; die Leistung eines Arbeiters soll dadurch erhöht werden.
Zum Aufzwicken eines Paares braucht, man
26 solcher Zwecken.
Sobald aufgezwickt ist, werden Takes geschlagen und die Zwecken entfernt.
Die Sohlen werden mit Messingstiften durchgenagelt oder, wie solches in den Schuhfabriken
geschieht, auf der Nähmaschine durchgenäht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Zweckenbefestigung für das Aufzwicken von Schuhwerk, bestehend aus der mit der Hauptzwecke b fest verbundenen Hülse f, an welcher die Arme d und e mittelst der Löcher m und η die Hülfszwecke c aufnehmen, so dafs Schuhwaaren aller Art auf mit Eisenschienen a beschlagenen Holzleisten (A) leicht und sicher aufgezwickt werden können (Fig. 1 und 2).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53255C true DE53255C (de) |
Family
ID=327918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53255D Active DE53255C (de) | Zweckenbefestigung für das Aufzwicken von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53255C (de) |
-
0
- DE DENDAT53255D patent/DE53255C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE53255C (de) | Zweckenbefestigung für das Aufzwicken von Schuhwerk | |
| DE3323170A1 (de) | Schnuerverschluss, vornehmlich fuer schuhe | |
| DE304145C (de) | ||
| DE59955C (de) | Ersatzstück für Hosenträgerknöpfe u. dgl | |
| DE129832C (de) | ||
| DE423304C (de) | Durchgenaehtes oder durchgenageltes Schuhwerk | |
| DE200043C (de) | ||
| CH117557A (de) | Zimmersohle. | |
| AT137116B (de) | Verbindung von Sohle und Oberleder bei Schuhen, insbesondere Opanken. | |
| DE434545C (de) | Knopfhaltevorrichtung fuer Lederwaren, insbesondere Schuhwerk | |
| DE112748C (de) | ||
| DE205610C (de) | ||
| DE63924C (de) | Verfahren zur Verbindung des Oberleders mit der Innensohle und dem Rand von Schuhwerk | |
| DE586314C (de) | Verbindung von Sohle und Oberleder bei Schuhen, insbesondere Opanken | |
| DE308964C (de) | ||
| DE105365C (de) | ||
| DE206684C (de) | ||
| DE34687C (de) | Leisten mit auswechselbarem Fufs. • | |
| DE440086C (de) | Plattfusseinlage | |
| DE261266C (de) | ||
| DE88372C (de) | ||
| DE580115C (de) | Auswechselbarer Lauffleck | |
| DE308846C (de) | ||
| DE112388C (de) | ||
| DE308091C (de) |