DE524211C - Verfarhren zur Herstellung von in der Lederindustrie verwendbaren waessrigen OEl- undFettemulsionen - Google Patents

Verfarhren zur Herstellung von in der Lederindustrie verwendbaren waessrigen OEl- undFettemulsionen

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DE524211C
DE524211C DEI29011D DEI0029011D DE524211C DE 524211 C DE524211 C DE 524211C DE I29011 D DEI29011 D DE I29011D DE I0029011 D DEI0029011 D DE I0029011D DE 524211 C DE524211 C DE 524211C
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DEI29011D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C9/00Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes
    • C14C9/02Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes using fatty or oily materials, e.g. fat liquoring

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von in der Lederindustrie verwendbaren wäßrigen Öl- und Fettemulsionen Es wurde gefunden, daß sich die aus wäßrigen Methylcelluloselösungen und Fettstoffen aller Art, wie Tran, Rüböl, Knochenöl, Klauenöl, Wollfett, Talg, Vaseline, Paraffinöl usw., leicht herzustellenden Emulsionen mit Vorteil in der Lederindustrie verwenden lassen. Die Anwendbarkeit dieser Emulsionen erstreckt sich, je nachdem man stark ungesättigte fette Öle, wie Tran, oder aber Fettstoffe von schwach ungesättigtem oder gesättigtem Charakter ohne spezifisch . gerbende Eigenschaften, wie Rüböl, Knochenöl und 'Talg, Mineralöl, Schmieröl. Paraffinöl usw., benutzt, nach zwei verschiedenen Richtungen: Emulsionen der erst erwähnten Art können mit besonderem Vorteil in der Sämischgerberei als Gerbemittel dienen, während Emulsionen der zweiten Art als Fettlicker dienen für vegetabilisch- oder mineralgare Leder aller Art, sowie für Leder, die mittels synthetischer Gerbstoffe erhalten wurden. In beiden Fällen hat die mitverwendete Methvlcellulose nicht nur die Wirkung eines -übrigens besonders vorteilhaften, weil alkalifreien Emulgierungsmittels, sondern daneben noch die eines Füll- und Beschwerungsmittels von besonderen Eigenschaften, von denen vor allem die Bindung überschüssigen Gerbstoffes im Leder erwähnt sei. Ein Zusatz von Farbstoffen sowie von Salzen, anderen emulgierend wirkenden Stoffen, Netz-, Dispergieiungs- oder Lösungsmitteln, wie z. B. sulfurierte Öle, organische Sulfosäuren, höhere Alkohole, Zuckerarten usw., kann zur Veränderung der Wirkung der Emulsionen von Fall zu Fall erfolgen. Beispiele r. ioo Teile der 5 °/oigen Lösung einer Dimethylcellulose, welche bis zu einer Temperatur von ungefähr 6o bis 70° nicht koaguliert, werden mit ioo Teilen Klauenöl so lange verrührt, bis eine vollkommene Emulgierung eingetreten ist. Mit dieser Emulsion wird die Fettung des Leders bei etwa 6o° in üblicher Weise vorgenommen.
  • Eine Emulsion von ioo Teilen Tran in ioo Teilen einer niedrig viskosen 5 °/oigen Methylcelluloselösung wird zum Gerben von Sämischleder verwandt, indem die Blößen mit dieser Emulsion gleichmäßig durchtränkt werden. Hierauf läßt man an der Luft trocknen und die Oxydation des Trans sich vollziehen, worauf in üblicher Weise durch alkalisches Waschen aufgearbeitet wird.
  • Die Oxydation des Trans verläuft infolge der Schutzwirkung der Methylcellulose langsamer als ohne Methylcellulose, dafür aber wesentlich gleichmäßiger und die Griffigkeit des Leders wird wesentlich erhöht.
  • 3. In ioo Teilen einer Lösung von io Teilen Dibutylnaphthalinsulfosaurem Natrium in iooo Teilen Wasser werden 5 Teile Methylcellulose gelöst und diese Lösung mit 75 Teilen Knochenöl so lange verrührt, bis eine gleichmäßige Emulgierung eingetreten ist.
  • q.. ioo Teile einer etwa 5 °/oigen Methylcelluloselösungwerden mit 5 Teilen Türkischrotöl versetzt und hierauf in dieser Mischung 75 bis z2o Teile Rüböl gleichmäßig emulgiert.
  • 5. In zöo Teilen der in Beispiel 3 beschriebenen Lösung von Dibutylnaphthalinsulfosaurem Natrium öder des entsprechenden Ammonsalzes werden 3.Teile Methylcellulose gelöst, die Lösung mit o,5 Teilen Glycerin versetzt und in dieser Mischung 75 bis 8o Teile Tran gleichmäßig emulgiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in der Lederindustrie verwendbaren Öl- und Fettemulsionen, dadurch gekennzeichnet, daß als Emulgator wäßrige Lösungen von Methylcellulose mit oder ohne Zusatz von anderen emulgierend wirkenden Stoffen, Netz-, Dispergierungs- oder Lösungsmitteln verwendet werden.
DEI29011D 1926-09-08 1926-09-08 Verfarhren zur Herstellung von in der Lederindustrie verwendbaren waessrigen OEl- undFettemulsionen Expired DE524211C (de)

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