DE190401C - - Google Patents

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DE190401C
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DE
Germany
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DENDAT190401D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/144Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the heel, i.e. the calcaneus bone
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/18Resilient soles
    • A43B13/181Resiliency achieved by the structure of the sole
    • A43B13/186Differential cushioning region, e.g. cushioning located under the ball of the foot
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/42Filling materials located between the insole and outer sole; Stiffening materials

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190401 KLASSE 71 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und mehrere Leisten zur Herstellung von Schuhwerk mit am Hakenteil in zwei Lappen geteilter Brandsohle. Das Neue des Verfahrens besteht nun darin, daß der untere Lappen an der Laufsohle befestigt, dann zwischen beide Lappen ein Kissen eingelegt und schließlich der obere Lappen darüber geklappt wird.
Es ist zwar schon bekannt, elastische Hackeneinlagen zwischen der Brandsohle und einem Stück aus Leder oder Leinwand, welches im Sohlengelenk an der Brandsohle befestigt ist, anzubringen. Die bekannte Anordnung hat aber eine lästige Erhöhung der Ferse zur Folge. Demgegenüber befindet sich bei der vorliegenden Erfindung die Hackeneinlage oder das Kissen zwischen den beiden Lappen der am Hackenteil gespaltenen Brandsohle, wobei der Hackenteil der Laufsohle tiefer liegt als das Sohlengelenk. Dadurch wird erreicht, daß das Schuhwerk in seinem Äußeren einem Schuhwerk ohne Hackenkissen gleicht und eine Erhöhung der Ferse vermieden wird.
Die Erfindung betrifft auch mehrere Leisten zur Ausführung des Verfahrens. Der eine von diesen Leisten ist im Sohlengelenk mit einer Aussparung versehen, in welche der den Deckel bildende Lappen der Brandsohle eingelegt wird.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt eines Schuhes.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Hinterteils einer Leistenform zur Ausführung des Verfahrens.
Fig. 3 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansieht des Hinterteils einer anderen Leistenform.
Fig. 4 und 5 zeigen schaubildliche Ansichten eines abnehmbaren Hackenteils des in Fig. 3 dargestellten Leistens.
Der nach unten vorspringende Hackenteil 12 der Laufsohle liegt niedriger als das Sohlengelenk 13, mit welchem er durch einen geneigten Teil 14, der die Vorderwandung der Kissenhöhlung bildet, verbunden ist. 15 ist die Brandsohle, deren Hackenteil in zwei Lappen 16 und 17 gespalten ist. Die Brandsohle wird in üblicher Weise mit der Zwischen- und Laufsohle des Schuhes dauernd verbunden. Bei Rahmenschuhwerk wird die Brandsohle mit dem Rahmen durch eine Einstechnaht verbunden und der Rahmen mit der Laufsohle vernäht. An einem Mc. Kay-Schuh sind die Brand-, die Zwischen- und die Laufsohle durch Stiche verbunden, die durch sämtliche drei Teile hindurchgehen.
Bei der Fertigstellung des Schuhes wird ein Leisten verwendet, der derart eingerichtet ist, daß die Lappen 16 und 17 der Brandsohle während der Leistenarbeit voneinander getrennt gehalten werden. Der Leisten hat einen vorspringenden Hackenteil, welcher den Teilen 12 und 14 der Laufsohle entspricht. Dieser vorspringende Hackenteil kann entweder mit dem Hinterteil des Leistens ein Stück bilden, wie in Fig. 2 dargestellt ist, oder er kann von dem Leisten abgenommen werden, wie in Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist. In Fig. 2 ist ein Leisten dargestellt, der aus einem Stück hergestellt und an dem Hackenteil derartig gestaltet ist, um den nach unten vorspringenden Hackenteil 12 und den geneigten Teil 14 der Laufsohle und die entsprechenden Teile -der Brandsohle zu bilden. Der Leisten ist im Sohlengelenk mit einer Aussparung 10 versehen, in welche der Lappen 17 eingelegt wird, worauf das Oberleder über den Leisten und die Brandsohle übergeholt wird. Der Lappen 17 verbleibt in der Aussparung 10 des Leistens so
lange, bis die Anfertigung des Schuhes so weit vorgeschritten ist, daß die Entfernung des Leistens notwendig ist. Nach der Entfernung des Leistens zeigt der Schuh eine Brandsohle mit einem geteilten Hackenteil, dessen Lappen 16 den Boden und die Vorderwandung der Kissentasche bildet, während der Lappen 17 einen Deckel für das in die erwähnte Tasche eingeführte Kissen bildet. Die Lappen des Hackenteils der Brandsohle können in bekannter Weise durch Spaltung des Hackenteils gebildet werden, wobei die Lappen mit der Brandsohle ein Stück bilden. Der Lappen 17 kann aber auch gesondert hergestellt und mit der Brandsohle vor Einführung in den Schuh verklebt, vernäht oder in anderer Weise befestigt sein. In den Fig. 3, 4 und 5 ist ein Leisten dargestellt, welcher einen Hinterteil 18 von gewöhnlicher Form zeigt und mit einem abnehmbaren Hackenteil 19 versehen ist. Derselbe kann zeitweilig an dem Hinterteil 18 durch einen Nagel 20 befestigt sein, doch ist dies nicht notwendig, wenn der Teil 19 mit dem später beschriebenen Flansch oder Vorsprüngen versehen ist. Der Hackenteil 19 gibt dem Leisten eine Form, welche dem Teil 12 und 14 der Laufsohle entspricht. Die Brandsohle 15 wird auf den Leisten aufgebracht, wobei der Lappen 17 der Brandsohle auf dem Hinterteil 18 des Leistens liegt. Der Hackenteil 19 wird dann zwischen die Lappen 16 und 17 der Brandsohle eingeführt. Die Brandsohle und der Hackenteil 19 werden durch einen Nagel 20 zeitweilig mit dem Leisten verbunden. Das Oberleder wird alsdann über den Leisten und die Brandsohle übergeholt.
Vor der Aufbringung der Laufsohle wird der Nagel 20, welcher die Brandsohle und den Hackenteil 19 mit dem Hinterteil 18 des Leistens verbindet, entfernt. Alsdann wird die Laufsohle und der Absatz aufgelegt und der Lappen 16 der Brandsohle fest mit der Laufsohle in geeigneter Weise verbunden, z. B. durch die gebräuchlichen Hackenbefestigungsnägel 25, wobei der Lappen 17 freigelassen wird. Nachdem die Laufsohle befestigt ist, wird der Leisten entfernt, der Hackenteil 19 fortgezogen, der Lappen 17 nach oben bewegt und ein Kissen 21 von der gleichen Form wie der Hackenteil 19 zwischen den Lappen 16 und 17 eingeführt. Der Lappen 17 wird dann auf das Kissen herunter geklappt, wodurch eine Vorwärts- und Aufwärtsverschiebung des Kissens verhindert wird. Das Kissen wird sicher in seiner Stellung durch die Brandsohle, ohne daß eine direkte Befestigung an dem Schuh stattfindet, gehalten. Die Brandsohle zeigt eine fortlaufende ebene Tretfläche, welche das Anziehen und Ausziehen des Schuhes in leichter Weise gestattet. Das Kissen läßt sich entfernen und erneuern, indem man den Lappen 17 der Brandsohle hebt.
Es sind Einrichtungen getroffen, um den Hackenteil 19 mit dem Hinterteil des Leistens so in Eingriff zu bringen, daß eine zufällige Verschiebung während der Leistenarbeit verhindert ist. Hierzu dient am besten ein Flansch 22 an dem Hackenteil 19, wobei die äußere Seite des Flansches in einer Ebene mit dem Rande des Hackenteils 19 liegt und in eine Nut 23 auf dem Hinterteil des Leistens einpaßt. Der Hackenteil 19 greift in den Hinterteil des Leistens so ein, daß der Hackenteil 19 fest auf dem Leisten sitzt. An Stelle des Flansches 22 können, wie in Fig. 5 gezeigt, eine Reihe von Vorsprüngen 26 verwendet werden, die in entsprechende Vertiefungen des Hinterteils des Leistens eingeführt werden. Diese Vorsprünge befinden sich am besten am Rande des Hackenteils 19, so daß sie nicht mit dem Lappen 17 der Brandsohle in Berührung kommen. Man kann die Vorsprünge aber auch gegebenenfalls innerhalb des Hackenteils 19 anbringen, in welchem Falle dann entsprechende Vertiefungen in dem Lappen 17 vorgesehen werden müssen. Die Bodenfläche des Hackenteils 19 ist vorteilhaft an der vorderen Seite geneigt. Ohne den Teil 19 ist der Leisten zur Herstellung gewöhnlicher Schuhe geeignet.
Das Kissen 21 ist zwischen den beiden Lappen der am Hackenteil gespaltenen Brändsohle angeordnet, so daß also die Nägel 25 mit der Ferse des Trägers nicht in Berührung kommen können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk mit am .Hackenteil in zwei Lappen geteilter Brandsohle, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Lappen (16) an der Laufsohle (13, 14, 12) befestigt, dann zwischen beide Lappen ein Kissen (21) eingelegt und schließlich der obere Lappen (17) darüber geklappt wird.
2. Leisten zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leisten am Hackenteil nach unten vorspringt und im Sohlengelenk mit einer Aussparung (10) versehen ist, in welche der obere Lappen (17) der Brandsohle eingelegt werden kann.
3. Leisten zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Hackenteil (19) des Leistens abnehmbar und mit einem Flansch (22) oder mit Vorsprüngen (26) versehen ist, die in entsprechende Vertiefungen (23) des Hinterteils (18) des Leistens eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT190401D Active DE190401C (de)

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