DE723923C - Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus ungesaettigten Fettalkoholen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus ungesaettigten Fettalkoholen

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DE723923C
DE723923C DED66274D DED0066274D DE723923C DE 723923 C DE723923 C DE 723923C DE D66274 D DED66274 D DE D66274D DE D0066274 D DED0066274 D DE D0066274D DE 723923 C DE723923 C DE 723923C
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DE
Germany
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fatty alcohols
iodine number
unsaturated fatty
unsaturated
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DED66274D
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Karl Hennig
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Deutsche Hydrierwerke AG
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Deutsche Hydrierwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/06Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes
    • H03B19/08Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device
    • H03B19/10Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device using multiplication only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus ungesättigten Fettalkoholen Die Sulfonierungserzeugnisse von Fetten, Ölen und Fettalkoholen sind sehr häufig in kaltem Wasser zu schwer löslich und liefern infolgedessen bei ;gewöhnlicher -Temperatur nicht immer vollkommen klare Lösungen. Auch besitzen diese Sulfonate zumeist kein. genügendes Kalkseifenschutzvermögen gegenüber den Härtebildnern des Gebrauchswassers und ermangeln ferner vielfach der Beständigkeit in kochenden Behandlungsbädern.
  • Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile in Fortfall kommen, wenn man als Ausgangsstoffe für die Sulfonierung solche ungesättigten Fettalkohole verwendet, deren jodz.ahl über i oo und deren Stockpunkt unter o° liegen, so daß die Sulfomerung bei verhältnismäßig niedriger Temperatur zwischen - 5 und -; 15' zur Durchführung kommen kann. Fettalkohole der ,genannten Art können beispielsweise ,dadurch erhalten werden, daß man stark ungesättigte Fettsäureester, vorzugsweise Fischtrane, etwa nach ,dem Verfahren von B o u v e a u 1 t und B 1 a n c zu den entsprechenden Alkoholen reduziert und die erhaltenen Rohalkohole .einer Fraktionierung unterwirft. Die so-,erhaltenen Einzelfraktionen mit den zwischen ioo und aoo liegenden Jodzahlen sind alsdann für das eingangs beschriebene Verfahren geeignet. Es ist ,aber, wie weiterhin gefunden wurde, nicht unbedingt erforderlich, ausschließlich Fettalkohole mit einer Jodzahl über i oo zu verwenden, wenn man Sulfonaroe erhalten will, die frei von den obergenannten Nachteilen sind. Man gelangt vielmehr bereits dann zu einwandfreiem Sulfonverungserzeugnis, wenn man zu schwächer ungesättigten Fettalkoholen Verbindungen mit einer höheren Jodzahl zusetzt, sofern dafür Sorge getragen wird, daß die Jodzahl der gesamten Mischung wenigstens i oo beträgt.
  • 'Die nach dem vorliegenden Verfahren :erhältlicher sulfonierten Fettstoffe ergeben im Gegensatz zu den bisher bekannten Sulfonaten von Fettalkoholen mit Jodzahlen von weniger als ioo, deren Löslichkeits- und Beständigkeitseigenschaften keineswegs in allen Fällten ausreichend sind, in der Kälte und auch in der Wärme klare und beständige Flotten, und zwar auch schon bei Anwendung ;geringer Konzentrationen und bei Verwendung harter Gebrauchswässer. Diese sulfonierten Fettstoffe sollen für alle die Zwecke Verwendung finden, in denen man Seifen oder seifenartige Mittel für sich oder in Verbindung mit anderen bekannten Stoffen, insbesondere zu Netz-, Wasch-, Dispergier- und Emulgi@erzwecken, verwendet. Beispiele i. In 5o kg Schwefelsäure (98 %ig), welche auf etwa - io° vorgekühlt worden ist, läßt man allmählich iookg eines Fettalkoholgemisches einlaufen, das durch Reduktion von Heringstran erhalten worden ist und :eine Jodzahl voll 105 bis 125 und einen Stockpunkt zwischen - 5 und - io° besitzt. Die Geschwindigkeit des Zuflusses der Fettalkohole wird von der Temperatur des Reaktionsgemisches bestimmt und erfolgt in der Weise, daß die Temperatur bei der Zugabe des ersten Drittels der Fettalkohole o°, des zweiten Drittels io bis 15° und des letzten Drittels 25° nicht übersteigt: Ist das Alkoholgemisch in das Sulfonierungsmitbel eingetragen, so läßt man noch einige Zeit (2 bis 3 Stunden) nachrühren und gibt dann bei etwa 25° weitere 25 kg Schwefelsäure (ioooi'öig) hinzu. Sobald die -Sulfonierung beendet ist, d. h. das Gemisch sich in kaltem Wasser klar löst, wird mit der entsprechenden Menge Natronlauge (etwa 12o kg 38oi'oige Natronlauge) neutralisiert. Von der erhaltenen hellgelben Paste, welche auf 3o% Fettgehalt :eingestellt wird, lassen sich wäßrige Lösungen herstellen, die bei deinem Gehalt von o, 5 g in 1 1 Wasser von 3o° deutscher Härte kochbeständig sind und auch bei einem Gehalt von 2 g_je Liter Wasser in der Kälte klax bleiben.
  • 2. 5o kg 'Schwefelsäure (i oo %ig) werden auf etwa - io' abgekühlt und hierauf langsam, wie im Beispiel i angegeben, mit i oo kg eines Gemisches versetzt, das aus 7o kg Oleinalkohol (Jodzah192) und 3okg .durch Reduktion aus Heringstran ,gewonnenen Fettalkoholen mit der Jodzahl 135 besteht. Nachdem kurze Zeit nachgerührt worden ist, läßt man bei Temperaturen zwischen 20 und 3o° noch 2okg Chlorsulfonsäure hinzulaufen. Sobald die Sulfonierung beendet ist und Beine gezogene Probe klare Wasserlöslichkeit zeigt, wird in bekannter Weise neutralisiert, wozu etwa 125k,- 38%ige Natronlauge erforder-@ich sind. Die -erhältliche Paste ist in kaltem Wasser klar löslich und gegen hartes Wasser auch in der Hitze vollkommen beständig.
  • 3. Verwendet man zur Sulfonierung ein Gemisch von der Jodzahl i 16, bestehend aus So kg Fettalkoholen (Jodzahl r33), erhalten durch Reduktion von Heringsöl, und 2o kg -eiiles Oleinälkohols mit der jodzah152, welcher demzufolge gewisse Anteile an Cetylalkohol bzw. Stearinalkohol enthält, so gelangt man zu ähnlichen Erzeugnissen, wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben sind.
  • Die gemäß den vorstehenden Beispielen erhaltenen pastenförmigen Sulfonate können auch in bekannter Weise zu trockenen, pulverförmigen Mitteln und weiterhin auch für sich oder in Verbindung mit anderen bekannten seifenartigen Stoffen oder Farb-, Füll- bzw. Riechstoffen oder deren Gemischen auf feste Stücke von jeder gewünschten Form verarbeitet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser klar löslichen Sttlfonierungserzeugnissen aus ungesättigten Fettalkoholen, dadurch gekennzeichnet, daß man Fettalkohole mit :einer Jodzahl von wenigstens i oo für sich oder in Verbindung mit .anderen ungesättigten und bzw. oder hydroxylgruppenhaltigen Fettstoffen bei Temperaturen zwischen - 5 und 30" mit Sulfonierungsmitteln- behandelt.
  2. 2. Abänderung des Verfahrens gemäß Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man von Fettalkoholen mit niedriger Jodzahl enthaltenden Gemischen ausgeht, bei denen durch Zugabe stärker ungesättigter organischer Verbindungen, insbesondere von Fettalkoholen, Fettsäuren oder deren Estern, die Jodzahl des Gemisches auf ioo oder darüber eingestellt ist.
  3. 3. Abänderung des Verfahrens gemäß Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Verwendung hochungesättigter Fettalkohole mit einer Jodzahl über i3o stärker gesättigte Fettstoffe zusetzt.
DED66274D 1933-07-21 1933-07-21 Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus ungesaettigten Fettalkoholen Expired DE723923C (de)

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