DE88372C - - Google Patents

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DE88372C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/12Special watertight footwear

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
Wasserdichter Schuh.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft Neuerungen an Schuhen, welche im wesentlichen den Zweck haben, einen durchaus dauerhaften Schuh herzustellen und ferner dem Fufse zu gestatten, sich dicht an die Sohle anzuschmiegen, wodurch ein elastischer Gang herbeigeführt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung zur Darstellung gebracht und zeigt Fig. 1 den Grundrifs eines Lederstückes, aus welchem der Schuh hergestellt werden soll; Fig. 2 stellt dieses Lederstück nach dem Walken in perspectivischer Ansicht dar und Fig. 3 zeigt den Schuh, nachdem er mit einer Sohle, Absatz und sonstigem Zubehör versehen ist, während Fig. 4 die Anordnung eines Riemens zum Versteifen an dem Schuh und Fig. 5 diesen Riemen im Grundrifs darstellt.
Das zu dem Schuh zu verwendende Lederstück α wird in die durch Fig. 1 dargestellte Form geschnitten und ist am hinteren Ende b schlitzförmig ausgebildet. Sodann wird dem Lederstück durch Walken die gewünschte Fufsform gegeben (Fig. 2), wobei die Flächen des schlitzförmigen Ausschnittes b am hinteren Ende des Lederstückes α stumpf zusammenstofsen; dieselben werden derartig vernäht, dafs von aufsen nur die Stofslinie und keine Stiche zu sehen sind. Durch das Walken wird die rohe Form des Schuhes, also die Brandsohle, Seitenstücke, Vorder- und Hintertheil, aus einem Stück hergestellt. Es ist mithin das Aufkleben und Annähen der Brandsohle, wie es bisher geschah, nicht mehr nothwendig. Ferner ist auch ein Brechen des Leders an den Seiten ausgeschlossen und können äufsere Einflüsse, wie Wasser, Schnee und dergl, nicht mehr auf die Füfse einwirken.
Nachdem der Schuh gewalkt ist,, wird er mit Absatz e und Sohle d, sowie dem oberen Einsatzstück i und sonstigem Zubehör versehen, welche Theile mit dem gewalkten Schuh vernäht werden. Der Schuh erhält dadurch die aus Fig. 3 ersichtliche Gestaltung.
Um ein besseres Anschmiegen an den Fufs des Schuhtheiles zwischen Absatz und Sohle herbeizuführen und diese Stelle zu versteifen, wendet man zweckmäfsig einen Riemen f an, welcher mit einer Schnalle h versehen ist. Der Riemen f ist an der Stelle, wo er den Schuh an die Wölbung der Fufssohle pressen soll, breiter gehalten und läuft nach dem oberen Fufse in schmälere Streifen g g1 aus. Am Schuh wird dieser Riemen zweckmäfsig dadurch befestigt, dafs man die schmäleren Theile gg1 durch Schlitze c c1 der Seitentheile des Schuhes führt und oben auf dem Fufs mittelst einer Schnalle oder auf sonst geeignete Weise mit einander verbindet.
Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Schuhe können für alle Arten von Schuhwerk Verwendung finden und zeichnen sich aufser ihrer Elasticität und Dauerhaftigkeit noch durch ihre Leichtigkeit aus, da Nägel überhaupt nicht zur Anwendung kommen und
die einzelnen Theile nur zusammengenäht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schuh, bei welchem das Eindringen von Wasser durch das Leder von unten und von der Seite dadurch verhindert wird, dafs ein (nach Fig. i) gestanztes Lederstück (α) durch Walken die Form eines Schuhes erhält, wobei der Rand des Leders nur oberhalb des Fufses und am After vernäht wird, während die Sohle und der Absatz derartig mit dem Schuh vernäht werden, dafs das Schuhleder nicht vollständig durchstochen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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